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Über uns das All zeigt uns viele Trugbilder

Lord C (Christoph Dederichs), Veröffentlicht am 05.07.2012, 15:00

Können wir wirklich jemanden kennen? Dieser Frage widmet sich Jan Schomburgs Film Über uns das All mit Sandra Hüller, der heute um 22:45 Uhr in der ARD läuft.

Sandra Hüller in Über uns das All Sandra Hüller in Über uns das All © Real Fiction

Wo existiert die Vergangenheit? In Fotos, Filmen, Briefen? Oder hauptsächlich in unserem Gedächtnis und in dem der Leute, mit denen wir sie geteilt haben? Und, wenn diese Leute plötzlich nicht mehr existieren, nur noch in unserem eigenen? Doch was, wenn sich heraus stellt, dass diese Vergangenheit so nie existiert hat, dass all unsere Erinnerungen nur auf Trugbildern basieren? All das kommt in Über uns das All zur Sprache.

Das Leben von Martha und Paul könnte harmonischer nicht sein. Sie ist Englischlehrerin, er ist Mediziner, der gerade seine Doktorarbeit geschrieben hat. So planen sie, gemeinsam nach Marseille zu ziehen, wo er in einem Krankenhaus arbeiten will, sie an einer internationalen Schule. Paul fährt bereits eine Woche früher los, Martha übernimmt die letzten Erledigungen zu Hause. Bis zwei Polizistinnen an ihrer Tür klingeln, und ihr mitteilen, Paul habe in Marseille Selbstmord begangen. Als wäre das nicht schon schlimm genug, muss Martha nun feststellen, dass alles, was sie über Paul zu wissen glaubte, falsch war. Und eines Tages tritt Alexander in Marthas Leben.

Regisseur und Drehbuchautor Jan Schomburg möchte in Über uns das All sowohl von der Vergangenheit als auch von der Zukunft erzählen, von einem Ende und einem Anfang. Ihn interessiert einerseits das Zerbrechen einer als unzerstörbar wirkenden Vergangenheit, andererseits, inwiefern diese vielleicht doch nur gefühlte Vergangenheit die Zukunft eines Menschen beeinflusst. Über uns das All ist sein Kinodebüt.

Hauptdarstellerin Sandra Hüller, die für Darstellung des Exorzismus-Opfers Michaela Klingler in Requiem von Hans-Christian Schmid bereits mit Preisen überhäuft wurde, erhielt auch für ihre Rolle in Über uns das All etliche Auszeichnungen, unter anderem eine Nominierung für den Deutschen Filmpreis als beste Hauptdarstellerin. Neben ihr spielen Georg Friedrich und Felix Schmidt-Knopp die beiden männlichen Hauptrollen.

Was: Über uns das All (2011)
Wann: 22:45 Uhr
Wo: ARD

Was schaut ihr euch heute im Fernsehen an?


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Kommentare

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mnw92

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darf ich fragen wer die ersten 30 sekunden aus dem off spricht?

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Lord C

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Ich würde mal auf Georg Friedrich tippen, der im Film Alexander spielt.


mnw92

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vielen dank


BaltiCineManiac

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Und wie immer hat der Donnerstag innerhalb der TV-Woche am wenigsten zu bieten, was nicht heißen soll, dass es nicht doch das ein oder andere zu finden gibt. Heute außerdem noch im Angebot sind ...

■ DRAMA:
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▪ 20.15 Uhr/ Arte/ „Miss Austin Regrets - Die Liebe ihres Lebens“ [2008] – Biografisches BBC-TV-Drama um und über die berühmte britische Romanautorin Jane Austin, gespielt von Olivia Williams. >Free-TV-Premiere< (Wdh.: 18.07., 14.55 Uhr)
▪ 22.25 Uhr/ 3sat/ „Water - Der Fluss des Lebens“ [2005] – Für den Oscar nominiertes, ergreifendes kanadisch-indisches Diaspora-Kino von Deepa Mehta, in dem vom Schicksal einer indischen Witwe berichtet wird, die schon im Kindesalter wegen ihres schlechten Karmas in einen sogenannten Ashram abgeschoben wurde.
▪ 00.00 Uhr/ ZDFkultur/ „Das Lächeln“ [1994] – Französisches Krebsdrama von Claude Miller, in dem sich der todkranke Psychiater Jean-Pierre Marielle noch mal ins Leben stürzt und auf die mysteriöse Emanuelle Seigner trifft.
▪ 00.30 Uhr/ Arte/ „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ [2010] – Zweiteiliger französischer TV-Film nach dem Romanzyklus von Marcel Proust, in dem eine junger, kränklicher Mann, der Schriftsteller werden will, die Gesellschaft seiner Zeit um 1900 reflektiert. (letzte Wdh.)

