Kino.to-Chef wird der Prozess gemacht
syrbal (Antje Porwitzki), Veröffentlicht am 09.05.2012, 15:00
Der Prozess gegen den mutmaßlichen Chef von Kino.to hat begonnen
© moviepilot
Am gestrigen Dienstag hat der Prozess gegen den 39-jährigen Leipziger Dirk B. begonnen, dem vorgeworfen wird, in mehr als 1,1 Millionen Fällen gewerbsmäßige Urheberrechtsverletzungen begangen zu haben. Dem mutmaßlichen Chef und Gründer des Streamingportals Kino.to drohen nun im Falle einer Verurteilung bis zu 15 Jahre Haft.
Zum Prozessauftakt im Landgericht Leipzig wurde die Anklage verlesen, ob der mutmaßliche Kino.to-Chef sich in den nächsten Verhandlungen selbst zu den Vorwürfen äußern und ein umfassendes Geständnis ablegen wird, ist noch unklar. Der Prozess ist auf vier Verhandlungstage angesetzt. Wolfgang Müller, der Anwalt des Angeklagten, kündigte für den nächsten Verhandlungstermin am 22. Mai eine Erklärung an.
Dirk B. soll von den Machern des Streamingportals am meisten profitiert und mit Werbeeinnahmen, Entgelten und Provisionen über 6,6 Millionen Euro verdient haben. Der Ankläger der sächsischen Generalstaatsanwaltschaft, Dietmar Bluhm, wirft Dirk B. vor, das Filmportal sei ein arbeitsteiliges und parasitäres Geschäftsmodell gewesen, das einzig und allein auf die persönliche Bereicherung ausgerichtet gewesen sei, wie Welt Online berichtet. Ganz nebenbei wurde damit natürlich auch der Film- und Fernsehindustrie ein erheblicher Schaden zugefügt. Kino.to war zwischenzeitlich das größte Portal für illegale Filme und hatte täglich bis zu vier Millionen User.
Mehr: Legale Alternativen zu kino.to
Von dem Prozess, der nun auf seinen vorläufigen Höhepunkt zusteuert, wird eine große Signalwirkung erhofft. Die Mittäter des Angeklagten sind bereits zu Haftstrafen verurteilt worden (wir berichteten). Spiegel Online gibt eine informative Übersicht zu den bisher verhängten Haftstrafen gegen fünf weitere Mitarbeiter von Kino.to. Die bisher höchste Strafe muss der Chef-Programmierer des illegalen Filmportals verbüßen, da er als zweitwichtigster Mann von Kino.to gilt. Er wurde vor einem knappen Monat verurteilt und verzichtete wie seine Kollegen darauf, weitere Rechtsmittel einzusetzen.
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Kommentare
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KilianPai Wed, 09 May 2012 20:45:52 -0000
Kommentar löschenDen großen in der Filmindustrie tut die Piraterie wahrscheinlich wirklich kaum weh. Den wirklichen Schaden haben die kleinen Independent-Sachen. Aber seltsamerweise stehen die nicht hinter den großen Prozessen und hohen Strafen.
Solange die Kritik an illegalen Streaming-Portalen aus der Falschen Ecke kommt, kann ich sie auch nicht gut heißen.
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nikl 1987 Wed, 09 May 2012 20:21:40 -0000
Kommentar löschenIch habe dies oben schon einmal als Antwort gegeben, poste es aber hier noch mal seperat. Manche scheinen echt kein Unrechtsbewusstsein zu haben bzw. posten hier in falscher Selbstgerechtigkeit Schwachsinn, dass mir die Augen tränen. Ja, mag sein, dass die Filmindustrie (noch) genug verdient, und freies Internet und bla und blubb aber angenommen, irgendwann guckt ein solch beträchtlicher Teil der Bevölkerung nur noch auf solchen Portalen, wird es i- wann keine oder nur noch tiefste Low- Budget Streifen geben, weil die Einnahmen einfach fehlen, da jeder mit dieser Einstellung "Die verdienen eh genug" an die Sache herangeht. Der Porsche- Chef verdient 60 Mio + im Jahr, andere Autofirmenbesitzer oder ähnliche Größen vllt. sogar noch mehr. Soll jeder umsonst einen Porsche fahren dürfen? Immerhin bekommen die doch eh genug. Hat schon mal jemand daran gedacht, dass auch Kinos an den Besucherzahlen verdienen, die Angestellten eines Kinos und und und? Wenn jeder mit einer Selbstverständlichkeit, die zum Himmel stinkt, alles umsonst gucken möchte, brechen außerdem im Worst Case auch Arbeitsplätze weg. Manche denken scheinbar nicht weiter, als sie kacken können.
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Gummibörchen Wed, 09 May 2012 19:16:18 -0000
Kommentar löschenDie Filmindustrie sollte sich eigentlich mal ein Beispiel an Kino.to machen. Wenns die Auswahl an Filmen und Serien auch mit O-Ton irgendwo legal geben würde, würde ich sofort meinen Kabelanschluss kündigen. Außerdem würde das doch wahrscheinlich die Quotenerfassung verbessern.
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Ann36 Wed, 09 May 2012 20:08:20 -0000
Antwort löschen"würde ich sofort meinen Kabelanschluss kündigen"
Da wärst du bestimmt nicht der einzige. Könnte es vielleicht genau daran liegen, dass es solche legale Portale nicht gibt, weil die tv-Sender-"Lobby" sich dagegen wehrt? Die hätten da auch mit finanziellen Verlusten zu rechnen.
Marcelinho Wed, 09 May 2012 18:42:33 -0000
Kommentar löschenfinde ich lächerlich hoch die Strafe
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vPidschv Wed, 09 May 2012 18:38:23 -0000
Kommentar löschenFaszinierend, dass hier schon wieder so schnell die 100-Kommentar-Grenze überschritten wurde. Warum errichtet ihr nicht einfach ein Piraterie-Diskussionthread? Dann könnt ihr die Kommentarsfunktion zu den etlichen News über dieses Thema deaktivieren und entsprechenden Thread verlinken. Auf diese weise würde bestimmt ne Menge überflüssiger Daten im Archiv gespart, denn nachdem sich die Argumente beider Seiten gefühlte 4 Millionen mal wiederholt hätten, würde die Diskussion dort vor lauter Verzweiflung eventuell einfach ohne Lösung ein Ende finden. ;)
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Pharazon Wed, 09 May 2012 16:43:15 -0000
Kommentar löschenVergewaltiger und Kinderschänder kommen mit 10 Jahren davon, Raubkopierer bekommen Lebenslang. Keine 20 Jahre, sondern sitzen wirklich bis zum rest Ihres Lebens....
HALLO ?
Ansonsten bin ich so dreist und füge meinen eigenen post von vor paar Monaten erneut ein:
"Aaaalso:
Ich habe durchaus verständnis dafür das dagegen vorgegangen werden soll.
- Kinos werden weniger besucht, Dvds weniger gekauft
=> weniger einnahmen, weniger Kapital für neue Filme, die darauf angewiesen sind ( Independet Filme, Kleine Studios
Aber:
Warum sind die deutschen Unternehmen so dumm, der deutsche Staat so dumm ?
Hier wäre ein gewaltiges Potenzial:
- Streams von Filmen und Serien ( Alle sorten, OV + ger sub, und alle Variationen) gegen ein Monats abo, von mir aus auch mit Verbung auf der HP, und vor dem Film, ( siehe Youtube)
Download von Filmen und Serien gegen Bezahlung ( keine Ahnung, 60 % vom DvD Preis )
Nur leider gibt es das in der Art nicht, natürlich gibt es Love Film und Maxdome, aber die vielfalt lässt sehr zu wünschen übrig.
