Die drei besten Filme meines Lebens

Sidequest der Redaktion

Die drei besten Filme meines Lebens

von sciencefiction
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eder von euch hat diesen einen Platz im Herzen, wo sich nur eine kleine Anzahl an Filmen und Serien einnisten darf, die das eigene Leben nachhaltig geprägt haben. Die Tastaturkönige in der moviepilot-Redaktion an der Content- und News-Insel haben versucht, drei Filme und Serien zu nennen, an die nichts herankommt.

Ines mag sich nicht bequem im Sessel zurücklehnen

Über wirklich frühe Kino-Erinnerungen verfüge ich nicht, weil es auf unserer Insel schwierig war, in eines zu gehen. Dafür waren wir die erste Familie in unserem Dorf, die einen Farbfernseher ihr Eigen nannte. Also trieben sich immer alle Kinder in unserer Wohnstube herum, um sich sowjetische Märchenfilme mit Baba Jaga anzuschauen: Niemals werde ich das Gerippchen Unsterblich aus Feuer, Wasser und Posaunen vergessen. Als ich dann nicht mehr auf der Insel weilte, kamen der Film-Unterricht und das klassische Kino von Eisenstein, Pabst, Wolf & Co. Das hat mich geprägt, auch wenn es noch eine Weile dauerte, den Film zum Beruf zu machen.

Dann kam Wild at Heart im September 1990 und ich verlor mein Herz an das Kino. Der Film von David Lynch überraschte mich: Es war Liebe auf den ersten Blick, weil alles zusammenkam. Eine spannende, doppelbödige Geschichte, eine gewaltige, eigenwillige Bildsprache, eine verwirrende Gefühlswelt, die auch mich durcheinander brachte. Schlangenlederjacke, Zigarettenrauch, Blutrausch, Rock ’n’ Roll und coole Sprüche - Wild at Heart war exzentrisch, kitschig, brutal, märchenhaft, schmutzig, ironisch, widerwärtig, menschlich. Kino pur.

Vier Jahre später sah ich Natural Born Killers in einem Vorort von San Francisco und wurde zum zweiten Mal vom Kino überrollt. Der Streifen von Oliver Stone war für mich ein gewaltiger Bilderrausch: Zeichentrick und Pop-Art, Schwarzweißbilder und Sitcom-Elemente, Collagen und Clips, TV- und Wrestlingshows, Gewalt und Sex vermischten sich zu einem beißenden Kommentar auf die mir so fremde Welt da draußen. Seitdem hat mich das Kinos nicht mehr losgelassen.

Die tödlich-neurotische Antje weint nie - außer es läuft Doktor Schiwago

Es gehört schon ziemlich viel dazu, in mir die großen Emotionen auszulösen, die mir Tränen in die Augen treiben. Aber ein Film hat es zweifelsohne geschafft und das auch immer wieder: Am Ende von Doktor Schiwago von 1965 kann ich einfach nicht anders und ich kann nur mit Omar Sharif mitleiden.

Einen besonderen Platz in meinem Filmherzen habe ich auch immer noch für Die tödliche Maria von 1994 von Tom Tykwer reserviert. Er gehört zu den ersten Filmen, mit denen ich mich auf der analytischen Ebene auseinandersetzen durfte. Ich habe meine Mitschüler in der Schreib-AG damals ziemlich geschockt, glaube ich, und vermutlich haben sie es mir bis heute nicht verziehen, dass ich ihnen diesen Film vorgesetzt habe. Sie waren wohl noch nicht bereit für große Filmkunst. Für mich ist das jedenfalls einer der faszinierendsten Filme überhaupt - ob man nun Insekten sammelt oder nicht.

Woody Allen hat mir mit Der Stadtneurotiker von 1977 gezeigt, dass es ziemlich unterhaltsam sein kann, seine Neurosen zu pflegen. Mit diesem Film hat er für mich die großen Fragen der Menschheit endlich angesprochen und ausdiskutiert. Und Diane Keaton ist einfach nur unglaublich.

