Fassbinder zeigt eine künstliche Realität
TheSundanceKid (Peter Correll), Veröffentlicht am 08.06.2012, 15:00
Unser TV-Tipp: Klaus Löwitsch in Welt am Draht
© Janus Films
Anlässlich seines dreißigsten Todestages ehrt Arte Rainer Werner Fassbinder derzeit mit einer Filmreihe. Es versteht sich von selbst, dass da auch einige TV-Tipps für uns herausspringen. Heute läuft der Zweiteiler Welt am Draht. Die Filme aus dem Jahr 1973 basieren auf dem Roman Simulacron-3 von Daniel F. Galouye, dem später mit The 13th Floor auch eine US-amerikanische Verfilmung (allerdings inklusive Armin Mueller-Stahl) zu Teil wurde. Lange vor Matrix von den Wachowski-Geschwistern setzten die Filme sich mit der Frage nach echter und künstlicher Realität auseinander.
Dem Institut für Kybernetik und Zukunftsforschung ist es gelungen, eine künstliche Welt zu schaffen, die eine ganze Kleinstadt simuliert. Die ‘Simulationseinheiten’, die diese Stadt bevölkern sind sich ihres nicht realen Zustandes nicht bewusst. Als der Direktor des Instituts unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, wird der frei gewordene Posten an Fred Stiller (Klaus Löwitsch) vergeben. Verwundert über den Tod seines Vorgängers, beginnt er Nachforschungen anzustellen. Dabei stößt er auf brisante Ungereimtheiten, die mit der simulierten Welt zusammenhängen. Womöglich hatte sein Vorgänger die gleichen Informationen gefunden.
Neben Klaus Löwitsch glänzen Barbara Valentin und Karl Heinz Vosgerau. Für die Kamera zeichnete Michael Ballhaus verantwortlich, der auch für Martin Scorsese oder Francis Ford Coppola gearbeitet hat. 2010 wurde auf der Berlinale eine restaurierte Fassung des Films gezeigt. Diese Fassung wird nun auf Arte ausgestrahlt. Die beiden Teile laufen direkt hintereinander.
Was: Welt am Draht
Wann: 20.15 Uhr
Wo: Arte
Was läuft bei euch heute Abend im Fernsehen?
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Kommentare
über Fassbinder zeigt eine künstliche Realität
David "Noodles" Aaronson Fri, 08 Jun 2012 22:46:40 -0000
Kommentar löschenFassbinder gegen Fußball?
Natürlich Fassbinder und das obwohl ich "Welt am Draht" sogar auf DVD habe.
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BaltiCineManiac Fri, 08 Jun 2012 14:18:03 -0000
Kommentar löschenIm Großen und Ganzen ist ja fast alles der Aufstellung von sweetF zu entnehmen. Aber ich kann jedem, der sich nicht jedes EM-Spiel im TV angucken muss und auch nicht auf Fassbinder programmiert ist bzw. das Programmieren von diversen aufnahmetechnischen Hilfsmitteln beherrscht, um beides zu meistern, nur noch mal das norwegische Freundschaftsdrama „Auf Anfang“ um 20.15 Uhr auf Einsfestival über die wechselvolle Beziehung zweier Jungschriftsteller empfehlen (Wdh.: 1.15 Uhr).
Des Weiteren startet Das Vierte heute um 20.15 Uhr mit der aufwendigen, hauptsächlich italienisch produzierten 80er-Jahre-TV-Mini-Serie „Das Geheimnis der Sahara“. Schriftsteller und Geologe Michael York sucht in der Sahara nach dem Sprechenden Berg, um sein uraltes Geheimnis zu lüften, trifft auf die mysteriöse Wüstenherrscherin Anthea, gespielt von Andie MacDowell, und ihre roten Reiterhorden, auf Legionäre und Deserteure, zwielichtige Beduinenfürsten, Kalifen und Karawanenhändler Ben Kingsley. Abenteuerfilm vermischt sich hier mit Historie aus der Kolonial- und Entdeckerzeit des Schwarzen Kontinents und mit noch einem Genre, das hier wohlweislich nicht verraten wird. Nicht nur Indiana-Jones-Fans dürften an diesem kultigen TV-Event von damals mit der grandiosen Musik von Ennio Morricone Gefallen finden.
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La Bardot Fri, 08 Jun 2012 12:16:54 -0000
Kommentar löschenIn den nächsten vier Wochen können die Sender sich gegenseitig mit genialen Spielfilmen übertrumpfen, bei mir wird Fußball laufen.
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sweetForgiveness Fri, 08 Jun 2012 10:57:19 -0000
Kommentar löschenANSONSTEN IM TV
14:40 - Der geheime Garten - arte
• 20:15, Mission: Impossible - ProSieben
20:15, Ich bin immer für dich da! - RTL2
• 20:15, Auf Anfang - einsFestival
21:55, Es war einer von uns - ZDFNeo
22:00, Lösegeld - einsFestival
22:20, Born 2 Die - ProSieben
22:20, Black Moon - Tele5
00:00, Der Herr der Silberminen - rbb
• = Empfehlung
Ich werde heute im Review Marathon meines Cineplexes sitzen und 5 tolle Filme sehen (hoffentlich) und vielleicht sogar (500) Days of Summer den ich dann zum ersten Mal im Kino sehen werde :) drückt mir die Daumen. Review Marathon ich komme! Morgen gibts dann meine TVTipps etwas später, denn vor 11Uhr werd ich wohl nicht aus dem Kino rauskommen :)
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Le Samourai Fri, 08 Jun 2012 09:58:11 -0000
Kommentar löschenDeutsche Filmkunst in allen Ehren, heute beginnt leider die EM. :)
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mitcharts Fri, 08 Jun 2012 10:24:00 -0000
Antwort löschenJa, da sagst du was ... heute beginnt LEIDER die EM. -.-
Mein Senf Fri, 08 Jun 2012 10:33:22 -0000
Antwort löschenWobei Filmkunst auf "Welt am Draht" auch nur eingeschränkt zutrifft.
BigDi Fri, 08 Jun 2012 09:39:25 -0000
Kommentar löschenANSEHEN! Die immer bizzarer werdende Atmosphäre am Schluss ist neben der Storytiefe für mich DAS Highlight des Films.
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dbeutner Fri, 08 Jun 2012 09:32:54 -0000
Kommentar löschenNur um mal klar zu machen, wie oft sich die Gelegenheit ergibt, diesen Film im Fernsehen zu sehen: Die letzte Ausstrahlung von WaD fand 2002 statt...
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Joeyjoejoe17 Fri, 08 Jun 2012 09:25:54 -0000
Kommentar löschenKönnte mein erster Fassbinder heute werden.
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Joeyjoejoe17 Sat, 09 Jun 2012 12:24:31 -0000
Antwort löschen@narrisch: Kann man so sagen, ja. Aber immerhin bin ich um eine Erfahrung reicher.
FilmFreeza Fri, 08 Jun 2012 09:16:39 -0000
Kommentar löschenEM, EM, EM, EM, EM, EM, EM, EM, EM, EM, EM, EM, EM,EM,EM :)))))))))))))))))))))))))))))))))))))
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RoosterCogburn Fri, 08 Jun 2012 08:34:33 -0000
Kommentar löschenSehr geil. Und dann noch die restaurierte Fassung :)
Muss ich mir heute abend unbedingt aufzeichnen!
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marty-f Fri, 08 Jun 2012 08:28:41 -0000
Kommentar löschenHm, also eigentlich hatte ich vor wie bei den letzten großen Fußballtunieren möglichst alle Spiele zu schauen, andererseits hab ich mir aber auch vorgenommen alle Fassbender-Filme zu schauen, aber das war bevor ich wusste dass er in einem Sommer verstorben ist und sie jetzt alle Filme gleichzeitig mit der EM zeigen; desweiteren war ich von meinem ersten Fassbender enttäuscht und der Film ist auch noch fast 4 Stunden lang, da hat man ja vielleicht nur zwischen beiden Teilen eine Pinkelpause einzulegen; nee, nee da bleib ich doch beim Spiel, dann weiß ich wenigstens wer der gefährlichere Gegner für die Polen ist.
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FilmFreeza Fri, 08 Jun 2012 09:15:46 -0000
Antwort löschenDer Herr heißt Fassbinder, nicht Fassbender. Vielleicht verwechselst du was.
marty-f Fri, 08 Jun 2012 09:19:54 -0000
Antwort löschenStimmt, sorry, aber der Michael taucht in letzter Zeit in so vielen Berichten auf, da kann sowas mal vorkommen. ^^
marty-f Fri, 08 Jun 2012 11:04:43 -0000
Antwort löschenAber außer vertauschten Buchstaben habt ihr sonst keine Probleme?
Höllebs543 Fri, 08 Jun 2012 20:29:41 -0000
Antwort löschenFindest du einen Rechtschreibfehler, darfst du ihn behalten.
marty-f Fri, 08 Jun 2012 21:15:34 -0000
Antwort löschendanke, das gleiche wollt ich auch schreiben :)
TheJoker Fri, 08 Jun 2012 21:31:56 -0000
Antwort löschen...und der gefährlichere Gegner ist eindeutig Russland ;-)
marty-f Fri, 08 Jun 2012 22:01:52 -0000
Antwort löschendas weiß wohl inzwischen jeder, trotzdem ebenfalls danke für die erste textbezogene Antwort.
Mein Senf Fri, 08 Jun 2012 07:48:26 -0000
Kommentar löschenDas war mein erster Fassbinder-Film und der hatte bei mir eine ziemlich hohe Hürde aufgebaut, sich weitere Werke von ihm anzuschauen.
Zuerst habe ich den Fehler bei mir gesucht. In den 1990er-Jahren konditionierter Filmgucker, muss ich mich auf auf das die ältere Schule des Storytellings einfach nur einlassen. Dann habe ich "Casablanca" gesehen, der immerhin noch 30 Jahre mehr auf dem Buckel hat, aber in Sachen Drehbuch, Inszenierung, Tempo und Timing um Lichtjahre flotter daherkommt. "Welt am Draht" ist unfassbar langatmig, inhaltlich redundant, holperig in seinem Storytelling und der Figurenführung und inkonsistent in seiner gesamten Inszenierung.
Fassbinder torpediert die eigentlich gute Geschichte der literarischen Vorlage und einige gelungene Ansätze in seinem Film leider durch eine ausschweifende und theatralische Inszenierung, die sich nicht selten einfach nur in plumper Symbolik ergeht. Kurze, pointierte Szenen wechseln sich mit ellenlangem Geplänkel. Subtile Ideen werden regelmäßig von theatralischen Ausbrüchen der Schauspieler gesprengt. Auf der Habenseite steht Klaus Löwitsch, der als rationaler und dabei knurriger Held ein gute Figur macht und die Musik ist mir ebenfalls positiv in Erinnerung geblieben.
Nein, der Film hat für mich über weite Strecken kaum funktioniert. Die Verklärung als visonärer Vorläufer zu Matrix teile ich auch nur bedingt, da sich Fassbinder die Grundthematik ja nun nicht selbst ausgedacht, sondern Ideen aus einer anderen Quelle benutzt. verklärt. "The 13th Floor" -gleichwohl alles andere als perfekt- ist da insgesamt deutlich unterhaltsamer und stilistisch homogener geraten.
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dbeutner Fri, 08 Jun 2012 09:35:52 -0000
Antwort löschenMuss Dir leider attestieren: Der "Fehler" liegt bei Dir ;-) Wobei ich es nicht Fehler nennen möchte, aber der Film schrammt offensichtlich an Deinem Geschmack oder der Bereitschaft, Dich auf die Art des Neuen Deutschen Films der 70er einzulassen, vorbei.
Mindestens bei den Punkten "holperig in seinem Storytelling und der Figurenführung und inkonsistent in seiner gesamten Inszenierung" verwechselt Du glaube ich objektive mit subjektiven Maßstäben.
"ausschweifende und theatralische Inszenierung" - genau das ist eben die Fassbinder-Art. Muss man nicht mögen. Ist dann aber Geschmacksfrage, nicht objektiver Maßstab.
Markbln Fri, 08 Jun 2012 10:08:37 -0000
Antwort löschenFassbinder IST Theater, das sollte man bei der Betrachtung seiner werke wirklich nie vergessen.
Mein Senf Fri, 08 Jun 2012 10:29:54 -0000
Antwort löschenSelbstverständlich ist Filmgeschmack immer subjektiv. Ich glaube, darauf basiert sogar das gesamte Konzept von Moviepilot :-)
Ich gönne es wirklich jedem "Welt am Draht" mitreißend, tiefgründig, spannend und mitreißend zu finden - das erkenne ich an und deswegen schreibe ich ja auch, dass der Film "für mich" nicht funktioniert hat.
Wenn man "Objektivität" anhand der allgemeinen Wahrnehmung/Querschnittsmeinung von Publikum und Kritikern misst, so ist "Welt am Draht" allerdings ebenfalls alles andere als ein Klassiker oder überaus herausragend, bestenfalls ein Geheimtipp und filmisch SciFi-Fans. Im Schaffen des Werner Fassbinders nimmt er künstlerisch i.d.R. eher eine exotische Randnotiz ein. Nicht umsonst musste er von einigen Enthausiasten erst wiederentdeckt, weil er jahrelang in der Versenkung verschwunden war.
Letztendlich denke ich -und da mag man mir leidenschaftlich widersprechen- dass einige Leute dazu tendieren, Fassbinder automatisch mit Qualität gleichzusetzen. Und aus dieser Ecke rührt meines Erachtens auch diese mythische Überhöhung von "Welt am Draht". Der Film hat fraglos seine Momente, ist nicht gänzlich misslungen, aber eben auch weit von guten Film oder gar Meisterwerk entfernt. Tatsächlich hat Fassbinder, genau wie jeder andere Künstler eben auch Durchschnittliches oder zumindest Durchwachsenes geschaffen. Ich vergleiche ihn da immer so ein bissl mit Phillip K. Dick, der quantitativ auch einen unwahrscheinlich hohen künstlerischen Output hatte und dabei auch fraglos geniale Werke hervorgebracht hat. Eben allerdings auch eine Menge Halbgares und nur in Ansätzen Interessantes.
Markbln Fri, 08 Jun 2012 10:33:35 -0000
Antwort löschenFrechheit :)
RWF hat überhaupt nix durchschnittliches gemacht.
Aber "Welt am Draht" zählt für mich als Fassbinderianer auch nicht zu seinen Highlights.
dbeutner Fri, 08 Jun 2012 10:57:12 -0000
Antwort löschen@MeinSenf: Ich glaube, bei der Bewertung der Stellung von WaD verwechselst Du Ursache und Wirkung, schreibst das aber eigentlich schon selbst: "exotische Randnotiz ein. Nicht umsonst musste er von einigen Enthausiasten erst wiederentdeckt, weil er jahrelang in der Versenkung verschwunden war." - Da er abzählbar oft im Fernsehen gezeigt wurde (also: fast nie), konnte sich insbesondere WaD gar nicht zum "bekannten Stellvertreter" mausern. Unter Fassbinder-Fans hat er aber schon eine besondere Stellung. Natürlich ist er thematisch eher "untypisch", aber DarstellerInnen und Kamera sind "RWF auf die Spitze getrieben".
"weit von guten Film oder gar Meisterwerk entfernt". Und schon wieder die Sache mit Subjektivität und Objektivität...