Ich Persönlich schaue sehr oft auf Kinox.to Serien aus Amerika, da ich sie dort ca 4 Tage nach erscheinen im dortigen Programm, dort finden kann mit ger + Sub. Wenn die serien nach 2 Jahren auch in Deutschland ankommen kauf ich mir auch einen großen Teil.
Meiner Meinung nach liegt hier die Zukunft in Bereich Film und Serien, nur sind die Ammis die einzigen die das wirklich erkannt haben.
Gäbe es solche Portale auch bei uns, wie oben genannt; dann würde ich dafür auch bezahlen.
Aber 2 Jahre warten um das hier im TV zu sehen ( mit mieser Synchro, siehe House oder Dexter, oder Breaking Bad, oder Himym ) ? NEIN DANKE, ich will auf dem Stand sein, will die Serien verfolgen können, und die freie Wahl haben, ob ich die auf Deutsch, Türkisch, Schwedisch oder eben english schaue!!!!
Kleines Beispiel noch ?
Weeds, hier bisher erschienen 3 Staffeln, in Ammiland 7 Staffeln, also soll ich noch 4 Jahre warten ? Am Arsch die Waldfee!
So Far
Der Phara
"
Sodele, Meinung deutlich gemacht.
Kinox.to FTW
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okami6 Wed, 09 May 2012 17:05:41 -0000
Antwort löschenDas Wort "Raubkopierer" an sich ist schon seltsam.
Unter Raub wird allgemein die gewaltsame Wegnahme fremder Sachen verstanden. Eine Kopie ist somit kein Raub.
AlArenal Wed, 09 May 2012 17:23:11 -0000
Antwort löschenWelchen Raubkopierer kennst du der 20 Jahre sitzt?
Pharazon Wed, 09 May 2012 17:32:35 -0000
Antwort löschenÜbertriebenes beispiel.. Kim Schmitz wurde z.b für 50 Jahre angeklagt. So wie es aber aussieht wird er wegen Verfahrensfehler freigesprochen. Da würd ich dann richtig bepissen
AlArenal Wed, 09 May 2012 17:41:08 -0000
Antwort löschenSchmitz droh(t)en in den USA max. 20 Jahre Haft.
Eine Bitte: Hier werfen alle schon max. Strafmaß für Kapitalverbrechen und tatsächliche Strafen durcheinander. Die Diskussion wird nicht einfacher, wenn wir nun auch verschiedene Rechtssysteme durcheinander mischen.
Pharazon Wed, 09 May 2012 17:51:35 -0000
Antwort löschenAjo, recht hast du, du weißt aber auch worauf ich hinaus will. Raub von Daten wird vom Strafmaß her mittlerweile durchaus mit denen von Kapitalverbrechen geahndet.
Pharazon Sat, 19 May 2012 18:37:55 -0000
Antwort löschenWir haben Lange geschwiegen, zu lange.
Wir haben viel erduldet, zu viel.
Wir haben ignoriert, zu Ignorant.
Wir alle haben eine Stimme, nun hört uns schreien!
http://www.moviepilot.de/forums/film-forum/threads/ungeheuer-und-ungeheuerliches-die-filmwelt-abseits-des-mainstreams?page=36#post_83047
http://www.moviepilot.de/movies/stalker/comments/527873
"Auch wenn man den Schlagstock, anstelle eines Gespräches einsetzen kann, werden Worte immer ihre Macht behalten!"
V- wie Vendetta
okami6 Wed, 09 May 2012 16:26:19 -0000
Kommentar löschenWenn man diesen "gefährlichen" Menschen 15 Jahre wegsperrt, kostet er dem Staat auch nur Geld......
Die Filme werden immer teurer, die Gagen immer höher. Die Filmindustrie klagt auf hohem Niveau. In einer Zeit, wo stetig alles teurer wird (auch das Kino), ist der Weg vieler Menschen zu kriminellen Handlungen nicht verwunderlich.
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moepmoep Wed, 09 May 2012 16:09:21 -0000
Kommentar löschenEy, warum ist da keine Strafmaß-Umfrage unter dem Artikel?
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David "Noodles" Aaronson Wed, 09 May 2012 16:00:44 -0000
Kommentar löschenBeömelt euch mal nicht. Wie der Spiegel auf 15 Jahre kommt ist mir schleierhaft, für schwere Urheberrechtssachen gibt es maximal 5 Jahre (und die bisherigen Verurteilten sind davon noch weeeit entfernt). Er ist ja noch nicht verurteilt, wird mit Garantie kaum 15 Jahre bekommen, aber wer weiß was da noch dahinter steht (Geldwäsche/Steuerbetrug etc.).
Sorry, aber den Vergleich mit Kinderschändern und Mördern finde ich eher peinlich.
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Le Samourai Wed, 09 May 2012 14:21:36 -0000
Kommentar löschenStrafe an sich angebracht, aber 15 Jahre Haft sind absurd. Warum nicht seine 6,6 Millionen Euro nehmen und der "Filmindustrie" spenden? Bzw. in Filmförderfonds stecken? DAS wäre mal ein gescheites Urteil.
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Super8951 Wed, 09 May 2012 14:23:05 -0000
Antwort löschenDas würde ja an Zwangsenteignung grenzen, wir sind hier schliesslich nicht mehr im Kommunismus.
Le Samourai Wed, 09 May 2012 14:24:40 -0000
Antwort löschenNa besser als 15 Jahre innen Bau. Dass er das Geld illegal erwirtschaftet hat, steht ja außer Frage...
Super8951 Wed, 09 May 2012 14:26:20 -0000
Antwort löschen15 Jahre sind allerdings übertrieben. Dann schon lieber eine Geldstrafe, allerdings wird selbiges wohl kaum in die Filmförderung gesteckt. ;)
Le Samourai Wed, 09 May 2012 14:34:35 -0000
Antwort löschenNein, wohl leider nicht. Scheiß Rechtssystem. :)
Drogba11 Wed, 09 May 2012 14:40:35 -0000
Antwort löschenUnd nach der Geldstrafe (die den Schaden nicht annähernd ausgleichen kann) eröffnet er die nächste Streamingseite?!
Super8951 Wed, 09 May 2012 14:53:28 -0000
Antwort löschenDas freie Internet ist nicht zu stoppen, da können noch drölfzigtausend Prozesse stattfinden.
Ein Ansatz wäre es DVDs billiger zu verkaufen. Zum Vergleich: In der Schweiz kostet ein neuer DVD 24.90 CHF (rund 20-21 Euro). Dass manche Leute das nicht zahlen wollen, ist verständlich. Genauso mit den Kinoeintritten. 18 CHF (ca. 15 Euro) für einen normalen, 22 (18.5) für einen 3D Film.
syrbal Wed, 09 May 2012 15:11:27 -0000
Antwort löschenich glaube, es ist leider nicht ganz eindeutig geklärt, wo das ganze geld hinverschwunden ist. schade eigentlich...