Jenny lernte mit dem Fernseher sprechen und hören

Wenn Popkultur eine Sprache ist, so bildet Die Simpsons meine Grammatik. Von der ersten Minute an, in der ich mit meinem Bruder vor dem neuen Farbfernseher saß und zeitnah zu meiner Schuleinführung die gelbe Familie im ZDF erspähte, wucherte ein Referenzgebilde in meinem Hirn. Verweise wohlgemerkt, die sich erst über die Jahre erklärten, etwa in der Erkenntnis, dass Tingeltangel-Bob nicht der erste Schurke war, der sich unter ein Auto klemmte, um eine Familie zu terrorisieren. Simpsons-Referenzen sind mein humoristisches Sonar in allen Lebenslagen und die Staffeln 1 bis 9 bis heute formgebend für das, was mich zum Lachen bringt.

Am Anfang wollte ich Paläontologin werden. Korrektur: Am Anfang wollte ich meinen Lebensmittag als Profi-Fußballerin verbringen. Aber dann kam Jurassic Park. Bzw. zuerst das Eingeständnis mangelhafter Fuß-Augen-Koordination, aber dann wirklich Jurassic Park und der Wunsch, mit den Knien im Staub Knochen freizupinseln und wundersame Wesen vergangener Äonen zu entdecken. Fantasy, nur real und greifbar. Ich hatte Steven Spielbergs Filme vorher geliebt, aber kein Film übte einen gravierenderen Einfluss auf mein Leben aus. Ich begann Michael Crichtons Bücher zu verschlingen, wurde eine Leseratte, oder besser, ein Lese-Aquilops. Denn das mit der Chaostheorie funktioniert (nicht ganz) so: Irgendwo dreht jemand einen Film und in Gera, Thüringen steigt der Verkauf von leeren VHS-Kassetten.

So 2005/2006 habe ich dann jeden Morgen in der Straßenbahn von meiner studentischen Plattenbauheimat zur Uni eine 50 Jahre alte Radio-Sendung aus Großbritannien gehört. Die Gesprächsschnittmenge mit den Kommilitonen war eher gering, die surreale Goon Show mit Spike Milligan, Harry Secombe und Peter Sellers dafür urkomisch. An allem Schuld: Dr. Seltsam, oder wie ich lernte, die Bombe zu lieben. Das Tor zu Stanley Kubrick war durch die Weltuntergangssatire aufgestoßen; das Tor zu Peter Sellers, Hal Ashby, Ealing, Blackadder, Monty Python und schließlich - mit größtem Dank verpflichtet - zu den Archers Michael Powell und Emeric Pressburger und Filmen wie Die schwarze Narzisse und Irrtum im Jenseits. Von der Anglophilie wurde ich seitdem nicht geheilt.

Matthias mag Jedi-Ritter, Ringträger und soziale Netzwerke

Es war irgendwann während der Grundschulzeit, als sich für mich neben der Harry Potter-Lektüre zwei weitere Tore in ganz fantastische Welten aufgetan haben. Das eine entführte mich in in eine weit, weit entfernte Galaxie, in der sich Jedi-Ritter und Siths bekriegten, während im Hintergrund Raumschiffe in allen erdenklichen Formen und Farben durch die unendlichen Weiten des Weltraums rauschten. Die andere offenbarte ebenfalls eine Erzählung vom ewigen Kampf zwischen Gut und Böse, dieses Mal allerdings vor der atemberaubenden Kulisse Mittelerdes. Doch Das Imperium schlägt zurück und Der Herr der Ringe: Die Gefährten haben nicht nur damals einen bleibenden Eindruck hinterlassen, sondern beflügeln mich heute immer noch. Nie wieder haben Filme meine Fantasie so angeregt und die Erde dermaßen zum Beben gebracht wie diesen beiden Werke. Müsste ich das Kino beschreiben - so sieht es für mich in seiner absolut überwältigenden Pracht aus. Meinen dritten Lieblingsfilm entdeckte ich erst später in The Social Network, dessen elektrisierende Kraft mich nach wie vor verfolgt. Angst habe ich nur, dass sie eines Tages verblasst. Aber diese Angst habe ich bei allen Filmen, die ich ins Herz geschlossen habe.