Mein Senf Fri, 08 Jun 2012 11:28:18 -0000
Antwort löschen@deutner: "weit von guten Film oder gar Meisterwerk entfernt" das ist tatsächliche auch die allgemeine Einschätzung von Kritikern und selbst der vieler RWB-Enthausiasten (siehe u.a. auch ein Kommentar weiter oben). Wenn du ihn für ein Meisterwerk hälst, dann ist das ja okay, aber eben auch nicht viel mehr als deine ganz subjektive Einschätzung.
dbeutner Fri, 08 Jun 2012 11:37:07 -0000
Antwort löschenAlso die "allgemeine Einschätzung von Kritikern und selbst der vieler RWB-Enthausiasten" als objektiven Maßstab zu nehmen, halte ich immer noch für völlig begründungsfrei. Aber, was ja mitunter übersehen wird, es gibt neben dem Geschmack tatsächlich bei der Filmbewertung objektive Maßstäbe, die vor allem Fehler betreffen. Man kann (und ich tue das mitunter ganz gerne) Filmen durchaus objektive Fehler vorwerfen. Ein bisschen tust Du das mit "inkonsistent in seiner gesamten Inszenierung" - allerdings ohne Beispiel. Wenn man schon mit einer gewissen Absolutheit Dinge vorwirft, sollte man das dann auch zu untermauern in der Lage sein.
Mein Senf Fri, 08 Jun 2012 12:46:36 -0000
Antwort löschenDa gebe ich dir bei beiden Dingen Recht. Sowohl was die objektiven Maßstäben angeht, als auch, dass ich meinen Vorwurf nicht mit Beispiel unterfüttere. Allerdings schien mir mein Beitrag längenmäßig eh schon ziemlich arg strapaziert :-)
Das soll nicht heißen, dass ich mich drücken will, ich schreibe ganz gerne auch komplette Reszennsionen zu Filmen. Da ich grad auf der Arbeit bin, ist das alleridngs im Moment nicht drin :-)
Rochus Wolff Fri, 08 Jun 2012 07:43:34 -0000
Kommentar löschenGroßartig, dass der Film jetzt mal wieder im Fernsehen zu sehen ist - viel zu lange war er ja praktisch ganz verschwunden.
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C_C Fri, 08 Jun 2012 07:36:07 -0000
Kommentar löschenwieso kenne ich diesen Film nicht, zum geier! Ich habe zwar keinen fernseher aber ich bin sicher, ich finde einen Weg mir den kurzfristig zu geben. Geil, danke für den Tip!
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mitcharts Fri, 08 Jun 2012 07:17:37 -0000
Kommentar löschenSehr gut, den wollt ich schon lange sehen.
Wenn da nur nicht das Beta Weekend von Guild Wars 2 wäre ... :D
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Markbln Fri, 08 Jun 2012 07:12:52 -0000
Kommentar löschenSowas gibts ja heute gar nicht mehr.
Ein ungewöhnliches Werk von Fassbinder, aber ganz in seiner Handschrift. Aus einer Zeit, als in der BRD noch Mut in den Redaktionsstuben herrschte und die Quote nicht das Manna war.
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Rainer Werner Fassbinder
Beteiligt an 53 Filmen (als Regisseur, Drehbuch, Produzent, Kamera, Akteur, Schnitt, Autor und Ausstattung) und 2 Serien
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Einmal mehr bestätigt Fassbinder das er nur wegen seines frühen Todes zu übersteigerten Ruhm gekommen ist, ansonsten würde niemand auch nur ein lobendes Wort über Die Welt am Draht verlieren. Man sollte sich nur einmal die Dialoge dieses Films anhören, dann schlägt man entweder freiwillig mit dem Kopf gegen die Wand und/oder hält sich vor lachen den Bauch bis er platzt. Da sitzen doch tatsächlich hoch bezahlte IT Spezialisten und Kriminalisten am Tisch in drögen, langweiligen 08/15 Kameraeinstellungen und fuchteln mit ihren Zigaretten in der Luft herum während sich Löwitsch eine selbstgedrehte zusammenrollt. Das passt alles vorne und hinten nicht zusammen und entspricht eher einer Kokainfantasie aber überhaupt nicht einer genialen, verkannten, frühen Cyberspace Interpretation.
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Markbln Sat, 09 Jun 2012 08:07:35 -0000
Antwort löschenJa was denn nun-Fassbinders Ruhm oder die von "Welt am Draht".
mikadoapache Sun, 10 Jun 2012 20:25:38 -0000
Antwort löschennarrisch kauf die am besten nen bilderbuch aus der kinderabteilung und lass es dir von mutti vorlesen