Mein erstes Mal ... geschichtlich verarscht.
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War das nicht schön, damals, wenn der Geschichtslehrer den guten alten Fernsehtisch in die Klasse schob und ein Relikt aus der Vorzeit namens VHS in den übergroßen Apparat darunter schob? Geschichte lässt sich schließlich nicht nur aus Büchern lernen, Filme werden dazu auch benötigt. Aber nicht selten passiert es, dass die Fiktion der Filmemacher von dem abweicht, was wir in den Büchern zu lesen bekommen. Waren die Perser wirklich ein Haufen degenerierter Krüppel und die Spartaner eine Herrenrasse mit Surfer-Boy-Muskulatur? Wendete sich das Blatt im 2. Weltkrieg tatsächlich mit den Ereignissen in einem kleinen, ansonsten unbedeutenden Kino?
Doch, doch, manchmal gehen wir recht blauäugig an das heran, was uns in “historischen” Filmen gezeigt wird. Nicht alles sollten wir für bare Münze nehmen, aber manchmal passiert es eben doch. Gerade bei Biopics ist Vorsicht geboten, wenn der eine oder andere Aspekt zugunsten der Hauptfigur unterschlagen wird. Wir haben in unseren Erinnerungen gekramt und den Film herausgesucht, der uns zum ersten Mal ein falsches Bild von der Vergangenheit vermittelte. Aber wann wurdet ihr das erste Mal geschichtlich verarscht?
Malte und Mel Gibsons missverstandener Sidekick
Mel Gibson hat uns viele pädagogisch wertvolle Filme geschenkt, die das große Mysterium der Vergangenheit hell erleuchten. Dabei schreckt er auch nicht davor zurück, religiöse Führer gefühlvoll und mit Würde zu inszenieren, zum Beispiel bei Die Passion Christi. Bei mir geht es aber um Braveheart. William Wallace ist ein großer Führer der Schotten, mit Corpse-Paint, und allem drum und dran. Die Figur ist eine Filmikone geworden. Die Realität sah aber anders aus, denn William Wallace war von Anfang an Sir William Wallace, also adelig und aus gutem Hause. Auch das Primae Noctis, also das Recht der englischen Lords, mit jeder vor der Heirat stehenden Schottin zu schlafen, wird von Historikern stark angezweifelt. Braveheart selbst war auch jemand anders, nämlich Robert the Bruce (Angus MacFadyen), der im Film nur ein verräterrischer Unterstützer von Wallace ist. Seine Erinnerung wird darüber hinaus geschändet, wenn er in der Schlacht von Falkirk zu den Engländern überwechselt, Wallace in der Realität aber nie direkt betrogen hat. Und damit beginnt die Liste nur.
Theo und die minderjährige indianische Prinzessin
Dass die Geschichte um die Indianerin Pocahontas, die sich in den gut aussehenden Engländer John Smith verliebt und somit kulturelle Mauern einreißt, nur ein Mythos ist, sollte den meisten klar sein. Für einen Achtjährigen klang die Legende allerdings mehr als plausibel, besonders wenn sie von Disney inszeniert ist und ein Waschbär in der wichtigsten Nebenrolle agiert. Doch heute weiß ich, dass die Liebesaffäre zwischen Pocahontas und John Smith genauso fiktiv ist wie moralisch bedenklich. Wenn wir historischen Aufzeichnungen Glauben schenken, war Pocahontas bei der Rettung des englischen Captains zarte zehn Jahre alt, wodurch John Smith plötzlich gar nicht mehr einen so makellosen Ruf besitzen würde. Wenn ich es mir recht überlege, wäre das eine Lovestory, die ich gerne vom Hause Disney sehen würde.
Ines und der große Friedrich
In diesem Jahr wird ein Jubiläum begangen: Der Preußenkönig Friedrich, der Große wird 300. Geburtstag. Seit es den Film gibt wurden Legenden um den Mann gestrickt, am deutlichsten wohl zu nationalsozialistischen Zeiten. Otto Gebühr durfte mehrfach den alten Fritz geben, der als Über-Vater loyal auf sein Volk herunterschaut. Letztlich dienten die Fridericus-Rex-Filme (unter anderem Der große König, Fridericus – Der alte Fritz) dazu, das Geschichtsbild zu verfälschen.
