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Ein mieser Film mit politischer Sprengkraft

TheSundanceKid (Peter Correll), Veröffentlicht am 17.09.2012, 08:50

Ein in den USA produzierter Billigfilm, der den muslimischen Religionsstifter Mohammed beleidigt, hat Unruhen in der arabischen Welt ausgelöst. Wir fassen die Ereignisse zusammen und überlegen uns, welche Lehre Filmfans aus der Geschichte ziehen können.

Lehren aus 'Innocence of Muslims' Lehren aus 'Innocence of Muslims'

Die bisherige Bilanz liest sich verheerend: tote Demonstranten in mehreren arabischen Ländern, tote US-Diplomaten, überfallene westliche Botschaften und Vetrauensverlust sowohl auf zwischenstaatlicher, als auch auf zwischenmenschlicher Ebene. Ein mies produzierter, den muslimischen Religionsstifter Mohammed beleidigender Film mit dem Titel Innocence of Muslims (‘Die Unschuld der Muslime’) hat anti-westliche Proteste in muslimisch dominierten Ländern ausgelöst. Amerikanische Botschaften (unter anderem in Libyen, Ägypten, Jemen) wurden attackiert, später weiteten sich die Angriffe auch auf die diplomatischen Vertretungen anderer westlicher Länder – so auch auf die deutsche Botschaft im Sudan – aus.

Verfolgen wir die Berichterstattung zu diesen Ereignissen, ist es wichtig zu differenzieren: Die Betonung muss auf dem Wort Auslösen liegen. Der Film ist nicht der Grund für die Proteste. Die Gründe liegen selbstverständlich tiefer und erklären sich aus komplexen politischen, historischen und ökonomischen Zusammenhängen. Trotzdem lässt die Vorstellung erschaudern, dass sich eine direkte Verbindung zwischen einem grottenschlechten Machwerk, fabriziert von einer untalentierten Einzelperson, und Protesten mit Todesopfern ziehen lässt. Deswegen versteht es sich von selbst, dass sich die mediale Aufmerksamkeit nicht nur den Unruhen, sondern auch dem Amateurfilmer und seinen Aufnahmen widmet.

Ein 14-minütiger Ausschnitt – ob wirklich ein vollständiger Film existiert, ist noch unklar – aus Innocence of Muslims wurde eigentlich schon vor zwei Monaten auf Youtube hochgeladen. Erst als ihn ein islamfeindlicher Blogger entdeckte und ihn mit arabischen Untertiteln versah, wurden arabische Medien auf ihn aufmerksam. Der Film, dessen Sperrung zur Zeit heiß diskutiert wird, ist in Deutschland nach wie vor auf Youtube zu finden. Ihn anzusehen ist allerdings reine Zeitverschwendung. Mohammed wird als perverser, betrügerischer Egomane dargestellt, die schauspielerischen Leistungen sind katastrophal und anstatt Kulissen befinden sich im Hintergrund meist einfache Standbilder, die an Windows-Desktop-Landschaften erinnern.

Bis hierhin ist der Film schlecht und beleidigend – mit der Synchronisation beginnt die kriminelle Qualität des Machwerks. Offensichtlich wurden große Teile des Films nachsynchronisiert, wovon weitgehend unabhängig laufende Stimmen und Lippenbewegungen künden. Kurz nach Beginn der Proteste meldeten sich erste Laienschauspieler aus Innocence of Muslims zu Wort. Sie waren über den wirklichen Inhalt getäuscht worden und hatten geglaubt, an einen im alten Ägypten angesiedelten Abenteuerfilm mitzuwirken. Seine islamfeindliche Aussage wurde dem Film erst per Nachsynchronisation hinzugefügt.

Bis zu Enttarnung des ‘Regisseurs’ von Innocence of Muslims vergingen seit Beginn der Unruhen nur einige Tage. Hochgeladen wurde der Clip unter dem Pseudonym Sam Bacile. Bald wurde klar, dass sich hinter dem Namen höchstwahrscheinlich Nakoula Basseley Nakoula, ein in Kalifornien lebender koptischer Christ, verbirgt. Er war der Polizei bereits als Kreditkartenbetrüger bekannt. Aus welcher politische Ecke er kommt, zeigt sich, als er erstmals – noch unter Pseudonym – Kontakt zur Presse aufnahm. Er gab sich einen jüdischen Hintergrund, behauptete den Film mit dem Geld – angeblich fünf Millionen Dollar – jüdischer Geschäftsleute produziert zu haben. Ein offensichtlicher Versuch, noch einmal Benzin ins Feuer der Prosteste zu gießen. Auch seine Kontakte zu dem radikalen Christen Terry Jones, der die arabische Welt mit einer öffentlichen Koranverbrennung provozierte, beweisen, welch Geistes Kind Nakoula Basseley Nakoula ist.

Betrachten wir diese Geschichte, die – hätte sie nicht solch einen verächtlichen ideologischen Hintergrund und solch tragische Folgen – beinahe als Schelmenstück durchgehen könnte, dann fällt auf: Hier hat ein Mensch bewusst mit dem Feuer gespielt. Er hat Geld und Zeit investiert, hat Mitmenschen getäuscht, um eine politische Botschaft der Intoleranz – in diesem Fall durch die Verunglimpfung des Islam – zu verbreiten. Die möglichen Konsequenzen seiner Handlungen konnte er dabei durchaus einschätzen. Die Unruhen nach der Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen in einer dänischen Zeitung im Jahr 2005 sind dem ägyptischstämmigen Nakoula Basseley Nakoula sicher im Gedächtnis geblieben. Auch wenn das Ausmaß der Reaktion natürlich nicht genau vorhersehbar war, liegt auf der Hand, dass das Erzeugen öffentlicher Empörung eine Intention des Films war.

Was also lehrt uns diese Geschichte? Dass Filme ein Mittel zur politische Einflussnahme sein können, ist längst bekannt. Das wussten schon die Bolschewiki oder die Nationalsozialisten. Auch demokratische Staaten instrumentalisieren den Film zuweilen. Kampagnen (wie zur HIV-Aufklärung) können natürlich auch positive Ziele verfolgen. Al Gore trug mit seinem Film Eine unbequeme Wahrheit maßgeblich zu einer stärkeren öffentlichen Wahrnehmung des Klimawandels bei.

Die Lehre, die wir aus dem Ereignissen rund um Innocence of Muslims ziehen können, ist leider viel banaler: Ein einzelner Mensch (vielleicht unterstützt von einer kleinen Gruppe) hat mit einem unglaublich schlechten und billigen Machwerk Einfluss auf die Weltpolitik genommen. Mit Hilfe des Mediums Film stieg ein untalentierter und ignoranter Mensch zum internationalen Brandstifter auf. Im Internetzeitalter ist so etwas möglich. Und uns bleibt nur zu tun, was wir immer tun, wenn die Kunst missbraucht wurde: Darauf hinzuweisen, dass die Meinungsfreiheit Verwantwortungsbewusstsein erfordert. Eine Lehre, die auch für ‘Filmemacher’ gilt.


