Karrierefrauen im Kino - eine Lachnummer?
SchnabelPower (Sophie Charlotte Rieger), Veröffentlicht am 19.07.2012, 08:50
Rebecca Hall telefoniert sich in Lady Vegas zum Erfolg
© Wild Bunch
Die US-Amerikaner sind stolz darauf, dass es in ihrem Land möglich ist, vom unterbezahlten Tellerwäscher zum berühmten Millionär aufzusteigen. Kein Wunder, dass diese Idee auch den Plot zahlreicher Filme bildet. Allerdings sind es in den meisten Fällen männliche Protagonisten, deren Erfolgsgeschichte erzählt wird. Und steht doch einmal eine Frau im Mittelpunkt, dann werden ihre Errungenschaften weggelacht. So ist auch die Hauptfigur in Lady Vegas kaum mehr als eine Witzfigur. Beth (Rebecca Hall) kommt mittellos und unbedarft ins große böse Las Vegas. Doch statt als Cocktail-Kellnerin durchzustarten (was für ein Karriereplan!), tritt sie eine Stelle bei dem Berufsspieler Dink (Bruce Willis) an. Was genau Beth eigentlich für diese Arbeit qualifiziert bleibt relativ unklar, auch wenn ihr grundsätzlich eine mathematische Begabung zugestanden wird. Viel wichtiger aber ist, dass es sich bei Lady Vegas um eine Komödie handelt und Beth des Publikum eher zum lachen bringt, als dass sie jemand bewundern würde. Und mit diesem Schicksal ist sie nicht alleine!
Von eiskalten Karriereristen und erfolgversprechenden Liebeleien
Im letzten halben Jahr bescherte uns Hollywood mit Die Kunst zu gewinnen – Moneyball und The Ides of March – Tage des Verrats gleich zwei Geschichten von Männern, die mit Hilfe von Geschäftssinn und Ehrgeiz die Karriereleiter erklimmen. In beiden Fällen wählten die Regisseure die Form des Dramas, um den Ereignissen den notwendigen Ernst zu verleihen. Ob Baseballmanager oder Polit-Berater, die porträtierten Männer nutzten ihre vielseitigen Fähigkeiten, um berufliche Erfolge einzufahren und damit das Publikum zu beeindrucken. Vergleichbare Filme, in denen Frauen die Hauptrollen spielen, suchte ich im Rahmen meiner Recherche vergebens. Mit viel Wohlwollen ließen sich noch am ehesten Einmal ist keinmal und Der ganz normale Wahnsinn – Working Mum als Vergleiche heranziehen. Bei beiden handelt es sich jedoch nicht nur um Komödien, auch spielen die Liebesbeziehungen der Protagonistinnen eine weit größere Rolle als ihre berufliche Qualifikation.
Zugegeben: Es gibt auch rührselige Filme über männliche Aufsteiger. Das Paradebeispiel für den „Vom Tellerwäscher zum Millionär“-Plot ist wohl Das Streben nach Glück. Es hat eine Weile gedauert, bis ich hierfür eine weibliche Entsprechung gefunden habe und so ganz zufrieden bin ich mit dem Vergleich noch immer nicht. Doch in Manhattan Love Story lässt sich zumindest ein ähnlicher Ansatz entdecken: Jennifer Lopez beginnt als mittelloses Dienstmädchen und eröffnet am Ende des Films gar ihr eigene Firma. Jedoch ist dies im Gegensatz zu Will Smiths steinigem Weg zum Erfolg nicht ihren eigenen Fähigkeiten zuzuschreiben, sondern lediglich ihrer günstigen amourösen Verbindung zu einem Millionär. So handelt es sich bei Manhattan Love Story weniger um eine echte Erfolgsstory als mehr um ein sexistisches Märchen à la Pretty Woman.
Vom Aufstieg der Männer und Niedergang der Frauen
Widmen sich Kinofilme dem Portrait berühmter Persönlichkeiten, kann natürlich nicht auf Frauen verzichtet werden. Die eine oder andere Dame hat ja in der Tat Großes vollbracht und das will das Kino glücklicher Weise nicht vollkommen verschweigen. Vergleichen wir jedoch beispielsweise das Künstlerportrait Walk the Line mit dem französischen Pendant La Vie en rose fällt auf, dass ersteres Johnny Cash auf dem Höhepunkt seiner Karriere entlässt, während Edith Piafs filmische Biographie ihre Hauptfigur bis zum Tod begleitet. Auch Die Eiserne Lady, die wohl stärkste Kinofrau dieses Jahres, verkommt am Ende ihres Leinwandauftrittes zu einer dementen alten Oma. Ähnlich verhält es sich übrigens auch mit sportlichen Erfolgen auf der Leinwand. Russell Crowe gelingt in Das Comeback – Für eine zweite Chance ist es nie zu spät ein gefeiertes Box-Comeback, während Hilary Swank in Million Dollar Baby das Zeitliche segnen muss. Da drängt sich der Verdacht auf, dass der Erfolg von Frauen im Film nur dann akzeptabel ist, wenn der Zuschauer auch ihren Niedergang miterleben kann. Mit ihrem Tod ist die Welt wieder im Gleichgewicht, als wäre der bewundernswerte Weg der Protagonistin nur ein Ausrutscher des Universums gewesen.
Und was machen die deutschen Frauen so?
Die klassische Erfolgsgeschichte, wie die US-Amerikaner sie gerne verfilmen, ist in Deutschland schon aus rein kulturellen Gründen seltener. Und geht es doch mal um den beruflichen Aufstieg einer Filmfigur, wird dieser geschlechtsunabhängig gerne in eine Komödie gepackt. Einen Unterschied gibt es aber doch, denn während Bushido in Zeiten ändern Dich von niemand Geringerem als Uli Edel ein Portrait gewidmet wurde, warte ich noch immer vergeblich auf die filmische Biographie von Sabrina Setlur (ok, ob ich das wirklich sehen will ist eine andere Frage, aber hier geht es ums Prinzip!). Wenn überhaupt von Erfolgsstorys im deutschen Kino gesprochen werden kann, wäre auf der Männerseite als jüngstes Beispiel der Film Blutzbrüdaz zu nennen, in dem Sido in einer – natürlich vollkommen fiktiven – Geschichte, vom mittellosen Rapper zum Hip Hop Star aufsteigt. Erfolgreiche Frauen sahen wir im deutschen Film vor etwa einem Jahr in Eine ganz heiße Nummer. Was die kleine Feministin in mir dazu sagt, dass die Damen hier mit Telefonsex ans große Geld kommen, muss ich wohl nicht ausführen.
Sinn- und Ursachensuche: Wie viel Emanze darf „frau“ sein?
