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Rassismus-Vorwurf gegen Avatar

Prestigeww (Stefan Tiess), Veröffentlicht am 11.01.2010, 10:54

Annalee Newitz veröffentlichte einen Essay, in dem sie Avatar vorwirft, unter dem Deckmantel der Wiedergutmachung einer weißen Erbschuld neue rassistische Stereotype und die Mär von der Überlegenheit der Weißen zu verfestigen.

Von den Na'vi lernen, heißt Siegen lernen Von den Na'vi lernen, heißt Siegen lernen © Fox

Auf den ersten Blick scheint es total abwegig, Avatar – Aufbruch nach Pandora Rassismus vorzuwerfen. Schließlich handelt der Film von einer Eingeborenen-Rasse, die letztendlich die Menschen in die Flucht schlägt. Doch für Annalee Newitz von io9 bildet Avatar einen Höhepunkt in einer Reihe von Filmen, die sie “White Guilt Fantasys” nennt: Hinter einer vordergründig positiven Darstellung der Eingeborenen lauert immer noch die Vorstellung der Überlegenheit der weißen Rasse.

Dabei geht es Newitz bei Avatar – Aufbruch nach Pandora weniger um die stereotype Darstellung der Na’vi als blaue Indianer, die zu Naturgöttern beten, mit Pfeil und Bogen jagen und in Stämmen organisiert sind. Das eigentliche Problem ist die Hauptfigur des Filmes Jake Sully (Sam Worthington).

Wenn er in Avatar – Aufbruch nach Pandora ein Na’vi wird und die Perspektive der Unterdrückten einnimmt, dann bleibt es nicht bei der Eingliederung. Jake Sully, der weiße Eindringling, wird zum Anführer und zur Erlöserfigur. “Avatar ist eine Fantasie darüber, nicht mehr weiß zu sein, die alte menschliche Fleischhülle abzustreifen und zu den Blauen zu gehören – aber dabei nie die weißen Privilegien zu verlieren.”

Avatar – Aufbruch nach Pandora ist auch der Versuch, das kollektive Gewissen der Amerikaner von der einstigen Ausrottung der Indianer zu erlösen – aber nicht nur. Indem er wie selbstverständlich die Führung der Eingeborenen übernimmt, drückt sich nicht nur das immer noch vorhandene Überlegenheitsgefühl der Weißen aus, sondern auch der Drang, die fremde Rasse zu kolonialisieren – auf die freundliche Art. “Es geht nicht nur um den Wunsch, sich von den Verbrechen der Weißen gegen Farbige freizumachen; es ist nicht nur der Wunsch die moralisch richtige Seite in der Schlacht zu vertreten. Es ist der Wunsch Farbige lieber von innen heraus zu führen, als von der (unterdrückenden weißen) Außenseite.”

Diese Argumentation gegen Avatar trifft allerdings auch andere Filme, in denen Weiße in eine fremde Kultur eindringen, sich anpassen und zu einer ihrer Führungspersonen aufsteigen. Ein solches Muster ist ebenfalls in Dune – Der Wüstenplanet, Der mit dem Wolf tanzt und The Last Samurai zu finden.

Eine Ausnahme bildet für Newitz lediglich District 9. Auch hier verwandelt sich ein Weißer in ein Alien und lernt die Perspektive der unterdrückten Seite kennen. Allerdings geschieht dies ganz und gar unfreiwillig und er hasst es, plötzlich verfolgt zu werden und Katzenfutter fressen zu müssen. Damit widerspricht District 9 dem gängigen Klischee: “Wenn Weiße davon träumen, eine andere Rasse zu werden, dann haben sie nur dann Spaß an dieser Vorstellung, wenn sie die Haupterfahrung einer unterdrückten Gruppe ausblenden können. Diese Erfahrung besteht darin, dass du unterdrückt wirst und dich niemand der der Anführer von irgendetwas sein lässt.”