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Tytus

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hier neues Material für Steine Werfer

http://www.youtube.com/watch?v=Pj2e03iaxng&feature=share&list=PL695DB83177462B8C

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vitalique

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Ich kann es wirklich nicht mehr hören, und das eine Diskussion überhaupt von statten geht ist doch einfach ein Witz. Warum sollen wir als westliche Welt ein Stück unserer Freiheit aufgeben um uns einer rückständigen Weltanschaung anpassen. Weil wir kultiviert und rücksichtsvoll sind. Unsinn. Man kann von dem Film halten was man will, doch ist dieser eben auch nur eine Meinung. Eine eigene Meinung darf man sich heutzutage doch garnicht mehr erlauben ohne dass sich irgendwelche Minderheiten in -unseren- Grundrechten diskriminiert fühlen.

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swissroland

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Falsche Plattform ;)


Lorion42

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Freiheit war und darf niemals komplett unbegrenzt sein. Auch wenn die Meinungsfreiheit diejenige ist, die am weisten gehen darf


gnipmac14

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Grundsteine im Voraus:

Je mehr man die Möglichkeiten erringt, moralische, juristische und physikalische Gesetze im Kopf abzuschalten, desto intensiver und kreativer kann die eigene Fantasie wachsen. Kunst ist immer das Ergebnis oder die Interpretation eines kreativen Gedanken, weswegen ein Künstler niemandem Rechenschaft dafür ablegen muss, sein Werk als Kunst zu bezeichnen.

Meinungsfreiheit sollte entweder gar nicht, oder grenzenlos existieren, ansonsten bleibt noch die möglichkeit es in "begrenzte Meinungsfreiheit" umbenennen. Dies finde ich auch in Ordnung, ich finde es nur nicht gut, diesen erhabenen Begriff durch eine Doppelmoral in eine Phrase umzugestalten.

Schade ist, dass hier immer wieder durch hinweise auf die offensichtlich handwerklich niedrige Qualität des Filmes publiziert wird. Dieser Fakt wird dadurch als Argument dargestelt, welches eigentlich nicht zur Debatte steht.

Niemand sollte sich für seine politische Einstellung rechtfertigen müssen, denn diese - sei sie auch antisemitisch oder antimuslimisch ist solange keine Auswirkungen auf sein Umfeld hat - immer noch sache und wahl des einzelnen.

Ich persönlich Finde es
- erstens schade, dass tatsächlich mit absicht versucht wurde, ein ganzes Volk auf zu hetzen.
- Zweitens bin ich von der Welle, die ein Filmwerk schlagen kann beeindruckt.
- Drittens stell ich die Geistesstärke derer in Frage, welche sich von einem solchen Werk tatsächlich aufhetzen lassen.

Wenn wir schon von Verantwortung reden, sollten wir beachten, dass dieser Film keine Polizisten tätlich angegriffen hat, ein paar Demonstranten taten dies. Zeugt es nicht von Schwäche, sich von etwas provuzieren zu lassen, was offensichtlich ledeglich der Provukation diente?

Ganz ehrlich: Ich bin schwarz und wenn jemand über meine Hautfarbe lästert, um mich zu provuzieren, ist das nicht annähernd so schlimm, wie von jemandem negative Dinge zu hören und zu wissen, dass dieser Jemand diese Dinge tatsächlich ernst meint. Ich finde es gut, dass darüber Diskutiert wird. Jedoch werden beispielsweise in obrigem Text verschiedene Themen Aufgegriffen (Kunst, politische Verantwortung, Meinungsfreiheit, Qualität des Films), der Film in jedem dieser Rubriken verteufelt, das ganze noch in der Sprache des Stammtischs verpackt und dem Gelegenheitsdenker mit vermeidlichen Parolen aller "Meinungsfreiheit erfordert Verantwortungsbewusstsein" zum Fraß vorgeworfen. Das ist keine Diskussionsgrundlage, sondern eine Hetzjagt, welche leider bei vielen leuten ledeglich auslöst, dass sie sich ihr anschließen bzw sie ablehnen, ohne dass sie sich groß eigene Gedanken dazu gemacht haben.

Danke fürs Mitlesen.

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gnipmac14

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Ich hab übrigens alle Rechtschreibfehler gefunden, bin allerdings zu faul, diese zu beseitigen


nilswachter

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"Zeugt es nicht von Schwäche, sich von etwas provuzieren zu lassen, was offensichtlich ledeglich der Provukation diente?"
Natürlich hast du hiermit in gewisser Weise recht. Wenn jemand vor dir deinen Vater oder deine Mutter aufs übelste beleidigt oder darüber einen Film macht und ihn ins Internet stellt, würdest du dann auch so gelassen reagieren?
Ich denke, es ist wichtig zu verstehen, dass Religion in diesen Kulturkreisen nach wie vor eine wichtige Bedeutung einnimmt. Sie hat einen Gesellschafts-bindenden Charakter und ist tief im kulturellen und sozialen Gedächtnis verankert. Natürlich sind es letztlich aber auch hier nur die Extremisten, welche so massiv überreagieren, wie der Aufruf zu Mässigung von bestimmen Gläubigen zeigt. Dass ein solcher Film aber in diesen Gebieten eine unheimliche Protestwelle auslöst, dürfte aber dennoch verständlich sein. Das rechtfertigt aber nicht, die massiven Tätlichkeiten und Gewaltausbrüche.


swissroland

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Jaja, und jeder der ned dem islam angehört, sollte nach ihrer meinung getötet werden. Der Film ist beschissen und lächerlich gemacht, aber ned weit weg von der wahrheit

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nilswachter

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Es gibt leute denen fehlt schlicht jegliches Gespür für Geschichte. Dass Aisha 9 Jahre alt war, mag in unseren Augen und aus heutiger Sicht betrachtet Kinderschändung sein. Ich verurteile es natürlich auch aufs schärfste. Aber die Zeit in der dies geschehen war - und ich weiss, dass es auch heute leider noch in gewissen Gegenden der Fall ist - bezieht sich auf eine andere Gesellschaft mit anderen moralischen und gesetzlichen Vorstellungen, als sie heute gelten. Es war schlichte normal zu dieser Zeit, was im Koran beschrieben ist. Muhammad deswegen als Kinderschänder darzustellen entbehrt jeglicher geschichtlicher Grundlage und dient einzig und allein der Stimmungsmache und Provokation. Ein bisschen kritisches Denken schadet manchmal nicht...


swissroland

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Ich könnte die auf: Ein bisschen kritisches Denken schadet manchmal nicht... lang und breit drauf antworten, aber iwie ist MP die falsche Plattform. Wie heisst es so schön. Red/text nie mit fremden über Politik oder Religion, das endet meist im Streit ;)


pufaxx

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Noch mal was dazu:

http://hpd.de/node/13988

Wir sehen - Der Film ist nicht der Auslöser, er wird einfach zum Anlass für Krawall genommen, der ohnehin stattgefunden hätte. Es ist einfach albern, auf "Meinungsfreiheit erfordert Verantwortungsbewusstsein" zu skandieren. "Meinungsfreiheit" ist "Meinungsfreiheit".

Das "Verantwortungsbewusstsein" haben gefälligst diejenigen an den Tag zu legen, denen diese (oder egal welche) Meinung nicht passt.

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pufaxx

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Nachtrag: "Meinungsfreiheit" ist, wenn man für seine Meinung weder getötet noch diskriminiert wird, noch eins auf die Fresse kriegt. Diese "Meinungsfreiheit" erfordert vom "Meinenden" schlichtweg GAR nichts. Punkt.


chor schrott

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Absolut korrekt!