Thomas und die schwebenden Bretter
Ihr dürft mich gerne im Nachhinein mit einem “Thema verfehlt” bestrafen, aber so richtig verarscht hat mich eigentlich kein Film, der seinen Blick in die Vergangeneheit wirft, sondern einer, der mir ein besonders leuchtendes Bild von der Zukunft gemalt hat. Wie so viele Kinder der 90er war ich ein riesen Fan von Zurück in die Zukunft II. Am spannendsten waren für mich mit Abstand die zahlreichen coolen Gimmicks, die Marty McFly im fernen Jahre 2015 ausprobieren durfte. Sich selbst trocknende Jacken, Schuhe mit Power Laschen und natürlich das absolute Highlight: die Hover-Boards. Jede Nacht träumte ich davon, eines Tages wie Marty schwerelos durch die Straßen zu düßen. Und als der ältere Nachbarsjunge auch noch behauptete, es sei in naher Zukunft ganz leicht, Hover-Boards herzustellen, zählte ich bereits die Tage, bis die coolen Bretter endlich in den Läden stehen werden. Nun schreiben wir das Jahr 2012 und immernoch rolle ich durch die Gegend, anstatt elegant nach Hause zu schweben. Und das wird sich wohl auch in drei Jahren noch nicht geändert haben. Vielen Dank auch Robert Zemeckis!
Andy und der Kampf gegen das organisierte Verbrechen
Die Unbestechlichen, die Geschichte um den Prohibitions-Agenten Elliot Ness (Kevin Costner), der beauftragt wird den gewieften Mafia-Boss Al Capone zur Strecke zu bringen, macht zwar nicht wirklich einen Fehler, was die Fakten angeht. Trotzdem will ich die Gelegenheit nutzen um nochmal klar zu stellen: Ness war es nicht, der Capone schlussendlich dingfest machte; es war der hochrangige Mitarbeiter des damaligen US-Finanzministeriums, Frank J. Wilson, der den Mobster mit seinen Ermittlungen endlich hinter Schloss und Riegel steckte. Regisseur Brian de Palma konzentriert sich in seinem Film aber fast ausschließlich auf den Agenten Elliot Ness und kehrt die wahre Geschichte ein wenig unter den Teppich. Versteht mich nicht falsch, The Untouchables ist ein Meisterwerk der filmisches Mafia-Bekämpfung, aber ich halte es mit dem Sprichwort: Ehre wem Ehre gebührt.
Wann wurdet ihr das erste Mal geschichtlich verarscht?
quadzar (Malte Heckelen) 2012/01/16 08:50:00
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Kommentare
über Mein erstes Mal ... geschichtlich verarscht
Kommentar schreibenMpettel 2012/02/20 17:58:05
Kommentar löschenDie Klapperschlange, spielt im Jahr 1997.
2001 Odyssee im Weltraum. Wo sind jetzt die Raumschiffe die zu klassischer Musik durch n Raum schippern.
4 Panzersoldaten und ein Hund (die polnischen Soldaten haben allein den WK II gewonnen)
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Filmromantikerin 2012/01/20 22:58:54
Kommentar löschenAnastasia und die Asterix-Filme waren wohl die ersten Male und Gladiator, Titanic und die Sissi-Filme waren auch noch zum Beispiel so Kanditaten, wo es gut war, danach bei Wikipedia nachzulesen, was wirklich so gewesen ist und was nicht ^^
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Sigrun 2012/01/16 23:00:43
Kommentar löschenAlso. Wenn ich was Substanzielles über Geschichte erfahren will, lese ich drei Sach-Bücher (quer) zu dem Thema. Dann - je nach Sachlage - sind 1-2 Filme angesagt und dann, weiß ich sehr sicher, dass ich eigentlich noch sehr wenig weiß ...
Das hält eine(n) natürlich nicht auf, wenn man was richtig wissen will! Spielfilme sind so aber so oder so keine gute Grundlage, da sie ja zum Nachdenken (!!) anregen sollen - im besten Sinne und wie zum Beispiel bei INGLORIOUS BASTERDS.
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BlackEaster 2012/01/16 22:44:12
Kommentar löschenWieso zum Henker wird nicht U-571 erwähnt, bei dem einfach mal die Amis (anstelle der Briten) die Enimga-Codes auftreiben?!
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Dom699 2012/01/16 21:24:39
Kommentar löschenBei Titanic verarscht Rosé einen von den Typen, der das Boot mitkonstruiert hat, und weisst auf Sigmund Freud hin, der einen Zusammenhang zwischen dem männlichen Streben nach größerbesserweiter und einem kleinen Penis sieht. Dieser Gedanke ist aus Freuds Lustprinzip, das 1920 veröffentlicht wurde. Die Titanic ist 1912 untergegeangen.