So überzeugend Newitz’ Argumentation auf den ersten Blick auch ist, trifft sie wirklich zu? Entspringt die Führungsrolle Jake Sullys nicht vielmehr dem Wunsch, nicht nur auf Demos, sondern aktiv gegen das Unrecht der eigenen Landsleute vorzugehen. Avatar – Aufbruch nach Pandora ist nicht nur die Geschichte einer Integration, Jake Sully wendet sich auch von der menschlichen Rasse ab. Darin äußert sich doch hauptsächlich der Wunsch, die Amoralität und die Zwänge der modernen Industriegesellschaft hinter sich zu lassen. Wie die Romantiker will Jake Sully als Individuum und als Mensch zurück zu einem naiven Naturbild finden und noch einmal ganz von vorn anfangen. Ob dies ein esoterischer Wunschtraum ist und die ewige Geschichte vom edlen Wilden wiederkäut, ist da eine andere Frage.

Was ist Eure Meinung zur Argumentation Newitz’? Ist Avatar – Aufbruch nach Pandora nur Rassismus im Erlösergewand?


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Kommentare

über Rassismus-Vorwurf gegen Avatar


Zak

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seh ich genause..Avatar ist rassistisch ..genauso wie ET und ALF ..gefährliche Nazipropangandah die den unschuldigen Zuschauern das Hirn verätzt...lieber fünf Staffeln DSDSS und Topmodel gucken...das ist natürliche Auslese und nicht so ein Faschoscheiss.....

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JimiHendrix

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also wer dem film "Der mit dem Wolf tanzt" Rassismus vorwirft, der muss se ja wirklich nicht mher alle beisammen haben, so ne gequirlte scheiße hab ich selten zur Kenntinis nehmen müssen!!!

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tomcat108

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Die meisten Diskutanten scheinen nicht bemerkt zu haben, dass Frau Newitz in dem von Marti DiBergi gelinkten Talkshow-Audiostream ausdrücklich sagt, dass es NICHT ihre Intention ist dem Film Rassismus vorzuwerfen. Darüber hinaus merkt sie im Verlaufe der Diskussion an, dass die Handlung - wie sich während der Diskussion herausstellt - sehr vielschichtig interpretiert werden kann "so wie es von einem guten Film auch zu erwarten ist", wie sie sagt.
Es sieht also ganz so aus, als hätten sich die Avatar-Kritiker ein wenig zu früh über eine vermeintliche Verbündete gefreut.

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xcharliex

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wenn der typ von der feindlichen seite dem bezüglich der zerstörerischen mächte des menschlichen militärs unwissenden naturvolk hilft, gegen das vorzugehen, durch dessen ausbildung er gegangen ist, dann ist das kein rassismus, sondern nett und verständlich. wer hätte denn einen besseren anführer abgegeben? ob der nun weiß ist oder nicht, sollte eigentlich gar keine rolle spielen. er ist es eben. die blauen ureinwohner waren ja nun auch bei weitem überlegen, was einige - und weitaus wichtigere und sinnigere - dinge angeht. der eigentliche erlöser des films ist die spiritualität, in der sie mit ihrer umwelt verbunden sind - und die den vermeintlichen anführer erst dazu bringt, für diese seite zu kämpfen. er ist ein mittel zum zweck - und am ende auch blau, für immer.

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Jadrano

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Ist Avatar ein "rassistischer Film", den man empört verurteilen muss? Sicher nicht. Wirft er interessante Fragen im Zusammenhang mit Rassismus auf, die kritisch diskutiert werden sollten? Meiner Meinung nach auf jeden Fall ja.

Ein Hauptpunkt der verbreiteten Kritik an Avatar ist, dass die Geschichte nicht neu und originell ist. Das ist zwar richtig, aber es ist auch ein interessantes kulturelles Phänomen, weshalb diese Geschichte in abgewandelter Form immer wieder auftaucht. Meines Erachtens hat dies damit zu tun, dass der Genozid an der Urbevölkerung (die zu einem grossen Teil an Krankheiten starb, aber zum Teil auch geplant) die amerikanische Identität zutiefst in Frage stellt. Auch Europäer müssen sich den Fragen nach Kolonialismus, Sklaverei und Besiedlung anderen Kontinenten stellen - schließlich ist das alles von diesem Kontinent aus ausgegangen -, aber die amerikanische Identität wird durch die kritische Betrachtung der Geschichte grundsätzlicher in Frage gestellt, und es erscheint plausibel Geschichten wie Avatar (abgesehen von allen anderen Aspekten) auch als Versuch, dieses Trauma zu verarbeiten, zu verstehen.

Die Ansicht, dass die Geschichte gewisse rassistische Elemente hat, erscheint mir begründet. Am Anfang ist Jake Sully für die Eingeborenen und seine spätere Frau noch ein Idiot oder ein Baby, und es spricht durchaus für den Film, dass er nicht von Anfang an als überlegen dargestellt wird. Aber darin, dass er bereits nach wenigen Monaten das Leben unter Na'vis sehr gut beherrscht und unter ihnen in einer Notsituation eine führende Rolle einnimmt, schimmern ziemlich deutlich weiße Überlegenheitsphantasien durch.

Interessant ist auch, dass die Armee auch ziemlich stereotype Weise negativ dargestellt wird. So unsympathisch mir amerikanische Rechtskonservative sind - vollkommen unrecht haben sie mit der Ansicht, dass es sich um einen Propagandafilm gegen die USA und ihre Armee handelt, nicht.

Das ergibt eine interessante Kombination - einerseits wird ein weißer Amerikaner, der sich auf die Seite der Na'vi stellt, als Leaderfigur idealisiert, andererseits kommt das weiße Amerika sonst schlecht weg (es ist wohl kein Zufall, dass eine Helferin des Haupthelden eine schwarze Frau ist - sie wird positiver dargestellt, bleibt aber eine Randfigur). Das Gemeinsame dieser zwei auf den ersten Blick gegensätzlichen Fakten ist, dass die Perspektive im Film eine durch und durch "weiße" ist - einerseits Verurteilung weißer Gewalt, andererseits aber durchaus auch eine Phantasie, durch Verschmelzen mit den Eingeborenen, einen Teil weißer Überlegenheit zu retten und moralisch zu läutern. Symptomatisch für diese einseitige Perspektive ist, dass einige Amerikaner im Film beide Seiten kennen, aber - außer oberflächlich im Kampf -, Na'vis nicht in die Welt der amerikanischen "sky people" vordringen. Es geht um die historische Rolle der Weißen, auch um ihre Schuld, aber es sind weiterhin sie, die im Zentrum stehen, es ist nicht eine Begegnung auf gleicher Ebene, und eine aus indigener Sicht erzählte Geschichte sähe vollkommen anders aus.

Es mag entgegnet werden, dass die Kultur und Religion der Na'vis im Film durchaus mit einem gewissen Respekt gezeigt wird, und ich möchte meine Behauptung im vorangehenden Absatz auch nicht verabsolutieren. Aber alles in allem finde ich doch, dass die Sichtweise von Na'vis nicht vollwertig zur Geltung kommt und ihre Welt doch ziemlich oberflächlich und auch etwas kitschig dargestellt wird, es dominiert die amerikanisch-weiße Perspektive.

Insofern würde ich also sagen, dass es durchaus gewisse rassistische Elemente gibt, aber dass diese kein Grund sind, den Film zu verurteilen - er kann sicher zum Nachdenken anregen. Auch wenn Avatar Elemente von weißen Überlegenheitsphantasien enthält, zeugen der Film und sein Erfolg doch auch von der Selbstkritik, Verunsicherung und Identitätszweifeln in der amerikanisch-weißen Kultur, was auch positiv gewertet werden kann.

Da die Geschichte von Avatar nicht wirklich originell ist (es ist eben eines dieser "ewigen" Themen, die - meiner Meinung nach durchaus zu Recht - immer wiederkehren), wurde der Plan von Fortsetzungen von einigen Leuten negativ bewertet. Ich bin dagegen gespannt, ob, nachdem im ersten Teil eine weiß-koloniale amerikanische Perspektive vorherrscht, in der Fortsetzung die Perspektive der Na'vi-Kultur in den Vordergrund rückt. Wenn das der Fall ist, könnte das gesamte mehrteilige Werk noch wirklich gut werden.

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matteo

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Vorsicht Rassismuskeule !!! Alle Mann/ Frau in Deckung !!!

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J0J0

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@ kyote: Sorry, missverstanden.


kyote

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Schon gut Schlegel, beleidigend warst du ja nicht, nur verallgemeinernt, was aber auch weit verbreitet ist ;)
@ JoJoNagel: Kein Problem


EllHomer

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Es gibt leider überall Leute, die alles Mögliche schlecht reden.
Grund: Langeweile, weil diese Personen nix besseres zu tun haben.

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Schlegel

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So wirds wohl sein.


Chaosmacherin

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Wenn es nach mir gegangen wäre, dann wäre der doofe Jake auch nicht anführer geweorden. Aber diese Rassismusvorwürfe finde ich dann doch weit hergeholt.

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Becks87

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Ich hab's immer gewusst, Cameron ist in Wirklichkeit ein Klon von Evil-Adolf himself und mit seinen Filmen versucht er alle Menschen zu Nazis zu machen und so wie jeden Abend die Weltherrschaft an sich zu reißen. *sing* Pinky und der Brain Brain Brain... aber ich schweife ab. Titanic war ja auch total rassistisch. Warum darf kein Afro-Amerikaner Kapitän sein? oder im Orchester die erste Geige spielen? Alles weiße Jungs da. wenn das mal kein Beweis ist...

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kyote

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Bzw. du meinst er würde sie für originell halten?


teorirum

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becks87, so viel dummheit in einen halben absatz zu pressen, das muß man erstmal schaffen.


Aranur

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Dann ist wohl auch Disney schuldig?
http://web.me.com/pascalboogaert/Site/foto3_files/original.jpg

Alles völliger Humbug! Avatar ist ein großartiger Film und wie Adio schon sagte: Wenn man Rassismus auf Teufel komm raus sucht, dann findet man den immer.

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Batzman

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Gerade Disney hat sich nun oft genug mit Rassismusvorwürfen, bzw. Klischeehaften Darstellungen auseinandersetzen müssen.

Die Dokumentation "Mickey Mouse Monopoly" ist nur eine von vielen Quellen, in der man sich dazu einen überblick verschaffen kann:

http://www.veoh.com/browse/videos/category/educational/watch/v15800022cezMt3D6


Gasoline

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Ich finde es total faszinierend (und noch viel witziger), wie viele Leute ernsthaft versuchen, sich mit Popcorn-Kino intellektuell auseinanderzusetzen...

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teorirum

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aus dem popcornkino erfährt man viel über die gesellschaft, in dem das popcornkino entstand.


J0J0

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Präzise.


Batzman

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Ob jetzt White Guilt oder White Mans Burden - es bleibt beachtenswert, wenn in Filmen und Stories immer wieder eine Weiße Identifikationsfigur notwendig ist um die "blöden Natives" in die Freiheit zu führen. Auch die Narnia-Reihe bedient sich ja gerne der adligen, weißen Königskinder um die unterdrückten Fabelviecher zu befreien, weil die alleine nichts gebacken bekommen. Und ohne den "überlegenen Verstand" (und vor allem den zupackenden Pioniergeist) von Avatars amerikanischem Helden, hätten die Na'vi weiterhin mit Lehmbrocken gegen das Grollen am Himmel geschmissen. Die Frage darf deswegen nicht sein, ob die Motivation von Jake Sully jetzt so oder so aussieht, sondern warum sich Cameron und andere immer wieder dafür entscheiden mit dieser Art von Figuren zu arbeiten. Bleiben die Wilden ihrer Ansicht nach, vielleicht wirklich die Bürde des Weißen Mannes, der dafür sorgen muß das diese keinen Schaden erleiden, weil sie aus eigener Kraft/Intelligenz nichts auf die Reihe bringen?

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Nahtigall

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Vielleicht, und ich spekuliere hier nur, wollte James auch einfach nur einen guten Film machen. Man, es ist nur ein Film verdammt. Und wenn man überhaupt etwas hineininterpretieren muss dann doch , dass es den Navi ohne uns einfach besser geht. Die muss niemand retten. Menschheit. EINFACH NICHT EINMISCHEN. Bums aus. Aber wie gesagt. Es ist doch nur ein Film


teorirum

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Yup, "Triumph des Willens" und "Jud Süß" waren auch nur Filme, die den Zeitgeist wiederspiegelten.


J0J0

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Ich find's ja eigentlich viel faszinierender, wie die Avataristen es schaffen, die sich aufdrängenden Assoziationen und Interpretationen komplett auszublenden.

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Marti DiBergi

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http://www.slashfilm.com/2009/12/26/the-filmcast-after-dark-ep-81-the-role-of-race-and-3-d-in-avatar-guests-annalee-newitz-from-io9-and-dan-trachtenberg-from-the-totally-rad-show/

Anhören, Fresse halten.

