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Michael Bay & der Niedergang des US-Actionfilms

the gaffer (Jenny Jecke), Veröffentlicht am 13.06.2011, 08:15

Ich liebe Actionfilme. Umso schlimmer ist es, die beiden ersten Transformers-Filme zu durchleiden. Denn die beweisen, dass Michael Bay seine Zuschauer nicht gerade ins Herz geschlossen hat.

Transformers: Die Rache Transformers: Die Rache © Paramount

Das uralte Argument gegen alle Kritiker des Actionregisseurs Michael Bay lautet: Du musst halt dein Hirn ausschalten, um Spaß zu haben. Dabei wird aber ein entscheidender Faktor übersehen. Ich habe mir Transformers damals im Kino nicht angeguckt, um meinen intellektuellen Horizont zu erweitern. Ich wollte einen Actionfilm sehen, der mich mitreißt. Einen, der eben das versucht, was die besten Vertreter meines Lieblingsgenres, von Stirb langsam bis Hard Boiled, zu leisten im Stande sind. Genau bei dieser Aufgabe versagt Michael Bay ein ums andere Mal. Doch der Grund, warum die Filme von Michael Bay soviel Kritik einstecken, ist nicht, dass sie dumm sind. Der Grund ist schlicht und einfach, dass sie sich nicht für ihre eigenen Zuschauer interessieren.

Symptom 1: Exhibitionismus macht nur dem Exhibitionisten Spaß
An und für sich ist Michael Bay kein schlechter Regisseur, zumindest nicht im Sinne von “Uwe Boll -schlecht”. Er weiß, wie er die Kamera positionieren muss, um ein ansehnliches Bild zu Stande zu kriegen. Farbe und Bewegung kombiniert Michael Bay zumindest so, dass sie ansprechend fürs Auge sind. Ich erinnere nur an jene Einstellung in Transformers, in der sich in Zeitlupe ein Decepticon aus dem Wüstensand schält, während im Vordergrund die Soldaten davon rennen. Das hätte sogar ein ganz großer Wow-Moment werden können, wenn der Film mit seinen Reizen (sprich: gigantischen Robotern) etwas sparsamer umgegangen wäre. Stattdessen ist es nach dem Angriff auf den US-Stützpunkt am Anfang nur ein weiterer hübscher Moment innerhalb einer ermüdenden Bilderflut.

Das Actiongenre basiert auf einem simplen Prinzip: dem Spektakel. Alles andere drumherum ist den Regisseuren und Drehbuchautoren überlassen. Doch auch die Explosionen, Mann-gegen-Mann-Kämpfe und Verfolgungsjagden unterliegen einer Dramaturgie. Der Zuschauer muss bei Laune gehalten werden, er muss etwas mit Spannung erwarten, sonst verlässt er das Kino oder sein Wohnzimmer. Abgesehen vom privaten Ziel der Hauptfiguren, das meist auf den kleinsten gemeinsamen Nenner “Überleben” zu reduzieren ist, spielt das Spektakel hier eine gewichtige Rolle. Schließlich zeigt ein Spieler seine Trumpfkarte nicht, wenn die Einsätze gering sind, sondern wenn der Gewinn sich lohnt. Genau darum geht es im Actiongenre. Deswegen bekommen wir in Jurassic Park den T-Rex und die Raptoren erst viel später zu sehen, als die anderen Dinosaurier.

Michael Bay hat sich nie wirklich mit Fragen der Dramaturgie auseinandergesetzt. Das wird gerade bei den Transformers-Filmen offensichtlich. So zeigt Transformers den ersten Decepticon gleich in der Anfangssequenz mit dem Angriff auf den Stützpunkt und Transformers – Die Rache wählt als sanften Einstieg ein in Schutt und Asche gelegtes Shanghai. Wenn es um die Spannung und das Spiel mit der Zuschauererwartung geht, ist Michael Bay wie ein Exhibitionist im Park. Es mag ihm unheimlich viel Freude bereiten, sich vor Fremden zu entblößen. Diese aber sind höchstens peinlich berührt.

