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Django und die Elenden dem Hobbit auf den Fersen

Lord C (Christoph Dederichs), Veröffentlicht am 31.12.2012, 09:36

Der Hobbit ist zwar schon seit drei Wochen in den amerikanischen Kinos zu sehen, macht jedoch noch keine Anstalten, die Spitzenposition zu räumen. Zwei Neueinsteiger hätten ihn aber fast überholt.

Noch immer nicht genug? Ein überraschter Hobbit Noch immer nicht genug? Ein überraschter Hobbit © Warner

Auch in seiner dritten US-Kino-Woche hat Der Hobbit: Eine unerwartete Reise die Spitzenposition verteidigen können, aber ein Kopfgeldjäger und eine Horde singender Franzosen waren ihm dicht auf den Fersen. Der Hobbit nahm zwar 11 Prozent weniger ein als in der Vorwoche, kam damit aber immer noch auf geschätzte 32,92 Millionen US-Dollar. Insgesamt spülte er bereits 222,70 Millionen in die Kasse. Django Unchained lag nur knapp dahinter, Wochenendeinnahmen von geschätzten 30,69 Millionen US-Dollar in seiner ersten Woche reichen für den zweiten Platz. Seit Dienstag nahm er insgesamt bereits 64 Millionen ein. Platz drei geht an die Musicalverfilmung Les Misérables, die sich geschätzte 28,03 Millionen US-Dollar an ihrem Premierenwochenende ersang und insgesamt bereits sogar mehr als Django einnahm, nämlich 67,46 Millionen.

Django und die Elenden dem Hobbit auf den Fersen (6 Bilder)

Auf Platz vier findet sich mit Die Bestimmer – Kinder haften für ihre Eltern ein weiterer Neueinsteiger, allerdings mit deutlichem Abstand zu den Top 3: Geschätzte 14,8 Millionen US-Dollar zahlten die Besucher der Komödie mit Billy Crystal und Bette Midler am Wochenende, insgesamt kommt sie auf 29,59 Millionen. Nur knapp dahinter liegt Jack Reacher mit Tom Cruise, der in seiner zweiten Woche geschätzte 14,01 Millionen US-Dollar einnahm. In der Vorwoche noch Zweiter, weist der Film insgesamt ein Einspielergebnis von 44,66 Millionen auf.

Mehr: Die US-Kinocharts bei moviepilot

Generell war das Kinojahr 2012 in den USA sehr viel einträglicher als 2011, wie zum Beispiel die Los Angeles Times berichtet: Gesamteinnahmen von geschätzten 10,8 Milliarden US-Dollar bedeuten einen neuen Rekord. Hierfür waren aber nicht nur Blockbuster wie Marvel’s The Avengers oder The Dark Knight Rises verantwortlich, denn auch Argo, Lincoln und Magic Mike nahmen jeweils mehr als 100 Millionen US-Dollar ein. Zuschauerseitig wurde der Rekord jedoch verfehlt, denn die Einnahmen gehen auf lediglich 1,36 Milliarden Kinobesucher zurück. 2002 fanden noch 1,6 Milliarden US-Amerikaner den Weg in die Lichtspielhäuser. Auch nahmen 2012 15 der Top 20-Filme außerhalb der USA mehr ein als dort und in Kanada.

Die Plätze 6 bis 10 der US-Kino-Charts:
Platz 6: Immer Ärger mit 40 (13,19 Millionen US-Dollar, insgesamt 37,12 Millionen)
Platz 7: Lincoln (7,51 Millionen US-Dollar, insgesamt 132,04 Millionen)
Platz 8: Unterwegs mit Mum (6,7 Millionen US-Dollar, insgesamt 21,1 Millionen)
Platz 9: Die Monster AG (3D) (6,36 Millionen US-Dollar, insgesamt 18,5 Millionen)
Platz 10: Die Hüter des Lichts (4,9 Millionen US-Dollar, insgesamt 90,23 Millionen)

Quelle: Box Office Mojo


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