RSS-Feed

Meinung » Tatort: Im Sog des Bösen

Im Sog des Öden

Veröffentlicht am 08.06.2009, 07:00

Klara Blum ermittelte als Kommissarin Gnadenlos mal wieder in Konstanz am Bodensee. Diesmal gerieten sogar die eigenen Kollegen in Mordverdacht.

Im Sog des Öden - Bild 1997477 © ARD / SWR

Kommissarin im Kuschelsessel

Zu Beginn erhielt die Kommissarin zum Dienstjubiläum einen Massagestuhl geschenkt. Das Auspacken dieses Geschenks war wohl der Spannungshöhepunkt eines weiteren konstruierten Tatorts, durch den Eva Mattes mit bräsigem Gleichmut waberte. Es mag zum Konzept dieses Teams gehören, aber die Behäbigkeit und das völlige Fehlen sympathischer Hauptfiguren machen die Bodensee-Tatorte regelmässig zu einer Geduldsprobe.

Klara Blum, von Mattes mit maximal drei verschiedenen Gesichtsausdrücken gespielt, bleibt eine unnahbare, tantenhaft-selbstgerechte Kommissarin, die mit ihrer Umwelt nur in Standpauken kommuniziert. Sebastian Bezzel wirkt als ihr Kollege Kai Perlmann allerdings nur marginal sympathischer. Nachdem der Polizist unter Verdacht gerät eine junge Frau erstickt zu haben, ergeht sich der Rest des Tatorts in einer ermüdenden Aneinanderreihung der immer gleichen Szenen. Blum gibt sich als völlig nüchtern, ermittelt ohne jede Regung gegen den Kollegen und dieser quengelt zunehmend entnervt rum, dass er sie nicht versteht.

Gelähmte Spannung

Das könnte spannend sein, wenn es gut geschrieben und gespielt wäre. Aber die Plattitüden, die Mattes und Bezzel dort austauschen, wirken genauso gewollt und erzwungen, wie die alberne (und absehbare) Auflösung. In der gibt Blum am Ende den Columbo, enttarnt in einem hanebüchenen Verhör den Kommissarsanwärter Fleiner (unterfordert: Hanno Koffler) als wahren Mörder, verhaftet in der letzten Minute noch ein paar schmierige Medikamentenschmuggler und löst obendrein nebenbei noch den zweiten Mordfall. Am Ende sehen alle ihr Unrecht ein und beugen sich der überwältigenden Weisheit von Tante Blum.

Das ganze ist emotional halb so aufwühlend wie der Reisewetterbericht und nicht annähernd so spannend. Besserung ist leider auch nicht in Sicht, denn solange das Ermittlerteam in dieser Konstellation weiterbesteht, werden sich auch gutwillige Regisseure daran die Zähne ausbeissen. In der vorigen Folge Tatort: Herz aus Eis retteten die grandiosen Nebendarsteller (und die weise Entscheidung, Blum und Bezzel nur am Rande zu benutzen) den Krimi in unterhaltsame Gefilde. Dieses Mal bleibt nur das uncharmante Gezänk zwischen den beiden und eine Story, die weder Spannung noch Fokus hat.

Eure Meinung gefragt. Wie hat euch der Tatort: Im Sog des Bösen gefallen?

Jetzt kommentieren und bewerten!


Batzman (Oliver Lysiak)

News gefällt mir weitere News


4 weitere Bilder zum Artikel



Kommentare

über Im Sog des Öden

spofan

es war sicher nicht einer der besten Tatorte, aber durchaus ansehbar und erträglich, wenn ich aber lese, was sogenannte Kritiker dazu zu schreiben haben, dann sollte man den Beruf des Kritikers doch besser abschaffen..... Wichtigtuer und Grosskotz

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten

suenni

erst mal richtig lesen, dann evtl. pöbeln....


DieterH

Von wegen bräsig.....War der sogenannte Kritiker im falschen Tatort? Solche gehässigen kommentare sind diesem Tatort nicht angemessen. Wirklich: päpstlicher als der Papst!


KuHa56

... also, ich denke es war ein sehr ansehnlicher Tatort. Die Handlung war gut und ich denke auch realistisch aufbereitet. Es muss ja nicht immer ein bluttriefender Tatort dabei heraus kommen. Ich kann nnur sagen, weiter so.