Binturong Wed, 09 May 2012 16:32:19 -0000
Antwort löschenIm Artikel oben steht: "Bei seinen früheren Mitarbeitern hatte der Staat das noch vorhandene Vermögen jeweils fast vollständig gepfändet, um so einen Teil der erzielten Einnahmen abzuschöpfen." Also nehmen sie ihr Geld und verknacken ihn noch zusätzlich. Wenn die mal so gegen Steuerhinterzieher vorgehen würden.
vPidschv Wed, 09 May 2012 18:28:57 -0000
Antwort löschenBitte nicht, ich mag Steuerhinterzieher. :)
FumerTue Wed, 09 May 2012 18:53:09 -0000
Antwort löschenZwangsenteignung? Das heißt, wenn jemand einen Kaugummi klaut und er ihm dann abgenommen wird, dann ist das enteignend? :P
dufagbold Wed, 09 May 2012 14:14:35 -0000
Kommentar löschen15 Jahre für ihn ?? Ja klar, und n Kinderschänder kriegt nicht mal die Hälfte aufgebrummt
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RoosterCogburn Wed, 09 May 2012 14:39:40 -0000
Antwort löschenStimmt nicht so ganz. "Wer sexuelle Handlungen an einer Person unter vierzehn Jahren vornimmt oder vornehmen läßt, wird mit Freiheitsstrafe [...] bis zu zehn Jahren bestraft." Auch wenn mir das in manchen Fällen immer noch nicht reicht. Allerdings muß man sexuellen Missbrauch differenzieren. Denn unter dieses Gesetz fallen auch diejenigen, die sich ohne körperlichen Kontakt Kinder anschauen um gewisse Gelüste zu befriedigen. Deshalb ist hier die Spanne des Strafmaßes so groß.
Ist aber ein schwieriges Thema und gehört hier nicht her.
RoosterCogburn Wed, 09 May 2012 14:08:50 -0000
Kommentar löschenMehr als eine Milliarde Euro Schaden für die Filmbranche, 200 Millionen Euro Mehrwertsteuerausfall für den Staat und der Verlust von 34 000 Arbeitsplätzen durch die Filmpiraterie allein in Deutschland. Diese Zahlen sprechen für sich. 15 Jahre sind absolut berechtigt. Hier handelt es sich nicht um den privaten Einzelfall, der aus privaten Gründen mal einen Film gestramt hat. Hier wurde ein Streaming-Portal im grossen Stil betrieben und Profit damit gemacht.
Und für die, die hier Äpfel mit Birnen vergleichen. Soweit ich weiß handelt es sich hier in erster Linie um eine eklatante Verletzung des Urheberrechtsgesetz. Das mit den Strafmaßnahmen von Körperverletzungen und schlimmeren zu vergleichen (bei einem Tötungsdelikt kann einem lebenslange Haft drohen), ist doch wohl nicht passend und steht in keinem Verhältnis.
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Drogba11 Wed, 09 May 2012 14:36:58 -0000
Antwort löschenGanz genau! Und wenn jemand doch diesen Vergleich ziehen möchte, für mich ist es zumindest nicht eindeutig, wer der Gesellschaft den größeren Schaden zufügt.
KASAKA Wed, 09 May 2012 14:56:58 -0000
Antwort löschen@Rooster...Wo hast du denn die netten Zahlen her? Bild oder Kurrier?
Wie misst man denn bitte den Verlust von Arbeitsplätzen durch einen bestimmten Auslöser? Schreibt die Filmindustrie unter die Kündigungen: "Piraterie ist schuld! " oder wie darf ich das verstehen?
@Drogba11: Sehr gute Frage ! Wer schadet der Gesellschaft mehr? Der der seine Frau verprügelt, Leute auf U-BHfen zusammen schlägt usw. oder jemand der sich einmal die Woche einen Film auf Kino.to o.ä. anschaut bzw. diese bereitstellt....
Stammfunktion Wed, 09 May 2012 15:25:56 -0000
Antwort löschen34.000 Arbeitsplätze in Deutschland? Was waren das für Jobs - 7,50 Kinojobber? Quelle bitte, aber ich kann mir schon denken wer auf diese abstrusen Zahlen gekommen ist....
Drogba11 Wed, 09 May 2012 16:09:13 -0000
Antwort löschenDie Zahlen sind nicht eindeutig zu bestimmen, aber aus den wirtschaftlichen Statistiken der Filmindustrie lassen sich garantiert Auswirkungen der Piraterie ableiten. Natürlich können viele Faktoren für Einbußen verantwortlich sein, aber Raubkopien sind sicher einer der größeren.
@KASAKA
Einen Film illegal anzusehen ist wohl vernachlässigbar. Aber wer Millionen dazu anstiftet und in seine kriminellen Machenschaften hineinzieht, sich zusammen mit Werbepartnern daran bereichert, fremde Leistungen zu seinem eigenen Profit ausschlachtet, etliche Personen um den Lohn ihrer Arbeit bringt, künstlerisches und technisches Schaffen in einem kostenlosen Selbstbedienungladen anbietet, die Existenzsorgen eines ganzen Industriezweiges verschärft, den Handel in diesem Bereich sowie Geldfluss insgesamt beeinträchtigt, das Justivsystem unbestraft hintergehen möchte, dafür noch Verständnis bekommt und die Wertvollstellungen sowie das Schuldbewusstsein der Gesellschaft beeinträchtigt, hat in meinen Augen sogar mehr Schaden angerichtet als ein Mörder. Bei einem Mord wird ein vom Wert nicht messbares Menschenleben beendet, dem Umfeld des Opfers emotionaler und meistens auch finanzieller Schaden zugefügt und in einem bestimmten Rahmen die Gesellschaft in Mitleidenschaft gezogen (Ängste, etc.), der Umfang dieser Auswirkungen ist allerdings deutlich geringer.
Ich will damit niemanden an seinem Rechtsempfinden zweifeln lassen, die Maßstäbe muss jeder für sich selbst bestimmen, aber zum genaueren Nachdenken sollte es schon anregen.
Binturong Wed, 09 May 2012 16:26:43 -0000
Antwort löschenDer Witz daran ist: Wenn sie jetzt alle Seiten sperren, das alles verbieten wird es keine Jobs geben und ich glaube auch nicht dass Verkaufszahlen wieder hoch gehen werden.
Drogba11 Wed, 09 May 2012 16:39:32 -0000
Antwort löschenDas ist natürlich auch ein Problem: Abertausende Filme usw. befinden sich auf Festplatten und anderen Datenträgern und werden weitergereicht, die ganze Arbeit eines Filmteams wird reduziert auf zum Teil garede mal 700MB, die beliebig oft kopierbar sind.
(Hat natürlich nur noch wenig mit kino.to zu tun.)
Joone44 Wed, 09 May 2012 17:33:35 -0000
Antwort löschenIch frage mich auch immer, wieso immer gleich Vergewaltigung damit verglichen wird. Oh man...
vPidschv Wed, 09 May 2012 18:24:07 -0000
Antwort löschen@Drogba so wie du das Raubkopieren mit Dingen wie Mord oder Vergewaltigung in Relation setzt, mag es so klingen, als ob durch ersteres tatsächlich mehr Schaden entsteht. Aber bist du wirklich überzeugt davon, dass die Tatsache, dass einige Menschen um den Lohn ihrer Arbeit gebracht werden sowie das vermeintliche Ausschlachten von fremden Leistungen eine solche Strafe bzw. allein den Vergleich mit einer Vergewaltigung rechtfertigt? Erstens sind diese beiden rausgegriffenen Argumente erstma zu belegen, denn meiner Meinung nach ist es beispielsweise sogar wahrscheinlicher, dass eben gerade das jeweilige Gegenteil der Fall ist. Auf die wirtschaftlichen Aspekten gehe ich mal nicht ein, denn die enstehenden Auswirkungen sind mit körperlichem und folglich seelischem Schaden einfach nicht gleichzusetzen. Und Wertevorstellungen? Die entstehen ja erst durch das Gesetz, von daher sind die in solch einer Diskussion absolut irrelevant.
