Rassismus-Vorwurf gegen Avatar
Prestigeww (Stefan Tiess), Veröffentlicht am 11.01.2010, 10:54
Von den Na'vi lernen, heißt Siegen lernen
© Fox
Auf den ersten Blick scheint es total abwegig, Avatar – Aufbruch nach Pandora Rassismus vorzuwerfen. Schließlich handelt der Film von einer Eingeborenen-Rasse, die letztendlich die Menschen in die Flucht schlägt. Doch für Annalee Newitz von io9 bildet Avatar einen Höhepunkt in einer Reihe von Filmen, die sie “White Guilt Fantasys” nennt: Hinter einer vordergründig positiven Darstellung der Eingeborenen lauert immer noch die Vorstellung der Überlegenheit der weißen Rasse.
Dabei geht es Newitz bei Avatar – Aufbruch nach Pandora weniger um die stereotype Darstellung der Na’vi als blaue Indianer, die zu Naturgöttern beten, mit Pfeil und Bogen jagen und in Stämmen organisiert sind. Das eigentliche Problem ist die Hauptfigur des Filmes Jake Sully (Sam Worthington).
Wenn er in Avatar – Aufbruch nach Pandora ein Na’vi wird und die Perspektive der Unterdrückten einnimmt, dann bleibt es nicht bei der Eingliederung. Jake Sully, der weiße Eindringling, wird zum Anführer und zur Erlöserfigur. “Avatar ist eine Fantasie darüber, nicht mehr weiß zu sein, die alte menschliche Fleischhülle abzustreifen und zu den Blauen zu gehören – aber dabei nie die weißen Privilegien zu verlieren.”
Avatar – Aufbruch nach Pandora ist auch der Versuch, das kollektive Gewissen der Amerikaner von der einstigen Ausrottung der Indianer zu erlösen – aber nicht nur. Indem er wie selbstverständlich die Führung der Eingeborenen übernimmt, drückt sich nicht nur das immer noch vorhandene Überlegenheitsgefühl der Weißen aus, sondern auch der Drang, die fremde Rasse zu kolonialisieren – auf die freundliche Art. “Es geht nicht nur um den Wunsch, sich von den Verbrechen der Weißen gegen Farbige freizumachen; es ist nicht nur der Wunsch die moralisch richtige Seite in der Schlacht zu vertreten. Es ist der Wunsch Farbige lieber von innen heraus zu führen, als von der (unterdrückenden weißen) Außenseite.”
Diese Argumentation gegen Avatar trifft allerdings auch andere Filme, in denen Weiße in eine fremde Kultur eindringen, sich anpassen und zu einer ihrer Führungspersonen aufsteigen. Ein solches Muster ist ebenfalls in Dune – Der Wüstenplanet, Der mit dem Wolf tanzt und The Last Samurai zu finden.
Eine Ausnahme bildet für Newitz lediglich District 9. Auch hier verwandelt sich ein Weißer in ein Alien und lernt die Perspektive der unterdrückten Seite kennen. Allerdings geschieht dies ganz und gar unfreiwillig und er hasst es, plötzlich verfolgt zu werden und Katzenfutter fressen zu müssen. Damit widerspricht District 9 dem gängigen Klischee: “Wenn Weiße davon träumen, eine andere Rasse zu werden, dann haben sie nur dann Spaß an dieser Vorstellung, wenn sie die Haupterfahrung einer unterdrückten Gruppe ausblenden können. Diese Erfahrung besteht darin, dass du unterdrückt wirst und dich niemand der der Anführer von irgendetwas sein lässt.”
So überzeugend Newitz’ Argumentation auf den ersten Blick auch ist, trifft sie wirklich zu? Entspringt die Führungsrolle Jake Sullys nicht vielmehr dem Wunsch, nicht nur auf Demos, sondern aktiv gegen das Unrecht der eigenen Landsleute vorzugehen. Avatar – Aufbruch nach Pandora ist nicht nur die Geschichte einer Integration, Jake Sully wendet sich auch von der menschlichen Rasse ab. Darin äußert sich doch hauptsächlich der Wunsch, die Amoralität und die Zwänge der modernen Industriegesellschaft hinter sich zu lassen. Wie die Romantiker will Jake Sully als Individuum und als Mensch zurück zu einem naiven Naturbild finden und noch einmal ganz von vorn anfangen. Ob dies ein esoterischer Wunschtraum ist und die ewige Geschichte vom edlen Wilden wiederkäut, ist da eine andere Frage.
Was ist Eure Meinung zur Argumentation Newitz’? Ist Avatar – Aufbruch nach Pandora nur Rassismus im Erlösergewand?