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TheJoker 2012/01/16 20:34:10
Kommentar löschenHoverboard!!!!!!! <3 <3 <3
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guantanamo_jay 2012/01/16 18:03:25
Kommentar löschenGeschichte wird von Leuten mit funktionierenden Stiften geschrieben und Wahrheit liegt doch eh in der Konstruktionsgewalt der eigenen Wahrnehmung. Deswegen lieben wir Filme doch ;-)
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AltH85 2012/01/16 17:57:26
Kommentar löschenShutter Island: Dort wurde einfach mal das bekannte EIngangstor von Auschwitz nach Dachau verlegt...
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Drogba11 2012/01/16 17:12:37
Kommentar löschenDer große Diktator!
Ich habe mal gehört, Anton Hynkel hatte eigentlich gar keinen Friseur als Doppelgänger. Sonst dürfte aber alles stimmen.
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Igzorn 2012/01/16 16:11:17
Kommentar löschenAlso so richtig verarscht fällt mir jetzt gar nicht ein. Ich habe allerdings schon recht früh angefangen mich mit Geschichte zu befassen und habe mir lange Zeit gezielt Filme gesucht, die einen Historischen rahmen haben.
Allerdings fällt mir folgendes ein:
11te oder12te Klasse im Geschichtsunterricht: Lehrerin fragt nach Perserkriegen (wies dazu kam weiß ich gar nicht mehr). Ein Schüler meldete sich und beginnt zu erzählen. Ich hatte erst so das gefühl, hm naja die Aufmachung wie er das erzählt erinnert son bisschen an 300, kann ja aber Zufall sein (So viele Sätze hatte er da noch nicht von sich gegeben). Dann brachte er den Satz hervor, dass die Ephoren durch Inzest gezeugte und Geldgeil gewesen sein und Bestechung usw. Ich habe ihm daraufhin etwas unsanft meine Meinung gesagt. (An sich mag ich den Film 300, aber man muss ihn auch als das sehen, was er ist, nämlich eine Comocverfilmung die keinerlei Anspruch auf historische Korrektheit erhebt)
Ich finde es äußerst bedenklich, wenn Menschen Filme, die die Geschichte als Rahmenhandlung nutzen, alles so hinnnehmen wie es der Regisseur ihnen vorbereitet hat. Ich bin keiner der Historienfilme hasst. Es stört mich auch wenn Lehrer/Dozenten meinen an allem in solchen Filmen rummotzen zu müssen weil k.A. der Löffel mit dem in Szene 04 gegessen wird nen Milimeter anders gebogen ist, als er es damals gewesen wäre, oder der Krieger in Film xyz 5 Meter weiterschießen kann als er es mit dem Bogen gekonnt hätte. Dann könnte man auch bemengeln, wenn in Römerfilmen Ja oder Nein gesagt wird, was es in der lateinischen Sprache nie gab^^
Was man zu Geschichtsfilmen anmerken sollte:
Filme sind ein Unterhaltungsgut und als solches sollen sie für Kurzweil sorgen, vielleicht auch zum Nachdenken anregen etc. ABER:
Mittelalter
1. In alten Ritterfilmen laufen die Männer, egal zu welcher Tageszeit, immer in Rüstungen rum. Das Zeug war scheißeschwer und die setzten sich damit an eine Festtafel.
2. Nicht ganz so alte Mittelalterfilme haben das folgende Problem: Ausnahmslos ALLE Nebendarsteller/Statisten sind HÄSSLICH wie die Nacht. Ich denke da an Robin Hood (den mit Kevin Kostner), Der Name der Rose oder Braveheart.
3. Ein weiter Interessanter Aspekt wurde in dem Artikel auch angesprochen mit Braveheart und dieses Problem findet man auch im neuen Robin Hood mit Russel Crowe: Sozialer Aufstieg im Mittelalter. Akteure sind Bauern oder so und befehligen ne Dreiviertelstunde später genze Heere.
4. In der Spätantike und im Mittelalter war es in vielen Gegenden Europas üblich, dass auch die Männer (insofern sie noch Haare auf dem Kopf hatten) langes Haar trugen. Das ist etwas, was man mit Perrücken sehr leicht umsetzen kann (siehe Herr der Ringe).