Ichundso Wed, 09 May 2012 19:15:44 -0000
Antwort löschenMomentan ist das am häufigsten vorgebrachte Argument in diesem Lande noch "Selber!", allerdings ist "Aber Kinderschänder!" mächtig am Aufholen.
Abgesehen davon: Was für ein Bullshit. Scheiß auf eure zusammengewürfelten Zahlen, Streamingseiten schaden fast nur den Corporatebossen, die immer wieder den gleichen Explosions-Müll ins Kino prügeln und uns dann was von wegen Gefahr für Künstler erzählen, ich könnte kotzen.
RoosterCogburn Wed, 09 May 2012 21:01:51 -0000
Antwort löschen@KASAKA:
Die genannten Zahlen zitierte Margarete Evers (Direktorin der "Allianz Deutscher Produzenten - Film & Fernsehen") unter Hinweis auf eine aktuelle Studie.
Ob beim Springer-Verlag diese Studie auch als Quelle dient, kann ich nicht beantworten.
@Stammfunktion:
Da die eben erwähnte Studie noch nicht der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden ist, kann ich dir nicht beantworten unter welchen Faktoren die Zahlen errechnet worden sind. Es sind nur einige Zahlen und Ergebnisse genannt worden.
Aber mit ein bisschen Nachdenken könnte man drauf kommen, wie es z.B. zum Verlust von Arbeitsplätzen kommt. Ein Film soll Gewinn erzielen. Gehen wir von Deutschland aus. Das erste was passiert bzw schon passiert ist, da die Kassen nicht mehr so klingeln wie gewünscht, wurden die Förderungsgelder für Filmproduktionen gekürzt. Hat natürlich das Internet nicht allein schuld, trägt aber eine wesentliche Mitschuld. Dadurch gibt es in Deutschland auch weniger kinoproduktionen als noch vor 10 Jahren. Automatisch also weniger Beschäftigte. Ausserdem kommt hinzu das Lichtspielhäuser geschlossen haben. Auch da trägt das kostenlose Netzangebot eine Mitschuld dran. Diesen Rattenschwanz kann man weiterspinnen und weiterspinnen. Ich will jetzt auch nicht das Internet verteufeln, denn die wirtschaft verändert sich nun einmal. Aber es sollten Regeln eingehalten werden. Und nicht jedes Rechtsbewusstsein über Bord werfen. Geht ja auch nicht jedermann in den Supermarkt und nimmt sich was er braucht (ohne zu zahlen), nur weil er Hunger hat.
Drogba11 Wed, 09 May 2012 22:13:25 -0000
Antwort löschen@vPidschv
Ich will diese Straftaten nicht vergleichen und das ist auch kaum möglich. Entscheidend für mich ist, die Auswirkungen von kino.to sind sehr umfangreich, unübersichtlich und nicht eindeutig zu belegen. Dirk B. ist für vieles davon verantwortlich und das Medieninteresse ist nicht unbegründet. Man kann daher nicht einfach mehr vom kleinen Raubkopierer sprechen. Die Gesetze bzw. das jeweilige Strafmaß ist ohnehin nur Ermessenssache von Juristen, die erstmal irgendwie festgelegt werden mussten, sicher keine leichte Aufgabe.
mogo Wed, 09 May 2012 23:29:53 -0000
Antwort löschen@rooster:
Spinnen wir den Rattenschwanz doch etwas weiter, die Leute geben weniger Geld fürs Kino aus. Sie werden es nicht unter Bett lagern, sondern für andere Sachen ausgeben, andere Arbeitsplätze entstehen, andere Leute kriegen höhere Gewinne.
Also nicht immer so einseitig argumentieren.
KASAKA Thu, 10 May 2012 08:13:04 -0000
Antwort löschen@rooster:
"Geht ja auch nicht jedermann in den Supermarkt und nimmt sich was er braucht (ohne zu zahlen), nur weil er Hunger hat."
Und genau hier liegt einer der Knackpunkte, das Beispiel mit dem Supermarkt passt nicht, da der Film ja nicht verschwindet, man kann ihn nicht weggucken. Wenn ich bei Lidl ein Brot klaue, liegt dieses nicht mehr im Regal, kann somit nicht mehr verkauft werden.
Wenn ich hingegen einen Film über Kino.to etc. gucke, steht der Film immer noch bei Mediamarkt im Regal, läuft im Kino oder ähnliches.Deshalb hingt dieser Vergleich.
Und die Sache mit dem entstandenem Schaden ist auch fraglich, da ich nicht glaube das jeder der einen Film runterläd o.ä. ihn auch im Kino angeschaut hätte, sich die DVD gekauft hätte usw.
RoosterCogburn Thu, 10 May 2012 11:10:04 -0000
Antwort löschen@mogo:
Ich wollte nur an meinen Beispielen verdeutlichen, das die Filmpiraterie nun einmal Arbeitsplätze kostet. Mal abgesehen davon, das ich in den genannten Beispielen von Mitschuld, also Teilschuld sprach, gibt es noch andere Faktoren die eine Rolle spielen. Wenn zum Beispiel Blu-Rays von Sony kopiert und verbreitet werden, bedeutet das das Sony einen geringeren Absatz macht. Was über die Jahre auch festzustellen ist. Aufgrund von Daten aus dem Jahr 2008 bezifferte die Internationale Handelskammer, Auftraggeber der Studie, den in einem Jahr entstandenen Umsatzverlust im EU-Raum aufgrund illegaler Downloads (Musik, Filmen, Fernsehsendungen und Software) auf zehn Milliarden Euro. Dadurch sind damals in der Branche bereits 185.000 Arbeitsplätze verlorengegangen. Betroffen ist also nicht nur die Filmindustrie selbst, sondern vor allem die Volkswirtschaft: Job-, Einkommens- und Steuerverluste sind die Folgen.
Die Filme sind teilweise schon im Netz, bevor die Kinos sie zeigen können. Das ist nicht richtig. Das Unrechtsbewusstsein muß geweckt werden.
@KASAKA :
Sehe ich anders. Du nimmst etwas an dich, dessen Besitz dir nicht übertragen wurde und auch nicht dein Eigentum ist und nutzt dieses. Obwohl dir keine freien Nutzungsrechte zu stehen. Von daher ist der Vergleich vllt nicht der beste, aber durchaus legitim.
Joeyjoejoe17 Wed, 09 May 2012 14:01:59 -0000
Kommentar löschenSinnlose Diskussionen auf MP, die zu keinem Ende führen - Folge 42
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RoosterCogburn Wed, 09 May 2012 14:13:38 -0000
Antwort löschenAu kacke. Hab ich 'ne Folge verpasst? Was ist letztes Mal passiert? Ist doch meine Lieblings-Soap ;)
A.V. Wed, 09 May 2012 16:12:49 -0000
Antwort löschenLetztes mal gings wieder um FSK-Kürzungen und den Kram
und das Mal davor um O-Ton VS. Synchro... :P
Joeyjoejoe17 Thu, 10 May 2012 20:18:00 -0000
Antwort löschenInsofern sinnlos, weil die selben Leute die selben Argumente anbringen und sowieso aneinander vorbeireden.
Super8951 Wed, 09 May 2012 13:59:01 -0000
Kommentar löschenIch bin für freies Internet! Und niemand wird es aufhalten können. Niemals wird die Bürokratie das freie Internet besiegen können!
Freiheit für Dirk B.! Kino.to war und ist eine gute Sache!
