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Die Filmanalyse VS. Christopher Nolan

Screech (Sebastian Kluge), Veröffentlicht am 25.06.2012, 00:00

Lange dauert es zum Glück nicht mehr, bis Nolans dritter Teil der Batman-Reihe in den Kinos anläuft. Ein gute Gelegenheit also, das Gesamtwerk von Christopher Nolan in den Blick zu nehmen und sein Grundthema zu analysieren.

Das zeichnet ihn, den Regisseur und Drehbuchautor, vielleicht wirklich als den teuersten Autorenfilmer aus: Eigentlich arbeitet er an einem einzigen großen Film. Die einzelnen Filme kommunizieren miteinander, sie diskutieren darüber, was wahr und was falsch ist. Was ist real und was ist Traum, Simulation oder Fiktion. Ein umfassende Analyse aller Filme wäre in diesem Format wohl kaum möglich. Schauen wir uns deshalb nur einmal die Enden von Nolans Filmen an. Ob in seinem Debütfilm Following, ob in dem Kultfilm Memento, aber auch in The Dark Knight und Prestige – Die Meister der Magie gibt es am Ende immer eine interessante Wendung, es ist als wollte Christopher Nolan eine Grundsatzfrage klären.

Wo sind die schmutzigen, feuchten und surrealen Träume in Inception geblieben? Nolan bietet uns auf allen Traumebenen atemberaubende Blockbusterbilder. Heißt das nicht, daß die Ideologie Hollywoods nun auch unsere Träume beherrscht? Haben wir vielleicht in unseren Köpfen schon gar keine anderen Bilder mehr, als die des Blockbusterkinos? Der Regisseur Nolan ist dabei nicht nur der Herr über die Bilder, er beherrscht am Ende auch uns Zuschauer. Mehr dazu in der Filmanalyse mit Wolfgang M. Schmitt jun.!

Hier geht es zum YouTube-Kanal der Filmanalyse.

www.die-filmanalyse.de


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Kommentare

über Die Filmanalyse VS. Christopher Nolan


psychobasti

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Der ganze Typ ist doch eh ein kompletter Fake. Ihr braucht mir gar nicht widersprechen, ich schau hier sowieso nicht mehr rein ;)

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lieber_tee

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Hier wird des öfteren die (Insider?) Meinung vertreten (z.B. Kängu), das die Performance von Hr. jun. ABSICHTLICH steif-um-sich-selbst-drehend-oberlehrerhaft ist. Wenn das wirklich nur mit dieser Absicht inszeniert ist, dann nehme ich den Kritiker nicht mehr für voll. Gerade der unfreiwillig komische Habitus, in Verbindung mit völlig abgehobenen Analysen gefällt mir (mal mehr mal weniger). Ist das alles ein Fake ? Ne, Quatsch, glaube ich dir nicht. Wenn die Filmchen, inklusive den Kommentar-antworten (wo Hr. jun. ein Stakkato an philosophischen Büchern, immanent wie in seinen Kritiken/Analysen, raus haut) nur als inszeniertes Gesamtkunstwerk gesehen werden sollen, dann finde ich sie doof, weil er ernsthafte Filmkritik lächerlich macht. Vielleicht könnte ja Wolfgang mal darauf antworten?!

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maximilian.leon.7

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Mehr Sein als Schein, wie ich zutreffend formulieren würde. Nur das Intellektualisieren trübt den klaren Eindruck ihres Seins. ;-)


lieber_tee

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Uff, Philosophie in der Nacht. Das schaff ich nicht mehr...;)


Buzz-T

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Der Kerl sieht aus wie ne Animationsfigur

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sneakpeak

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Was soll denn dieses ganze Gehate gegen Herr Schmitt? Zugegeben, er bemüht sich etwas zu krampfhaft, intellektuell zu wirken, aber ich finde er hat ein paar sehr interessante Interpretationsansätze

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Keyser_Söze

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Inception soll also gar kein Blockbuster sein sondern uns nur zeigen dass wir so stark von Hollywood beeinflusst werden das wir schon so träumen? WTF?
Diese Interpretation ist ein kläglicher Versuch eines Nolan-Fanboys zu verschleiern dass sich Nolan längst dem Kommerzkino verschrieben hat.

