Ein mieser Film mit politischer Sprengkraft
TheSundanceKid (Peter Correll), Veröffentlicht am 17.09.2012, 08:50
Lehren aus 'Innocence of Muslims'
Die bisherige Bilanz liest sich verheerend: tote Demonstranten in mehreren arabischen Ländern, tote US-Diplomaten, überfallene westliche Botschaften und Vetrauensverlust sowohl auf zwischenstaatlicher, als auch auf zwischenmenschlicher Ebene. Ein mies produzierter, den muslimischen Religionsstifter Mohammed beleidigender Film mit dem Titel Innocence of Muslims (‘Die Unschuld der Muslime’) hat anti-westliche Proteste in muslimisch dominierten Ländern ausgelöst. Amerikanische Botschaften (unter anderem in Libyen, Ägypten, Jemen) wurden attackiert, später weiteten sich die Angriffe auch auf die diplomatischen Vertretungen anderer westlicher Länder – so auch auf die deutsche Botschaft im Sudan – aus.
Verfolgen wir die Berichterstattung zu diesen Ereignissen, ist es wichtig zu differenzieren: Die Betonung muss auf dem Wort Auslösen liegen. Der Film ist nicht der Grund für die Proteste. Die Gründe liegen selbstverständlich tiefer und erklären sich aus komplexen politischen, historischen und ökonomischen Zusammenhängen. Trotzdem lässt die Vorstellung erschaudern, dass sich eine direkte Verbindung zwischen einem grottenschlechten Machwerk, fabriziert von einer untalentierten Einzelperson, und Protesten mit Todesopfern ziehen lässt. Deswegen versteht es sich von selbst, dass sich die mediale Aufmerksamkeit nicht nur den Unruhen, sondern auch dem Amateurfilmer und seinen Aufnahmen widmet.
Ein 14-minütiger Ausschnitt – ob wirklich ein vollständiger Film existiert, ist noch unklar – aus Innocence of Muslims wurde eigentlich schon vor zwei Monaten auf Youtube hochgeladen. Erst als ihn ein islamfeindlicher Blogger entdeckte und ihn mit arabischen Untertiteln versah, wurden arabische Medien auf ihn aufmerksam. Der Film, dessen Sperrung zur Zeit heiß diskutiert wird, ist in Deutschland nach wie vor auf Youtube zu finden. Ihn anzusehen ist allerdings reine Zeitverschwendung. Mohammed wird als perverser, betrügerischer Egomane dargestellt, die schauspielerischen Leistungen sind katastrophal und anstatt Kulissen befinden sich im Hintergrund meist einfache Standbilder, die an Windows-Desktop-Landschaften erinnern.
Bis hierhin ist der Film schlecht und beleidigend – mit der Synchronisation beginnt die kriminelle Qualität des Machwerks. Offensichtlich wurden große Teile des Films nachsynchronisiert, wovon weitgehend unabhängig laufende Stimmen und Lippenbewegungen künden. Kurz nach Beginn der Proteste meldeten sich erste Laienschauspieler aus Innocence of Muslims zu Wort. Sie waren über den wirklichen Inhalt getäuscht worden und hatten geglaubt, an einen im alten Ägypten angesiedelten Abenteuerfilm mitzuwirken. Seine islamfeindliche Aussage wurde dem Film erst per Nachsynchronisation hinzugefügt.
Bis zu Enttarnung des ‘Regisseurs’ von Innocence of Muslims vergingen seit Beginn der Unruhen nur einige Tage. Hochgeladen wurde der Clip unter dem Pseudonym Sam Bacile. Bald wurde klar, dass sich hinter dem Namen höchstwahrscheinlich Nakoula Basseley Nakoula, ein in Kalifornien lebender koptischer Christ, verbirgt. Er war der Polizei bereits als Kreditkartenbetrüger bekannt. Aus welcher politische Ecke er kommt, zeigt sich, als er erstmals – noch unter Pseudonym – Kontakt zur Presse aufnahm. Er gab sich einen jüdischen Hintergrund, behauptete den Film mit dem Geld – angeblich fünf Millionen Dollar – jüdischer Geschäftsleute produziert zu haben. Ein offensichtlicher Versuch, noch einmal Benzin ins Feuer der Prosteste zu gießen. Auch seine Kontakte zu dem radikalen Christen Terry Jones, der die arabische Welt mit einer öffentlichen Koranverbrennung provozierte, beweisen, welch Geistes Kind Nakoula Basseley Nakoula ist.
Betrachten wir diese Geschichte, die – hätte sie nicht solch einen verächtlichen ideologischen Hintergrund und solch tragische Folgen – beinahe als Schelmenstück durchgehen könnte, dann fällt auf: Hier hat ein Mensch bewusst mit dem Feuer gespielt. Er hat Geld und Zeit investiert, hat Mitmenschen getäuscht, um eine politische Botschaft der Intoleranz – in diesem Fall durch die Verunglimpfung des Islam – zu verbreiten. Die möglichen Konsequenzen seiner Handlungen konnte er dabei durchaus einschätzen. Die Unruhen nach der Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen in einer dänischen Zeitung im Jahr 2005 sind dem ägyptischstämmigen Nakoula Basseley Nakoula sicher im Gedächtnis geblieben. Auch wenn das Ausmaß der Reaktion natürlich nicht genau vorhersehbar war, liegt auf der Hand, dass das Erzeugen öffentlicher Empörung eine Intention des Films war.
Was also lehrt uns diese Geschichte? Dass Filme ein Mittel zur politische Einflussnahme sein können, ist längst bekannt. Das wussten schon die Bolschewiki oder die Nationalsozialisten. Auch demokratische Staaten instrumentalisieren den Film zuweilen. Kampagnen (wie zur HIV-Aufklärung) können natürlich auch positive Ziele verfolgen. Al Gore trug mit seinem Film Eine unbequeme Wahrheit maßgeblich zu einer stärkeren öffentlichen Wahrnehmung des Klimawandels bei.
Die Lehre, die wir aus dem Ereignissen rund um Innocence of Muslims ziehen können, ist leider viel banaler: Ein einzelner Mensch (vielleicht unterstützt von einer kleinen Gruppe) hat mit einem unglaublich schlechten und billigen Machwerk Einfluss auf die Weltpolitik genommen. Mit Hilfe des Mediums Film stieg ein untalentierter und ignoranter Mensch zum internationalen Brandstifter auf. Im Internetzeitalter ist so etwas möglich. Und uns bleibt nur zu tun, was wir immer tun, wenn die Kunst missbraucht wurde: Darauf hinzuweisen, dass die Meinungsfreiheit Verwantwortungsbewusstsein erfordert. Eine Lehre, die auch für ‘Filmemacher’ gilt.
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Kommentare
über Ein mieser Film mit politischer Sprengkraft
vitalique Tue, 18 Sep 2012 20:59:25 -0000
Kommentar löschenIch kann es wirklich nicht mehr hören, und das eine Diskussion überhaupt von statten geht ist doch einfach ein Witz. Warum sollen wir als westliche Welt ein Stück unserer Freiheit aufgeben um uns einer rückständigen Weltanschaung anpassen. Weil wir kultiviert und rücksichtsvoll sind. Unsinn. Man kann von dem Film halten was man will, doch ist dieser eben auch nur eine Meinung. Eine eigene Meinung darf man sich heutzutage doch garnicht mehr erlauben ohne dass sich irgendwelche Minderheiten in -unseren- Grundrechten diskriminiert fühlen.
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lieber_tee Tue, 18 Sep 2012 21:59:21 -0000
Antwort löschenalso wirklich, diese blöden Minderheiten...Verbieten unsere Meinung...
lieber_tee Tue, 18 Sep 2012 22:05:32 -0000
Antwort löschen...verbieten wir doch mal irgendwelche Minderheiten.
Lorion42 Wed, 19 Sep 2012 05:09:29 -0000
Antwort löschenFreiheit war und darf niemals komplett unbegrenzt sein. Auch wenn die Meinungsfreiheit diejenige ist, die am weisten gehen darf
gnipmac14 Tue, 18 Sep 2012 19:28:03 -0000
Kommentar löschenGrundsteine im Voraus:
Je mehr man die Möglichkeiten erringt, moralische, juristische und physikalische Gesetze im Kopf abzuschalten, desto intensiver und kreativer kann die eigene Fantasie wachsen. Kunst ist immer das Ergebnis oder die Interpretation eines kreativen Gedanken, weswegen ein Künstler niemandem Rechenschaft dafür ablegen muss, sein Werk als Kunst zu bezeichnen.
Meinungsfreiheit sollte entweder gar nicht, oder grenzenlos existieren, ansonsten bleibt noch die möglichkeit es in "begrenzte Meinungsfreiheit" umbenennen. Dies finde ich auch in Ordnung, ich finde es nur nicht gut, diesen erhabenen Begriff durch eine Doppelmoral in eine Phrase umzugestalten.
Schade ist, dass hier immer wieder durch hinweise auf die offensichtlich handwerklich niedrige Qualität des Filmes publiziert wird. Dieser Fakt wird dadurch als Argument dargestelt, welches eigentlich nicht zur Debatte steht.
Niemand sollte sich für seine politische Einstellung rechtfertigen müssen, denn diese - sei sie auch antisemitisch oder antimuslimisch ist solange keine Auswirkungen auf sein Umfeld hat - immer noch sache und wahl des einzelnen.
Ich persönlich Finde es
- erstens schade, dass tatsächlich mit absicht versucht wurde, ein ganzes Volk auf zu hetzen.
- Zweitens bin ich von der Welle, die ein Filmwerk schlagen kann beeindruckt.
- Drittens stell ich die Geistesstärke derer in Frage, welche sich von einem solchen Werk tatsächlich aufhetzen lassen.
Wenn wir schon von Verantwortung reden, sollten wir beachten, dass dieser Film keine Polizisten tätlich angegriffen hat, ein paar Demonstranten taten dies. Zeugt es nicht von Schwäche, sich von etwas provuzieren zu lassen, was offensichtlich ledeglich der Provukation diente?
Ganz ehrlich: Ich bin schwarz und wenn jemand über meine Hautfarbe lästert, um mich zu provuzieren, ist das nicht annähernd so schlimm, wie von jemandem negative Dinge zu hören und zu wissen, dass dieser Jemand diese Dinge tatsächlich ernst meint. Ich finde es gut, dass darüber Diskutiert wird. Jedoch werden beispielsweise in obrigem Text verschiedene Themen Aufgegriffen (Kunst, politische Verantwortung, Meinungsfreiheit, Qualität des Films), der Film in jedem dieser Rubriken verteufelt, das ganze noch in der Sprache des Stammtischs verpackt und dem Gelegenheitsdenker mit vermeidlichen Parolen aller "Meinungsfreiheit erfordert Verantwortungsbewusstsein" zum Fraß vorgeworfen. Das ist keine Diskussionsgrundlage, sondern eine Hetzjagt, welche leider bei vielen leuten ledeglich auslöst, dass sie sich ihr anschließen bzw sie ablehnen, ohne dass sie sich groß eigene Gedanken dazu gemacht haben.
Danke fürs Mitlesen.
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gnipmac14 Tue, 18 Sep 2012 19:31:46 -0000
Antwort löschenIch hab übrigens alle Rechtschreibfehler gefunden, bin allerdings zu faul, diese zu beseitigen
nilswachter Tue, 18 Sep 2012 20:38:23 -0000
Antwort löschen"Zeugt es nicht von Schwäche, sich von etwas provuzieren zu lassen, was offensichtlich ledeglich der Provukation diente?"
Natürlich hast du hiermit in gewisser Weise recht. Wenn jemand vor dir deinen Vater oder deine Mutter aufs übelste beleidigt oder darüber einen Film macht und ihn ins Internet stellt, würdest du dann auch so gelassen reagieren?
Ich denke, es ist wichtig zu verstehen, dass Religion in diesen Kulturkreisen nach wie vor eine wichtige Bedeutung einnimmt. Sie hat einen Gesellschafts-bindenden Charakter und ist tief im kulturellen und sozialen Gedächtnis verankert. Natürlich sind es letztlich aber auch hier nur die Extremisten, welche so massiv überreagieren, wie der Aufruf zu Mässigung von bestimmen Gläubigen zeigt. Dass ein solcher Film aber in diesen Gebieten eine unheimliche Protestwelle auslöst, dürfte aber dennoch verständlich sein. Das rechtfertigt aber nicht, die massiven Tätlichkeiten und Gewaltausbrüche.
swissroland Tue, 18 Sep 2012 17:31:33 -0000
Kommentar löschenJaja, und jeder der ned dem islam angehört, sollte nach ihrer meinung getötet werden. Der Film ist beschissen und lächerlich gemacht, aber ned weit weg von der wahrheit
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swissroland Tue, 18 Sep 2012 17:55:49 -0000
Antwort löschenZusätzlich stimmt bei allen Ahadith in beiden Büchern überein, dass der Ehevertrag stattfand als Aisha (ra) „sechs Jahre alt war“, aber er nicht vollzogen wurde, bis sie neun Jahre alt war!!!!
Cool erst als sie 9!!! Jahre war, musste sie einem 56 Jährigen .....
Wie im Film dargestellt: KInderschänder
Diggler27 Tue, 18 Sep 2012 18:46:20 -0000
Antwort löschenKeine Ahnung welche "Wahrheit" du konkret meinst oder hier zu vertreten versuchst, aber dein Kommentar hat einen inhaltlichen Nährwert der gegen Null tendiert.