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nikl 1987 Wed, 09 May 2012 20:09:42 -0000
Antwort löschenNa halleluja. Freies Internet ist schön und gut, aber ich bezweifel, dass du so reden würdest, wenn du in der Filmbranche tätig sein würdest. Ja, möglicherweise verdienen sie (noch) genug, aber wenn irgendwann jeder Filme auf solchen Portalen gucken würde, gäbe es irgendwann keine Filme mehr, weil die EInbußen irgendwann zu groß werden. Oder sollen alle irgendwann nur noch aus Nächstenliebe Filme drehen? Ziemlich egoistisches Denken. Der Porschechef verdient 60 Mio+ im Jahr. ISt doch genug oder nicht? Sollen jetzt alle umsonst Porsche fahren dürfen?
mogo Wed, 09 May 2012 23:24:51 -0000
Antwort löschenIst dir klar, dass die Betreiber von kino.to alles andere als ideologische Philantrophen und Vorkämpfer für ein freies Internet waren, sondern das für das Geld gemacht haben, was an sich vielleicht nicht unbeding verwerflich ist. Die geltende Rechtslage ist nun mal so wie sie ist, deswegen ist es unsinnig Freiheit für Dirk B. zu fordern. Man müsste vielmehr die Gesetze überarbeiten, aber da helfen solche leeren Schlagworte wie freies Internet nicht wirklich.
Super8951 Thu, 10 May 2012 17:15:46 -0000
Antwort löschenDie Filmindustrie sollte lieber mal ihre Strategie bedenken. Innovation statt Restriktion ist das Schlagwort.
giuliano.iannotta Wed, 09 May 2012 13:38:17 -0000
Kommentar löschenInwiefern hat der Kino.to-Betreiber Urheberrechtsverletzung begangen? Soweit ich weis, ist/war kino(x).to wie eine Suchmaschine, nur eben für Streams, aufgebaut.
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giuliano.iannotta Wed, 09 May 2012 13:40:33 -0000
Antwort löschenUnd btw. wer heutzutage noch auf kinox.to geht, fügt seinen Augen ja so oder so physischen Schaden zu. Es gibt weitaus bessere Streamingportale, ohne Werbung etc!
RoosterCogburn Wed, 09 May 2012 14:20:50 -0000
Antwort löschenDa dies aber in der Regel Kopien waren und dieses Portal für die VERBREITUNG dieser Raubkopien gesorgt hat, gilt genau dies als Verstoß. Denn die Verbreitung rechtswidrig hergestellter kopien ist unzulässig und verstösst gegen das Urheberrechtsgesetz.
Stammfunktion Wed, 09 May 2012 15:23:08 -0000
Antwort löschenUnd dazu bzw. gerade deswegen gilt/könnte gelten: Die Gründung einer kriminellen Organisation als Strafbestand.
mogo Wed, 09 May 2012 23:21:12 -0000
Antwort löschenDas stimmt soweit ich weiß nicht, die Krux ist, dass die Betreiber (im Gegensatz zu dem, was sie ständig behauptet haben) mit den einzelnen Streaming Diensten verbunden waren und sich so eine reiche Nase verdient haben.
mogo Wed, 09 May 2012 23:21:12 -0000
Antwort löschenDas stimmt soweit ich weiß nicht, die Krux ist, dass die Betreiber (im Gegensatz zu dem, was sie ständig behauptet haben) mit den einzelnen Streaming Diensten verbunden waren und sich so eine reiche Nase verdient haben.
Muxi92 Wed, 09 May 2012 13:22:02 -0000
Kommentar löschenMan kann über solche Menschen denken was man möchte, aber 15 Jahre ist in meinen Augen zuviel, wenn selbst Mörder und Vergewaltiger weniger bekommen.
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Binturong Sat, 12 May 2012 11:20:16 -0000
Antwort löschenHier mal was zum lesen über einen Betrüger der gut 50 Millionen DM unterschlagen hatte. Die Strafe 6 1/2 Jahre Haft
http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Harksen
Thanatos1 Wed, 09 May 2012 13:19:07 -0000
Kommentar löschenSchöne sache, nur schade das ich nicht wirklich dran glauben kann dass das irgendwie abschreckend auf die Betreiber ähnlicher Seiten wirkt.
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Super8951 Wed, 09 May 2012 14:05:16 -0000
Antwort löschenIch hoffe den bürokratischen Sesselfurzern wird gehörig eins ausgewischt. Und wenn, was wird es nützen? Das freie Internet ist nicht zu stoppen, schon gar nicht durch irgendwelche lächerliche Gesetze oder Gerichtshöfe.
dbeutner Wed, 09 May 2012 13:14:25 -0000
Kommentar löschenIch denke, auf MP sollte man sich möglichst fachlich austauschen - zu Filmen (und schon da wird es mitunter abwegig). Die Meute nach gefühltem Strafmaß zu befragen - das geht nach hinten los. Siehe die ersten beiden Kommentare, die mal so richtig mit Feingefühl und Argumenten an die Sache rangehen ;-)
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the gaffer Wed, 09 May 2012 13:21:27 -0000
Antwort löschenOb nun die Frage nach der Meinung drunter steht, oder nicht: Die Diskussion ist vorprogrammiert, obwohl der Artikel selbst sehr sachlich gehalten ist. :/
Sinister Kid Wed, 09 May 2012 13:32:54 -0000
Antwort löschenDiskussion ist immer gut. Das sensibilisiert! :-)
the gaffer Wed, 09 May 2012 13:35:50 -0000
Antwort löschenDiskussion find ich auch gut, so lang sie einigermaßen sachlich geführt wird. Was bei diesem Thema eher selten der Fall ist. ;)
Sinister Kid Wed, 09 May 2012 13:41:31 -0000
Antwort löschenJa, Unsachlichkeit riskiert man natürlich bei einer auf die User fokussierten Plattform wie MP. Aber ihr habt bestimmt Community-Betreuer, damit es nicht ausufert. :-)
Bis jetzt ist doch alles noch ganz cremig... bis auf ein paar krude Vergleiche zum Strafmaß.
syrbal Wed, 09 May 2012 13:57:52 -0000
Antwort löschennach dem strafmaß habe ich ja nicht gefragt, sondern nur nach eurer meinung.
Wissen Wed, 09 May 2012 14:18:25 -0000
Antwort löschenKrude Vergleiche zum Strafmaß finde ich hier nicht. Es drohen bis zu 15 Jahren haft für ein Vergehen gegen Urheberrechtsverletzungen. Strafe muss sein, gar keine Frage, aber das Kapitalverbrechen jeglicher Art teilweise geringer geahndet werden oder Menschen des öffentlichen Lebens, bei gleichgearteten Straftaten, zu teilweise geringen Haftstrafen bzw. zu keinerlei Haft verurteilt werden, steht in keiner Relation.
Stammfunktion Wed, 09 May 2012 15:19:52 -0000
Antwort löschenDie potenziellen(!) 15 Jahre gehen eher auf der Konto "Gründung einer kriminellen Organisation".
Mr.Film Wed, 09 May 2012 13:12:32 -0000
Kommentar löschenKriegen wir demnächst einen Livestream zur Gerichtsverhandlung? Das Thema wurde so langsam genug durchgekaut.
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Sinister Kid Wed, 09 May 2012 13:25:36 -0000
Antwort löschenDas Thema "Filme stehlen" kann nie genug durchgekaut werden. Zu viele machen es.
Sinister Kid Wed, 09 May 2012 13:50:25 -0000
Antwort löschenNa ja, zum Glück kann man ja frei wählen, welche Informationen man konsumiert und welche nicht.