Christoph mag es aufregend, erschreckend und lustig

Nie habe ich mehr Vergnügen bei einem Film, als wenn ich Cary Grant im schicksten Anzug der Filmgeschichte bei seiner Odyssee durch Alfred Hitchcocks Amerika begleite. Der unsichtbare Dritte hat alles, was ich von einem Leinwandabenteuer erwarte, in inszenatorischer Perfektion: unvergessliche Szenen, Spannung, Humor, Action, geschliffene Dialoge, mitreißende Musik, einen fiesen Bösewicht und keine Sekunde Langeweile.

Kein Film lässt mir einen kälteren und zugleich wohligeren Schauer über den Rücken laufen als Roman Polanskis auf den Kopf gestellte Passionsgeschichte Rosemaries Baby. Der einzigartige Blick auf den von Mia Farrow durchlebten Alltags-Grusel voller Vorahnungen, Andeutungen und absurdem Humor ist mein kuscheligster Albtraum, der durch seine Banalität umso schockierender wirkt.

Und wenn mir der Sinn einmal nicht nach atemlosem Abenteuer oder seelenlähmendem Grusel steht, kann ich mir nichts Schöneres vorstellen, als mit Eine Leiche zum Dessert von Autor Neil Simon an einem mysteriösen Dinner mit den größten Detektiven aller Zeiten teilzunehmen. Das parodistische Ensemblestück (Peter Sellers! Alec Guinness! Maggie Smith! David Niven! …!) ist ebenso kommod wie komisch und verquirlt unzählige Versatzstücke zu einem köstlichen Krimi-Cocktail.

Julia liebt exotische Abenteuer, Südstaatenkitsch und die Republik Zubrowka

Mein allererster Kinobesuch fand zwar irgendwann in den frühen 90er Jahren statt, aber dennoch war Disneys Klassiker Das Dschungelbuch der erste Film, den ich auf der großen Leinwand sehen durfte. Die schweren Samtvorhänge, die vom Zigarettenrauch verqualmte Luft und die Tatsache, dass man sich in dem kleinen Kino meiner Heimatstadt während der Vorstellung auf Knopfdruck belegte Baguettes, Rum-Cola und Eis bestellen konnte, versprühte eher das Flair von 1967. Da die Abenteuer des kleinen Mogli einer der liebsten Geschichten meines Vaters sind, hab ich Das Dschungelbuch noch viele, viele Male von der Videokassette abgespult.

Die klassischen Feiertagsschinken wie Sissi und Ben Hur habe ich erst verspätet und häppchenweise in den letzten Jahren genossen. An Ostern und Weihnachten flimmert traditionell nur ein epochales Drama über den Bildschirm: Vom Winde verweht. Jahr für Jahr bewundere ich Scarlett O’Haras (Vivien Leigh) Kampfgeist und Starrsinn, sehe ihr zu, wie sie in der Liebe und im Krieg versucht, die Fassung zu wahren. Mit zunehmendem Alter wurde mir bewusst, dass der Glanz von Südstaaten-Plantagen kritisch zu hinterfragen ist und Scarlett eine ziemlich schreckliche Person ist. Dennoch hab ich sie auf ewig in mein Herz geschlossen. Neben „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“ ist „Morgen ist auch noch ein Tag“ die zweite Lebensphilosophie, die mir das Kino mit auf den Weg gab.

Als würdiger Stellvertreter aller Wes Anderson-Filme darf sich Grand Budapest Hotel in meine kleine Liste einreihen. Zwar haben mir Die Royal Tenenbaums unzählige verregnete Sonntage verschönert, Darjeeling Limited läuft jedesmal, wenn mich das Fernweh packt und nicht zuletzt Die Tiefseetaucher sorgte dafür, dass ich selbst das Tauchen lernte. Aber letztendlich beschloss ich nach dem Kinobesuch von Andersons letztem großen Coup meine Sachen zu packen und nach Berlin zu ziehen.