Es geht doch nicht darum, ob es angebracht ist, den Islam zu kritisieren (meiner Meinung nach ist es absolut angebracht JEDE Religion zu kritisieren), sondern wie. Und da hat der Film ja offensichtlich nichts Neues oder Konstruktives zu bieten, sondern verlässt sich zu hundert Prozent auf seine provokativ-billige, lachhafte Machart. Und damit ist ja doch irgendwie "weit weg von der Wahrheit"; weil er darauf überhaupt keinen Anspruch erhebt.
Diggler27 Tue, 18 Sep 2012 18:47:59 -0000
Antwort löschenIm letzten Satz fehlt übrigens ein "er" zwischen "ist" und "ja". Nur als Info :-)
nilswachter Tue, 18 Sep 2012 20:29:21 -0000
Antwort löschenEs gibt leute denen fehlt schlicht jegliches Gespür für Geschichte. Dass Aisha 9 Jahre alt war, mag in unseren Augen und aus heutiger Sicht betrachtet Kinderschändung sein. Ich verurteile es natürlich auch aufs schärfste. Aber die Zeit in der dies geschehen war - und ich weiss, dass es auch heute leider noch in gewissen Gegenden der Fall ist - bezieht sich auf eine andere Gesellschaft mit anderen moralischen und gesetzlichen Vorstellungen, als sie heute gelten. Es war schlichte normal zu dieser Zeit, was im Koran beschrieben ist. Muhammad deswegen als Kinderschänder darzustellen entbehrt jeglicher geschichtlicher Grundlage und dient einzig und allein der Stimmungsmache und Provokation. Ein bisschen kritisches Denken schadet manchmal nicht...
swissroland Tue, 18 Sep 2012 21:36:39 -0000
Antwort löschenIch könnte die auf: Ein bisschen kritisches Denken schadet manchmal nicht... lang und breit drauf antworten, aber iwie ist MP die falsche Plattform. Wie heisst es so schön. Red/text nie mit fremden über Politik oder Religion, das endet meist im Streit ;)
pufaxx Tue, 18 Sep 2012 14:08:05 -0000
Kommentar löschenNoch mal was dazu:
http://hpd.de/node/13988
Wir sehen - Der Film ist nicht der Auslöser, er wird einfach zum Anlass für Krawall genommen, der ohnehin stattgefunden hätte. Es ist einfach albern, auf "Meinungsfreiheit erfordert Verantwortungsbewusstsein" zu skandieren. "Meinungsfreiheit" ist "Meinungsfreiheit".
Das "Verantwortungsbewusstsein" haben gefälligst diejenigen an den Tag zu legen, denen diese (oder egal welche) Meinung nicht passt.
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pufaxx Tue, 18 Sep 2012 14:18:02 -0000
Antwort löschenNachtrag: "Meinungsfreiheit" ist, wenn man für seine Meinung weder getötet noch diskriminiert wird, noch eins auf die Fresse kriegt. Diese "Meinungsfreiheit" erfordert vom "Meinenden" schlichtweg GAR nichts. Punkt.
IronEagle90 Tue, 18 Sep 2012 01:33:12 -0000
Kommentar löschenIch kann zwar verstehen, dass viele Moslems sich von diesem Film angegriffen fühlen, es ist jedoch auch eine Tatsache, dass dieser Film nicht mal einen Bruchteil dieser Aufmerksamkeit bekäme, wenn er eine andere Religion beleidigen würde. Christen oder Juden würden sicher nicht randalierend durch die Straßen ziehen, wenn ihre Religion in einer solchen Art diffamiert würde und gerade Moslems sind ja nicht gerade für ihren toleranten Umgang mit anderen Religionen bekannt. Das ist halt die Schattenseite der Meinungsfreiheit, es gibt immer jemanden, der sich von einer Meinung angegriffen fühlt.
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Rukus Tue, 18 Sep 2012 11:37:41 -0000
Antwort löschenDiese intolerante Doppelmoral regt mich auch auf.
atilla Tue, 18 Sep 2012 01:10:59 -0000
Kommentar löschenIch als Muslim sage mal dazu
"Ein einzelner Mensch (vielleicht unterstützt von einer kleinen Gruppe) hat mit einem unglaublich schlechten und billigen Machwerk Einfluss auf die Weltpolitik genommen. Mit Hilfe des Mediums Film stieg ein untalentierter und ignoranter Mensch zum internationalen Brandstifter auf. "
Ich sehe das nicht ganz so, es haben meiner Meinung nach mächtige Leute irgendwo auf den Knopf gedrückt die Puppen spielen lassen, dann kam dieses Video in arabischen Ländern ins Fernsehen und dann sind an besagten Orten jeweils dutzende bzw hunderte bzw einige tausend idiotische Extremisten zusammen gekommen um auf barbarische Weise Radau zu machen. 99% der Leute sind aber zu Hause geblieben, weil sie einen IQ haben der über Zimmertemperatur geht und wissen, dass es Millionen von Internetseiten und Videos gibt, die auf irgendeine Weise den Islam beleidigen, weil es nunmal über 6 Mrd Menschen gibt, denen unsrer Prophet eben nicht heilig ist. Jedenfalls distanziere ich mich mit all meiner Verachtung gegen diese barbarischen Primitivlinge die da Radau machen, sie sind keine Hilfe sondern eine Schande für den Islam.
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jacker Tue, 18 Sep 2012 08:59:30 -0000
Antwort löschenGenau das ist das große Problem dabei. Eine handvoll unwichtiger Idioten provozieren auf der einen Seite und eine weitere handvoll Idioten randaliert auf der anderen Seite dagegen, das Resultat sind weltweite Reibereien mit Todesopfern. Das kann es nicht sein.
Und ich bin sicher auf beiden Seiten stehen mächtige Strippenzieher dahinter, die auf bauernfängerische Art den KLEINEN (die Medien gaukeln uns immer vor jeder zweite ist mittlerweile Extremist) Teil Extremisten zu Zinnsoldaten instrumentalisieren und für ihre Zwecke nutzen.
morlock Tue, 18 Sep 2012 10:53:48 -0000
Antwort löschenEs gibt keinen "kleinen" Teil an Extremisten.
Das müssen doch einige sein, die gut organisiert sind, wenn nahezu zeitgleich in mehreren Ländern die Botschaften gestürmt werden.
Außerdem haben die eine große Anzahl stiller Befürworter in der Bevölkerung.
Oder warum gewinnen die strengkonservativen muslimischen Parteien sämtliche Wahlen in Nordafrika?
jacker Tue, 18 Sep 2012 11:45:55 -0000
Antwort löschen'kleiner' Teil war darauf bezogen, dass medial mittlerweile die Stimmung vermittelt wird jeder Moslem sei ein islamischer Extremist.
Das ist definitiv nicht so, leider ist der Aktionsradius mittlerweile flächendeckend. Dennoch sage ich: ein kleiner Teil der dortigen Bevölkerung schafft es das Ansehen aller dort lebenden Menschen nachhaltig zu schädigen und das ist traurig.
Ich persönlcih halte von keiner Religion etwas, aber ich prangere an, wenn 'unschuldige' durch das Handeln ihrer mitmenschen, was sie nciht zwangsweise tollerieren oder gutheisen, einen Stempel aufgedrückt bekommen!
sieben+1 Tue, 18 Sep 2012 15:36:04 -0000
Antwort löschen@ morlock
Ich hoffe ich verstehe dich Falsch, ansonsten:
"Oder warum gewinnen die strengkonservativen muslimischen Parteien sämtliche Wahlen in Nordafrika?"
Vermutlich nicht weil Wahlen manipuliert werden und die anderst denkende Bevölkerung mit Waffengewalt eingeschüchtert wird. Nein daran kann es nicht liegen.
Schließlich leben alle Nordkoreaner auch im Paradies und freuen sich, dass nach Kim Jong Il sein MiniMe regiert.
Hier auch ein Spielfilm der zeigt wie man Machterhaltung gestalten kann...
http://www.moviepilot.de/movies/hotel-ruanda
morlock Tue, 18 Sep 2012 17:26:02 -0000
Antwort löschenMich erinnern die Zustände in Nordafrika an die islamische Revolution im Iran unter Khomeini.
Tja, wo das hingeführt hat...
Kaum ein Tag vergeht ohne Anschlag mit islamistischem Hintergrund irgendwo auf der Welt.
Das kann kein "kleiner Teil" sein.
Nicht alle Moslems sind Terroristen, das ist klar, aber auch der gemäßigte Islam ist eine sehr restriktive Religion.
Wieviele stille Befürworter es gibt, darüber läßt sich nur spekulieren.
Dass die klare Mehrheit der islamischen Verbände hierzulande nach einem Verbot
des Mohammed-Filmes schreit, anstatt sich klar von den Chaoten die
Botschaften deswegen stürmen zu distanzieren, spricht für sich.
atilla Tue, 18 Sep 2012 19:28:45 -0000
Antwort löschen@morlock Das mit der restriktiven Religion ist kein Argument. Du behauptest einfach irgendetwas reflexartig aber mit der Wahrheit hat das nichts zu tun,auf tagesschau.de kannst du es nachlesen statt Vorurteilsgedanken auszuschreiben, da gibts einen Artikel der heißt 'Muslimverbände uneins über Reaktion' es gibt sogar Verbände die sich gegen ein Aufführverbot ausgesprochen haben und es gibt -deiner pöbelartigen Weltanschauung zum trotz- keinen einzigen Islamverband in Deutschland, der sich nicht von gewaltsamen Protestaktionen distanziert hat.
reveal Tue, 18 Sep 2012 23:47:18 -0000
Antwort löschen@morlock, sieben+1
"Oder warum gewinnen die strengkonservativen muslimischen Parteien sämtliche Wahlen in Nordafrika?"
In der Regel, weil vorher ein von den USA eingesetzter/unterstützter Diktator das Land regiert hat, dabei nicht gerade zärtlich mit der Opposition umging. Die Bevölkerung hat unter der Dikatur gelitten und die extremistischen Parteien waren einige der stärksten Oppositionsführer. Also wenn da die Demokratie einzieht und tatsächlich gewählt werden darf, wird - in Erinnerung an die vorhergehende Diktatur - zum einen nicht USA-freundlich abgestimmt und zum anderen mit den extremistischen Parteien, welche einem vorher beigestanden haben, sympathisiert.
Das hat nichts mit Wahlbetrug oder Waffengewalt zu tun - das gab es eher vorher während der Diktatur. Bassem Youssef (Ägyptischer Satirist) hat bei seinem Auftritt in der Daily Show[1] ein paar relevante Aussage bzgl. Ägypten und der Muslimbruderschaft gebracht.
Davon abgesehen ist es lohnenswert, sich die Zusammensetzung der Bevölkerung[2] vor Augen zu halten - jüngeres Durchschnittsalter, d.h. weniger Lebensperspektive.
[1] http://www.thedailyshow.com/watch/thu-june-21-2012/bassem-youssef
[2] http://www.welt-auf-einen-blick.de/bevoelkerung/durchschnittsalter.php
atilla Wed, 19 Sep 2012 10:17:57 -0000
Antwort löschen@reveal volle Zustimmung, die religiösen Kräfte waren in vielen Ländern oft sogar die einzigen Oppositionsgruppen überhaupt im Diktatorenstaat und selbst diese arbeiteten im Untergrund.
atilla Wed, 19 Sep 2012 10:33:43 -0000
Antwort löschenAlso um es nochmal deutlich zu machen, der Mob wurde nicht aufgrund 'des Intrernetzeitalters wegen einer Einzelperson' aktiviert sondern ganz old school -so wie im Orwellschen 1984- durch das immer noch maßgebende (Manipulations-)Medium Fernsehen. Dieser youtube Film war schon 1 Jahr in youtube, erst als es im arabischen TV komplett ausgestrahlt wurde ging der randalierende Mob auf die Straße. Weltweit wurden dann diese Bilder wieder durchs Fernsehen
verbreitet und es gibt mittlerweile kaum eine Regierung auf der Welt die sich nicht
zu diesem Propagandastreifen geäßert hätte.
Der erste und zweite Irakkrieg um nur zwei weitere Beispiele zu nennen wurden auch durchs TV berbreitet. Es ist so,dass etwas nur auf die globale Tagesordung kommt quasi nur dann real wird, wenn es im TV bekannt gegeben wird, wir alle leben im globalen TV Dorf in dem ein wirklich kleiner Kreis von Medienmogulen bestimmt was läuft und was nicht.
atilla Wed, 19 Sep 2012 21:43:13 -0000
Antwort löschenHier z.b etwas was man nicht im Fernsehen sieht, eine Demonstration gegen Barbaren gegen Al Kaida, man muss dazu bedenken, dass diese Demonstranten sehr mutig sind daher ist ihre Anzahl nicht unterschätzen denn die Al kaida terroristen könnten einfach ne Bombe in ihre Menge reinschmeißen.
http://imgur.com/a/tlCyI
Diggler27 Mon, 17 Sep 2012 22:56:25 -0000
Kommentar löschenDiese ganzen "Proteste" sind nichts anderes als gut getimte, archaisch-brutale Inszenierungen radikal-verblendeter Splittergruppen, die dann von westlichen Medien gerne als Märchen vom ständig randalisierenden Moslem verkauft werden.
Als würde die gesamte islamische Welt aus ein paar tausend Flaggen-verbrennenden Idioten bestehen; is klar...
Den Film habe ich zwar nicht gesehen; scheine aber auch nichts Relevantes verpasst zu haben.