Mr.Film Wed, 09 May 2012 13:52:10 -0000
Antwort löschenNa das sowieso, doch ich habe mit meinem Klick auf den Artikel eben auf etwas neueres, aufschlussreicheres gehofft ;) Meinen Kommentar muss ja auch nicht jeder konsumieren.
moepmoep Wed, 09 May 2012 16:08:04 -0000
Antwort löschen@Mr.Film: Es gibt einen illegalen Livestream auf kino.to...
mogo Wed, 09 May 2012 23:18:02 -0000
Antwort löschen@ Jeder, der behauptet, hier würden Filme gestohlen, hat zu viele Fox DVDs gesehen. "Downloading pirated films is stealing" ist Blödsinn, denn stehlen heißt einen Wert jemand anderem wegnehmen, so dass dieser diesen Wert nicht mehr hat.
Beim runterladen macht man aber nur eine Kopie, es wurde nichts entwendet. Natürlich entstehen der Filmindustrie gewisse Verluste, die sich aber sicherlich nicht in der Höhe von Anzahl runtergeladener Filme mal Ticket/DVD-Preis belaufen, und nur dann könnte man von stehlen sprechen
Vier Wed, 09 May 2012 13:08:49 -0000
Kommentar löschenAuch wenn es richtig ist, aber 15 Jahre wären viel zu viel.
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sweetForgiveness Wed, 09 May 2012 13:05:33 -0000
Kommentar löschenIch finde eine hohe Strafe an sich ok, allerdings fällt diese bei Raubkopierern oft höher aus als bei Vergewaltigern, Mördern und Leute die Kinder misshandelt haben. Ich bin ganz klar gegen Filmpiraterie, streaming und downloads von irgendwelchen Dateien (illegal) aber unser Rechtssystem geht gar nicht!!
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sweetForgiveness Wed, 09 May 2012 13:21:45 -0000
Antwort löschen@diviolegend: Wie gesagt ich bin dagegen weil es meiner Meinung nach nicht richtig ist, aber ich möchte hier auch nicht erneut eine Diskussion starten, die eh keine einigung finden wird. Du hast deine Meinung ich meine, dass ist, zumindest für mich, ok auch wenn ich es nicht verstehe. Und ja wie im Kommentar gesagt, dass Rechtssystem geht einfach gar nicht!
Thanatos1 Wed, 09 May 2012 13:23:18 -0000
Antwort löschen"es ist so das diejenigen die sich einen neuen kinofilm im stream angeguckt und für gut befunden haben eher ins kino gehn um sich diesen film auf der leinwand anzuschauen"
Von dem was ich aus meinem umfeld so mitbekomme geht es eher in die Richtung "Wieso soll ich dafür bezahlen wenn ich es im Internet kostenlos bekommen kann?" und für die meisten scheint da auch nichts verwerfliches dran zu sein.
sweetForgiveness Wed, 09 May 2012 13:27:33 -0000
Antwort löschen@Thanatos1: Genauso ist es auch! keiner schaut sich einen Film, den er schon gesehen hat auch noch im Kino an und bezahlt da dann noch 6-14€ für. Und die Leute die ich kenne haben kaum DVDs weil sie alles im Internet gucken. Für mich unbegreiflich
Sinister Kid Wed, 09 May 2012 13:31:26 -0000
Antwort löschenDas Problem ist, dass es für Raubkopieren und Konsumieren von Streamingangeboten kein Unrechtsbewusstsein gibt, weil A. die Gesetzeslage und B. die Umsetzung der bestehenden Gesetze zu lasch ist. Umso erfreulicher die Nachricht oben.
Thanatos1 Wed, 09 May 2012 13:39:52 -0000
Antwort löschen@diviolegend: Man kann über alles streiten, solange man akzeptieren kann wenn jemand anderes die eigene meinung nicht teilt ist das auch kein Problem.
"ich für mein teil habe nichts dagegen.kann man eh nicht aufhalten"
Wirklich aufhalten sicherlich nicht, aber die aktuellen Gesetze anpassen und alles etwas klarer regeln wäre schonmal ein großer schritt dem entgegenzuwirken.
@Sinister Kid: Das so etwas wie ein Unrechtsbewusstsein bei den meisten Menschen in dem Bereich nicht besteht dürfte vorallem daran liegen das die auswirkungen kaum sichtbar sind, wenn man sich im Internet einen Film ansieht statt sich die DVD zu kaufen fühlt man sich ja eigentlich nicht so als hätte man etwas gestohlen.
Bis man darauf kommt das tatsächlich irgendwo eine ganze menge leute finanzielle verlusste gemacht haben weil sich jemand für den kostenlosen konsum entschieden haben muss man erstmal um einige ecken denken.. die mühe machen sich leider die wenigsten.
sweetForgiveness Wed, 09 May 2012 13:40:27 -0000
Antwort löschenstimme diviolegend allerdings zu in dem Punkt, dass man diese Portale NIE "ausschalten" wird. Die Metapher mit der Hydra passt da schon recht gut!
Sinister Kid Wed, 09 May 2012 13:49:16 -0000
Antwort löschen@Thanatos1: Ja, richtig. Es gibt keine Auswirkungen, eben keine (zu wenige) konkrete(n) Strafen. Wenn ich kein Geld habe, mir einen BMW zu kaufen, dann kann ich ihn auch nicht (ohne Folgen) einfach auf der Straße klauen. Dieses Bewusstsein existiert für das Internet noch nicht. Die Leute verstehen A. nicht, dass finanzielle Verluste entstehen, und B. nicht, dass da Werte geklaut werden; Dinge, für die andere Menschen gearbeitet haben.
_Garfield Wed, 09 May 2012 14:03:27 -0000
Antwort löschenAlso ich kann das Gucken in Portalen wie Kinox.to einfach nicht mit meinem Gewissen vereinbaren. Da gibt es viele, viele Leute, die eine ganze Menge Energie, Leidenschaft und Arbeit in ein Filmprojekt gesteckt haben und ich trete das alles mit Füßen, wenn ich diesen Film illegal schaue und ihn streng genommen klaue.
mitcharts Wed, 09 May 2012 14:04:29 -0000
Antwort löschen@Sinister Kid
Das Thema "finanzieller Verlust" ist aber auch so eine Sache.
Wem genau entsteht denn ein finanzieller Verlust? Wie genau entsteht dieser finanzielle Verlust? Wie hoch ist der finanzielle Verlust? Was sind die direkten Auswirkungen dieser Verluste? Und so weiter ...
Wenn ich sehe, wie oft und wie ausgiebig die Content-Industrie rumjammert, dass sie durch Urheberrechtsverletzungen ständig nur Verluste einfährt, dann frage ich mich, wie sie bis heute überleben konnte.
Dem Gegenüber stehen ja dann Meldungen, wie der erst kürzlich aufgestellte Box Office-Rekord von THE AVENGERS. Oder andere Erfolgsmeldungen.
Das Argument "finanzieller Verlust" seitens Content-Industrie, ist - zum Teil (!) - auch nur vorgeschoben, um Druck auszuüben.
Super8951 Wed, 09 May 2012 14:06:48 -0000
Antwort löschenWas ist an der Strafe richtig? Der gierigen Filmindustrie gönne ich keinen Cent. Deshalb bin ich stolzer Nutzer solcher Streamingseiten.