Symptom 2: Action kommt von Aktion und Reaktion
Die unsägliche Wackelkamera aus The Rock – Fels der Entscheidung hat Michael Bay in seinen letzten beiden Filmen glücklicherweise in Rente geschickt. Vielleicht hatte er so eine entfernte Ahnung, dass Millionen Dollar teure Special Effects irgendwie sinnlos sind, wenn sie so inszeniert werden, dass der Zuschauer sie nicht mehr erkennt. Doch leider war dies nur eine Ahnung, keine Erkenntnis. Denn wenn Michael Bay eines abgeht, dann ist es die Fähigkeit, Actionszenen zu drehen. Schließlich ist der Regisseur so verliebt in die oben erwähnten hübschen Bilder, dass er vergisst, sie logisch zu kombinieren.

Das schwierige an einer Actionszene ist seit jeher, die Zuschauer (also euch) im Raum zu positionieren. Ihr müsst schließlich mitkriegen, wer wo steht, wer auf wen schießt, wer von wem getroffen wird. Seit den 80er Jahren ist dieses grundlegende Handwerk im amerikanischen Actionfilm immer seltener zu sehen. Stattdessen ist eine Desorientierung das Ziel, die häufig mit der Ausrede “Realismus” einhergeht. Den Filmen von Paul Greengrass (Das Bourne Ultimatum, Green Zone) nehme ich das Argument ab, auch wenn sie trotzdem schrecklich inszeniert sind. Bei einem wie Michael Bay sieht das anders aus. Dass wir im letzten Drittel von Transformers nicht mehr ausmachen können, wer nun Decepticon, wer Autobot ist, und wer hier überhaupt auf wen schießt, verdanken wir schlicht einem nachlässigen Filmemacher. Eine Actionszene zwischen zwei Figuren/Robotern bekommt er gerade so hin, doch sobald ein vielfältiger Raum oder mehrere Teilnehmer im Spiel sind, ist Michael Bay hoffnungslos verloren. Es ist kein Zufall, dass sich Transformers ausgerechnet bei der abschließenden Schlacht zwischen den Hochhäusern zu lang anfühlt.

Da Transformers – Die Rache anders als der Vorgänger ausschließlich aus Actionszenen besteht, setzt dieses Gefühl gefährlich früh ein. Kritiker müssen nicht einmal die rassistischen Stereotype, die Verherrlichung des Militärs und die abwesende Handlung heranziehen, um diesen Film ins Fadenkreuz zu nehmen. Vernichtender ist das Urteil, dass Transformers 2 einer der langweiligsten Actionfilme der letzten 20 Jahre ist. Doch hier kommt die große Tragik ins Spiel. Denn wäre Michael Bay nur ein “Einzeltäter”, wäre der Zorn über seine Filme mittlerweile zu Desinteresse abgeflaut. Stattdessen aber ist Michael Bay zur Speerspitze eines Trends im amerikanischen Actionkino geworden. Dieses behandelt den Zuschauer nicht mehr wie ein intelligentes Wesen, das Informationen nach der Aufnahme verarbeiten muss. Ihr seid für Filmemacher wie Michael Bay, McG, D.J. Caruso, Rob Cohen und Peter Berg nicht mehr als der Pawlowsche Hund, der zu sabbern anfängt, obwohl weit und breit kein Futter in Sicht ist.


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Kommentare

über Michael Bay & der Niedergang des US-Actionfilms


Tyler Durden 22

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Also zuerst wollte ich sagen das der Artikel wirklich gut ist. Michael Bay hat es mit seiner Action vorallen in Transformers 2 übertrieben. Wenn man in den Szenen kaum noch erkennt wer grad am Boden liegt oder wer grad wenn in den Arsch tritt ist das eher schlecht. Bei Michael Bay ist das Problem das er Action und Krawall einer guten Story vorzieht. Es scheint als wenn er erst die Actionszenen dreht und sich dann um die Story dazu kümmert. Auch wenn nicht alles schlecht ist was er anfässt. Bad Boys1 zählt für mich persönlich zu den besten Actionfilmen die ich gesehen habe. Armageddon hat auch alles was perfekte Unterhaltung braucht.
Also ich würde Michael Bay nicht als Untergang des Actionfilms bezeichnen. Doch er sollte sich lieber wieder an die 90er erinnern als er noch bessere Filme drehte!!

