Michael Bay & der Niedergang des US-Actionfilms
the gaffer (Jenny Jecke), Veröffentlicht am 13.06.2011, 08:15
Transformers: Die Rache
© Paramount
Das uralte Argument gegen alle Kritiker des Actionregisseurs Michael Bay lautet: Du musst halt dein Hirn ausschalten, um Spaß zu haben. Dabei wird aber ein entscheidender Faktor übersehen. Ich habe mir Transformers damals im Kino nicht angeguckt, um meinen intellektuellen Horizont zu erweitern. Ich wollte einen Actionfilm sehen, der mich mitreißt. Einen, der eben das versucht, was die besten Vertreter meines Lieblingsgenres, von Stirb langsam bis Hard Boiled, zu leisten im Stande sind. Genau bei dieser Aufgabe versagt Michael Bay ein ums andere Mal. Doch der Grund, warum die Filme von Michael Bay soviel Kritik einstecken, ist nicht, dass sie dumm sind. Der Grund ist schlicht und einfach, dass sie sich nicht für ihre eigenen Zuschauer interessieren.
Symptom 1: Exhibitionismus macht nur dem Exhibitionisten Spaß
An und für sich ist Michael Bay kein schlechter Regisseur, zumindest nicht im Sinne von “Uwe Boll -schlecht”. Er weiß, wie er die Kamera positionieren muss, um ein ansehnliches Bild zu Stande zu kriegen. Farbe und Bewegung kombiniert Michael Bay zumindest so, dass sie ansprechend fürs Auge sind. Ich erinnere nur an jene Einstellung in Transformers, in der sich in Zeitlupe ein Decepticon aus dem Wüstensand schält, während im Vordergrund die Soldaten davon rennen. Das hätte sogar ein ganz großer Wow-Moment werden können, wenn der Film mit seinen Reizen (sprich: gigantischen Robotern) etwas sparsamer umgegangen wäre. Stattdessen ist es nach dem Angriff auf den US-Stützpunkt am Anfang nur ein weiterer hübscher Moment innerhalb einer ermüdenden Bilderflut.
Das Actiongenre basiert auf einem simplen Prinzip: dem Spektakel. Alles andere drumherum ist den Regisseuren und Drehbuchautoren überlassen. Doch auch die Explosionen, Mann-gegen-Mann-Kämpfe und Verfolgungsjagden unterliegen einer Dramaturgie. Der Zuschauer muss bei Laune gehalten werden, er muss etwas mit Spannung erwarten, sonst verlässt er das Kino oder sein Wohnzimmer. Abgesehen vom privaten Ziel der Hauptfiguren, das meist auf den kleinsten gemeinsamen Nenner “Überleben” zu reduzieren ist, spielt das Spektakel hier eine gewichtige Rolle. Schließlich zeigt ein Spieler seine Trumpfkarte nicht, wenn die Einsätze gering sind, sondern wenn der Gewinn sich lohnt. Genau darum geht es im Actiongenre. Deswegen bekommen wir in Jurassic Park den T-Rex und die Raptoren erst viel später zu sehen, als die anderen Dinosaurier.
Michael Bay hat sich nie wirklich mit Fragen der Dramaturgie auseinandergesetzt. Das wird gerade bei den Transformers-Filmen offensichtlich. So zeigt Transformers den ersten Decepticon gleich in der Anfangssequenz mit dem Angriff auf den Stützpunkt und Transformers – Die Rache wählt als sanften Einstieg ein in Schutt und Asche gelegtes Shanghai. Wenn es um die Spannung und das Spiel mit der Zuschauererwartung geht, ist Michael Bay wie ein Exhibitionist im Park. Es mag ihm unheimlich viel Freude bereiten, sich vor Fremden zu entblößen. Diese aber sind höchstens peinlich berührt.
Symptom 2: Action kommt von Aktion und Reaktion
Die unsägliche Wackelkamera aus The Rock – Fels der Entscheidung hat Michael Bay in seinen letzten beiden Filmen glücklicherweise in Rente geschickt. Vielleicht hatte er so eine entfernte Ahnung, dass Millionen Dollar teure Special Effects irgendwie sinnlos sind, wenn sie so inszeniert werden, dass der Zuschauer sie nicht mehr erkennt. Doch leider war dies nur eine Ahnung, keine Erkenntnis. Denn wenn Michael Bay eines abgeht, dann ist es die Fähigkeit, Actionszenen zu drehen. Schließlich ist der Regisseur so verliebt in die oben erwähnten hübschen Bilder, dass er vergisst, sie logisch zu kombinieren.
Das schwierige an einer Actionszene ist seit jeher, die Zuschauer (also euch) im Raum zu positionieren. Ihr müsst schließlich mitkriegen, wer wo steht, wer auf wen schießt, wer von wem getroffen wird. Seit den 80er Jahren ist dieses grundlegende Handwerk im amerikanischen Actionfilm immer seltener zu sehen. Stattdessen ist eine Desorientierung das Ziel, die häufig mit der Ausrede “Realismus” einhergeht. Den Filmen von Paul Greengrass (Das Bourne Ultimatum, Green Zone) nehme ich das Argument ab, auch wenn sie trotzdem schrecklich inszeniert sind. Bei einem wie Michael Bay sieht das anders aus. Dass wir im letzten Drittel von Transformers nicht mehr ausmachen können, wer nun Decepticon, wer Autobot ist, und wer hier überhaupt auf wen schießt, verdanken wir schlicht einem nachlässigen Filmemacher. Eine Actionszene zwischen zwei Figuren/Robotern bekommt er gerade so hin, doch sobald ein vielfältiger Raum oder mehrere Teilnehmer im Spiel sind, ist Michael Bay hoffnungslos verloren. Es ist kein Zufall, dass sich Transformers ausgerechnet bei der abschließenden Schlacht zwischen den Hochhäusern zu lang anfühlt.
Da Transformers – Die Rache anders als der Vorgänger ausschließlich aus Actionszenen besteht, setzt dieses Gefühl gefährlich früh ein. Kritiker müssen nicht einmal die rassistischen Stereotype, die Verherrlichung des Militärs und die abwesende Handlung heranziehen, um diesen Film ins Fadenkreuz zu nehmen. Vernichtender ist das Urteil, dass Transformers 2 einer der langweiligsten Actionfilme der letzten 20 Jahre ist. Doch hier kommt die große Tragik ins Spiel. Denn wäre Michael Bay nur ein “Einzeltäter”, wäre der Zorn über seine Filme mittlerweile zu Desinteresse abgeflaut. Stattdessen aber ist Michael Bay zur Speerspitze eines Trends im amerikanischen Actionkino geworden. Dieses behandelt den Zuschauer nicht mehr wie ein intelligentes Wesen, das Informationen nach der Aufnahme verarbeiten muss. Ihr seid für Filmemacher wie Michael Bay, McG, D.J. Caruso, Rob Cohen und Peter Berg nicht mehr als der Pawlowsche Hund, der zu sabbern anfängt, obwohl weit und breit kein Futter in Sicht ist.
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Kommentare
über Michael Bay & der Niedergang des US-Actionfilms
Corpse Tue, 14 Jun 2011 08:25:17 -0000
Kommentar löschenDein Artikel ist extrem anmaßend und fragwürdig! Du unterstellst einem Regisseur er verstehe sein Handwerk nicht und würde sich nicht mit Dramaturgie befassen. Dabei vergleichst du Jurassic Park und Transformers, also Äpfel mit Birnen - 1993 vs. 2007!!!
Es ist auch möglich bei einer, in den Bay-Filmen gewohnten, hohen Schnittfrequenz Handlung zu erkennen oder einzelne Charaktere zu identifizieren. Bitte nicht deine Wahrnehmung auf den Rest der Welt übertragen.
Außerdem ist und bleibt Film immer noch Geschmackssache, kein Grund einen Artikel zu schreiben und Bay usw. Dinge zu unterstellen die du als Autor unmöglich wissen kannst.
cheers
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Valor2002 Tue, 14 Jun 2011 07:55:09 -0000
Kommentar löschenDer zweite Teil war absolut schlecht, aber gegen den ersten kann man beim besten Willen nichts sagen. Der war solide und hat richtig Spaß gemacht.
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Julio Sacchi Mon, 13 Jun 2011 22:25:43 -0000
Kommentar löschenText erzählt nix Neues, aber trotzdem die Wahrheit. Die Kritik der geschätzten Frau Jecke an Paul Greengrass sorgt allerdings für Naserümpfen, hat doch der Mann so ziemlich als Einziger mit den BOURNE-Filmen bewiesen, wie hervorragend der frenetische Stil funktioniert, wenn es einer drauf hat. Leider hat er mit GREEN ZONE selbst das Gegenbeispiel nachgelegt - in dem Film ist der Style nämlich fürn Arsch.
Was bei Bay besonders nervt, ist seine Sucht nach Overkill: Eine Fahrt ist prägnant, eine Fahrt in jeder Einstellung ist egal. Wer ein gutes Beispiel für einen stylishen Actionfilm sehen will, zieht sich den formal herausragenden MECHANIC an.
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the gaffer Tue, 14 Jun 2011 05:19:38 -0000
Antwort löschenSimon West ist einer der Gründe, warum mir Con Air besser gefällt als The Rock. Bei Greengrass werde ich dir allerdings nie zustimmen können.
Mr. Ogi Mon, 13 Jun 2011 20:00:31 -0000
Kommentar löschenAchja Bla...
Über Transformers 2 lässt sich schon lange nicht mehr streiten. Aber was hat der Mann verbrochen, dass er so zerrissen wird? Er macht Filme für ...ja im Prinzip wohl einfach nur für sich selber, na und? Es gibt soviele schlechte Action-Filme und Regisseure die sind einfach nicht so erfolgreicht wie Bay und daher anscheinend auch nicht erwähnenswert. Wäre er so einer Kritik ausgesetzt wenn er nicht so "berühmt" wäre? Ich wette nicht.
Ich sehe mir so gut wieden Kram an, und mag seine Style auch nicht wirklich.
Doch irgendwie scheinen alle irgendwas zu erwarten von seinen Filmen, nur was? Man weiss doch verdammt nochmal auf man sich einlässt wenn man sich diese Filme ansieht.
Im Titel fehlt ein Fragezeichen, denn ein Untergang ist es niemals. Kann mich nicht erinnern, dass das Action-Kino von Hollywood gerade "on Top" ist.
Es gibt gute Filme und es gibt schlechte Action-Filme. Die gibt es aber bei den Dramen, Horror usw auch........so long.
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Discostu Mon, 13 Jun 2011 19:43:13 -0000
Kommentar löschenSchöner Artikel, bitte gerne mehr filmanalytisch angehauchtes :-)
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Shalashaska Mon, 13 Jun 2011 19:04:21 -0000
Kommentar löschenPuuuhhhhh...und ich dachte, ich hätte ein langsames Gehirn und deswegen die Actionsequenzen nicht verstanden!
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derblonde Mon, 13 Jun 2011 17:04:35 -0000
Kommentar löschenIch hab alle Michael Bay Filme zu Hause im Regal stehen, also mag ich seine Captain AMERICA Streifen. Aber vom Niedergang des US-Actionfilms zu sprechen... Die Insel hat sogar etwas wie ne Story mit Hintergrund.
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doctorgonzo Mon, 13 Jun 2011 16:15:48 -0000
Kommentar löschenDass Michael Bay mittlerweile Filme macht, die für jeden geistig wachen Actionfan wohl zu wenig sind, ist ein offenes Geheimnis, aber "The Rock" ist ein schwer bestreitbarer Beweis, dass er es auch mal anders konnte.
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Mr. Ogi Mon, 13 Jun 2011 19:52:04 -0000
Antwort löschenDer 1. Teil von Bad Boys ist auch sehr gut. Die Insel ist auch ganz ordentlich gemacht finde ich. So als Ergänzung:D
Falkenfluegel Mon, 13 Jun 2011 20:16:38 -0000
Antwort löschenWenn er wenigstens nicht immer das selbe machen würde. Musst mal die Szenen in Transformers zählen in denen jemand mit verschwitztem und schmerzverzerrten Gesicht aus dem Auto steigt, die Kamera von unten drauf hällt, das Gesicht und den Himmel einfängt und dabei eine halbe Drehung macht. In Bad Boys war das noch eine markante Szene... in Transformers macht er das sicher noch 20 weitere male exakt gleich.
Mr. Ogi Mon, 13 Jun 2011 20:25:32 -0000
Antwort löschenJa..ich kenne die Filme von Bay. Aber warum muss oder soll er denn was anderes machen? Er ist doch erfolgreich mit dem was er tut. Warum sollte er das denn jetzt ändern? Es ist halt seine Art. Und die kann man und will man vielleicht auch nicht einfach ändern.
doctorgonzo Mon, 13 Jun 2011 20:30:34 -0000
Antwort löschenIn Bady Boys spielt leider auch schon Martin Lawrence mit...
Mr. Ogi Mon, 13 Jun 2011 20:33:26 -0000
Antwort löschenAber der ist wegzudenken..:D Außerdem ging er noch in Tei 1. Er war dünn, relativ neu und annehmbar. Will Smith war auch noch anders....nicht so wie heute.
L-viz Mon, 13 Jun 2011 15:20:55 -0000
Kommentar löschenSeine Filme sind so eintönig und nichtssagend. Man könnte sie auf einer Kunstausstellung als Videoinstallation im Hintergrund in Endlosschleife laufen lassen. Man könnte dann zu jedem beliebigen Zeitpunkt ein oder aussteigen. Verpassen würde man nichts.
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Selcarnor Mon, 13 Jun 2011 14:58:33 -0000
Kommentar löschenMein Problem ist, dass ich diese ganzen älteren Actionfilme wie >Stirb Langsam< erst nach diversen Effektorgien gesehen habe (bis vor einigen Jahren war ich noch ein Bücherwurm und bin wirklich nur in die größten Blockbusterproduktionen reingegangen, erst seit einiger Zeit hat sich dies geändert) und meine Gedanken dabei: >>Man, ist die Action langweilig.<<
Ich bin allen Anschein in der falschen Generation. Dennoch will ich dem Text in mehreren Punkten Recht geben. Während so einige andere Werke von >Michael Bay< doch recht übersichtliche Actionszenen hatten, wie >Die Insel<, ist die bei >Transformers< wirklich schnell, hektisch, unübersichtlich und teilweise viel zu omnipräsent. Genossen habe ich die beiden Teile aber trotzdem, dafür war der Flow aus Krachen, Explosionen, Slow-Motion, Trümmern und einer geiler Soundkulisse einfach zu atemberaubend.
>Michael Bay< bedient einfach ein gewissen Bereich, in dem halt Nachfrage herrscht und einige Million Menschen sind wohl der Meinung er macht seine Sache gut.
Ich persöhnlich finde die Action aus den Filmen von >Zack Snyder< wie >300<, >Watchman< oder >Sucker Punch< genial, allerdings werden da jetzt auch wieder einige kommen und sagen, da wäre zu viel Slow-Motion drin, was ich aber gerade für gut finde. Ich glaube auch hier gibt es unterschiedliche Meinungen.
Und bevor >Falkenflügel< hier ankommt: >>JA, ich habe den Text gelesen und ist es so tragisch, wenn ich mich nicht 100% auf ihn beziehe?<<
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Falkenfluegel Mon, 13 Jun 2011 18:13:42 -0000
Antwort löschenHey wenn du mich nicht erwähnt hättest, dann hätte ich jetzt nix gesagt. Du gehst doch wunderbar auf den Text ein ;)
Zack Snyder finde ich persönlich auch viel besser.
Du solltest es noch mal mit Hard Boiled probieren. Glaub mir, da fliegen die fetzen. Bei 250 erschossenen Leuten in einem Film kann mir keiner erzählen das die Action langweilig ist ;)
guggenheim Mon, 13 Jun 2011 14:34:36 -0000
Kommentar löschenHat jetzt nicht direkt was mit dem Artikel zu tun, aber meine Fragen passen so schön hier her:
1. Wie geht das eigentlich mit dem Hirn ausschalten? Knopf hinter dem Ohr? Draufschlagen? Rollladen runterlassen?
2. Wenn man das Gehirn ausschaltet, ist man dann nicht eigentlich tot?
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Shalashaska Mon, 13 Jun 2011 19:01:44 -0000
Antwort löschenhttp://www.youtube.com/watch?v=akwZGplq1BA
Batzman Mon, 13 Jun 2011 21:28:29 -0000
Antwort löschenDas Hauptproblem der "Gehirn abschalten Fraktion" ist ja nicht das sie es für einige Filme ausmachen... sondern in der Regel in Diskussionen den Eindruck erwecken es danach auch nicht wieder anzumachen. Oder überhaupt je.
Falkenfluegel Mon, 13 Jun 2011 21:51:36 -0000
Antwort löschenZum Thema Filme zum Gehirn abschalten auch sehr geil:
http://www.youtube.com/watch?v=Lu02VSsLorE
HolyManoly Mon, 13 Jun 2011 13:45:01 -0000
Kommentar löschenSeltsam dass die Transformers Filme anscheinend so viel Erfolg haben, obwohl (anscheinend besonders hier) viele diese als so dermaßen unterirdisch abtun.
Ich bin jedenfalls nicht der Meinung...
Das was in der freien Welt wirklich zählt sind die Verkäufe, und die sagen eindeutig dass der Autor dieses Textes völlig Unrecht hat!
Als Sci-Fi-Freund, der Autos liebt und sich an "leichter Kost" erfreuen kann, habe auch an den Transformers Filmen Freunde finden können. Zu schwer verdaulichem füge ich gerne leichte Kost hinzu, denn ausgewogene Ernährung ist immernoch am besten.
Glücklicherweise sind Geschmäcker verschieden... das sollte man grundsätzlich nicht vergessen.
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Falkenfluegel Mon, 13 Jun 2011 13:55:32 -0000
Antwort löschenSchon wieder nicht auf die eigentliche Aussage des Textes eingegangen...
Liest das hier überhaupt noch einer?
Und an dem Tag an dem nur noch Verkäufe zählen, da nehme ich mir nen Strick. Zum Glück ist das aber nicht bei allen Menschen so.
HolyManoly Mon, 13 Jun 2011 14:17:13 -0000
Antwort löschenNa dann erklär doch mal die Aussage... offensichtlich würde es hier vielen helfen.
Das erste Ziel eines jeglichen künstlerischen Berufs ist es das Publikum zufrieden zu stellen. Es ist bei der Musik so, es ist bei der Malerei so, und bei allen anderen Kunstformen... auch dem Film.
Offensichtlichstes Indiz für den Erfolg sind Verkäufe, dann erst Kritiken. Natürlich geht es nicht nur um Verkäufe... jeglicher Künstler hat auch den Ehrgeiz etwas zu schaffen was einen selber zufrieden stellt und Anerkennung erntet. Bay sicherlich auch...
Nur von Anerkennung alleine kann niemand leben! Showbusiness is Business... sonst gäbe es keine Filme mehr.
Wenn das für dich ein Anreiz dafür ist dir den Strick zu nehmen, dann hast du das Geschäft nicht verstanden.
Falkenfluegel Mon, 13 Jun 2011 14:46:29 -0000
Antwort löschenEtwas was nur geschaffen wird um das Publikum zufrieden zu stellen ist für mich das genaue Gegenteil von Kunst. Für mich geht es bei Kunst darum etwas mit Wert zu schaffen. Nur weil die Hälfte des Publikums später nicht in der Lage ist diesen Wert zu erkennen, bedeutet das nicht das wir den Anspruch bei allen Werken herunter schrauben sollten. Im Gegenteil, man kann ein Publikum durchaus erziehen und anlernen. Füttere das Publikum nur noch mit schlecht gemachtem Reality-TV und sie schlucken es. Kein Grund nicht dagegen anzukämpfen, weil es einfach nur anspruchslos und scheiße ist. Hier geht es aber um Aktionfilme, da ist der Wert natürlich nicht darin zu suchen wie sehr man sein Hirn beanspruchen muss. Da geht es einfach um die Kunst Aktion gut zu inszenieren, was ein Bay einfach mit noch mehr Explosionen zu überdecken versucht. Klappt aber nicht. Wenn sich 2 Typen(oder Roboter) kloppen, dann will ich ja wenigstens sehen wer wen kloppt. Wenn ich aber nur noch verschwommene Bruchstücke eines Kampfes sehe und dabei jegliche handwerkliche Grundregeln eines Aktionfilmes missachtet werden, dann ohne mich.
Letztendlich geht es im Text oben also gar nicht um den Anspruch, was schon an den ersten 2 Sätzen zu erkennen ist. Ausführlicher als Oben vermag ich es leider nicht ausdrücken, von daher kann ich dir nur raten es noch mal ganz in Ruhe durch zu lesen.
Narrisch Mon, 13 Jun 2011 15:13:36 -0000
Antwort löschenich glaube nicht das bay jemals behauptet hat kunst zu produzieren, der mann kommt aus der werbung. werbung soll verkaufen und nicht wie mozart in armut sterben.
HolyManoly Mon, 13 Jun 2011 15:25:22 -0000
Antwort löschenNatürlich geht es bei Kunst darum etwas mit Wert zu schaffen.
Wer sich aber nur darauf beschränkt, wird kaum sein Leben bestreiten können. Das Privileg für sich selbst zu schaffen und teilweise gegen den Geschmack der Masse zu wirken haben nur ganz, ganz wenige.
Wir Künstler (Als Orchestermusiker zähle ich mich einfach mal dazu) müssen uns in erster Linie der Aufgabe widmen dem Publikum Freude zu bereiten. Und darum geht es doch eigentlich auch bei Kunst... Kunst ist Unterhaltung. Unterhaltung ist wenn das Publikum sich darüber erfreuen kann. Wie bei allem machts die Mischung.
Dass man seinen Teil dazu beiträgt das Niveau weitestgehend oben zu halten, ist sicherlich gut und wünschenswert. Dabei sollte man aber auch anderen Leuten ihre Freuden lassen. Wenn jemand Reality-TV schauen will... bitte. Wer sind wir sowas anderen Leuten verbieten zu wollen? Daher... nicht hinschauen. Wenn wir mehr Niveau haben wollen, holen wir ihn uns anderswo.
Geschmäcker sind glücklicherweise verschieden, daher müssen wir Toleranz walten lassen.
Zu Transformers... ich habe die Filme nie als schlecht inszeniert empfunden. Ob eine Actionszene übersichtlich, oder "realistischer" inszeniert wird ist wieder eine Frage der Mischung. Ich fand es bei den Filmen recht gelungen.
Und den Text habe ich durchgelesen... Ich teile nur die Meinung nicht.