IronEagle90

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Ich kann zwar verstehen, dass viele Moslems sich von diesem Film angegriffen fühlen, es ist jedoch auch eine Tatsache, dass dieser Film nicht mal einen Bruchteil dieser Aufmerksamkeit bekäme, wenn er eine andere Religion beleidigen würde. Christen oder Juden würden sicher nicht randalierend durch die Straßen ziehen, wenn ihre Religion in einer solchen Art diffamiert würde und gerade Moslems sind ja nicht gerade für ihren toleranten Umgang mit anderen Religionen bekannt. Das ist halt die Schattenseite der Meinungsfreiheit, es gibt immer jemanden, der sich von einer Meinung angegriffen fühlt.

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Rukus

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Diese intolerante Doppelmoral regt mich auch auf.


atilla

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Ich als Muslim sage mal dazu

"Ein einzelner Mensch (vielleicht unterstützt von einer kleinen Gruppe) hat mit einem unglaublich schlechten und billigen Machwerk Einfluss auf die Weltpolitik genommen. Mit Hilfe des Mediums Film stieg ein untalentierter und ignoranter Mensch zum internationalen Brandstifter auf. "

Ich sehe das nicht ganz so, es haben meiner Meinung nach mächtige Leute irgendwo auf den Knopf gedrückt die Puppen spielen lassen, dann kam dieses Video in arabischen Ländern ins Fernsehen und dann sind an besagten Orten jeweils dutzende bzw hunderte bzw einige tausend idiotische Extremisten zusammen gekommen um auf barbarische Weise Radau zu machen. 99% der Leute sind aber zu Hause geblieben, weil sie einen IQ haben der über Zimmertemperatur geht und wissen, dass es Millionen von Internetseiten und Videos gibt, die auf irgendeine Weise den Islam beleidigen, weil es nunmal über 6 Mrd Menschen gibt, denen unsrer Prophet eben nicht heilig ist. Jedenfalls distanziere ich mich mit all meiner Verachtung gegen diese barbarischen Primitivlinge die da Radau machen, sie sind keine Hilfe sondern eine Schande für den Islam.

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atilla

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Hier z.b etwas was man nicht im Fernsehen sieht, eine Demonstration gegen Barbaren gegen Al Kaida, man muss dazu bedenken, dass diese Demonstranten sehr mutig sind daher ist ihre Anzahl nicht unterschätzen denn die Al kaida terroristen könnten einfach ne Bombe in ihre Menge reinschmeißen.

http://imgur.com/a/tlCyI


atilla

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nicht zu unterschätzen


Diggler27

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Diese ganzen "Proteste" sind nichts anderes als gut getimte, archaisch-brutale Inszenierungen radikal-verblendeter Splittergruppen, die dann von westlichen Medien gerne als Märchen vom ständig randalisierenden Moslem verkauft werden.
Als würde die gesamte islamische Welt aus ein paar tausend Flaggen-verbrennenden Idioten bestehen; is klar...

Den Film habe ich zwar nicht gesehen; scheine aber auch nichts Relevantes verpasst zu haben.

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nilswachter

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Gerade habe ich Life of Brian gesehen. Bissige, gescheite und höchst unterhaltsame Satire gegen das Christentum und andere religiöse Traditionen; ein ander Mal stellten Schweizer Komiker an Ostern einen Jesus aus Schokolade auf den Tisch und verschickten ihn sogar protestierenden Christen nach Hause; Bill Mahers mässig intelligente aber witzige Verarsche von Religionen beschäftigte sich auch nicht gerade respektvoll mit diesen. Niemand hatte etwas dagegen, höchstens ein paar wenige beklagten sich über die Intoleranz oder Impertinenz der Macher - im besten Fall. Nun macht irgend ein Amateur ein qualitativ grauenhaftes Filmchen über Muhammad und löst damit (vielleicht) eine Gewaltwelle aus. Man erinnert sich wahrlich an Karikaturen der dänischen Zeitung und die brennenden Flaggen und die Empörung der westlichen Medien, die Wut von islamischen Gläubigen.
Alle, bis auf den neuen Clip, genannten Beispiele gehören zur Kategorie Satire und provozieren auf eine subversive Art und Weise im Rahmen der Presse und Meinungsfreiheit westlicher Staaten. Was mit diesem Clip gemacht wird, hat mit Satire jedoch nichts mehr zu tun. Es ist gezielte Beleidigung, politische Stimmungsmache und ein Werk des Hasses, das mit grosser Wahrscheinlichkeit um eben solche Reaktionen, wie wir sie nun sehen, zu produzieren. Meinungsfreiheit und Redefreiheit hört da auf, wo sie gefährlich ist. Natürlich kann man die Reaktionen in der arabischen Welt auf eben gerade das Fehlen dieser westlichen Errungenschaften zurückführen; natürlich sind die Morde und nun entstehenden Hasspredigten gegen den Westen von Seiten der Radikalen nicht zu entschuldigen und schon gar nicht zu würdigen oder zu unterstützen. Die Unnötigkeit und Gefahr eines solchen Films ist aber deshalb nicht wegzureden. Muhammad zu zeigen, ist alleine schon eine Blasphemie ohne Gleichen, von seinen dann gezeigten Taten ganz zu schweigen. Meinungsfreiheit hin oder her: das ist unterste Schublade, grenzdebil und dient offensichtlich der Ausweitung des Grabens zwischen West und Ost, salopp gesagt. Meinungs- und Redefreiheit bedeutet m.E. nicht, dass man sich alles erlauben kann. Sie kein Blankoscheck für das Ausschalten jeglicher Gehirnregionen, sondern ein kostbares Gut, mit welchem aber mit Bedacht und verantwortungsvoll umgegangen werden soll, weil sie sonst schnell zur Waffe werden kann und dank der Schrumpfung von Zeit und Raum mit Hilfe modernster Kommunikationsmittel, zu einer höchsteffizienten dazu. Wir leben in einer Zeit in der Respektlosigkeiten der übelsten Sorte geduldet und sogar belacht werden. Alles wird mit dem Recht auf Meinungsfreiheit entschuldigt und legitimiert. Politiker werden öffentlich zur Sau gemacht, Behindertenwitze werden als enorm lustig empfunden und auf die Gefühle von anderen Rücksicht zu nehmen, wird gerne als spiessig bezeichnet. Oder man nimmt sich Religionen und Gläubige vor und zieht sie auf niveauloseste Art und Weise durch den Dreck. Die einen mögen dies in Ordnung finden, ich erachte es als traurig. Dasselbe gilt für diesen Schundfilm. Ihn zu verbieten macht keinen Sinn - weil es ihn nur noch interessanter macht. Er sollte aber aufs schärfste Verurteilt werden und die Urheber gehören verklagt.
Die Empörung der Muslime ist verständlich, weil diese Art der bewussten Verletzung von Gefühlen schlicht indiskutabel ist, rechtfertigt aber kein Morden. Ausserdem muss auch mitbedacht werden, dass dieser Film nun Hasspredigten gegen den Westen als Nahrung dient und was in diesen Reden über den Westen erzählt wird, hat mit Respekt auch nicht viel gemein. In diesem Sinne muss man aufpassen, dass man nicht in die Falle der Doppelmoral und der Heuchelei tappt. Eigentlich sollte man diesen Film verachten und ihm keine Beachtung schenken. Mehr als Ignoranz verdient er nicht. Hätten die Medien sich nicht dem Thema weltweit angenommen, wären evt. viele Reaktionen und Taten ausgeblieben. So bietet man diesem Schandleck eine Plattform, die er nicht verdient und ihm mehr Gewicht als nötig verleiht.

