Marvel-Boss schließt R-Rated-Filme fürs Filmuniversum nicht mehr aus

Marvel's The Avengers 2: Age of Ultron
© Disney
Marvel's The Avengers 2: Age of Ultron

Mit Deadpool und Logan - The Wolverine erschienen im letzten und in diesem Jahr bereits zwei erfolgreiche Superhelden-Filme mit R-Rating. Dieses erlaubt Jugendlichen in den USA unter 17 Jahren nur in Begleitung eines Elternteils bzw. Vormunds den Besuch im Kino. Kevin Feige, der als Marvel-Präsident über das hausinterne Filmuniversum MCU wacht, betonte in der Vergangenheit stets, dass entsprechende Filme härterer Gangart kein Thema seien. Doch in einem nun erschienenen Interview mit Allocine (via Comic Book Movie) lässt sich eine Abkehr von diesem Kredo erkennen.

Zwar befinde sich nach Aussage Kevin Feiges derzeit kein R-Rated-Film in Arbeit. Ein klares Nein klingt aber ebenfalls anders: "Derzeit arbeiten wir nicht an R-Rated-Filmen, [aber] es ist nicht ausgeschlossen, doch im Moment, nein." Deadpool nahm 2016 bei einem Budget von 58 Millionen US-Dollar gut 783 Millionen Dollar an den weltweiten Kinokassen ein. Logan - The Wolverine brachte es 2017 auf Einnahmen in Höhe von 615,6 Millionen Dollar, denen ein Budget von 97 Millionen Dollar gegenüberstehen.

Das R-Rating sei für Kevin Feige ohnehin nicht der entscheidende Faktor für den Erfolg der Superhelden-Filme, weshalb sie nicht im Filmuniversum Marvels existierten, wie er im vergangenen April erklärte. Aus Filmen wie Deadpool und Logan - The Wolverine nehme er vielmehr die Chancen, Risiken und Sprengung der kreativen Grenzen mit. Entscheidend für den Publikumserfolg sei primär der Humor, der die Tür "zu den anderen emotionalen Dimensionen des Publikums" öffne.

Der nächste Ableger aus dem Marvel-Filmuniversum startet ohne R-Rating in Form von Spider-Man: Homecoming am 13.07.2017 in den deutschen Kinos.

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moviepilot Team
NeonFox Alexander Börste
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