Red Riding Hood wäre hier als Positivbeispiel zu nennen (klar ist kein Historienfilm, soll aber eine mittelalterliche Gesellschaft darstellen.)
I./II. Weltkrieg
Durch die Schwämme von in USA/GB produzierten Filmen mit oben genannten Hintergrund kann man, wenn man von Geschichte keinen Dunst hat, schnell zu dem Schluß kommen, das die Amerikaner bzw. Briten diese Kriege im Alleingang gewonnen hätten. In mehr als genug Produktionen zum Ersten und Zweiten Weltkrieg erlebt man folgendes (mein liebstes Beispiel ist aber immer noch "Der Soldat James Ryan"): Feuergerfecht zwischen Deutschen und Amerikanern. Der Deutsche kriegt nen Schuß ab, fällt um und ist auf der Stelle tot. Wird nun ein Amerikaner getroffen, so fällt er vielleicht auh hin aber tot ist er noch lange nicht. Vielmehr beginnt er zu bluten wie ein abgestochenes Schwein und nach seiner Mutter zu schreien, bis vielleicht sich einer seiner Gegenspieler (auch beim Soldat James Ryan sind alle Deutschen irgendwie hässlich) und erschießt den sich am Boden windenden Gegner. An diesem Problem kranken nicht nur Weltkriegsfilme (z.B. sind auch beim Patrioten die Briten auch die fiesesten Drecksäcke).
Nun möchte ich mich noch zu ein drei Filmen ganz konkret äußern:
Last Samurai
Hier wird schlichtweg die Geschichte verdreht. Am Anfang sagt ja der Fotografenengländer: Japan ist durch das Schwert mutiger Männer entstanden. Kompletter Unsinn. Japan ist vom Feudalstaat ins Industriezeitalter katapultiert worden, und zwar genau vom Kaiser Meji und den von ihm und seinen Beamten eingeleiteten Reformen. Eigentlich müssten in diesem Film die Samurai den schwarzen Peter zugesteckt kriegen, da sie überaus Fortschrittsfeindlich waren.
An sich aber kein schlechter Film.
Befreiung (Освобождение)
Eigentlich sind gleich 5 sowjetische Spielfilme. An sich nicht schlecht gemacht, wenn man überlegt, das sie zur Zeit des tiefsten kalten Krieges gedreht wurden. Es wird gezeigt, dass es einen deutschen Widerstand (Stauffenberg) gab. Der kommt allerdings viel zu gut dabei weg. Auch sonst sind die Widerstandbewegungen gegen die deutsche Besatzung immer kommunistisch stehen zur Roten Armee, was schlichtweg Geschichtsverfälschung ist.
Operation Wallküre
Mich würde es mal interessieren, ob es einen Film über Stauffenberg gibt, der die Beteiligten des 20. Juni in ganzer Bandbreite zeigt, also von demokratisch denkenden Politikern über autorität/monarchistisch gesinnte Offiziere und NS/SS-Anhänger (ich empfehle mal den Namen "Arthur Nebe" zu googeln), die die Kriegslage erkannten und nur ihren Kopf aus der Schlinge ziehen wollten, weil sie genau wussten, was sich in Mittel-Ost/Osteuropa abspielte.
Auch in Bezug auf Stauffenberg verstehe ich bei dem was der Mann so von sich gegeben hat nicht, warum der zu so nem Vorkämpfer für Demokratie und freiheitliches Denken hochgerühmt wird. Er war es schlichtweg nicht.
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Ragnasha 2012/01/16 22:35:15
Antwort löschenVielleicht waren früher auch einfach alle "unwichtigen" Menschen hässlich?
horro 2012/01/16 16:03:21
Kommentar löschenStar Wars - Episode IV ... das Imperium gabs glaub ich gar nicht ... ganz sicher bin ich mir allerdings nicht
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Worldwideweb 2012/01/16 19:12:43
Antwort löschenA long time ago in a galaxy far, far away....
Irgendwann finden sie die Trümmer-Wolke von Alderaan, da bin ich mir sicher :D
horro 2012/01/16 20:49:40
Antwort löschenWaaaas ... die wurde noch gar nicht entdeckt ... ich versteh die Welt nicht mehr 8o)
basterd93 2012/01/16 15:48:38
Kommentar löschenWie ich gerade erfahren durfte, war es tatsächlich Die Unbestechlichen...