Vielleicht ist es ja vollkommen überflüssig, solche Vergleich anzustellen und sich über die Ergebnisse zu entrüsten. Als ich mit der Recherche für diesen Artikel begann, suchte ich hauptsächlich einen Aufhänger, um ein paar Zeilen zu Lady Vegas zu schreiben. Je mehr ich jedoch las, desto lauter schrie die kleine Feministin mir „Hängt sie!“ und trampelte mit ihrem „Frauen an die Macht“-Banner durch mein Kleinhirn. Aber Schreien und Meckern alleine reichen natürlich nicht aus. Viel wichtiger ist doch jetzt die Frage nach dem Warum. Es lässt sich ja nicht einmal behaupten, dass die erwähnten Filme über Frauen nur das Produkt männlicher Filmemacher seien. Phyllida Lloyd saß bei Die Eiserne Lady auf dem Regiestuhl und Julie Anne Robinson ist für Einmal ist keinmal verantwortlich. Aber was ist es dann, das Filmemacher davon abhält, ernstzunehmende Filme über erfolgreiche Frauen zu produzieren, die nicht mit dem Niedergang oder gar Tod ihrer Protagonistinnen enden? Ist die Konkurrenzfähigkeit weiblicher Karrieristinnen wirklich so bedrohlich, dass sie in der kulturellen Repräsentation verschwiegen oder kleingeredet werden muss? Ich mag das noch nicht so richtig glauben.
Immerhin – und mit diesem positiven Ausblick möchte ich hier enden – gibt es Grund zur Hoffnung. Mit Erin Brockovich hat Steven Soderbergh einst einen wirklich starken weiblichen Leinwandcharakter erschaffen, der sich mit Hilfe der eigenen Fähigkeiten hocharbeitet. Und The Help, wenn auch aus der Perspektive afroamerikanischer Frauen zweifelhaft, zeigt das erfolgreiche Wirken einer begabten Frau. Es gibt sie also, die Karrieristinnen. Vielleicht braucht das Kino einfach noch ein bisschen Zeit, sie angemessen darzustellen.
Welche beruflichen Erfolgsstorys weiblicher Leinwandcharaktere fallen Euch ein? Was glaubt Ihr, warum Karrierefrauen im Kino so rar sind?
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Kommentare
über Karrierefrauen im Kino - eine Lachnummer?
Flibbo Thu, 19 Jul 2012 23:33:05 -0000
Kommentar löschenHaha, die gute alte Gender-Diskussion. Ich werd mich hüten!
Na gut, nur so viel: Frauen kommen in Filmen allgemein weniger vor als Männer, achtet einfach mal drauf - daher gilt das auch für Karrierefrauen. Genauso wie Frauen in allen anderen Vorzeigepositionen des Lebens weniger vorkommen. Ist halt so, dumm gelaufen. Frauen ziehen tendentiell im Hintergrund die Fäden, muss ja auch jemand machen!
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Markbln Thu, 19 Jul 2012 18:55:51 -0000
Kommentar löschenHier ein paar Tipps für Leute mit Nachholbedarf zum Thema:
Vergissmeinnicht 2010
Das Schmuckstück 2010
Up in the Air 2009
Beim ersten Mal 2007
Geheime Staatsaffären 2006
Krieg der Frauen 2006
Mein Weg zu dir 2003
Chocolat 2000
Single Bells 1997
Die akte Jane 1997
Female Perversions 1996
Grüne Tomaten 1991
Das Schweigen der Lämmer 1991
Working Girls 1988
Die Bankiersfrau 1980
abgesehen von den Spitzenkarrieren aus Denver Clan, Sex and the City, Club der Teufelinnen und den ganzen Biopics über weibliche Stars, die aus der Gosse kamen: Dreamgirls, Tina-Whats love got to do etc pp.
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FumerTue Thu, 19 Jul 2012 20:00:15 -0000
Antwort löschenWie viele dieser Filme stammen eigentlich von einer Regisseurin?
Markbln Fri, 20 Jul 2012 06:59:08 -0000
Antwort löschenUnd wieviel von albanischen Transsexuellen mit jüdischen Vorfahren?
FumerTue Fri, 20 Jul 2012 12:15:11 -0000
Antwort löschenWar doch eine berechtigte Frage, da es praktisch keine weiblichen Regisseure gibt!
FumerTue Fri, 20 Jul 2012 15:25:43 -0000
Antwort löschenWorum ging es dann? Ich hab doch nur aus reinem Interesse mal wissen wollen, wie viele dieser Filme eigentlich eine Frau zum Regisseur hatten. Ist das jetzt verboten?
Ben Kenobi Thu, 19 Jul 2012 15:10:15 -0000
Kommentar löschenSchöner und leider in fast allen Punkten zutreffender Beitrag. Endlos lesenswerter als Mr. Vegas' Kolumne. Mehr davon!
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RobinliebtFilme Thu, 19 Jul 2012 14:23:42 -0000
Kommentar löschenDa hat wohl wieder jemand die Küchentür aufgelassen... ;)
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Markbln Thu, 19 Jul 2012 12:14:04 -0000
Kommentar löschenAusgerechent die schlimmste Filme mit weiblichen Hauptakteuren zu nennen...ihh, da wirds einem ja schelcht.
Wo sind hier die Amzonen von Russ Meyer, die Dominas und Emanzen von Fassbinder, Tarantino, die Lesben aus L-Word, die Ripleys und erstmal die ganzen Kommissarinnen der deutschen Glotze?
Emanzipierte "Karriere" wird hier offenbar allein mit beruflichem Hochklettern im Job übersetzt. Wenn das mal nicht ne bürgerliche Sicht ist. Auf jeden Fall mir zu einseitig.
Weibliche Hauptfiguren sehe ich außerdem täglich und auch genug. Sowohl superstarke als auch supersscheiße. Genau wie beim männlichen Pendant.
Wenns um die Arbeitsbedingugen für Frauen im Fimbusiness geht, habe ich keine Ahnung. Aber das ist ein ganz anderes Thema.
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ihre-herrlichkeit Thu, 19 Jul 2012 12:17:05 -0000
Antwort löschenLesben zählen nicht. Sie repräsentieren nicht das weibliche Geschlecht in dem Sinne, sie sind eine Subnische, wenn man das so sagen kann.
ihre-herrlichkeit Thu, 19 Jul 2012 12:17:54 -0000
Antwort löschenDie Ripleys sind tot. Die Diskussion hatten wir vor ein paar Monaten mal. Da ging es auch um die Zurschaustellung von starken Charakteren vs. den Bambiäuglein, die heutzutage nur noch in den Filmen zu sehen sind.
Markbln Thu, 19 Jul 2012 12:19:33 -0000
Antwort löschen"Lesben zählen nicht" Satz des Tages. das sehen sie vermutlich ganz anders.
ihre-herrlichkeit Thu, 19 Jul 2012 12:43:18 -0000
Antwort löschenNein, das war schon ernst gemeint mit den Lesben. Damit meine ich, dass Lesben eben nicht repräsentativ sind, da sie weniger häufig eine Familie gründen, weniger dem Männercharme verfallen sind und (mit Verlaub) auch seltener tatsächlich feminin sind.
Atinuviel Thu, 19 Jul 2012 12:57:00 -0000
Antwort löschenSoso, wir repräsentieren nicht das weibliche Geschlecht... Ich glaube ich weiß zwar, wie du das meinst, es klingt aber (mit Verlaub) ganz schön doof.
ihre-herrlichkeit Thu, 19 Jul 2012 13:30:24 -0000
Antwort löschenWenn du weißt, was ich meine, warum klingt es dann doof?