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Kommentare
über Rassismus-Vorwurf gegen Avatar
JimiHendrix Sat, 16 Jan 2010 22:38:56 -0000
Kommentar löschenalso wer dem film "Der mit dem Wolf tanzt" Rassismus vorwirft, der muss se ja wirklich nicht mher alle beisammen haben, so ne gequirlte scheiße hab ich selten zur Kenntinis nehmen müssen!!!
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tomcat108 Thu, 14 Jan 2010 22:24:40 -0000
Kommentar löschenDie meisten Diskutanten scheinen nicht bemerkt zu haben, dass Frau Newitz in dem von Marti DiBergi gelinkten Talkshow-Audiostream ausdrücklich sagt, dass es NICHT ihre Intention ist dem Film Rassismus vorzuwerfen. Darüber hinaus merkt sie im Verlaufe der Diskussion an, dass die Handlung - wie sich während der Diskussion herausstellt - sehr vielschichtig interpretiert werden kann "so wie es von einem guten Film auch zu erwarten ist", wie sie sagt.
Es sieht also ganz so aus, als hätten sich die Avatar-Kritiker ein wenig zu früh über eine vermeintliche Verbündete gefreut.
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xcharliex Wed, 13 Jan 2010 21:32:00 -0000
Kommentar löschenwenn der typ von der feindlichen seite dem bezüglich der zerstörerischen mächte des menschlichen militärs unwissenden naturvolk hilft, gegen das vorzugehen, durch dessen ausbildung er gegangen ist, dann ist das kein rassismus, sondern nett und verständlich. wer hätte denn einen besseren anführer abgegeben? ob der nun weiß ist oder nicht, sollte eigentlich gar keine rolle spielen. er ist es eben. die blauen ureinwohner waren ja nun auch bei weitem überlegen, was einige - und weitaus wichtigere und sinnigere - dinge angeht. der eigentliche erlöser des films ist die spiritualität, in der sie mit ihrer umwelt verbunden sind - und die den vermeintlichen anführer erst dazu bringt, für diese seite zu kämpfen. er ist ein mittel zum zweck - und am ende auch blau, für immer.
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Jadrano Tue, 12 Jan 2010 12:46:28 -0000
Kommentar löschenIst Avatar ein "rassistischer Film", den man empört verurteilen muss? Sicher nicht. Wirft er interessante Fragen im Zusammenhang mit Rassismus auf, die kritisch diskutiert werden sollten? Meiner Meinung nach auf jeden Fall ja.
Ein Hauptpunkt der verbreiteten Kritik an Avatar ist, dass die Geschichte nicht neu und originell ist. Das ist zwar richtig, aber es ist auch ein interessantes kulturelles Phänomen, weshalb diese Geschichte in abgewandelter Form immer wieder auftaucht. Meines Erachtens hat dies damit zu tun, dass der Genozid an der Urbevölkerung (die zu einem grossen Teil an Krankheiten starb, aber zum Teil auch geplant) die amerikanische Identität zutiefst in Frage stellt. Auch Europäer müssen sich den Fragen nach Kolonialismus, Sklaverei und Besiedlung anderen Kontinenten stellen - schließlich ist das alles von diesem Kontinent aus ausgegangen -, aber die amerikanische Identität wird durch die kritische Betrachtung der Geschichte grundsätzlicher in Frage gestellt, und es erscheint plausibel Geschichten wie Avatar (abgesehen von allen anderen Aspekten) auch als Versuch, dieses Trauma zu verarbeiten, zu verstehen.
Die Ansicht, dass die Geschichte gewisse rassistische Elemente hat, erscheint mir begründet. Am Anfang ist Jake Sully für die Eingeborenen und seine spätere Frau noch ein Idiot oder ein Baby, und es spricht durchaus für den Film, dass er nicht von Anfang an als überlegen dargestellt wird. Aber darin, dass er bereits nach wenigen Monaten das Leben unter Na'vis sehr gut beherrscht und unter ihnen in einer Notsituation eine führende Rolle einnimmt, schimmern ziemlich deutlich weiße Überlegenheitsphantasien durch.
Interessant ist auch, dass die Armee auch ziemlich stereotype Weise negativ dargestellt wird. So unsympathisch mir amerikanische Rechtskonservative sind - vollkommen unrecht haben sie mit der Ansicht, dass es sich um einen Propagandafilm gegen die USA und ihre Armee handelt, nicht.