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Tytus 2012/01/16 15:43:59
Kommentar löschen"Geschichte ist die Lüge auf die man sich geeinigt hat!"
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C_C 2012/01/16 15:08:29
Kommentar löschenmir ist egal, wie die langweilige realität geschändet wurde, solange der Film gutist. Und Braveheart war kaum besser zu machen. Die anderen hier genannten Filme interessieren mich nicht.
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fkfilmkritik 2012/01/16 14:47:25
Kommentar löschenPearl Harbor! *Kotz*
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Hanno Jones 2012/01/16 14:26:51
Kommentar löschenRaiders of the lost ark!
ganz klar ;)
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Martiall_Arts 2012/01/16 14:21:46
Kommentar löschenes kommt immer stark darauf an ob ein Film Anspruch auf historische Genauigkeit hat oder ob er sich lediglich an historische Ereignisse anlehnt um einen vertrauten Rahmen zu schaffen, aber eigentlich nur unterhalten will. Bei Filmen wie "Der Untergang", "Schindlers Liste" usw. sind historische Schnitzer schon ärgerlich, da diese Ereignisse verhältnismäßig gut dokumentiert sind und diese Filme bewusst diesen historischen Anspruch nach außen tragen. Das z.B. "300" diesen Anspruch nicht hat ist schon deshalb klar, da die Geschichte von Dilios erzählt wird und deshalb bewusst Übertreibungen beinhaltet um eine möglichst epische Geschichte zu erzählen - auch wenn der Handlungsrahmen historischen Ursprungs ist. Und mit der Zukunft ist das ja sowieso immer so eine Sache - in vielen Zukunftsvisionen haben die Menschen nich mal Handys ;)
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Christian R. 2012/01/16 14:01:51
Kommentar löschenAber bei Inglorious Basterds war wenigstens alles korrekt!
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dAShEIKO 2012/01/16 13:49:24
Kommentar löschenJa wie jetzt?
Du meinst alle Filme sind erfundene Geschichten?
Es gibt gar keine Jedis? Darth Vader ist gar nicht sein Vater?
Ich bin erschüttert^^
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Rukus 2012/01/16 14:21:56
Antwort löschenNatürlich gibt es die Jedi! Allerdings ist das kein pseudoreligiöser Orden, sondern eine der größten Merchendisingunternehmen des Universums.
PhysiX 2012/01/17 00:09:42
Antwort löschenPah! Star Wars ist nicht erfunden! Das ist nur eine Marketingtrick der Sith damit wir ihnen nicht dazwischen funken! Hier der beweis http://de.wikipedia.org/wiki/Jediismus
Rukus 2012/01/17 01:10:06
Antwort löschenIrgendwoher kenn ich das doch ... "Der größte Trick des Teufels ist es, die Menschen glauben zu lassen, dass er nicht existiert." ;p
Rukus 2012/01/16 13:43:52
Kommentar löschenEigentlich wäre es einfacher, wenn man die Umkehrfrage stellt. Wann hat man das erste Mal einen Film gesehen, der die Geschichte nicht auf den Kopf stellt oder zumindest sehr großzügig dehnt?! Finden wir einen? :D
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Mrs. Nobody 2012/01/16 16:52:22
Antwort löschenUhm....uhm...also....ach, der eine da...dingsda und so...weißte Bescheid ne :D
Drogba11 2012/01/16 17:31:18
Antwort löschenApollo 13!
Für die anderen bin ich allerdings zu faul zum aufzählen...
Mpettel 2012/02/20 17:55:28
Antwort löschenGood night and good luck.
Frost/ Nixon.
An american crime.
Ich glaube die sollten nah dran sein. Berichtigt mich bitte wenn nötig.
Williwunda 2012/01/16 13:41:30
Kommentar löschenNoch 3 Jahre bis zu einem Hoverboard <3
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Rukus 2012/01/16 13:27:40
Kommentar löschenBen Hur! In der Antike gab es noch garkeine Armbanduhren.
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marty-f 2012/01/16 13:26:32
Kommentar löschenAlso solange es so gut gemacht ist wie bei den Indiana Jones Filmen oder Amadeus, ist mir eigentlich relativ egal wie genau es ein Film mit der Wahrheit nimmt, ich informier mich sowieso meistens genug über die Filme um zu wissen was wahr und was falsch ist.
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Callahan 2012/01/16 13:20:46
Kommentar löschenBen Hur.
