Pressekonferenz zu Karate Kid mit allen StarsBearbeiten

Veröffentlicht am 20.07.2010, 14:35

Die Familie Smith stellte sich gestern zusammen mit Jackie Chan den Fragen der Reporter auf der Pressekonferenz im Hotel Adlon. Dabei scherzten Jaden und Will eine Menge, erzählten von den harten Dreharbeiten, Disziplin, wie es war mit Jackie Chan in China zu sein und was sie vom Originalfilm von 1984 halten.

Pressekonferenz zu Karate Kid mit allen Stars - Bild 4355811 © 2010 Sony Pictures Releasing GmbH

Im Hotel Adlon in Berlin stellte sich gestern der Smith-Clan zusammen mit Jackie Chan unter der Moderation von Steven Gätjen den Reportern auf der Pressekonferenz zu Karate Kid, der am 22. Juli in die deutschen Kinos kommt. Moviepilot war für euch mit dabei und berichtet den Fans haarklein, was der Smith-Clan gestern in Berlin berichtete!

Worum es in Karate Kid geht

Der Martial-Arts-Film basiert auf dem Original Karate Kid von 1984 und erzählt die Geschichte des 12jährigen Dre Parker (Jaden Smith), der mit seiner Mutter nach Hongkong zieht und dort einen mächtigen Culture Clash erlebt. Die lokalen Schulrowdys sind in Kampfkünsten gut trainiert und wollen den Neuankömmling ordentlich vermöbeln. Die Lichtgestalt Jackie Chan schreitet in Form von Mr. Han ein und beschützt Dre. Dieser muss sich nun auf ein Kampfsportturnier vorbereiten, bei dem er sich gegen die Schulschläger beweisen kann und diese ihn ein für alle mal in Ruhe lassen.

Die Pressekonferenz beginnt…

Steven Gätjen fängt mit der Moderation an und wähnt sich offenbar in einem Boxkampf, so wird er immer lauter als es zur Verkündung der Gäste kommt. Nach der Reihe kommen Legende und Nationalheld Jackie Chan, Jungstar und Promikind Jaden Smith, Elternpaar und Produzenten von Karate Kid Will Smith und Jada Pinkett Smith. Alle nehmen auf dem Podium Platz. Will Smith wirkt gut gelaunt. Im Publikum sieht er den Klamaukkomiker Florian Simbeck (Stefan von Erkan und Stefan) in einem Karate Kid Kostüm und warnt seinen Sohn vor: “Beobachte diesen Kerl, ich hab da so ein Gefühl.”

Jaden Smith spielt das Karate Kid

Jaden Smith selbst lässt sich aber ohnehin nicht die Butter vom Brot nehmen, spielte alle Stunts und Kämpfe in dem Film selbst ein und musste dafür eine Menge trainieren. Den charakteristischen Spagat hätte er wohl von seinem Vater, merkte Will Smith an. Jaden musste “sehr hart arbeiten, um den Spagat so aussehen zu lassen, wie meinen. Ich kam eines morgens in die Küche und streckte mein Bein in die Höhe” – Will sieht sich als Vorbild. Die Dreharbeiten zu Karate Kid dauerten vier Monate, “wo sie doch eigentlich zweieinhalb Monate dauern sollten” – wie Jada Pinkett Smith anmerkt. Während dieser Zeit sei Jaden “aus sich heraus gekommen. Er trainierte an den Wochenenden und während seiner Essenspausen. Er ist sehr gereift an diesem Film”, sagte Mutter und Produzentin Jada weiter. Will Smith sieht das ganze genauso, aber auch ein bisschen lockerer. Jada hatte bei Kampfszenen, für die Jaden an seine Grenzen gehen musste, auch mal schwer zu Schlucken. Will war währenddessen vollauf begeistert, seinem Sohn dabei zuzusehen, wie der fähig war, “sich selbst zu disziplinieren, das zu machen, was er selbst wollte.”