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Diggler27

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Okay, da hab ich wohl was missverstanden. So formuliert würde ich dir natürlich zustimmen; auch wenn ich den Urheber eher nicht verklagen würde.
Daß die mediale Aufmerksamkeit dieses Machwerk vollkommen unnötig aufwertet ist aber fraglos richtig.


Tautou

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@nilswachter: Interessante Denkanstöße hast du hier notiert :-)


mikkean

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Das Machwerk: scheußlich, sowohl inhaltlich als auch qualitativ

Die Empörung: ein zweischneidiges Schwert, Empörung darf, kann, muss es geben - aber
auch der Aufruf zur Zerstörung des großen Satans namens Westen ist
letztlich genau so instrumentalisiert

Dass ein gnadenlos verhunztes Blödwerk Blutvergießen und Ausschreitungen auslöst, das gehört zum unergründlichen Wahnsinn dieser Welt. Dieses Wort trifft es meiner Meinung ganz gut, denn auch in der arabischen Welt gibt es jene, die den Staat Israel mit diffamierenden Darstellungen in Film und Fernsehen bedenken. Wohin kann dieses gegenseitige Anstiften noch führen? Wäre es nicht besser, Leinwände, Bildschirme oder gleich alle existierende Schandwerke gleich von einem schwarzen Loch vertilgen zu lassen?

Aber wo denk ich hin, ein sehr, sehr guter Artikel.

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HulktopF

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was ich jetzt befürchte ist, dass nun staatliche zensuren gefpordert werden für youtube und konsorten für politische inhalte...

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reveal

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Das passiert auch ohne einen kalifornischen Filmemacher - zyklisch alle paar Jahre. Drauf achten, wie Politiker jetzt reagieren und sich äußern und entsprechend an den Wahlurnen entscheiden.


reveal

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Ich rate jedem, einmal den Beitrag von Christopher Hitchens "Be It Resolved: Freedom of Speech Includes the Freedom to Hate"[1] anzusehen.

Da wird in Californien ein Video über eine Religion produziert - objektiv schlecht. In zig Ländern brechen daraufhin Proteste aus, bei denen nicht nur erwachsene Frauen und Männer, sowie kleine Kinder mit Schildern "Behead all those who insult the prophet" herumlaufen, sondern es dann auch blutig in die Tat umsetzen.

Jeder hat das Recht, Anstoß an dem Video zu nehmen und diesen Anstoß zu kommunizieren. Ich meine, dass blutige Ausschreitungen und Todesdrohungen nicht zu einer zivilisierten, gültigen oder tollerierbaren Art der Kommunikation zählen.

Wer meint, dass es um das Video oder den Videomacher gehen würde, darf sich gerne Lars Vilks in Erinnerung rufen[2], Salman Rushdie und sein Buch "Die Satanischen Verse"[3] oder einfach mal öffentlich referenzieren, dass Mohammeds jüngste Frau Aisha gerade mal 6 Jahre alt war (bei Vollzug der Hochzeit 9 Jahre) - viel Spaß dabei.

Wenn ihr fertig damit seid, dass Medium zu verstecken, darf ich daran erinnern, dass da ein paar Individuen unter dem Schutzmantel des Glaubens und der Religionsfreiheit Morddrohungen aussprechen und diese ausführen. Dieses offensichtliche Kommunikationsdefizit für eine soziales Miteinander sollte direkt und konsequent geklärt werden.

Jeder der Sympathie für die gewalttätigen Demonstranten ausdrückt oder versucht, die Verantwortung dem Medium unterzujubeln, statt dem blutigen Mob, erregt mein von Herz und Hirn kommenden Abscheu. Meine Sympathie gilt den moderaten Muslimen, welche den Mob verurteilen und nicht mit ihm verwechselt werden wollen.

[1] https://www.youtube.com/watch?v=f2nyBOucJcc
[2] http://www.faz.net/aktuell/politik/schweden-mohammed-karikaturist-lars-vilks-angegriffen-1979752.html
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Die_satanischen_Verse

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reveal

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Die Trennung der Bewusstseinskategorien hab ich mir nicht ausgedacht, sondern von einem Neuro-Science Talk. Ich hab gerade vergeblich versucht, den zu finden, weil ich mich weder an den Titel noch an den Sprecher erinnern kann. Daher ein bisschen Lesestoff, für den Fall, dass es dich interessiert - dann kannst du die Argumente selbst bewerten: Selbstwahrnehmung[1], Bewusstsein in Tieren[2]

[1] http://plato.stanford.edu/entries/self-consciousness-phenomenological/
[2] http://plato.stanford.edu/entries/consciousness-animal/


reveal

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Inzwischen wird offiziell die Einschätzung einer geplanten, koordinierten Terrorattacke, welche auf den Jahrestag des 11. September fallen sollte, vertreten. [1][2][3] (offiziell = White House Press Secretary Carney, Secretary of State Clinton, Director of National Counterterrorism Center Olsen)

Damit hat sich diese unnötig ablenkende Diskussion über das Video erst recht erledigt.

[1] http://www.guardian.co.uk/world/2012/sep/21/us-consulate-libya-terrorist-attack
[2] http://edition.cnn.com/2012/09/27/world/africa/libya-consulate-attack/index.html
[3] http://www.reuters.com/article/2012/09/19/us-usa-libya-consulate-attack-idUSBRE88I13P20120919


jimmey11

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Die Reaktion in der arabischen Welt war in keinster Weise nachvollziehbar. Jedenfalls nicht für den gemeinen Tagesschau Zuschauer. Ich finde an dieser Reaktion wird viel weniger die 'Dummheit' oder Ignoranz eines Volkes ersichtlich, sondern vielmehr das, was doctorgonzo schon ansprach. Die arabische Welt zeichnet sich durch eine völlig andere Geschichte aus, die Religion sitzt viel tiefer in den Wurzeln. Selbst Erzkonservative wie die der Tea-Party wirken wie zahme Lämmer im Vergleich. Aufklärung, freie Meinungsbildung oder Demokratie sind hier noch eher junge Begriffe und gerade an Deutschland sieht man, wie lange sie brauchen um zu festen Instanzen einer Kultur zu werden. Damit sage ich nicht, dass wir der arabischen Welt um hundert Jahre vorraus sind, aber dass man diese Menschen nicht zu vorschnell als ignorant abstempeln sollte.

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jimmey11

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Dann sind wir einer Meinung. Religiöse Motive rechtfertigen keine Überfälle und schon garnicht Morde. Es scheinen ja auch immer nur einzelne Personen oder Gruppen die Massen mit z.B. solch einem Film anzustacheln. Radikale und Extremisten verdienen kaum Nachsicht, etablierte Kulturen und Lebensweisen dagegen schon.


jacker

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'Radikale und Extremisten verdienen kaum Nachsicht, etablierte Kulturen und Lebensweisen dagegen schon'

Gut gesagt, ich denke der Durschnittsdeutsche hat keinerlei Idee davon wie sehr in diesen Regionen das Leben von Religion bestimmt ist.


