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Fanhysterie und The Dark Kight Rises

TheSundanceKid (Peter Correll), Veröffentlicht am 07.08.2012, 08:50

Mit den Morddrohungen gegen einen Filmkritiker hat der Hype um The Dark Knight Rises eine neue Qualität bewiesen. Wir fragen uns, was Hypes bewirken und wie sie sich in Zukunft entwickleln werden.

Gehypt: Christopher Nolans Batman Gehypt: Christopher Nolans Batman © Warner Bros.

’Don’t believe the hype!’ Schon die rappenden Gesellschaftskritiker von Public Enemy wussten, dass dieser Hype ein ungewöhnliches Phänomen ist. Da können die Herren beinahe froh sein, dass sie zu einer Zeit sozialisiert wurden, als Telefone noch Wählscheiben hatten und Computer mit dünnen Disketten gefüttert wurden. Heute vernetzt das Internet die ganze Welt, die Kommunikation der Massen wurde extrem vereinfacht und beschleunigt. Hypes gab es immer, doch es scheint, als ob die Informationsflut des Internets ein häufigeres Auftreten dieser Massenvorfreude begünstigt.

Dies beweist auch die Filmwelt. Während wir uns momentan noch in den Nachwehen des ersten Hypes dieses Jahres befinden – dem um The Dark Knight Rises -, tritt mit der intensiven Vorfreude um Der Hobbit – Eine unerwartete Reise schon der nächste Hype in seine heiße Phase. Die kollektive Vorfreude wird von verschiedenen Faktoren begünstigt. Einerseits haben wir meist wirklich gute Vorgängerfilme, die zu Recht Erwartungen beim Publikum erzeugen. Andererseits befeuern die Marketingabteilungen der Produktionsfirmen und die Medien (moviepilot.de ausdrücklich eingeschlossen) die Hypes mit euphorischen Artikeln, Bildschnipseln und einer wahren News-Flut. Die Faktoren verstärken sich gegenseitig und es entsteht eine extrem hohe Erwartungshaltung, gepaart mit einer beinahe schmerzhaften Vorfreude.

‘Na und?’, werden viele sagen. ‘Was ist falsch daran, sich auf einen Film zu freuen?’. Natürlich nichts. Und doch haben wir festgestellt, dass ein Hype, der wirklich massive Ausmaße annimmt, letztendlich weder dem Film noch den Fans – seien es gemäßigte Filmfreunde oder Hardcore-Cineasten – dient. The Dark Knight Rises von Christopher Nolan verdeutlicht dies.

Die Auswirkungen des Hypes
Das Hauptproblem ist, dass der Hype dem Film eine geradezu übernatürliche Aura verpasst, die ihm schadet. Gehypte Fans erwarten nicht weniger als ein unvergessliches Kinoerlebnis, einen der besten Filme ihres Lebens. Erwartungen, die ein Film kaum erfüllen kann. Das beweisen auch die Fanreaktionen auf The Dark Knight Rises, die zwar nach wie vor positiv ausgefallen sind, aber doch meist einen leicht enttäuschten Unterton haben. Einerseits fällt der Überraschungseffekt weg, das Staunen, mit dem die Vorgänger – trotz bereits hoher, aber nicht gehypter Erwartungen – das Publikum zurückgelassen haben. Anderseits haben bisher eben nur sehr wenige Filme die Welt verändert.

Dass ein Film seinem durch den Hype erzeugten Ruf kaum gerecht werden kann, ist sicherlich ärgerlich. Wie problematisch der Hype wirklich sein kann, hat allerdings erstmals The Dark Knight Rises bewiesen. Eine negative Kritik, die ein amerikanischer Journalist nach der Pressevorführung geschrieben hat, führte zu einem Shitstorm, der von massiven Beleidigungen bis zu Morddrohungen reichte. Wohlgemerkt von Menschen, die den Film noch nicht gesehen hatten. Die übernatürliche Aura von The Dark Knight Rises hatte eine Erwartungshaltung erzeugt, die Kritik an dem Film als beinahe blasphemisch erscheinen ließ. Einige Fans wollten sich ihre Vorstellung eines Überfilms nicht zerstören lassen und reagierten mit Wut. Es muss wohl nicht weiter erwähnt werden, dass dies eine katastrophale Entwicklung ist. Es bleibt die Hoffnung, das die Beleidungen gegen den Kritiker ein Einzelfall bleiben – Zweifel daran sind aber sicherlich angebracht.