Laura weint sich mit zwei Rockys ins Moulin Rouge

Mit meinem Papa habe ich viele Wochenenden auf der Couch verbracht und einen Film nach dem anderen verschlungen. Neben Star Trek, Hook und Benny & Joon gab es auch einen Tag, an dem er mir unbedingt „diesen einen Boxfilm“ zeigen wollte. Obwohl ich anfangs nicht so begeistert davon war, meinen Nachmittag für einen Sportfilm zu opfern, war ich schnell von diesem Underdog namens Rocky begeistert, der seine kriminelle Laufbahn an den Nagel hängt, um als Italian Stallion den Schwergewichts-Champion Apollo Creed herauszufordern. Nebenbei erzählte Rocky außerdem eine wunderschöne Liebesgeschichte, in der Sylvester Stallone als Rocky das Herz von Adrian eroberte.

Ebenso ein anderer Rocky und sein ungewöhnlicher Schöpfer faszinierten mich schon in jungen Jahren, auch wenn ich die Rocky Horror Picture Show wahrscheinlich erst Jahre später als Erwachsene so richtig verstanden habe. Der Soundtrack des Musicals über einen außerirdischen Transvestiten, singende Frankenstein-Pendants und ein sexuell aufblühendes Pärchen ist wahrscheinlich der, den ich in meinem Leben am häufigsten gehört habe.

Wo wir gerade bei Musicals sind: Ich weiß noch genau, wie ich 2002 zum ersten Mal Moulin Rouge gesehen habe. Selten hat mich ein Film mehr zum Weinen gebracht als Baz Luhrmanns Meisterwerk mit Nicole Kidman und Ewan McGregor. Die Liebesgeschichte zwischen Christian und seiner Satine berührte mich sogar so sehr, dass ich das Ende lange Zeit nicht ertragen konnte und den Film abbrach, sobald der Vorhang gefallen war.

Esther bevorzugt es zwielichtig mit singenden Löwen und fantastischen Ringliebhabern

Lieblingsfilme definieren sich bei mir dadurch, dass ich sie problemlos voller Euphorie immer und immer wieder schauen kann. Fast jedes Kind wird bei der Auswahl seiner Lieblingsfilme wohl unweigerlich von einem Disney-Film beeinflusst, der im endlich kinofähigen Alter zu den ersten Filmkontakten zählt. Bei mir war das Der König der Löwen, den ich damals auswendig mitsprechen, -singen und auf dem Spielplatz komplett nachstellen konnte - und den ich auch heute noch uneingeschränkt liebe. Ein anderer meiner All-Time-Favorites ist Zwielicht: der erste Film, der mich schauspielerisch (dank Edward Norton in seiner ersten Rolle) absolut vom Hocker riss und den ich am liebsten zum wiederholten Mal mit Leuten ansehe, die ihn noch nicht kennen. Der Herr der Ringe ging schließlich Anfang der 2000er in die Annalen meiner Lieblingsfilme ein und war als Fantasy-Meisterstück endlich der Beweis dafür, dass Filme manchmal eben doch an ihre Romanvorlagen heranreichen können. Dass ich zu diesem Zeitpunkt sogar Gummibärchen, entsprechend ihrer unterschiedlichen Farben, nach den Gefährten benannte, verschweige ich an dieser Stelle gekonnt.

Hendrik schaute seine wichtigsten Filme nachts und manchmal auch nie wieder

Die nachhaltigsten Filmerlebnisse, die also mit den wirkkräftigsten an sie geknüpften Erinnerungen, eigne ich mir entweder spät in der Nacht oder im Kino an. Gemein haben beide Zustände eine einschlingende, vom störenden Rest der Welt isolierende Dunkelheit. Du stolperst nur einmal als trauriger Teenager in einer schwarzen Samstagnacht über das Bret Easton Ellis-Jugendporträt Rules of Attraction, und als trauriger Teenager findest du den süßen Weltschmerz wehleidiger Tweens, Weltuntergangspartys und die in den Morgenstunden danach unvergesslich über einen Privat-Uni-Campus torkelnde Shannyn Sossamon mit subversivem Side-Cut entsetzlich cool, und später immer noch.

