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ITFS Teil 3

Baby-Groot - Der Liebling unter den Guardians
© Disney
Baby-Groot - Der Liebling unter den Guardians

Nach dem eher schwachen Ende des Vortages, ging es leider auch recht schwach weiter. Mit der Wiederholung des letzten Wettbewerb Teiles.

Der Wettbewerb fing mit dem mittelmäßigen "Ariadne's Thread" an, welcher das Leben einer Frau erzählte, welche einen Großteil ihres Lebens mit Wäsche aufhängen verbringt. Dies war natürlich als eine Metapher gemeint, nimmt sich aber sehr viel Zeit um den überdeutlichen Punkt rüber zubringen. Sehr gut gefallen hat mir hingegen "Johnno's Dead", auch wenn hier zum Großteil in Live-Action gedreht wurde. "Roda Pantura" hingegen wusste mit der Geschichte eines LKW Fahrers, der sich einem sündigen Leben hingibt, ebenfalls die Geduld zu strapazieren. "Bene's Horizon" war dann wieder okay. Richtig schlecht war jedoch "Impossible Figures and other Stories II" und hat mich den ganzen Tag genervt. Auf diesen Streifen hätte ich gerne verzichten können, vor allem da dieser auch sehr lange dauert. Als nächstes kam der hübsche und zumindest kurze "Branded Dreams", welcher einfach nur einen schönen Traum, gefüllt mit Werbung zeigt. "Untamed" war recht interessant und zeigt eine Tochter, die versucht ihren Wolfsvater mit Musik zu bändigen. "Deer Flower" war hingegen einfach nur ein bisschen verrückt, insgesamt aber uninteressant.

Weiter ging es auch wieder mit den Tricks for Kids. Mit "The Runaway Biscuit" wurde nette, wenn auch seltsame Unterhaltung geboten. Ein Haufen von Tieren leben im Wald und ein Kaninchen will einen Kaninchen Keks, dieser erwacht jedoch zum Leben. Schließlich wird der lebendige Keks akzeptiert von den anderen Tieren und es werden weitere Kekse gemacht. Seltsam, da dieser Keks dann doch auch lebendig werden müsste, also würde dieser dann wohl auch nicht gefressene werden, oder? Vielleicht liegt es nur an mir, aber ich fand es seltsam. "Youpla" behandelte lediglich Farben und Formen. "The Teeny-Weeny Fox" war dann schon interessanter. Regelrecht deprimierend war hingegen "1 Minute My Cat In me" (komischer Titel), welcher den Tod thematisiert. Dabei ging es aber nicht so sehr darum, mit dem Tod umzugehen und ihn zu akzeptieren oder etwas in der Richtung, nein, es wurde erklärt, wie der Tod des Tieres in den Kreislauf des Lebens passt, was nüchtern, und, meiner Meinung nach, nicht kindgerecht erklärt wurde. Als nächstes gab es mit "Dragon Hunt" einen gelungenen Ansatz um Geschlechterrollen aufzubrechen. Als letztes gab es dann "SWIFF", eine nette Geschichte über einen Außerirdischen, der auf die Erde abstürzt und sich, zunächst widerwillig, mit einem Erdenjungen zusammentut und sich schließlich mit ihm anfreundet.

Etwas später ging es dann weiter mit "Big Fish & Begonia". Dieser japanische Fantasy Film war zwar nicht gerade großartig, aber interessant und unterhaltsam genug um mich bei Laune zu halten. Außerdem gibt es hier den ultimativen "Friendzone-Move" von einer der Hauptfiguren. Allein dafür lohnt es sich schon den Film zusehen. Zwar konnte mich die Story nicht vollends überzeugen und es gab einige Ungereimtheiten bzw. unlogische Momente, aber es wird eine tolle und bunte Welt geboten.

Schließlich kam es zu einem der Higlights des Festivals, natürlich ist es "Guardians of the Galaxy Vol. 2". Fand ich den ersten Teil noch gut aber nicht toll, war dieser wirklich toll. Mit einem tollen Cast, tollem Soundtrack, tollen Effekten und einer tollen und besser fokussierten Story als in Teil Eins, fand ich den Film einfach Großartig. Da machte es mir auch nichts aus, dass es recht heiß und voll im Kino war. Für mich endlich wieder ein Marvel Film bei dem ich sagen kann, der war gut ohne hinzufügen zu müssen, aber er ist halt genauso wie die anderen Marvel Filme. Zwar habe ich gehört das einige Leute anderer Meinung sind, aber ich persönlich würde den Film empfehlen.

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