Nachdem der Film am Startwochenende bereits 56 Millionen US-Dollar einspielte, stellt sich nun auch die Frage, “ob Jaden noch unbedingt in unserem Haus leben muss,” merkt Will Smith scherzhaft an. Zu der Frage nach Lindsay Lohan und skandalösen Promikindern, deren Leben aus dem Ruder laufen, sieht Will sich und seine Familie besser gewappnet. “Im Gegensatz zu Teenagern, die plötzlich berühmt werden und zu Hause alle Rechnungen zahlen müssen”, bliebe die “Machtbalance” bei den Smiths ausgewogen. Sie kennen das Geschäft und “auf eine Weise ist das alles nicht merkwürdig für ihn.” Wie Jaden das sieht und was er tun würde, damit er nicht zu Drogen und Autounfällen kommt, hakt Will noch mal gegenüber seinem Sohn nach. Dieser antwortet: “Ich werde das ganze Zeug einfach nicht machen.” Dem Publikum gefällt’s. Auch die Frage zur Kussszene wird offen beantwortet. Ja”, er sei peinlich berührt gewesen bei der Kussszene, “weil alle zuguckten”, beteuerte Jaden Smith. Darauf stellte Will klar, dass das doch nicht peinlich sei und küsste Jaden auf dem Mund – “siehst du, das ist doch nicht peinlich!”

Karate Kid, das Original

Den Original Karate Kid -Film hat die Familie Smith gesehen. Jaden fand ihn “gut”, Will Smith besser: “Karate Kid hat bei mir einen Punkt getroffen, der das Leben für immer ändert.” Zusammen rekapitulieren die beiden die Ereignisse. Will fragt Jaden: “Ist dir aufgefallen, dass der ursprüngliche Charakter nicht schwarz ist?” Worauf dieser antwortet: “Ja, das ist mir aufgefallen, und er war etwas älter.”

Jackie Chan und China

Selbst der erfahrene Jackie Chan hatte vor Drehbeginn von Karate Kid noch Lampenfieber. Auf den Vergleich mit dem Altmeister Myagi angesprochen, sprach er von dem ersten Tag am Set, an dem ihn der Gedanke nervös machte, die legendäre Rolle ausfüllen zu müssen. Darauf beruhigte ihn Regisseur Harald Zwart mit den Worten “Kein Myagi, kein Druck. Du bist Jackie Chan”, und den solle er auch spielen.

Gedreht wurde unter anderem in der “Verbotenen Stadt”, dem ehemaligen Kaiserpalast, in Peking. Karate Kid ist erst der zweite Film, dem diese Ehre zuteil wird. Anfänglich waren die zuständigen chinesischen Stellen von der Idee, eine amerikanische Filmproduktion dort drehen zu lassen, auch nicht begeistert. Will Smith verwies dazu auf Jackie Chan. Jedes Mal nach einer Absage konterte Will Smith mit den Worten “Jackie wird so enttäuscht sein!” Viele Dinge kämen in Bewegung, wenn Jackie sich bewegte. “Wenn du mit Jackie Chan durch China läufst, brauchst du dir keine Sorgen machen. Er ist der Mann für die Sache.” Die kulturellen Differenzen haben das Projekt besonders spannend gemacht, merkt Will an: “China ist wahrscheinlich so gegensätzlich zu den USA, wie kein zweiter Ort auf der Erde.” Jackie Chan schätze die Möglichkeit, die chinesische Kultur zu zeigen, meint das Land hätte sich grundlegend gewandelt und lobt “sie seien total offen, alles ist jetzt offen.”

Es gibt Aussichten auf ein Sequel

Für ein Sequel erklärten sich die Smiths durchaus bereit. Es gab bereits ein paar Ideen, doch es sei schwer, diese weiter zu verfolgen. Es müsste eine neue Geschichte her, die des Karate Kid in der neuen Stadt sei nun erzählt und auch künstlerisch anspruchsvoll sollte der Film werden. In der Hauptrolle sieht das Produzentenpaar wieder ihren Sohn Jaden Smith. Dafür bietet sich ein baldiges Sequel, denn, so sagt Will, “wir wollen den Film nicht Karate Man nennen müssen.”

Nach einer halben Stunde war die Pressekonferenz vorbei. Will Smith ließ sich noch mit zwei Fans fotografieren und Jackie Chan, der gerne erzählt und Autogramme gibt, beschäftigte sich noch kurz mit diesen beiden Tätigkeiten, bis auch er den Raum verlässt.