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

janus88

Weiter so? Nein Danke! Kritiker abschaffen?
auchFalsch gottlob gibts sies noch!
Also: Die selbstherrliche und störrische Kommisarin eine Fehlbesetzung! Einer der Tatorte die man ruhig absetzen könnte!

Kommentar gefällt mir Antworten

Greta001

So übel, wie in der Kritik hier, war der "Tatort" nun wahrlich nicht. Der geschniegelte Kommissarsanwärter wurde zwar schon relativ früh ein wenig "merwürdig", aber ich zum Beispiel vermutete nicht, dass er etwas mit dem Tötugsdelikt zu tun hatte, sondern eher - aus Karrieredenken - den Staatsanwalt über den Kopf der Kommissarion hinweg mit Infos versorgte. Dass eine erotische Beziehung zwischen den beiden Männern bestand, war dann doch echt eine Überraschung. Nebenbei: Bei d e r Frau, die da so jammervoll herumwuselt, hätte ich auch den jungen Polizeianwärter bevorzugt!

Kommentar gefällt mir Antworten

leoman

ja ja diese Profikritiker,man muß bei uns ja alles in den Dreck ziehen.Müssen denn immer Autos explodieren,oder blutige gemetzel gezeigt werden??Das geben doch die Nachrichten genug her,außerdem,wer solche Krimis nicht mag,es gibt einen kleinen Knopf an der Fernbedienung,Power oder so ähnlich.
Ich kann auf die sogenannten Kritiker verzichten.

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Immererstaunt

Sind wir alle schon so abgestumpft, dass wir nur noch Blut und Leichen sehen wollen, oder hoch psychologische Krimis? Kann es nicht auch mal ein Krimi sein, am Sonntag Abend, den man einfach > genießen < kann. Ich fand diesen Tatort für gut aufbereitet und die Schauspieler auch voll in ihrer ihrer Rolle integriert.

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

biggihamm

Guten Morgen,
es war ein sehr guter Krimi mit tollen Schauspielern.
Es gibt Menschen die einen anderen Geschmack haben und das ist auch gut so.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Cantassaris

Der Krimi war vielleicht ein bißchen langweilig, trotzdem habe ich ihn genossen als Entspannung nach den Lügen über die EU-Wahl.
Der Vertrag von Lissabon beinhaltet die Todesstrafe und eine Lizenz zum globalen Völkermord.
Davon hat nicht einmal die Linkspartei gesprochen, wenn sie auch die einzig richtige Forderung gestellt hat : abrüsten.

Da mag die Komissarin Beck etwas verschlafen wirken, ich halte sie für einen ehrlichen Menschen. Daher ist sie wohltuend.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

goethe

Es wäre verwerflich, wenn wir alle einer Meinung wären. Aber ich werde das Gefühl nicht los, dass alle Kritiken über Tatorte, die ich hier immer wieder lese, miserabel sind, im Gegensatz zu den diversen Meinungen des Publikums, die das Gegenteil ausdrücken. Was ist also mit dem besagten Kritiker los?

Kommentar gefällt mir Antworten

dignus est

wer um alles in der welt ist eigentlich "batzman"???
auch so ein selbsternannter kritiker, der nie einen preis erhalten wird???

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

suenni

kann man nachlesen auf seiner seite....ein miesepeter. der sich außerhalb seines genrs bewegt und andere geschmäcker nicht akzeptiert.


Wombat

Der Herr Batzman ist mit Sicherheit offen für jede Diskussion. Wenn er eine Meinung zu einem Film oder einer schauspielerischen Leistung vertritt, dann ist dies wohl sein Job als Kritiker.
@dignus est Wieviele Preise muss man denn gewonnen haben, um so ein "echter" Kritiker zu sein?


33404881

Hallo,
zum Glück sind geschmäcker verschieden. Ich fand den Tatort gut. Ein Kritiker muß kritisieren, sonst hätte er seinen Beruf verfehlt. Ein Film kann 10 Oskars bekommen, wenn man Kritik sucht findet man die auch.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

grauerpanther04

Moin moin,

öde fand ich den Tatort auch nicht im Gegensatz zum immergleichen Rumgenöhle von "Batzman". Mit "Profikritiker" ist er aber doch arg überbewertet, das liest sich ja immer ein bißchen so, als ob ein schwarzer Rollkragenpullover sein Poesiealbum vollkritzelt. "Sehr kritisch", ein bißchen flapsig und meist mit so schönne Worten wie "bräsig" gewürzt, damit auch jeder mitbekommt, was für ein hippes Schreiberleinchen zur Feder gegriffen hat.