Das ergibt eine interessante Kombination - einerseits wird ein weißer Amerikaner, der sich auf die Seite der Na'vi stellt, als Leaderfigur idealisiert, andererseits kommt das weiße Amerika sonst schlecht weg (es ist wohl kein Zufall, dass eine Helferin des Haupthelden eine schwarze Frau ist - sie wird positiver dargestellt, bleibt aber eine Randfigur). Das Gemeinsame dieser zwei auf den ersten Blick gegensätzlichen Fakten ist, dass die Perspektive im Film eine durch und durch "weiße" ist - einerseits Verurteilung weißer Gewalt, andererseits aber durchaus auch eine Phantasie, durch Verschmelzen mit den Eingeborenen, einen Teil weißer Überlegenheit zu retten und moralisch zu läutern. Symptomatisch für diese einseitige Perspektive ist, dass einige Amerikaner im Film beide Seiten kennen, aber - außer oberflächlich im Kampf -, Na'vis nicht in die Welt der amerikanischen "sky people" vordringen. Es geht um die historische Rolle der Weißen, auch um ihre Schuld, aber es sind weiterhin sie, die im Zentrum stehen, es ist nicht eine Begegnung auf gleicher Ebene, und eine aus indigener Sicht erzählte Geschichte sähe vollkommen anders aus.
Es mag entgegnet werden, dass die Kultur und Religion der Na'vis im Film durchaus mit einem gewissen Respekt gezeigt wird, und ich möchte meine Behauptung im vorangehenden Absatz auch nicht verabsolutieren. Aber alles in allem finde ich doch, dass die Sichtweise von Na'vis nicht vollwertig zur Geltung kommt und ihre Welt doch ziemlich oberflächlich und auch etwas kitschig dargestellt wird, es dominiert die amerikanisch-weiße Perspektive.
Insofern würde ich also sagen, dass es durchaus gewisse rassistische Elemente gibt, aber dass diese kein Grund sind, den Film zu verurteilen - er kann sicher zum Nachdenken anregen. Auch wenn Avatar Elemente von weißen Überlegenheitsphantasien enthält, zeugen der Film und sein Erfolg doch auch von der Selbstkritik, Verunsicherung und Identitätszweifeln in der amerikanisch-weißen Kultur, was auch positiv gewertet werden kann.
Da die Geschichte von Avatar nicht wirklich originell ist (es ist eben eines dieser "ewigen" Themen, die - meiner Meinung nach durchaus zu Recht - immer wiederkehren), wurde der Plan von Fortsetzungen von einigen Leuten negativ bewertet. Ich bin dagegen gespannt, ob, nachdem im ersten Teil eine weiß-koloniale amerikanische Perspektive vorherrscht, in der Fortsetzung die Perspektive der Na'vi-Kultur in den Vordergrund rückt. Wenn das der Fall ist, könnte das gesamte mehrteilige Werk noch wirklich gut werden.
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matteo Tue, 12 Jan 2010 01:23:51 -0000
Kommentar löschenVorsicht Rassismuskeule !!! Alle Mann/ Frau in Deckung !!!
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Schlegel Tue, 12 Jan 2010 02:31:54 -0000
Antwort löschenDie Vertreter der Rassismuskeule sind zumindest in der Lage zu argumentieren. Während die Gegenseite nur den Polemikknüppel schwingt.
J0J0 Tue, 12 Jan 2010 05:56:33 -0000
Antwort löschenDer Vorwurf, eine (Antisemitismus-/Rassismus-/Nazi-)Keule zu schwingen, kommt selbst meistens so reflexhaft und vorhersehbar, dass er als Keule bezeichnet werden kann. In diesem Fall die Rassismuskeulekeule, sozusagen.
kyote Tue, 12 Jan 2010 14:39:11 -0000
Antwort löschen"Die Vertreter der Rassismuskeule sind zumindest in der Lage zu argumentieren."
Es gibt auf beiden Seiten Leute die nicht argumentieren können, genauso wie es welche gibt, die es können. Also bleibt auch das nur wieder eine Keule.
J0J0 Tue, 12 Jan 2010 14:49:52 -0000
Antwort löschenKeule ist, wenn mit Schlagworten versucht wird, den "Gegner" mundtot zu machen, ohne das eine sinnige Begründung für das Wort geliefert wird.
Ob die Keule dann den Vorwurf "Rassismus" oder "Rassismuskeule" beinhaltet, ist völlig egal.
Mein Gegenhalten ist keine Keule, da ich auf keine Argumente gar keine Gegenargumente bringen kann.
kyote Tue, 12 Jan 2010 15:03:45 -0000
Antwort löschenEs war eine Pauschalisierung, mehr wollte ich nicht sagen. Das man das dann nicht als Keule bezeichnen kann war mir nicht bewusst.
