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Filmanalyse zu Prometheus

Lune Urkrieg (Ulrike Runge), Veröffentlicht am 13.08.2012, 00:00

Diese Woche analysiert Wolfgang M. Schmitt Junior Ridley Scotts Prometheus – Dunkle Zeichen und zeigt dessen Stärken und Schwächen auf.

Prometheus – Dunkle Zeichen von Ridley Scott ist ein großer und schlechter Film zugleich. Ein großer Film, weil er der wohl bislang schönste 3D-Film ist mit einem so vortrefflichen Michael Fassbender als humanoider Roboter und ein so schlechter Film, weil er leider nur vorgibt, die großen Fragen der Menschheit zu stellen (um manche sogar zu beantworten).

Eine Stunde lang werden mühsam die Handlungsfäden gesponnen, bis zur Ermüdung wird jede Erklärung selbst noch einmal erklärt und am Ende sind wir Zuschauer so ratlos wie die Drehbuchautoren. In Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt ließ Ridley Scott dem Zuschauer Zeit zum Nachdenken. In Prometheus – Dunkle Zeichen ist von dieser Erzählweise nur noch wenig übrig geblieben.

Es ist 30 Jahre her, daß Ridley Scott einen wirklich guten Film gedreht hat. Es wäre aber fatal, Prometheus – Dunkle Zeichen in eine Reihe mit einem so schwachsinnigen Film wie 1492 – Die Eroberung des Paradieses oder einem so plumpen Spektakel wie Gladiator zu stellen. Zwar bleibt Prometheus – Dunkle Zeichen bei einem Vergleich mit Blade Runner und Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt weiter hinter diesen Meisterwerken zurück, doch welcher Film könnte dem schon standhalten? Ridley Scott hat seinen Zenit schon lange überschritten, Prometheus – Dunkle Zeichen erinnert schmerzlich an seine vergangene Größe.

Mehr dazu in der Filmanalyse mit Wolfgang M. Schmitt jun.!

Hier geht es zum YouTube-Kanal der Filmanalyse.

www.die-filmanalyse.de


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Kommentare

über Filmanalyse zu Prometheus


Baumkopf Holzfaust

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1. Visualität ist nicht Originalität ist nicht Inhalt. Visualität kommt grundsätzlich als LETZES.
2. Michael Fassbender ist Deutscher und heisst Michael und nicht Meikel
3. Persönliche Meinungen über "schauspielerische Leistungen" haben in einer ANALYSE nichts zu suchen.
4. Stanislav Lem ist nicht der "Drehbuchautor von Solaris" sondern der wichtigste SF-Autor des ehemaligen Ostblocks. Man hätte wenigstens "Autor des Romans und der Drehbuchvorlage" sagen können.
5. Die Alien-Analysen sind nicht auf deinem Mist gewachsen, sondern fröhlich bei den Kritikern der letzten Jahrzehnte zusammengeklaut. Die "Eigenleistung" auf den gegenwärtigen Technikbezug hat kaum mehr als Realschulniveau.
6. "Sie verwechseln Konstruktion mit Schöpfung" - vielleicht geht es genau darum im nächsten Teil?! Warum macht sie sich sonst auf, die Konstrukteure zu finden?! Das wird doch genau so im Film benannt!
7. Ein Wissenschaftler muss, um seriös zu bleiben, grundsätzlich eine göttlichen Faktor aus seiner Forschung ausschließen. Dass "Prometheus" hier in eine Grauzone gerät, ist nicht "fatal" sondern gewollt.
8. "Was wenn die Konstrukteure für die Gentechniker von heute stehen?" Himmel, was für eine dämliche Frage. Wofür sollen sie denn sonst stehen?! Ihre Mission IST schließlich an der außer Kontrolle geratenen "Waffe" gescheitert! Pandoras Büchse hat sich gegen sie gewendet und sie wurden alle, bis auf einen, vernichtet - der dann aber doch von der eigenen Saat gefressen wurde. Man könnte die Situation noch mit Tschernobyl vergleichen

und um noch ein bisschen Show zu machen, ein paar Philosophiefragmente eingestreut, die nur weniger denn mehr passen wollen. Ich bleibe bei der Meinung: Mach erst einmal ein Seminar über Filmanalyse und versuche es dann nochmal.