Rukus

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Ich habe selbst diese ominösen 14 Minuten bisher nicht gesehen, aber was auch immer dieses "Werk" nun tatsächlich beinhaltet, die Reaktionen haben mit dem Film selbst überhaupt nichts zu tun. Wer das behauptet, sollte sich mal ernsthaft überlegen, was die deutsche Botschaft im Sudan mit einem offenkundigen Extremisten in den USA zu tun hat, der einen beschissenen Film gemacht hat. Allein das Datum der ersten richtigen Unruhen war gezielt gewählt. Es wurde einfach nur ein Anlass gesucht, um den harten Kern von der Kette zu lassen. Es sind ein paar abgefuckte Terroristen und Fundamentalisten, die einfach nur ihre Xenophobie ausleben wollen und alles verachten, das nicht ihrem persönlichen Ideal entspricht. Allein die Tatsache, dass an anderer Stelle ein paar "Muslime" (nein, ich setze sie nicht mit den Muslimen an sich gleich) islamische(!) Sanktuarien schänden, sollte zu denken geben. Was ich wirklich nicht verstehen kann ist, dass die geschätzt 99% friedliebende Muslime sich nicht mal wirklich geeint gegen diese Fundamentalisten stellen, die ihre ach so geliebte Religion in den Dreck ziehen. Nein, das wäre zu einfach, oder? Lieber machen sich Medien und islamische Staaten darüber Gedanken, was andere Staaten zu diesem dämlichen Streifen sagen. Lieber fordert man Zensur und droht gleich noch. Auf der Gegenseite ist es völlig in Ordnung, wenn in islamischen Ländern antisemitische Werke die Runde machen, oder Christen verfolgt werden. Diese verschissene Doppelmoral kotzt mich an! Wie soll man den Islam respektieren können, wenn diese Terroristen und Fundamentalisten permanent gegen die Worte des Koran verstossen, und keiner sich dagegen ernsthaft wehrt? Es reicht nicht, wenn ein paar Leute einem Kamerateam sagen, dass man es nicht gut fände. Der Mord an Unschuldigen wird durch den Koran weder legitimiert, noch toleriert. Liebe Muslime, tut was! Erhebt eure Stimmen gegen die wahren Feinde eures Islam.

Was diesen Film angeht, ist er anscheinend eine bewusste soziale Brandstiftung. Vielleicht muss man ihn als abgewandelte Form der Volksverhetzung betrachten. Aber ein abschliessendes Urteil werde ich mir erst bilden, wenn ich ihn denn gesehen habe - falls ich ihn mir ansehe. Das ändert aber alles nichts daran, dass hier Unbeteiligte bedroht, angegriffen und ermordet wurden.

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Tytus

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;) http://www.youtube.com/watch?v=Pj2e03iaxng&feature=share&list=PL695DB83177462B8C


pufaxx

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... ich frag mich, wo die in diesen Ländern eigentlich immer die ganzen Flaggen zum Verbrennen herkriegen? Muss ja eine blühende Industrie sein. Wahrscheinlich auch so ziemlich die einzige. Was kommt den schon aus der Ecke, was irgendeiner haben will? Autos? Flachbildfernseher? Computer? Handys? Gut, Öl ...

Und putzig: Gegenseitig bomben sich die unterschiedlichen Radikalen ihre Moscheen weg (wobei sicherlich etliche Koräne bei draufgehen) - wenn ein fanatischer US-Prediger sowas macht, gibt's aber Krawall. Nach der Logik ist es natürlich auch eine absolut angemessene Reaktion wegen der Schmähung von irgendwem, der längst tot ist, gleich n paar Leute abzumurksen, die nichts damit zu tun haben.

Tut mir leid. Das ganze "Verständnis"-Getue von wegen "Die armen Beleidigten" und "Wie kann man nur jemanden so provozieren" kotzt mich an. Die MÖRDER sind zu verachten.

Der Film hingegen ist allerhöchstens albern. Da gibt's echt beißendere Satire. Für Pat Condell und andere sind die Fundis da unten aber anscheinend zu doof. Oder die Englischkenntnisse reichen über "Oil" und "Dollar" nicht hinaus.

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pufaxx

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@jimmey: Glaub mir, ich hab Einblick. Es ist zum großen Teil Sarkasmus - aber auch enttäuschte Hoffnung.

Ein großer Teil meiner Verwandschaft ist ägyptisch, muslimisch und lebt dort (die haben's geahnt, dass nach den vielversprechenden Anfängen jetzt doch wieder die Fundamentalisten das Heft in die Hand zu nehmen drohen), mein Bruder lebt in Bahrein, die Politik da ist auch nicht grad zum Freuen ... Und die sehen das sogar ziemlich ähnlich. Besonders das Geweine wegen Koranverbrennungen verglichen mit den Attentaten von Glaubensbrüdern auf Glaubensbrüder sei an Bigotterie nicht zu überbieten. Und Zitat: "statt vernünftige Politik zu machen, schießen wir unser eigenes Volk zusammen. Mit Waffen aus dem Westen."

Die Verhetzer sind nicht die Leute, die solche Filme machen. Die Verhetzer sind die, die leicht beeinflussbare Menschen zu völlig überzogenen Racheakten treiben. Das kriegt man nur durch frühkindliche Indoktrination mit Hass hin.

Dass SOLCHE Voraussetzungen keine guten Voraussetzungen für einen Rechtsstaat sind, dürfte klar sein.


reveal

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Könnte mal jemand für mich den Paragrafen im Orignalkommentar eingrenzen, der die "westliche Arroganz" darstellt? Der erste Paragraf ist eine offensichtliche Hyperbel und die anderen sind - Sarkasmus hin oder her - faktisch ok und auf "Radikale" eingegrenzt.


doctorgonzo

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Bin ich der Einzige, der sich daran erinnert, wie sich hier einige religiös Verblendete aufgeführt haben, als das "Tal der Wölfe" hier besprochen wurde? Als die Türken diese dilletantische, kurdenfeindliche, antisemitische und antiwestliche Grütze rausgehauen haben und die Reihe hier verrissen wurde, haben sich zahlreiche (offensichtlich dem Islam nahestehende) User hier zu Wort gemeldet und geschrieben, wir sollen uns nicht so aufregen, es seien "nur Filme" und einige meinten gar, die Reihe hätte eine gewisse Berechtigung. Wo sind genau diese Leute jetzt, um zu sagen "ist doch nur ein Film"?
Zu beschäftigt damit, Steine zu werfen und Feuer zu legen?
Der Islam ist in seiner Essenz sicher nicht gewalttätiger als andere große Religionen, aber er ist zu weiten Teilen noch nicht in ausreichendem Maße mit Säkularisation, Pluralismus und eigenständigem Denken in Berührung gekommen, sonst würden sich nicht so viele seiner Anhänger in Dummheit und Unkenntnis so einfach als gewaltbereite Wilde instrumentalisieren lassen.

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Tytus

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@Rukus :D

es ist auch absolut sinnfrei das aufzuzählen, egal welche Religion, wie ich schon vorhin geschrieben hab es gab immer Menschen die diese Missbraucht haben um ihre Ziele zu erreichen.