Thanatos1 Wed, 09 May 2012 14:07:52 -0000
Antwort löschen"sie sind nötig um eine riesen apparatur am laufen zu halten.die legislative-judikative und ebenso die exekutive"
Wenn es keine anderen dinge mehr gibt um die man sich kümmern muss gebe ich dir in dem Punkt recht, vorher nicht ;)
"also ich bin der meinung die filmindustrie braucht solche filmportale"
Seiten wie Youtube sind drauf und dran dem Radio den Rang abzulaufen, daher bin ich geneigt dir recht zu geben wenn es darum geht das die Musikindustrie und Youtube sich gut arrangiert haben, aber wirklich vergleichbar ist das meiner meinung nach nicht.
ich denke, die filmindustrie brauch solche filmportale nicht.
"wahren verlierer sind leider die kinos"
Nicht nur die Kinos, vorallem auch Videotheken und kleinere Film Vertriebe haben es schwer noch gewinne zu machen.. oder machen garkeine gewinne mehr und müssen schliesen.
Super8951 Wed, 09 May 2012 14:08:20 -0000
Antwort löschen15 Jahre sind absolut unangebracht. Niemandem wurde physischer Schaden hinzugefügt und der Filmindustrie scheint es immer noch prächtig zu gehen, wenn ich mir die Einspielergebnisse des letzten Wochenendes so ansehe.
Sinister Kid Wed, 09 May 2012 14:10:21 -0000
Antwort löschenDa hast du Recht, auf dem "finanziellen Verlust" würde ich auch nicht rumreiten; für mich zählt eher, dass Werte geschaffen wurden, die an nicht einfach klauen darf. Außerdem geht es nicht an, dass sich Menschen daran bereichern, die zu diesen Werten nichts beigetragen haben. So offenbar geschehen im Fall Dirk B.
Thanatos1 Wed, 09 May 2012 14:11:47 -0000
Antwort löschen@Super8951:
Wieder so ein Held der von der "Filmindustrie" spricht und dabei wohl einfach ne große zahl und ne hand voll Menschen im kopf hat die den Betrag unter sich aufteilen.. wer ist denn die Filmindustrie?
Der Videothekar von nebenan? Irgendwer der nen Filmvertrieb mit 40 mann am laufen hält? Die sind sicher froh über die tollen einspielergebnisse von denen die bestimmt sehr viel sehen..
Super8951 Wed, 09 May 2012 14:14:43 -0000
Antwort löschenFilme rechnen sich immer, wenn nicht durch die Einspielergebnisse, dann durch die DVD-Verkäufe und VOD. Ich selbe besitze 500+ DVDs und gehe durchschnittlich einmal wöchentlich ins Kino. Trotzdem muss ich mir doch nicht jeden Film auf DVD kaufen.
Drogba11 Wed, 09 May 2012 14:26:12 -0000
Antwort löschenDer Vergleich mit Mördern etc. ist moralisch sicher etwas heikel, doch sollte man auch bedenken, wie vielen Personen durch kino.to theoretisch Schaden zugefügt wurde. Im Rechtssystem lässt sich nunmal beobachten, dass sehr hohe Geldsummen mehr wert sind als ein Menschenleben.
Die genaue Summe lässt sich in diesem Fall natürlich nie ermitteln, aber Dirk B. hat mit illegalen Mittel der Filmindustrie großen Schaden zugefügt und sich damit selbst um viel Geld bereichert. Er ist damit kein einfacher Raubkopierer, sondern betreibt Verbrechen im ganz großen Stil und verleitet zudem Millionen von Usern zu strafbaren Handlungen, fehlendem (Un-)Rechtsbewusstsein und zur Unterstützung dieses Systems.
AlArenal Wed, 09 May 2012 14:56:59 -0000
Antwort löschenÜber die Strafhöhe lasse ich mich nicht aus, die Rahmen sind entsprechend gesetzlich festgegelegt. Wer das ändern will sollte in die Politik gehen.
Dass er betstraft wird, auch hart, finde ich richtig. 6,6 Millionen Euro bewusst mit einer jahrelangen illegalen Tätigkeit zu verdienen ist kein Kavaliersedelikt.
SaschaSheva Wed, 09 May 2012 14:58:00 -0000
Antwort löschenAnstatt das die immer noch sehr reiche Musik- und Filmindustrie versucht neue Geschäftsmodelle zu eröffnen, suchen sie lieber die Konfrontation. Es ist ein neues Zeitalter angebrochen und das bemerken sie anscheinend nicht.
Lieber sehr viel Geld für Verfolgung und Bestrafung ausgeben, als einen Kompromiss eingehen.
Anstatt sich zu sinnlos zu beklagen (wie es immer so viele tun) mache ich einfach mal einen Vorschlag, den man ausbauen könnte:
Eine Flatrate für Musik (und/oder) Filme. Z.B. könnte man für ca. 25 Euro jeden Monat soviel Musik und Filme anschauen und runterladen.
Die FIlme/Lieder, die am meisten geladen wurden, kriegen auch den größten Anteil von diesen Flatrates. Viele downloader haben solche illegalen Flatrates gehabt. Wenn man diese jetzt auch noch legal anbietet, dann wäre das ein guter Grund, zu den legalen Flatrates zu wechseln
Solange die Film/Musikindustrie lieber Geld ausgibt um wenige illegale Anbieter zu jagen, anstatt einen neuen, gemeinsamen Weg zu gehen, bin ich über jeden illegalen Anbieter froh.
Mr USneun Wed, 09 May 2012 16:16:41 -0000
Antwort löschenHat er nicht auch krasse Werbeinnahmen etc. erhalten??
Tirreynaj Wed, 09 May 2012 16:56:54 -0000
Antwort löschenIn was für einer Welt leben wir in der Raubkopie höher bestraft wird als Vergewaltigung und Mord? -.-
Ira Luporum Wed, 09 May 2012 17:15:23 -0000
Antwort löschenMal abgesehen davon, dass die Sache mit dem angeblichen "Schaden" recht zwiespältig ist.
Wenn die Industrie, die Garantie (!) hätte, also eine 100%ige Sicherheit, dass die Leute, die das Portal genutzt haben, sich ansonsten auf eher legalem Wege den Konsum verschafft hätten, ist es einleuchtend, dass dieser ein Schaden aufgrund der durch das Portal entstehenden Nichtnutzung legaler Wege entsteht. ABER: Diese Garantie haben sie nicht! Die rechnen damit, dass jeder, der das Portal genutzt hat, stattdessen wohl z.B. ins Kino gegangen wäre, und missachten dabei die Tatsache, dass viele Nutzer die entsprechenden Medien überhaupt nicht konsumiert hätten, wären sie nicht auf dieses Portal gestoßen. Das ist, als würden sie jeden Menschen dafür zur Rechenschaft ziehen wollen, dass er/sie nicht ins Kino ginge und sein Geld für DVDs und Blu-Rays rauswirft. Und dafür habe ich absolut kein Verständnis. Es ist frech zu behaupten denen würde ein ernsthafter Schaden entstehen, denn denen wurde nichts entwendet, lediglich kopiert und verbreitet, ohne dass da jemand ernsthaft drunter leiden musste. Natürlich ist das an sich auch nicht rosig, und ich möchte das an dieser Stelle nicht verfechten, da ich ebenfalls kein Freund der Piraterie bin, dennoch finde ich die Argumentationen, die Beweggründe und die Konsequenzen sehr fraglich.