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spacyfreak

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Ich empfand Prometheus im Vergleich mit Alien 1-4 auch etwas "schwächer" - aber nicht wirklich schlecht.
Es fehlt mir hier die Glaubwürdigkeit /Authenzität der Handlung.
Das Design ist zwar ganz toll, doch es wirkt wie eine Kulisse (was es ja auch ist).
In Alien1 und 2 kam alles viel "echter" rüber.
Das Schiff und das Inventar waren "gebraucht" und die Crew war "echt", beispielsweise die witzigen Dialoge über die "Bonus-Situation" in Alien1 bleiben unvergessen.
Sowas fehlt in Prometheus.
Wirkt wie "designter Schmutz", nicht wie "gelebte Umgebung".
Die Charaktere wirken nicht sonderlich sympathisch und glaubhaft, was es dem Zuschauer unmöglich macht, Empathie zu entwickeln.
Rapace müht sich ab und holt das bestmögliche aus dem teilweise verkorksten Drehbuch raus. Fassbender schlägt sich ganz wacker im Vergleich zu Bishop und Co.

...
Problematisch für mich sind insbesondere die vielen (neuen) offenen Fragen die Prometheus so nebenbei generiert, und auf die der Film nicht eingeht, sowie das Drehbuch, das etwas hektisch und löchrig erscheint.
...
Die Intro-Szene mit dem Konstrukteur der sich opfert - auf der Erde? Oder woanders?
Wie wo was? Wahrscheinlich die Erde - vielleicht aber auch nicht.
Warum muss er so qualvoll sterben?
Gabs keine andere Möglichkeit den Planeten zu befruchten?
Wir wäre es mit Stammzellen Aussaat?

...
Rapace und Fassbender spielen ganz gut und es macht Spass ihnen zuzuschauen.
Charlize Therons Rolle erscheint mir recht überflüssig und eher nervig.
Wer hat sie eigentlich zum "Projektleiter" ernannt?
Ferner nervt ihr "Overacting" hier und da, z. B. in der Szene wo sie David zur Rede stellt "..was hat er gesagt..". Die Dame sollte vielleicht ne Psychoanalyse machen lassen, aber nicht als selbsternannter Projektleiter herumeiern.
Weyland hat Shaw und Holloway die wissenschtl. Leitung übertragen, und nicht (seiner Tochter) Vickers - wozu ist sie dann überhaupt da?
Keiner respektiert sie, jeder macht nach trial-and-error Prinzip das was ihm grade einfällt.

...
Für so eine teure und "wichtige" Expedition erscheint mir der "Projektplan" völlig zu fehlen.
Keine Absprachen - während beispielsweise die "Wissenschaftler" den gefundenen Alien-Kadaver untersuchen, macht sich David8 schon mal an den Türen zu schaffen und drückt an Alien-Knöpfen und Schaltern herum - jeder hat so seine eigene spontane "Agenda", das macht das ganze wenig glaubhaft sondern wirkt eher etwas dämlich.

...
Der alte Weyland war auch eher unfreiwillig komisch mit seiner Altherren-Maske.
Was hat so ein intelligenter Typ eigentlich erwartet?
Dass ihm die Konstrukteure einfach so ewiges Leben geben, nur weil er so ein cooler Typ ist? Wenig glaubhaft dieser Handlungsstrang.
Das Alien ganz am Ende erscheint auch "nachträglich reingeschnitten", wohl eine Auflage des Studios, zumindest kurz ein alien-haftes Gebilde zu zeigen?
Viele Szenen vermiesen einem leider das Gefühl von Authenzität und wirken gestellt - eine Todsünde bei Science Fiction, das ja grade davon lebt dass die Handlung und Geschehnisse glaubhaft und plausibel vermittelt werden.
Nun zur Filmmusik - das nervte mich bzw. enttäuschte fast am meisten.
Klang eher nach "Startreck" und passte für mich einfach nicht zum Alien-Universum.
Bei den alten Alien Filmen fand ich grade die Musik-Untermalung optimal und unverwechselbar.
Manchmal schaue ich Alien1 und 2 fast nur wegen der grandiosen Musik.

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adamma

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Danke für diese sehr treffende Filmanalyse! Verstehe die negativen Kritiken hier nicht so ganz! "Pseudointellektuelles Gefasel", etc.? Die Alien-Reihe hatte nun mal abseits der Spannung und großartigen Bilder immer Tiefgründigkeit und hat zum Denken angeregt. Das sind nicht einfach nur Filme sondern ein Werk. Warum es nicht auseinandernehmen und "pseudointellektuell faseln"?
Ich sage: Thumbs Up!