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J0J0

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Passt auch ganz gut zur narrischen, ähh, närrischen Niveauangleichs-Theorie... ohje, das war jetzt ein sidekick diss.


MaTn

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Der Titel "Rassismus-Vorwurf gegen Avatar" ist aber auch unnötig polarisierend - in dem Podcast entpuppt sich die Meinung der Autorin als viel differenzierter. Sie sagt ja sogar, sie fand den Film "cool".
Es ist natürlich absolut berechtigt, dass sich die "Ideologie" solch großer Medienereignisse kritischen Fragen stellen muss. Und Annalee tut das so sachlich und symphatisch, dass auch ich ihr zu 100% zustimmen und trotzdem Avatar-Fan bleiben kann.


paulwzbg

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Man kann auch Positionen in einen Film hineininterpretieren, die der Film nicht hergibt. - Für mich ist der Wunsch eine Querschnittsgelähmten, sich in einem neuen Körper unbehindert bewegen zu können, gemeinsam mit der Empörung über rücksichtslose Ausbeutung und Vernichtung das eigentliche Motiv. Außerdem braucht jedes Märchen seinen überhöhten Helden und die schöne Prinzessin. Und märchenhaft schön finde ich weite Teile des Filmes.

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delaVega

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Ich wette, wenn man Avatar rückwärts spielt, sagt Jake Sully Dinge wie "Hell Yeah", "Coca-Cola" und "God bless America". :D

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Sheeeeep

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Wenn man Na`vi ins algriechische übersetzt und danach ins hebräische, klingonische, elbische und dann wieder zurück ins Englische, dann fällt das Abostroph weg und das i wird durch ein y ersetzt. Dies deutet auf das amerikanische Heer hin. Und da das Anagramm von amerikanisch = Irak Maschine ist, will Cameron den Irak Krieg verherrlichen. Dieses Schlitzohr.


delaVega

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Wir werden alle sterben!


manitu17

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Man muss der Lady aber doch ein Stück weit recht geben:D
z.B. die Szene, wo die Blaue ihm sagt, dass man auf den Riesenviechern auch Reiten kann, und das die sauschwer zu bändigen sind, wird jedem auf anhieb klar:
Er holt sich auch so ein Ding.
Aber die Darstellung des Stereotypen (U.S.) Amerikaners als absolut ignorant, destruktiv, profitgierig, etc. brigt mich immer noch zum zum lächeln:D

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Sheeeeep

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Recht hat sie! Zusätzlich sind die Szenen in denen die Hubschrauber abstürzen für mich eine viel zu extreme Anspielung auf den 11. September. Eine Frechheit so Filme öffentlich zu zeigen.

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Sheeeeep

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für xcharliex nochmal genau. Das war Ironie, den ich bin der Meinung das man Dinge auch überinterpretieren kann. Zum Bleistift das die Na'vi blau sind kann man auch auf die Leberzirrhose von Cameron's Hund 'Weltmacht' zurückführen, der zu oft am Whiskey von James genukelt hat. Damit will er das verarbeiten.


xcharliex

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danke für deine erläuterung.. hätt mir mal den antwortenbaum anschauen sollen :) (muss mich noch an das layout hier gewöhnen). wobei, dass ich deinen post für voll nahm, sagt ja viel über die von mir gelesenen kommentare über diesen film aus... und smoin: lies wikipedia, aber behalt es doch für dich.


Adio

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Annalee Newitz, seriously, shut the fuck up. Wenn man Rassismus auf Teufel komm raus sucht, dann wird man ihn auch irgendwo finden. Genauso lächerlich wie die Klage gegen den Bookmarking-Service Mister Wong - das Logo war zu stereotyp und blank rassistisch. The fuck?

http://www.stefano-picco.de/gfx/logo_mister_wong.jpg

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Adio

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http://picture.yatego.com/images/484413f11c3291.2/Schipper_Premium_Sarotti-Mohr.gif

dahahah Sarotti :D


Narrisch

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Oh mein Gott Adio, wir müssen sofort einen Flashmob vor den Produktionshallen organisieren und zum Boykott aufrufen. Verdammte Rassisten!