J0J0 Tue, 12 Jan 2010 15:06:43 -0000
Antwort löschenIch habe diesen konkreten Post von matteo als Keule bezeichnet. Es liegt keine Pauschalisierung vor, da ich nicht davon auf mehrere Personen schließe.
kyote Tue, 12 Jan 2010 15:21:56 -0000
Antwort löschenIch spreche/schreibe ja auch gar nicht von dem was du geschrieben hast...
Schlegel Tue, 12 Jan 2010 18:18:44 -0000
Antwort löschenSorry, ich war genervt, wollte aber nicht beleidigend sein. Als interessierter Leser hat mir ein Ausgleich gefehlt, der diese Debatte auch bereichern kann. Kollege Jadrano hat da was vorangetrieben, danke.
sich ja was weiterentwickelt.
kyote Wed, 13 Jan 2010 08:51:14 -0000
Antwort löschenSchon gut Schlegel, beleidigend warst du ja nicht, nur verallgemeinernt, was aber auch weit verbreitet ist ;)
@ JoJoNagel: Kein Problem
EllHomer Tue, 12 Jan 2010 00:24:26 -0000
Kommentar löschenEs gibt leider überall Leute, die alles Mögliche schlecht reden.
Grund: Langeweile, weil diese Personen nix besseres zu tun haben.
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Chaosmacherin Mon, 11 Jan 2010 21:42:58 -0000
Kommentar löschenWenn es nach mir gegangen wäre, dann wäre der doofe Jake auch nicht anführer geweorden. Aber diese Rassismusvorwürfe finde ich dann doch weit hergeholt.
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Becks87 Mon, 11 Jan 2010 17:37:58 -0000
Kommentar löschenIch hab's immer gewusst, Cameron ist in Wirklichkeit ein Klon von Evil-Adolf himself und mit seinen Filmen versucht er alle Menschen zu Nazis zu machen und so wie jeden Abend die Weltherrschaft an sich zu reißen. *sing* Pinky und der Brain Brain Brain... aber ich schweife ab. Titanic war ja auch total rassistisch. Warum darf kein Afro-Amerikaner Kapitän sein? oder im Orchester die erste Geige spielen? Alles weiße Jungs da. wenn das mal kein Beweis ist...
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Prestigeww Mon, 11 Jan 2010 17:43:34 -0000
Antwort löschenManchmal frage ich mich, ob die Leute nur die Überschrift lesen und sich den Rest einfach zusammen reimen...und dann einen Kommentar schreiben.
Prestigeww Mon, 11 Jan 2010 18:46:00 -0000
Antwort löschenAch, ich sehe das eher positiv. An Avatar kann man sehr gut sehen, wie Mainstreamfilme gemacht werden, was für Muster übernommen werden, ohne hinterfragt zu werden und was dies über unsere Filmkultur aussagt. Gerade weil Cameron immer so tut, als hätte er bei Avatar die Originalität mit Löffeln gefressen. Ich finde, der Film liefert in seinen Subtexten einen wirklich reichen Beitrag für verschiedenste Diskussionen (Heroes Journey, Genderkram, Esoterik, Exotizismus, etc, etc...) Man muss halt nur bereit sein, auch weiter zu gehen als zu sagen: Boa! 3D! Geil! BTW: Diese diskussionen sagen letztendlich auch nichts über die Qualität des Filmes aus.
Becks87 Tue, 12 Jan 2010 02:05:19 -0000
Antwort löschendas hat nichts mit dem film als solchem zu tun. darüber kann man streiten. allerdings ist es blödsinnig dem film rassismuss zu unterstellen. solche vorwürfe findet man mittlerweile gefühlt bei jedem zweiten erfolgreichen projekt. selbst die schlümpfe sollen ja nur eine blaue version des ku klux clans sein (weiße spitze mützen nur der obermotz hat ne rote). und gerade in deutschland sind wir traurigerweise sehr empfänglich für solche dinge. sicher war mein kommentar überspitzt, allerdings ist es mir unverständlich wie man nach diesem film darauf kommen kann, dass die hauptfigur nichts anderes darstellt als die psychische und physische überlegenheit des weißen mannes. in meinen augen handelt es sich um ein modernes märchen dass es den zuschauer vor allem unterhalten soll. daraus jetzt gesellschaftlich verwurzelte vorurteile abzulesen lässt sich sicherlich begründen, ist aber genauso notwendig wie eiswürfel am nordpol. ich glaube eher dass dort eine journalistin durch einen provokanten artikel von der publicity um avatar profitieren möchte.