■ KRIMI & THRILLER:
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▪ 20.15 Uhr/ Das Vierte/ „Operation Taifun“ [1966] – Euro-Agententhriller mit Vivi Bach und George Martin um die Verbrecherorganisation Electra, eine willenlos machende Droge, das Gegenmittel dazu und die Jagd von diversen Agenten, Gangstern und Juwelendieben danach. Damals in 3D im Kino!
▪ 23.15 Uhr/ Kabel Eins/ „Eine Frage der Ehre“ [1992] – Justizkrimi von Rob Reiner, in dem die Militäranwälte Tom Cruise und Demi Moore zwei Männer bezüglich eines Todesfalls in Guantanamo Bay verteidigen und in Form von Colonel Jessep (Jack Nicholson) auf harten Widerstand stoßen.
▪ 00.25 Uhr/ MDR/ „Wegweiser zum Mord“ [1964] – US-Thriller mit Joanne Woodward und Stuart Whitman, in dem ein Häftling aus der Psychatrie flieht und bei einer Frau Unterschlupf findet, deren Gatte vermisst wird.

■ ACTION:
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▪ 20.15 Uhr/ VOX/ „Speed“ [1994] – Action-Klassiker von Jan de Bont, in dem sich ein Bus samt Bombe, Keanu Reeves und Sandra Bullock scheinbar unaufhaltsam seinen Weg durch L.A. bahnt. (Wdh.: 01.00 Uhr) [gekürzt, Wdh. ungekürzt]
▪ 22.30 Uhr/ VOX/ „Leathal Weapon 2 - Brennpunkt L.A.“ [1989] – Mel Gibson und Danny Glover mischen als Riggs und Murtaugh zum zweiten Mal die kriminelle Szene von L.A. auf und müssen sich zudem noch mit Kronzeuge Joe Pesci rumschlagen. (Wdh.: 02.50 Uhr) [gekürzt, Wdh. ungekürzt]

■ HISTORIE & ABENTEUER:
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▪ 20.15 Uhr/ Kabel Eins/ „Last Samurai“ [2003] – Historienepos von Edward Zwick, in dem Tom Cruise als versoffener US-Offizier die Truppen des japanischen Kaisers schulen soll, sich aber auf die Seite der letzten Samurai schlägt und in Rebellenführer Ken Watanabe einen echten Freund findet. (Wdh.: 01.50 Uhr) [gekürzt, Wdh. ungekürzt]

■ KOMÖDIE:
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▪ 21.30 Uhr/ Einsfestival/ „Fleisch ist mein Gemüse“ [2008] – Deutsche Tragikomödie nach dem Bestseller von Heinz Strunk über einen Sozialhilfeempfänger und Gelegenheitsmusiker mit Maxim Mehmet, Andreas Schmidt und Susanne Lothar. (Wdh.: 01.50 Uhr)

■ DOKU:
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▪ 14.40 Uhr/ Arte/ „Endstation Fortschritt?“ [2011] – Von Martin Scorsese mitproduzierte Doku, die sich die Frage stellt, ob der Mensch angesichts schwindender Ressourcen, Hungersnöten trotz Überproduktion, der Ungleichheit zwischen Arm und Reich und internationale Finanzkrise nicht in eine Fortschrittsfalle getappt ist. (Wdh.: 15.07./ 02.55 Uhr)
▪ 23.30 Uhr/ WDR/ „Taste the Waste“ [2011] – Doku von Valentin Thurn über die Folgen der globalen Verschwendung von Lebensmitteln. >Free-TV-Premiere<

► Für alle, die auch ORF 1 empfangen, gibt es heute um 21.50 Uhr mit der österreichischen Tragikomödie „Indien“ auch noch den passenden Film (nämlich Platz 3) zum gestrigen Top-25-Charts-Artikel »Eure Geheimtipps der 1990er Jahre«! (Wdh.: 02.25 Uhr) ◄

(Anmerkung zum Hauptartikel-Film: Wdh. um 02.50 Uhr!)

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BaltiCineManiac

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Danke! Das wird wohl leider nicht möglich sein, da es auch immer mit einigem Aufwand und vorhandener Zeit verbunden ist. Außerdem ist heute ein eher mauer TV-Tag. Am Wochenende würde die Aufstellung in der Form unendlich lang werden, da müsste man wohl radikal verkürzen. Ich guck mal ... ;)


moviee

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Vielen Dank!


fluxberg

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Sehr cooler Film!

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