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BananenKiste

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Wieso verlinkt moviepilot eigentlich dauernd diesen nervigen Provinzler mit seiner lächerlichen Bildungsbürgertumkulisse? Vor Kindlers und Marx hocken, bisschen beknackt daherschwafeln (Hauptsache, die Fremdwortquote stimmt!) et voilà: Fertig ist die filmanalytische Glanzleistung. Dass findet ihr doch nicht ernsthaft brauchbar bei moviepilot, oder?!? Es gibt wirklich viele gute Filmblogs in der Welt des Internets, aber Dude Doodle jun. braucht echt mal keiner!!! Also: W. Schmidt auswechseln bitte!

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Teo

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Wie schon bei der 1. Filmanalyse angemerkt: Das hier wirkt wie eine Parodie. Komplett unzeitgemäß mit Stock im Gesäß. Das ist eitel und wirkt unnatürlich, ja geradezu abschreckend. Die Kunst liegt doch nicht darin sich möglichst kompliziert auszudrücken, sondern sich möglichst verständlich auszudrücken.
Tut mir leid, aber diesem Format kann ich nichts abgewinnen, vor allem, weil es ein ausgrenzendes und unnötig hochgestochenes ist. Findet doch am besten etwas, das zwischen den Kurzkritiken in "SCREEN!" und dem hier liegt. Das wäre ideal.


Baumkopf Holzfaust

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Gott sein dank gibts noch andere, denen das Messer in der Hose aufklappt bei dem gefasel. Aber so sind halt die Neuwieder. Arrogant wie Düsseldorfer mit einem Proll-Niveau mit dem man aus Kreuzberg herausgeworfen würde. Sie lernens nicht mehr.


Markbln

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Oh grober Fehler: "Ripley ist hier Kundry". No way, das ist natürlich bei allem Charme dieser Kritiker alter Egos der blanke Unsinn.

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Wolfgang M. Schmitt jun.

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Finden Sie wirklich? Bei Wagner ist Kundry die Mittlerin zwischen den Welten - "dienen, dienen", "ich helfe nie" - , Ripley vermittelt ebenso und wie Ripley darf sie nicht sterben, sie wird wieder und wieder geboren. In "Alien 3" dringt sie in die Gralsgemeinschaft ein, dieses Zwischen-Wesen - ist sie Frau, Schlange, Hexe, Verwunschene, Geliebte, Verführerin oder vielleicht doch die Erlöserin? Was aber, wenn sie die weibliche Seite Parsifals ist, wie Stefan Herheim es in seiner Bayreuth-Inszenierung andeutet?


Markbln

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Es ist natürlich hinreißend, solche Schwerstkaliber wie Richard Wagner zu bemühen. Bei ihm ist Kundry allesmögliche, u.a. das, was Sie hier richtig auflisten, die Literatur hat Dutzende Bücher allein zur umstrittenenen Figur Kundry verfasst. Im Originaltext von Wolfram von Eschenbach ist sie in erster Linie eine selbstständig handelnde, äußerlich verunstaltete, allwissende Botin. Wagner machte Kundry darüber hinaus erst zur neverending story, zur immer wiedergeborenen somnanbulen Hexe und Verführerin (etc. s.o), die erlöst werden will. Andere interpretierten eine weibliche Version des Ahasvers, des so genannten "ewigen Juden" in sie hinein, was naheliegt, da sie in Wagners Text in ihrem erschütternsten Auftritt von ihrer Verspottung Jesus Christus und dem anschließenden Fluch berichtet. Bei Wagner ist Kundry jedoch Werkzeug von Dritten, fremdgesteuert durch Klingsor, für ihn soll sie Parsifal verführen, ihn zum Unheil verleiten, doch wird am Ende durch ihn erlöst (in manchen Inszenierung heutzutage sicher nicht). Ripley ist ihr eigener Boss, sie opfert sich, sie erlöst sich selbst. Sie dringt in "Alien 3" auch nicht in eine "Gralsgemeinschaft" ein, sondern in eine männliche Strafkolonie. Ich weiß, es verleitet Kritiker geradezu, große Vergleiche anzustellen, trotzdem ist es nicht nötig und der Knast und der mythische Gral sind doch noch zwei verschiedene Welten und Systeme. Die einzige Gemeinsamkeit könnte man in einem Erlösungsmotiv sehen. Das fände ich immer noch sehr an den Haaren herbeigezogen. Fast so wie Stefan Herheims übergestülptes Konzept, dass mehr den narzisstischen Regisseure zeigt und Wagners Figuren nach Lust und Laune missbrauchen. Ja, sie haben einen Wagnerianer an Land gezogen.
Ich halte die Analogie Ripley-Kundry im Spaß für gelungen, aber nicht wirklich brauchbar. Ich halte es im Übrigen auch für unnötig, Ikonen der Popkultur mit Figuren der Weltliteratur zu vergleichen, um sein Bildungsbürgerpotenzial zu zeigen. Trotzdem finde ich Ihre Rubrik interessant.