Falkenfluegel Tue, 12 Jan 2010 09:13:24 -0000
Antwort löschen@Prestigeww:
Hast du dafür Links, wo Cameron "immer so tut"? Habe diesen Vorwurf jetzt schon mehrfach gelesen, ein Interview oder ähnliches mit Cameron wo der Vorwurf stimmt jedoch noch nicht.
Prestigeww Tue, 12 Jan 2010 10:08:18 -0000
Antwort löschenhttp://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,667576-2,00.html
kyote Tue, 12 Jan 2010 14:36:39 -0000
Antwort löschenAlso wenn ich das richtig sehe, bezieht er sich dort eigentlich nur auf die Technik was die Originalität betrifft. Bisher war ich der Meinung, das du dabei auf die angeblich als originell propagierte Story ansprechen wolltest.
"hirnwäscheexperiment" oh man...naja gut, das mit dem weißer Mann rettet die Wildn ist sicher nicht von der Hand zu weisen, aber Hinrwächeexperiment? Was lässt Avatar plötzlich zu sowas mutieren, während "Der mit dem Wolf tanzt" immer mal als Film-Klassiker angepriesen wird?
Falkenfluegel Tue, 12 Jan 2010 19:38:55 -0000
Antwort löschenSehe ich genau so kyote, er spricht nur von der Technik. Und die IST nun mal atemberaubend.
kyote Wed, 13 Jan 2010 08:49:43 -0000
Antwort löschenUnd was hat "Fortschrittskritik" nun damit zu tun, das er seine Story für originell hält?
kyote Wed, 13 Jan 2010 12:28:48 -0000
Antwort löschenBzw. du meinst er würde sie für originell halten?
teorirum Sun, 17 Jan 2010 19:28:55 -0000
Antwort löschenbecks87, so viel dummheit in einen halben absatz zu pressen, das muß man erstmal schaffen.
Aranur Mon, 11 Jan 2010 16:32:36 -0000
Kommentar löschenDann ist wohl auch Disney schuldig?
http://web.me.com/pascalboogaert/Site/foto3_files/original.jpg
Alles völliger Humbug! Avatar ist ein großartiger Film und wie Adio schon sagte: Wenn man Rassismus auf Teufel komm raus sucht, dann findet man den immer.
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Batzman Mon, 11 Jan 2010 16:42:05 -0000
Antwort löschenGerade Disney hat sich nun oft genug mit Rassismusvorwürfen, bzw. Klischeehaften Darstellungen auseinandersetzen müssen.
Die Dokumentation "Mickey Mouse Monopoly" ist nur eine von vielen Quellen, in der man sich dazu einen überblick verschaffen kann:
http://www.veoh.com/browse/videos/category/educational/watch/v15800022cezMt3D6
Gasoline Mon, 11 Jan 2010 12:46:35 -0000
Kommentar löschenIch finde es total faszinierend (und noch viel witziger), wie viele Leute ernsthaft versuchen, sich mit Popcorn-Kino intellektuell auseinanderzusetzen...
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HerrLehmann Mon, 11 Jan 2010 12:52:05 -0000
Antwort löschenWarum sollte man nicht? Gerade bei Avatar, wo Cameron doch offensichtlich Wert auf die politische Botschaft legt, ist es doch durchaus angebracht, die Symbolik/Metaphorik/Was-auch-immer mal zu analysieren. Und auch wenn Cameron die Na'vi durchaus als Sympathieträger darstellt: Die stereotype Darstellung als "Wilde" und die Stilisierung der Hauptfigur als typisch amerikanischer Held fallen schon auf. Ob man letztlich mit den Vorwürfen übereinstimmt oder nicht ist eine andere Frage, aber "Hirn aus, ist nur Popcorn-Kino" ist ein ziemlich schwaches Argument.
J0J0 Mon, 11 Jan 2010 12:54:48 -0000
Antwort löschenAchso, interpretieren sollte man nur die "anspruchsvollen" Filme? Welche denn und wer legt das fest? Dieses Runterschauen auf "Popcorn-Kino" oder profane Unterhaltungskultur kann ich nicht nachvollziehen... selbst im blödesten Trash spiegeln sich Haltungen und Meinungen der beteiligten Filmmacher wieder. Insofern ist alles interpretierbar, und in Avatar scheinen ja viele Leute Dinge zu sehen, wieso also nicht?
Batzman Mon, 11 Jan 2010 13:37:26 -0000
Antwort löschenDas ganze wäre nicht so spannend, ginge Cameron und seine PR-Maschinerie nicht grade mit dem "Anspruch" und der "Botschaft" von Avatar hausieren. Wenn er das ganze als hirnlosen Render-Trash ohne jeden Anspruch verkaufen würde, wäre es weit weniger verlockend den Film auf seiner Inhaltsebene zu betrachten. Aber Cameron selbst besteht ja drauf, das Ganze sei ein Charakterdrama mit politischem Inhalt und wichtiger Botschaft - und genau das macht das Ganze so ärgerlich.