Titaneus Mon, 13 Jun 2011 18:01:24 -0000
Antwort löschenEin erschreckendes Bild der Kunst hat man hier, das ist schon wieder traurig.
Es ist scheinbar zur Regel geworden, dass ein Bay Sympathisant Kunst als ausschließlich für die Masse produzierte Materie betrachtet. Dieser eher schmale Horizont scheint wohl die Voraussetzung zu sein, an Vulgär-Ästhetik überhaupt etwas abgewinnen zu können oder eben offensichtliche Schwächen nicht wahrzunehmen. Und nein, dass bedeutet nicht, das man somit allgemein denkbehindert ist.
Manche sagen Kunst existiere auch dort, wo Kompromisse nicht mehr gelten, Unterhaltung ist aber mittlerweile wohl das größte Kompromiss überhaupt. Tatsächlich gibt es Kunst die die Unterhält, sich aber ihrer Zielgruppe gänzlich unbewusst ist.
HolyManoly Mon, 13 Jun 2011 18:31:49 -0000
Antwort löschenAha... schmaler Horizont. Dankeschön... dasselbe kann ich von dir behaupten. Dir ist wohl nicht aufgefallen dass ich mit keinem Wort behauptet habe dass ich Kunst "als ausschließlich für die Masse produzierte Materie betrachte".
Wenn du dir meinen Kommentar genauer durchgelesen hast, etwas mehr nachgedacht hast, können wir uns gerne, ohne jegliche Beleidigung, nochmal ganz in Ruhe darüber unterhalten.
Titaneus Mon, 13 Jun 2011 22:32:34 -0000
Antwort löschen"Das erste Ziel eines jeglichen künstlerischen Berufs ist es das Publikum zufrieden zu stellen. Es ist bei der Musik so, es ist bei der Malerei so, und bei allen anderen Kunstformen... auch dem Film. "
- Wenngleich du weiter unten zu relativieren versuchst, bleibt das eine recht exakte gar extreme Theorie, die man als das, was ich schrieb verstehen kann. Wenn du denkst, dass jeder Künstler ein Publikum überhaupt benötigt oder es primär in der Kunst darum geht, Lob und Anerkennung zu ernten, hast du diesbezüglich einen eingeschränkten Horizont, den du durch genaueres Hinsehen bzw. Verstehen erweitern kannst, es ist nämlich ganz und gar nicht so, wie du sagst. Es gibt genug Philosophen oder Wissenschaftler die sich mit diesen Themen beschäftigten, ein Dialog ist also seit Jahrhunderten vorhanden, deine Theorie jedoch hat nicht die Spur eines Arguments oder den Hinweis auf diese Diskussion um Kunst und ihre Motive. Somit bleibt also auch hier der Vorwurf bestehen, dass du dich mit dem Thema nicht auseinander gesetzt hast, ergo darf man behaupten dein Horizont sei diesbezüglich eingeschränkt.
Du sprichst sicherlich nicht Mandarin oder kannst nicht fliegen, eine Feststellung dessen wäre demnach auch eine Beleidigung.
HolyManoly Tue, 14 Jun 2011 06:56:46 -0000
Antwort löschenAls Künstler habe ich mich sehr wohl mit dem Begriff Kunst und dessen Stellenwert auseinandergesetzt.
Und der zitierte Satz sagt doch überhaupt nicht aus dass es nur darum das Publikum zufrieden zu stellen, sondern dass es das erste Ziel ist. Und was ist denn daran so schlecht Leuten Freude zu bereiten? Erklär mir das mal bitte...
Du wirfst mir Sachen vor die ich so niemals gesagt noch gemeint habe. Du solltest etwas gründlicher nachdenken!
HolyManoly Tue, 14 Jun 2011 13:11:37 -0000
Antwort löschenGanz so einfach ist das nicht...
Es hängt erst einmal davon ab wie man Qualität definiert. Da Filme sehr viel mit persönlichem Geschmack zu tun haben, werden wir kaum auf eine allgemeingültige Definition kommen können.
Verkaufszahlen sagen aber auch aus ob ein bestimmter Film den Geschmack der Leute treffen konnte.
In dem Sinne können Verkaufszahlen schon einen Hinweis auf die Qualität des Films geben, bzw. ob ein Film den Geschmack der Mehrheit treffen konnte oder nicht.
Alles ist relativ, und Geschmäcker verschieden!
Titaneus Tue, 14 Jun 2011 14:59:40 -0000
Antwort löschenDas Publikum ist ein wichtiger Faktor, was ich aber sagen möchte ist, dass wenn dieser Zustand dein primäres Ziel als Künstler ist, ist dir die andere Seite der Kunst, von der hier gesprochen wird, gänzlich unbekannt. Du musst mit dir selber ehrlich sein wofür du erschaffst, für ein Lob oder für die eigene Befriedigung unabhängig des Publikums. Ich meine auch einen Unterschied zu erkennen, ob sich ein Künstler anbiedert, in dem sein erstes Ziel das Publikum ist oder ob er vollkommen unabhängig seine Vision verwirklicht.
HolyManoly Tue, 14 Jun 2011 15:19:09 -0000
Antwort löschenWenn das Publikum das primäre Ziel ist heißt es doch nicht dass die andere Seite der Kunst mir unbekannt ist. Und das heißt auch nicht dass der Erschaffer des Films seine Vision nicht verwirklichen kann oder will.
Wenn jemand eine Absicht hat, schließt es doch andere Absichten nicht aus. Es ist alles untrennbar miteinander verbunden.
Es ist einfach so dass Filme für ein Publikum geschaffen werden. Manche machen es mit Niveau, andere ohne... Manche versuchen auch etwas zu schaffen was sie selber zufrieden stellt, manche nicht.
Ein Künstler lebt nunmal von seinem Publikum... heute mehr denn je.
Natürlich gibt es Ausnahmen, also Künstler die nur für sich selbst schaffen. Aber das ist selten, und je nachdem welches Können dahinter steckt, oder wie das Publikum darauf reagiert, noch seltener lukrativ.
Ich als Künstler hätte an sowas keine Freude.
guggenheim Mon, 13 Jun 2011 13:13:15 -0000
Kommentar löschenWarum ist Kritik neuerdings eigentlich immer gleich bashing? Gab es da einen speziellen Tag, an dem die synonyme Bedeutung eingeführt wurde, oder hat sich dieser (inkorrekte) Gleichgebrauch einfach so entwickelt?
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Falkenfluegel Mon, 13 Jun 2011 13:32:09 -0000
Antwort löschenAußerdem sind wir doch alle hier um über Filme zu reden oder? ;)
guggenheim Mon, 13 Jun 2011 13:34:33 -0000
Antwort löschenIch nicht, ich will nur duffy aktiv halten ;D
Mr. Ogi Mon, 13 Jun 2011 19:46:03 -0000
Antwort löschenLiegt wohl daran, dass es der gefühlte 109374 Beitrag über Bay, seine Filme und Transformers ist, innerhalb von ein paar Monaten.
bashing ist es schon lange..leider.
guggenheim Mon, 13 Jun 2011 19:58:29 -0000
Antwort löschenDass es viel über Bay gibt, ist ja nur logisch, schließlich ist Transformers 3 das Blockbuster-Ereignis schlechthin diesen Sommer. Aber nicht jeder kritische Beitrag ist bashing. Hier im Artikel (in den Comments sieht es wohlgemerkt anders aus) wird z.B. argumentativ kritisiert, nicht wahllos geprügelt, aber viele schreien: äh, schon wieder bashing. Das kann man drehen und wenden wie man will, es ist kein bashing. Wenn jede Kritik an etwas oder jemandem gleich als unfaires bashing bezeichnet wird, dürfte es folgerichtig keine Kritik mehr geben, sondern nur noch Lobhudelei.
