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In Formicula zertreten Ameisen schon mal Menschen

Huch! Eine Riesenameise in Formicula
© Warner
Huch! Eine Riesenameise in Formicula

Formicula widmet sich dem in den 1950er-Jahren beliebten Thema, was der Mensch durch seine Faszination mit der Atomkraft und ihren kriegerischen Anwendungen so alles anrichtet, ohne groß drüber nachzudenken. Formicula war der erste Film, der mit zu Riesenmonstern mutierten Tieren aufwarten konnte. Hier sind es Ameisen, in Tarantula zum Beispiel ist es eine Spinne. Formicula ist von Regisseur Gordon Douglas in einem halbdokumentarischen Stil gehalten, was seiner Wirkung einen zusätzlichen Kick gibt.

Als in der Wüste New Mexicos ein allein umherwanderndes Mädchen entdeckt wird, stehen die Behörden vor einem Rätsel. Als wenig später die verstümmelten Eltern des Mädchens gefunden werden, ist sowohl weitere Verwirrung als auch Aufklärung in Sicht: Die Toten sind voll mit Ameisensäure, allerdings kann es sich bei den Angreifern nicht um gewöhnliche Ameisen gehandelt haben. Schließlich steht fest, dass die Übeltäter mutierte Riesenameisen sein müssen!

Regisseur Gordon Douglas kommt eigentlich vom komischen Fach, führte er doch bei etlichen Folgen der Filmreihe Die kleinen Strolche und bei einigen Laurel & Hardy-Filmen Regie. In einer winzigen Rolle als Air Force Sergeant ist in Formicula Mr.Spock Leonard Nimoy zu sehen.

Heute im TV: Formicula (1954)
Wann: 22:00 Uhr
Wo: arte

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