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Erwartungen eines Fanboys an ... Man of Steel

HerrLehmann (Sebastian Moitzheim), Veröffentlicht am 07.08.2012, 08:50

Nächstes Jahr ist der bekannteste Superheld der Welt endlich wieder im Kino zu sehen: Unter der Regie von Zack Snyder wird das Superman-Reboot Man of Steel realisiert. Doch der neue, düstere Ansatz stimmt bedenklich.

Man of Steel Man of Steel © Warner Bros.

Gerade fand mit The Dark Knight Rises die Batman-Trilogie von Christopher Nolan ihr Ende. Für Nolan bedeutet das aber nicht den vollständigen Abschied vom Superhelden-Genre: Auch beim kommenden Superman-Reboot Man of Steel hat er seine Finger im Spiel. Nolan wird den Film nicht nur produzieren, er ist, zusammen mit David S. Goyer, der schon bei der Story der Dark Knight-Trilogie aushalf, auch für die Idee und die Story verantwortlich. Goyer schrieb das Drehbuch zu Man of Steel, der unter der Regie von Zack Snyder realisiert wird. Den Aussagen der Beteiligten sowie dem bisher veröffentlichten Material nach zu urteilen, scheinen sich Snyder und co., was den Ansatz an die Figur und den Ton des Films betrifft, auch tatsächlich an der Dark Knight-Trilogie zu orientieren – doch ist das der richtige Weg, um das Superman-Filmfranchise wiederzubeleben?

Rückkehr einer Ikone – Was Fans sich von Man of Steel erhoffen
Superhelden sind im Kino derzeit so präsent wie nie zuvor: Christopher Nolan begeisterte mit seiner Dark Knight-Trilogie Fans und Kritiker – auch (und vielleicht besonders) die, die mit Superhelden ansonsten nicht allzu viel anfangen können. Joss Whedon schloss mit Marvel’s The Avengers äußerst erfolgreich die erste Phase von Marvels Mammutprojekt ab, ein gemeinsames Universum für die verschiedenen Superhelden–Franchises des Studios zu etablieren. Spider-Man schwingt sich bereits durch sein zweites Filmfranchise. Längst haben es auch einige Helden der zweiten Reihe ins Kino geschafft (wenn auch nicht immer erfolgreich, siehe Green Lantern) und so mancher Titel der vielen kommenden oder geplanten Superheldenfilme dürfte nur den ganz großen Comic-Fans bekannt sein (Guardians of the Galaxy).

Doch ausgerechnet der bekannteste von allen konnte im aktuellen Kino bislang noch nicht richtig Fuß fassen: Superman war, nach vielen gescheiterten Versuchen, zuletzt 2006 in Superman Returns von Bryan Singer auf der Leinwand zu sehen und obwohl der Film von Kritikern wohlwollend aufgenommen wurde, waren viele Fans enttäuscht (die Durchschnittswertung der moviepilot-Community beispielsweise liegt bei mageren 5.1 Punkten) und das Studio Warner Bros. so unzufrieden mit den Einspielergebnissen, dass das angekündigte Sequel nie realisiert wurde. Besonders bitter war diese Enttäuschung, da Singer Superman Returns als eine Art alternatives Sequel zu Superman II – Allein gegen alle angelegt hatte und sich mit vielen Referenzen in die Tradition von Richard Donner stellte. Im Vergleich mit dessen Superman, bis heute einem der besten Superheldenfilme aller Zeiten, wurden die Schwächen von Superman Returns nur noch deutlicher.

Allerdings war auch das Batman-Franchise, bevor Nolan sich dessen annahm, zuletzt auf einem Tiefpunkt angelangt (was nicht heißen soll, dass Superman Returns der Tiefpunkt für Superman im Kino war – der Film ist extrem durchwachsen, aber hat durchaus einige interessante Ansätze) und wurde erst mit dem Reboot zum Fan- und Kritikerliebling. Dass die kreativen Köpfe hinter der Dark Knight-Trilogie nun auch in Man of Steel involviert sind, macht daher vielen Fans Hoffnung, dass sie Superman zu ähnlicher Größe verhelfen können wie Batman und auch Snyder scheint für viele die richtige Wahl, hat er doch mit 300 und vor allem Watchmen – Die Wächter bereits Erfahrungen im Comic-Genre gesammelt.