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Corpse

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Dein Artikel ist extrem anmaßend und fragwürdig! Du unterstellst einem Regisseur er verstehe sein Handwerk nicht und würde sich nicht mit Dramaturgie befassen. Dabei vergleichst du Jurassic Park und Transformers, also Äpfel mit Birnen - 1993 vs. 2007!!!
Es ist auch möglich bei einer, in den Bay-Filmen gewohnten, hohen Schnittfrequenz Handlung zu erkennen oder einzelne Charaktere zu identifizieren. Bitte nicht deine Wahrnehmung auf den Rest der Welt übertragen.

Außerdem ist und bleibt Film immer noch Geschmackssache, kein Grund einen Artikel zu schreiben und Bay usw. Dinge zu unterstellen die du als Autor unmöglich wissen kannst.

cheers

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Valor2002

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Der zweite Teil war absolut schlecht, aber gegen den ersten kann man beim besten Willen nichts sagen. Der war solide und hat richtig Spaß gemacht.

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Julio Sacchi

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Text erzählt nix Neues, aber trotzdem die Wahrheit. Die Kritik der geschätzten Frau Jecke an Paul Greengrass sorgt allerdings für Naserümpfen, hat doch der Mann so ziemlich als Einziger mit den BOURNE-Filmen bewiesen, wie hervorragend der frenetische Stil funktioniert, wenn es einer drauf hat. Leider hat er mit GREEN ZONE selbst das Gegenbeispiel nachgelegt - in dem Film ist der Style nämlich fürn Arsch.
Was bei Bay besonders nervt, ist seine Sucht nach Overkill: Eine Fahrt ist prägnant, eine Fahrt in jeder Einstellung ist egal. Wer ein gutes Beispiel für einen stylishen Actionfilm sehen will, zieht sich den formal herausragenden MECHANIC an.

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the gaffer

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Simon West ist einer der Gründe, warum mir Con Air besser gefällt als The Rock. Bei Greengrass werde ich dir allerdings nie zustimmen können.


Mr. Ogi

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Achja Bla...
Über Transformers 2 lässt sich schon lange nicht mehr streiten. Aber was hat der Mann verbrochen, dass er so zerrissen wird? Er macht Filme für ...ja im Prinzip wohl einfach nur für sich selber, na und? Es gibt soviele schlechte Action-Filme und Regisseure die sind einfach nicht so erfolgreicht wie Bay und daher anscheinend auch nicht erwähnenswert. Wäre er so einer Kritik ausgesetzt wenn er nicht so "berühmt" wäre? Ich wette nicht.
Ich sehe mir so gut wieden Kram an, und mag seine Style auch nicht wirklich.
Doch irgendwie scheinen alle irgendwas zu erwarten von seinen Filmen, nur was? Man weiss doch verdammt nochmal auf man sich einlässt wenn man sich diese Filme ansieht.

Im Titel fehlt ein Fragezeichen, denn ein Untergang ist es niemals. Kann mich nicht erinnern, dass das Action-Kino von Hollywood gerade "on Top" ist.
Es gibt gute Filme und es gibt schlechte Action-Filme. Die gibt es aber bei den Dramen, Horror usw auch........so long.

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Discostu

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Schöner Artikel, bitte gerne mehr filmanalytisch angehauchtes :-)

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Shalashaska

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Puuuhhhhh...und ich dachte, ich hätte ein langsames Gehirn und deswegen die Actionsequenzen nicht verstanden!

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derblonde

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Ich hab alle Michael Bay Filme zu Hause im Regal stehen, also mag ich seine Captain AMERICA Streifen. Aber vom Niedergang des US-Actionfilms zu sprechen... Die Insel hat sogar etwas wie ne Story mit Hintergrund.

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doctorgonzo

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Dass Michael Bay mittlerweile Filme macht, die für jeden geistig wachen Actionfan wohl zu wenig sind, ist ein offenes Geheimnis, aber "The Rock" ist ein schwer bestreitbarer Beweis, dass er es auch mal anders konnte.

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doctorgonzo

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In Bady Boys spielt leider auch schon Martin Lawrence mit...


Mr. Ogi

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Aber der ist wegzudenken..:D Außerdem ging er noch in Tei 1. Er war dünn, relativ neu und annehmbar. Will Smith war auch noch anders....nicht so wie heute.