Nein, ihr seid nicht die typischen Repräsentanten. Gründe habe ich aufgezählt.
Außerdem geht mir nicht um die Femininität in der optischen Erscheinung, sondern in der Persönlichkeit.
ihre-herrlichkeit Thu, 19 Jul 2012 13:31:55 -0000
Antwort löschenGibt auch genug Flintenweiber, die hetero sind, das stimmt, aber die repräsentieren eher das weibliche Geschlecht als Frauen, die mit Männern nichts am Hut haben und die sich häufig in einer Männerrolle einfinden und darüber hinaus wesentlich weniger häufig den Wunsch danach verspüren, eine Familie zu gründen und Hausfrau zu sein. Denkt mal bitte für 2 cent nach, bevor ihr hier rumkeift und einem Diskriminierung vorwirft.
ihre-herrlichkeit Thu, 19 Jul 2012 13:35:21 -0000
Antwort löschenAußerdem geht es hier um lesbische Karrierefrauen in Filmen. Ich kenne keinen Film, der davon handelt.
Atinuviel Thu, 19 Jul 2012 13:38:54 -0000
Antwort löschenDoof klingt es, weil das eine doch das andere nicht ausschließt, ich repräsentiere gerne beide Gruppen. Ich verstehe da nicht ganz, warum ich nicht Frauen im klassischen Sinne repräsentieren darf, nur weil ich weder mit Männern schlafe noch Kinder haben möchte (zumal es hier doch auch um altmodische Rollenvorstellungen geht)? Ich möchte dir auch keine Diskriminierung vorwerfen, ich dachte nur, dass die Formulierung unglücklich gewählt ist. Der Kinderwunsch ist übrigens bei Lesben in etwa genauso häufig, nur die Möglichkeiten nicht immer so gut.
Atinuviel Thu, 19 Jul 2012 13:44:06 -0000
Antwort löschenDrücke mich auch selbst gerade total umständlich aus, sorry...
ihre-herrlichkeit Thu, 19 Jul 2012 13:44:17 -0000
Antwort löschenKinderwunsch und Umsetzung sind 2 verschiedene paar Schuhe. Zwar gibt es den Lesbian Baby-Boom, aber der ist nicht gleich häufig verteilt zu heterosexuellen Müttern.
Das Eine schließt das Andere deswegen aus, weil Lesben aufgrund der o. g. Merkmale einfach nicht in die Kategorie "typische Frau" fallen. Wir diskutieren doch darüber, warum es keine Darstellung von erfolgreichen Frauen in Filmen gibt. Kritisiert wurde ja besonders das schwache Bild der Frau, die sich vom Mann abhängig macht. Dreht man jetzt einen Film über eine lesbische Frau, die erfolgreich ist, heißt es "Ja, aber das sind doch Lesben. Das ist doch was anderes. Was ist mit der normalen Frau, die sich in einen Mann verliebt und Mutter wird?" Verstehst du nicht den Unterschied?
Sinister Kid Thu, 19 Jul 2012 13:50:06 -0000
Antwort löschen"Der Kinderwunsch ist übrigens bei Lesben in etwa genauso häufig, nur die Möglichkeiten nicht immer so gut." – Die Möglichkeiten sind u.a. nicht so gut, weil Frauen weniger verdienen und eine Familie schlechter ernähren können.
Unter anderem dabei kommt das mit den Frauen, den Lesben und der mangelnden Gleichberechtigung wieder zusammen.
Sinister Kid Thu, 19 Jul 2012 13:58:39 -0000
Antwort löschen@ihre-herrlichkeit: Ich glaube, dass Lesben genauso von der Ungleichberechtigung der Frau betroffen sind wie Heten. Egal ob "Tussi" oder "Flintenweib", ob kurze oder lange Haare, ob Nagellack, ob feminin oder burschikos. Jede Art Frau bekommt das – subtil oder ganz offen – zu spüren. U.a. weil Frau Lesbe ja keinen Stempel auf der Stirn hat.
@Markbln: Die L-Word-Lesben repräsentieren allerdings genauso wenig die Alltagslesben, wie Julia Roberts Lieschen Müller repräsentiert.
ihre-herrlichkeit Thu, 19 Jul 2012 14:01:42 -0000
Antwort löschenNaaajaaaa, ganz so stimmt das nicht.
Frauen verdienen tatsächlich weniger, aber sie bekommen ja bei der Mutterschaft ebenfalls staatliche Unterstützung. Und es gibt auch eine Menge heterosexueller, alleinerziehender Frauen. An der Einkunft liegt es nicht, sondern vielmehr an der Verfügbarkeit.
Lesbische Mütter lassen sich (grob natürlich) in folgende Gruppen unterteilen:
- Sie waren bereits Mutter und wurden erst lesbisch (oder bekannten sich erst dann dazu), als sie ihre heterosexuelle Ehe/Partnerschaft aufgaben.
- Sie werden Mutter in Übereinstimmung mit einem (häufig schwulen) Mann zum Zwecke der Samenspende (was oft Streitigkeiten und Probleme mit sich bringt)
- Sie werden Mutter aufgrund einer anonymen Samenspende
Das sind wesentlich begrenztere Mittel, als sie einer heterosexuellen Frau zur Verfügung stehen würden. Aber das führt jetzt alles ohnehin zu weit, wir kommen vom Thema ab.
Sinister Kid Thu, 19 Jul 2012 14:11:01 -0000
Antwort löschenSelbst wenn es mehr an der Verfügbarkeit liegt, heißt das nicht, das Lesben nicht sehr gerne Familien gründen und Mütter sein wollen. Und damit vor den gleichen Problemen der Vereinbarkeit von Familie und Berf stehen – ganz zu schweigen von der Finanzierbarkeit einer Familie! Glaub mir, lesbische Lebensweisen sind weitaus heteronormativer, als man glauben mag.
Aber wir schweifen in der Tat seeeeehr weit vom Thema ab und gelangen in ganz andere Gefilde der Diskriminierung. :-/
Atinuviel Thu, 19 Jul 2012 14:11:53 -0000
Antwort löschenLesben verdienen aber zusätzlich noch weniger durch Benachteiligungen im Steuerrecht (die übrigens erst kürzlich durch eine Abstimmung im Bundestag erneut bekräftigt wurden). Und wenn sie Kinder adoptieren wollen, stehen ihnen auch sehr oft Vorurteile und Diskriminierung im Weg.
Zu dem Oben: Ich verstehe das ehrlich gesagt nicht ganz, nein, diese Abhängigkeit ist ja auch kein rein heterosexuelles Phänomen, es gibt auch klassische Rollenverteilungen bei lesbischen Paaren. Eine starke, lesbische Frau repräsentiert Frauen genau wie jede andere Frau. Zumindest hatte ich immer geglaubt, das zu tun.
ihre-herrlichkeit Thu, 19 Jul 2012 14:12:51 -0000
Antwort löschenLeihmutterschaft ist in Deutschland verboten und Adoptionsunternehmen geben seltener Kinder an lesbischen Paaren aus als an heterosexuellen Paaren. Das sind minimale Zahlen, die nichts zur Sache tun.
