MTV Movie Awards
© MTV
Am Wochenende werden in einem großen Spektakel mit viel Musik und Gekreische in Los Angeles die MTV Movie Awards vergeben. Wie schon die Jahre davor wird es hier wohl etwas lauter und bunter zugehen als bei konventionellen Zeremonien wie die Oscar-Verleihung. Wieder geht es um Filmküsse und Filmkämpfe, den Besten Bösewicht des Jahres und den ultimativen Sommerfilm, den niemand verpassen sollte. Zum 17. Mal wird die Trophäe verliehen und mittlerweile ist der Filmpreis sogar begehrt.
Zu Beginn der Show werden traditionell Kurzfilme gezeigt, in denen bekannte Stars Filme auf die Schippe nehmen. In diesem Jahr präsentieren diese bleibten Parodien unter anderem Jack Black, Robert Downey Jr. und Ben Stiller. Die Filme Superbad und Juno sind mit jeweils fünf bzw. vier Nominierungen die großen Favoriten der MTV Movie Awards und natürlich werden die Hauptdarsteller auch da sein. Einen Becher mit dem goldenem Popcorn kann bereits Adam Sandler sein Eigen nennen. Er wird mit dem “Generation Award” ausgezeichnet und tritt damit in die Fußstapfen von Mike Myers und Jim Carrey. Mike Myers moderiert die Veranstaltung zum zweiten Mal und zahlreiche Stars aus dem Musik- und Filmgeschäft werden zuhauf erwartet. Ihren Musikauftritt zugesagt haben unter anderem Coldplay und die Pussycat Dolls. MTV zeigt die Show in der Nacht von Sonntag auf Montag exklusiv im deutschen Fernsehen. Es heißt nur: Lange aufbleiben bzw. gar nicht erst schlafen gehen.
Hier seht ihr schonmal die Promotion von Mike Myers. Nach dem Video könnt Ihr Euch aus den Nominierungen Euren Favoriten raussuchen oder in moviepilot stöbern.Die Nominierungen
Bester Film
Juno
Transformers
Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt
I Am Legend
Superbad
Das Vermächtnis des Geheimen Buches
Bester männlicher Darsteller
Will Smith – I Am Legend
Shia LaBeouf – Transformers
Denzel Washington – American Gangster
Matt Damon – Das Bourne Ultimatum
Michael Cera – Juno
Beste weibliche Darstellerin
Ellen Page – Juno
Keira Knightley – Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt
Katherine Heigl – Beim ersten Mal
Amy Adams – Verwünscht
Jessica Biel – Chuck & Larry
Bester Bösewicht
Johnny Depp – Sweeney Todd
Denzel Washington – American Gangster
Angelina Jolie – Beowulf
Topher Grace – Spider-Man 3
Javier Bardem – No Country For Old Men
Bester Komödiant
Johnny Depp – Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt
Adam Sandler – Chuck & Larry
Jonah Hill – Superbad
Seth Rogen – Beim ersten Mal
Amy Adams – Verwünscht
Bester Kampf
Matt Damon vs. Joey Ansah – Das Bourne Ultimatum
Tobey Maguire vs. James Franco- Spider-Man 3
Hayden Christensen vs. Jamie Bell – Jumper
Sean Faris vs. Cam Gigandet – The Fighters
Chris Tucker & Jackie Chan vs. Sun Ming Ming – Rush Hour 3
Alien vs. Predator – Aliens vs. Predator 2
Bester Kuss
Shia LaBeouf und Sarah Roemer – Disturbia
Amy Adams und Patrick Dempsey – Verwünscht
Daniel Radcliffe und Katie Leung – Harry Potter und der Orden des Phönix
Ellen Page und Michael Cera – Juno
Briana Evigan und Robert Hoffman – Step Up 2 the Streets
Beste Nachwuchs-Darstellung
Zac Efron – Hairspray
Seth Rogen – Beim ersten Mal
Jonah Hill – Superbad
Michael Cera – Superbad
Chris Brown – This Christmas
Nikki Blonsky – Hairspray
Megan Fox – Transformers
Christopher Mintz-Plasse – Superbad
Bester Sommer-Film, den man gesehen haben muss
Iron Man
Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels
Sex and the City
Speed Racer