Mr. Ogi Mon, 13 Jun 2011 20:14:03 -0000
Antwort löschenDas stimmt absolut. Aber eine normale Kritik geht einfach unter, wenn jeder irgendwas gegen Bay und seine Transfomers schreibt. In den letzten Wochen, Monaten war das aber definitiv der Fall.
Ich meine mit bashing nicht direkt diesen Beitrag. Aber wie gesagt, die Kritik hier kommt leider einfach auf den großen Haufen an Artikeln über Bay.
guggenheim Mon, 13 Jun 2011 20:29:58 -0000
Antwort löschenAuch wieder wahr. In ein paar Wochen haben wir wieder Ruhe... bis zum nächsten Mal... :)
guggenheim Mon, 13 Jun 2011 20:39:54 -0000
Antwort löschenDamit rennst du bei mir offene Türen ein - nur allein der Glaube fehlt mir... ^^
Narrisch Mon, 13 Jun 2011 13:11:28 -0000
Kommentar löschenGroße Worte "Niedergang des US Action Kinos". Schon spanned wie sich Gechichten wiederholen. In den achtzigern hies es angesichts der Flut von Schwarzenegger, Stallone, Verhoeven Filmen der "Niedergang des US Kinos"....
Michael Bay ist alles mögliche, die Speerspitze des US Actionkinos ganz sicher nicht.
Wenn man sich mal für einen Moment das US Action Kino wegdenkt, so als wäre es gar nicht da, was bleibt dann in diesem Genre noch übrig?
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Falkenfluegel Mon, 13 Jun 2011 13:30:14 -0000
Antwort löschenAsien ist sehr stark was Aktionfilme angeht und für mich persönlich momentan wertvoller als Hollywood ;)
Zur Not gucke ich mir einfach 100 mal hintereinander die besten Jackie Chan Filme an.
the gaffer Mon, 13 Jun 2011 13:35:46 -0000
Antwort löschenWenn man das US-Actionkino wegdenkt, bleibt eine Fülle von Filmindustrien, die in dem Genre derzeit die spannenderen Actionfilme machen, man denke nur an Frankreich, Thailand und sogar Vietnam.
Und ja, der Niedergang des US-Actionkinos hat seine Wurzeln in den 80er Jahren, wobei IMO die von dir genannten nicht die Schuldigen sind. Bay hat die Ästhetik der Desorientierung neben Greengrass zur Vollendung geführt.
Narrisch Mon, 13 Jun 2011 14:54:48 -0000
Antwort löschendas ist nicht euer ernst? oder doch? nur weil in besagten ländern alle jubeljahre mal ein guter action film entsteht ist das gleich ein zeichen für den angeblichen niedergang des us actionkinos?
the gaffer Mon, 13 Jun 2011 15:22:18 -0000
Antwort löschenNö, von anderen Ländern kann man nicht auf das US-Kino schließen, aber vom US-Kino kann man logischerweise auf das US-Kino schließen.
Julio Sacchi Mon, 13 Jun 2011 22:29:27 -0000
Antwort löschenDie Impulse für das Actionkino an und für sich kommen jetzt schon seit 20 Jahren aus Asien und zuletzt aus Frankreich. Der letzte Impulsgeber aus dem englischsprachigen Raum war ein Brite. Er heisst Paul Greengrass.
meerschweinchen Mon, 13 Jun 2011 12:55:39 -0000
Kommentar löschenWenn jemand gut ist, dann wird er immer fertig gemacht.Doch wenn Ihr Bay nicht austehen könnt dann geht doch einfach nicht in seine Filme.Für mich macht er Bildgewaltige und Actionreiche Filme so wie ich es liebe.............
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Falkenfluegel Mon, 13 Jun 2011 13:19:12 -0000
Antwort löschenEs ist doch im Text ziemlich genau darauf eingegangen warum die Aktion in den Transformers Filmen nicht so richtig funktioniert und wie man es viel besser machen könnte. Das nenne ich mal konstruktive Kritik und ist weit von "kann ich einfach nicht ausstehen" entfernt.
Hoang-Thach-Vu Mon, 13 Jun 2011 11:42:08 -0000
Kommentar löschenEs ist irgendwie absurd, dass in diesem Text behauptet wird, dass Michael Bay sehr viel zu lernen hätte und der Autor/die Autorin entsprechend versucht, diese Behauptung mit einer scheinbar unendlich großen Liste an Argumenten zu festigen. Doch obwohl Michael Bay "offensichtlich" so viele Fehler zu machen scheint, gehen die Zuschauer scharenweise in die Kinos, um sich von seinen Filmspektakeln berieseln zu lassen. Die Frage ist also nicht, was er alles falsch macht, sondern viel mehr, warum er trotzdem so erfolgreich ist. Was diese Tatsache so deutlich macht ist, dass der Text hauptsächlich auf den Rezensionen und Reaktionen der Kritiker beruht. Doch muss man vor allem bei den Michael Bay Filmen klar von Casual Kinogängern und Kritikern unterscheiden. Kritiker repräsentieren nicht die allgemeine Zuschauermasse. Das zeigt vor allem "Transformers: Revenge of the Fallen" auf beeindruckende Weise (siehe Boxofficemojo.com).
Vielleicht mögen Bays Filme in keiner Weise intelligente Filme sein und vielleicht mag der eine oder der andere das Gefühl bekommen, wie ein Idiot behandelt zu werden. Aber was wenn der allgemeine Zuschauer auch genau das will? Als Geistloser einen ebenso geistlosen Film sehen und dabei die Wirklichkeit einfach völlig vergessen, ohne viel nachzudenken. Einfach nur Spaß haben. Warum sollten dann solche Filme so verwerflich sein?
Weiterhin ist die Angst, dass solche Regisseure wie Michael Bay den "Untergang eines Genres" herbeiführen könnten, absolut kindisch und unbegründet. Bay ist eine absolute Ausnahme. Alle anderen Regisseure, die einen ähnlichen Stil haben (z.B. die im Text genannten) sind nur selten nennenswert erfolgreich, was auch ein Argument dafür ist, dass die Zuschauer sich nicht gleich jeden Scheiß anschauen, sondern halt nur ganz bestimmten. Führt man diesen Gedanken weiter kommt man schnell zum Schluss, dass solche Regisseure Hollywood nicht beherrschen und somit erst recht nicht ein komplettes Genre. Auch Bay selbst nicht. Der Erfolg von Bays Filmen ist kein Beweis für einen bestimmten Trend. Das ist einfach nur der Erfolg eines Regisseurs, nicht mehr und nicht weniger. Der Trend bei Actionfilmen geht viel mehr in Richtung intelligenter und düsterer Actionfilme, wie man Anhand von Nolans "Batman" und "Inception" gut erkennen kann.
Nachdem ich eine Weile darüber nachgedacht habe, komme ich zum Schluss, dass bei diesem Text nicht zuenende gedacht wurde. Es handelt sich hierbei lediglich um ein Liebesbrief an nostalgische Actionfilme (darum wurden auch "Stirb Langsam" und "Hard Boiled" erwähnt) und nicht, wie behauptet wird, eine objektive Darstellung von Fakten. In Summa ist dies also einfach nur ein großer Michael Bay Rant.
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Falkenfluegel Mon, 13 Jun 2011 13:14:01 -0000
Antwort löschenWas du wiederum komplett außer acht lässt ist die macht von Marketing und Werbung. Der Sommerblockbuster der in jeder 5 min Pause seinen Spot hat, der wird am Ende auf Platz 1 stehen, völlig egal wie die Qualität des Filmes ist. VÖLLIG egal!