Du kapierst überhaupt nicht, worauf ich aus bin, sondern schleuderst deine pauschalen Vorwürfe von dir mit Beispielen (Schwule) die mit der Diskussion nichts zu tun haben. Ja, mach das Häkchen raus, verschone mich mit deinem Geschwätz.
Sinister Kid Thu, 19 Jul 2012 14:13:22 -0000
Antwort löschen...mein "u" scheint immer noch kaputt. Zeit für eine neue Tastatur!
ihre-herrlichkeit Thu, 19 Jul 2012 14:17:04 -0000
Antwort löschenIch wiederhole mich zum 19000. Mal für ALLE:
Lesben sind natürlich auch Frauen und haben auch die gleichen Rechte wie Frauen zu haben, aber ein Film über erfolgreiche Lesben steht nicht repräsentativ für alle Frauen, da nur 1% der Frauen lesbisch sind und einen anderen Lebensstil pflegen, die völlig außerhalb der Kritik liegt, welche in diesem Artikel angeprangert worden ist.
IN DIESEM ARTIKEL geht es darum, dass selten Frauen erfolgreich dargestellt werden und WENN sie es sind, es den Männern zu verdanken haben oder "bekehrt" werden, indem sie die große Liebe finden ODER sie kokettieren lediglich mit ihren sexuellen Reizen, um Erfolg zu haben. Ein anderes Exempel zu geben müsste mit HETEROSEXUELLEN Frauen stattfinden, nicht mit einer Subnische, die solche Verhaltensweisen gar nicht AUSREICHEND erfüllt.
TexasTomBoe Thu, 19 Jul 2012 15:35:17 -0000
Antwort löschen@ihre-herrlichkeit: hast du eigentlich studien und dann vielleicht auch links zu deinen thesen? weil alles was du über dieses thema "lesben" schreibst klingt schon sehr nach eigener meinung und sonst nach nix.
kenn jetz zwar nur zwei lesbische pärchen und ein schwules aber alle 3 wollen kinder.
ein paar zahlen wären da sehr hilfreich!
ihre-herrlichkeit Thu, 19 Jul 2012 16:11:17 -0000
Antwort löschenZu welchen Thesen? Wenn etwas eigene Meinung ist, dann schreibe ich auch "meiner Meinung nach". Ich habe mich empirisch damit beschäftigt, dir jetzt für jeden einzelnen Satz Quellen rauszusuchen ist mir grad aber zu umständlich. Kannst ja googlen. Google ist dein Freund.
Ich sagte auch nicht, dass sie keine Kinder wollen. Lies bitte richtig. Ich sagte, sie bekommen seltener welche als Heterosexuelle. Die Gründe habe ich ebenfalls aufgelistet.
Und was ich nach wie vor meine ist, wenn man ein Gegenbeispiel nehmen will, soll man es auf der selben Ebene machen und nicht den Geschmack aller Äpfel im Vergleich zu anderen Früchten widerlegen wollen, indem man eine seltene Untersorte Äpfel nimmt, die nur 1% aller Apfelsorten ausmachen und sie dann mit Erdbeeren vergleichen.
Ach, keine Lust mehr auf den Mist. Ich wiederhole mich nur noch. Lest richtig, ich kann nicht für euch das Denken übernehmen.
Markbln Thu, 19 Jul 2012 16:31:09 -0000
Antwort löschenJeusus Christ, kaum geht man anschaffen, drehen die Ladys hier ab!
Was ist denn hier los. Wollt ihr das nicht unter einer Doodle weiter diskutieren? Und vor allem: Müsst ihr nicht an euren Karrieren basteln?
TexasTomBoe Thu, 19 Jul 2012 16:40:34 -0000
Antwort löschen@herrlichkeit: dir is aber schon klar was meinungsmache is oder? man kann über heikle themen diskutieren, aber dann sollte man schon auch fakten auf den tisch legen.
ich kann mal mit dem dagegen halten... zwar auch nicht ganz zum thema passend aber der satz doch sehr bezeichnend:
"Probleme schafft die Rechtslage. Denn eine Adoption ist für homosexuelle Paare extrem schwierig. Wer nicht auf wohlwollende Sachbearbeiter trifft, hat von vornherein keine Chance. "Die reine Willkür"
TexasTomBoe Thu, 19 Jul 2012 16:41:04 -0000
Antwort löschenhttp://www.stern.de/politik/deutschland/homosexuelle-eltern-das-ist-mein-kind-1505247.html
link
ihre-herrlichkeit Thu, 19 Jul 2012 16:43:49 -0000
Antwort löschenDas sind Fakten, die du ja auch noch bestätigt hast. Ich verstehe nicht, was dein Problem ist.
ihre-herrlichkeit Thu, 19 Jul 2012 16:50:07 -0000
Antwort löschenJaja, Rechtslage. Schon klar. Ich sagte, dass es schwierig ist. Weshalb es schwierig ist, ist außen vor. Wir diskutieren hier nicht darüber, ob Adoptionsrecht für Homosexuelle gut oder schlecht ist, sondern dass diese grundsätzlich benachteiligter behandelt werden, wenn es um das Adoptieren eines Kindes geht.
Und jetzt?
TexasTomBoe Thu, 19 Jul 2012 16:52:34 -0000
Antwort löschenna jetz verdrehst mir aber das wort im mund... es is schwer ein kind zu bekommen aber wollen und bekommen is ein unterschied.
das is eine politische kulturelle/religiöse? sache. steht ja auch im artikel: wenn man ein kind liebt soll auch eines haben dürfen.
wegen religiös is das auch so eine sache... solltest du aber wissen...
aus einem land das glaube ich die 2t meisten geschlechtsumwandlungen vom männchen zum weibchen hat. homosexualität verpönnt aber umwandlung okay...
ihre-herrlichkeit Thu, 19 Jul 2012 16:54:23 -0000
Antwort löschenUnd jetzt lies nochmal alles, was ich geschrieben hab und sag mir, ob ich mit irgendeinem Satz auch nur annähernd erwähnt habe, dass Homosexuelle keine Kinder kriegen wollen und ob da irgendwo steht, dass sie keine kriegen sollten.
Danke, dass du mir aufgrund deiner Unachtsamkeit meine Zeit gestohlen hast.
TexasTomBoe Thu, 19 Jul 2012 22:32:48 -0000
Antwort löschenhttp://www.youtube.com/watch?v=ZOb0bErcDyg&feature=related
nur für dich...
ihre-herrlichkeit Thu, 19 Jul 2012 11:52:36 -0000
Kommentar löschen[ACHTUNG! SPOILER ZU THE WRESTLER!]
"Russell Crowe gelingt in Das Comeback – Für eine zweite Chance ist es nie zu spät ein gefeiertes Box-Comeback, während Hilary Swank in Million Dollar Baby das Zeitliche segnen muss." So ganz stimmt das nicht. Mickey Rourke hat in "The Wrestler" ebenfalls das Zeitliche gesegnet.