Ein toller Film, allerdings tauchen dort unmöglich viele Protagonisten mit strahlend weissen Zähnen auf.
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Callahan 2012/01/16 14:22:04
Antwort löschenDie Armbanduhr soll eine Legende sein.
Die Sandalen könnten allerdings von Birkenstock stammen und die restlichen Klamotten von Kick. Dafür gab es ja wegen der Authentizität ebenfalls einen Oscar.
chs88 2012/01/16 14:27:46
Antwort löschenDie Uhr kommt in der Verfilmung von 1926 vor und nicht in der mit Heston, so sagt man zumindest. Ich habe den aber noch nicht gesehen und kann's somit nicht bestätigen.
SoulReaver 2012/01/16 12:53:16
Kommentar löschenForrest Gump!
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marty-f 2012/01/16 13:24:42
Antwort löschenStimmt, für mich noch heute eine der größten Verarschungen.
FumerTue 2012/01/16 19:33:29
Antwort löschenAch was, Inglourious Basterds ist viel irreführender :D
FumerTue 2012/01/17 18:49:15
Antwort löschenka, hab ich mal irgendwo gelesen... Aber ich find geschichte eh foll doof ich mein wohzu brauhct man des im späteren leben iwann mahl???
Copper 2012/01/16 12:39:01
Kommentar löschenGladiator:
Die Schlacht gegen die Germanen haben die Germanen und nicht die Römer gewonnen.
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Dom699 2012/01/16 20:39:09
Antwort löschenwelche schlacht? die bekannte varus-schlacht haben die germanen gewonnen. das war aber eher die ausnahme. meistens haben die römer den germanen den arsch aufgerissen. erst die mongolen haben sich richtig gut gegen die römer behaupten können, da die im fernkampf übervorteilt waren.
Copper 2012/01/16 20:49:34
Antwort löschenEs wird aber im Film gesagt, dass die Germanen letztendlich bezwungen wurden. Wurden sie ja nicht.
Denn, es gab da ein Dorf, welches sich zur Wehr gesetzt hat.
Moment, dass war jetzt was anderes :-D
Dom699 2012/01/16 20:58:16
Antwort löschendas waren aber keine germanen in dem dorf sondern franzosen.
TexasTomBoe 2012/01/16 12:14:13
Kommentar löschenDer schulmädchen report ;)
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SpiceWeasel 2012/01/16 11:29:42
Kommentar löschenDDR-Schule (der 2. WK wurde nur von den Russen gewonnen)
dann
Guido Knopp im Westfernsehen ( der 2. WK wurde hauptsächlich von den Amies gewonnen)
xD
Karl May Filme
Schindlers Liste
...
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Mpettel 2012/02/20 17:51:47
Antwort löschenAch ja Guido Knopp, für mich als Historiker die Hassfigur schlechthin. Und dafür wird er noch mit Preisen überhäuft.
morlock 2012/02/21 13:17:54
Antwort löschenNix gegen Knopp.
Teilweise etwas reißerisch, aber historisch stets korrekt.
Hendrik 2012/01/16 11:26:54
Kommentar löschenGleich beim frühesten Film von dem ich mit Sicherheit sagen kann ihn vollständig gesehen zu haben: Asterix erobert Rom
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chs88 2012/01/16 10:12:36
Kommentar löschenGanz klar sämtliche Karl May Verfilmungen. Mit dem wahren Westen oder gar den Indianerkriegen hatte das nun wirklich nicht viel gemein.
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Copper 2012/01/16 12:36:23
Antwort löschenAber da sind ja schon die Bücher falsch, da May ja nie im Wilden Westen war. Die Filme bauen also auf flaschen Tatsachen auf. Hoffe Ihr versteht, was ich meine.
chs88 2012/01/16 13:09:25
Antwort löschenOb der Film nun Tatsachen verdreht oder auf einem Buch, dass das tut, aufbaut, ist letztendlich egal. Das Ergebnis bleibt gleich.
BlackEaster 2012/01/16 22:42:37
Antwort löschenÄhm, wenn man so argumentiert ist JEDER Film zu kritisieren, da er die Realität nicht 100% getreu abbildet. HIER geht es aber um die einzelne Geschehnisse, welche filmisch umgedeutet wurden, nicht um reine Fantasieprodukte (wie bei May).
Ghoul 2012/01/16 09:42:20
Kommentar löschenWie wäre es mit Da Vinci Code - Sakrileg?
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