Markbln

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"Allein - es geht nicht *seufz*"

KÖSTLICH ; )

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DerMika

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Peter Weiland hahahha
Ich weiß echt nicht warum ich mir die Grütze jedes mal anschaue.

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David_Lynch

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*SPOILER*

Ich habe jetzt als Hauptkritikpunkt von 90% der Negativstimmen immer wieder gehört, dass der Film voller Logiklöcher sei. Ich konnte beim besten Willen keins entdecken, außer denen, die jeder Film hat, die zu vernachlässigen sind (eigentlich hätten sie z.B. in der etablierten Zukunft den Sturm schon durch irgendwelche Super-Duper-Scanner kommen sehen müssen und nicht erst bei Augenkontakt, aber da er halt auch für den Zuschauer eine Überraschung sein sollte ist das völlig in Ordnung). Das die Charaktere sich absolut lächerlich verhalten stimmt hingegen, ABER: Das war im Original doch nicht anders. Stanton stirbt beispielsweise, weil er alleine und unbewaffnet in einer dunklen Ecke nach seiner Katze sucht. Auch danach geht Skerrit wieder alleine los und bewegt sich durch Luftschächte, in denen er von 4 Seiten angegriffen werden könnte. Ganz am Ende läuft Weaver dann sogar nochmal wegen der dummen Katze zurück und begibt sich dadurch mehrfach in Lebensgefahr. Und diese Leute wollten eigentlich nur überleben, hier haben wir es halt noch mit euphorischen "Wissenschaftlern" (ich weiß, ihre Methode alles anzufassen und in den Mund zu nehmen ist nicht sehr wissenschaftlich) und einer neuen, bahnbrechenden Entdeckung zu tun, von der erstmal noch nicht klar ist, dass es eine Gefahr ist (was bei "Alien" schon direkt beim Facehugger zu erkennen ist).
Den meisten Zuschauern war anscheinend nicht klar, dass es sich hierbei um einen Horrorfilm handelt. Dieser hat halt auch eine epische Sci-Fi-Geschichte mit an Bord, die innerhalb von 2 Stunden zumindest annähernd erzählt werden muss, da kann ich es akzeptieren, dass sich die Charaktere eben wie typische Horrorfilmcharaktere verhalten und einer nach dem anderen gehen muss, damit wir irgendwann mal zum Showdown kommen. Ein langsames, atmosphärisches Meisterwerk wie "Alien" wird heutzutage einfach kein größeres Studio mehr als Blockbuster in die Welt schicken, das ist denen ein viel zu großes Risiko und viele haben sich anscheinend sogar bei der (meiner Meinung nach sehr temporeichen) Kinoversion von "Prometheus" bereits gelangweilt. Ich habe es als grandiose Achterbahnfahrt empfunden, mit einer perfekten Umsetzung auf jeder technischen Ebene und starken Darstellern in den wichtigesten Rollen (die restlichen waren einfach nur blasse Opfer, die es halt auch braucht). Den Soundtrack, empfand ich als angenehm treffend und zurückhaltend, überhaupt kein Vergleich zu dem nervtötenden Geklimper von Hans Zimmer oder dem Dauergedröhne mit Dupstep-Anleihen was man aus den meisten populären Blockbuster heutzutage gewöhnt ist. Das das original Alien-Theme einen Cameoauftritt hat war auch sehr schön. Überhaupt kommen Fans des Originals voll auf ihre Kosten, da man die vielen Konzeptzeichnungen von Giger nun endlich verwirklichen konnte, wofür 1979 einfach das nötige Geld fehlte. Am meisten erfreut und entsprechend gefeiert habe ich eben genau diese Hommage an das Original und die vielen anderen Vertreter des Horrorgenres. Da erwacht auf einmal der abgetrennte Kopf in bester "Re-Anmiator"/"Frankenstein" Manier wieder kurzzeitig zum leben und im Finale des Films sieht man sogar die erste, absolut authetische Tentakelattacke eines Riesentintenfisch, von der Ed Wood nur hätte träumen können. DAS und die Tatsache, dass man Gigers Kunst, vor allem in den Set Desgins absolut treu geblieben ist hat mich einfach nur sehr sehr glücklich gemacht. Ich freue mich jetzt schon auf den 8. Oktober, wenn ich die BluRay in den Händen halten kann. Allein von ein paar YouTube-Clips her, kann ich schon erahnen, dass in der deutschen Übersetzung auch wieder einiges verlorengegangen ist (z.B. wurde das "Try harder!" von Weyland an David im deutschen mit einem im Kontext unpassenden "Steigere dich!" übersetzt). Da wird die Zweitsichtung dann nochmal interessanter...