Aber im Groben gebe ich dir Recht. Das Problem sehe ich in folgenden Gründen:
- Verglichen mit Männern gibt es nach wie vor viel weniger erfolgreiche Frauen. Sei es, dass sie von sich aus weniger Motivation dazu haben oder dass die Chefetagen es nicht zulassen.
- Das Frauenbild ist nach wie vor verzerrt: Frauen werden entweder als eiskalte Monster (von der Leyen) dargestellt oder einfach nur als schutzbedürftige Zicken, die einfach nur die große Liebe und anschließend im besten Falle noch zum Mutterglück finden müssen, um von ihrer "wahnwitzigen" Karriereidee abzuspringen.
- Niemand interessiert sich für erfolgreiche Frauen. Frauen haben weiterhin in Filmen einfach nur gut auszusehen. Erfolgreiche, gut aussehende Frauen sind selten. Die meisten Frauen schaffen es zwar, aufgrund ihrer Attraktivität bei bestimmten Positionen bevorzugt zu werden, aber ganz oben sitzen eher unterdurchschnittlich attraktive Frauen, da diese das sensible Männersystem weniger "durcheinander" bringen können. Siehe Merkel. Ist mal doch eine attraktive Frau dabei, ist sie eine Maschine wie die von der Leyen.
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ihre-herrlichkeit Thu, 19 Jul 2012 12:21:26 -0000
Antwort löschenNatürlich ist sie nicht mehr die Jüngste, aber objektiv gesehen ist sie durchaus attraktiv. Oder man kann zumindest erahnen, dass sie es mal war.
Markbln Thu, 19 Jul 2012 12:24:33 -0000
Antwort löschenAuf jeden Fall ist sie strunzendoof. Und trotzdem auf ner Spitzenposition. Genau wie die Leuchte Frau Schröder.
Andy Dufresne Thu, 19 Jul 2012 12:26:53 -0000
Antwort löschenMuoh ich find die sooooo ungeil ( auch in jünger)... :D
ihre-herrlichkeit Thu, 19 Jul 2012 12:27:15 -0000
Antwort löschenIch halte sie nicht für blöd, sondern vielmehr für eiskalt. Sie ist eine unempathische Paragrafenreiterin.
ihre-herrlichkeit Thu, 19 Jul 2012 12:29:05 -0000
Antwort löschenSie wirkt ungeil, weil sie unsympathisch ist. Wäre sie lieb und sanft und würde sich in Blümchenkleidern präsentieren, wäre sie eine hotte MILF.
Andy Dufresne Thu, 19 Jul 2012 12:31:35 -0000
Antwort löschenNee, das kann ich schon trennen, sie ist an sich sicher keine Mother I´d like to fuck,im Gegenteil...
ihre-herrlichkeit Thu, 19 Jul 2012 12:42:20 -0000
Antwort löschenDas ist Geschmackssache. Ich bin mir sicher, dass einige Männer sie attraktiv finden würden, wäre sie nicht so unsympathisch und kalt.
Andy Dufresne Thu, 19 Jul 2012 18:38:11 -0000
Antwort löschenGut möglich.Wenn sie nett wäre, wäre sie schon ne gute Pertie für jemanden in ihrem Alter, aber eine MILF wäre sie trotzdem nicht :D
stalker Thu, 19 Jul 2012 10:59:14 -0000
Kommentar löschenKarrierefrauen im Kino, muss das sein? All die Karrieremänner sind doch schon schlimm genug.
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Punsha Thu, 19 Jul 2012 10:22:48 -0000
Kommentar löschenAlso ich wäre froh darüber, wenn ich den ganzen Tag zu Hause wäre, essen kochen und mich um die Kinder kümmern könnte, während der Mann das Geld einbringt.
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SchnabelPower Thu, 19 Jul 2012 10:36:54 -0000
Antwort löschenDavon ausgehend, dass es sich bei Deinem Kommentar nicht um Ironie handelt, möchte ich dazu sagen, dass ich gegen diese Einstellung überhaupt gar nichts einzuwenden habe. Wichtig ist meiner Meinung nach nur, dass jeder die freie Wahl hat, sein Leben nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten!
Ichundso Thu, 19 Jul 2012 10:38:34 -0000
Antwort löschenBevor ich hier richtig antworte: Ist das jetzt Ironie oder nicht?
La Bardot Thu, 19 Jul 2012 11:08:26 -0000
Antwort löschen24 Stunden um Kinder kümmern. Ne, lieber die Kugel...
Punsha Thu, 19 Jul 2012 11:28:43 -0000
Antwort löschenach und @SP: Freie Wahl schön und gut. Nur wollte ich mit meinem Kommentar ausdrücken, dass ich nicht verstehe, was eine Frau gegen so ein Leben einzuwenden hat. Hängt für mich mit der Entwicklung der Gesellschaft zusammen. Da heißt es heutzutage nur noch Geld, Geld, Geld und der Drang in der Wirtschaft mitzumischen ist so hoch wie nie. Man weiß solche einfachen Dinge nicht mehr zu schätzen und ist nur noch auf seinen eigenen Vorteil bedacht, auch und besonders was die Karriere angeht.
La Bardot Thu, 19 Jul 2012 11:39:18 -0000
Antwort löschenDiesen Lebensstil können sich heute nur noch wenige leisten, außerdem blieb Frauen so der Weg zu einem selbstbestimmten Leben verwehrt. Damals bekam man nicht nur 1-2, sondern gleich 3-4 Kinder und das in sehr jungen Jahren. Bildung interessierte da nicht. Dann blieb man zuhause, kochte (anstrengend!), putzte (sehr anstrengend!), wusch die Wäsche (von ca. 5 Personen, sehr, sehr anstrengend!) und war vollauf vom Mann abhängig. Für mich ist das ein Alptraum und kein erstrebenswertes Lebensziel. Schön ist es nur dann, wenn man sich für ein Kind entscheidet und einer der Partner so viel verdient, dass man über längere Jahre beim Kind und somit Hausfrau sein kann. Aber dieses Mutter-Dasein kann nicht die Bedürfnisse einer Frau decken.
ihre-herrlichkeit Thu, 19 Jul 2012 11:54:08 -0000
Antwort löschenhttp://www.youtube.com/watch?v=ckGmmnjRU7s
Punsha Thu, 19 Jul 2012 11:54:41 -0000
Antwort löschenIch weiß nicht, wie das sich mit den anderen verhält, aber ich hingegen als männliches Individuum sehne mich langsam immer mehr danach, dem öffentlichen Alltag ein wenig zu entfliehen und die Wirtschaft ruhen zu lassen, weniger Verantwortung und weniger Druck. Sam Mendes' "Revolutionary Road" beschreibt dieses gegenseitige Dilemma doch sehr treffend, wie ich finde. Ich für meinen Teil muss nicht in meinem Leben irgendetwas erreicht haben. Mir reicht es, wenn ich glücklich bin, zurückblicken kann, ohne irgendetwas zu bereuen. So verschieden kann das sein. Aber genug jetzt davon. Ich bin mir selbst gegenüber schon wieder viel zu persönlich geworden. ;)
ihre-herrlichkeit Thu, 19 Jul 2012 12:05:33 -0000
Antwort löschenSoziale Isolation und vollkommen finanzielle Abhängigkeit vom Mann ist nicht gerade erstrebenswert. Wer das für sich entscheiden will - bitte.