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nilswachter Mon, 17 Sep 2012 21:34:40 -0000
Kommentar löschenGerade habe ich Life of Brian gesehen. Bissige, gescheite und höchst unterhaltsame Satire gegen das Christentum und andere religiöse Traditionen; ein ander Mal stellten Schweizer Komiker an Ostern einen Jesus aus Schokolade auf den Tisch und verschickten ihn sogar protestierenden Christen nach Hause; Bill Mahers mässig intelligente aber witzige Verarsche von Religionen beschäftigte sich auch nicht gerade respektvoll mit diesen. Niemand hatte etwas dagegen, höchstens ein paar wenige beklagten sich über die Intoleranz oder Impertinenz der Macher - im besten Fall. Nun macht irgend ein Amateur ein qualitativ grauenhaftes Filmchen über Muhammad und löst damit (vielleicht) eine Gewaltwelle aus. Man erinnert sich wahrlich an Karikaturen der dänischen Zeitung und die brennenden Flaggen und die Empörung der westlichen Medien, die Wut von islamischen Gläubigen.
Alle, bis auf den neuen Clip, genannten Beispiele gehören zur Kategorie Satire und provozieren auf eine subversive Art und Weise im Rahmen der Presse und Meinungsfreiheit westlicher Staaten. Was mit diesem Clip gemacht wird, hat mit Satire jedoch nichts mehr zu tun. Es ist gezielte Beleidigung, politische Stimmungsmache und ein Werk des Hasses, das mit grosser Wahrscheinlichkeit um eben solche Reaktionen, wie wir sie nun sehen, zu produzieren. Meinungsfreiheit und Redefreiheit hört da auf, wo sie gefährlich ist. Natürlich kann man die Reaktionen in der arabischen Welt auf eben gerade das Fehlen dieser westlichen Errungenschaften zurückführen; natürlich sind die Morde und nun entstehenden Hasspredigten gegen den Westen von Seiten der Radikalen nicht zu entschuldigen und schon gar nicht zu würdigen oder zu unterstützen. Die Unnötigkeit und Gefahr eines solchen Films ist aber deshalb nicht wegzureden. Muhammad zu zeigen, ist alleine schon eine Blasphemie ohne Gleichen, von seinen dann gezeigten Taten ganz zu schweigen. Meinungsfreiheit hin oder her: das ist unterste Schublade, grenzdebil und dient offensichtlich der Ausweitung des Grabens zwischen West und Ost, salopp gesagt. Meinungs- und Redefreiheit bedeutet m.E. nicht, dass man sich alles erlauben kann. Sie kein Blankoscheck für das Ausschalten jeglicher Gehirnregionen, sondern ein kostbares Gut, mit welchem aber mit Bedacht und verantwortungsvoll umgegangen werden soll, weil sie sonst schnell zur Waffe werden kann und dank der Schrumpfung von Zeit und Raum mit Hilfe modernster Kommunikationsmittel, zu einer höchsteffizienten dazu. Wir leben in einer Zeit in der Respektlosigkeiten der übelsten Sorte geduldet und sogar belacht werden. Alles wird mit dem Recht auf Meinungsfreiheit entschuldigt und legitimiert. Politiker werden öffentlich zur Sau gemacht, Behindertenwitze werden als enorm lustig empfunden und auf die Gefühle von anderen Rücksicht zu nehmen, wird gerne als spiessig bezeichnet. Oder man nimmt sich Religionen und Gläubige vor und zieht sie auf niveauloseste Art und Weise durch den Dreck. Die einen mögen dies in Ordnung finden, ich erachte es als traurig. Dasselbe gilt für diesen Schundfilm. Ihn zu verbieten macht keinen Sinn - weil es ihn nur noch interessanter macht. Er sollte aber aufs schärfste Verurteilt werden und die Urheber gehören verklagt.
Die Empörung der Muslime ist verständlich, weil diese Art der bewussten Verletzung von Gefühlen schlicht indiskutabel ist, rechtfertigt aber kein Morden. Ausserdem muss auch mitbedacht werden, dass dieser Film nun Hasspredigten gegen den Westen als Nahrung dient und was in diesen Reden über den Westen erzählt wird, hat mit Respekt auch nicht viel gemein. In diesem Sinne muss man aufpassen, dass man nicht in die Falle der Doppelmoral und der Heuchelei tappt. Eigentlich sollte man diesen Film verachten und ihm keine Beachtung schenken. Mehr als Ignoranz verdient er nicht. Hätten die Medien sich nicht dem Thema weltweit angenommen, wären evt. viele Reaktionen und Taten ausgeblieben. So bietet man diesem Schandleck eine Plattform, die er nicht verdient und ihm mehr Gewicht als nötig verleiht.
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Diggler27 Mon, 17 Sep 2012 22:55:13 -0000
Antwort löschenIch zitiere:
"Er sollte aber aufs schärfste Verurteilt werden und die Urheber gehören verklagt."
und wenig später:
"Eigentlich sollte man diesen Film verachten und ihm keine Beachtung schenken. Mehr als Ignoranz verdient er nicht."
Aha.
jacker Tue, 18 Sep 2012 09:11:44 -0000
Antwort löschenIch sage Zitat 1 schließt Zitat 2 nicht aus, da 1 sich auf den gesetzlichen und 2 auf den moralischen/medialen Umgang bezieht.
nilswachter trifft es hier ziemlich auf den Punkt, Meinungsfreiheit, Redefreiheit etc. ist mit das wertvollste Gut der Zivilisation, aber völlig unkontrolliertes laufenlassen unter dem Deckmantel der liberalen Entfaltung führt zu so einem Fall wie wir ihn jetzt haben, zur Weltwirtschaftskrise, etc.
Nicht umsonst herrscht hier z.B nicht totale Meinungsfreiheit, beispielsweise nationalsozialistische Rede steht zu Recht unter Strafe. Weil es menschenverachtend ist. In den so großartig deregulierten USA darf man alles von sich geben, das finde ich unter Aspekten des friedlichen Zusammenlebens unfaßbar, dort werden nämlich übelste Beleidigungen und Hetze gegen Fremde / Religionen / etc durch 'Meinungsfreiheit' begründet und da passt (aus meiner Sicht= ein weiteres Zitat von oben: 'Meinungs- und Redefreiheit bedeutet m.E. nicht, dass man sich alles erlauben kann'
So sollte es zumindest sein!
nilswachter Tue, 18 Sep 2012 20:20:33 -0000
Antwort löschen@ Diggler: Ich meinte damit, dass objektiv betrachtet der Urheber verklagt gehört und dieses Video nicht geduldet werden kann. Letztlich sollte ihm aber keine multimediale Plattform geboten werden, weil er dadurch zu viel Aufmerksamkeit erhält und eben genau solche nun sichtbaren Reaktionen auslösen kann.
Diggler27 Tue, 18 Sep 2012 20:33:45 -0000
Antwort löschenOkay, da hab ich wohl was missverstanden. So formuliert würde ich dir natürlich zustimmen; auch wenn ich den Urheber eher nicht verklagen würde.
Daß die mediale Aufmerksamkeit dieses Machwerk vollkommen unnötig aufwertet ist aber fraglos richtig.
Tautou Tue, 18 Sep 2012 21:36:04 -0000
Antwort löschen@nilswachter: Interessante Denkanstöße hast du hier notiert :-)
mikkean Mon, 17 Sep 2012 17:23:09 -0000
Kommentar löschenDas Machwerk: scheußlich, sowohl inhaltlich als auch qualitativ
Die Empörung: ein zweischneidiges Schwert, Empörung darf, kann, muss es geben - aber
auch der Aufruf zur Zerstörung des großen Satans namens Westen ist
letztlich genau so instrumentalisiert
Dass ein gnadenlos verhunztes Blödwerk Blutvergießen und Ausschreitungen auslöst, das gehört zum unergründlichen Wahnsinn dieser Welt. Dieses Wort trifft es meiner Meinung ganz gut, denn auch in der arabischen Welt gibt es jene, die den Staat Israel mit diffamierenden Darstellungen in Film und Fernsehen bedenken. Wohin kann dieses gegenseitige Anstiften noch führen? Wäre es nicht besser, Leinwände, Bildschirme oder gleich alle existierende Schandwerke gleich von einem schwarzen Loch vertilgen zu lassen?
Aber wo denk ich hin, ein sehr, sehr guter Artikel.
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HulktopF Mon, 17 Sep 2012 17:17:52 -0000
Kommentar löschenwas ich jetzt befürchte ist, dass nun staatliche zensuren gefpordert werden für youtube und konsorten für politische inhalte...
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reveal Mon, 17 Sep 2012 17:48:06 -0000
Antwort löschenDas passiert auch ohne einen kalifornischen Filmemacher - zyklisch alle paar Jahre. Drauf achten, wie Politiker jetzt reagieren und sich äußern und entsprechend an den Wahlurnen entscheiden.
reveal Mon, 17 Sep 2012 17:00:03 -0000
Kommentar löschenIch rate jedem, einmal den Beitrag von Christopher Hitchens "Be It Resolved: Freedom of Speech Includes the Freedom to Hate"[1] anzusehen.
Da wird in Californien ein Video über eine Religion produziert - objektiv schlecht. In zig Ländern brechen daraufhin Proteste aus, bei denen nicht nur erwachsene Frauen und Männer, sowie kleine Kinder mit Schildern "Behead all those who insult the prophet" herumlaufen, sondern es dann auch blutig in die Tat umsetzen.
Jeder hat das Recht, Anstoß an dem Video zu nehmen und diesen Anstoß zu kommunizieren. Ich meine, dass blutige Ausschreitungen und Todesdrohungen nicht zu einer zivilisierten, gültigen oder tollerierbaren Art der Kommunikation zählen.
Wer meint, dass es um das Video oder den Videomacher gehen würde, darf sich gerne Lars Vilks in Erinnerung rufen[2], Salman Rushdie und sein Buch "Die Satanischen Verse"[3] oder einfach mal öffentlich referenzieren, dass Mohammeds jüngste Frau Aisha gerade mal 6 Jahre alt war (bei Vollzug der Hochzeit 9 Jahre) - viel Spaß dabei.
Wenn ihr fertig damit seid, dass Medium zu verstecken, darf ich daran erinnern, dass da ein paar Individuen unter dem Schutzmantel des Glaubens und der Religionsfreiheit Morddrohungen aussprechen und diese ausführen. Dieses offensichtliche Kommunikationsdefizit für eine soziales Miteinander sollte direkt und konsequent geklärt werden.
Jeder der Sympathie für die gewalttätigen Demonstranten ausdrückt oder versucht, die Verantwortung dem Medium unterzujubeln, statt dem blutigen Mob, erregt mein von Herz und Hirn kommenden Abscheu. Meine Sympathie gilt den moderaten Muslimen, welche den Mob verurteilen und nicht mit ihm verwechselt werden wollen.
[1] https://www.youtube.com/watch?v=f2nyBOucJcc
[2] http://www.faz.net/aktuell/politik/schweden-mohammed-karikaturist-lars-vilks-angegriffen-1979752.html
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Die_satanischen_Verse
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atilla Tue, 18 Sep 2012 01:03:19 -0000
Antwort löschenIch weiß nicht wo du Kinder mit solchen Kindern gesehen hast, -ich habs nicht-, aber das sind doch ziemlich radikale Extremisten die da so radau machen,99% der Leute geht nicht auf die Straße. Und das mit der 9 jährigen Frau ist auch nur umstritten, es handelt sich um (widersprüchliche) mündliche Überlieferungen, die Religionsbehörde in der Türkei hat diesbezüglich mit islamischen Recherche quellen belegend bekannt gegeben, dass die besagte Ay$a 17 bis 18 Jahre alt gewesen sei zum Zeitpunkt der Heirat.
reveal Tue, 18 Sep 2012 14:54:03 -0000
Antwort löschenDie Schilder auf die ich mich referenziere stammen von den Protesten in Sydney, Australien[1]. Ich bin in meiner Beschreibung auch davon ausgegangen, dass es sich um Extremisten handelt - was nichts daran ändert, dass die Konfliktlösung und Einstellung dieser Extremisten das eigentliche Problem darstellen und nicht das spezifische Video, welches beliebig ausgetauscht werden kann.
Dass der Koran widersprüchlich ist, dafür kann ich nichts. Es liegt nicht an mir zu entscheiden, welche, der beinhalteten Versionen die tatsächlich korrekte ist. Aus Geschichtswissenschaftlicher Sicht, d.h. ohne Bewertung des Inhalts und nur Bewertung der Quellen, stehen die direkten Aussagen von Aisha (Bukhari Buch 58) bezüglich ihres Alters bei der Verlobung (6 Jahre, Nummer 234) und der Aussage, dass sie in Anwesenheit des Propheten mit Puppen gespielt hat (Nummer 151) gegen indirekte Herrechnungen von anderen Geschichten.
Ich brauch nicht begründen, dass die eine Version richtiger ist als die andere - das müssen nur diejenigen Moslems, welche eine der beiden Varianten als offizielle Version anerkennen und geachtet haben wollen. (z.B. um das erstaunlich niedrige Mindestalter für eine Heirat in Saudi Arabien zu rechtfertigen oder um sich von eben solchem zu distanzieren.) Die Diskussion müssen Moslems unter sich ausmachen. Ich nehme mir nur das Recht heraus, auf den Fakt, dass das Alter innerhalb des Textes auf 6 bzw. 9 Jahre festgelegt wird, hinzuweisen. Entweder mein Gegenüber räumt ein, dass dieses Alter korrekt ist und muss zu den Implikationen Stellung beziehen oder er räumt ein (wie du), dass der Koran widersprüchlich ist und dann kann ich damit weiter debattieren.
Diese spezifische Fakt war dabei auch austauschbar und nur wegen persönlicher Erfahrung eingefügt.