Narrisch Tue, 12 Jan 2010 03:00:21 -0000
Antwort löschenNägelchen, es ist doch ganz einfach. Was "anspruchsvoll" ist diktiert Batzman der zwar alles mögliche in seinen kleinen Besprechungen schreibt aber bedauerlicherweise die "Inhaltsebene" nur auf der "Eindrucksebene" analysiert.
Mein Gott was würde ich mich aufregen, wenn ich mit aller Gewalt einen Film kaputt schreiben würde und das dumpfe Publikum ums verrecken nicht von dem Schund lassen kann. Was macht ihr eigentlich wenn Avatar den Regie Oscar oder Batzman behüte den Bester Film Oskar gewinnt? Ups, das hatte ich ja fast vergessen, der Oscar ist ja nur, den seit neuestem gerne zitierten, dampfenden Haufen wert, kein Vergleich zu den wirklich bedeutenden deutschen Fernsehpreisen.
HerrLehmann Tue, 12 Jan 2010 06:00:06 -0000
Antwort löschenHat keiner gesagt. Das heißt aber nicht, dass man mit jeder Oscar-Entscheidung übereinstimmen muss. Bei der letzten Verleihung hat Slumdog Millionaire abgeräumt, den Film fand ich auch danach noch eher mittelmäßig und vor allem im Vergleich mit den anderen nominierten nicht Oscar-würdig. Genauso werd ich auch Avatar mit oder ohne Bester Film-Oscar lahm finden. Was soll man sonst bitte groß machen, meinst du, wir laufen auf die Straße, recken die Faust gen Himmel, schreien "Warum?" und schneiden uns dann die Pulsadern auf?
Das Bedürfnis hab ich nur manchmal, wenn man, sagen wir, klare Argumente gegen einen Film anführt und statt mit Gegenargumenten mit "Ihr schreibt doch alles kaputt" etc. abgespeist wird.
Übrigens hat hier keiner Avatar-Fans als "das dumpfe Publikum" bezeichnet, es ist nur auffällig, dass viele sich nicht mal auf eine Diskussion einlassen wollen, weil ist ja entweder "nur Popcorn-Kino" oder "wer dagegen ist, hat den Film nicht verstanden", die Argumente wechseln sich ja schön ab.
Narrisch Tue, 12 Jan 2010 13:23:13 -0000
Antwort löschenHerr Lehmann, ich stelle mir gerade das Bild mit der gereckten Faust vor... -)
Aber Spaß bei Seite, wenn du die Kommentare auf der Kritikseite zu Avatar liest, wirst du merken das das Publikum das Avatar mag schon sehr gerne in die dumpfe Ecke gestellt wird. Natürlich schön verklauseliert. Es gibt tastächlich "gute" negative Kritiken zu Avatar, auch auf diesem Forum. Wenn du allerdings Batzmans Kritik liest wirst du merken das es alles anderes als analytisch oder sachlich zugeht. Polemik pur. So etwas liest sich gut und das wird wohl auch von ihm erwartet, eine Filmbesprechung ist das nicht. Er begründet nicht, er haut drauf, er erklärt nicht er behauptet, Kritiker dürfen das, Kritiker dürfen alles und das ist auch in Ordnung so, nur Richtig ist es nicht.
J0J0 Tue, 12 Jan 2010 13:31:32 -0000
Antwort löschenSich darüber beschweren, dass man in die "dumpfe Ecke" gedrängt werden würde, sich selbst aber über vermeintliche Fäkalsprache mokieren und über das Niveau hier jammern...? Achso, jetzt verstehe ich: Das ist dann ja nicht verklauseliert.
kyote Tue, 12 Jan 2010 14:20:28 -0000
Antwort löschenWas soll bloss immer diese gegenseitig in die Pfanne hauen? Ich mein das Batzmann ein großer Freund der Polemik ist und mit seiner Art "kritisch" zu schreiben aneckt, ist ja kein Geheimnis, ebensowenig, das es viele Leute gibt, die damit nicht zurecht kommen und wieder andere, die genau das lieben. Ebenfalls stimmt es das viele Gegenredner solch einer unsachlich wirkenden Kritik selten selber vernünftig argumentieren.
Warum wird also immer jedem alles abgesprochen, wenn viele hier doch genau wissen, das das meiste vom geschriebenen in gewissen maßen korrekt ist?