Markbln Thu, 19 Jul 2012 12:15:45 -0000
Antwort löschenPunsha hat nicht geschrieben, dass er gerne zuhause eingeschlossen wird. Finanziell abhängig zu sein ist nicht schön. Weder für Mann noch Frau.
Sinister Kid Thu, 19 Jul 2012 12:16:20 -0000
Antwort löschen@ihre-herrlichkeit: Der Link! *schluck*
ihre-herrlichkeit Thu, 19 Jul 2012 12:20:10 -0000
Antwort löschen@ Mark: Nein, hat er nicht, weil er sich den Folgen des "Hausmann-Daseins" offenbar nicht richtig bewusst ist. Mit 1-2 Kindern und Haushalt IST man zu Hause eingeschlossen. Wenn der Partner abends von der Arbeit wiederkommt, ist mit ihm auch nicht viel anzufangen. Bleiben nur noch die Wochenenden und die Einkaufstouren zum Aldi, damit man ein wenig raus kommt. Soziale Kontakte sind rar gesät. Wir sind nicht mehr in den 50ern, wo alle Frauen zu Hause bleiben und Smallville-mäßig zum Kaffee vorbeikommen.
ihre-herrlichkeit Thu, 19 Jul 2012 12:20:45 -0000
Antwort löschen@ Sinister Kid: "Und da kann das neue Kleid ruhig mal 100 Mark mehr kosten...oder sagen wir...5" So viel zur finanziellen Abhängigkeit.
Markbln Thu, 19 Jul 2012 12:22:52 -0000
Antwort löschenSorry, es gibt auch diese Frauen. Oder Männer. Und nicht jeder geht bei Aldi einkaufen. will sagen: die Lebenswelten sind mir hier ein wenig zu kurz ujnd einseitig gefasst. Schade, muss arbeiten, sonst könnt man noch n bissel plaudern.
ihre-herrlichkeit Thu, 19 Jul 2012 12:26:37 -0000
Antwort löschenSicher gibt es nicht nur schwarz oder weiß, aber ich möchte hier einfach mal das Leben als Hausfrau/Hausmann reflektieren. Dabei geht es nicht um die 2-3 Jahre Erziehungsauszeit, sondern um die Lebensaufgabe in dieser Rolle. Ein komplettes Leben lang zu Hause die Hausfrau und Mutter zu spielen ist für mich (und ich weiß, dass ich damit nicht alleine stehe) einfach zu fad und einseitig.
Ichundso Thu, 19 Jul 2012 14:46:35 -0000
Antwort löschenIch ignoriere mal die anderen Sub-Kommentare und antworte mal nur Punsha:
Zumindest heute im 21. Jahrhundert ist diese Vorstellung ausschließlich furchtbar. In diesem Modell macht sich eine Person vollkommen von einer anderen abhängig und wenn der Mann stirbt, arbeitslos wird oder was mit seiner neuen Sekretärin anfängt, ist man am Arsch und vollkommen chancenlos. Die Idee, das der Mann arbeiten geht und die Frau alles zuhause macht, ist hundert Jahre alt und hat damals aus zwei Gründen einigermaßen funktioniert: 1. Scheidungen waren sehr selten. 2. Es gab (Einzelfälle mal ausgeklammert) zuhause eine klare Hierarchie. Der Mann ist der Chef zuhause, macht, was er will, kriegt, was er will und die Frau steht erstmal darunter. Die letzten fünfzig Jahre hat sich die Menschheit Mühe gegeben, das zu ändern. Bitte lasst uns jetzt nicht zurückfallen.
P.S. Ich mag dich übrigens immer noch und außerdem ist mir aufgefallen, dass wir noch keine Freunde sind. Wäre das nicht ein schön ambivalenter Zeitpunkt?
Punsha Thu, 19 Jul 2012 15:04:06 -0000
Antwort löschenIch hab doch auch nie verlangt, dass alle Frauen wieder in dieses Muster zurückfallen sollen. Ich wollte, wie schon erwähnt, nur ausdrücken, dass ich die traditionelle Rolle der Frau von meinem heutigen Standpunkt aus sogar als etwas Beneidenswertes erachte. Da müssen wir jetzt nicht gleich wieder ne Emanzipationsdebatte starten. ;)
Ichundso Thu, 19 Jul 2012 15:09:27 -0000
Antwort löschenUnd ich wollte nur ausdrücken, dass daran überhaupt nichts Beneidenswertes ist. Und dabei hab ich nicht mal den Haufen Schreie und Kacke erwähnt.
Punsha Thu, 19 Jul 2012 15:30:10 -0000
Antwort löschenWahrscheinlich Ansichtssache. Ich für meinen Teil hab in deinem Text noch nichts entdeckt, dass mir bislang unbekannt war bzw. an dass ich nicht dachte, mich abstoßen und von meiner Meinung abbringen könnte.
Moviehoney Thu, 19 Jul 2012 16:32:24 -0000
Antwort löschen@Punsha: Ich kann gut verstehen wenn man in dieser Leistungsgesellschaft einen Ausweg sucht und diesen in der Familie findet aber ich glaube hier geht es andere Dinge. Wenn hier von Karriere gesprochen wird, geht es nicht für alle darum in Führungspositionen zu sitzen und 80 Stunde die Woche arbeiten zu gehen um dann das viele Geld nach Hause zu bringen (zumindest geht es mir nicht darum). Vielmehr geht es darum, dass Frauen sich selbst verwirklichen können und dazu gehört auch arbeiten zu gehen. Natürlich ist dies ein gesellschaftliches Thema das sich über die Jahre verändert hat. Viele Menschen definieren sich heute über ihre Arbeit oder empfinden sich nur dann als wertvolles Mitglied der Gesellschaft, wenn sie arbeit haben. (Was mitunter auch daran liegt, dass das Hausfrauendasein so kritisiert wird und nicht anerkannt wird) Die Wahl zu entscheiden ob ich mein Leben als Hausfrau oder als "Arbeiterin" leben möchte, sollte aber mir überlassen sein und diese Entscheidung sollte auch nicht durch gesellschaftliche Strukturen erschwert werden. Zudem glaube ich, dass du dem gesellschaftlichen Druck als Hausfrau und Mutter (oder Hausmann und Vater) nicht entkommen kannst. Das hat nicht mal damit zu tun das Haushalt und Erziehung kein Zuckerschlecken sind, sondern auch damit, das unsere Kinder in dieses Leistungsdenken durch Schule und anderen Behörden sozialisiert werden und dann darfst du dich damit auseinander setzten dass dein Kind ständig von a nach b kommen muss um möglichst viele Kompetenzen zu erwerben um auf dem Arbeitsmarkt verfügbar sein zu können. Das ist ein hoher organisatorischer Aufwand den viele unterschätzen. Oder du musst dich mit Vorurteilen rumschlagen wenn du das nicht machst. Ich erlebe das sehr oft in meiner Abreit, wie Eltern damit nicht zurecht kommen. Ich denke also die Entscheidung ist mal wieder eine zwischen Pest und Cholera und es kommt darauf an wie jeder sein Leben für sich selbst gestalten kann um dabei glücklich zu werden. Wenn du dich also zu Hause bleiben willst weil du das gefühl hast es macht dich glücklich dann tu es aber ich hoffe du kannst jetzt besser verstehen warum viele Frauen etwas dagegen haben einfach nur Hausfrau zu sein.
