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Gerard Butler als Fußball-Trainer auf Versöhnungskurs

Tobias Röhring (Tobias Röhring), Veröffentlicht am 11.08.2010, 09:00

Da sind wohl die Nachwehen der WM Schuld: In Slide soll Gerard Butler einen Vater spielen, der seinen Sohn stets vernachlässigt hat. Um die Beziehung zu verbessern, nimmt er den Trainerjob bei dessen Fußball-Team an.

Gerard Butler in Der Kautions-Cop Gerard Butler in Der Kautions-Cop © Sony Pictures

Nach und nach verblassen die Erinnerungen an die vergangene WM wie das abflauende Tröten der in den Abstellkammern versauernden Vuvuzelas. In Hollywood scheint das Fußball-Fieber trotz des unglücklichen Ausscheidens des US-Teams im Achtelfinale derweil weiterhin präsent zu sein.

Wie wir heute bei der LATimes lesen können, berücksichtigen die Sony-Bosse die weltweite Soccer-Begeisterung bei den Planungen für ihr bevorstehendes Filmprojekt Slide. Die tragische Komödie dreht sich um einen Vater, der seinem Sohn bisher nie die Aufmerksamkeit geschenkt hat, die diesem zusteht. Um eine Bindung zwischen den beiden herzustellen, übernimmt der Papa den Trainerposten der Fußballmannschaft seines Juniors. Probleme bekommt der Charmebolzen, als er sich zu sehr für die Mütter seiner Schützlinge interessiert.

Ursprünglich sollte Baseball die thematisierte Sportart sein, aber die Verantwortlichen haben sich mitterweile anders entschieden. Zum einen kann das dem frisch verpflichteten Hauptdarsteller zugeschrieben werden: Gerard Butler (Der Kautions-Cop, 300) soll den läuterungswilligen Rabenvater spielen. Der Schotte gilt als begeisterter Fußball-Fan und treuer Anhänger des schottischen Vorzeigeklubs Celtic Glasgow. Zum anderen hat Sony mit dem starbesetzten Big-Budget-Baseball-Film Die Kunst zu gewinnen – Moneyball mit Brad Pitt ein heißes Eisen in der uramerikanischsten aller Sportarten im Feuer.

Bislang war Gerard Butler mit seiner Produktionsfirma Evil Twins nur als Produzent von Slide an Bord. Diesen Job teilt er sich mit dem Veteranen Kevin Misher and Jonathan Mostow, dem Regisseur von Surrogates – Mein zweites Ich. Die Regie bei Slide dürfte der aus den Kollaborationen mit Will Smith bekannte Italiener Gabriele Muccino (Sieben Leben, Das Streben nach Glück) übernehmen, mit dem noch letzte Vertragsdetails zu klären sind. Das Drehbuch stammt von Robbie Fox (Liebling, hältst Du mal die Axt?).

Noch ist nicht sicher, ob Sony tatsächlich an Bord des Projekts bleibt, oder ob Slide nicht doch mit unabhängigen Mitteln finanziert wird. Die Entscheidung wird voraussichtlich nicht lange auf sich warten lassen. Trotzdem wird es wohl noch eine Weile dauern, bis wir Slide in den Kinos zu sehen bekommen.


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Kommentare

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FordFairlane

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Der Film flopt in den USA genauso gut könnte man einen Film machen wo er als Koch im Zweiten Weltkrieg für die Amerikanischen Soldaten kocht!

Fussball ist in den USA sowas von unbeliebt, die sollten eher auf Football umsteigen und zwar American Football!

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EllHomer

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Dafür wird er dann in den Fußball-verrückten Ländern umso beliebter^^


reznik

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Ja weil es viel zu wenige Baseball, Football, Eishockeyfilme in den Staaten gibt. Da wird man von Fußballfilmen grade zu überhäuft.