L-viz

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Seine Filme sind so eintönig und nichtssagend. Man könnte sie auf einer Kunstausstellung als Videoinstallation im Hintergrund in Endlosschleife laufen lassen. Man könnte dann zu jedem beliebigen Zeitpunkt ein oder aussteigen. Verpassen würde man nichts.

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Selcarnor

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Mein Problem ist, dass ich diese ganzen älteren Actionfilme wie >Stirb Langsam< erst nach diversen Effektorgien gesehen habe (bis vor einigen Jahren war ich noch ein Bücherwurm und bin wirklich nur in die größten Blockbusterproduktionen reingegangen, erst seit einiger Zeit hat sich dies geändert) und meine Gedanken dabei: >>Man, ist die Action langweilig.<<

Ich bin allen Anschein in der falschen Generation. Dennoch will ich dem Text in mehreren Punkten Recht geben. Während so einige andere Werke von >Michael Bay< doch recht übersichtliche Actionszenen hatten, wie >Die Insel<, ist die bei >Transformers< wirklich schnell, hektisch, unübersichtlich und teilweise viel zu omnipräsent. Genossen habe ich die beiden Teile aber trotzdem, dafür war der Flow aus Krachen, Explosionen, Slow-Motion, Trümmern und einer geiler Soundkulisse einfach zu atemberaubend.

>Michael Bay< bedient einfach ein gewissen Bereich, in dem halt Nachfrage herrscht und einige Million Menschen sind wohl der Meinung er macht seine Sache gut.

Ich persöhnlich finde die Action aus den Filmen von >Zack Snyder< wie >300<, >Watchman< oder >Sucker Punch< genial, allerdings werden da jetzt auch wieder einige kommen und sagen, da wäre zu viel Slow-Motion drin, was ich aber gerade für gut finde. Ich glaube auch hier gibt es unterschiedliche Meinungen.

Und bevor >Falkenflügel< hier ankommt: >>JA, ich habe den Text gelesen und ist es so tragisch, wenn ich mich nicht 100% auf ihn beziehe?<<

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Falkenfluegel

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Hey wenn du mich nicht erwähnt hättest, dann hätte ich jetzt nix gesagt. Du gehst doch wunderbar auf den Text ein ;)

Zack Snyder finde ich persönlich auch viel besser.

Du solltest es noch mal mit Hard Boiled probieren. Glaub mir, da fliegen die fetzen. Bei 250 erschossenen Leuten in einem Film kann mir keiner erzählen das die Action langweilig ist ;)


guggenheim

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Hat jetzt nicht direkt was mit dem Artikel zu tun, aber meine Fragen passen so schön hier her:
1. Wie geht das eigentlich mit dem Hirn ausschalten? Knopf hinter dem Ohr? Draufschlagen? Rollladen runterlassen?
2. Wenn man das Gehirn ausschaltet, ist man dann nicht eigentlich tot?

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Batzman

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Das Hauptproblem der "Gehirn abschalten Fraktion" ist ja nicht das sie es für einige Filme ausmachen... sondern in der Regel in Diskussionen den Eindruck erwecken es danach auch nicht wieder anzumachen. Oder überhaupt je.


Falkenfluegel

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Zum Thema Filme zum Gehirn abschalten auch sehr geil:
http://www.youtube.com/watch?v=Lu02VSsLorE


HolyManoly

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Seltsam dass die Transformers Filme anscheinend so viel Erfolg haben, obwohl (anscheinend besonders hier) viele diese als so dermaßen unterirdisch abtun.
Ich bin jedenfalls nicht der Meinung...
Das was in der freien Welt wirklich zählt sind die Verkäufe, und die sagen eindeutig dass der Autor dieses Textes völlig Unrecht hat!
Als Sci-Fi-Freund, der Autos liebt und sich an "leichter Kost" erfreuen kann, habe auch an den Transformers Filmen Freunde finden können. Zu schwer verdaulichem füge ich gerne leichte Kost hinzu, denn ausgewogene Ernährung ist immernoch am besten.
Glücklicherweise sind Geschmäcker verschieden... das sollte man grundsätzlich nicht vergessen.