Interessant ist, dass der Hype nicht nur äußerlich, auf Filmfans und Kritiker, zu wirken scheint. Auch nach innen, auf die Filmemacher selbst, wirkt die Erwartungshaltung. Wie stark diese Wirkung ist, das müsste schon Christopher Nolan selbst beantworten, doch es fällt auf, dass genau die größeren Kritikpunkte an The Dark Knight Rises mit dem Hype in Verbindung stehen. Die etwas vollgepackte Story, die unnötigen Charaktere, die Überlänge. Offenbar sollte dem Wunsch nach einem noch epischeren Filmerlebnis unbedingt nachgekommen werden. Anderseits wurden, wie die Überarbeitung von Banes Stimme – er nuschelte und sprach ungewöhnlich hoch – zeigt, Risiken vermieden. Die Angst, die gehypten Fans zu enttäuschen, war womöglich großer als die Experimentierfreude. Wirkliche Erfolgsfilme begeistern jedoch immer, weil sie dem Zuschauer besondere Elemente bieten – die ungewöhnliche Figur des Jokers in The Dark Knight war am Hype um seinen Nachfolger sicher nicht unbeteiligt.

Nach dem Hype ist vor dem Hype
Es bleibt spannend, wie sich die Internethypes um Filme entwickeln. Gerade wegen der Morddrohungen gegen den Filmkritiker wird dem nächsten Hype um Der Hobbit – Eine unerwartete Reise besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Vielleicht kommt Peter Jackson der Unmut über die neue Technik – 3D und 48 Bilder pro Sekunde – und die Ankündigung, nun anstatt zwei Teilen drei Hobbit-Filme zu drehen, dabei sogar zu Gute. Der Hype ist ein bisschen zurückgegangen, die Erwartungen sind wieder gesunken. Vielleicht kann Der Hobbit also doch überraschen. Die Technikdiskussion zeigt im Übrigen, das Peter Jackson nicht gewillt ist, sich von den Fans in sein Projekt reinreden zu lassen. Es wird interessant zu sehen, ob er diese Linie durchzieht. Was die wütenden Reaktionen von gehypten Fans angeht, werden wir wohl auf die erste negative Kritik zu Der Hobbit – Eine unerwartete Reise warten müssen. Denn mit kritischen Artikeln ist es wie mit Hypes – der nächste kommt bestimmt.

Was denkt ihr über die Zunahme von Hypes und ihre Auswirkungen?


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Kommentare

über Fanhysterie und The Dark Kight Rises


senistro.zoodiac

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Fanboy hin oder her, TDKR war mal der Oberhammer, da hat mal alles gepasst: die Schauspieler, die Musik und die Story war rund und verdammt nah an was episches.
Bei euch "Checkern" halte ich es wie The Doors: The People are, when you are a stranger!

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Tom S. Jaeger

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Dark Knight Rises war furchtbat! Er hat Batman vergewaltigt. Wie Schuhmacher hat er einfach auf alles geschissen was den Dark Knight ausmacht. Der Film ist abgrundtief schlecht. Ich sage das aber aus der Haltung herraus das ich absoluter Batman Fanboy bin, Dark Knight fand ich bahnbrechend gut und ich würde auch mega gehyptet über ajhre hinweg was den Film angeht. Wenn ihr wissen wollt wie man ne gute Batman storyaufbaut - spielt das PC-Spiel "Batman: Arkham City" - Da is alles gut drin was in Rises bullshit war. Der Catwoman part, gute Schurken, GUTE STORY, Ähm...Batman(!)... ich bin mega enttäuscht von dem Film. Sicher is der Film kein "batman & Robin" ..so schlecht isser noch lange nich. Und es fehlt auch jegliche entgleisung alâ "batcreditcard" ... Naja ich fand der Film ging weniger um batman als um Gotham. Das war kein Batman Film. No way. Und Bane is einfach nur Dumm und hat mir kein bischen angst gemacht. ich hab da dank der dummen maske keine einzige mimik sehen können...das war schwach..sganz schwach...und dann die stimme die klang wie die von batman oder im original wie die von Sean Connery... das geht alles garnich. und dann diese ölose zusammengeschusterte geschichte...VOLLER Lücken.... Batman: Plothole wäre n besserer titel gewesen. Und naja... ihr seht...ich bin sauer. Wenn ihr meinen "verriss" zu DK Rises lesen wollt wartet noch 2 wochen und ich baller das 25 Seiten Dokument hier ma rauf. xD

Zum Hobbit: Das Buch is ganz anders als Herr der Ringe. Das im gleichen Stil zu verfilmen is schwachsinn. Nach Kankra kannste nichmehr mit sprechenden Spinnen die witze machen kommen oder nach dem Moria-Troll kannste nich mehr Bilbos Trolle bringen...das doch alles bullshit^^ Aber naja HDR war geil. Und auch da bin ich Fanboy :D Alle Bücher mehr als 7 mal gelesen etc. usw.- und da finde ich einfach die Filme unglaublich gut...also schafft jackson das sicher auch mit dem Hobbit. Der Hype da is sicher berechtigt. Aber naja... Wie schon gesagt wurde: "Fuck the Hype! Fuck the Norm!"