[1] http://imgur.com/a/Nm80p
Rukus Wed, 19 Sep 2012 13:49:50 -0000
Antwort löschenUnd Edgar Allan Poe hat mit 27 seine 13-jährige Kusine geheiratet ... Das als legal oder normal erachtete Alter bei einer rein formellen Eheschliessung hängt stark von der Zeit und natürlich der Kultur ab. Der sogenannte "Vollzug der Ehe" ist wieder eine ganz andere Sache. Dass wir bei frühjugendlicher Heirat gleich an Pädophilie denken, ist rein kulturell und nicht zuletzt religiös beeinflusst. Wir haben eine wilkürliche Grenze für das Erwachsensein festgelegt, die mit der biologischen Geschlechtsreife nichts zu tun hat. In anderen Kulturen beginnt das Erwachsenenalter (gern mit Mannbarkeitsritualen eingeleitet) viel früher, auch heute noch. Das ist kein Aufruf zum Sex mit Kindern, oder eine Legitimation, aber bei einem Tier hat keiner ein Problem, wenn es sich mit einsetzender Geschlechtsreife beginnt, fortzupflanzen. Wenn man mal so drüber nachdenkt, schon irgendwie seltsam, diese Logik, oder?
reveal Wed, 19 Sep 2012 19:59:13 -0000
Antwort löschen@Rukus
Der Unterschied zwischen dem Propheten und Poe ist der, dass Edgar Allan Poe kein Kandidat für ein moralisches Vorbild, geschweige denn für DAS moralische Vorbild schlechthin ist. Niemand käme auf die Idee, die eigene Handlung mit einer Handlung von Poe rechtfertigen zu wollen. Die Handlungen des Propheten hingegen können für Gläubige als Legitimation herhalten, weil er als Auserwählter Gottes ein moralisches Vorbild darstellt. Diese Möglichkeit zur Legitimation im Schwächeren, diese Auslegung als moralischen Standard bzw. Aufforderung im Stärkeren ist das eigentliche Problem. Wäre Mohammed irgendein Krimiautor aus dem 6. Jahrhundert würde sich kaum jemand für das Alter oder die Anzahl seiner Ehefrauen interessieren.
Wer die heiligen Schriften als Wort Gottes, Werk der Moral und absolutes Wissen verkauft, kann sich dementsprechend nicht mit üblichen, relativierenden Punkten (Zeit, Wissensstand, etc.) herausreden. Dies gilt für die Schriften aller Weltreligionen. Der Islam bzw. Koran muss sich dabei unter den abrahamistischen Religionen jeden Vorwurf doppelt machen lassen, wenn der Standpunkt eingenommen wird, die LETZTE Offenbarung zu repräsentieren.
Rukus Wed, 19 Sep 2012 21:33:55 -0000
Antwort löschenPoe war nur ein Beispiel, um den nachfolgenden Teil einzuleiten, denn Poe kennen die meisten.
reveal Fri, 21 Sep 2012 15:05:29 -0000
Antwort löschen@Rukus
Den nachfolgenden Teil hab ich bewusst ignoriert, weil es eine vollkommen andere Debatte ist. Das Poe-Beispiel zielt darauf ab, Doppelmoral zu entlarven und könnte damit gleichwertiges Verhalten von Mohammed entschuldigen. Könnte, aber kann nicht, weil es wegen vorhergehender Begründung (Krimiautor vs. moralisches Vorbild mit absolutem Anspruch) keine Gültigkeit besitzt und die Prämisse für die Entschuldigung damit nicht gegeben ist. Mir fällt auch kein gültiges Beispiel (moralisches Vorbild mit absolutem Anspruch) ein, wo nicht die gleichen Vorwürfe gemacht werden müssten wie bei Mohammed.
Der nachfolgende Teil hingegen spielt auf die moralische Bewertung der Handlung an sich an. Mohammed hat absoluten Anspruch, daher keinerlei relativerende Entschuldigungen. Der einzige bleibende Argumentationsweg (neben der Widersprüchlichkeit des Textes) wäre daher, die Handlung objektiv als nicht moralisch verwerflich hinzustellen. Dies ist der Argumentationsweg der Textgläubigen, welche sich z.B. in Saudi-Arabien gegen ein Mindestalter für Heirat etc. streuben. Von diesem Argumentationsweg möchte ich mich so weit, wie ich nur kann, distanzieren.
Bzgl. deiner vorgebrachten Punkte: Der Unterschied zu Tieren ist der, dass wir Menschen nicht nur perzeptive Wahrnehmung besitzen, sondern auch prereflektive und vor allem reflektive Wahrnehmung. Das heißt, wir nehmen nicht nur die Umwelt durch unsere Sinne war, sondern sind uns auch unserer Wahrnehmung bewusst und können dementsprechend lernen und Einfluss nehmen.
Kinder werden allgemein nicht als vertragsfähig angesehen, weil die Fähigkeiten, welche zur Erfassung der Konsequenzen eines Vertrages notwendig sind, erst mit dem Alter erworben werden. Selbst, wenn alle Konsequenzen erfasst werden können, sind Kinder im Vergleich zu Erwachsenen bei der Aushandlung des Vertrages benachteiligt (körperliche Stärke, finanzielle Mittel, geistige Reife). Addiert man dazu Studien, welche die Langzeitfolgen von sexuellem Missbrauch an Kindern untersuchen, dann steht objektiv fest, dass Einfluss genommen werden sollte, um Kinder in Vertragssituationen zu schützen. Auf den Punkt gebracht heißt das, Kinder können nicht wirkungsvoll einwilligen und damit auch nicht zu Sex zustimmen. Die Geschlechtsreife steht in keinem Zusammenhang mit der geistig dafür notwendigen Reife. Daraus ergibt sich die moralische Notwendigkeit, an anderer Stelle eine Grenze festzulegen - in Korrelation mit der Definition von Vertragsreife.
Dies ist ein Lernfaktor der Kultur. Deine Frage sollte besser sein, warum andere Kulturen noch nicht da angekommen sind. Zum einen die Kulturkreise, welche das Konzept nie kennen gelernt haben (mir fallen nur Afrika-Beispiele ein und da müssen erstmal die untersten Ebenen von Maslows Bedürfnishierarchie geklärt werden) und zum anderen - um den Bogen zu schließen - die Kulturen, die sich aufgrund religiöser Überzegung dagegen streuben.
Rukus Fri, 21 Sep 2012 16:38:58 -0000
Antwort löschenNachvollziehbar, auch wenn ich das mit den Tieren so nicht uneingeschränkt unterschreiben würde. Und was Kinder, oder vielleicht besser Heranwachsende, angeht, ist das Problem, dass sowohl geistige, als auch physische Reife sehr individuell sind. Aber das führt insgesamt doch etwas zu weit vom eigentlichen Thema fort.
reveal Sat, 22 Sep 2012 14:58:32 -0000
Antwort löschenDie Trennung der Bewusstseinskategorien hab ich mir nicht ausgedacht, sondern von einem Neuro-Science Talk. Ich hab gerade vergeblich versucht, den zu finden, weil ich mich weder an den Titel noch an den Sprecher erinnern kann. Daher ein bisschen Lesestoff, für den Fall, dass es dich interessiert - dann kannst du die Argumente selbst bewerten: Selbstwahrnehmung[1], Bewusstsein in Tieren[2]
[1] http://plato.stanford.edu/entries/self-consciousness-phenomenological/
[2] http://plato.stanford.edu/entries/consciousness-animal/
reveal Tue, 02 Oct 2012 15:50:29 -0000
Antwort löschenInzwischen wird offiziell die Einschätzung einer geplanten, koordinierten Terrorattacke, welche auf den Jahrestag des 11. September fallen sollte, vertreten. [1][2][3] (offiziell = White House Press Secretary Carney, Secretary of State Clinton, Director of National Counterterrorism Center Olsen)
Damit hat sich diese unnötig ablenkende Diskussion über das Video erst recht erledigt.
[1] http://www.guardian.co.uk/world/2012/sep/21/us-consulate-libya-terrorist-attack
[2] http://edition.cnn.com/2012/09/27/world/africa/libya-consulate-attack/index.html
[3] http://www.reuters.com/article/2012/09/19/us-usa-libya-consulate-attack-idUSBRE88I13P20120919
jimmey11 Mon, 17 Sep 2012 16:40:12 -0000
Kommentar löschenDie Reaktion in der arabischen Welt war in keinster Weise nachvollziehbar. Jedenfalls nicht für den gemeinen Tagesschau Zuschauer. Ich finde an dieser Reaktion wird viel weniger die 'Dummheit' oder Ignoranz eines Volkes ersichtlich, sondern vielmehr das, was doctorgonzo schon ansprach. Die arabische Welt zeichnet sich durch eine völlig andere Geschichte aus, die Religion sitzt viel tiefer in den Wurzeln. Selbst Erzkonservative wie die der Tea-Party wirken wie zahme Lämmer im Vergleich. Aufklärung, freie Meinungsbildung oder Demokratie sind hier noch eher junge Begriffe und gerade an Deutschland sieht man, wie lange sie brauchen um zu festen Instanzen einer Kultur zu werden. Damit sage ich nicht, dass wir der arabischen Welt um hundert Jahre vorraus sind, aber dass man diese Menschen nicht zu vorschnell als ignorant abstempeln sollte.
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nilswachter Mon, 17 Sep 2012 21:45:48 -0000
Antwort löschenDu triffst den Nagel auf den Kopf. Nichtsdestotrotz sollte man die nun folgenden Hasspredigten und Morde nicht damit entschuldigen. Die Reaktion auf diesen Film ist unangemessen und übertrieben. Natürlich ist der Bezug zur Religion in den arabischen Staaten ein anderer und die Religion ist ein wichtiges Element sozialen Zusammenhalts und der Identität. Dieses Video hat die damit zusammenhängenden Gefühle massiv angegriffen und gekränkt. Wird jemand deswegen wütend, ist das nicht dumm und hat nichts mit Ignoranz zu tun. Allerdings muss man seine Wut nicht gegen "unschuldige" richten und ein Blutbad anrichten. M.E. ist die Reaktion durchaus nachvollziehbar, aber in dieser Form nicht tolerierbar.
jimmey11 Tue, 18 Sep 2012 02:25:12 -0000
Antwort löschenDann sind wir einer Meinung. Religiöse Motive rechtfertigen keine Überfälle und schon garnicht Morde. Es scheinen ja auch immer nur einzelne Personen oder Gruppen die Massen mit z.B. solch einem Film anzustacheln. Radikale und Extremisten verdienen kaum Nachsicht, etablierte Kulturen und Lebensweisen dagegen schon.
jacker Tue, 18 Sep 2012 09:25:06 -0000
Antwort löschen'Radikale und Extremisten verdienen kaum Nachsicht, etablierte Kulturen und Lebensweisen dagegen schon'
Gut gesagt, ich denke der Durschnittsdeutsche hat keinerlei Idee davon wie sehr in diesen Regionen das Leben von Religion bestimmt ist.
Rukus Mon, 17 Sep 2012 16:40:00 -0000
Kommentar löschenIch habe selbst diese ominösen 14 Minuten bisher nicht gesehen, aber was auch immer dieses "Werk" nun tatsächlich beinhaltet, die Reaktionen haben mit dem Film selbst überhaupt nichts zu tun. Wer das behauptet, sollte sich mal ernsthaft überlegen, was die deutsche Botschaft im Sudan mit einem offenkundigen Extremisten in den USA zu tun hat, der einen beschissenen Film gemacht hat. Allein das Datum der ersten richtigen Unruhen war gezielt gewählt. Es wurde einfach nur ein Anlass gesucht, um den harten Kern von der Kette zu lassen. Es sind ein paar abgefuckte Terroristen und Fundamentalisten, die einfach nur ihre Xenophobie ausleben wollen und alles verachten, das nicht ihrem persönlichen Ideal entspricht. Allein die Tatsache, dass an anderer Stelle ein paar "Muslime" (nein, ich setze sie nicht mit den Muslimen an sich gleich) islamische(!) Sanktuarien schänden, sollte zu denken geben. Was ich wirklich nicht verstehen kann ist, dass die geschätzt 99% friedliebende Muslime sich nicht mal wirklich geeint gegen diese Fundamentalisten stellen, die ihre ach so geliebte Religion in den Dreck ziehen. Nein, das wäre zu einfach, oder? Lieber machen sich Medien und islamische Staaten darüber Gedanken, was andere Staaten zu diesem dämlichen Streifen sagen. Lieber fordert man Zensur und droht gleich noch. Auf der Gegenseite ist es völlig in Ordnung, wenn in islamischen Ländern antisemitische Werke die Runde machen, oder Christen verfolgt werden. Diese verschissene Doppelmoral kotzt mich an! Wie soll man den Islam respektieren können, wenn diese Terroristen und Fundamentalisten permanent gegen die Worte des Koran verstossen, und keiner sich dagegen ernsthaft wehrt? Es reicht nicht, wenn ein paar Leute einem Kamerateam sagen, dass man es nicht gut fände. Der Mord an Unschuldigen wird durch den Koran weder legitimiert, noch toleriert. Liebe Muslime, tut was! Erhebt eure Stimmen gegen die wahren Feinde eures Islam.
Was diesen Film angeht, ist er anscheinend eine bewusste soziale Brandstiftung. Vielleicht muss man ihn als abgewandelte Form der Volksverhetzung betrachten. Aber ein abschliessendes Urteil werde ich mir erst bilden, wenn ich ihn denn gesehen habe - falls ich ihn mir ansehe. Das ändert aber alles nichts daran, dass hier Unbeteiligte bedroht, angegriffen und ermordet wurden.