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Titaneus

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Das Publikum ist ein wichtiger Faktor, was ich aber sagen möchte ist, dass wenn dieser Zustand dein primäres Ziel als Künstler ist, ist dir die andere Seite der Kunst, von der hier gesprochen wird, gänzlich unbekannt. Du musst mit dir selber ehrlich sein wofür du erschaffst, für ein Lob oder für die eigene Befriedigung unabhängig des Publikums. Ich meine auch einen Unterschied zu erkennen, ob sich ein Künstler anbiedert, in dem sein erstes Ziel das Publikum ist oder ob er vollkommen unabhängig seine Vision verwirklicht.


HolyManoly

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Wenn das Publikum das primäre Ziel ist heißt es doch nicht dass die andere Seite der Kunst mir unbekannt ist. Und das heißt auch nicht dass der Erschaffer des Films seine Vision nicht verwirklichen kann oder will.
Wenn jemand eine Absicht hat, schließt es doch andere Absichten nicht aus. Es ist alles untrennbar miteinander verbunden.
Es ist einfach so dass Filme für ein Publikum geschaffen werden. Manche machen es mit Niveau, andere ohne... Manche versuchen auch etwas zu schaffen was sie selber zufrieden stellt, manche nicht.

Ein Künstler lebt nunmal von seinem Publikum... heute mehr denn je.

Natürlich gibt es Ausnahmen, also Künstler die nur für sich selbst schaffen. Aber das ist selten, und je nachdem welches Können dahinter steckt, oder wie das Publikum darauf reagiert, noch seltener lukrativ.
Ich als Künstler hätte an sowas keine Freude.


guggenheim

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Warum ist Kritik neuerdings eigentlich immer gleich bashing? Gab es da einen speziellen Tag, an dem die synonyme Bedeutung eingeführt wurde, oder hat sich dieser (inkorrekte) Gleichgebrauch einfach so entwickelt?

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guggenheim

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Auch wieder wahr. In ein paar Wochen haben wir wieder Ruhe... bis zum nächsten Mal... :)


guggenheim

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Damit rennst du bei mir offene Türen ein - nur allein der Glaube fehlt mir... ^^


Narrisch

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Große Worte "Niedergang des US Action Kinos". Schon spanned wie sich Gechichten wiederholen. In den achtzigern hies es angesichts der Flut von Schwarzenegger, Stallone, Verhoeven Filmen der "Niedergang des US Kinos"....
Michael Bay ist alles mögliche, die Speerspitze des US Actionkinos ganz sicher nicht.
Wenn man sich mal für einen Moment das US Action Kino wegdenkt, so als wäre es gar nicht da, was bleibt dann in diesem Genre noch übrig?

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the gaffer

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Nö, von anderen Ländern kann man nicht auf das US-Kino schließen, aber vom US-Kino kann man logischerweise auf das US-Kino schließen.


Julio Sacchi

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Die Impulse für das Actionkino an und für sich kommen jetzt schon seit 20 Jahren aus Asien und zuletzt aus Frankreich. Der letzte Impulsgeber aus dem englischsprachigen Raum war ein Brite. Er heisst Paul Greengrass.


meerschweinchen

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Wenn jemand gut ist, dann wird er immer fertig gemacht.Doch wenn Ihr Bay nicht austehen könnt dann geht doch einfach nicht in seine Filme.Für mich macht er Bildgewaltige und Actionreiche Filme so wie ich es liebe.............

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Falkenfluegel

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Es ist doch im Text ziemlich genau darauf eingegangen warum die Aktion in den Transformers Filmen nicht so richtig funktioniert und wie man es viel besser machen könnte. Das nenne ich mal konstruktive Kritik und ist weit von "kann ich einfach nicht ausstehen" entfernt.


Nutella?!!

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.