Es gibt auch kein Steigerung von Genozid, ob Azteken, Armeniern, Kreuzzüge, ....

der eine macht denn anderen nicht kleiner/nichtig.


Tytus

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hier auch für euch :D

http://www.youtube.com/watch?v=Pj2e03iaxng&feature=share&list=PL695DB83177462B8C


Haschbeutel

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Früher bei mir im Kindergarten gab's für sowas ein Wort: Kindergarten.

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reveal

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Muss ein knallharter Kindergarten gewesen sein.


M_A_X

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@reveal :D


Dom699

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der text ist zwar nicht schlecht, doch endet er bevor er eigentlich zum wesentlichen kommen müsste. in jeder sekularisierten, meinungsfreien gesellschaft sollte man das recht haben, sich künstlerisch und kritisch mit allem ausseinander zu setzen. das manche menschen das auch missbrauchen, über das zeil hinausschiessen und bewusst geschmacksgrenzen, gerade zum zwecke der kontroverse, überschreiten, liegt in der natur der sache. tatsache ist, der film ist geschmackslos und die reine provokation, offensichtlich eines klaren islamhassers. trotzdem hat der mensch einen abstrakten, medialen weg für seine provokation gewählt und, egal wie man die rechtliche frage der blasphemie auch auslegt, dabei niemandem wehgetan. das ein einzelner mensch mittels eines miserablen machwerks, mit einem budget geringer als die der meisten pornofilme, gewalttätige proteste in mittlerweile 7 lädern, die allesamt andere probleme haben, auslösen konnte, menschen getötet werden und man fast einen dritten weltkrieg prognostizieren möchte, das ist doch der eigentiche wahnsinn.

das problem ist, in einer aufgeklärten, meinungsfreien welt wird man immer die möglichkeit haben, so etwas auszulösen. und das ist auch gut so, meiner ansicht nach. darum sollte man sich garnicht wünschen, dass es solchen menschen unmöglich gemacht werden müsste, solche kontroversen medien zu verbreiten, da es an solchen entwicklungen sowieso nichts ändern kann. ich denke, was der text auch andeutet, bei solchen konflikten geht es in wirklichkeit nie um die religiöse integrität. die religiösen aspekte sind immer nur der umweg, spannungen durch weltweite wirtschafts, machts und systemkonflikte zu lösen. das auch spieziell in diesem fall mit generellen vorurteilen gearbeitet wurde, wie eben einer amerikanisch, jüdische finanzierung, unterstützt meine these. auch scheint dafür zu sprechen, welche religiösen oder politischen führer bei den protesten mitmachen und welche zur mässigung aufrufen (was viele hohe islamische religionsführer definitiv tun). es sieht fast so aus, als wäre dieser skandal das passende gegengift zum arabischen frühling, da die menschen konkret aufgehetzt werden, an diesen protesten für ihren glauben teil zu nehmen. tut man das nicht beleidigt man alah, genau so wie der film es tat. jegliche grauzonen verschwinden dabei, ebenso wie die vernunft.

so bleibt für mich nur die einsicht, dass solange das gefühl einer verletzten relisiösen integrität als legitimation für mord und gewalt ausreicht, man kaum behaupten kann, wirklich die gleiche sprache zu sprechen.

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official

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Guter Kommentar

Aber:
"das problem ist, in einer aufgeklärten, meinungsfreien welt wird man immer die möglichkeit haben, so etwas auszulösen. und das ist auch gut so, meiner ansicht nach"
seh ich nicht so, auslösen sollte so ein filmchen sicher nicht solch ein aufruhr. Dies ist allerdings durch eben aufklärung und bildung zu schaffen und nicht durch die einschränkung der meinungsfreiheit.


Dom699

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die aufklärung funktioniert genau wie die bildung nur, wenn man alles bisher vorhandene in frage stellen kann und freies denken zulässt. meiner ansicht nach kann man nicht aufklären oder aufgeklärt werden, und gleichzeitig in verklärter demut verhaften. aber die tollkühne demut bringt die menschen dazu, auf welche auswüchse der freien meinungsäusserung auch immer, mit gewalt und unverständnis zu reagieren. insofern sehe ich die freie meinungsäusserung als duale entwicklung zur aufklärung, weshalb sie als einzelnes auch nicht in frage gestellt werden muss.


Tautou

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Vielleicht kann Mr. Vincent Vega noch etwas Nettes daraus machen?!

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Limenator

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Sehr guter Text. Finde es auch angebracht hier darüber zu diskutieren.

Andererseits ist die "Reaktion" (deshalb in Anführungszeichen, weil die Taten wohl kaum nur auf diesen Film zurückzuführen sind) vollkommen unangebracht.

Schon mal was von Mahatma Gandhi und friedlichem Protest gehört?

An ruhigen Demonstrationen ohne Aufstände gegen einen schlecht gemachten, rassistischen Film hat niemand was auszusetzen, dass jemand etwas gegen überfallene US-Botschaften und tote US-Soldaten, die für so ein Machwerk genau gar nichts können, hat, war allerdings schon zu erwarten.

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NewFilmkonsument

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Kein Verständnis für beide Seiten. Der Kopf hinter diesem Machwerk wollte provozieren und hat jetzt einen toten amerikanischen Diplomaten und weitere Todesopfer der Unruhen auf dem Gewissen. Auf der anderen Seite zeigen die aufgebrachten Massen in den islamischen Ländern mal wieder, was sie von Meinungsfreiheit halten: Gar nix. Islamkritiker sollen mundtot gemacht werden. Jedoch kann man so einen Film auch nicht als Ausdruck von freier Meinung oder als Satire rechtfertigen. Der Macher handelte politisch und hasserfüllt. Mit einer subtilen Kritik á la "Four Lions" hat das nichts zutun.

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NewFilmkonsument

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Das ist der Unterschied: "Four Lions" nimmt die Fanatiker aufs Korn, während "Innocence of Muslims" den Propheten Mohammed in den Dreck zieht und somit den ganzen Islam beleidigt.


New Cameron

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Der Film ist schlecht, grottenschlecht, nicht erwähnugswürdig, und der Kerl hat nichts verbrochen, und er hat niemanden auf den gewissen, selbst wenn er es bewusst provozieren wollte.


>MARVEL<

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Und das zeigt mal wieder das Religion ein völlig überflüssiger und leider auch gefährlicher Nährboden für Idioten ist.
Und diese aktuellen Idioten stellen IHRE Religion jetzt auch nicht gerade in ein besseres Licht.

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LokisSon

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Ich finde dein weltfremdes Geblubber zwar echt putzig, aber ich hoffe du bist mir nicht böse, wenn ich mich wieder ernst zu nehmenden Dingen zu wende. Schönen Tag noch.


Rukus

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"Der Islam" ist sicher nicht die feindseligste, militanteste und gefährlichste aller Religionen. Das Problem sind die Fanatiker, die die Lehren des Koran verdrehen. Das, was die machen, ist noch verdrehter, als wenn christliche oder jüdische Fanatiker hingeht, und das berühmt-berüchtigte "Auge um Auge, Zahn um Zahn" für sich so deuten, dass es okay ist, arabische Flugzeuge zu kapern, und in die Emirates Towers zu steuern.


