Kenneth Branagh soll Thor inszenieren Bearbeiten

Veröffentlicht am 30.09.2008, 05:04

NEWS» Der Brite Kenneth Branagh soll den nordischen Donnergott Thor in Szene setzen.

Kenneth Branagh Kenneth Branagh © belfastcity.gov.uk

Nach dem Riesenerfolg von iron man plant der Medienkonzern und Comic-Lizenzierer Marvel, weitere seiner Comics selbst zu verfilmen. Das ist auch gut so, denn schlechte Comic-Verfilmungen gab es von großen Filmproduzenten ja schon genug. Abgedreht ist bereits Punisher: War Zone, der im nächsten Februar auf unserer Leinwand erscheint, in Arbeit befinden sich noch X-Men Origins: Wolverine, der zwei Monate später bei uns laufen soll.

Schon länger ist bekannt, dass nun auch Thor in die Kinos kommen soll. Schauspieler und Regisseur Kenneth Branagh ist momentan im Gespräch, die Comicverfilmung zu inszenieren. Der Brite hat mit zahlreichen William Shakespeare-Inszenierungen auf sich aufmerksam gemacht. Bisher ist er eher einem Arthouse-Publikum bekannt, auch wenn er als Darsteller immer wieder in Blockbustern wie als Professor Lockhart in Harry Potter und die Kammer des Schreckens auftaucht.

Bisher wurde Filmemacher Matthew Vaughn (Der Sternwanderer) für den Posten gehandelt, ist aber scheinbar aus dem Projekt ausgestiegen. Am Drehbuch arbeitet bereits Mark Protosevich (I AM Legend).

Für alle jene, die Thor nicht so gut kennen: Er taucht erstmals 1962 in Journey Into Mystery auf und ist an den nordischen Donnergott angelegt. Er ist eine starker Riesenheld, besitzt einen überdimensionalen Hammer namens Mjolnir. Da er sich als Gott ins Weltenleben eingemischt hat, wird er mit seinem Vater Odin auf die Erde verbannt. Hier muss er ohne Gedächtnis als gehbehinderter Arzt Dr. Don Blake arbeiten, bis er seinen Hammer wieder findet und sein Geheimnis entdeckt. Fortan führt er ein abenteuerliches Doppelleben.


Ines Walk (Ines Walk)

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Das kann ja eine lustige Premiere werden, denn der Thor-Hammer ist besonders in NS-Kreisen sehr beliebt. NS steht übrigens für Nazis und nicht für Natursekt. Auch wenn beides natürlich in einem gewissen Zusammenhang steht.
Wer also bei dem zu erwartenden Merchandising seltsame Bekanntschaften mit zackigen Gestalten macht, die begeistert ein Ärmchen in die Luft recken, braucht sich dann nicht wundern.
Eigentlich hat der Donnergott nun wirklich nichts mit Nazis zu tun, aber die haben halt auf der Suche nach germanischem Religionsgetue die Sagenwelt entdeckt und hangeln sich an ihr entlang, um ihren Unfug zu rechtfertigen.
Und der Hammer paßt zu ihnen, denn behämmert sind sie.
Dennoch bin ich auf den Film gespannt, könnte lustig werden. Und den Nazis möglichst viele Symbole wegnehmen, ist immer gut. Denn wenn sie nur noch Buchstaben haben, um sich zu verbreiten, kriegen sie ein Problem *lol*

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