Grüße, der Jaeger

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senistro.zoodiac

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Du bist der lebende Beweis für ein Fanboy!! Herzlichen Glückwunsch, du bist soziopath, halbwegs intelligent, aber doch sehr creapy!
Man kann sich mit solchen Fraktionsterroristen eh nicht ordentlich unterhalten. Deshalb mach ich es dir leicht, das du in deiner kleinen Welt auch wieder klar kommst: ja, du hast recht und irgendwann wird dein Fanboy-Gequatsche auch die Welt. Gute Nacht


Tom S. Jaeger

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Also den ersten teil nehme ich mal als kompliment^^ Aber das schreibt sich creEpy :D Steht immerhin auf meinem Tshirt hier... *schmunzel* ^^ Zum zweiten... herje... nach 3 Teilen Alien hintereinander is meine Wahrnehmung so geschreddert das ich nichma mehr versteh wie du das meinst. Aber ich denke ma irgendwie haste recht... diskutieren kann man zwar immer - aber mich von meinem standpunkt abbringen - unmöglich. Vielleicht auch ein bischen ignorant aber was solls. Nobodys perfect. So ich muss jetzt überlegen ob ich noch Alien 4 reindübel oder ob ichs lieber gut sein lasse für heute... hmm..


Grohmi

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Grundsätzlich sind ja Hypes erstmal keine schlechte Sache, problematisch ist es wenn die Menschen dann nicht mit ihren Erwartungshaltungen umgehen können. Normalerweise ist es ja so ein Film wird gehypt dann ist er eventuell schlecht, der Hype ist vorbei der Film gerät in Vergessenheit und wird über kurz oder lang bedeutungslos für die Nachwelt. Was aber bei TDKR passiert, die Realität muss sich der Wunschvorstellung anpassen. Batman an sich ist halt eine extrem populäre Figur und das nicht nur durch Nolan, hier etwas negativ Anhaftendes zu akzeptieren fällt eben schwer. Anders lassen sich die vielen 10er Bewertungen trotz Sichtung nicht erklären. TDKR bleibt einfach mal halbgar und bleibt weit unter seinen Möglichkeiten. Ich jedenfalls bin auf die nächste filmische Umsetzung mehr als gespannt, die einen realistischen Ansatz mit einem visuellen Stil der näher an den Comics ist excellent verbindet. Was auch nicht schlecht wäre ein Batman Film im SinCity Style. Auf jeden Fall scheint z.B. die Neuverfilmung von Dredd das gut hin zu bekommen.

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Tom S. Jaeger

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Jeah. Was dem batman fehlte is der ...özhm..sry... wissenslücke... barok...ne scheiße... ich nenns mal den "industriellen charme" von Gotham City. Gotham sollte nicht aussehen wie Chicago. Ich würde mir da mehr kreativität in der Kulisse wünschen. Und naja der Sin City stil... hmm... der is mitlerweile schon gut abgegriffen. Aber in Schwarz weiß wäre Batman richtig geil. Alter was man alles machen könnte mit schwarz weiß und dann n paar highlights irgendwie... ja doch das stelle ich mir auch sehr geil vor. So düster, industriell, episch.... stellt euch einfach batman vor wie er auf nem wasserspeier hockt und in die straßen guckt. Wärend über ihm sich die Wolken zusammen ziehen. Die Schatten sind markant und stechen hervor. ... ja doch... da geht einiges ;) :D


The Director

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Grundsätzlich gilt: Der Mainstream weiß selbst nicht was er will, denn wenn man ihm gibt was er will, ist die Überraschung weg. Als Künstler darf man sich also nie reinreden lassen. Das machen solche wie Chris Nolan und Peter Jackson bisher ganz gut. Das mit Banes Stimme is ne ärgerliche Ausnahme, da genau damit niemand gerechnet hat, was aber eines seiner wesentlichen Erkennungszeichen hätte sein können.

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Obolos

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Begeisterung an der Kunst ist gut, aber alles hat seine Grenzen.
Dass ein Hype (im voraus) einem Film eher schadet als nutzt, ist mir auch schon länger aufgefallen. Was bringt es, wenn die erste Welle an Zuschauern total gehyped in den Film stürmt und dann die potenzielle zweite Welle nicht mehr reingeht, weil die erste Welle enttäuscht war?
Schuld an Hypes sind, meiner Meinung nach, nicht die News-Verantwortlichen. Nicht diejenigen Plattformen wie moviepilot, die natürlich alles Neue über Filme an die Fans herantragen sollen, so ist ihre Bestimmung! ;)
Ich finde, die Schuld liegt bei den Marketingmanagern.
Ich liebe Marketing, bin selber ein großer Fan davon, aber was in letzter Zeit alles an Marketing betrieben wurde (TDKR ist ein SEHR gutes Beispiel), dann lässt das für mich nur den Schluss zu, dass Hypes erzeugt werden sollten!
Internetseiten erstellen mit rätselhaften Hinweisen auf seltsame Vorkommnisse, das ist Marketing auf höchstem Niveau und in der heutigen Zeit einfach eine virale Bombe.
Dass dann Hypes entstehen, ist kein Wunder. Vielleicht sollte sich das Marketing dieser Welt etwas mehr darauf besinnen, was Werbung/Marketing/PR und dessen Aufgabe einmal war:
das "Produkt" so darzustellen, wie es ist, und nicht, wie es sein will.
In der heutigen, von Geld regierten Welt, ist natürlich nur noch wichtig, viele Zuschauer ins Kino zu bekommen. Was ist mit dem Traum des ewigen Lebens passiert? Warum nutzt die kreative Riege in Hollywood nicht die Chance, sich selbst mit ihren Kunst-Werken unsterblich zu machen, unabhängig von finanziellem Erfolg.
Damit (perfekte Überleitung!) komme ich auch zu einem wichtigen Punkt, der mir dazu noch eingefallen ist:
Es gibt positive Hypes!
Fällt soetwas wie ein Startschuss, auf den alle hinfiebern, weg, so ist ein Hype durchaus sinnvoll!
Entwickelt sich ein Hype im Nachhinein, z.B. 5-10 Jahre nach Veröffentlichung des Films, so ist das für mich generell ein Qualitätsmerkmal (Ausnahmen bestätigen die Regel!).
Keine PR-Abteilung, die den Film noch verkaufen möchte. Pure Qualität überzeugt dann nur noch den kritischen Zuschauer und Verbreitungsmöglichkeiten gibt es in der heutigen Zeit ja wohl genug, der Mundpropaganda ist keine Grenze gesetzt!

In diesem Sinne, trennt die Spreu vom Weizen!

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Flibbo

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Schöner Artikel. Es sei nur gesagt: Es gibt gute und schlechte Gründe dafür, Kritiker zu beleidigen. ;-)
Diese Entäuschungswelle, also quasi der jetzige Negativ-Hype zu „The Dark Knight Rises“ ist meiner Meinung nach auf den Hype des Vorgängers zurück zu führen, der einfach auf ein zu hohes Podest gestellt wurde. Beides finde ich unangebracht. Ich denke mit dieser bizarren Haltung konnten viele Zuschauer Nolans dritten Teil nicht richtig an sich ranlassen.

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Titaneus

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Ach du meine Güte, jetzt kritisiert man Hype, aber natürlich nur jenen, den man selber nicht nachvollziehen kann ;) Hype ist also etwas, dass angeblich erst vor kurzen im Internet richtig gewachsen ist - das ist definitiv nicht so... solange es Kunst gibt, gibt es den sogenannten Hype, solange es Kunst gibt, gibt es Kritiker-Fehden und ja, schon vor 100 Jahren auch in Verbindung mit Morddrohungen. Was lässt sich zum Hype sagen? Jene, die sich auf etwas Freuen, lassen sich vom Hype anstecken und verdichten diesen, jene, die ohnehin skeptisch sind oder etwas furchtbares erwarten, werden noch skeptischer, lehnen den Hype ab/hassen ihn und behaupten dann irgendwann, das dieser "Hype" den Film zerstört hätte, was absoluter unüberlegter Schwachsinn ist; wer sich durch Hysterie einen Film kaputt machen lässt, ist auch nicht weniger naiv, als einer, der sich vom Hype anstecken lässt und mit auf der Welle reitet. Wenn sich Menschen auf etwas freuen, ist dies zunächst einmal positiv, klar sind Morddrohungen gegenüber anders denkenden sicher unangebracht, aber genau betrachtet sind diese einfach nur harmlose Gefühlsausbrüche, die unüberlegt ergossen werden. Kritiker leben in der Regel genauso lang wie Bäcker.
Was also soll das Ganze? Hype ist weder schlecht, noch neu, ungemein subjektiv und zudem ungeheuer wichtig um Filme zu verkaufen und ja, es ist möglich einem Hype zu entgehen. Wer allerdings ständig auf Film-Seiten abhängt und sich dann über dementsprechende Berichterstattung ärgert, dem ist dann auch nicht mehr zu helfen. Viele, die sich über den Batman-Hype aufregen, bekommen beim Hobbit Trailer einen Orgasmus oder umgekehrt, dementsprechend hoffe ich doch, dass zumindest die hellen Lichter, diese kleine Doppelmoral begreifen. Es macht übrigens furchtbar Spaß, sich vom Hype anstecken zu lassen, dass man dann enttäuscht wird, liegt in der Natur der Sache, aber bis dahin macht die Vorfreude unglaublich Spaß.

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Begbie

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Gerade bei TDKR ist der Hype völlig unangebracht!!!

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Rukus

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Vorsicht, derartige Aussagen führen zu Morddrohungen ... ich schliess mich dem aber einfach mal an. ;)


Tom S. Jaeger

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3 Stunden meines Lebes die ich nie zurück bekomme und in denen ich so schön nochma "dark knight returns" oder "the killing joke" hätte lesen können... statdesses guck ich mir 3 stunden lang an wie ein unbeholfenes kamerateam und ein stümperhafter haufen drehbuchtippsen wirklich mit aller macht versucht mein Kindheitsidol in den arsch zu ficken... god damn! Und auf sowas warteste n paar Jahre euphorisch. Das is als würde man sich heute schon auf die Blinddarmentnahme von in 2 Jahren freuen... jezez.


Rukus

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Hype, Hyper am Hypersten ... in diesem Sinne - Hyper Hyper! *utzutz* ;)

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tom777

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Nur sehr einfach gestrickte Gemüter lassen sich von einem Hype entscheidend beeinflussen.

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Rukus

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Das Problem ist, dass es offenkundig von eben jenen viel zu viele gibt ...


alex023

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Das ist aber nur sehr eindimensional gedacht.


Einer Von Denen

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finde Hypes schaden nicht unbedingt! Ich finde Hype ist eher ein anstoss des mehr anstrengens für die Filmemacher!

War immer mein Hintergedanke bei Hype das es aber leider nicht immer so ist beweisen ja einige Beispiele der Filmindustrie...

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Brennegan

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Mich persönlich stört jegliches Rumgehype medialer Seite. Da kann es einerseits um Filme gehen, die mir egal sind, andererseits mag ich es auch nicht, wenn ich mich auf die Filme freue. Es geht dabei einfach nur darum, überreitzt zu werden, was echt nervt und selbst die schönste Filmerwartung kaputt machen kann. Und so wie heute Hypes geschürt werden, ist man selbst schwe rin der Lage, sich davor zu verkriechen ...

Dieses ganze Zugedröhne hat mir schon die Vorfeude auf Prometheus verdorben und beim Hobbit habe ich auch langsam die Sorge.

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jacker

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Hypes können wirklich einiges kaputt machen! Ist mir ein paar mal so gegangen, dass zu viel News/trailer/Banner usw. in mir einfach zu hohe Erwartungen geweckt haben.. seitdem habe ich meine Konsequenzen gezogen, schaue die trailer maximal 2 mal (und das i.d.r recht früh) undblese News zu filmen die ich nicht kennen nur sehr begrenzt und bedacht!
Quasi bewusste Hype-Verweigerung und dämpfen der Vorfreude!
Fahre ich sehr gut mit, nichts zu erwarten hat mir jetzt schon mehrmals große Freude bewahrt!

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Luinaear

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Ich gehöre sicherlich zu denjenigen, die im Hobbit-Hype sind, aber auch nur, weil ich seit verdammt langer Zeit auf den Film warte (zudem kann ich glaub ich etwa einschätzen, was ich mir für Erwartungen für den Hobbit setzen muss).
Tendenziell würd ich auch sagen, dass ich die meisten Filme eigentlich ohne Erwartungen gucke, zumal ich ja auch nur die gucke, die mich wirklich interessieren.

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tedstardust

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Muss leider auch sagen, dass dieser verfluchte Hype im Falle von The Dark Knight Rises einen absolut unglaublich guten Film zerstört hat. Fixiert auf übernatürliches vom Himmel gesandtes Superkino waren die Kritiker gnadenlos mit den meiner Meinung nach lächerlichen Kritikpunkten. Das Resultat sehen wir ja an den Kinocharts.

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Iamthesword

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Danke, dass der Amoklauf von Aurora nicht Teil der Argumentation war. Das hätte den guten Artikel zerstört.

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In_Ex_Fan

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Erst mal: Den ersten Hype des Jahres hat ja wohl ganz klar The Avengers ausgelöst. Zum Artikel sei gesagt: Ich verstehe nicht welches Ziel eben dieser verfolgt. Hypes sind doch was tolles. Und ich würde nicht behaupten, dass TDKR seinem Hype nicht gerecht wurde. Die jenigen die enttäuscht waren, haben einen Film erwartet, der es mit TDK aufnehmen kann bzw. besser ist. Doch das war wohl kaum möglich. Die größte Stärke des Vorgängers war Heath Ledger bzw. dessen undurchsichtiger Charakter Joker. Der Zuschauer wurde im Dunkel darüber gelassen wo er herkommt oder was genau ihn antreibt. Tom Hardys Bane hingegen hat keine solchen "Mysterien". Doch alles in allem ist Nolans Batman-Finale äußerst gut und erfolgreich. Und was Themen wie die Morddrohungen und dergleichen angeht, würde ich dem ganzen keine Bedeutung beimessen. Das Kristen Stewart Morddrohungen wegen ihrer Affäre kassiert interessiert schließlich auch niemanden.

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SiameseAlex

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Und ich dachte schon grad beim Lesen des Titels samt Untertitelung, dass ein MP-User Vincent Vega eine Morddrohung gesendet hätte... O_o

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Tautou

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:D


HulktopF

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zwei hypes wurden vergessen EX2 und prometheus.

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Joeyjoejoe17

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Hypes gehen mir gepflegt am Arsch vorbei. Ich schaue nur das, was für mich interessant klingt.

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Master-Exploder

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Wenn ich jetzt so in Facebook rumstöber, scheint sich TED (nein, leider nicht die überaus informative sowie unterhaltsame TED-talks) zum riesen Hype zu entpuppen. Es ist aber meiner Meinung nach kein "vernarrtsein" im Star Wars'schen Sinne von früher nach allem, was mit dem Film irgendwie in Verbindung steht (Merchandise, Autogramme...). Durch FB reicht es nur noch mal zur den Trailer zu posten, teilen um seinem Umfeld mitzuteilen, dass man dem Hype unterstützt um von deren FB-Freunden anerkannt zu werden. Und ich glaube nicht, dass sich dann auch jeder den Film im Kino ansieht! Ich halte es viel mehr als eine Selbstdarstellung und eine Jagd nach "gefällt mirs"

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sweetForgiveness

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Es stimmt! Oft verdirbt der Hype/die Erwartungen den Film. Deswegen versuch ich mich vor dem Kinobesuch nochmal zu "neutralisieren" und ohne jede Erwartungen (oder minimale) in den Film zu gehen auch wenn ich vorher gerne beim Hypen mitgemacht habe :) Einfach einen Gang runterfahren vorm Kinobesuch

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rockadude

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Man vergisst auch gerne das manche Hypes zu bestimmten Filmen eigentlich nie aufhören.
Fangen wir bei einem Klassiker wie Alien an. Hab mir gestern mal den 1. Teil angeguckt und wieder mal ( obwohl geschaut im kürzeren und somit etwas schnelleren DC ) ist mir der Film aus heutiger Sicht doch einfach zu langsam und behäbig und hat auf mich einfach nicht mehr die Wirkung die höchstwahrscheinlich zu seiner damaligen Zeit gehabt haben mag. Trotzdem ist es aber ein guter Film.
Aber es gibt auch teilweise hier Jünger für diese dieser Film hier solch ein Heiligtum darstellt die teilweise doch auch sehr persönlich werden, wenn man ihren Lieblingsfilm nicht genauso mag wie sie es selber tun und jedwede Kritik daran nicht einfach als Preisgebung des eigenen Filmgeschmacks gesehen wird, sondern als schon fast persönlicher Angriff auf den Filmgeschmack eines anderen. Nur mal so ein Beispiel das manche Hypes auch gut die Jahre überdauern können und das es selbst heute noch bei manchen Filmen einem Sakrileg gleicht wenn man sie nicht genauso fantastisch findet.
Mir fällt auch da gerade der Hype der damals um Hannibal mit Anthony Hopkins veranstaltet wurde ein, in dem der Film als einer der härtesten und widerlichsten Kannibalen-Thriller angepriesen wurde bei dessen Pressevorführungen Kritiker reihenweise in Ohnmacht gefallen sein sollen und was war letztendlich?
Man sah einen Film der zwar durchaus schon blutig war, trotz allem aber halb so wild und mich persönlich mehr durch seinen Style beeindruckte als mit der ach so harten Brutalität und somit war das Ergebnis im Endeffekt doch sehr ernüchternd.
Im großen und ganzen sind Hypes schon förderlich für einen Film, denn sie bewirken das dieser oder jene Film die Massen ins Kino zieht, weil jeder diesen Film gesehen haben will der ja so sehr der absolute Burner sein soll, ich selber allerdings mach es bei einem Hype um einen Film immer noch selber erstmal davon abhängig ob der gehypte Film überhaupt dem Genre entspricht das mich ins Kino zieht und auch interessiert und somit springe ich nicht gleich auf jeden Hype-Zug auf und selbst wenn ich mich einem Hype mal anschließe, halte ich meine Erwartungen trotzdem immer auf einem gesunden Mittelmaß, weil die eventuelle Enttäuschung dann später geringer ist und es nicht eben selten vorkommt das sich später eine ebensolche später doch einstellt, weil man doch weniger gekriegt hat als man von den eigenen zu hoch angesteckten Erwartungen bekommen hat.