Selber im Uni-Muff angekommen bist du dann Wes Anderson-Fan. Die Royal Tenenbaums habe ich zu Beginn meines Studiums in einer fremden Stadt und unvollständig eingerichteten Wohnung geschaut und seither nie wieder und ich brauche das auch nicht, obwohl die DVD seit Jahren guckbereit im Regal harrt. Mir genügt die Erinnerung an den Film und das damals noch frische Gefühl von Freiheit, Individualität und die glückliche Erkenntnis, über sie als formbare Masse zu verfügen.

Mit der Film-Romantik ist es spätestens dann vorbei, wenn ein Medienwissenschaftskurs auf BlowUp - Ekstaze '67 gehetzt wird, um anschließend kluge Dinge über ihn zu sagen und seine filmischen Reflexionsebenen zu würdigen wie die Pinselstriche eines Gottes. Seminaranalysen im gelehrten überkreuz- und aneinandervorbeiredenden Teamspeak konnte ich wenig abgewinnen. Aber die Tiefe des Mediums Film zu respektieren hat mir BlowUp unwiderruflich eingeprägt.

Andrea will bunte Zukunft im Labor, im Weltraum, im eigenen Kopf

Hauptsache weit weg. Dafür ist Kino doch da? Um mich zu entführen und mir etwas zu zeigen, so fantastisch und gleichzeitig nahe, wie es nur ein Film kann. Der Hang zum Eskapismus vergönnte mir schon früh ein umfassendes Repertoire an Simpsons-Zitaten. Im begeisterungsfähigsten Teenageralter bei David Cronenberg angekommen, fruchtete all die Vorarbeit von Verhoevens und Tarantinos extravagantem Blutdurst. Brundlefly stand vor der Tür (meines Herzens) und ich hab sie dieser abscheulich anziehenden und abstoßenden Fliege geöffnet. Vielleicht rührt daher mein unstillbarer Hunger nach ausartenden Kammerspielen und schleichend unausweichlichen Katastrophen.

Faszination von extremer Enge und ein Drang, in weit entfernte Galaxien und Zeiten zu expandieren, schließen sich nicht aus. Ob ich nun wegen Luc Bessons Das fünfte Element oder Nicolas Roegs Der Mann, der vom Himmel fiel mit 15 Jahren beim Dorf-Frisör eine knallorange Haar-Überholung anstrebte, lässt sich im Nachhinein nicht mehr feststellen. Milla Jovovich ist aber seit jeher auf den meisten meiner Bildschirmhintergründe zu finden. Eine Space Opera mit diesem Typen aus Stirb langsam? Skurrile Bösewichte, schräge Kostüme, die große Liebe und die Rettung der Welt? Fliegende Taxis, eine Zukunft, so bunt wie die Zuckerl-Schublade meiner Oma; ein Kostüm, so knapp wie mein Taschengeld.

Wer sich für fremde Welten begeistert, hat im Zeitalter der notorischen Neuverfilmung wohl unumgänglich irgendwann das Gefühl, alles gesehen zu haben. Anstatt mich in Selbstmitleid einzumurmeln, zog es den Stanislaw Lem-Fan in mir zu Ari Folmans The Congress vor wenigen Jahren ins Kino. Was dort an Science-Fiction in all ihrer fantastischen Blüte als Tränen aus meinen staunenden Augen floss, lässt mich doch tatsächlich auch als Erwachsene glauben, dass der neuste Lieblingsfilm direkt an der nächsten Ecke warten könnte. So fantastisch weit weg und rührend nahe wie es eben nur Film sein kann.


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