Narrisch Tue, 12 Jan 2010 15:42:59 -0000
Antwort löschenBatzman ist recht erfolgreicht mit seinem Stil. Das sei ihm gegönnt.
Ich würde mir nur wünschen das eine Filmbesprechung nicht schon im ersten Satz in einer Weltanschauungspolemik Rundschlag Orgie endet. Du hast Recht das problematische an Polemik ist doch das die "Gegenseite" dann entsprechend antwortet. Um was es eigentlich geht, nämlich der Auseinandersetzung mit einem Film bleibt dabei oft auf der Strecke und das ist Schade, gerade deswegen weil ich den differenzierten Blick andersdenkender normalerweise sehr schätze.
teorirum Sun, 17 Jan 2010 19:27:26 -0000
Antwort löschenaus dem popcornkino erfährt man viel über die gesellschaft, in dem das popcornkino entstand.
Batzman Mon, 11 Jan 2010 12:45:59 -0000
Kommentar löschenOb jetzt White Guilt oder White Mans Burden - es bleibt beachtenswert, wenn in Filmen und Stories immer wieder eine Weiße Identifikationsfigur notwendig ist um die "blöden Natives" in die Freiheit zu führen. Auch die Narnia-Reihe bedient sich ja gerne der adligen, weißen Königskinder um die unterdrückten Fabelviecher zu befreien, weil die alleine nichts gebacken bekommen. Und ohne den "überlegenen Verstand" (und vor allem den zupackenden Pioniergeist) von Avatars amerikanischem Helden, hätten die Na'vi weiterhin mit Lehmbrocken gegen das Grollen am Himmel geschmissen. Die Frage darf deswegen nicht sein, ob die Motivation von Jake Sully jetzt so oder so aussieht, sondern warum sich Cameron und andere immer wieder dafür entscheiden mit dieser Art von Figuren zu arbeiten. Bleiben die Wilden ihrer Ansicht nach, vielleicht wirklich die Bürde des Weißen Mannes, der dafür sorgen muß das diese keinen Schaden erleiden, weil sie aus eigener Kraft/Intelligenz nichts auf die Reihe bringen?
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Falkenfluegel Mon, 11 Jan 2010 23:11:33 -0000
Antwort löschenVielleicht liegt das einfach Publikum für das diese Filme und Bücher gedacht sind. Es kommt nur auf die Fantasie an in eine fremde Welt einzutauchen und der Retter und Erlöser zu sein, während man in der Realität nur ein Pfurz im Wind ist. Das hat überhaupt nichts mit der bescheuerten Hautfarbe zu tun. Ein japanisches Kind träumt davon genau so wie ein Kind aus Holland oder eins aus Australien. Das ist ganz schlicht und einfach der uralte Traum vom Abenteuer.
Und ganz nebenbei sind genügend der bösen Marines dunkelhäutig. Wie hätte Annalee Newitz argumentiert, wenn der Colonel auch noch zufällig dunkelhäutig gewesen wäre?
Nahtigall Wed, 13 Jan 2010 11:12:26 -0000
Antwort löschenVielleicht, und ich spekuliere hier nur, wollte James auch einfach nur einen guten Film machen. Man, es ist nur ein Film verdammt. Und wenn man überhaupt etwas hineininterpretieren muss dann doch , dass es den Navi ohne uns einfach besser geht. Die muss niemand retten. Menschheit. EINFACH NICHT EINMISCHEN. Bums aus. Aber wie gesagt. Es ist doch nur ein Film
teorirum Sun, 17 Jan 2010 19:26:07 -0000
Antwort löschenYup, "Triumph des Willens" und "Jud Süß" waren auch nur Filme, die den Zeitgeist wiederspiegelten.
J0J0 Mon, 11 Jan 2010 12:19:38 -0000
Kommentar löschenIch find's ja eigentlich viel faszinierender, wie die Avataristen es schaffen, die sich aufdrängenden Assoziationen und Interpretationen komplett auszublenden.
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Marti DiBergi Mon, 11 Jan 2010 12:18:52 -0000
Kommentar löschenhttp://www.slashfilm.com/2009/12/26/the-filmcast-after-dark-ep-81-the-role-of-race-and-3-d-in-avatar-guests-annalee-newitz-from-io9-and-dan-trachtenberg-from-the-totally-rad-show/
Anhören, Fresse halten.
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Prestigeww Mon, 11 Jan 2010 15:31:49 -0000
Antwort löschenDanke für den Hinweis auf den wirklich sehr guten Podcast, in dem die Autorin des Essays Stellung zu ihrem Artikel nimmt.
