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Kick-Ass ist ein Fest für Comic-Fans

HerrLehmann (Sebastian Moitzheim), Veröffentlicht am 16.03.2010, 08:50

Am 22. April startet die Comicverfilmung Kick-Ass in den deutschen Kinos. Erste US-Kritiken sind fast durchweg positiv.

Kick-Ass Kick-Ass © Universal Pictures

Die Superheldenparodie Kick-Ass startet am 22. April in den deutschen Kinos. Auf dem amerikanischen South by Southwest Festival war der Film bereits zu sehen, sodass schon jetzt erste Kritiken zu Kick-Ass im Internet zu finden sind. Die meisten Kritiker nehmen den Film sehr positiv auf.

Mark Pickavance von Den of Geek vermutet in Kick-Ass schon jetzt „die beste Comicverfilmung des Jahres 2010“ und fühlte sich von dem Film auf ganzer Länge besser unterhalten als beispielsweise von The Dark Knight. Er lobt die Darsteller, besonders „Hit Girl“ Chloë Grace Moretz, in die sich das Publikum „umgehend verliebte“. Positiv überrascht ist er davon, wie Regisseur Matthew Vaughn „das Tempo kontrolliert, indem er genau die richtige Menge Adrenalin im genau richtigen Moment hinzufügt.“

Auch Chris Tilly von IGN UK ist begeistert: Kick-Ass sei „ein Superhelden-Film, anders als alle, die es bisher gegeben hat.“ Er lobt die Dialoge, die zum Einen viele zitierfähige One-Liner bieten, sich zum anderen aber „ausgesprochen natürlich“ anfühlen. Auch die Schauspieler können seiner Meinung nach auf ganzer Linie überzeugen: Hauptdarsteller Aaron Taylor-Johnson spiele seinen Charakter so, dass es „unmöglich ist, nicht mitzufühlen“ und auch die Wandlung vom dürren Teenager zum Superheld überzeugend sei. Für ihn ist allerdings Chloë Grace Moretz der eigentliche Star des Films. Sie dominiere den Film und stelle Hit Girl gleichzeitig als die „seltsamste“ und die „glaubwürdigste“ Figur des Films dar. Nachdem er Kick-Ass gesehen hat, wünschte er sich, „dass alle Superhelden-Filme“ wie dieser wären.

Mike Murphy von Platform Nation nimmt Kick-Ass nicht ganz so euphorisch auf. Er kritisiert die Veränderungen an den Kostümen im Gegensatz zu den Vorlagen von Zeichner John Romita Jr: „Sie sehen im Comic wie schreckliche Kostüme aus und genau das ist der Punkt. Dies ist die echte Welt, und normale Menschen haben keinen Zugang zu dem Materialien, die benutzt wurden, um die Kostüme des Films herzustellen.“ Weiterhin gebe es einen Punkt im Film, der die Handlung von „etwas plausiblem zu einer weiteren überlebensgroßen Superheldengeschichte“ verkehre. Dennoch sei Kick-Ass insgesamt „genau die Art von Film, die er für die anvisierte Zielgruppe sein muss“. Es handle sich um einen Popcorn-Film und es sei schwierig, diesen Frühling mehr Spaß im Kino zu haben.

John DeFore vom Hollywood Reporter findet den Film mit fast zwei Stunden Spielzeit etwas zu lang: „"Kick-Ass (Kick-Ass)":/movies/kick-ass, näher an einer albernen Teenager-Komödie als an einem Superhelden-Franchise, wirkt auf dieser Länge etwas langgezogen.“ Dennoch treffe der Film mit seiner Balance aus „Unschuld und Gewalt“ genau die Erwartungen von Genre-Fans. Zwar bezweifelt er, dass diese Balance auch in einem Sequel gehalten werden könne, dennoch sollten Comic-Fans Kick-Ass seiner Meinung nach begeistert aufnehmen.

Ab dem 22. April könnt ihr euch selbst von Matthew Vaughn s Comic-Adaption überzeugen. Einigen moviepiloten werden wir ermöglichen, den Film schon vor dem offiziellen Deutschlandstart zu sehen – mehr dazu erfahrt ihr bald. Wir zeigen euch zunächst noch einmal einen Trailer mit Kritikerliebling Chloë Grace Moretz als Hit Girl.

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Kommentare

über Kick-Ass ist ein Fest für Comic-Fans


isaro

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Vielleicht wird dieser Film eine Comic Adaption der anderen Art.
Als Comic und Cage Fan bin ich auf jeden Fall schon sehr gespannt. Ob zwei Stunden Spiellänge zu viel sind, wird sich zeigen... ;)

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Sheeeeep

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Da hat sich die Claudia Schiffer einen guten Kerl geangelt. Freu mich riesig auf den Film. Aber die Vorabpremiere wird wieder in Berlin sein, da kann man als Süddeutscher nichts machen :(

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Ines Walk

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Abwarten und Tee trinken.


Sheeeeep

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Wäre Kaffee auch ok?


doctorgonzo

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Klingt in jedem Falle besser als ein weiteres X-Men Franchise oder ein Superman-Film, der ebenso dämlich ist wie der letzte. Außerdem habe ich bisher dem guten Matthew Vaughn sehr schöne Filmerlebnisse zu verdanken...

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