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oschi

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Bei den Reaktionen zu Alien stimme ich dir zu: Beim letzten Filmabend haben ein paar Freunde und ich Alien in den DVD-Player gelegt und kamen nach Ende des Films zu vollständig anderen Ergebnissen. Die eine Hälfte wäre beinahe eingeschlafen, für die andere Hälfte (einschließlich mir) gehört Alien zu den besten Science-Fiction-Filmen aller Zeiten.


Narrisch

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Wenn man sich anschaut wer The dark knight rises hoch bewertet stellt man fest das es sich häufig um spätpupertierende Jungs handelt die rein aus Altersgründen noch nicht so viele Filme gesehen haben können. Die Twilight Zielgruppe ist leicht zu beeindrucken und noch viel leichter zu manipulieren. Ein bißchen Hans Zimmer Gebumse reicht schon dafür. Die Medien tun ihr übriges und fertig ist der Hype. Dabei ist es völlig egal ob der Film nun gut ist oder nicht. Das ganze erinnert mich sehr an den Star Wars Hype von 1998 The phantom menance.
Ein riesiger Hype kam ins Kino, zu sehen war ein vielleicht mittelmässiger Film. Eingestanden hat sich das fast niemand. Geschichte wiederholt sich.

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Narrisch

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@ Tom S. Jaeger - Du hast Recht. Nur könnte der Verdacht aufkommen das auf einer Filmseite wie moviepilot hauptsächlich Filminteressierte unterwegs sind und nicht das von dir beschriebene Massenpublikum. Da könnte man doch glatt auf die Idee kommen einen Film wie The dark knight rises etwas kritischer zu analysieren.


Julian F.

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Gerade diese gegen das "Massenpublikum" gerichtete Haltung ist doch das ewige Problem bei diesen Filmguckern, die anderen vorwerfen, sie würden ihr überdurchschnittlich großes Interesse nicht teilen.
Wer dieses Hobby nicht praktiziert und ein weniger intensives Filmerlebnis bevorzugt, nutzt seine Zeit halt für andere Aktivitäten ;)
Und mit Intelligenz oder Aufnahmefähigkeit hat das selten was zu tun.
Wenn sich viele Menschen von einem Film gut unterhalten fühlen, ist dieser meist zu Recht erfolgreich.
Das sagt v.a. auch nicht immer etwas über die Filmschaffenden selbst aus, Nolan als schlechten Regisseur zu bezeichnen aufgrund seiner Nähe zum "Mainstream" wäre lächerlich.


Käseknifte

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Find ich gut! Aber der erste Hype des Jahres war wohl zu den Avengers! Nichts desto trotz ist ein Hype selten gut, grade Filme die im vorhinein nicht gehypt wurden überraschen oft durch Ihre stärken (siehe The Wrestler oder The Raid).

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Mein Senf

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Wie, "The Raid" wurde nicht gehyped? Wurde er durchaus.


Käseknifte

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Klar wurde der Film gehypt genau wie The Wrestler allerdings erst nachdem sie erschienen sind ;)

(The Raid lief das erstemal am 08.09.2011)


CatafalqueForFallenFlies

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Das 'Hype-Problem' gründet sich bei den beiden im Fokus stehenden Filmen ja hauptsächlich auf den Vorgängerwerken der jeweiligen Regisseure. Wer seine eigene Messlatte so hoch gelegt hat kommt wohl automatisch in eine Art Zugzwang, was jedoch nicht unbedingt negativ ausgehen muss. Wenn man es überspitzt müssten sich Regisseure ja quasi permanent zurücknehmen, damit ein Film nicht aus Versehen so erfolgreich wird, dass beim Nachfolger ein enormer Druck entsteht, der aus einem wie auch immer gearteten Hype resultiert. Das Ergebnis wäre dauerhafte Durchschnittlichkeit, frei von erquicklichen Höhepunkten. Selbst dann sollte man es sich nicht durch Überanalyse und Zerfaserung vergällen, da die Differenz zwischen Erwartung und tatsächlichem Produkt doch in so gut wie allen Lebenslagen auftreten kann (Musik, Technik, Kleidung etc.). Mancher Regisseur hat nunmal einen solchen Kultstatus inne bzw. hat einen Kult erschaffen, der auch schnell zum Stolperdraht werden kann und eine halbwegs objektive Herangehensweise von beiden Seiten zum Scheitern verurteilt.
Nicht jeder Hype schmeckt (mancher ist gar ein Indikator für mindere Qualität), aber die Vorfreude kostet wenigstens schonmal und kann freilich enttäuscht werden, aber sind wir ehrlich, das kann sie bei jedem Film, über den wir zwei, drei Sätze mehr gelesen haben...