Hoang-Thach-Vu

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Es ist irgendwie absurd, dass in diesem Text behauptet wird, dass Michael Bay sehr viel zu lernen hätte und der Autor/die Autorin entsprechend versucht, diese Behauptung mit einer scheinbar unendlich großen Liste an Argumenten zu festigen. Doch obwohl Michael Bay "offensichtlich" so viele Fehler zu machen scheint, gehen die Zuschauer scharenweise in die Kinos, um sich von seinen Filmspektakeln berieseln zu lassen. Die Frage ist also nicht, was er alles falsch macht, sondern viel mehr, warum er trotzdem so erfolgreich ist. Was diese Tatsache so deutlich macht ist, dass der Text hauptsächlich auf den Rezensionen und Reaktionen der Kritiker beruht. Doch muss man vor allem bei den Michael Bay Filmen klar von Casual Kinogängern und Kritikern unterscheiden. Kritiker repräsentieren nicht die allgemeine Zuschauermasse. Das zeigt vor allem "Transformers: Revenge of the Fallen" auf beeindruckende Weise (siehe Boxofficemojo.com).

Vielleicht mögen Bays Filme in keiner Weise intelligente Filme sein und vielleicht mag der eine oder der andere das Gefühl bekommen, wie ein Idiot behandelt zu werden. Aber was wenn der allgemeine Zuschauer auch genau das will? Als Geistloser einen ebenso geistlosen Film sehen und dabei die Wirklichkeit einfach völlig vergessen, ohne viel nachzudenken. Einfach nur Spaß haben. Warum sollten dann solche Filme so verwerflich sein?

Weiterhin ist die Angst, dass solche Regisseure wie Michael Bay den "Untergang eines Genres" herbeiführen könnten, absolut kindisch und unbegründet. Bay ist eine absolute Ausnahme. Alle anderen Regisseure, die einen ähnlichen Stil haben (z.B. die im Text genannten) sind nur selten nennenswert erfolgreich, was auch ein Argument dafür ist, dass die Zuschauer sich nicht gleich jeden Scheiß anschauen, sondern halt nur ganz bestimmten. Führt man diesen Gedanken weiter kommt man schnell zum Schluss, dass solche Regisseure Hollywood nicht beherrschen und somit erst recht nicht ein komplettes Genre. Auch Bay selbst nicht. Der Erfolg von Bays Filmen ist kein Beweis für einen bestimmten Trend. Das ist einfach nur der Erfolg eines Regisseurs, nicht mehr und nicht weniger. Der Trend bei Actionfilmen geht viel mehr in Richtung intelligenter und düsterer Actionfilme, wie man Anhand von Nolans "Batman" und "Inception" gut erkennen kann.

Nachdem ich eine Weile darüber nachgedacht habe, komme ich zum Schluss, dass bei diesem Text nicht zuenende gedacht wurde. Es handelt sich hierbei lediglich um ein Liebesbrief an nostalgische Actionfilme (darum wurden auch "Stirb Langsam" und "Hard Boiled" erwähnt) und nicht, wie behauptet wird, eine objektive Darstellung von Fakten. In Summa ist dies also einfach nur ein großer Michael Bay Rant.

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Falkenfluegel

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Gerade die Kämpfe finde ich bei NGE um längen besser. Es geht halt nicht immer nur um die Effekte. Spätestens beim Remake (Evangelion 1.0 und 2.0) sind die Kämpfe dann imho in einer komplett anderen Liga. Da kommt richtig das Gefühl für die Trägheit und Wucht von so riesigen Robotern rüber.

Gerade wegen des Nostalgiefaktors finde ich es ja so traurig was Bay aus Transformers gemacht hat. Bei Transformers - der Kampf um Cybertron bekomme ich heute noch Pippi in den Augen. Die Bay Vision lässt mich völlig kalt.


Hoang-Thach-Vu

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Hach, ich finde die Kämpfe in den TF Filmen einfach nur großartig! Das Problem an der alten Serie war das viel zu geringe Budget. So wirklich kloppen gesehen hat man Prime und Megs nie so richtig (selbst im Film von 1986 sind die Kämpfe zwar toll, aber da fehlte mir noch sehr viel). Umso schöner finde ich es, dass sie es dann in den Filmen so wahnsinnig elegant machen. Zwar ist nicht viel von der Trägheit von "typischen" Roboterkämpfen zu sehen, aber das finde ich auch gut! Wie gesagt, viel eleganter und besser choreographiert, aber ist nach wie vor Geschmackssache :)
Aber das heißt jetzt nicht, dass ich die NGE Sachen nicht mag! Find die auch wahnsinnig geil, aber bei Transformers kommt halt eben noch der Transformersfaktor hinzu ;)


holden_copperfield

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Ich finde Action-Filme ungefähr so interessant wie Schmelzkäse oder WC-Reiniger, aber der Text gefällt mir.

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guggenheim

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Ich hatte noch nicht das Vergnügen. :)


Hoang-Thach-Vu

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Dann bin ich ja beruhigt =D


Mr. Goodkat

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"... Stattdessen aber ist Michael Bay zur Speerspitze eines Trends im amerikanischen Actionkino geworden. Dieses behandelt den Zuschauer nicht mehr wie ein intelligentes Wesen, das Informationen nach der Aufnahme verarbeiten muss." Das Schlimme daran ist die, trotz dieser Tatsache, hohe Anzahl an Zuschauern, denen außer den wunderschönen Explosionen und Roboterbattles alles andere egal ist und der Film dann trotzdem als gut betitelt wird. Michael Bay hat mMn nicht nur Grütze abgeliefert, er kann gute, unterhaltsame Action fabrizieren, wenn er nur will (um mal Bad Boys, The Rock und Armageddon zu nennen). Mit Transformers ist ihm das aber mehr als nur misslungen, weshalb es an der Zeit ist, dieses Franchise endlich zu beerdigen.

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Hoang-Thach-Vu

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Na ja, nein. So wie du es dargestellt hast, wäre es für alle, die die Filme nicht mögen, das beste das ganze Franchise (also alles von Serien bis hin zu Comics, Spielzeug etc.) einzustellen. Das macht insofern keinen Sinn, als ja mit dem Franchise durchaus auch gute Filme produziert werden können und Leute, die die Bay Sachen hassen, wieder offen für neue Sachen sein könnten. Ist ja auch schon öfters passiert.

Aber weißte was... sorry... ich bin jetzt echt viel zu pingelig XD Ich weiß ja was du meinst XDDD Ging mir echt nur um die Benutzung des Begriffs "Franchise" XDDDDDD Oh man... sollte mal meine Klugscheißerklappe etwas runterschrauben xD


Mr. Goodkat

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Schon gut ;D
Meine Intention war nur zu sagen, dass das Filmfranchise (um das Wort nocheinmal zu nennen) aus qualitativer Sicht beerdigt werden sollte. Mit dem von dir angesprochenen Rest (Serien etc.) hast du schon Recht, an eine positive Auswertung will ich aber dennoch nicht so recht glauben.


serienfan

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Ich finde es geil das es Regisseure wie Michael Bay gibt. Manchmal will ich mal abschalten und mein Gehirn ausschalten und ins Kino gehen. Ich möchte einen durchgeknallten Action Film sehen, ich möchte die Dynamik im Kino spüren, ich möchte das die Subwoofer das Kino in Bewegung setzt, es soll richtig krachen und meine Ohren sollen vor schmerzen schreien.... Das ist Michael Bay !!! Danke MB

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Falkenfluegel

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Ich verstehe nicht warum keiner den Artikel liest oder versteht ihr ihn nur nicht? ... es geht nicht ums Gehirn abschalten, es geht darum WIE die Aktion inszeniert wird, damit sie dann auch richtig Spaß macht.


serienfan

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@falkenfluegel doch, ich hab den Artikel sehr wohl verstanden, aber mich interessiert bei einem MB Film nicht WIE die Aktion inszeniert wird, sondern, ich will mehr davon ;-)


Titaneus

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Und nun, Eigenschaften der sogenannten Historischen Persönlichkeitsstörung nach ICD.

1 - dramatische Selbstdarstellung, theatralisches Auftreten oder übertriebener Ausdruck von Gefühlen;
2 - Suggestibilität, leichte Beeinflussbarkeit durch andere oder durch Ereignisse (Umstände);
3 - oberflächliche, labile Affekte;
4 - ständige Suche nach aufregenden Erlebnissen und Aktivitäten, in denen die Betreffenden im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen;
5 - unangemessen verführerisches Erscheinen oder Verhalten;
6 - übermäßige Beschäftigung damit, äußerlich attraktiv zu erscheinen.

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toshiro

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tschuldigung, aber ich muss hier verbessern: "histrionische" persönlichkeitsstörung


Titaneus

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so ist es, danke.


Falkenfluegel

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Ja die guten alten Wackelkameras und 300 Schnitte pro Minute. Wie ich das hasse. Die schwierigsten und besten Aktionszenen sind immer noch die wo überhaupt nicht geschnitten wird. Und dann gibt es da die Regisseure die den Schnitt als Stilmittel benutzen, dann ist es einfach nur herrlich. Tarantino ist für mich so einer, der mit Kill Bill gezeigt hat das er ein übelst guter Aktionregisseur ist.

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the gaffer

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Die Verfolgungsjagd in der zweiten Hälfte von Death Proof ist eines der besten Action-set pieces überhaupt.


Julio Sacchi

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Schwachsinn. Bestes Beispiel für Action ohne Sinn und Verstand, dynamisch wie ein Diavortrag. KILL BILL ist bisher das einzige Argument für QT als Actionregisseur (allerdings auch ein sehr gutes).


Hendrik

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Warum entdecke ich diesen Text erst, nachdem ich mich über sein positives Pendant aufgeregt habe?

"Denn wenn Michael Bay eines abgeht, dann ist es die Fähigkeit, Actionszenen zu drehen." "Den Filmen von Paul Greengrass (Das Bourne Ultimatum, Green Zone) nehme ich das Argument ab, auch wenn sie trotzdem schrecklich inszeniert sind." - Jenny, willst du mich heiraten?

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the gaffer

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moviepilot, die Partnerbörse für Actionaficionados.^^


huggybaer

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also ständig alles was schlecht ist mit uwe boll zu vergleichen ist mittlerweile mehr als langweilig. nur noch filmkritiker-einsteiger dürfen sowas weil sie sich nicht genug auskennen, um andere beispiele an land zu ziehen.

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the gaffer

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Ok, dann ein paar andere Nichtskönner nur für dich: Paul W.S. Anderson, Ron Howard, Brett Ratner, Chris Weitz, Shawn Levy...
Boll gibt eben einen guten Punching Ball ab, weil ich selten soviel Inkompetenz beim Framing und Schnitt bewundern durfte, wie in einigen seiner Werke.


huggybaer

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danke :) ich meinte das nicht so fllapsig wies rüberkam, aber zwei sachen nerven mich dann doch mal: vergleiche mit uwe boll um etwas schlecht darzustellen und leute die in filmen schach spielen weil die macher keine ideen haben wie sie sie sonst als intelligent darstellen sollen :)


Filmkenner77

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Bay ist für mich nach wie vor ein Werbefilmer: Alles sieht schön aus, ist aber total hohl, wenn man nur ein wenig an der Oberfläche kratzt. Und manchmal muss man noch nicht einmal dies machen. Naja, wer es mag....

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the gaffer

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Mit der Leere hinter seinen Bildern hätte ich kein größeres Problem, wenn die Filme zumindest ihre Aufgabe erfüllen würden: Spaß zu machen. Doch seit seiner Trennung von Bruckheimer versagen sie selbst darin.


Filmkenner77

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Mir macht das alles auch keinen Spaß. Außerdem rätsele ich die ganze Zeit, warum jeder zweite User seine Filme für unterhaltsam hält. Ich finde es jedenfalls stinklangweilig, wenn jede zwei Minuten sinnlos etwas zischt und explodiert. Und explodiert mal nichts, dann muss man sich selten dämliche Dialoge anhören. Wenn dies die neue Unterhaltung ist, dann gute Nacht.


helpa

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Obwohl Transformers 2 UNTERIRDISCH war, fand ich den 1. fairerweise durchaus "solide" - nicht großartig aber ich wurde 2 Stunden gut unterhalten. Klar präsentiert Michael Bay stumpfe Holzhammer-Action, ein sehr fragwürdiges Frauenbild, nervige Sidekicks, schlechte Witze und unverblümten Amerikanismus (sponsored by Army) aber der eyecandy-Faktor lässt einen das schonmal für kurze Zeit vergessen und man hat einfach Spaß an dem Spektakel :)

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Filmkenner77

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Ich glaube, ich habe die letzten 45 Minuten des ersten Films gesehen. Das waren dann wohl die falschen. ;-)


the gaffer

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Oh ja. Aber damit hast du im Grunde auch schon die 140 Minuten Transformers 2 in der Kurzversion gesehen. ;)