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MartinNolan

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Das große Manko dieses Videos ist die fehlende Authentizität. Dieses ganze Gelaber fügt sich in einen selbstdarstellerischen Rahmen, das es kaum zu ertragen ist. Das ist auch ein Grund, warum man tiefgründige Filme oder zumindest Filme mit Anspruch regelrecht hassen kann. Weil sich selbstverliebtes und pseudo-intellektuelles Pack darauf stürzen, wie ein Rudel Wölfe auf ein hinkendes und blindes Rehkitz. Da ziehe ich doch lieber eine Konversation über einen "simplen" Film mit einem einfach gestrickten Menschen vor, als so was. Warum? Weil es zum größten Teil ehrlich ist und nicht aufgesetzt.
Ich habe bestimmt nichts gegen Filme, die etwas Intellekt erfordern oder zum Diskutieren, ja sogar zum philosophieren anregen. Aber dann auch bitte mit Leuten, bei denen sich hinter all dem Gerede auch Substanz befindet.
Da dies hier nicht der Fall ist, wirkt einfach alles aufgesetzt und somit unsympathisch.
Ich bin grundsätzlich für solche Videos! Doch entweder wird der Posten gleich neu besetzt oder der werte Herr Schmitt ändert sich und seine Form der Präsentation.
So wird das auf jeden Fall, nicht allzu großen Anklang finden!

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MartinNolan

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Vielleicht habe ich den Text nicht ganz ungetrübt verfasst, dass gebe ich gerne zu. Ich habe womöglich meine Abneigung gegenüber gewissen Leuten auf Herr Schmitt fokussiert. Das war sicher falsch und ich entschuldige mich dafür!
Wie bereits geschrieben, finde ich solche Videos gut und lobenswert und was den Inhalt angeht, stimme ich Herr Schmitt im Rahmen meines Wissens größtenteils zu. Somit habe ich was den Inhalt betrifft nicht wirklich was zu kritisieren. Daher habe ich mich auf einen weiteren Aspekt des Videos gerichtet: die Präsentation!
Ich denke auch diesen Teil sollte man nicht benachteiligen. Daher verstehe ich auch nicht deine Wertung mich als armselig zu bezeichnen. Wenn ein Film eine geniale Idee oder exzellente Handlung besitzt, ist es dir dann egal, wie die Inszenierung respektive Präsentation ausfällt? Kritisierst du dann nicht auch, neben all der Faszination über den Inhalt, das Äußere, die Oberfläche?
Das ich anscheinend mit dem Wort "Authentizität" bei dir einen Nerv getroffen habe, ist wohl offensichtlich. Und es ist gut möglich, dass so manch einer mit diesem Begriff hausieren geht. Dennoch halte ich es für sinnvoll in diesem Zusammenhang von fehlender Authentizität zu sprechen. Das Video macht nun mal den Eindruck: Mehr Schein als Sein. Ob dies nun der Wirklichkeit entspricht, kann ich und will ich auch nicht beurteilen. Fakt ist aber, dass der Eindruck in dem Video präsent war.

"niemand muss authentisch sein um eine Meinung zu vertreten"

Das habe ich doch auch nicht behauptet. Ich habe lediglich gesagt, dass durch eine bessere Präsentation oder eben ein glaubwürdigeres Auftreten das Video an Klasse gewinnen könnte. Noch besser sein könnte.
Ich wollte keineswegs Herrn Schmitt eine feindselige sinnentleerte Kritik an den Kopf schmeißen, sondern vielmehr einen Denkanstoß geben, sein Konzept der Präsentation der Analysen zu überdenken.
Denn da ich mich auch intensiver mit Filmen beschäftige und über sie nachdenke (natürlich nicht bei jedem Film), nachdem ich sie gesehen habe und nicht einfach den Kopf abschalte, bin ich an solchen Videos sehr interessiert.


blackholebird

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Nun, das kann man durchaus nachvollziehen, aber dann musst du dir den gleichen Schuh anziehen und fragen, wie du deine Kritik formuliert hast. Stichwort Feedbackkultur, denn die anonymisierte Form des Internets verlockt so manchen User dafür, Leute für ihre Kritik viel zu scharf anzugehen (was ich offensichtlich auch getan habe, entschuldige). Was ich damit meine? Begriffe wie "Gelaber, pseudo-intellektuell, aufgesetzt" usw. sind eine herablassende Ausdrucksform, die wenig von konstruktiver Kritik zeugen und die man genauso ungern annimmt.
Und zur Präsentation.Bleiben wir doch bei Nolan. Mit Following und Memento hast du zwei Filme, die ein unfassbar mickriges Budget haben und im Vergleich zu späteren Nolans alle damit ringen müssen, mit gedämpfter Optik und Präsentation zu glänzen, trotzdem sind die Filme inhaltlich wie technisch auf höchstem Niveau und ein tolles Erzählkino, da kreide ich denen das auch nicht an. Mit wenig Geld kann man trotzdem mal was anderes versuchen, das darf man gern kritisieren, aber wenn es die Intention des Autors war, kann man das nicht mögen, aber er muss sich dafür keine Beschimpfungen (und das ist für mich "Gelaber") anhören...

Nichts für ungut,mich stört tatsächlich diese haltlose Meinungsauskotzerei gegenüber dem, was einem gar nicht gefällt. Solange er keine Anfeindungen, Ausgrenzungen oder irgendwelche Untaten kultiviert,sollte man ein bisschen was anderes abkönnen.

Wer übrigens NOCH mal eine ganz andere Perspektive auf Filme und deren Analysen sehen möchte, sollte mal a perverts guide to cinema mit Slavoj Zizek anschauen oder das hier lesen (hören):
Dark Knight:
http://www.lrb.co.uk/v33/n02/slavoj-zizek/good-manners-in-the-age-of-wikileaks

The Wire (hat jetzt nicht so super viel mit Nolan zu tun, nur indirekt):
http://backdoorbroadcasting.net/2012/02/slavoj-zizek-the-wire-or-the-clash-of-civilisations-in-one-country/


MovieBaerliner

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@Weltenkind
Ist das deine beste Analyse zu dem Thema?
Warum können einige Leute hier eine Meinung eines anderen (z.B. die des Filmanalysten) nicht mal sachlich kritisieren und ihre eigene Meinung verkünden, ohne andere Menschen zu beleidigen?
Nur weil du nicht der Meinung bist des Analysen und die Nolan Filme wohl nicht so toll findest, muss du beiden ja nicht gleich beschimpfen.

Aber stimmt schon, durch sinnfreie Beleidigungen stellt man sich intellektuel natürlich über die unsachliche Meinung anderer.

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Weltenkind

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Meine Aussage, die nur darauf aus war diese Rubrik zu kritisieren, mit einer Analyse gleichzustellen, ist unsinnig. Denn meine Intention war es nur klar zustellen, dass ich die "pseudointellektuelle" und vollkommen konstruierte Aufmachung dieser Filmanalyse kritisiere. Wenn eine Analyse daraus besteht, sich nutzlose Literatur und hochgetrabte, abgelesene Texte eigen zu machen, dann zweifle ich an der Kompetenz des "Analysten" und moviepilot. Als Cineast oder einfacher Filmkonsument bin ich nicht daran interessiert lieblose Texte eines Dritten zu hören, sondern will die ehrliche, gut argumentierte Meinung des Menschen hören, der zu polemisieren versucht. Das schadet dm Image von Jedem beteiligten. Vielleicht war meine Äußerung zu radikal, vielleicht zu hart, aber es war keine Beleidigung. Es ist als Kritik zu verstehen, als meine Meinung zum Thema dieser Rubrik, dieses Menschen. Klar soweit?


Joeyjoejoe17

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Ich bin immer wieder erstaunt, was man so alles in einen Blockbuster wie Inception hineininterpretieren kann. Nachvollziehbar hin oder her, ich sehe da nur, wie Nolan sich die Welt des Träumens vorstellt, mehr nicht.

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Narrisch

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Ich bin mir immer nocht nicht sicher ob das ernst gemeint ist.

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Nichts

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Bitte, bitte moviepilot... Stampft diese verf***** Rubrik ein!

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Sonse

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Ich mag die Filmanalyse. Und finde sie soll bleiben wo sie ist. ;)


Joeyjoejoe17

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Bin da ganz bei Sonse. Ich für meinen Teil bekomme ansehnliche Unterhaltung geboten.


Grimalkin

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Dieses Video ist ja mal (ein wenig) besser als der Quatsch, den der Kerl über die Coens erzählt hat, aber die Präsentation ist immer noch peinlich, versteift und unsympathisch. :(

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Sonse

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Klarer Fall, dann ist das Format eben nichts für dich. Ist ja kein Drama.


Grimalkin

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Absichtlicher Trash ist eben nicht gleich lustig, sorry.
Die Filmanalyse wirkt kopflos, als könne sie sich nicht zwischen ernsthafter Analysetätigkeit und satirischer Darstellung entscheiden. Zu keinem von beidem scheint Wolfgang M. Schmidt jun. in der Lage zu sein.


Miss Kubelik

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Unglaublich, aber das ist doch tatsächlich mal eine Inception-Analyse mit der ich gut leben kann. Da steckt eben doch mehr dahinter, als manche denken ;) Und ich bin davon überzeugt, dass es letztlich für das Verständnis des Films total egal ist, ob der Kreisel am Ende nun fällt oder nicht - Nolan selbst hat ja mal gesagt, dass das unwichtig ist. Jeder soll die Geschichte so interpretieren, wie er will: Als Happy-End oder eben nicht. Ich glaube ja, dass Cobb nur in seinen Gedanken zu den Kindern zurückkehrt... Aber das bleibt halt jedem selbst überlassen. Schöne Rubrik auf jeden Fall!

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NWO@Movie

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Nolan ist hammergeilüberbewertet.

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Vier

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Ich hab schonmal davon gehört, wollte es aber nicht Wahr haben - es gibt also wirklich Leute, die "Prestige" als schwächeren Nolan empfinden.

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Miss Kubelik

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Kann ich auch nicht nachvollziehen, mich hat Prestige alles in allem überzeugt. Ein perfekt vorgeführter Zaubertrick


Prechtl

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Was? Prestige ist sein bester Film!