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Jenny von T

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Meine Devise: Traue keinem Hype, den du nicht selbst angezettelt hast.

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BeHelmet

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Gute Einstellung.
Dazu fällt mir nur dieses Zitat von Arno Schmidt ein, das ich schon lange mal anbringen wollte:

"Ich finde Niemanden, der so häufig recht hätte, wie ich!"


Mein Senf

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@Jenny von T: "Kopernikus hat gerade angerufen. Du bist doch nicht das Zentrum des Universums" (unbekannter Verfasser)


apov1s

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Das mit den Morddrohungen würde ich aber auch auf die Anonymität der modernen Kommunikation zurückführen. Man muss doch nur sehen, wie manche Leute hier bei mp miteinander umgehen, wenn sie verschiedene Meinungen haben. Beleidigungen, die die Intelligenz des Anderen angreifen sind keine Seltenheit. Man muss ja kaum Konsequenzen fürchten!

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Jumperman

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Ich mag es, mit einer offenen Haltung einen Film zu beginnen. So weit es geht unbeeinflusst. Sowas ist bei großen Hypes aber kaum mehr möglich und man baut eine gewisse Sperrhaltung auf.
Wenn einem der Hype um einen Film nervt, dann nervt einen - wenn vielleicht nur unterbewusst - auch irgendwann der Film, obwohl man ihn noch gar nicht gesehen hat. Das führt dazu, dass man den Film dann schlechter findet, als er eigentlich ist.
Ist ja eine ganz normale Menschliche Reaktion. Der Gerechtigkeitssinn will für die möglicherweise unverdienten Positiven Stimmen eine Negative als Ausgleich schaffen.
Dieser Aspekt gehört zum Thema um "Hypes" und hat mir in dem Artikel ein bisschen gefehlt.

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Sheeeeep

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Um mal ein bisschen aus einem Ärtze-Song zu zitieren bzw. ein wenig umzubasteln: "Jeder Hype erzeugt einen Gegenhype"
Merkt man bei Twilight, TDKR usw. besonders in 'bestimmten' Kreisen.

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Markbln

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Der Artikel ist mir etwas zu undifferenziert, da er den Hype nur aus der passiven Seite betrachtet. "Gehypte Fans" klingt, als wären sie unschuldige Lämmchen, die sich nicht wehren könnten. "Hypes" unterziehen sich einigermaßen denkende Menschen auch selbst bzw. lassen sich gerne darauf ein. Bestes Beispiel die monatelangen Vorkommentare zu TDKR oder dem kommenden DJANGO hier auf Moviepilot. Für mich suggeriert der Text im unteren Teil, dass sich Produzenten und Regisseure genau überlegen sollten, was und wie sie es tun. "Die etwas vollgepackte Story, die unnötigen Charaktere, die Überlänge...die Überarbeitung von Banes Stimme – er nuschelte und sprach ungewöhnlich hoch". Hallo, es geht hier um Film und um künstlerische Freiheiten (auch wenn bei Blockbustern wie TDKR um eher begrenzte). Außerdem ist es subjektiv und anmaßend. Das arg strapazierte Wort "Hype" ist auch Sache der Fans selbst und nicht bloßes Marketinginstrument. Die Möglichkeiten moderner Kommunikation spielen dabei eine große Rolle. Die Leute im Internet drehen langsam durch mit ihrer Hochschaukelei, besonders in den sozialen Netzwerken. Was sich dort herausgenommen wird, spottet zum Teil jeder Beschreibung. Das Problem ist jedenfalls kein einseitiges und ein bisschen mehr Reflexion über hysterische Fans wäre nicht schlecht gewesen.

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Mein Senf

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Vorspiel gehört zum Sex dazu, deswegen finde ich Hypes gut und richtig. Je jünger und unerfahrener man ist, desto größer ist die Gefahr sich schon beim Vorspiel völlig zu verausgaben und zu kommen - da kann man den Hauptgang zwangsläufig nicht mehr wirklich genießen.

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