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Tytus Fri, 05 Oct 2012 09:30:52 -0000
Antwort löschen;) http://www.youtube.com/watch?v=Pj2e03iaxng&feature=share&list=PL695DB83177462B8C
pufaxx Mon, 17 Sep 2012 16:38:02 -0000
Kommentar löschen... ich frag mich, wo die in diesen Ländern eigentlich immer die ganzen Flaggen zum Verbrennen herkriegen? Muss ja eine blühende Industrie sein. Wahrscheinlich auch so ziemlich die einzige. Was kommt den schon aus der Ecke, was irgendeiner haben will? Autos? Flachbildfernseher? Computer? Handys? Gut, Öl ...
Und putzig: Gegenseitig bomben sich die unterschiedlichen Radikalen ihre Moscheen weg (wobei sicherlich etliche Koräne bei draufgehen) - wenn ein fanatischer US-Prediger sowas macht, gibt's aber Krawall. Nach der Logik ist es natürlich auch eine absolut angemessene Reaktion wegen der Schmähung von irgendwem, der längst tot ist, gleich n paar Leute abzumurksen, die nichts damit zu tun haben.
Tut mir leid. Das ganze "Verständnis"-Getue von wegen "Die armen Beleidigten" und "Wie kann man nur jemanden so provozieren" kotzt mich an. Die MÖRDER sind zu verachten.
Der Film hingegen ist allerhöchstens albern. Da gibt's echt beißendere Satire. Für Pat Condell und andere sind die Fundis da unten aber anscheinend zu doof. Oder die Englischkenntnisse reichen über "Oil" und "Dollar" nicht hinaus.
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Rukus Mon, 17 Sep 2012 16:42:08 -0000
Antwort löschenWenn jemand Freddy Mercury als Schwuchtel beleidigen würde, würd ich ihn auch gnadenlos wegbomben ... Voll normal ...
lbanezist Mon, 17 Sep 2012 17:23:21 -0000
Antwort löschenÜber die Flaggen kam vor n paar Jahren mal so ne Doku im Fernsehen, mal schauen, ob ich die noch finde...
lbanezist Mon, 17 Sep 2012 17:24:21 -0000
Antwort löschenAhh ja =D http://www.youtube.com/watch?v=ds-IMOAp54Q
pufaxx Mon, 17 Sep 2012 17:44:53 -0000
Antwort löschenÜberhaupt: Englischkenntnisse - http://inlinethumb04.webshots.com/41667/2298296970103726530S600x600Q85.jpg
(Immer wieder ein Brüller!)
nilswachter Mon, 17 Sep 2012 20:25:25 -0000
Antwort löschenpufaxx: Du bist der lebende Beweis der westlichen Arroganz dieser Länder gegenüber. Du warst offensichtlich nie in einem arabisch-sprachigen Land und hast dich weder mit deren Geschichte, noch ihrer Gegenwart, geschweige denn mit den dort lebenden Menschen auseinandergesetzt.
New Cameron Mon, 17 Sep 2012 23:37:10 -0000
Antwort löschen@Nilswachter: das ist doch schwachsinn...Verwechsle nicht Arroganz mit Sarkasmus. Denn wie soll man sich gegenüber einem Pack ausdrücken, das den Koran ehrt, aber keinen Halt vor MEnschenleben hat? Wenn eine Dänische oder gar Deutsche Flagge brennen würde, würde ich micht nicht angesprochen fühlen.
Ich weiß auf welcher weise sie dort ticken, trotzdem rechtfertigt dies keine Morde an Botschaftern. Eine fremde Mentalität zu kennen bedeutet nicht, die eigne zu leugnen.
jimmey11 Tue, 18 Sep 2012 02:15:08 -0000
Antwort löschen@New Cameron: Nichts rechtfertigt Morde, aber ich glaube niemand von allen die hier kommentieren kann von sich behaupten zu wissen "auf welche weise sie dort ticken". Arroganz ist ein weiter Begriff mein Freund...
@pufaxx: Wenn dein Kommentar Sarkasmus/Irnonie ist, dann kommt das nicht wirklich rüber.
Wenn nicht, tut es mir ein wenig Leid für dich. So über eine ganze Kultur herzuziehen, ohne mal wirklich Einblick in selbige bekommen zu haben ist enorm ignorant. Nichts rechtfertigt Morde oder Überfälle auf Botschaften. Du allerdings glaubst anscheinend wirklich etwas über die arabische Welt wissen zu wollen und stempelst gleich ein ganzes Volk ab. Wirklich unverständlich.
pufaxx Tue, 18 Sep 2012 12:46:39 -0000
Antwort löschen@jimmey: Glaub mir, ich hab Einblick. Es ist zum großen Teil Sarkasmus - aber auch enttäuschte Hoffnung.
Ein großer Teil meiner Verwandschaft ist ägyptisch, muslimisch und lebt dort (die haben's geahnt, dass nach den vielversprechenden Anfängen jetzt doch wieder die Fundamentalisten das Heft in die Hand zu nehmen drohen), mein Bruder lebt in Bahrein, die Politik da ist auch nicht grad zum Freuen ... Und die sehen das sogar ziemlich ähnlich. Besonders das Geweine wegen Koranverbrennungen verglichen mit den Attentaten von Glaubensbrüdern auf Glaubensbrüder sei an Bigotterie nicht zu überbieten. Und Zitat: "statt vernünftige Politik zu machen, schießen wir unser eigenes Volk zusammen. Mit Waffen aus dem Westen."
Die Verhetzer sind nicht die Leute, die solche Filme machen. Die Verhetzer sind die, die leicht beeinflussbare Menschen zu völlig überzogenen Racheakten treiben. Das kriegt man nur durch frühkindliche Indoktrination mit Hass hin.
Dass SOLCHE Voraussetzungen keine guten Voraussetzungen für einen Rechtsstaat sind, dürfte klar sein.
reveal Tue, 18 Sep 2012 15:04:23 -0000
Antwort löschenKönnte mal jemand für mich den Paragrafen im Orignalkommentar eingrenzen, der die "westliche Arroganz" darstellt? Der erste Paragraf ist eine offensichtliche Hyperbel und die anderen sind - Sarkasmus hin oder her - faktisch ok und auf "Radikale" eingegrenzt.
doctorgonzo Mon, 17 Sep 2012 15:42:09 -0000
Kommentar löschenBin ich der Einzige, der sich daran erinnert, wie sich hier einige religiös Verblendete aufgeführt haben, als das "Tal der Wölfe" hier besprochen wurde? Als die Türken diese dilletantische, kurdenfeindliche, antisemitische und antiwestliche Grütze rausgehauen haben und die Reihe hier verrissen wurde, haben sich zahlreiche (offensichtlich dem Islam nahestehende) User hier zu Wort gemeldet und geschrieben, wir sollen uns nicht so aufregen, es seien "nur Filme" und einige meinten gar, die Reihe hätte eine gewisse Berechtigung. Wo sind genau diese Leute jetzt, um zu sagen "ist doch nur ein Film"?
Zu beschäftigt damit, Steine zu werfen und Feuer zu legen?
Der Islam ist in seiner Essenz sicher nicht gewalttätiger als andere große Religionen, aber er ist zu weiten Teilen noch nicht in ausreichendem Maße mit Säkularisation, Pluralismus und eigenständigem Denken in Berührung gekommen, sonst würden sich nicht so viele seiner Anhänger in Dummheit und Unkenntnis so einfach als gewaltbereite Wilde instrumentalisieren lassen.
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>MARVEL< Mon, 17 Sep 2012 16:10:11 -0000
Antwort löschenGebe dir absolut recht. Aber selbst beim Tal der Wölfe damals wurde sich vielleicht aufgerecht, Türkische Botschaften wurden nicht gestürmt, soweit ich weiß.
Shyamalan Mon, 17 Sep 2012 16:30:29 -0000
Antwort löschenDa wo du's erwähnst, fällt mir auch spontan der Film von Mel Gibson "The Passion of the Christ" ein. Da wurde auch sehr große Wirbel um den Film gemacht, von den juden! Deswegen meine ich ja, solche Filme gehören einfach ins Müll! Das hat mit Kino und Kunst überhaupt nichts zu tun!
reveal Mon, 17 Sep 2012 17:04:59 -0000
Antwort löschenIn Müll gehören - vielleicht. Verboten gehören - nein.
pufaxx Mon, 17 Sep 2012 17:55:32 -0000
Antwort löschen@Shyamalan: Was ist denn das für ein Quatsch? Les Dir mal das hirnlose Geschimpfe von diversen Fundi-Christen über Harry Potter durch. Und sowas gibt's nicht nur im Bible Belt. Mal nach Gabriele Kuby googeln.
Wenn sich irgendwelche Vollpfosten, die widerliche, wirr herbeihalluzinierte Texte von irgendwelchen bronzezeitlichen Wüstenbewohnern (wahrscheinlich permanent leicht dehydriert) als moralischen Kompass nehmen, über XYZ aufregen - dann ist XYZ automatisch reif für den Müll? Komm! Das kann doch jetzt nicht Dein Ernst sein, oder?
Schon mal in den Kalender geguckt? 2012 ...
Shyamalan Mon, 17 Sep 2012 18:30:24 -0000
Antwort löschen@pufaxx;
erstmal vernünftig lesen und verstehen was gemeint ist und dann posten wenn unbedingt nötig!
Übrigens; weil der Kalender 2012 zeigt, heisst das nicht, dass irgendwelche Vollidioten das drehen können was immer sie wollen!
Aber darauf musst du erstmal kommen...
Viel Erfolg!
pufaxx Mon, 17 Sep 2012 19:45:49 -0000
Antwort löschen@Shyamalan:
Okay, vielleicht habe ich Dich missverstanden. Du hast jedoch geschrieben "Da wurde auch sehr große Wirbel um den Film gemacht, von den juden! Deswegen meine ich ja, solche Filme gehören einfach ins Müll!" - Ich habe daraus gelesen "Wenn Wirbel gemacht wird, gehört Film wegen des Wirbels in den Müll". Für mich ein naheliegender Schluss.
Andererseits halte ich das Gibson-Zeug ebenfalls nicht für besonders wertvoll - daher mein Schluss eventuell doch etwas voreilig?
Vielleicht sind wir ja ähnlicher Meinung und einem Missverständnis aufgesessen ... einer zu schnell geschrieben, der andere zu schnell gelesen und geantwortet ... Mir ist halt dieser "große Wirbel [...] einfach ins Müll!"-Zusammenhang sauer aufgestoßen.
A-Wax Mon, 17 Sep 2012 21:40:34 -0000
Antwort löschen@doctorgonzo: Die klügsten Worte die ich zu diesem Thema bisher gelesen habe. 100% Zustimmung!!
morlock Tue, 18 Sep 2012 10:30:42 -0000
Antwort löschenDu liest entweder nie die Zeitung und siehst keine Nachrichten oder dir fehlt der Sinn für Verhältnismäßigkeiten.
Den Koran hast du wohl auch nicht gelesen, sonst wüßtest du, wie militant diese Religion ist.
Im Namen keiner anderen Religion werden so viele Menschen massakriert wie im Islam.
Shyamalan Tue, 18 Sep 2012 10:49:07 -0000
Antwort löschen@morlock;
das war bis jetzt die bescheuerste Kommentar den ich je gelesen habe! Da zeigst du, dass du von Islam Null-Ahnung hast!
Und du bist bestimmt auch der jenige, der kein Fernseher sieht oder Zeitungen liest. Sonst würdest du wissen, was in Palästina, in Syrien, in Ost-Turkistan usw. so alles passiert!
Dass einer, der von Islam überhaupt keine Ahnung hat, von Verhältnismäßigkeiten spricht, ist wohl der Hammer!
Rukus Tue, 18 Sep 2012 11:18:58 -0000
Antwort löschenAuf welche Stellen im Koran beziehst du dich? Würd mich mal interessieren, was da genau steht.
reveal Tue, 18 Sep 2012 15:13:10 -0000
Antwort löschenFür die Gewaltrechtfertigungen müssen aus dem Koran in der Regel die Passagen der Sure 2 und Sure 9 herhalten, auszugsweise:
Sure 2, 191: "Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben; denn die Verführung (zum Unglauben) ist schlimmer als Töten. Und kämpft nicht gegen sie bei der heiligen Moschee, bis sie dort gegen euch kämpfen. Wenn sie aber gegen euch kämpfen, dann tötet sie. Solcherart ist der Lohn der Ungläubigen." [1]
Sure 9, 123: "O die ihr glaubt, kämpft gegen diejenigen, die in eurer Nähe sind von den Ungläubigen! Sie sollen in euch Härte vorfinden. Und wisset, daß Allah mit den Gottesfürchtigen ist!" [2]
Es sei darauf hingewiesen, dass sich solch hinreißende Passagen auch zur Genüge in der Bibel finden lassen. Daher macht es mehr Sinn, über die Texttreue der Gläubigen und die Textinterpretation zu diskutieren als über den Text an sich.
[1] http://islam.de/1413.php
[2] http://islam.de/13827.php?sura=9
Tytus Tue, 18 Sep 2012 15:41:53 -0000
Antwort löschen@myc ich sage nur Südamerika, da hat das Christentum sich nicht grade mit Ruhm bekleckert
Die Kreuzzüge würde ich da nicht so zählen, da haben sich halt zwei getroffen und ihre gläubigen gegeneinander geschickt ^^ bzw. um ein Ort geprügelt.
@reveal
Die verantwortlichen für diese Werke haben sich ja beim verfassen schon was gedacht womit man die massen aufhetzen kann.