*frenzy_punk<3 Sat, 21 Jul 2012 11:05:22 -0000
Antwort löschenDa will ich ihre-herrlichkeit mal zustimmen.
Ich persönlich würde ja drauf gehen mit nur einem Kind im Haus. Oder das Kind würde drauf gehen weil ich mit Kindern überhaupt gar nichts anfangen kann. :(
Klar ist es schön, daheim zu sein aber offen gestanden kann das auch ziemlich fad werden. Außerdem bin ich jemand der Freiheit liebt und von irgendjemanden abhängig sein zu müssen wäre die Hölle für mich :)
ach und Punsha: Sind Emanzipationsdebatten nicht spannend? ;)
Ichundso Thu, 19 Jul 2012 09:00:21 -0000
Kommentar löschenDieses Phänomen ist wohl eher symptomatisch für die Frauendarstellungen in Hollywood insgesamt, aber genau da liegt ja das Problem. Es gibt den sogenannten Bechtel-Test, den ein Film nur dann besteht, wenn sich irgendwann im Film zwei weibliche Charaktere mit Namen auch nur ein paar Sekunden über etwas anderes als Männer unterhalten. Von den 9 oscarnominierten Filmen letztes Jahr haben ganze 2 den Test bestanden. Geschichten über Frauen sind immer noch eine Seltenheit und selbst wenn sie hin und wieder ein paar coole Sprüche ablassen können, kommen viele Rollen über Eyecandy-Status nicht hinaus. Und wenn mal ein Film über einen starken weiblichen Hauptcharakter gedreht wird, der genauso wie alle Menschen seine Fehler hat, Dinge falsch sieht und vorlaut ist, dann kommen wieder die ganzen Männlichkeitspenner aus ihren Löchern und schreien: Feministischer Scheiß und Rotzgöre und was weiß ich. Juno hat es vorgemacht.
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Kängufant Thu, 19 Jul 2012 09:10:12 -0000
Antwort löschenIch glaube, es ist noch einen Tacken schlimmer als die Reaktion eines ach so männlichen Publikums: Wenn mal ein Film mit einer starken, nicht übersexualisiert und auf Männer zugeschnittenen Frau erfolgreich ist - dann wird von Filmbossen immer noch kein Grund gesehen, die üblichen Darstellungsmuster mal zu überdenken, denn das war ja nur ein Zufallstreffer.
Lorion42 Thu, 19 Jul 2012 11:16:12 -0000
Antwort löschenDanke für den Verweis auch den Bechdel-Test! Großartiger Test und erschreckende Ergebnisse. Gibt es sogar eine OnlineDatenbank zu... immerhin bestehen 53% der Filme den Test *g*
doctorgonzo Thu, 19 Jul 2012 08:53:03 -0000
Kommentar löschenIn "Fast Food Family" spielt Christina Applegate eine Highschoolschülerin, die auf Umwegen auch Karriere macht, es ist zwar eine etwas platte Komödie, aber der Charakter ist deutlich sympathischer als wenn Julia Roberts als Anwaltsgehilfin rumläuft.
Des Pudels Kern hat sicherlich auch was mit der Ökonomie Hollywoods zu tun. Vom durchschnittlichen Kinopärchen geht oft maximal die weibliche Hälfte in einen Film mit weiblicher Hauptfigur (selbst bei "Million Dollar Baby" waren die beiden markanten alten Säcke ja die eigentliche Attraktion). Und wenn sie überhaupt in einen Film gehen, in dem es primär um Karriere und weniger um Action und Romantik geht, dann eben eher in einen mit männlicher Hauptfigur und möglicherweise einen niedlichen weiblichen Co Star, oder das, was der Durchschnitt als niedlich erachtet.
Dass aber die innere Feministin der Autorin sich ausgerechnet daran hochziehen kann, dass in der leichten Komödie "Eine ganz heiße Nummer" Frauen (aus eigenem Antrieb und in Eigenregie) mit Telefonsex Geld machen, stößt mir ein wenig negativ auf. Sollen Filme in der Konnotation Sex/Geld weiterhin exklusiv schmierige Luden mit bescheuerten Outfits und Mercedes Cabrios zeigen oder sind wir soweit, dass Frauen (auch in Filmen) ihre eigenen Entscheidungen treffen können, womit sie Geld verdienen, selbst wenn es "Sex" ist?
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SchnabelPower Thu, 19 Jul 2012 08:59:54 -0000
Antwort löschenDanke für Dein Feedback. Allerdings fühlt sich "die kleine Feministin" missverstanden. Sie entzürnt sich weniger an dem einzelnen Telefonsex-Punkt als mehr an der gesamten Sachlage.
doctorgonzo Thu, 19 Jul 2012 09:03:22 -0000
Antwort löschenDas ist doch schonmal ein Anfang. Ich wäre dahingehend nämlich sehr an einer genaueren Erläuterung Deiner Sichtweise interessiert.
SchnabelPower Thu, 19 Jul 2012 09:15:43 -0000
Antwort löschenNun ja, generell würde ich mich mehr über einen Film freuen, in dem weibliche Charaktere Karriere machen, ohne dabei auf ihre sexuelle Anziehungskraft zurückzugreifen. Wenn eine Frau durch Intelligenz und Qualifikation die Erfolgsleiter erklettert, ist das in meinen Augen etwas ganz anderes, als wenn sie besonders professionell in den Hörer stöhnt.
doctorgonzo Thu, 19 Jul 2012 09:34:55 -0000
Antwort löschenDas ist doch zumindest eine greifbare Aussage. Da gehe ich soweit mit, obwohl durchaus nicht frei von Können ist, wenn die Damen im angesprochenen Film soetwas aufziehen. Der ursprüngliche Post Deinerseits klang da schon eher nach einer Anklage im "Emma" Stil, danke für die Relativierung.
Tina Scheidt Thu, 19 Jul 2012 08:50:03 -0000
Kommentar löschenHättest du den Vergleich bei Manhattan Lovestory nicht selbst gebracht, ich hätte es dir mit Sicherheit vorgeworfen. Der Vergleich hinkt ja wohl wirklich auf allen vieren ;-)
Und mir schwebte die ganze Zeit beim Lesen Erin Brockovich vor, mit der du ja den "Sack zugemacht" hast.
Sehr schön geschriebener Artikel, der genau das aufgreift, was mir schon lange durch den Kopf geht.
Anne Hathawy muss selbsredent erkennen, wie sehr sie sich zum Negtiven hin verändert hat ("Der Teufel trägt Prada") und muss ihre Karriere quais aufgeben. Tolle Freunde und tolle Sicht auf ihre Entwicklung!
