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Ostdeutsches Leben in Halle nach der Wende

Hallesche Kometen
© RBB
Hallesche Kometen

Ben (Hanno Koffler) ist Anfang 20 und wohnt noch immer bei seinem seit der Wende arbeitslosen Vater Karl (Peter Kurth) in einer Plattenbausiedlung am Stadtrand von Halle. Nach dem Tod der Mutter hat sich Bens Vater aufgegeben und ist finanziell von seinem Sohn abhängig, der davon träumt, eines Tages die Welt zu bereisen und darüber zu schreiben. Dochn noch arbeitet er als Prospektauslieferer und versucht so, sich und seinen Vater zu ernähren. Als Karl den Termin zu einem Vorstellungsgespräch verpasst, streicht ihm das Arbeitsamt jegliche Hilfe. Ben ist gezwungen sich einen zweiten Job zu suchen und gerät schließlich auf die schiefe Bahn.

Der Coming-of-Age Film Hallesche Kometen ist der erste Langfilm von Regisseurin Susanne Irina Zacharias. Authentisch und einfühlsam setzt er sich mit dem ostdeutschen leben nach der Wende auseinander. Neben Hanno Koffler (Sommersturm) ist auch Max Riemelt (Die Welle) zu sehen. 2005 erhielt der Film den Preis des saarländischen Ministerpräsidenten auf dem Filmfestival Max Ophüls in Saabrücken. Eigentlich war Leipzig als Schauplatz der Geschichte vorgesehen, schließlich entdeckte aber das Filmteam halle an der Saale für sich und verlegte die Handlung kurzfristig dahingehend.

Produziert wurde der Film von der Flying Moon Filmproduktion in Koproduktion mit ZDF und RBB für die Reihe OSTWIND. Diese Fernsehreihe zeigt Geschichten aus dem sich stetig verändernden Osten Deutschlands.

Was: Hallesche Kometen
Wann: 22:00 Uhr
Wo: ZDFkultur

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