Venom

Chronicle-Regisseur soll Anti-Spider-Man verfilmen

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© Marvel
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Josh Trank feiert mit Chronicle – Wozu bist du fähig? derzeit riesige Erfolge. Bei einem Budget von 12 Millionen Dollar hat der Film über drei Jugendliche, die plötzlich in den Besitz von Superkräften gelangen, weltweit bereits über 100 Millionen Dollar eingespielt. Kein Wunder also, dass Sony ihn nun für eines ihrer gewagtesten Superhelden-Projekte gewinnen möchte. Wie die L.A. Times berichtet, finden mit Josh Trank derzeit Verhandlungen statt, ihm die künstlerische Leitung für Venom zu übertragen. Darin wird der bei Fans wohl beliebteste Bösewicht der Spider-Man -Comics im Fokus stehen.

Eine Verfilmung des klebrigen, pechartigen Venoms ist schon mindestens seit 2008 geplant, nachdem das außerirdische Wesen in Spider-Man 3 zwar als Hauptgegner angekündigt wurde, jedoch nur einen eingeschränkten Auftritt hatte. Damals war Gary Ross, der mittlerweile Die Tribute von Panem – The Hunger Games abgedreht hat, für den Regiestuhl vorgesehen. Das aktuelle Drehbuch soll allerdings kaum etwas mit den damaligen Story-Ideen zu tun haben, bei denen Venom mehr ein Anti-Held als ein widerlicher Bösewicht gewesen wäre. Auch Topher Grace, der Darsteller des zähflüssigen Monsters im dritten Spidey-Teil, soll seine Rolle nicht wieder aufgreifen.

Viel ist über das Projekt, abgesehen von dem berüchtigten Hauptcharakter, noch nicht bekannt. Peter Parker fängt sich das parasitäre Wesen im Weltall ein und fungiert für eine Weile als Wirt, bevor Venom auf dessen Rivalen Eddie Brock übergeht und fortan jede Menge Unheil stiftet, da er über ähnliche Kräfte wie Spider-Man verfügt. Das geplante Projekt wirft natürlich die Frage auf, ob ein Schrecken verbreitender Antagonist der Fokus eines Spielfilms sein kann, ohne dabei die Zuschauer aufgrund mangelnder Sympathien nicht völlig zu verlieren.

Was haltet ihr von der Idee, Venom als Hauptcharakter eines ganzen Films einzusetzen?

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