Aber da wären noch Melanie Griffith und Sigourney Weaver in "Die Waffen der Frauen", die um das Herz von Harrson Ford und um ihre Karriere kämpfen. Die eine erfolgreich, die andere weniger. Ok, man könnte hier vorwerfen, dass Melanie ihre Karriere nur durch die Hilfe und Unterstützung von Harrison Ford und dann noch eines von ihr beeindruckten Partners von Harrsion erhält. Dennoch macht hier eine Frau Karriere.
E-mail für dich zeigt, wie eine Buchladenbesitzerin (Meg Ryan) gegen den Buchriesen Tom Hanks zuerst unterliegt, aber zum Schluss hin sieht man, dass "Die ganze Stadt ihren Namen geflüstert hat", die Jobangebote nur so ins Haus flattern und sie sehr viele Möglichkeiten hat, sich zu verwirklichen und Karriere zu machen. Aber es wird sehr offen gehalten.
Ganz klar sehe auch ich, wie sehr die Männer eher die Karrieren machen als die Frauen und mir wollen keine Filme mehr einfallen, wo dem entgegengewirkt wird. Ich halte dein Banner mit in die Höhe! ;-)
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SchnabelPower Thu, 19 Jul 2012 08:58:25 -0000
Antwort löschenDanke für den Hinweis zu "Die Waffen der Frauen". Den habe ich nicht gesehen. Interessant an dieser Stelle ist jedoch, dass ich bei meinen Recherchen zu dem Thema keine Liste gefunden habe, in der dieser Film genannt wurde. Das sagt ja schon wieder einiges...
Kängufant Thu, 19 Jul 2012 09:11:28 -0000
Antwort löschenDanke für die Erwähnung von Devil wears Prada, diesem fiesesten aller reaktionären Hollywood-Streifen der letzten Jahre. Sexploitation ist zu offensichtlich - hier wird suggeriert, daß Madame ja gefälligst auf ihren Mann zu hören hat, der nicht damit klarkommt, daß seine Freundin nunmal einen harten Job hat, und er nicht umhätschelt werden kann. Und Karrierefrauen, wie ihr großes Vorbild, sind ja grundsätzlich böse. Ich glaub, ich hab mich noch nie im Kino so aufgeregt, wie bei dem Film.
Ich weiß nicht, ob Working Girl wirklich greift. Dafür ist die Motivation am Ende doch etwas seifenoperig, denn im Grunde dreht sich der Kampf weniger um den Job als um ihn - Sigourney will ja IHN zurück, der Auftrag ist da nur Mittel zum Zweck. Aber du hast recht, das könnte schon eines der besseren Beispiele sein.
Und You've got Mail... Der männliche Konzern bezwingt die schwache, aber gewitzte, kleine Frau - aber hey, dafür hat sie am Ende Liebe. Du hast mein Berufsleben kaputtgemacht? Schwamm drüber, küss mich einfach. Da ist mir der moralische Triumph so unscheinbar, daß ich echt ein arges Problem damit hab, vor mir selbst zu rechtfertigen, warum ich den Film mag... :)
Also, was ich sagen will: Rutsch rüber, ich muss auch an das Banner :)
Tina Scheidt Thu, 19 Jul 2012 09:21:09 -0000
Antwort löschen*Rutsch*
Bei Worging girl bin ich mir auch nicht wirklich sicher gewesen, weil Griffith es ja nur durch die Hilfe anderer Männer schafft, Karriere zu machen.
Und bei E-mail für dich dachte ich an die Optionen, die sich Meg Ryan bieten. Die Handlung ist nett, aber die Aussage dahinter schon schwach, da gebe ich dir Recht. Egal wie nett es gespielt ist! Man merkt dem Film an, dass er ein Remake eines alten James Stewart Film (Rendezvous nach Ladenschluss) ist.
Ich glaube, bei "Devil wears Prada" hätten wir uns gegenseitig hochgeschaukelt im Kino :-)
ihre-herrlichkeit Thu, 19 Jul 2012 12:00:26 -0000
Antwort löschenWenn Frauen erfolgreich sind, dann im Modebusiness (süßes Püppchen mit Rehaugen und guck mal, wie gut ihr die Sachen stehen) oder als "große Schauspielerin/Star" (Coyote Ugly). Brech.
Tina Scheidt Thu, 19 Jul 2012 12:51:18 -0000
Antwort löschenDie Schauspielerinnen, die auch mal andere Rollen erhalten oder auch wenn sie älter werden noch gute Angeboten bekommen, kanns du meist an den Fingern einer Hand abzählen. Leider.
martin89 Thu, 19 Jul 2012 07:27:55 -0000
Kommentar löschenIch hätte auch nichts gegen mehr Filme wie Erin Brockovich, wenn sie gut sind.
Aber du hättest in deinem Text vllt auch Filme wie About Schmidt oder There Will Be Blood erwähnen können, in denen der Aufstieg von Männern kritisch dargestellt wird.
Ansonsten hat das ganze schon seine Ursache, glaube ich. Frauen sind nun mal immer noch die Mütter und Kinderaufzieher, was so auch einen natürlichen Ursprung hat und darum gibt es eben weniger weibliche Autoren und Regisseure -> weniger weibliche Hauptfiguren.
Wird sich wahrscheinlich in den nächsten Jahrzehnten weiter ändern.
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Lorion42 Thu, 19 Jul 2012 07:19:41 -0000
Kommentar löschenAufstieg und Fall gibt es auch bei Männern zu Genüge. Sind auch meist interessantere Geschichten als solche, die sich nur um den Aufstieg drehen. Wäre Million Dollar Baby wie Rocky wäre er nichts besonderes mehr und untergegangen. Erst durch den Fall wird der Geschichte etwas hinzugefügt, das wirklich besonders ist.
Insgesamt gibt es relativ wenig neuere Filme, die sich nur um den Aufstieg drehen. Dazu kommt, dass Frauen einfach viel seltener Hauptfigur sind.
Dass die meisten Hauptfiguren männlich sind, hängt mMn damit zusammen, dass die meisten Drehbuchautoren männlich sind. Autoren schreiben meistens von Figuren des eigenen Geschlechts. Figuren des anderen Geschlechts kommen oft unglaubwürdig herüber.
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Sowohl in verschiedenen Online- und Printmedien als auch auf ihrem Blog filmosophie.com veröffentlicht Sophie alias filmosophie Kritiken, News und Artikel rund um das Thema Kino. Für Moviepilot wirft sie alle zwei Wochen in ihrer Kolumne filmoSophie’s Welt einen bewusst weiblichen Blick auf das Filmgeschehen.






Nach der psychoanalytischen Abteilung der Filmtheorie wird die Frau in den Filmen Hollywoods stets als fetischisiertes Objekt der Begierde dargestellt; dabei befriedigt sie ein oder zwei der Urtriebe, Lust und Aggression. Das würde erklären weshalb weibliche Biographien mit dem Untergang beendet werden - allerdings muss ich auch sagen, dass mir dieser Weg eine Biographie zu beenden weitaus konsequenter und somit besser vorkommt als das übliche Rocky-Sieg-Faust-in-die-Höhe-Endstandbild.
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