Die Kritiker wissen es: Knowing ist mittelprächtigBearbeiten

Veröffentlicht am 20.03.2009, 13:01

Knowing mit Nicolas Cage wird von der amerikanischen Presse zwiespältig aufgenommen.

Nicolas Cage in Knowing Nicolas Cage in Knowing © Concorde

Im neuen Film Knowing mit Nicolas Cage in der Hauptrolle sehen wir, wie Schüler einer Schule ihre Visionen von der Zukunft beschreiben, in eine Kapsel stecken und vergraben. Fünfzig Jahre später wird diese Kapsel geöffnet und der Inhalt den neuen Schülern übergeben. Neben langweiligen Sachen wie fliegende Autos und Raketen gibt es auch ein Blatt Papier, auf dem nur Zahlen zu sehen sind, in scheinbar willkürlicher Reihenfolge aufgeschrieben und naturgemäß sehr gruselig. Der Schüler, der das Blatt bekommt, ist der Sohn von John Koestler (zufälligerweise Nicolas Cage und Astrophysiker). Relativ schnell bemerkt er, dass die Zahlenkolonnen nicht zufällig angeordnet sind, sondern die großen Katastrophen der letzten fünfzig Jahre vorhergesagt haben. Sehr schnell wird ihm auch klar, dass noch weitere Ereignisse bevorstehen, in der Größenordnung mit den Vergangenen bei Weitem nicht zu vergleichen…

Bislang nahmen die US-Kritiker die Filme des Regisseurs Alex Proyas wie Dark City, The Crow – Die Krähe oder i-robot-2 sehr mittelprächtig auf. Roger Moore von der Mercury News ist sich sicher, mit Knowing den “entsetzlichsten Schmarn” dieses Kinojahres jetzt schon gesehen zu haben, wobei er Nicolas Cage zumindest dafür lobt, in seiner Rolle sehr überzeugend gewesen zu sein. David Kempler von Big Picture, Big Sound meint, Cage sei ein umgekehrt-evolutionärer Schauspieler, der seine besten Zeiten schon hinter sich hat. Aber Knowing sei überraschend gut und einer der besten Cage-Filme der letzten Zeit. Er weise eine originelle Story und teilweise sogar hochspannende Augenblicke auf.

James Berardinelli von Reelviews gibt zum größten Teil dem schwachen Drehbuch die Schuld an der mittelprächtigen Exekution der eigentlich für ihn interessanten Ideen. Er findet es regelrecht frustrierend, dass Knowing im Kern ein intelligenter Film ist und er ihn deshalb nicht einfach so als dümmliche Einheitskost à la Independence Day oder Armageddon – Das jüngste Gericht ad acta legen kann, sondern sich eigentlich gerne mit den gestellten Denkanstößen auseinandersetzen würde. Die Ansätze seien da, die Chancen jedoch verpasst.

Matt Pais von Metromix ist weniger gnädig. Knowing sei rätselhaft, frustrierend und beleidigend. „Och. Komm. Schon“ ist sein niederschmetterndes Fazit. Cage sei zwar “zur Abwechslung mal nicht die Achilles-Ferse des Films”, weil er erfolgreich zwischen Wut, Neugier und Angst wechselt. Aber Knowing sei “zu lächerlich, um ernst genommen und zu ernst, um als hirnloser Müll abgestempelt” zu werden. Für Kritiker-Papst Roger Ebert wiederum ist Knowing “einer der besten Science-Fiction-Filme, die ich gesehen habe – furchteinflößend, spannend, intelligent und, wenn es darauf ankommt, ziemlich großartig.”

Und was meint ihr: Werdet ihr Knowing im Kino sehen? Der Thriller startet bei uns am 9. April 2009.


Cash (Khesrau Behroz)

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FordFairlane

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Es regt mich auf das alle Nicolas Cage Filme immer wieder runtergemacht werden, fast alle seine Filme waren gut und haben mir gefallen. Besonders sein neuster Bangkok Dangerous hat mir sehr gut gefallen. Vielleicht sollte er einfach einen Con Air 2 machen!!

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Sonse

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"I rather enjoy not knowing."

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annaberlin

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Für mich ist das aber eher ein DVD- als ein Kinofilm.

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Sonse

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Ja, Proyas wäre auch für mich der eigentliche Grund sich diesen Film anzusehen. Cage wegdenken ist vermutlich nicht so leicht, fiel mir schon beim Sichten des Trailers schwer, der mich nicht gerade umgehauen hat.

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annaberlin

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Ich mochte I, Robot.

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Batzman

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Ich halte ja immer noch große Stücke auf Proyas, Dark City war klasse ("The Thinking Mans Matrix", wie ein Kritikerkollege meinte) und I, Robot war trotz Schwächen ein solider Blockbuster. Und Nicolas Cage muss man sich vielleicht einfach wegdenken...

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Cash

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Ich werde ihn mir höchstwahrscheinlich auch angucken. Alleine schon, um zu sehen, ob Ebert seinen Verstand verloren hat.

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Chrisetoph

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Ich will "Knowing" unbedingt sehen, der Trailer macht echt neugierig. Aber das will ja nicht immer was heißen. Bleibt also abzuwarten, wie die Grundidee umgesetzt ist. Aber wenn Roger Ebert "Knowing" so lobt, muss ja irgendwas dran sein ;)

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MasterTNQ

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Bei mir schon ganz oben auf der Merkliste! Ich lass mir diesen Film auch nicht durch irgendwelche Kritiker kaputtreden. "Next!" fand ich überraschenderweise ziemlich gut, obwohl die Mehrheit ihn nicht mag. Ich ziehe deshalb aus den oben genannten positiven Aspekten meine Erwartungshaltung und freue mich schon, wenn er endlich im Kino anläuft (ein bisschen ist ja noch hin)

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Ixceman

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Am End hat dann doch jeder seinen eigenen Geschmack )(

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