Problematische Neuinterpretation – Was trotzdem schiefgehen kann
Hier ist wohl der Punkt, an dem ich einräumen sollte, dass ich weder der Dark Knight-Trilogie noch dem Großteil von Snyders Werk viel abgewinnen kann – um genau zu sein habe ich an anderer Stelle Snyders 300 als den schlechtesten Film der letzten Dekade sowie Sucker Punch als den ersten heißen Anwärter für diesen Titel im laufenden Jahrzehnt bezeichnet. Meine Antwort auf die Frage, was bei Man of Steel schiefgehen kann, wäre also eigentlich ein Link auf die imdb-Cast & Crew-Seite des Films.

Andererseits war Snyders Watchmen, bei dem er sich vom Drehbuch fernhielt (und keine Vorlage des unsäglichen Frank Miller adaptierte), durchaus brauchbar und Nolans Batman-Interpretation ist, wenn auch nicht unbedingt was ich persönlich von Comic-Filmen erwarte, doch genau das: eine Interpretation des Charakters, die bestimmte Aspekte, die in der Figur Batman bereits angelegt waren, hervorhob (und dafür andere ganz unter den Tisch fallen ließ). Im Falle von Man of Steel jedoch scheint der Prozess andersrum verlaufen zu sein: Nolans „düsterer, realistischer“ Ansatz hat für Batman funktioniert – also muss er jetzt auch für Superman herhalten, ob das zum Charakter passt oder nicht.

Schon im Vorfeld der Produktion spekulierte Snyder, Man of Steel werde der „realistischste Film, den ich je gemacht habe“. Seiner Meinung nach werde Superman glaubhafter, indem man ihn mit dem größtmöglichen Realismus angeht – „emotional und visuell“.

Dass dieser Ansatz aber problematisch wird, sobald weniger plausible, comichaftere Elemente eingeführt werden, zeigt in Ansätzen Nolans eigener The Dark Knight Rises und noch deutlicher The Amazing Spider-Man von Marc Webb: In der ansonsten ebenfalls auf „Realismus“ getrimmten Welt von Webbs Spider-Man-Reboot wirkte eine Fantasy-Figur wie der Lizard nicht glaubhafter, sondern ziemlich lächerlich – während er im comichafteren Universum von Sam Raimi wohl problemlos funktioniert hätte.

Es ist durchaus naheliegend, eine Figur wie Batman, der sich nicht auf Superkräfte, sondern hartes Training und teure Technik verlässt, in ein realistisches Universum zu transportieren. Bei einem Helden wie Superman, der im Grunde nahezu unverwundbar ist, fliegen kann und, um seine geheime Identität als Clark Kent zu schützen, keine Maske auf-, sondern eine Brille absetzt, habe ich allerdings meine Bedenken.

Gequälter Held mit daddy issues? – Was Fans zu erwarten haben
Die beiden kürzlich (gestern auch auf deutsch) veröffentlichten Teaser scheinen zu bestätigen, was Snyder und co. im Vorfeld ankündigten – und verraten möglicherweise noch ein bisschen mehr: Anscheinend werden wir Clark Kent in seiner Kindheit treffen, werden ihn auf Reisen um die Welt (und zu sich selbst, um schonmal den Pressetext vorzuschreiben) begleiten und, dem Voice-Over nach zu urteilen, mit ihm bei gleich zwei Vaterfiguren Rat suchen. Das ist es, womit Snyder für seinen Film wirbt und anscheinend wird auch genau das der Fokus des Films sein: Clark Kent ringt mit seiner Identität und sucht nach seiner Bestimmung – in der offiziellen Inhaltsangabe ist die Rede von der „ultimativen Frage: ‚Warum bin ich hier?‘“.

Mir ist klar, dass Snyder Supermans Origin-Story erneut erzählen muss und ich habe auch nichts gegen Superhelden, die neben Superschurken mit menschlichen Problemen zu kämpfen haben. Aber muss heutzutage wirklich jeder Superheld erstmal seine daddy issues überwinden, bevor er die Welt retten kann? Und muss jeder Superheldenfilm wirklich die Hälfte seiner Spielzeit darauf verwenden, das Konzept „Superheld“ zu rechtfertigen, damit wir ihn glaubhaft finden?