Meine frankophilen Freunde würden statt eines Kommentars wahrscheinlich nur "mal" an ein
Schaumgebäck erinnern, dass so ähnlich klingt wie Beziers sich aber mehr auf den Zustand des Kritikers bezieht.

Wird wirklich Zeit, dass hier mal ein paar differenziertere Kritiken zu lesen sind, im Gegensatz zu so manchem anderen Tatort war dieser zumindest auch sehr auf den sicher nicht leichten Konflikt der internen Ermittlung fokussiert. Aber das ist Batzmann beim Chips knabbern wohl entgangen.

Vielleicht läßt die Filmwelt ja mal Kritiker ran, die ein bißchen mehr vom Film verstehen oder erspart einem zumindest das ewig Montag morgendliche Ärgernis Batzman. Bei der FAZ kann man übrigens Projekte für "Zeitung in der Schule" anmelden, das wäre schon mal ein Schritt.

Kommentar gefällt mir 5 Antworten

grauerpanther04

Danke, gut so schlaue Leute wie Dich im Netz zu finden, befürchte aber Dir geht es ähnlich wie Batzman. Na ja der Sommer ist ja noch lang. Viel Glück


alanger

merci beaucoup, monsieur grandement.


achim gerhard

Komischerweise ist jeder Tatort, den ich gut finde schlecht.
Und jeder ,den ich schlecht finde gut im Sinne des Kritikers.
Diesmal muss ich die Konstanzer loben.Zum ersten Mal haben mir die beiden gefallen.Besonders die Vernehmung ihres Partners fand ich ziemlich gut.Bleibt zu hoffen, dass sie diese Annäherung auch in den nächsten Tatort retten.

Kommentar gefällt mir Antworten

Johnboy

Also ich fand den Tatort sehr gut. Ich schaue nicht so regelmäßig, weswegen ich mich gegen Ende fragte, als noch 10 Minuten Zeit waren, wie die den Perlmann noch aus der Nummer rauskriegen wollten. Mich hat die Ermittlungsweise der Hauptkommissarin beeindruckt, Ihre Gewissenheit aber dennoch vorhandene Emotion, einen Kollegen aus diesem "Alptraum" zu befreien. Sie stand die meiste Zeit ziemlich alleine da und hat sich nicht dazu verleiten lassen, den Blickwinkel für den Fall durch Befangenheit einzuengen.

Kommentar gefällt mir Antworten

Detailarbeit

Kommisarin Blum sah sich mit einem Konflikt konfrontiert, der durchaus nachvollziehbar ist und sehr gut dargestellt wurde. Die psychologische Komponente stand dabei im Mittelpunkt. Die Courage der Kommissarin Blum - sich auch gegen Widerstände im Kollegenkreis durchzusetzen - war durchaus glaubwürdig dargestellt und für mich wirkte Eva Mattes keineswegs tantenhaft. Mattes wirkte zwar entschlossen aber keineswegs knallhart. Die Mischung stimmte und erlaubte auch ganz normale menschliche Züge. Vielmehr nerven mich die sogenannten Powerfrauen, die gewollt emanzipiert wirken und ihre männlichen Kollegen an Härte zu übertreffen versuchen. Ich hoffe nicht, dass diese Art von weiblichen Ermittlern - die vermutlich durch amerikanische Serien inspiriert werden (z.B. Miami CSI usw.)- Standard im deutschen Fernsehen werden. Daher hoffe ich, dass Kommissarin Blum weiter ermittelt. Nebenbei fand ich die bisherigen Tatorte aus Konstanz nicht dröge. Der Fall, wo Blum und Perlmann in einem Internatsmord ermitteln, war sehr spannend.