Karate Kid startet am Donnerstag in den deutschen Kinos.


Marvin Marsh (Marvin Schelling)

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Kommentare

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Bandrix

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Auch wenn viele hier Will Smith nicht mögen. Er ist meiner Meinung nach ein sehr sympathischer Darsteller, der auch schauspielern kann.

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asscobra

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meine aussage bezog sich auch garnicht auf das video hier (das hab ich nichtmal gesehen), sondern vielmehr auf das, was in der regenbogenpresse (asche über mein haupt) über den kleinen zu lesen ist....
egal, der wird schon noch lernen wie das business funktionert ;)


mr_cäptain

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Also ich stimm Bandrix zu.


M_A_X

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Ja, ja China ist ja nun sooo offen und so nett und so toll und überhaupt und sowiso und gerade deshalb.

Jackie Chan verdient entweder an der Aussage, ist naiv oder beides - ich tippe auf naiv, ihm zu liebe.
Immerhin gibt es ja Filme wie "Shinjuku Incident".

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duffy

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Keines von beiden. Chan ist nicht wirklich Fan von Demokratie und hat beispielsweise die chinesischen Überwachungsmethoden schon öfter verteidigt.
Soll mir aber egal sein. Gibt Schauspieler mit schlimmeren Ansichten.


M_A_X

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Ja da ist er sehr "dynamisch", deswegen auch die Erwähnung von "Shinjuku Incident" ^^


Joshdeniro

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was hat der derre denn für ne klobürstenmäcke? haha super

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duffy

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Ich hasse das arrogante Drecksbalg jetzt schon.
Big Willy ist immer gerne gesehen und macht seinen Job meistens ziemlich gut, als Vater hat er offenbar total versagt.
Brechen könnte ich bei der ganzen Aufmerksamkeit, die das verzogene Gör bekommt. Chan sollte hier im Mittelpunkt stehen, nicht das geplatzte Kissen.

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duffy

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@delaVega:
Genau das ist es.

@kom4:
Fairness? Wie fair ist es denn wenn ein völlig überheblicher Berufssohn von den Medien derart utopisch gehypt und jemand wie Jackie Chan (über 60 Filme, Stuntman, Popstar, etc. pp.) als Nebenfigur runtergespielt wird?
Chan ist hier der Schauspieler, nicht das Kind.


duffy

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Der Vergleich hinkt schon gewaltig. ;)
Bale ist ein Profi, der sich seine Sporen schon lange vor Bats verdient hat. Zudem war die Aufmerksamkeit der Medien dort nichtmal halb so hoch wie jetzt bei der Smith Brut.
Was ich will? Steht doch oben. ;)
Und sicher geht es um die Leistung und die damit verbundene Demut, die ein Rookie nunmal aufzubringen hat. Man sollte sich nicht derart feiern lassen ohne was zu leisten. Da hat die Erziehung versagt. Ich habe noch nie(!) einen derart überheblichen Nachwuchsdarsteller gesehen und da wundert es wenn man sich darüber aufregt?


Punk

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Ich muss auch sagen, Wills Sohn ist jatzt schon mit seinen jungen Jahren so upgespaced, wie soll das erst werden, wenn der Erwachsen ist.

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Broken_Psycho

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Wie beurteilst du das? Woran äußert sich, dass er abgehoben ist?
Frage ich jetzt mal Interessehalber.


DocZombie

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sorry, aber einige kommentare hier gehen echt am thema vorbei oder sind unter der gürtellinie...
ich war zwar nicht auf der pressekonferenz, aber als gewinner des moviepilot "karate kid" gewinnspiels habe ich alle stars am roten teppich und im kino sehen dürfen und kann euch sagen, dass jeder (jackie, jaden, will, jada) genug aufmerksamkeit erhalten hat und jaden absolut nicht arrogant oder "upgespaced" rüberkam! und welche frisur jemand hat ist alleine dessen entscheidung...

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alanger

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ja, thx @sonse, suuupi gemacht.
"kraft deiner willkür" ist doch was geiles.


Sonse

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Meine Antwort gestern richtete sich an beide Seiten.


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