Natürlich will ich Man of Steel nicht basierend auf ein paar Interview-Schnipseln und zwei kurzen, nahezu identischen Teasern, deren Inhalt auch nicht zwangsweise etwas über den Fokus des Films aussagen muss, vorverurteilen. Doch der Eindruck, den die Teaser bei mir hinterlassen, ist eben, dass Snyder erst einmal rechtfertigen will, dass er einen Superman-Film dreht. Wie viele Superhelden, das sage ich als großer Fan des Genres, hat Superman etwas Albernes an sich und die Teaser scheinen zu sagen: Keine Sorge, dieser Superman ist kein Kinderkram, er ist nicht der „big blue boy scout“ aus den albernen Comic-Heftchen, sondern ein getriebener Held wider Willen – so wie Batman. Vermutlich ist es gerade das, was vielen – gerade denjenigen, die mit Superman als Figur sonst weniger anfangen können – an den Teasern so gefällt. Als Fan des altmodischen, überlebensgroßen Helden der Comics machen sie mir allerdings nicht gerade Lust auf mehr.


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senistro.zoodiac

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ein interessanter Ansatz. aber wie immer in solchen Situation gilt: abwarten und Tee trinken. Ich persönlich finde den "realistischen" Ansatz sehr ansprechend. spannend wird sein wie realistisch Superman eigentlich sein kann ;-)

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judischnudi

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300 der schlechteste Film der letzten Dekade? Hast du Pearl Harbor oder Catwoman nicht gesehen?

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voicemail

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kann immernoch nicht glauben, dass man für ein so großes projekt mit so viel potential zack snyder anheuern musste... werd ich mir wahrscheinlich ohnehin nicht ansehen, es sei denn ich werde mitgeschleppt oder die kritiken sind überragend.

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blackholebird

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Der größte Schwachpunkt für mich ist David S. Goyer, jemand, der meines Erachtens von gutem Storytelling keine Ahnung hat und irgendwie an Nolans Seite gerutscht ist. Dieser Mann ist gänzlich überschätzt, hat er doch so Gurken wie Blade 3 verbrochen. Und bei fast allen Filmen, wo er die Finger im Spiel hatte, scheint dieses gurkenhafte durch... Ich bin also ein wenig skeptisch

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MakoZero

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Das »Man Of Steel« auf den dramatischen Zug aufspringt war mir klar. Nur wer Superman nach ein paar Comics aus seiner Kindheit in Erinnerung hat erliegt einem Irrtum das Supie immer den actiongeladenen Strahlemann abgeben muss. Einer der besten beschreibungen von Superman liefert Tarantino mit Carradines KillBill2-Superman-Dialog.

Superman ist buchstäblich der einsamste aller Helden. Abgeschnitten von seiner Kultur, seinem Volk, bleibt ihm keine Wahl als die Menschen immer wieder zu retten. Was soll er auch sonst tun? Alleine als mächtigstes Wesen auf dem Planeten ist auch öde. Singer hat diese Thematik in »Superman Returns« angeschnitten aber verfehlt. Superman verliess die Erde weil er Gerücht über seinen Heimatplaneten erfahren hat. Ohne sich auch nur Gedanken über die Menschen zu machen die seinem Schicksal überlässt. Erst als er davon überzeugt war das Krypton wirklich weg ist nahm er seinen Lifetime-Job als Weltenretter wieder an.

In einem alten Comic (aus den frühen 80ern) bekämpft Superman eine ausserirdische Invasion. Als in ein General mit seinen Soldaten und Panzern unterstützen will meint Superman nur schnippisch: General, sie kenne sich also mit Ausserirdischen aus? Der General verneint darauf eingeschnappt. Superman darauf: Sehen sie. Ich bin selbst einer.

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Martiall_Arts

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da hat jemand Ahnung! im Gegensatz zu den Meisten anderen die hier kommentieren...


senistro.zoodiac

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ein klasse Kommentar! Wahrscheinlich eines der besten und geistreichesten die ich je gelesen hab.