Kommentar gefällt mir Antworten

Wacho

Lieber Batzmann, Sie würden besser "SCHWATZMANN" heißen! Ihr Artikel ist öde!
Vielen Dichtern, Schauspielern usw. wurden schon Denkmäler gesetzt - aber haben Sie schon einmal ein Denkmal für einen Kritiker gesehen.
Konkret zum Tatort-Artikel von Ihnen: Für mich sind die Konstanzer Ermittler ähnlich Klasse wie die aus Münster - mit dem Unterschied, dass Eva Mattes deutlich besser aussieht. Ihre Darstellung kommt - so hoffe ich - der Wirklichkeit einer Kommissarin sehr viel näher. Ein solcher Ermittler muss mit Ruhe und Nachdenklichkeit an die Arbeit gehen. Das tut Frau Blum! Und der Schlussatz von ihr - "Du wirst es in Zukunft noch besser machen, weil du kurz auf der anderen Seite warst." - ist ein würdiger und toller Abschluss für einen prima Tatort, der, wenn man ihn sich mit Verstnad und Herz angesehen hat, zuweilen sogar das Blut in den Adern gefrieren ließ: Ein offensichtlich unschuldiger Verdächtiger muss die ganze Prozedur über sich ergehen lassen. Aber das haben Sie - Wichtigtuer Schwatzmann - offensichtlich nicht verstanden...
Trotzdem viele Grüße ...

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Reimer

Zum Glück gibt es noch Kritiker, die völlig objektiv urteilen können (was ich bei Batzmann bezweifele). Die Kritik aus der heutigen sh:z, der ich mich voll und ganz anschließen möchte. Außerdem könnte ich es nicht so treffend ausdrücken:

"Was es heißt, wenn der engste und eigentlich so vertraute Mitarbeiter plötzlich gar nicht mehr so integer scheint wie gedacht, musste Hauptkommissarin Klara Blum (äußerst souverän: Eva Mattes) erfahren. Ausgerechnet ihr Kollege Kai Perlmann (hatte endlich Gelegenheit, sein schauspielerisches Können zu beweisen: Sebastian Bezzel) stand unter Mordverdacht. Fern jeder polizeilichen Realität musste Blum gegen ihren langjährigen Mitarbeiter ermitteln. Wie die prinzipientreue Bodensee-Kommissarin unbeirrt gegen Perlamnn vorging und sich auch nicht von den empörten Teamkollegen aus der Ruhe bringen ließt, war sehenswert. Insbesondere das eindringliche Finale am Verhörtisch inszenierte Regisseur Didi Danquart toll. Ein Weremutstropfen blieb am Ende dennoch: Warum ausgerechnet die beiden Kommissaranwärter die Tat begangen hatten, wurde nicht klar genug verständlich."
MARIA FRANZ

Kommentar gefällt mir 1 Antworten

Batzman

Ich weiß nicht wirklich woher die in Deutschland weit verbreitete Fehlannahme rührt Kritiker sollten objektiv urteilen. Ein Kritik spiegelt immer die subjektive Sicht einer - im besten Falle - filmisch gebildeten Einzelperson wieder, selbstverständlich auch ohne den immer wieder gern unterstellten Anspruch auf Allgemeingültigkeit.


vrids

Da ich aus beruflichen Gründen den Tatort erst aufzeichne und dann zu später Stunde anschaue gibt es immer zwei Möglichkeiten:
- entweder der Tatort ist spannend, dann schaue ich bis zum Schluß.
- oder der Tatort ist langweilig, dann breche ich nach der Hälfte ab und verschiebe den Rest auf den nächsten Tag.

Den gestrigen Tatort habe ich bis zum Schluß geschaut!!!

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

samsdad

beruflich???
was machst du?


Hotte70

Spannend fand ich die Sache bis zum Ende.

Kommentar gefällt mir Antworten

gregorji

Ich glaube, ein Krimi könnte noch so spannend sein, so würde Batzmann immer noch was finden, um daran herum zu nörgeln.
Gregorji

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Batzman

In der ZEIT hat übrigens auch so ein Möchtegern-Kritiker und Nörgler schlecht über Tante Blum geredet:

Fazit: "Blum hat kein Verständnis für verlorene Seelen im Drogenhimmel, viel weniger noch für Polizisten, die nicht wissen, auf welcher Seite sie stehen. Perlmann hat sich nämlich intensiv auf die schöne drogenbleiche Constanza eingelassen, und als Blum ob seiner Kurzzeit-Enthemmung die Backen aufbläst, tun wir es ihr nach. Wir sind schon mehr als ein bisschen erbost.