Außerdem haben die Zuschauerzahlen auch in dem Sinne nix mit der Qualität zu tun, weil ich schließlich auch ins Kino gelockt werden kann und mit einem "Boah war das Mist" wieder raus kommen kann (wie es mir auch mit Transformers passiert ist). Gerade bei diesen übertriebenen Eyecandy-Filmen (was um gottes Willen nicht schlecht sein muss) sind die Trailer oft viel besser als der eigentliche Film.
Ich frage mich diesbezüglich auch warum einem Bay Film zugestanden wird das er ja doof sein darf, aber zum Beispiel ein Sucker Punch dafür durch die Bank weg nur Gelächter einheimst.
Ich bleib mal dabei, dass ein Aktionfilm nicht viel Hirn erfordert, aber es dennoch einen Unterschied gibt zwischen einem reinen Aktionstreifen den man nur der Aktion wegen genießt und einem richtig dummen Film wie Transformers, der scheinbar an ein Publikum mit einem IQ von 80 gerichtet ist.
Hoang-Thach-Vu Mon, 13 Jun 2011 13:46:40 -0000
Antwort löschenDas ist nicht ganz richtig. Marketing kann durchaus eine wichtige Rolle spielen, ist das Interesse jedoch nicht groß genug, dann hilft auch alle Werbung nichts, egal wie hoch die Qualität der Action, des Films oder was auch immer sein mag. Beispiele: Hulk, Der Unglaubliche Hulk, X-Men: First Class (er entspricht ganz und gar nicht den Erwartungen der Macher), Fluch der Karibik 4 (hat domestically nicht sein Geld eingespielt. Das ist für die Studios fast schon mit einem Flopp zu vergleichen), der Goldene Kompass, Final Fantasy: The Spirits Within etc. Die Liste geht unendlich weiter, dabei war es bei den Filmen alles andere als schlechtes Marketing. Bay Filme unterscheiden sich vom Marketing her nicht sonderlich von den oben genannten, dafür sind sie jedoch wochenlang auf der Nummer 1. Die Frage lautet wieder: Warum?
Vielleicht mag Marketing die Leute ins Kino locken, sobald aber die Gerüchte herumkursieren, der Film sei schlecht, sinkt automatisch auch das Interesse Zuschauer und somit auch die Anzahl der Kinogänger. Das kann man eindeutig an den Besucherzahlen erkennen (Sucker Punch ist eben eines der Beispiele).
Natürlich haben die Zuschauerzahlen nichts mit der Qualität des Films zu tun. Das habe ich auch niemals behauptet. Die Qualität des Films spiegelt sich dann schon eher (aber nicht zwangsläufig) in den Rezensionen der Kritiker wieder. Die Frage ist aber, warum die Leute trotz der schlechten Kritiken trotzdem Bay Filme angucken, anders als bei vielen anderen Filmen. Das lässt sich, wie bereits festgestellt, nicht alleine durch das Marketing erläutern.
Letztendlich kann man nicht einfach alles auf einen einzigen Faktor beschränken, oder eine handvoll von Faktoren. Es fließen sehr sehr sehr viele Dinge in solchen Sachen mit ein. Darum wäre es auch so interessant, was die Bay Filme von den anderen hirnlosen Actionfilmen (Action mit C bitte. Nicht mit K) unterscheidet.
Glaub mir. Ich kenne sehr viele Leute, die z.B. Transformers hassen und ich kann die Argumente auch absolut verstehen wenn nicht sogar nachvollziehen. Aber ich kenne noch sehr viel mehr Leute, die die Filme lieben und sich immer und immer wieder anschauen. Laut deiner Aussage haben also alle Leute, die die Filme mögen, gleich "einen IQ von 80"? Natürlich ist das nicht der Fall.
Falkenfluegel Mon, 13 Jun 2011 15:14:03 -0000
Antwort löschenNatürlich ist das mit dem IQ übertrieben und nicht wirklich ernst gemeint ;). Und mit Actionfilm mit C haste natürlich recht *peinlich*.
Ich kann es dennoch nicht nachvollziehen wie man sich durch einen Film wie Transformers gut unterhalten fühlen kann. Ich schau ja auch unheimlich gern Action und brauche dabei nicht zwingend eine Story die unglaublich fordernd ist. Aber bei Transformers fühle ich mich regelrecht beleidigt. Es gibt einfach keinerlei Logik denen die Filme folgen. Man muss erstmal 20 Soldaten auf einen Roboter aus Metall schicken, die dann mit ihren kleinen Gewehren auf ihn ballern (bringt ja auch so viel) ... nur aus dem Grund heraus das man dann ein paar Solden abschlachten kann. Sinn? Gibt es nicht. Sowas zieht sich durch den kompletten Film. Einen Moment wo man versteht warum die das da grad so machen was sie machen gibt es nicht. Ein mitfühlen oder sich mit einem Charakter identifizieren gibt es nicht, weil scheinbar alle strunzdämlich sind. Hoffe du verstehst worauf ich hinaus will.
Hoang-Thach-Vu Mon, 13 Jun 2011 15:21:22 -0000
Antwort löschenJa, selbstverständlich verstehe ich was du meinst. Aber das liegt ja wieder im eigenen Ermessen. Es heißt ja immer "Geschmackssache", was mir mittlerweile fast schon wie eine faule Ausrede fürs Diskutieren vorkommt, aber es ist wohl einfach Tatsache. Ich kann absolut verstehen, wenn Leute total genervt sind von Transformers, mit dem blöden Humor, der völlig kaputten Struktur und so weiter und so fort. Aber genauso gut kann ich es verstehen, wenn Leute total auf riesige Roboter abfahren, die sich in Fahrzeuge und sonstige Sachen verwandeln können und sich gegenseitig kaputt schlagen, den Stil der Filme und sogar den Humor mögen.
Es kann auch sehr gut sein, dass zumindest bei Transformers das Konzept alleine die Zuschauer in die Kinosäle holt. Denn: Fucking big fighting robots = awesome. Dem stimme ich selbst zu.
Ob einem selbst dieses Konzept oder halt die Umsetzung gefällt, muss dann jeder selbst entscheiden.
Falkenfluegel Mon, 13 Jun 2011 19:15:33 -0000
Antwort löschenOch gegen fucking big fighting robots habe ich überhaupt nichts. Doch da schaue ich mir lieber noch 20 mal Neon Genesis Evangelion, Gundam oder Gurren lagann an.
Hoang-Thach-Vu Mon, 13 Jun 2011 19:20:12 -0000
Antwort löschenIMO gehören die Roboterkämpfe in den Transformers Filmen zu den mit unter best choreographierten Kämpfe in größeren Produktionen seit gut einem Jahrzehnt. Äußerst feiste Scheiße! Hat mich fast dazu gebracht beim zweiten TF Film über diesen schrecklichen Humor hinwegzusehen. NGE etc. schön und gut. Aber damn, die Kämpfe sind nicht annähernd so nice choreographiert.... honestly! Aber bei mir spielt auf jeden Fall noch der Nostalgiefaktor eine große Rolle (Prime vs Megatron? I'M IN!!!)
Falkenfluegel Mon, 13 Jun 2011 19:34:28 -0000
Antwort löschenGerade die Kämpfe finde ich bei NGE um längen besser. Es geht halt nicht immer nur um die Effekte. Spätestens beim Remake (Evangelion 1.0 und 2.0) sind die Kämpfe dann imho in einer komplett anderen Liga. Da kommt richtig das Gefühl für die Trägheit und Wucht von so riesigen Robotern rüber.
Gerade wegen des Nostalgiefaktors finde ich es ja so traurig was Bay aus Transformers gemacht hat. Bei Transformers - der Kampf um Cybertron bekomme ich heute noch Pippi in den Augen. Die Bay Vision lässt mich völlig kalt.
Hoang-Thach-Vu Mon, 13 Jun 2011 22:05:41 -0000
Antwort löschenHach, ich finde die Kämpfe in den TF Filmen einfach nur großartig! Das Problem an der alten Serie war das viel zu geringe Budget. So wirklich kloppen gesehen hat man Prime und Megs nie so richtig (selbst im Film von 1986 sind die Kämpfe zwar toll, aber da fehlte mir noch sehr viel). Umso schöner finde ich es, dass sie es dann in den Filmen so wahnsinnig elegant machen. Zwar ist nicht viel von der Trägheit von "typischen" Roboterkämpfen zu sehen, aber das finde ich auch gut! Wie gesagt, viel eleganter und besser choreographiert, aber ist nach wie vor Geschmackssache :)
Aber das heißt jetzt nicht, dass ich die NGE Sachen nicht mag! Find die auch wahnsinnig geil, aber bei Transformers kommt halt eben noch der Transformersfaktor hinzu ;)
holden_copperfield Mon, 13 Jun 2011 11:16:05 -0000
Kommentar löschenIch finde Action-Filme ungefähr so interessant wie Schmelzkäse oder WC-Reiniger, aber der Text gefällt mir.
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holden_copperfield Mon, 13 Jun 2011 11:39:50 -0000
Antwort löschenUngefähr so lecker wie WC-Reiniger ;-)
Hoang-Thach-Vu Mon, 13 Jun 2011 11:43:55 -0000
Antwort löschenEhm... ich finde WC-Reiniger und Schmelzkäse auch erstaunlich interessant XD WC-Reiniger, wenn ich halt meine Toilette putzen möchte, und Schmelzkäse, wenn ich was kochen möchte XD
Wie wäre es mit einem anderen Vergleich: Actionfilme sind so interessant wie... hmmm... such dir was aus ;D
the gaffer Mon, 13 Jun 2011 12:59:22 -0000
Antwort löschenIch liebe Actionfilme und ich liebe Schmelzkäse. WC-Reiniger - meh.
Hoang-Thach-Vu Mon, 13 Jun 2011 13:05:02 -0000
Antwort löschenWäre auch übertrieben WC-Reiniger zu lieben XDDD
the gaffer Mon, 13 Jun 2011 13:30:42 -0000
Antwort löschenAber nützlich ist er schon. Darin stimmen wir doch alle überein.
guggenheim Mon, 13 Jun 2011 14:12:49 -0000
Antwort löschenBlöde wird es nur, wenn man WC-Reiniger und Schmelzkäse verwechselt...
Hoang-Thach-Vu Mon, 13 Jun 2011 15:00:55 -0000
Antwort löschenIch hoffe nicht, dass du da jetzt aus Erfahrung sprichst.....!
Mr. Goodkat Mon, 13 Jun 2011 11:14:55 -0000
Kommentar löschen"... Stattdessen aber ist Michael Bay zur Speerspitze eines Trends im amerikanischen Actionkino geworden. Dieses behandelt den Zuschauer nicht mehr wie ein intelligentes Wesen, das Informationen nach der Aufnahme verarbeiten muss." Das Schlimme daran ist die, trotz dieser Tatsache, hohe Anzahl an Zuschauern, denen außer den wunderschönen Explosionen und Roboterbattles alles andere egal ist und der Film dann trotzdem als gut betitelt wird. Michael Bay hat mMn nicht nur Grütze abgeliefert, er kann gute, unterhaltsame Action fabrizieren, wenn er nur will (um mal Bad Boys, The Rock und Armageddon zu nennen). Mit Transformers ist ihm das aber mehr als nur misslungen, weshalb es an der Zeit ist, dieses Franchise endlich zu beerdigen.
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Hoang-Thach-Vu Mon, 13 Jun 2011 11:47:13 -0000
Antwort löschenWarum sollte man das Franchise beerdigen, wenn das Franchise laut deiner Argumentation gar nichts mit dem Versagen des Regisseurs zu tun hat? Du meinst wohl eher "Diese Transformers Filmreihe" oder "Michael Bays Transformers". Das Franchise selbst ist aber "Transformers" und das umfasst nicht nur die Filme von Bay.
Ja, super picky, aber das scheint mir manchmal notwendig XD
Mr. Goodkat Mon, 13 Jun 2011 11:54:44 -0000
Antwort löschenFranchise war natürlich in Bezug auf das Transformers-Filmfranchise gemeint, da der Text ja auch von Selbigem handelt.
Aber für alle Menschen, die den Filmen abgeneigt gegenüberstehen, wäre es wohl das Beste, das komplette Transformersuniversum zu beerdigen um weitere Filme zu verhindern :)
Mr. Goodkat Mon, 13 Jun 2011 15:16:12 -0000
Antwort löschenDoch. War ja nur auf die Leute gemünzt, die nichts mit Transformers anfangen können. Die wollen folglich auch keine weiteren Filme sehen.
Hoang-Thach-Vu Mon, 13 Jun 2011 15:29:58 -0000
Antwort löschenNa ja, nein. So wie du es dargestellt hast, wäre es für alle, die die Filme nicht mögen, das beste das ganze Franchise (also alles von Serien bis hin zu Comics, Spielzeug etc.) einzustellen. Das macht insofern keinen Sinn, als ja mit dem Franchise durchaus auch gute Filme produziert werden können und Leute, die die Bay Sachen hassen, wieder offen für neue Sachen sein könnten. Ist ja auch schon öfters passiert.
Aber weißte was... sorry... ich bin jetzt echt viel zu pingelig XD Ich weiß ja was du meinst XDDD Ging mir echt nur um die Benutzung des Begriffs "Franchise" XDDDDDD Oh man... sollte mal meine Klugscheißerklappe etwas runterschrauben xD
Mr. Goodkat Mon, 13 Jun 2011 15:40:00 -0000
Antwort löschenSchon gut ;D
Meine Intention war nur zu sagen, dass das Filmfranchise (um das Wort nocheinmal zu nennen) aus qualitativer Sicht beerdigt werden sollte. Mit dem von dir angesprochenen Rest (Serien etc.) hast du schon Recht, an eine positive Auswertung will ich aber dennoch nicht so recht glauben.
serienfan Mon, 13 Jun 2011 10:05:30 -0000
Kommentar löschenIch finde es geil das es Regisseure wie Michael Bay gibt. Manchmal will ich mal abschalten und mein Gehirn ausschalten und ins Kino gehen. Ich möchte einen durchgeknallten Action Film sehen, ich möchte die Dynamik im Kino spüren, ich möchte das die Subwoofer das Kino in Bewegung setzt, es soll richtig krachen und meine Ohren sollen vor schmerzen schreien.... Das ist Michael Bay !!! Danke MB
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Falkenfluegel Mon, 13 Jun 2011 13:02:23 -0000
Antwort löschenIch verstehe nicht warum keiner den Artikel liest oder versteht ihr ihn nur nicht? ... es geht nicht ums Gehirn abschalten, es geht darum WIE die Aktion inszeniert wird, damit sie dann auch richtig Spaß macht.
serienfan Tue, 14 Jun 2011 04:54:03 -0000
Antwort löschen@falkenfluegel doch, ich hab den Artikel sehr wohl verstanden, aber mich interessiert bei einem MB Film nicht WIE die Aktion inszeniert wird, sondern, ich will mehr davon ;-)
Titaneus Mon, 13 Jun 2011 09:46:41 -0000
Kommentar löschenUnd nun, Eigenschaften der sogenannten Historischen Persönlichkeitsstörung nach ICD.
1 - dramatische Selbstdarstellung, theatralisches Auftreten oder übertriebener Ausdruck von Gefühlen;
2 - Suggestibilität, leichte Beeinflussbarkeit durch andere oder durch Ereignisse (Umstände);
3 - oberflächliche, labile Affekte;
4 - ständige Suche nach aufregenden Erlebnissen und Aktivitäten, in denen die Betreffenden im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen;
5 - unangemessen verführerisches Erscheinen oder Verhalten;
6 - übermäßige Beschäftigung damit, äußerlich attraktiv zu erscheinen.
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toshiro Mon, 13 Jun 2011 18:33:57 -0000
Antwort löschentschuldigung, aber ich muss hier verbessern: "histrionische" persönlichkeitsstörung
Falkenfluegel Mon, 13 Jun 2011 09:07:29 -0000
Kommentar löschenJa die guten alten Wackelkameras und 300 Schnitte pro Minute. Wie ich das hasse. Die schwierigsten und besten Aktionszenen sind immer noch die wo überhaupt nicht geschnitten wird. Und dann gibt es da die Regisseure die den Schnitt als Stilmittel benutzen, dann ist es einfach nur herrlich. Tarantino ist für mich so einer, der mit Kill Bill gezeigt hat das er ein übelst guter Aktionregisseur ist.
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the gaffer Mon, 13 Jun 2011 09:27:06 -0000
Antwort löschenDie Verfolgungsjagd in der zweiten Hälfte von Death Proof ist eines der besten Action-set pieces überhaupt.
Julio Sacchi Mon, 13 Jun 2011 22:20:48 -0000
Antwort löschenSchwachsinn. Bestes Beispiel für Action ohne Sinn und Verstand, dynamisch wie ein Diavortrag. KILL BILL ist bisher das einzige Argument für QT als Actionregisseur (allerdings auch ein sehr gutes).
Hendrik Mon, 13 Jun 2011 09:07:10 -0000
Kommentar löschenWarum entdecke ich diesen Text erst, nachdem ich mich über sein positives Pendant aufgeregt habe?
"Denn wenn Michael Bay eines abgeht, dann ist es die Fähigkeit, Actionszenen zu drehen." "Den Filmen von Paul Greengrass (Das Bourne Ultimatum, Green Zone) nehme ich das Argument ab, auch wenn sie trotzdem schrecklich inszeniert sind." - Jenny, willst du mich heiraten?
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the gaffer Mon, 13 Jun 2011 09:28:03 -0000
Antwort löschenmoviepilot, die Partnerbörse für Actionaficionados.^^
huggybaer Mon, 13 Jun 2011 09:01:20 -0000
Kommentar löschenalso ständig alles was schlecht ist mit uwe boll zu vergleichen ist mittlerweile mehr als langweilig. nur noch filmkritiker-einsteiger dürfen sowas weil sie sich nicht genug auskennen, um andere beispiele an land zu ziehen.
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the gaffer Mon, 13 Jun 2011 09:23:57 -0000
Antwort löschenOk, dann ein paar andere Nichtskönner nur für dich: Paul W.S. Anderson, Ron Howard, Brett Ratner, Chris Weitz, Shawn Levy...
Boll gibt eben einen guten Punching Ball ab, weil ich selten soviel Inkompetenz beim Framing und Schnitt bewundern durfte, wie in einigen seiner Werke.
huggybaer Mon, 13 Jun 2011 12:14:21 -0000
Antwort löschendanke :) ich meinte das nicht so fllapsig wies rüberkam, aber zwei sachen nerven mich dann doch mal: vergleiche mit uwe boll um etwas schlecht darzustellen und leute die in filmen schach spielen weil die macher keine ideen haben wie sie sie sonst als intelligent darstellen sollen :)
Filmkenner77 Mon, 13 Jun 2011 08:41:46 -0000
Kommentar löschenBay ist für mich nach wie vor ein Werbefilmer: Alles sieht schön aus, ist aber total hohl, wenn man nur ein wenig an der Oberfläche kratzt. Und manchmal muss man noch nicht einmal dies machen. Naja, wer es mag....
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the gaffer Mon, 13 Jun 2011 09:08:00 -0000
Antwort löschenMit der Leere hinter seinen Bildern hätte ich kein größeres Problem, wenn die Filme zumindest ihre Aufgabe erfüllen würden: Spaß zu machen. Doch seit seiner Trennung von Bruckheimer versagen sie selbst darin.
Filmkenner77 Mon, 13 Jun 2011 09:19:26 -0000
Antwort löschenMir macht das alles auch keinen Spaß. Außerdem rätsele ich die ganze Zeit, warum jeder zweite User seine Filme für unterhaltsam hält. Ich finde es jedenfalls stinklangweilig, wenn jede zwei Minuten sinnlos etwas zischt und explodiert. Und explodiert mal nichts, dann muss man sich selten dämliche Dialoge anhören. Wenn dies die neue Unterhaltung ist, dann gute Nacht.
helpa Mon, 13 Jun 2011 08:33:57 -0000
Kommentar löschenObwohl Transformers 2 UNTERIRDISCH war, fand ich den 1. fairerweise durchaus "solide" - nicht großartig aber ich wurde 2 Stunden gut unterhalten. Klar präsentiert Michael Bay stumpfe Holzhammer-Action, ein sehr fragwürdiges Frauenbild, nervige Sidekicks, schlechte Witze und unverblümten Amerikanismus (sponsored by Army) aber der eyecandy-Faktor lässt einen das schonmal für kurze Zeit vergessen und man hat einfach Spaß an dem Spektakel :)
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Filmkenner77 Mon, 13 Jun 2011 08:43:11 -0000
Antwort löschenGott sei Dank kenne ich den zweiten Teil nicht. Ich fand den ersten Film schon unterirdisch. Zumindest die 45 Minuten, die ich von ihm ertragen habe. ;-)
the gaffer Mon, 13 Jun 2011 09:03:09 -0000
Antwort löschenDie erste Hälfte des ersten Teils war durchaus unterhaltsam, aber Transformers ist leider einfach zu lang. Schließlich beginnt das eigentliche Finale erst nach 90 Minuten. Das gibt ein Film über Autos, die sich in Roboter verwandeln einfach nicht her. Aber Nummer 2 ist echt die Definition von UNTERIRDISCH. ;)
Filmkenner77 Mon, 13 Jun 2011 09:15:04 -0000
Antwort löschenIch glaube, ich habe die letzten 45 Minuten des ersten Films gesehen. Das waren dann wohl die falschen. ;-)
the gaffer Mon, 13 Jun 2011 09:18:29 -0000
Antwort löschenOh ja. Aber damit hast du im Grunde auch schon die 140 Minuten Transformers 2 in der Kurzversion gesehen. ;)
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Also zuerst wollte ich sagen das der Artikel wirklich gut ist. Michael Bay hat es mit seiner Action vorallen in Transformers 2 übertrieben. Wenn man in den Szenen kaum noch erkennt wer grad am Boden liegt oder wer grad wenn in den Arsch tritt ist das eher schlecht. Bei Michael Bay ist das Problem das er Action und Krawall einer guten Story vorzieht. Es scheint als wenn er erst die Actionszenen dreht und sich dann um die Story dazu kümmert. Auch wenn nicht alles schlecht ist was er anfässt. Bad Boys1 zählt für mich persönlich zu den besten Actionfilmen die ich gesehen habe. Armageddon hat auch alles was perfekte Unterhaltung braucht.
Also ich würde Michael Bay nicht als Untergang des Actionfilms bezeichnen. Doch er sollte sich lieber wieder an die 90er erinnern als er noch bessere Filme drehte!!
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