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David_Lynch

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Okay, dass sich diese zwei Vollidioten dort verlaufen ist wirklich eines der großen, beinahe unerklärlichen Löcher. Vor allem, da ja der einen von ihnen selbst die Drohnen losgeschickt hat und so kompliziert sah der weg hinein nun auch nicht aus. Kann ich höchstens dem Einfluss des Future-Cannabis zuordnen...

Und die ganzen "Knöpfe" werden ja von David gedrückt, macht also auch Sinn, da der ja eine Agenda verfolgt ;-)


morlock

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Nachtrag zur Katzenkontroverse:
Als Ripley das Shuttle startklar macht, macht sie sich tatsächlich alleine und unbewaffnet auf die Suche nach der Katze(während die letzten verbliebenen Crewmitglieder vom Alien massakriert werden).
Ich hatte den Film schon seit einer ganzen Weile nicht mehr gesehen und das wohl irgendwie verdrängt.
Man kann das leicht als Logikschwäche auslegen.
Ist einfach schwer nachzuvollziehen, wie ein ansonsten vernünftig und eiskalt kalkulierender Offizier sein Leben(und das anderer)für so ein doofes Katzenvieh riskiert.
Man könnte argumentieren, dass Haustiere auf so langen Raumflügen mitgenommen werden um die Psyche der Astronauten zu beruhigen und dass sich dadurch eine starke emotionale Bindung zum Tier aufbaut.
Das stünde dann aber im starken Widerspruch zur übrigen Charakterzeichnung von Ripley, die wegen Quarantänevorschriften infizierte Crewmitglieder nicht ins Schiff lassen will und dabei auch logisch kalt und berechnend ist.
Insofern ist es für mich auch schwer nachvollziehbar, dass sie die Katze noch mit sich rumschleppt, als sie das Shuttle aufsucht und ihr das tödliche Alien auf den Fersen ist.
Naja, die doofe Katze macht mir jedenfalls nicht diesen genialen Film kaputt und das ist nichts verglichen mit den idiotischen Logikkratern in Prometheus.


wetzi75

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Was für ein pseudointellektuelles Gefasel !
Ich möchte bei solch einem Thema einfach gut unterhalten werden und erwarte dabei keine Antworten auf meine religiösen Fragen, sonst würde ich mir statt SiFi einfach Schindlers Liste ect. anschauen.
Und dass dieser sogenannte Experte die vorangegangenen Alien Teile (insbesondere 2 und 4) ernsthaft beleuchtet und uns dabei in seine Welt der Metaphorik versucht einzuführen, bedarf wohl keines weiteren Kommentares.

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nz2004

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Das ist nicht "die Lampe aus 7", das ist die Standardlampe britischer Bibliotheken und Banker. Wird auch Bankerlampe genannt. I don't want to live on this planet anymore.


wetzi75

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Passt aber ganz nett zum adretten Hemd im Quäkerstyle.
Jetzt aber mal Spass beiseite- ist es nicht viel zu oft so, dass irgendwelche Laienexperten lang erwartete und (zu recht oder nicht) gehypte Filme grundsätzlich erstmal schlechtreden um sich zu profilieren... ?


Mac_C_Tiro

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"Es ist 30 Jahre her, daß Ridley Scott einen wirklich guten Film gedreht hat..." da ist dem geneigten Cineasten wohl "Thelma und Louise" entfallen und "Matchstick Men" fand ich auch nicht mal schlecht.

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Mac_C_Tiro

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Kann ich aus meiner Sicht nicht sagen, ich halte "Thelma und Louise" für einen Meilenstein im Bereich Road Movie und für das erste ernstzunehmende mit weiblichen Protagonisten. Auch bin ich der Meinung das man Filme bzw. filmische Qualität zwar nicht in erster Linie aber irgendwo doch auch nach Genre beurteilen muß. Ich jedenfalls empfand Thelma und besonders Louise als ebenso glaubwürdig erdachte Charaktere wie Ripley in "Alien", das Weaver um Längen intensiver agiert ist nicht in der Hauptsache Mr. Scott zu verdanken.


kasem

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stimme mac da zu, "Thelma und Louise" ist und bleibt großartig