Two Mothers

Naomi Watts & Robin Wright verfallen ihren Söhnen

Beste Freundinnen teilen alles, wirklich alles. So könnte man zumindest denken, wenn man den ersten Trailer zu Tage am Strand sieht. In dem Drama sind Lil (Naomi Watts) und Roz (Robin Wright) seit ihrer Kindheit Freunde und wohnen inzwischen mit ihren fast erwachsenen Söhnen nebeneinander an der Küste Australiens. Als Roz’ Ehemann aus beruflichen Gründen die Idylle verlässt, ändert sich auch einiges zwischen den vier Daheimgebliebenen. Roz verbringt eine Nacht mit Lils Sohn. Zunächst aus Rache beginnt auch Roz’ Sohn ein Verhältnis mit Lil. Es entspinnen sich zwei leidenschaftliche Liaisons, die den vier bald über den Kopf zu wachsen drohen.

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In ihrem englischsprachigen Debüt verfilmte Anne Fontaine (Coco Chanel – Der Beginn einer Leidenschaft) die Kurzgeschichte The Grandmothers der Nobelpreisträgerin Doris Lessing nach einem Drehbuch von Christopher Hampton, der unter anderem die Skripte zu Eine dunkle Begierde, Chéri – Eine Komödie der Eitelkeiten und Abbitte schrieb. Der Film feierte auf dem Sundance Film Festival Premiere und erhielt nicht allzu positive Kritiken. Er wurde von “schrecklich” bis “absurd” mit allen möglichen Adjektiven bedacht. Allerdings sind auch positive Stimmen dabei, die ihn faszinierend finden. Kyle Buchanan von Vulture beispielsweise empfand ihn gleichzeitig als den besten und schlechtesten Sundancefilm diesen Jahres. Two Mothers hat noch keinen deutschen Starttermin.

Eine ganz andere Mutterrolle übernimmt Naomi Watts allerdings in The Impossible (seit 31. Januar im Kino), für den sie eine Nominierung als beste Hauptdarstellerin für den Oscar 2013 bekam. Dort wird sie als Maria durch den Tsunami, der 2004 über Thailand hinwegfegte, von ihrem Ehemann (Ewan McGregor) und ihren beiden jüngeren Söhnen getrennt und muss sich mit ihrem Ältesten (Tom Holland) durch ein verwüstetes Land zurückkämpfen. Ob sie sich gegen ihre Konkurrentinnen durchsetzen kann, könnt ihr selbst am 24. Februar nachverfolgen.

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