Religion ist seit Jahrtausenden ein Mittel der Politik und da gab es diese beiden Weltreligionen noch gar nicht :D
somit : “The same procedure as last year, Miss Sophie?”. “The same procedure as every year, James”
morlock Tue, 18 Sep 2012 17:13:17 -0000
Antwort löschenSo isses.
Alles nur die halbe Wahrheit.
Die Christen haben nicht alleine Schuld an den Kreuzzügen.
In Südamerika waren die indianischen Hochkulturen und Stämme verfeindet und haben sich bekriegt.
Das Christentum hat denen dann den Todesstoß versetzt.
Aber wenn man schon die Opfer des Islams und des Christentums gegeneinander aufrechnet, sollte man auch die zahlreichen blutigen Feldzüge der Osmanen nicht unerwähnt lassen.
Von denen ging dann immer wieder in der Geschichte eine direkte Bedrohung auch für unsere eigene Kultur aus.
Soviel zur Historie.
Heute gibt es keine andere Religion die so aggressiv expandiert wie der Islam.
Naja, den Koran muss ich dann wohl nicht mehr zitieren.^^
Nicht dass die Bibel viel besser wäre(v.a. AT), aber der Inhalt der Suren spricht wohl für sich.
@Shyamalan
Machst du Witze?
Hast du noch nie davon gehört, wie Palästinenser schon ihren Kindern den Märtyrertod einimpfen?
Lieber selber mal die Nachrichten schauen.:P
reveal Tue, 18 Sep 2012 23:21:21 -0000
Antwort löschenKönntet ihr euch vllt. darauf einigen, dass alle Weltreligionen ein hinreichendes Blutkonto aufgefüllt haben und man diesen Fakt nicht durchkauen muss, um das aktuelle Weiterführen des Kontos durch spezifische Religionen anzuprangern?
Rukus Wed, 19 Sep 2012 12:15:49 -0000
Antwort löschenDas Problem mit den Suren ist doch, dass man an anderer Stelle explizite Aussagen findet, dass man friedlich miteinander leben soll.
reveal Wed, 19 Sep 2012 13:16:41 -0000
Antwort löschenUnd somit kann sich jeder Polit-Gläubige seine Kirschen herauspicken und göttliche Rechtfertigung vorheucheln. Einen Gläubigen von seiner vorgefertigten Meinung abzubringen und davon zu überzeugen, dass eine Stelle in seiner widersprüchlichen Textsammlung richtiger sei als die andere, ist reinste Sisyphusarbeit.
Rukus Wed, 19 Sep 2012 13:30:59 -0000
Antwort löschenSo ist es. Ist mit der Bibel ja nicht viel anders. Insbesondere, wenn man die wundervolle Erfindung des vierfachen Schriftsinns in Betracht zieht ...
morlock Wed, 19 Sep 2012 13:32:34 -0000
Antwort löschenNee, das Problem ist, dass einige Suren unzweideutig zur Gewalt gegen Ungläubige aufrufen.^^
Sure 8, Vers 39: “Und kämpfet wider sie, bis kein Bürgerkrieg mehr
ist und bis alles an Allah glaubt...”
@myc
Ist ja niedlich, wie schablonenhaft du denkst.
Die Azteken(hat übrigens nix mit Atzen zu tun) haben massenhaft brutal Menschen geopfert, das Christentum hat das abgeschafft.
Das müssen wir jetzt aber nicht weiter vertiefen.
@reveal
Zustimmung.
doctorgonzo Wed, 19 Sep 2012 13:35:00 -0000
Antwort löschenWobei man aber sagen muss, dass die Christen derlei Bräuche bei den Azteken abschafften, indem sie reichlich Azteken abschafften.
Tytus Wed, 19 Sep 2012 13:50:03 -0000
Antwort löschenwas die Spanier da in namen Christi veranstaltet haben war schlicht Genozid. Außerdem sollte man nicht alle Kulturen in Südamerika in einen Topf werfen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Azteken#Opferpraktiken
Zitat:
"Die Bedeutung und der Umfang aztekischer Menschenopfer sind umstritten. Größtenteils stammen die Schilderungen verschiedenster grausamer Opferrituale von spanischen Missionaren, welche ein Interesse daran hatten, die Praktiken des heidnischen Volkes negativ darzustellen"
Übrigens hat das Christentum auch Ritualmorde durchgeführt, erinnern wir uns an die Hexenverfolgungen.
@Dr.
hast den artikle verlinkt?
http://www.welt.de/kultur/article109261025/Wie-unerzogene-Kinder-aus-dem-7-Jahrhundert.html
Rukus Wed, 19 Sep 2012 13:55:04 -0000
Antwort löschen@ morlock: Soweit ich das verstanden habe, bezieht es sich nicht auf Ungläubige generell, sondern den Fall eines Krieges. Und vor allem können Ungläubige unter Schutz gestellt werden, was bei Diplomaten im Regelfall auch so ist. Ich find leider den Text dazu nicht mehr.
Tytus Wed, 19 Sep 2012 14:11:15 -0000
Antwort löschen@Rukus Korrekt fällt auch unter gastfreundlichkeit^^
Tytus Wed, 19 Sep 2012 14:13:08 -0000
Antwort löschenPS man muss sich auch die Muslimische Besatzungszeit in Spanien ansehen
morlock Wed, 19 Sep 2012 14:26:54 -0000
Antwort löschenNaja, also wie die heutzutage mit Diplomaten umgehen...^^
M.W. stammen die Suren aus einer Zeit als die Muslime ihre heiligen Stätten verteidigt haben.
Das macht den Inhalt und seine ursprüngliche Aussage aber nicht besser.
Auch wenn natürlich viele Muslime das eifrig zu beschwichtigen und zu verharmlosen versuchen.
@Tytus
Was die Indianerstämme Altamerikas untereinander angestellt haben war auch Genozid.
Durch archäologische Funde ist belegt, dass nicht nur die Azteken sondern z.B. auch die Maya Kriegsgefangene geopfert haben.
Die mit Schädeln verzierten Zeremonialstätten sind ein deutliches Zeichen.
Die Hexenverfolgung ging auch nicht immer direkt von der Kirche aus, sondern meist von anderen christlichen Fanatikern.
Macht es natürlich auch nicht besser, aber wenn man schon Erbsen zählt...
Rukus Wed, 19 Sep 2012 14:36:59 -0000
Antwort löschenUnd dass die Hexenjagd (siehe gleichnamiger Film) nicht nur religiös motiviert war, dürfte auch jedem klar sein. Leichter konnte man unliebsame Konkurrenzen nicht loswerden ...
Dieses Aufrechnen, wer wann was an Greueltaten zu verantworten hat, ist müßig. Man könnte auch die Akinschi anführen, die dank dramatischer Schilderungen das barbarische Türkenbild in Europa geprägt haben, oder die Entsorgung der "Hungerleider" in den Kinderkreuzzügen ...
Tytus Wed, 19 Sep 2012 14:42:22 -0000
Antwort löschenDito in Kriegen habe ndie sieger die besiegten geopfert, na ja war das je anders in der Menschheitsgeschichte :D
aber extreme opfer zahlen fanden sich als die Kulturen dort ihrem Ende zugingen.
Übrigens gibt es da auch Parallelen zB. bei der Minoischen Hochkultur als diese hochentwickelte und wie es scheint friedliche Zivilisation unterging ( Vulkan Ausbrüche usw. ) haben die angefangen denn Göttern Menschen zu Opfern.
Rukus Wed, 19 Sep 2012 14:53:57 -0000
Antwort löschenDa werden einem die ach so gewalttätigen Wikinger doch gleich wieder viel sympathischer. Die haben zwar Klöster gebrandschatzt, aber eigentlich nur, weil es da was zu holen gab, und die Klöster nicht ernsthaft geschützt waren. Leichte Beute halt. Da ging es offen um Gold, nicht um Christus oder Odin. Das war noch ehrlich. ;)
Tytus Wed, 19 Sep 2012 16:00:16 -0000
Antwort löschen@Rukus :D
es ist auch absolut sinnfrei das aufzuzählen, egal welche Religion, wie ich schon vorhin geschrieben hab es gab immer Menschen die diese Missbraucht haben um ihre Ziele zu erreichen.
Es gibt auch kein Steigerung von Genozid, ob Azteken, Armeniern, Kreuzzüge, ....
der eine macht denn anderen nicht kleiner/nichtig.
Tytus Fri, 05 Oct 2012 09:31:12 -0000
Antwort löschenhier auch für euch :D
http://www.youtube.com/watch?v=Pj2e03iaxng&feature=share&list=PL695DB83177462B8C
Haschbeutel Mon, 17 Sep 2012 14:55:49 -0000
Kommentar löschenFrüher bei mir im Kindergarten gab's für sowas ein Wort: Kindergarten.
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Rukus Mon, 17 Sep 2012 16:03:35 -0000
Antwort löschenBeleidige nicht die Intelligenz von Kindergartenkindern!
reveal Mon, 17 Sep 2012 17:02:10 -0000
Antwort löschenMuss ein knallharter Kindergarten gewesen sein.
Dom699 Mon, 17 Sep 2012 13:47:09 -0000
Kommentar löschender text ist zwar nicht schlecht, doch endet er bevor er eigentlich zum wesentlichen kommen müsste. in jeder sekularisierten, meinungsfreien gesellschaft sollte man das recht haben, sich künstlerisch und kritisch mit allem ausseinander zu setzen. das manche menschen das auch missbrauchen, über das zeil hinausschiessen und bewusst geschmacksgrenzen, gerade zum zwecke der kontroverse, überschreiten, liegt in der natur der sache. tatsache ist, der film ist geschmackslos und die reine provokation, offensichtlich eines klaren islamhassers. trotzdem hat der mensch einen abstrakten, medialen weg für seine provokation gewählt und, egal wie man die rechtliche frage der blasphemie auch auslegt, dabei niemandem wehgetan. das ein einzelner mensch mittels eines miserablen machwerks, mit einem budget geringer als die der meisten pornofilme, gewalttätige proteste in mittlerweile 7 lädern, die allesamt andere probleme haben, auslösen konnte, menschen getötet werden und man fast einen dritten weltkrieg prognostizieren möchte, das ist doch der eigentiche wahnsinn.
das problem ist, in einer aufgeklärten, meinungsfreien welt wird man immer die möglichkeit haben, so etwas auszulösen. und das ist auch gut so, meiner ansicht nach. darum sollte man sich garnicht wünschen, dass es solchen menschen unmöglich gemacht werden müsste, solche kontroversen medien zu verbreiten, da es an solchen entwicklungen sowieso nichts ändern kann. ich denke, was der text auch andeutet, bei solchen konflikten geht es in wirklichkeit nie um die religiöse integrität. die religiösen aspekte sind immer nur der umweg, spannungen durch weltweite wirtschafts, machts und systemkonflikte zu lösen. das auch spieziell in diesem fall mit generellen vorurteilen gearbeitet wurde, wie eben einer amerikanisch, jüdische finanzierung, unterstützt meine these. auch scheint dafür zu sprechen, welche religiösen oder politischen führer bei den protesten mitmachen und welche zur mässigung aufrufen (was viele hohe islamische religionsführer definitiv tun). es sieht fast so aus, als wäre dieser skandal das passende gegengift zum arabischen frühling, da die menschen konkret aufgehetzt werden, an diesen protesten für ihren glauben teil zu nehmen. tut man das nicht beleidigt man alah, genau so wie der film es tat. jegliche grauzonen verschwinden dabei, ebenso wie die vernunft.
so bleibt für mich nur die einsicht, dass solange das gefühl einer verletzten relisiösen integrität als legitimation für mord und gewalt ausreicht, man kaum behaupten kann, wirklich die gleiche sprache zu sprechen.
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official Mon, 17 Sep 2012 16:06:40 -0000
Antwort löschenGuter Kommentar
Aber:
"das problem ist, in einer aufgeklärten, meinungsfreien welt wird man immer die möglichkeit haben, so etwas auszulösen. und das ist auch gut so, meiner ansicht nach"
seh ich nicht so, auslösen sollte so ein filmchen sicher nicht solch ein aufruhr. Dies ist allerdings durch eben aufklärung und bildung zu schaffen und nicht durch die einschränkung der meinungsfreiheit.
Dom699 Mon, 17 Sep 2012 16:19:53 -0000
Antwort löschendie aufklärung funktioniert genau wie die bildung nur, wenn man alles bisher vorhandene in frage stellen kann und freies denken zulässt. meiner ansicht nach kann man nicht aufklären oder aufgeklärt werden, und gleichzeitig in verklärter demut verhaften. aber die tollkühne demut bringt die menschen dazu, auf welche auswüchse der freien meinungsäusserung auch immer, mit gewalt und unverständnis zu reagieren. insofern sehe ich die freie meinungsäusserung als duale entwicklung zur aufklärung, weshalb sie als einzelnes auch nicht in frage gestellt werden muss.
Tautou Mon, 17 Sep 2012 13:24:40 -0000
Kommentar löschenVielleicht kann Mr. Vincent Vega noch etwas Nettes daraus machen?!
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Limenator Mon, 17 Sep 2012 12:30:06 -0000
Kommentar löschenSehr guter Text. Finde es auch angebracht hier darüber zu diskutieren.
Andererseits ist die "Reaktion" (deshalb in Anführungszeichen, weil die Taten wohl kaum nur auf diesen Film zurückzuführen sind) vollkommen unangebracht.
Schon mal was von Mahatma Gandhi und friedlichem Protest gehört?
An ruhigen Demonstrationen ohne Aufstände gegen einen schlecht gemachten, rassistischen Film hat niemand was auszusetzen, dass jemand etwas gegen überfallene US-Botschaften und tote US-Soldaten, die für so ein Machwerk genau gar nichts können, hat, war allerdings schon zu erwarten.
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NewFilmkonsument Mon, 17 Sep 2012 12:15:59 -0000
Kommentar löschenKein Verständnis für beide Seiten. Der Kopf hinter diesem Machwerk wollte provozieren und hat jetzt einen toten amerikanischen Diplomaten und weitere Todesopfer der Unruhen auf dem Gewissen. Auf der anderen Seite zeigen die aufgebrachten Massen in den islamischen Ländern mal wieder, was sie von Meinungsfreiheit halten: Gar nix. Islamkritiker sollen mundtot gemacht werden. Jedoch kann man so einen Film auch nicht als Ausdruck von freier Meinung oder als Satire rechtfertigen. Der Macher handelte politisch und hasserfüllt. Mit einer subtilen Kritik á la "Four Lions" hat das nichts zutun.
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>MARVEL< Mon, 17 Sep 2012 12:27:03 -0000
Antwort löschenWobei ich mich ernsthaft fragen würde was, der von dir erwähnte "Four Lions" bei solchen Menschen auslösen würde.
official Mon, 17 Sep 2012 16:11:49 -0000
Antwort löschenwirklich subtil fand ich four lions auch nicht und er war wohl auch keine islam kritik sondern, nur eine satirische darstellung von terroristen.
NewFilmkonsument Mon, 17 Sep 2012 18:53:17 -0000
Antwort löschenDas ist der Unterschied: "Four Lions" nimmt die Fanatiker aufs Korn, während "Innocence of Muslims" den Propheten Mohammed in den Dreck zieht und somit den ganzen Islam beleidigt.
New Cameron Mon, 17 Sep 2012 23:16:34 -0000
Antwort löschenDer Film ist schlecht, grottenschlecht, nicht erwähnugswürdig, und der Kerl hat nichts verbrochen, und er hat niemanden auf den gewissen, selbst wenn er es bewusst provozieren wollte.
>MARVEL< Mon, 17 Sep 2012 12:02:51 -0000
Kommentar löschenUnd das zeigt mal wieder das Religion ein völlig überflüssiger und leider auch gefährlicher Nährboden für Idioten ist.
Und diese aktuellen Idioten stellen IHRE Religion jetzt auch nicht gerade in ein besseres Licht.
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official Mon, 17 Sep 2012 16:15:09 -0000
Antwort löschenEs geht allerdings nicht nur um religion sondern um die allgemeine kluft zwischen den kulturen.
LokisSon Mon, 17 Sep 2012 19:05:54 -0000
Antwort löschenChristliche und arische Fanatiker sind ganz genau so bescheuert, da gibt es keinen kulturellen Unterschied.
KASAKA Mon, 17 Sep 2012 19:07:35 -0000
Antwort löschen...die zu einem großen Teil durch die unterschiedlichen Religionen entstanden ist und weiter bestehen wird.
>MARVEL< Mon, 17 Sep 2012 20:11:52 -0000
Antwort löschenJa, christliche Fanatiker sind genauso bescheuert, da hast du recht LokisSon. Allerdings haben die in den letzten Jahren keine Botschaften gestürmt weil jemand ihren Propheten beleidigt hat (wohl gemerkt, der Beleidiger ist auch ein Idiot).
Ich hätte nicht mal was gegen Religion. Der Gedanke der Nächstenliebe und Hilfe ist klasse. Allerdings wird er zu leicht von Fanatikern missbraucht. Ob das die Christen im Mittelalter mit Hexenverbrennung und Kreuzzügen wahren, oder heute die Islamisten mit ihren Terrorakten.
Religion ist schlecht solange sich eine als einzig wahre ansieht, bzw. deren Anhänger das tun.
LokisSon Mon, 17 Sep 2012 21:06:35 -0000
Antwort löschenAlle nach ihren Möglichkeiten. Wieso sollten Christen in den USA auch die ägyptische Botschaft stürmen? Die Feinde sind halt überall andere und so werden eben Homosexuelle schikaniert oder Abtreibungskliniken belagert.
>MARVEL< Tue, 18 Sep 2012 06:42:48 -0000
Antwort löschenZwischen der Belagerung einer Abtreibungsklinik und dem Sturm einer BOTSCHAFT mit verletzten und sogar toten ist aber doch ein Himmelweiter Unterschied.
morlock Tue, 18 Sep 2012 10:14:20 -0000
Antwort löschenIhr habt einfach keinen Sinn für Relationen.
Es ist offensichtlich, dass der Islam die feindseligste, militanteste und gefährlichste aller Religionen ist.
LokisSon Tue, 18 Sep 2012 10:30:48 -0000
Antwort löschen@Marvel Natürlich gibt es da einen Unterschied, will ich gar nicht unterschlagen. Darum ja, alle nach ihren Möglichkeiten. Wo fundamentale Christen die Möglichkeit haben straffrei Homosexuelle zu töten, wird es passieren.
@morlock Im Hinblick auf die Geschichte des Christentums ist das wirklich eine hart dumme Aussage.
morlock Tue, 18 Sep 2012 10:45:06 -0000
Antwort löschenNö.
Du hast keine Ahnung von Geschichte und wen interessieren in diesem Kontext die zeitgenössischen weltpolitischen Verhältnisse?
morlock Tue, 18 Sep 2012 11:03:32 -0000
Antwort löschenIm Namen Allahs wurden im Laufe der Geschichte mind. genauso viele Menschen gefoltert und umgebracht.
Das Treiben islamistischer Fundamentalisten in aller Welt steht in keinem Verhältnis zu Verbrechen einiger weniger christlicher Fanatiker.
LokisSon Tue, 18 Sep 2012 11:13:35 -0000
Antwort löschenIch finde dein weltfremdes Geblubber zwar echt putzig, aber ich hoffe du bist mir nicht böse, wenn ich mich wieder ernst zu nehmenden Dingen zu wende. Schönen Tag noch.
Rukus Tue, 18 Sep 2012 11:17:56 -0000
Antwort löschen"Der Islam" ist sicher nicht die feindseligste, militanteste und gefährlichste aller Religionen. Das Problem sind die Fanatiker, die die Lehren des Koran verdrehen. Das, was die machen, ist noch verdrehter, als wenn christliche oder jüdische Fanatiker hingeht, und das berühmt-berüchtigte "Auge um Auge, Zahn um Zahn" für sich so deuten, dass es okay ist, arabische Flugzeuge zu kapern, und in die Emirates Towers zu steuern.
Aylon5 Mon, 17 Sep 2012 11:57:49 -0000
Kommentar löschenunglaublich was so eine Kellerproduktion für Auswirkungen haben kann bzw. was Menschen alles zum Anlass nehmen können um ihren Hass oder ihren politisch,religösen Interessen freien lauf lassen zu können.
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noir Mon, 17 Sep 2012 11:35:13 -0000
Kommentar löschenDont feed the Trolls!
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ihre-herrlichkeit Mon, 17 Sep 2012 11:30:30 -0000
Kommentar löschenWie kann man denn so einen billigen Scheiß ernstnehmen? Ich zweifle wirklich am Verstand von einigen Muslimen und der Medien, die die Empörung unterstützen. Es ist so, als würde man einem Zweijährigen, der einem die Zunge ausstreckt, auf die Fresse hauen wollen.
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Tytus Mon, 17 Sep 2012 11:42:06 -0000
Antwort löschenich glaube nicht das wirklich einer der Demonstranten das Video gesehen hat
ihre-herrlichkeit Mon, 17 Sep 2012 11:48:58 -0000
Antwort löschenUmso beschämender für die Demonstranten.
Tytus Mon, 17 Sep 2012 12:06:27 -0000
Antwort löschenich würde solche Personen sowieos zu dehnen zählen die meist irgendein Vorwand nutzen um ihr Verhalten zu Rechtfertigen.
die Gibt es überall
Niotq Mon, 17 Sep 2012 12:32:49 -0000
Antwort löschenÄhnlich ahnungslos waren ja schon die Demonstranten, die 2006 wegen des Papstzitates von Regensburg auf die Straße gingen, das war, als der Papst in einem Vortrag ein Zitat brachte, das Mohammed "nur Schlechtes und Inhumanes" unterstellte - allerdings in einem rein akademischen Kontext. Was Vertreter des Islams aber nicht daran hinderte, das Zitat aus dem Zusammenhang zu reißen und den Papst als Islamhasser hinzustellen. Es wäre also nicht das erste Mal, dass der Mob keine Ahnung davon hat, wogegen er da überhaupt demonstriert.
nikl 1987 Mon, 17 Sep 2012 10:46:02 -0000
Kommentar löschenIch habe den Film nicht gesehen, und so wie es sich anhört, ist es auch kein Film, den man gesehen haben muss, und finde diese Art von purer Provokation auch extrem unnötig. Allerdings gibt es viele Filme, die z.B. das Christentum, das Judentum oder andere Religionen ebenfalls aufs Korn nehmen, und das ohne solch einen Aufruhr. Natürlich kann man bei einer Provokation dieser Größe mit einem Protestansturm rechnen, und nichts anderes war die Intention des Regisseurs. Aber wegen einem Film, für den meiner bescheidenen Meinung nach das Recht auf Kunst- und Meinungsfreiheit zählt, Botschaften anzuzünden und Menschen zu verletzten oder gar zu töten, geht meiner Meinung nach entschieden zu weit. Dies passt so gar nicht zu einer "Religion des Friedens", die der Islam eigentlich darstellen soll. Vielleicht sollten sich einige radikalere Muslime mal Gedanken machen, ob das, was sie tun, mit gängigen Menschenrechten und auch mit ihrer Religion im Einklang ist, da sie ihre Religion über Menschenleben setzen, und das geht gar nicht!
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Shyamalan Mon, 17 Sep 2012 10:27:06 -0000
Kommentar löschenGuter Text! Genau die Infos hätte ich auch so gebraucht!
Doch der Macher des angeblichen Films ist einfach ein Vollidiot! Er wußte bzw. hätte wissen müssen, dass es zu verheerende Ausmaße ziehen würde, so einen Idiotenwerk abzuliefern. Und ich glaube auch nicht daran, dass die "Laieanschauspieler" nicht gewußt hätten, worum es in dem Film ging?
Wie würde das christliches Volk reagieren, wenn ausgerechnet ein Moslem ein erniedrigender Film über den jetzigen Papst drehen würde?
Solche Filme (!) gehören definitiv in den Müll. Denn die sind ja nur dafür da, um jemanden bzw. ein Volk, zu ärgern, zu erniedrigen oder gar zu verunglimpfen! Und das ist kein Kunst... das ist kein Kino!
Zum Teufel mit allen!!!
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Stammfunktion Mon, 17 Sep 2012 11:39:36 -0000
Antwort löschenhmm...schonmal Popetown gesehen? Ob das nun ein Moslem, Atheist oder Katholik macht ist den meisten schnuppe.
Ach ja: http://www.theonion.com/articles/no-one-murdered-because-of-this-image,29553/
>MARVEL< Mon, 17 Sep 2012 12:00:23 -0000
Antwort löschen"Wie würde das christliches Volk reagieren, wenn ausgerechnet ein Moslem ein erniedrigender Film über den jetzigen Papst drehen würde?"
Ganz sicher nicht mit dem Sturm auf Botschaften islamischer Länder!
Shyamalan Mon, 17 Sep 2012 13:26:32 -0000
Antwort löschen@Stammfunktion;
warum du so ein bescheuertes Link angegeben hast, ist mir Rätsel. Will ich aber ehrlich gesagt auch nicht wissen.
"(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt."
So steht es in der Grundgesetz. Und genau das habe ich oben gemeint!
@>MARVEL<;
wenn du das wirklich ernst meinst, dann hast du ja keine Ahnung, was in dieser Welt so passiert! Na dann, schlaf weiter Junge!
Dom699 Mon, 17 Sep 2012 14:00:08 -0000
Antwort löschennaja, die christen haben selbst life of brian kaum kritisiert, und das war 1979. vor kurzem brachte die titanic die cover mit dem am kreux angeschlagenen jesus, der von einem priester einen geblasen bekam. kaum kritik oder proteste. und die juden nehmen sich selbst die ganze zeit auf den arm.
reveal Mon, 17 Sep 2012 17:21:13 -0000
Antwort löschen@Shyamalan
Der Macher ist nicht für die Reaktion von anderen verantwortlich. (Von Volksverhetzung ist das noch ziemlich weit weg.) Es ist auch nicht zweckdienlich, seine Meinung/Kunst/etc. daran zu orientieren, wie die Reaktionen ausschlagen werden. Aus ANGST sollte sich jedenfalls niemand zurückhalten müssen - das ist der Grundgedanke der Meinungsfreiheit.
Manchmal ist die Reaktion auch Teil der Kunst (siehe Kurzgeschichte NippleJesus von Nick Hornby).
Du fragst, wie Christen reagieren würden - "Piss Christ"[1] ist dafür ein bekanntes Beispiel.
[1] https://en.wikipedia.org/wiki/Piss_Christ
New Cameron Mon, 17 Sep 2012 23:06:30 -0000
Antwort löschenAch was Shyamalan, so rechtfertigst du das Stürmen der Botschaften? Unglaublich überhaupt dass Menschen in der westlichen sowas wirklich glauben. Ok, lassen wir uns unsere Meinung und unser Mund verbieten, weil ein gewisses Pack in der Welt eine Toleranzgrenze einer Mikrobe besitzt. Vorbildlich
Shyamalan Tue, 18 Sep 2012 10:25:24 -0000
Antwort löschen@ New Cameron;
entweder du hast mein Kommentar nicht richtig gelesen oder nichts verstanden! Wo habe ich gesagt bzw. geschrieben, dass ich das Stürmen der Botschaften rechtfertigen wolle...???
Sondern versuche ich die ganze Zeit zu erklären, dass es genauso Dumm ist wie der Film selbst! Jetzt verstanden?
nurleben Tue, 18 Sep 2012 11:46:21 -0000
Antwort löschen@Stammfunktion: Schöner Link und leider größtenteils den Tatsachen entsprechend :(.
Narrisch Mon, 17 Sep 2012 10:15:09 -0000
Kommentar löschenIch habe mir diesen Film im Internet angesehen und stelle fest das man abgrundtief dämlich sein muß um sich durch so einen Film provozieren zu lassen.
Ja der Film ist ein übles Schmähwerk nur dazu gemacht um Hass zu sähen und den eigenen, verquasten Glauben an den einzig Richtigen zu positioniern. Nur rechtfertigt das alles nicht Botschaften abzufackeln oder Menschen umzubringen.
Eine Gesellschaft muss es aushalten auch widerwärtige Schundfilme zu ertragen. Unsere, die westliche, Gesellschaft tut das. Radikal, islamistisch geprägte Gesellschaften tun das nicht. Müssen wir uns deswegen beugen und deswegen eine unserer wichtigsten Errungenschaften aufgeben? Es ist nicht möglich substantielle Kritik am Islam zu üben ohne gleich mit Mord bedroht zu werden. Der randalierende Mob dort auf den Straßen wird immer mehr Maßstab unserer Politik. Eine sehr
bedenkliche Entwicklung. Davon abgesehen finde ich es erstaunlich wieviele Menschen
dort diesen Film gesehen haben wollen ohne überhaupt die technischen Möglichkeiten dazu zu haben. Dazu kommt das in der radikal, islamischen Welt von jeher mit zweierlei Maß gemessen wird. Im staatlichen, iranischen Hass TV Programm ist es seit Jahrzehnten Üblich, Menschen mit anderem Glauben auf das übelste zu verunglimpfen. Sei es durch Zeichentrickfilme oder schlimme Propagandamachwerke. Randalieren deswegen bei uns die Massen und drohen mit dem heiligen Krieg? Genau das ist der Unterschied, der Islam ist immer noch nicht im 21 Jahrhundert angekommen und solange das nicht so ist genügt ein Funken als Vorwand um tatsächlich Hass über den Planeten zu bringen und das hat mit "Innocence of Muslims" nicht wirklich etwas zu tun.
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Haschbeutel Mon, 17 Sep 2012 14:52:30 -0000
Antwort löschenGeh' bitte in die Politik - meine Stimme hast du.
Tytus Mon, 17 Sep 2012 10:09:27 -0000
Kommentar löschenEinige Provozieren und andere nehmen jeden Grund der sich ihnen bietet um Ihre Gewaltausbrüche zu rechtfertigen. Der Kreis schließt sich dann auch.
Im Prinzip gebe ich dem Verfasser Recht, der verantwortliche hat wohl bewusst provoziert um genau solche Gewaltausbrüche hervorzurufen.
Aber beiden würde ich keinerlei Aufmerksamkeit zuwenden, weder dem Verantwortlichen des Videos noch denn Verrückten die dieses bewusst als VOrwand nutzen um auszurasten.
PS.
wisst ihr das die ganzen Fundis ein gemeinsames Ziel haben Armageddon
kein scheiß in diesen Punkt sind die sich alle einig, wenn sie die Welt am Abgrund bringen wird Gott alle richten und ins Paradies führen oder so.
Die arbeiten also schon Hand in Hand an ihren gemeinsamen Wahnsinn
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The Director Mon, 17 Sep 2012 09:44:31 -0000
Kommentar löschenguter text :)
der macher des films ist ein vollidiot. aber wenn leute in anderen ländern sich den kopf einschlagen, nur weil ihnen ein film nicht gefällt, ist das nicht mein problem. es gibt genug filme, die sich über jesus lustig machen, da wird höchstens mal kritisiert, allerdings nie gemordet. wieso soll man also jetz spezielle rücksicht auf mohammed nehmen? nicht der film ist das problem, sondern wie leute damit umgehen. darunter darf die meinungsfreiheit nicht leiden. am besten sollte man die macher solcher filme wegen unzurechnungsfähigkeit in eine klinik einweisen. so schlägt man zwei fliegen mit einer klappe.
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The_Comedian Mon, 17 Sep 2012 08:48:24 -0000
Kommentar löschenPolitik und Religion sind leider die Geißeln der Menschheit, daran ändert auch eine neuerliche, multimediale Provokation nichts - in keinerlei Richtung.
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A.V. Mon, 17 Sep 2012 07:59:17 -0000
Kommentar löschenDie Lehre die ihr zieht ("Darauf hinzuweisen, dass die Meinungsfreiheit Verwantwortungsbewusstsein erfordert.") ist zwar logisch, aber wenn das Ziel von vornherein die Provokation ist, wird bewusst auf ihre Anwendung verzichtet.
Dumme Hassvideos existieren zuhauf.
Was mich mehr schockiert ist, wie einflussreich religiöse Fanatiker sind,
dass sie Menschenmassen zu solchen Gewalttaten bewegen können.
Wie in aller Welt sind die Menschen je darauf gekommen, dass man sich für Religion gegenseitig umbringen muss? Jede Religion trägt doch eigentlich eine Botschaft des Friedens und Miteinander als Botschaft.
Der geballte Wahnsinn der Welt...
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Brissenden Mon, 17 Sep 2012 07:54:37 -0000
Kommentar löschenDer Film, die Koranverbrennungen und die Karikaturen treffen die Muslime daher besonders schwer, weil sie ausgerechnet das verunglimpfen, was einzig den Muslimen -und noch dazu in einem nahezu unvergleichlichem Maße- wichtig ist: Ihren Prophet Mohammed. Einzig aus diesem Grund funktionieren sie so oft als Initialzündung. Dreckige Attacken auf Isa (Jesus) oder Ibrahim (Abraham) würden gewiss kein besonders nennenswertes Publikum erreichen, da diese Figuren die Religionen verbinden. Dennoch, es wäre falsch anzunehmen, dass es den Demonstraten wirklich um den Film geht. "Die Gründe liegen selbstverständlich tiefer und erklären sich aus komplexen politischen, historischen und ökonomischen Zusammenhängen." Der Film repräsentiert den unsensiblen Umgang, den der Westen gegenüber den Muslimen, ihrer Religion und ihren Nationen pflegt. Invasionen unter falschen Behauptungen, Tötungen, Vergewaltigungen, Demütigungen. Der Film Innocence of Muslims ist nur ein weiterer Schandfleck in der humanen Weltgeschichte und er wird unglücklicherweise bald seinen Platz neben den Bildern aus dem Abu-Ghuraib-Gefängnis und den Karikaturen einnehmen. Und solange beide Seiten nicht einsehen, dass gegenseitige Verschmähungen zu nichts führen, wird dies kein Ende haben.
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Wumz Mon, 17 Sep 2012 07:47:59 -0000
Kommentar löschenIch finde der ganzen Sache wird viel zu viel Aufmerksamkeit beigemessen. Nach dem man die Bilder im Fernsehen gesehen hat könnte man ja fast denken, dass man als westlich aussehender Mensch in Ägypten sofort verbrannt wird. Dem ist aber nicht so, denn nur einige wenige und radikale Muslime hat dieses Video dermassen erzürnt.
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Markbln Mon, 17 Sep 2012 07:26:09 -0000
Kommentar löschenIch weiß nicht, ob es besonders klug ist, in diesem Forum so ein heißes Thema anzufassen. Wenn ich mich an die völlig aus dem Ruder gelaufenen Posts zum Thema Grass erinnere, läuft's mir kalt den Rücken runter.
Wer die grotesken 14 Minuten von INNOCENCE OF MUSLIMS auf Youtube gesehen hat, wird ob der Lächerlichkeit des Videos nur noch den Kopf schütteln und sich wieder richtigen Filmen widmen. Die "Lehre", die der Artikel aber ziehen will, finde ich unreflektiert und einseitig. Er unterschlägt völlig die Tatsache, dass dieses dumme Machwerk natürlich von islamischer Seite ebenfalls instrumentalisiert wurde und zwar ganz gewaltig und bewusst zum historischen Datum 9/11. Das Video existiert seit Juni. Auch die dänischen Mohammed-Karikaturen existierten bereits Wochen lang, bevor fundamentalistische Mullahs sie bewusst in den Freitagsgebeten einsetzten um die Massen aufzustacheln. Wieviele der völlig entfesselten Leute im Jemen oder Sudan den Film überhaupt gesehen haben, kann sich jeder selbst ausrechnen. Der Satz "Mit Hilfe des Mediums Film stieg ein untalentierter und ignoranter Mensch zum internationalen Brandstifter auf" ist nur die halbe Wahrheit.
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Shaitan Mon, 17 Sep 2012 11:07:14 -0000
Antwort löschenMandalander, du solltest das mit den Vergleichen lassen, das liegt dir nicht.
ihre-herrlichkeit Mon, 17 Sep 2012 11:32:41 -0000
Antwort löschenWarum sollte dieses Forum vor heißen Themen kuschen?
official Mon, 17 Sep 2012 16:25:30 -0000
Antwort löschenMarkbln hat völlig recht es geht nicht um den film. In der unendlichen größe des internets ist genug bullshit vorhanden um nochmals so ein protest auszulösen.(oder mehr)
Lorion42 Mon, 17 Sep 2012 07:24:09 -0000
Kommentar löschenDer Typ ist ein Vollidiot. Wenn eine lebende Person als Kinderschänder und Mörder dargestellt wird, wäre es Verleumdung oder Üble Nachrede. Beides sind Straftaten und hier hört mMn die Meinungsfreiheit auf. Mohammed ist vermutlich die einflussreichste Person der Weltgeschichte - ein gefundenes Fressen für Provokateure. Die Reaktionen darauf sind absolut unverhältnismäßig, aber ich finde es schon übel, wie manche Leute im Internet den Regisseur verteidigen ohne den Film gesehen zu haben.
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LokisSon Mon, 17 Sep 2012 09:58:48 -0000
Antwort löschenAuf beiden Seiten komplett verblödete religiöse Fanatiker.
Stammfunktion Mon, 17 Sep 2012 11:32:22 -0000
Antwort löschenMohammeds Leben gibt recht viel Stoff für "Provokateure" her. Da gibt es weitaus mehr Dinge als Aischa beispielsweise.
Und die "einflussreichste Person der Weltgeschichte"... naja schwer messbar, vermutlich verweist du auf Michael Hart: „Dass ich Mohammed die Liste der 100 einflussreichsten Personen der Weltgeschichte anführen lasse, wird einige Leser überraschen und durch andere in Frage gestellt werden. Aber er war der einzige Mann in der Geschichte, der sowohl auf religiösem als auch auf weltlichem Gebiet höchst erfolgreich war.“
Shaitan Mon, 17 Sep 2012 11:36:51 -0000
Antwort löschenWenn die lebende Person wirklich ein Mörder und Kinderschänder ist, ist es keine Verleumdung mehr.
reveal Mon, 17 Sep 2012 18:09:44 -0000
Antwort löschen1.) Was Shaitan geschrieben hat.
2.) "Einflussreichste Person der Weltgeschichte" - Bitte was? Bei allen Wissenschaftlern, Erfindern, Entdeckern, Philosophen, Revolutionären, Herrschern (darunter diejenigen, welche den Koran zu Schrift, in Kanon und überhaupt in Umlauf gebracht haben), selbst Päpsten, soll ausgerechnet diese Flitzpiepe, welche die Bibel und allerlei Fabeln wieder aufgebrüht hat, die einflussreichste sein?
3.) Ich bräuchte den Film nicht einmal angesehen zu haben, um zu sagen, dass der Autor das Recht hat, ihn zu produzieren und veröffentlichen, jeder das Recht hat, ihn sich anzusehen oder es zu lassen und jeder das Recht hat, sich an dem Inhalt zu stoßen. Dafür brauch ich nur zu wissen, dass der Grundgedanke der Meinungsfreiheit sich darauf bezieht, JEDE Meinung ohne Angst aussprechen zu dürfen oder dass es niemanden gibt, dem ich zutraue, für mich zu darüber zu entscheiden, was ich sehen darf und was nicht.
Lorion42 Tue, 18 Sep 2012 05:11:26 -0000
Antwort löschenDas mit der einflussreichsten Person hab ich wirklich aus der Liste von besagtem Amerikaner. Und ich will auch gar nicht bezweifeln, dass Mohammed nach heutigen Masstäben ein Verbrecher gewesen wäre. Genausowenig will ich sagen, dass man jemandem die Meinung verbieten sollte zu sagen was er will.
Ich denke nur, dass manche Meinungen es nicht wert sind, verbreitet zu werden.
pxl Mon, 17 Sep 2012 07:24:07 -0000
Kommentar löschenWas ein Affentheater.
Fuck Jesus, Fuck Mohammed, Fuck Hercules, Fuck the Tooth Fairy!
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SithlordDK Tue, 18 Sep 2012 17:29:07 -0000
Antwort löschenSolange du nicht das heilige fliegendes Spaghettimonster beleidigst...
pxl Tue, 18 Sep 2012 21:34:03 -0000
Antwort löschenWie kannst du es wagen sowas auch nur in betracht zu ziehen. Der Gedanke alleine wird dich teuer zu stehen kommen. Das Spaghettimonster vergisst nicht.
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