Die Chroniken von Narnia – Prinz Kaspian von Narnia
Bester studentischer Filmemacher
Justin Beckenheimer (Towson University) – The Panic
Sean Jourdan (Columbia College, Chicago) – An Open Door
Chris Cullari (Emerson College) – The House on Waltonville Road
Jasmin Tekiner (Columbia University) – Boo
Dan Scott Goldstein (NYU) – Messiah J & The Expert
Ines Walk (Ines Walk) 2008/05/29 08:47:00
0 Mitgliedern gefällt diese News
News aus der Rubrik Kino
Kommentare
über MTV Movie Awards - Mike Myers und alles andere
Kommentar schreibenKraizee 2008/05/29 14:43:48
Kommentar löschenMeine Favoriten:
Bester Film
Juno
Bester männlicher Darsteller
Matt Damon – Das Bourne Ultimatum
Michael Cera – Juno
Beste weibliche Darstellerin
Ellen Page – Juno
Bester Bösewicht
Javier Bardem – No Country for Old Men
Bester Komödiant
Johnny Depp – Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt
Bester Kampf
Matt Damon vs. Joey Ansah – Das Bourne Ultimatum
Tobey Maguire vs. James Franco- Spider-Man 3
Bester Kuss
Shia LaBeouf und Sarah Roemer – Disturbia
Ellen Page und Michael Cera – Juno
Beste Nachwuchs-Darstellung
Seth Rogen – Beim ersten Mal
Megan Fox – Transformers
Bester Sommer-Film, den man gesehen haben muss
Iron Man
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Deine Meinung zum Artikel MTV Movie Awards - Mike Myers und alles andere
Bitte logge dich ein oder registriere dich um einen Kommentar zu schreiben.



Generation-Award für Adam Sandler? Das hab ich zwar bei den F5 schon gesagt, ändert aber nix dran, daß ich ihn furchtbar finde:
Adam Sandler ist der kleinste gemeinsame Nenner. Er verkörpert den niedrigsten, spiessigsten, neokonservativsten und frauen- sowie schwulenfeindlichen Humor den ich kenne. Sandler - der selbst nichtmal so dumm ist, wie die Leute für die er dreht - appeliert an die ekelhaftesten Gefühle und stellt sie als wundervoll dar. Intoleranz, Selbstbezogenheit, Dummheit, Ignoranz. In ihm erkennt sich der Average Joe, der Max Mustermann wieder. Sandler macht keine Filme für Leute die im Kino mal ihre Gehirn abschalten wollen, er macht Filme für Leute die es suspekt, provokant und “ungesund” finden, daß Leute ihr Gehirn überhaupt benutzen.
Sandler macht Witze für ein Publikum, das “intellektuell” als Schimpfwort benutzt und für die Schwulenwitze immer noch das lustigste der Welt sind. Leute die sich angegriffen fühlen, wenn man ihre Hillybilly(madison)-Geisteshaltung nicht teilt.
Sandler inszeniert sich gerne als der Durchschnittstyp, der gute Amerikaner, der Archetyp, der ein bißchen dumm (aber total liebenswert) ist und über die bösen “Intelligenten Leute” triumphiert, die es sowieso nur auf ihn abgesehen haben. Er singt ein Loblied auf tumbe, reaktionäre Familienwerte und hat kein Problem damit die peinlichsten Fäkalwitze zu machen und im nächsten in schmierigem Selbstmitleid zu baden und “das ganz große Gefühl, die ganz große Moral” zu feiern. Sandler macht erschreckend anbiedernde Filme, die kalkuliert auf eine Verkumpelung mit dem Zuschauer setzen, der sich in seinen Idioten-Protagonisten wiederfinden soll. Und dazu kommt: Sandler ist nicht nur ein grauenhaft schlechter Schauspieler, dessen emotionale Szenen immer wieder an Schülertheater erinnern, er ist auch ein schlechter Komiker, dessen Timing neben Leuten wie Jim Carrey, Steve Carell, Will Ferell oder seinen Vorbildern Cary Grant und Rock Hudson gradezu peinlich ungelenk wirkt.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten