James Bond in Berlin gesichtet

Daniel Craig in Ein Quantu Trost
© Sony Pictures
Daniel Craig in Ein Quantu Trost

Die Presse durfte gestern Ein Quantum Trost sehen. Natürlich finden sich bereits einige Kritiken im Internet. Wer nichts über das neue Abenteuer von 007 (Daniel Craig) erfahren will, sollte jetzt nicht weiterlesen.

Ein Quantum Trost ist der kürzestes James Bond-Film aller Zeiten. In nur 106 Minuten jagt 007 von einer Action zur nächsten, von einem Ort der Welt zum anderen. Keine Ruhepause für den Agenten, kein Verschnaufen für den Zuschauer.

Es wird einige Zitate aus früheren Bond-Filmen geben, die Kenner der Materie in Verzücken versetzen. Verändert hat sich allerdings vieles: Die kleinen verspielten Dinge, die Gadgets, fehlen wie bereits im Vorgänger James Bond 007 – Casino Royale. James Bond hat sich durch seine Körperlichkeit neu erfunden und ist ganz auf der Höhe der Zeit, denn es geht um das schwarze Gold, um Öl.

Nahtlos ist der Übergang von James Bond 007 – Casino Royale zu Ein Quantum Trost und so können Fans auch erstmal die Fortsetzung eines James Bond-Films sehen. Peter Zander in der Welt gibt die Empfehlung, sich den älteren Film noch einmal anzuschauen, damit alles parat ist.

Sein Fazit zum Film lautet: "Bond – das war die beste Idee, um die Serie zu retten – hat sich von all den vermeintlich unvermeidlichen 007-Ingredienzien befreit, den “Bond, James Bond”-Sprüchen, der Martini-Bestellung etc. etc. Er scheint sich hier aber auch von manchen Stärken wie Drehbuch und starker Partnerin zu entfernen. So ist –, das bleibt als ein Quantum Trost – zwar ein solider, packender Action-Film daraus geworden, aber auch nicht mehr. Vielleicht lag die Messlatte nach “Casino Royale” auch einfach zu hoch."

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