Aylon5

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unglaublich was so eine Kellerproduktion für Auswirkungen haben kann bzw. was Menschen alles zum Anlass nehmen können um ihren Hass oder ihren politisch,religösen Interessen freien lauf lassen zu können.

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noir

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Dont feed the Trolls!

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ihre-herrlichkeit

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Wie kann man denn so einen billigen Scheiß ernstnehmen? Ich zweifle wirklich am Verstand von einigen Muslimen und der Medien, die die Empörung unterstützen. Es ist so, als würde man einem Zweijährigen, der einem die Zunge ausstreckt, auf die Fresse hauen wollen.

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Niotq

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Ähnlich ahnungslos waren ja schon die Demonstranten, die 2006 wegen des Papstzitates von Regensburg auf die Straße gingen, das war, als der Papst in einem Vortrag ein Zitat brachte, das Mohammed "nur Schlechtes und Inhumanes" unterstellte - allerdings in einem rein akademischen Kontext. Was Vertreter des Islams aber nicht daran hinderte, das Zitat aus dem Zusammenhang zu reißen und den Papst als Islamhasser hinzustellen. Es wäre also nicht das erste Mal, dass der Mob keine Ahnung davon hat, wogegen er da überhaupt demonstriert.


Rukus

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Same procedure as every Mob ...


nikl 1987

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Ich habe den Film nicht gesehen, und so wie es sich anhört, ist es auch kein Film, den man gesehen haben muss, und finde diese Art von purer Provokation auch extrem unnötig. Allerdings gibt es viele Filme, die z.B. das Christentum, das Judentum oder andere Religionen ebenfalls aufs Korn nehmen, und das ohne solch einen Aufruhr. Natürlich kann man bei einer Provokation dieser Größe mit einem Protestansturm rechnen, und nichts anderes war die Intention des Regisseurs. Aber wegen einem Film, für den meiner bescheidenen Meinung nach das Recht auf Kunst- und Meinungsfreiheit zählt, Botschaften anzuzünden und Menschen zu verletzten oder gar zu töten, geht meiner Meinung nach entschieden zu weit. Dies passt so gar nicht zu einer "Religion des Friedens", die der Islam eigentlich darstellen soll. Vielleicht sollten sich einige radikalere Muslime mal Gedanken machen, ob das, was sie tun, mit gängigen Menschenrechten und auch mit ihrer Religion im Einklang ist, da sie ihre Religion über Menschenleben setzen, und das geht gar nicht!

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Shyamalan

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Guter Text! Genau die Infos hätte ich auch so gebraucht!
Doch der Macher des angeblichen Films ist einfach ein Vollidiot! Er wußte bzw. hätte wissen müssen, dass es zu verheerende Ausmaße ziehen würde, so einen Idiotenwerk abzuliefern. Und ich glaube auch nicht daran, dass die "Laieanschauspieler" nicht gewußt hätten, worum es in dem Film ging?
Wie würde das christliches Volk reagieren, wenn ausgerechnet ein Moslem ein erniedrigender Film über den jetzigen Papst drehen würde?
Solche Filme (!) gehören definitiv in den Müll. Denn die sind ja nur dafür da, um jemanden bzw. ein Volk, zu ärgern, zu erniedrigen oder gar zu verunglimpfen! Und das ist kein Kunst... das ist kein Kino!
Zum Teufel mit allen!!!

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Shyamalan

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@ New Cameron;
entweder du hast mein Kommentar nicht richtig gelesen oder nichts verstanden! Wo habe ich gesagt bzw. geschrieben, dass ich das Stürmen der Botschaften rechtfertigen wolle...???
Sondern versuche ich die ganze Zeit zu erklären, dass es genauso Dumm ist wie der Film selbst! Jetzt verstanden?


nurleben

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@Stammfunktion: Schöner Link und leider größtenteils den Tatsachen entsprechend :(.


Narrisch

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Ich habe mir diesen Film im Internet angesehen und stelle fest das man abgrundtief dämlich sein muß um sich durch so einen Film provozieren zu lassen.
Ja der Film ist ein übles Schmähwerk nur dazu gemacht um Hass zu sähen und den eigenen, verquasten Glauben an den einzig Richtigen zu positioniern. Nur rechtfertigt das alles nicht Botschaften abzufackeln oder Menschen umzubringen.
Eine Gesellschaft muss es aushalten auch widerwärtige Schundfilme zu ertragen. Unsere, die westliche, Gesellschaft tut das. Radikal, islamistisch geprägte Gesellschaften tun das nicht. Müssen wir uns deswegen beugen und deswegen eine unserer wichtigsten Errungenschaften aufgeben? Es ist nicht möglich substantielle Kritik am Islam zu üben ohne gleich mit Mord bedroht zu werden. Der randalierende Mob dort auf den Straßen wird immer mehr Maßstab unserer Politik. Eine sehr
bedenkliche Entwicklung. Davon abgesehen finde ich es erstaunlich wieviele Menschen
dort diesen Film gesehen haben wollen ohne überhaupt die technischen Möglichkeiten dazu zu haben. Dazu kommt das in der radikal, islamischen Welt von jeher mit zweierlei Maß gemessen wird. Im staatlichen, iranischen Hass TV Programm ist es seit Jahrzehnten Üblich, Menschen mit anderem Glauben auf das übelste zu verunglimpfen. Sei es durch Zeichentrickfilme oder schlimme Propagandamachwerke. Randalieren deswegen bei uns die Massen und drohen mit dem heiligen Krieg? Genau das ist der Unterschied, der Islam ist immer noch nicht im 21 Jahrhundert angekommen und solange das nicht so ist genügt ein Funken als Vorwand um tatsächlich Hass über den Planeten zu bringen und das hat mit "Innocence of Muslims" nicht wirklich etwas zu tun.

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Haschbeutel

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Geh' bitte in die Politik - meine Stimme hast du.


New Cameron

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Narrisch, auch von mir Lob


Tytus

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Einige Provozieren und andere nehmen jeden Grund der sich ihnen bietet um Ihre Gewaltausbrüche zu rechtfertigen. Der Kreis schließt sich dann auch.

Im Prinzip gebe ich dem Verfasser Recht, der verantwortliche hat wohl bewusst provoziert um genau solche Gewaltausbrüche hervorzurufen.

Aber beiden würde ich keinerlei Aufmerksamkeit zuwenden, weder dem Verantwortlichen des Videos noch denn Verrückten die dieses bewusst als VOrwand nutzen um auszurasten.

PS.

wisst ihr das die ganzen Fundis ein gemeinsames Ziel haben Armageddon

kein scheiß in diesen Punkt sind die sich alle einig, wenn sie die Welt am Abgrund bringen wird Gott alle richten und ins Paradies führen oder so.

Die arbeiten also schon Hand in Hand an ihren gemeinsamen Wahnsinn

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The Director

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guter text :)
der macher des films ist ein vollidiot. aber wenn leute in anderen ländern sich den kopf einschlagen, nur weil ihnen ein film nicht gefällt, ist das nicht mein problem. es gibt genug filme, die sich über jesus lustig machen, da wird höchstens mal kritisiert, allerdings nie gemordet. wieso soll man also jetz spezielle rücksicht auf mohammed nehmen? nicht der film ist das problem, sondern wie leute damit umgehen. darunter darf die meinungsfreiheit nicht leiden. am besten sollte man die macher solcher filme wegen unzurechnungsfähigkeit in eine klinik einweisen. so schlägt man zwei fliegen mit einer klappe.

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The_Comedian

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Politik und Religion sind leider die Geißeln der Menschheit, daran ändert auch eine neuerliche, multimediale Provokation nichts - in keinerlei Richtung.

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A.V.

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Die Lehre die ihr zieht ("Darauf hinzuweisen, dass die Meinungsfreiheit Verwantwortungsbewusstsein erfordert.") ist zwar logisch, aber wenn das Ziel von vornherein die Provokation ist, wird bewusst auf ihre Anwendung verzichtet.
Dumme Hassvideos existieren zuhauf.
Was mich mehr schockiert ist, wie einflussreich religiöse Fanatiker sind,
dass sie Menschenmassen zu solchen Gewalttaten bewegen können.
Wie in aller Welt sind die Menschen je darauf gekommen, dass man sich für Religion gegenseitig umbringen muss? Jede Religion trägt doch eigentlich eine Botschaft des Friedens und Miteinander als Botschaft.
Der geballte Wahnsinn der Welt...

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Brissenden

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Der Film, die Koranverbrennungen und die Karikaturen treffen die Muslime daher besonders schwer, weil sie ausgerechnet das verunglimpfen, was einzig den Muslimen -und noch dazu in einem nahezu unvergleichlichem Maße- wichtig ist: Ihren Prophet Mohammed. Einzig aus diesem Grund funktionieren sie so oft als Initialzündung. Dreckige Attacken auf Isa (Jesus) oder Ibrahim (Abraham) würden gewiss kein besonders nennenswertes Publikum erreichen, da diese Figuren die Religionen verbinden. Dennoch, es wäre falsch anzunehmen, dass es den Demonstraten wirklich um den Film geht. "Die Gründe liegen selbstverständlich tiefer und erklären sich aus komplexen politischen, historischen und ökonomischen Zusammenhängen." Der Film repräsentiert den unsensiblen Umgang, den der Westen gegenüber den Muslimen, ihrer Religion und ihren Nationen pflegt. Invasionen unter falschen Behauptungen, Tötungen, Vergewaltigungen, Demütigungen. Der Film Innocence of Muslims ist nur ein weiterer Schandfleck in der humanen Weltgeschichte und er wird unglücklicherweise bald seinen Platz neben den Bildern aus dem Abu-Ghuraib-Gefängnis und den Karikaturen einnehmen. Und solange beide Seiten nicht einsehen, dass gegenseitige Verschmähungen zu nichts führen, wird dies kein Ende haben.

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nurleben

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Weise Worte.


Wumz

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Ich finde der ganzen Sache wird viel zu viel Aufmerksamkeit beigemessen. Nach dem man die Bilder im Fernsehen gesehen hat könnte man ja fast denken, dass man als westlich aussehender Mensch in Ägypten sofort verbrannt wird. Dem ist aber nicht so, denn nur einige wenige und radikale Muslime hat dieses Video dermassen erzürnt.

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Markbln

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Ich weiß nicht, ob es besonders klug ist, in diesem Forum so ein heißes Thema anzufassen. Wenn ich mich an die völlig aus dem Ruder gelaufenen Posts zum Thema Grass erinnere, läuft's mir kalt den Rücken runter.
Wer die grotesken 14 Minuten von INNOCENCE OF MUSLIMS auf Youtube gesehen hat, wird ob der Lächerlichkeit des Videos nur noch den Kopf schütteln und sich wieder richtigen Filmen widmen. Die "Lehre", die der Artikel aber ziehen will, finde ich unreflektiert und einseitig. Er unterschlägt völlig die Tatsache, dass dieses dumme Machwerk natürlich von islamischer Seite ebenfalls instrumentalisiert wurde und zwar ganz gewaltig und bewusst zum historischen Datum 9/11. Das Video existiert seit Juni. Auch die dänischen Mohammed-Karikaturen existierten bereits Wochen lang, bevor fundamentalistische Mullahs sie bewusst in den Freitagsgebeten einsetzten um die Massen aufzustacheln. Wieviele der völlig entfesselten Leute im Jemen oder Sudan den Film überhaupt gesehen haben, kann sich jeder selbst ausrechnen. Der Satz "Mit Hilfe des Mediums Film stieg ein untalentierter und ignoranter Mensch zum internationalen Brandstifter auf" ist nur die halbe Wahrheit.

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ihre-herrlichkeit

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Warum sollte dieses Forum vor heißen Themen kuschen?


official

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Markbln hat völlig recht es geht nicht um den film. In der unendlichen größe des internets ist genug bullshit vorhanden um nochmals so ein protest auszulösen.(oder mehr)


Lorion42

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Der Typ ist ein Vollidiot. Wenn eine lebende Person als Kinderschänder und Mörder dargestellt wird, wäre es Verleumdung oder Üble Nachrede. Beides sind Straftaten und hier hört mMn die Meinungsfreiheit auf. Mohammed ist vermutlich die einflussreichste Person der Weltgeschichte - ein gefundenes Fressen für Provokateure. Die Reaktionen darauf sind absolut unverhältnismäßig, aber ich finde es schon übel, wie manche Leute im Internet den Regisseur verteidigen ohne den Film gesehen zu haben.

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reveal

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1.) Was Shaitan geschrieben hat.

2.) "Einflussreichste Person der Weltgeschichte" - Bitte was? Bei allen Wissenschaftlern, Erfindern, Entdeckern, Philosophen, Revolutionären, Herrschern (darunter diejenigen, welche den Koran zu Schrift, in Kanon und überhaupt in Umlauf gebracht haben), selbst Päpsten, soll ausgerechnet diese Flitzpiepe, welche die Bibel und allerlei Fabeln wieder aufgebrüht hat, die einflussreichste sein?

3.) Ich bräuchte den Film nicht einmal angesehen zu haben, um zu sagen, dass der Autor das Recht hat, ihn zu produzieren und veröffentlichen, jeder das Recht hat, ihn sich anzusehen oder es zu lassen und jeder das Recht hat, sich an dem Inhalt zu stoßen. Dafür brauch ich nur zu wissen, dass der Grundgedanke der Meinungsfreiheit sich darauf bezieht, JEDE Meinung ohne Angst aussprechen zu dürfen oder dass es niemanden gibt, dem ich zutraue, für mich zu darüber zu entscheiden, was ich sehen darf und was nicht.


Lorion42

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Das mit der einflussreichsten Person hab ich wirklich aus der Liste von besagtem Amerikaner. Und ich will auch gar nicht bezweifeln, dass Mohammed nach heutigen Masstäben ein Verbrecher gewesen wäre. Genausowenig will ich sagen, dass man jemandem die Meinung verbieten sollte zu sagen was er will.
Ich denke nur, dass manche Meinungen es nicht wert sind, verbreitet zu werden.


pxl

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Was ein Affentheater.
Fuck Jesus, Fuck Mohammed, Fuck Hercules, Fuck the Tooth Fairy!

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SithlordDK

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Solange du nicht das heilige fliegendes Spaghettimonster beleidigst...


pxl

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Wie kannst du es wagen sowas auch nur in betracht zu ziehen. Der Gedanke alleine wird dich teuer zu stehen kommen. Das Spaghettimonster vergisst nicht.