Christian Bale: Mit 35 Jahren ganz, ganz oben Bearbeiten

Veröffentlicht am 30.01.2009, 17:30

NEWS» Heute feiert der Waliser seinen 35. Geburtstag und wir sagen: Weiter so, Batman!

Christian Bale Christian Bale

Christian Bale ist der dunkle Superheld Batman alias Bruce Wayne, der Retter der Menschheit John Connor im kommenden Terminator: Die Erlösung, der eiskalt mordender Wallstreet-Yuppie Patrick Bateman in American Psycho, der mit allen Tricks arbeitende Zauberer Alfred Borden in Prestige – Die Meister der Magie, der nach einem Popstar suchende Journalist Arthur Stuart in Velvet Goldmine und, und, und …

Seit nunmehr 25 Jahren steht der Schauspieler Christian Bale vor der Kamera, hat in mehr als 25 Kinofilmen mitgewirkt und ist gerade mal 35 Jahren alt. Mit 10 Jahren gibt er sein Debüt auf der Theaterbühne, bereits mit 14 Jahren reist er durch die Welt, stellt sich der Öffentlichkeit bei der Promotion zum Kriegsdrama Das Reich der Sonne (1987) von Steven Spielberg. Hier spielt er die Hauptrolle des 11jährigen Briten Jamie Graham, der 1941 in einem japanischen Internierungslager in China um sein Leben kämpft und vier Jahren später das Gefangenenlager als junger Mann verlässt. Der junge Christian Bale trägt die gewaltige Produktion auf seinen Schultern, die Kritiker loben seine Darstellung.

Er will weiter als Schauspieler arbeiten und schafft ohne Mühen den Wechsel vom Kinderstar ins Charakterfach. Kenneth Branagh, Kenny Ortega, Thomas Carter, Gillian Armstrong und Jane Campion holen ihn vor ihre Kamera, er überzeugt und steigt die Karriereleiter mit jedem Film eine Stufe höher. Seine Rollen können nicht unterschiedlicher sein: In Metroland (1997) tritt er erstmals als junger Familienvater vor die Leinwand; als Jesus ist er in dem TV-Film Maria – Die Heilige Mutter Gottes (2000) von Kevin Connor zu sehen, in American Psycho (2000) unter der Regie von Mary Harron ist er eiskalt als mordender Wallstreet-Yuppie Partick Bateman. Der Film, entstanden nach dem Bestseller und Skandalbuch von Bret Easton Ellis, erregt bereits im Vorfeld Aufmerksamkeit: Der Hollywood-Star Leonardo DiCarpio sagt die Rolle ab. Christian Bale füllt sie gekonnt aus: Er trägt Designer-Anzüge, ist von der Idee des perfekten Körpers besessen und leidet unter einer inneren Leere, die ihresgleichen sucht. Die Figur des Serienmörders gibt der Schauspieler pervers und emotionslos, eitel und selbstsüchtig, aalglatt und diabolisch, konzentriert und distanziert.

Um für den Thriller Der Maschinist (2003) unter der Regie von Brad Anderson in psychologische Seelenqualen einzutauchen, hungert sich der Darsteller 30 Kilogramm Körpergewicht ab. Sein Anblick ist beängstigend, weil unklar bleibt, wo die Selbstzerstörung des Künstlers beginnt und die seiner Figur endet. Christian Bale gibt einen abgemagerten Arbeiter, der unter Schlaflosigkeit leidet; zwischen Wahn und Wirklichkeit bewegt er sich hin und her, als er glaubt einen Mann gesehen zu haben, den niemand sonst gesehen haben will. Der Film wird als Meilenstein des psychologischen Horrorfilms gefeiert; die darstellerische und physische Leistung des Hauptdarstellers durch positive Kritiken belohnt.

Für die Rolle des Bruce Wayne / Batman in dem Blockbuster Batman Begins (2005) unter der Regie von Christopher Nolan muss er wieder Muskelmasse zulegen, mit ihr steigt er in die erste Liga der Hollywood-Stars auf. Und er beschränkt sich nicht auf die Rolle eines Superhelden: Er gibt John Connor in der Fortsetzung der Terminator-Reihe Terminator: Die Erlösung, den wir im Frühjahr erleben dürfen. Wenn wir dem Schauspieler zum Geburtstag etwas raten können, dann vielleicht: Nehm nicht jede Rolle! Mach mal eine Pause!


Ines Walk (Ines Walk)

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Kommentare

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AgentGuhl86

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Im letzten Absatz....öhm...John Wayne ist Batman?? Was wird Bruce dazu nur sagen? ;)

Happy Birthday dunkler Ritter!

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Ines Walk

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Hups: Natürlich Bruce!

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RaZer

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Grandios dieser Kerl. Immer souverän und auch sonst sehr sympathisch. Wünsche ihm alles Gute.

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ChristiansFoyer

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Klasse Schauspieler, der in den letzten Jahren wirklich ein schier unglaubliches Arbeitspensum abgeleistet hat - und es dabei immer fast beispiellos schafft, jeder Rolle etwas einzigartiges und meist extremes mitzugeben, ohne dass sich auch nur der geringste Anflug von Halbherzigkeit in seine Leistung einschleicht.
Hab ihn zuletzt in 'Rescue Dawn' gesehen, wo er ja einen ähnlichen Gewichtszu- und abnahme Marathon wie beim Maschinisten hiner sich gebracht hat. Wirklich beeindruckend!
Spätestens nach den 'Terminator'-Filmen und der 'Dark Knight'-Fortsetzng sollte er sich aber tatsächlich mal eine Pause gönnen.
Herzliche Glückwünsche!

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