Ich würde nicht eine Strafe haben wollen, nur weil ich ein mal nicht ins Kino gehe. Und erleidet die Filmindustrie dadurch einen Schaden? Nein, wohl kaum. Aber sie argumentieren auf diese Weise. Und ich bin überzeugt, dass die gerne auch die Millionen Nutzer verklagt hätten, die das Portal genutzt haben, hätten sie die Möglichkeit gehabt. Aber die Betreiber müssen nun dafür grade stehen und Strafen erleiden, die höher sind als z.B. für Pädophile, Gewaltverbrecher u.Ä.. Klar bin ich für Konsequenzen, aber nicht für welche, die eindeutig hervorheben, dass in dieser Gesellschaft das Geld mehr wert ist, als das Menschenleben.
Und die Studie, die zeigte, dass mehr Nutzer solcher Streamingportale häufiger ins Kino gehen und Geld für solche Medien auf legalem Wege ausgeben als Menschen, die dies nicht tun, wird von der Industrie natürlich mal fein unter den Teppich gekehrt und ignoriert.
Es geht doch immer nur um Geld >.<
AlArenal Wed, 09 May 2012 17:21:19 -0000
Antwort löschenSpielt doch rechtlich und auch moralisch gar keine Rolle. Ich kann auch nicht im Laden ein Handy klauen und dann Starffreiheit einfordern, wenn ich es nicht benutzt habe. Die Gesetzeslage ist klar, die Konsequenzen sind jedem bekannt. Wer das Risiko eingehen woll soll es tun, sich dann aber bitte nicht rausreden und beschweren.
Drogba11 Wed, 09 May 2012 17:39:08 -0000
Antwort löschen@Ira Luporum
Ohne Zweifel nutzen gerade Filminteressierte diese Streamingportale, aus nachvollziehbaren Gründen wie frühere Verfügbarkeit, favorisiertem O-Ton, weniger Zensur und natürlich auch Bequemlichkeit oder um die Ausgaben in Grenzen zu halten.
Die Auswirkungen von Piraterie auf den legalen Konsum von Filmen sind dennoch erheblich und lassen sich allein schon an den Statistiken zu Kinobesucherzahlen und DVD-Verkäufen feststellen.
Tytus Wed, 09 May 2012 18:44:15 -0000
Antwort löschenMan muss sagen das hier von der Maximalen Strafe gesprochen wird, welches Strafmaß denn Täter wirklich erwartet, werden wir sehen.
Wenn man sowas hier liest ->
http://www.augsburger-allgemeine.de/community/forum/bayern-und-region/10319646-Giessen-3-Jahre-Haft-fuer-Vergewaltigung-einer-Minderjaehrigen-id10319646.html
http://www.primatononline.de/default.aspx?ID=6791&showNews=1083640
http://www.radiopsr.de/2245928/Nachrichten/2503795/Chemnitz_Ueber_3_Jahre_Haft_fuer_Vergewaltiger.html
dann wundert mich nicht das die User einfach Oo
Lustig ist eher, wer sich mit der Geschichte beschäftigt wird sehen das dass ganze mimimi schon immer gab
LP: mimimi wenn man Musik zuhause immer wieder hören kann, dann besucht keiner mehr unsere Konzerte
Radio: mimimi wenn man Musik kostenlos hören kann dann kauft keiner mehr unsere LPs
MC/( oder Video VHS): wenn man so leicht kopieren/aufnehmen ...
usw. die unendliche Geschichte des mimimi
Es dauert halt bis die entsprechenden Stellen bemerken, das man damit Kohle scheffeln kann.
Langsam gibt es ja bei uns auch Protale wie myvideo .
DIe ganzen angeblichen Verluste sind schlicht Milchmädchen Rechnungen.
Abwarten nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird
Big Boss Wed, 09 May 2012 21:02:42 -0000
Antwort löschenWarum in Gottes Namen bemerkt die Filmindustrie nicht, dass der einfachste Weg solchen Portalen den Hahn abzudrehen die Schaffung von eigenen Portalen ist. Offensichtlich besteht in Deutschland ja ein großer Bedarf an sofort verfügbaren Filmen und Serien.
Warum orientiert man sich nicht an der Musikindustrie. Jahrelang wurden scharenweise Menschen abgemahnt, die einfach nur DRM freie Musik zu einem angemessenen Preis wollten. Irgendwann hat die Industrie ja glücklicherweise doch noch erkannt, was an ihrem System schief läuft und sich den Nutzern gebeugt.
Wie es geht, zeigt ja der enorme Erfolg von Netflix in den letzten Jahren. Zu Spitzenzeiten verursachen die 30% des US Traffics. In Deutschland sucht man solche Plattformen jedoch vergeblich. Kein Wunder, dass bei der Situation die potenzielle Kundschaft zu illegalen Angeboten abwandert.
sweetForgiveness Wed, 09 May 2012 21:13:59 -0000
Antwort löschenMaxdome, Lovefilm,... da kannst d überall für einen Preis sehr viele Filme streamen. LEGAL!
Crowsen Wed, 09 May 2012 21:40:34 -0000
Antwort löschenIS das so? Kann man da JETZT auf The Walking Dead Staffel 2 sehen?
Und Lovefilm? Kann man sich da nicht nur Filme zuschicken lassen? Die man dann auch wieder zurückschicken kann? Voll die Arbeit!
Sry aber das Angebot, was es gibt isn Witz. Sowohl von Auswahl als auch Aktualität, als auch Preis.
Ich persönlich brauch keine DVD für 15 €. Die Anzahl an DVD`s, die ich mehr als einmal gesehen habe, kann man an einer Hand abzählen. Bei der PS3 kann man für 3-5 € Filme leihen für 48 Stunden.
Aber die Auswahl ist begrenzt.
Es liegt auch zu einem sehr großen Teil am fehlendem Angebot.
Und mir brauch auch keiner zu erzählen, dass man die Serien nicht für 5-10€ / Staffel anbieten kann. Denn jeden Kunden, den man so von Kino.to wegbekommt ist bares Geld ON TOP!
Big Boss Wed, 09 May 2012 21:47:08 -0000
Antwort löschenLovefilm bietet soweit ich weiß auch die Möglichkeit sich ausgewählte Filme online anzusehen. Die Betonung liegt dabei auf "ausgewählte". Das heißt das Angebot ist noch sehr beschränkt. Und Maxdome scheitert für mich an der Aktualität. Man darf doch wohl verlangen, dass noch nicht in deutscher Synchro erschienene Serien in Englisch verfügbar sind.
Ist es bei Maxdome nicht sogar so, dass man einerseits ein Abo für einen festen Preis abschließt, für aktuelle Filme dann aber noch mal extra zur Kasse gebeten wird? Ansonsten geht das ja schon mal in die richtige Richtung, um mit illegalen Angeboten mithalten zu können.
stevenwolff Wed, 09 May 2012 21:58:19 -0000
Antwort löschenStammtischparole! Sind das unsere Wutbürger?
sweetForgiveness Wed, 09 May 2012 22:03:22 -0000
Antwort löschenLovefilm bietet klar ausgewählte filme un steckt noch im anfangsstadium mit dem demand service der istaber schon recht gut (trasnofrmers 3 gb zumindest sofort bei dvd vröffentlichung auc online) dazu bietet die jetzt auch filme mit originaltonspur an außerdem um nur ein paar zu nennen filme wie thor, in brueges, source code,unkown identity oder casablanca und das mit dem ausleihen ist auch reibunglos und den umschlag wieder in den briefkasten zu werfen stellt sich mir jetzt nicht als großer herausforderung da, aber wenn du ken 5m zum birefkasten gehen kannst,. dann vertehe ich das argument
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Freiheit für Dirk B.!
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nerdkiller Thu, 10 May 2012 11:54:37 -0000
Antwort löschenNaja, das macht man ja im Fernsehen auch...