Cloudevo

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Nach den beiden Teasern konnte ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Pharmakonzerne ihre Hände mit im Spiel haben. So langsam sollte es reichen mit „Superhelden“, die an Depressionen leiden und vor lauter Selbstzweifel und innerer Zerrissenheit das größte Geschenk infrage stellen, das sich Leben nennt. Auch der neue „Superman“ scheint mit seinem Dasein auf Erden das Publikum mit in die Tiefen der Melancholie reißen zu wollen, statt die Lebensfreude und Lebensenergie zu symbolisieren, die er durch die Kraft der gelben Sonne erhält. Doch schon beim Anblick des Outfits wird klar, dass der Anzug ebenso wie sein Träger lieber farblos bleiben möchte.

Der Film mag im Ansatz interessant klingen, einen Superhelden realistisch darzustellen, aber gleichzeitig ist das ein Widerspruch an sich. Superhelden können in der Realität nicht existieren. Um diesen Anspruch gerecht werden zu können, müsste man Superman auch mit Durchfall auf dem Klo zeigen. Doch soweit traut sich auch Hollywood nicht an die Realität heran. Also präsentiert man wieder eine gequälte Seele, die es nicht so recht glauben mag, dass sie über unglaubliche Kräfte verfügt, und mischt den inzwischen abgedroschenen Pott mit der gespaltenen Persönlichkeit eines Heimatvertriebenen. Einem Reisenden, der seine leiblichen Eltern niemals kennengelernt hat und bei Pflegeeltern etwas erfahren musste, was ihn und somit die ganze Welt infrage stellt. Doch weil dieser Eintopf nicht schon rührselig genug ist und auch noch in tristen Farben erzählt wird, als wäre gute Laune strafbar, lässt sich (leider) schon erahnen, was da auf uns zukommt.

Dabei haben doch schon die Verfilmungen von „Iron Man“ und „The Avengers“ erfolgreich unter Beweis gestellt, dass man Superhelden ernst nehmen kann, ohne auf Humor verzichten zu müssen. Iron Man hätte allen Grund gehabt, depressiv zu werden, aber er hat sich mit seiner Situation abgefunden und macht das Beste daraus. Was Superman betrifft: Mir kommen die Tränen nicht wirklich: Da hat dieser Knilch schon das unverschämte Glück, mit unglaublicher Power und Gesundheit gesegnet zu sein, um auf jeder Party der Hengst zu sein. Doch wie präsentiert man ihn? Als Getriebenen ohne Heimat, der innerlich zerrüttet an seiner selbst zweifelt. Superman als Super-Spaßbremse! Brauchen die Zuschauer schlecht Laune und möchten dafür auch noch Eintritt zahlen? Ich glaube nicht. Es sei denn, man studiert Psychologie und möchte ein seelisches Wrack mit ungewaschenem Cape bemitleiden.

Ich hoffe doch sehr, dass „der Mann aus Stahl“ kein zahnloser Papiertiger ist, der die holde Weiblichkeit mit seinen Privatproblemen nervt und mit Komplexen in die Flucht schlägt. Entweder ist Superman super drauf oder er soll sich in den Weltraum verziehen. Auf eine misslungene Mischung zwischen einem ständig philosophierenden Silver Surfer und einem Weichei kann ich als Superman-Fan verzichten. Ich möchte auch mal sehen, dass sich Superman über die Menschen lustig macht, dass er sich seiner Power und der damit verbundenen Macht sehr bewusst ist und diese auch für egoistische Ziele einsetzt. Dann, aber nur dann, wäre die Darstellung von Superman nahe an der Wirklichkeit.

Eine gesunde, aber vor allem lebhafte(!) Mischung sollte der Mann aus Stahl sein. Alles sollte der Film sein, nur kein weiteres Drama! Und was diese ganze „Ich-bin-so-allein-auf-diesem-Planeten-Kiste“ betrifft: Batman und Spider-Man haben den Familiensack längst zugemacht. Von toten Vätern, depressiven Söhnen und ihren Konflikten mit Karel Gott und der Welt haben die Zuschauer in den letzten Jahren genug Elend gesehen. Sicher, so kann man einen Film schön in die Länge ziehen und noch eine Lovestory oben drauf klatschen, aber ich will Superman in Action sehen – und das nicht zu knapp! Warum er den Anzug trägt und wozu er auf der Erde ist, wurde schon ausgiebig durchgekaut und war mit ein Grund dafür, warum das Remake von 2006 an den Kinokassen floppte.

