Der Film-Ticker des Tages

Jude Law und Norah Jones in My Blueberry Nights
© Darius Khondji / Prokino
Jude Law und Norah Jones in My Blueberry Nights

Vielerorten gibt es Nachrufe auf Heath Ledger zu lesen. Für Verena Lueken von der Frankfurter Zeitung hebt ihn seine erwachsene Art hervor, die in kreativer Spannung stand zu seinem jungen Gesicht. Bernd Graff in der Süddeutschen Zeitung sieht in ihm einen Rebell ohne Lautstärke. Für Peter Zander von der Welt starb er einen einsamen Tod; für Cristina Nord in der taz viel zu früh. Anke Westphal von der Berliner Zeitung sieht noch sein stilles fernes Leuchten, früh vollendet. Kai Müller fällt es im Tagesspiegel schwer, in ihm etwas anderes als den labilen Exzentriker zu sehen, der am Abgrund stand. Auf Ebay wird bereits mit seinem Tod das große Geschäft gewittert, weiß Markus Frania vom Tagesspiegel.
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Sophie Albers spricht im Stern mit Schauspieler Mario Adorf. Er erinnert sich an seine Jugend und erzählt, wen er alles umgeboxt hat. Ab heute ist er in dem Jugendfilm Die rote Zora zu sehen.
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Dirk Knipphals von der taz porträtiert Cate Blanchett, die gleich zweimal für den Oscar nominiert wurde.
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Der neue epd-film ist online. Karsten Kastelan schreibt über das diesjährige Oscar-Gerangel und blickt auf die Lücken im Reglement. Katja Guttmann beschäftigt sich mit Der Krieg des Charlie Wilson, in dem Amerika den Kalten Krieg gewann.
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Verena Lueken und Michael Althen von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sprechen mit Jack Nicholson über Gesundheit, Komödien und den besten Mann für den Präsidentenjob: Hillary Clinton. Tobias Kniebe erzählt er in der Süddeutschen Zeitung, warum er nicht verzweifelt, selbst über das Sterben lachen kann und sein neuer Film kein sentimentales Ende hat. Mit Mariam Schaghaghi von der Berliner Zeitung unterhält er sich über die Nebenwirkungen des Alterns. Heute startet Das Beste kommt zum Schluss.
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Die 43. Solothurner Filmtage haben wenig spektakulär, aber mit ein paar sehr schönen Arbeiten begonnen. Christoph Egger von der Neuen Züricher Zeitung ist dabei.
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Der türkischstämmige Regisseur Fatih Akin aus Hamburg und der französische Regisseur Abdellatif Kechiche erhalten für ihren Beitrag zur europäischen Integration den europäischen Medienpreis, die Karlsmedaille. Die Frankfurter Rundschau freut sich für beide.
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Ralf Schenk schreibt in der Berliner Zeitung über den kleinen Film Ich komme aus dem Tal aus dem Kaukasus, der unverhofft politischen Ärger bekam.
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Marcus Rothe unterhält sich in der Berliner Zeitung mit Regisseur Wong Kar wai über Stil, den Soulstar Norah Jones und My Blueberry Nights, der heute startet. Martin Schwickert vom Tagesspiegel fragt den Regisseur, was ihn mit den USA verbindet. Bei Daniel Kothenschulte in der Frankfurter Rundschau erzählt er, dass die Amerikaner sehr direkt sind.

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