So stellt sich also Onkel Horst auf’m Kanapee die Welt der Pillenschlucker und Koksnasen vor. Was will man uns lehren, was steht auf der schwarzen Tafel? Dass das alles kakapfui ist, keine Macht den Drogen, Macht allein der Nüchternheit. Sehen wir sofort ein, denn wir haben nicht verzagt und Zeitzeugen befragt. Unsere Befunde: Haschraucher verblöden binnen Jahresfrist, Kokser vertrotteln noch schneller, der schnellste Weg zum Grab ist Heroin, und wer Amphetamine frisst, ist ein naturtrüber Lurch. In der heilen Welt lässt sich der Drogensumpf nicht austrocknen. Es glauben aber nur die Spießer an die scharfen Kontrollen an der Grenze zwischen Gut und Böse.

Jetzt haben wir uns selbst beim Aufsagen eines Lehrsatzes ertappt, also schämen wir uns und leiden mit der Frau des Staatsanwalts, der sie wegen eines jüngeren Mannes verlassen hat. Wir haben nichts gegen Alibischwule einzuwenden, genauso wenig wie gegen Alibistreifenpolizisten. Es kommt zu einem wirren Finale im Vernehmungszimmer. Nach getaner Arbeit sitzen Blum und Perlmann auf der Parkbank und füttern nicht die Möwen. Nein. Sie sitzen da, als würde ihnen nach einem großen Besäufnis der Kopf brummen."

Ganze Kritik
http://www.zeit.de/2009/24/Tatort

Kommentar gefällt mir Antworten

mor18

Welchen Krimi hat der Kommentator gesehen ??

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

alanger

schön das dir dein eigener kommentar gefällt;)


samsdad

hallo oliver batzmann
bist du wirklich kritiker?

Kommentar gefällt mir 3 Antworten

samsdad

hmmm
komisch


Batzman

well, you live and learn.


HansZi

Im Vergleich zu den Tatorten in den Wochen zuvor (ausnahme der letzte Tatort aus München) war der gestrige leider unter dem Durchschnitt. Zu Ende kam ich mir vor wie bei Barbara Salesch: Ein Kripoanwärter hat ne Affäre mit dem Staatsanwalt, der andere ist der Mörder im Affekt, ohne Motiv. Der beschuldigte Kommissar hört einfach nicht auf auf eigene Faust zu ermitteln und löst mirnichts dirnichts mit gestellt aussehenden ultrascharfen Handybildern den 2. Handlungsstrang. Die erwischten Medikamentenschmuggler geben dann noch schnell den 2. Mord zu, weil ist ja schon 20 vor zehn, gleich ist Feierabend. Zum Ende darf dann Frau Blum dann noch den Kaffee ihres gebeutelten Kollegen retten. Tut mir Leid, bei mir bleibt der bittere Nachgeschmack leider bestehen.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Gerdy

Ich fand den gestrigen "Tatort" nicht schlecht, abgesehen
davon, dass Eva Matthes für mich kein ansprechendes Äußeres
hat und an ihrer Stelle ganz gut eine anziehendere Schau-
spielerin die Kommissarin spielen könnte.

Kommentar gefällt mir Antworten

Heiner-Maria

Es reißt nicht ab. Diesen Sonntag trat der Tatort wieder zum Niveau-Limbo an. Das Ergebnis: Auch der SWR tat sich leicht die flachen Vorgaben der vergangenen Folgen trickreich zu unterbieten. An die Stelle einer Story trat ein Verdacht, der nie wirklich einer war. Zurück blieb Nichts plus 5 Minuten.

Kommentar gefällt mir Antworten

anwoxlog

Es ist fast so wie in der Fußball Bundesliga, wo die Herren Schiedsrichter glauben, dass sie die wichtigsten Protagonisten des Spiels sind und der Sport nicht Fußball, sondern Schiedsrichterball heißt! Sei das Spiel jetzt gut, oder schlecht! So glauben halt viele selbsternannte TV Kritiker auch, dass ihre Kritik die Krönung der ganzen Sendung sei. Und das nur ihre Meinung die einzig wahre ist! Aber nicht der Kritiker entscheidet wie öde, oder spannend ein Krimi war, sondern einzig und alleine der Zuschauer! Und das ist auch gut so! So hat eben jeder Einzelne seinen ganz eigenen Geschmack! Und in einer Demokratie darf auch jeder sagen was er denkt und kritisieren was er möchte! Sei’s drum Klara Blum, ermitteln sie weiter!

Kommentar gefällt mir Antworten


Deine Meinung zum Artikel Im Sog des Öden

Bitte logge dich ein oder registriere dich um einen Kommentar zu schreiben.