Zu viele Schwächen lassen einen Superhelden nicht menschlicher wirken, sondern einfach nur langweilig. Niemand möchte Supermann auf der Toilette weinen sehen, nur weil sein Daddy nicht da ist. Hey, wir sprechen hier über den Superhelden aller Superhelden. Von einem Mann aus Stahl der mit puren Händen ganzen Planeten aus ihrer Umlaufbahn bringen kann. Wenn so ein Kerl wegen sozialer Diskrepanzen an sich selbst zweifelt und so etwas wie Angst empfindet, dann frage ich mich ernsthaft, ob die Typen in Hollywood jemals die Comics gesichtet haben?

Sicher ist nur eins: Niemand kauft Superman mehr ab, dass er so uneigennützig wäre, um sich durch seine unglaublichen Kräfte keinen Vorteil zu verschaffen. Wenn Superman realistischer dargestellt werden soll, dann ist er weder umgänglich, noch sozial verträglich und alles andere als bescheiden oder demütig. Den Typus „hilfsbereiter und naiver Menschenfreund“ hat Christopher Reeve perfekt verkörpert, aber in unsere Gegenwart passt der Gute ohne Kanten nicht mehr rein. Ein defensiver Held ebenso wenig, wie ein Getriebener! Doch mit Blick auf die Teaser wird sichtbar, dass die Bilder einer Stimmung gleichen, wie man sie auch bei einer Beerdigung findet. Das lässt nichts Gutes erahnen, was einem Lebensfreude bereitet.

Prognose für den Erfolg: Steht in den Sternen :-)

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HulktopF

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superman realistischer darzustellen ist an sich ganz nett, jedoch seine persönlichkeit zu ändern ist ein eklat, das geht nicht.
super,man war nie ein getriebener superheld, er ist sowas wie der oberlehrer auf der schule erde,hilft leuten die zu blöd sind ordentlich auto zu fahren, rettet katzen ausm baum (just kidding) und pustet schnell mal einen brand aus.

deswegen bin ich nicht so gespannt auf den film, da sein ich rette euch unfreiwillig verhalten hier mal sowas von negativ auf das originale trifft. jedoch der visuelle stil (bis auf das fehlen der roten buchse... sorry das sieht einfach nur bescheuert aus^^) gefällt mir im trailer, wenn man sich jetzt seine fähigkeiten in dieser welt vorstellt, richtig umgesetzt hätte man einen guten film...

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rubelzar

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lies mal ein Paar Supes Comics und dann schreib den Kram hier nochmal.


Tytus

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kann die Befürchtungen nachvollziehen, das jetzt alle auf denn Nolan Zug springen ist auch etwas nervig, vor allem da der letzte ja selbst von Fans Kritisiert wird.

Eine vorlage neu zu interpretieren ist okay diese aber alle nach schema F neu zu interpretieren = Langweilig.

aber abwarten und Kaffee Rauchen

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In_Ex_Fan

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Ich seh das komplett anders. Superman ist auch in der Vorlage nicht mehr der Unbesiegbare "blue boy scout". Er hat Ecken und Kanten und ist im ganzen "menschlicher" geworden. Die Kritik an Nolans Trilogie lass ich mal unkommentiert. Der Erfolg gibt Nolan nun mal Recht. Außerdem verstehe ich es nicht, wie scheinbar viele erwartet haben, dass Batman sich in TDKR über die gesamte Spieldauer nur mit Bane prügelt. Es wurde von vornherein gesagt, dass es mehr um Bruce Wayne als um Batman geht. Und das der Schurke mehrScreentime bekommt als der Held war auch nicht neu.
Die Kritik an Snyder sehe ich ähnlich, da mich bisher keins seiner Werke überzeugen konnte aber er bekommt bei mir ne letzte Chance.

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L-viz

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Zustimmung. Bei Superman ist die Ausgangslage schon zu absurd, als das man ihn verNOLAN könnte.

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Narrisch

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Nach The dark knight rises und Suckerpunch bin ich ausserordentlich skeptisch ob die beiden in der Lage sind überhaupt noch mal einen ordentlichen Film zu machen.

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nilswachter

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watchmen gesehen?


Narrisch

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Ja Watchmen war toll, aber Suckerpunch so unglaublich schlecht das Synder den Verstand verloren haben muss.


Käseknifte

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Ich finde den Artikel nicht so toll, erstmal kann ich deine bedenken nicht Teilen - grade der Ansatz das Superman Menschlicher ist macht mich sehr neugierig!

Der Typ ist so drüber das seine Psyche seine einzige schwäche zu sein scheint (Ich weis auch das es Krypthonite gibt aber das sind im besten Fall 2 Kilo im gesamten DC Universum).

Ich freu mich tierisch auf Man of Steel und gehe davon aus das Znyder nach 300 und Sucker Punch den nächsten Knüller landet!

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IngoPickhan

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^HerrLehmann, HerrLehmann,
Sie sprechen mir aus der Seele. Aber eins müssen Sie doch eingestehen: Die letzten 10 sekunden des Man of Steel Trailers sind einfach geil, oder ;-)?

Herr Pickhan

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gunslinger

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zu erst mal muss ich sagen dass ich den Realismus in The Dark Knight sehr begrüßt habe auch wenn er im neusten Teil leider wieder zu nichte gemacht wurde (batman sieht keinen Stich gegen Bane aber nachdem sein Rückrad gebrochen wurde schon).

Jedoch ist Superman wie schon erwähnt im Gegensatz zu Batman halt Übernatürlich, weshalb ein bisschen mehr Comic und weniger Realität angebracht wäre und wie man bei The Avengers gesehen hat ist auch das ein gutes und umsetzbares Konzept.
Auch wenn Superman sicherlich nicht den Comicwitz der Avengers aufbieten kann ;)

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>MARVEL<

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"(batman sieht keinen Stich gegen Bane aber nachdem sein Rückrad gebrochen wurde schon)."
Danke für den Spoiler... Arsch!


TheJoker

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es gibt Vereinzelte, die lernen's nie... Abr mach dir nichts draus, das versaut dir nicht den Film ;-)


Looki

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im ersten teil des auf uns zukommenden "neuen" franchises würde ich es begrüßen wie bei batman begins wirklich bei 0 anzufangen - superman bietet viel potential, und ich begrüße ebenfalls etwas realitätsnähe - es macht die charaktere menschlicher und man kann sich besser mit ihnen identifizieren, klar erwarten sich die eingefleischten comic-fans was anderes aber ich verstehe die vorgehensweise, es ist halt ein film und kein videospiel

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Burki84

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Also ich freue mich über fast jeden Ansatz altbekanntes neu und auf andere Weise zu verarbeiten. Von daher freue ich mich auf den "realistischen" und düsteren Man of Steel.

Ich mag auch die alten Superman-Filme aber Bunt und teilweise albern hatten wir ja schon (und leider in den 90ern und Anfang 2000er bei anderen Helden im Überfluss) und nochmal das gleiche nur mit neuen Effekten fände ich langweilig und würde mich nicht ins Kino ziehen...

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mitcharts

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Ich bin auch skeptisch, ob dieser Ansatz zu Sups überhaupt passt.

Und wenn man sich vor Augen hält, das Snyders Superman der erste Film für das kommenende Filmuniversum von DC werden soll, bin ich nicht gerade glücklich darüber. Muss man doch einen gewissen Stil innerhalb dieses Universums beibehalten und wenn es bei "real, düster, bla" bleibt, dann wird der mögliche JLA-Film ein riesengroßer Flop.
(Achtung Spekulatius!)

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arillo

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Dankeschön. Toller Artikel. Vor allem der Mittelteil über den Spagat zwischen Realismus und Vorlagetreue und dessen Tücken, spricht mir aus der Seele. Die Kritik an Snyder und Miller fühle ich nach, auch wenn ich Sin City immer noch besser finden möchte als er ist.
Watchmen dagegen sehe ich auch beim vierten Mal noch mit glänzenden Augen.

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