Der Hauptdarsteller: Vin Diesel
© Concorde
Regisseur Mathieu Kassovitz zieht vernichtend über seinen eigenen Film her, Oder ist das alles nur ein PR-Gag? Sein aktuelles Werk Babylon A.D. sei schlechtes Kino, in der aktuellen Version einfach nur eine weitere “schlechte Folge der Actionserie 24” und “einfach nur blöd”.
Grund für seinen Ausbruch sind die miserablen Produktionsbedingungen am Set. Produzenten des Studios 20th Century Fox haben sich ständig eingemischt. Es bestand laut Aussagen des Regisseurs nie wirklich die Chance, seinen eigenen Film zu drehen. Schon das Drehbuch mußte verändert werden, weil die Studiobosse mit der ersten Version nicht einverstanden waren. Mehrfach wurde es umgeschrieben. In der Schnittfassung wurden dann Action-Szenen herausgeschnitten. Etwa 15 Minuten fehlen in der aktuellen amerikanischen Kinofassung. Wieder einmal wollte das Studio ein R-Rated für die USA vermeiden und hat sich für eine jugendlich-freundliche Variante entschieden.
Die Situation hatte Folge. Zum Einen erlitt Mathieu Kassovitz während der Dreharbeiten einen Nervenzusammenbruch. Schuld daran ist auch sein Hauptdarsteller Vin Diesel, mit dem es sich vermeintlich nicht leicht arbeiten lässt. Hier prallen zwei Welten aufeinander: ein europäischer Filmemacher und amerikanischer Star zusammen. Scheinbar ist das nicht gut gegangen. Zum Anderen gibt es zwei Versionen des Films: Eine amerikanische mit 90 min und eine europäische Version mit 101 min Laufzeit. Das ist doch wenigstens etwas. Ab 11. September können beide Fassungen verglichen werden.
Ines Walk (Ines Walk) 2008/08/29 10:21:00
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Kommentare
über Mathieu Kassovitz vernichtet eigenen Film
Kommentar schreibenannaberlin 2008/08/29 11:38:12
Kommentar löschenNun ja. Da müsste man wohl die Möglichkeit haben, den Director's Cut mit dem US-Cut zu vergleichen.
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Na selbst schuld! Wer versucht auch anspruchsvolles Effekt-Blockbuster Kino mit Vin Diesel und denkt, da kommt was niveauvolles bei raus?!?! Der Trailer war jedenfalls alles andere als ansprechend. Sah im Endeffekt genauso aus wie dieses Riddick-Wischi-Waschi. Naja, wenn man sich vertraglich als Regisseur so unterbuttern lässt, kann man Mathieu ja nicht einmal bedauern, letztendlich will er jetzt seinen guten Ruf retten und gleichzeitig das große Geld machen und alles Schlechte auf die bösen Produzenten schieben. Ganz schön frech!
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