Weniger dank allerdings für die charmante Wortwahl.
J0J0 Mon, 11 Jan 2010 18:23:57 -0000
Antwort löschenWirklich sehr hörenswert, ziemliche differenzierende Diskussion.
J0J0 Mon, 11 Jan 2010 18:39:57 -0000
Antwort löschenPasst auch ganz gut zur narrischen, ähh, närrischen Niveauangleichs-Theorie... ohje, das war jetzt ein sidekick diss.
MaTn Mon, 18 Jan 2010 22:04:36 -0000
Antwort löschenDer Titel "Rassismus-Vorwurf gegen Avatar" ist aber auch unnötig polarisierend - in dem Podcast entpuppt sich die Meinung der Autorin als viel differenzierter. Sie sagt ja sogar, sie fand den Film "cool".
Es ist natürlich absolut berechtigt, dass sich die "Ideologie" solch großer Medienereignisse kritischen Fragen stellen muss. Und Annalee tut das so sachlich und symphatisch, dass auch ich ihr zu 100% zustimmen und trotzdem Avatar-Fan bleiben kann.
paulwzbg Mon, 11 Jan 2010 11:47:38 -0000
Kommentar löschenMan kann auch Positionen in einen Film hineininterpretieren, die der Film nicht hergibt. - Für mich ist der Wunsch eine Querschnittsgelähmten, sich in einem neuen Körper unbehindert bewegen zu können, gemeinsam mit der Empörung über rücksichtslose Ausbeutung und Vernichtung das eigentliche Motiv. Außerdem braucht jedes Märchen seinen überhöhten Helden und die schöne Prinzessin. Und märchenhaft schön finde ich weite Teile des Filmes.
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delaVega Mon, 11 Jan 2010 11:23:23 -0000
Kommentar löschenIch wette, wenn man Avatar rückwärts spielt, sagt Jake Sully Dinge wie "Hell Yeah", "Coca-Cola" und "God bless America". :D
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Sheeeeep Mon, 11 Jan 2010 18:21:18 -0000
Antwort löschenWenn man Na`vi ins algriechische übersetzt und danach ins hebräische, klingonische, elbische und dann wieder zurück ins Englische, dann fällt das Abostroph weg und das i wird durch ein y ersetzt. Dies deutet auf das amerikanische Heer hin. Und da das Anagramm von amerikanisch = Irak Maschine ist, will Cameron den Irak Krieg verherrlichen. Dieses Schlitzohr.
manitu17 Mon, 11 Jan 2010 10:58:00 -0000
Kommentar löschenMan muss der Lady aber doch ein Stück weit recht geben:D
z.B. die Szene, wo die Blaue ihm sagt, dass man auf den Riesenviechern auch Reiten kann, und das die sauschwer zu bändigen sind, wird jedem auf anhieb klar:
Er holt sich auch so ein Ding.
Aber die Darstellung des Stereotypen (U.S.) Amerikaners als absolut ignorant, destruktiv, profitgierig, etc. brigt mich immer noch zum zum lächeln:D
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Sheeeeep Mon, 11 Jan 2010 10:29:23 -0000
Kommentar löschenRecht hat sie! Zusätzlich sind die Szenen in denen die Hubschrauber abstürzen für mich eine viel zu extreme Anspielung auf den 11. September. Eine Frechheit so Filme öffentlich zu zeigen.
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J0J0 Mon, 11 Jan 2010 18:29:34 -0000
Antwort löschenHm, mir ist ziemlich viel Ekliges beim Anschauen eingefallen, aber der 11. September nicht. Und macht das eigentlich Sinn in den Zusammenhängen?
J0J0 Mon, 11 Jan 2010 18:31:42 -0000
Antwort löschenMist, wieder reingefallen! I just don't get that irony thing. Sorry about that.
J0J0 Mon, 11 Jan 2010 18:37:13 -0000
Antwort löschenIst halt ein Fail in der Intellektuellenbalz. ;-)
J0J0 Tue, 12 Jan 2010 09:28:23 -0000
Antwort löschenA scene in the film portrays the violent destruction of the towering Na'vi Hometree, which collapses in flames after a missile attack, coating the landscape with ash and floating embers. When asked about the scene's visual resemblance to the events of the September 11 attacks on the World Trade Center, Cameron said he had been "surprised at how much it did look like September 11."
http://en.wikipedia.org/wiki/Avatar_%282009_film%29
xcharliex Wed, 13 Jan 2010 21:25:56 -0000
Antwort löschennee, hattest du nicht. sie sind keine "anspielung", sondern der erschaffer war laut zitiertem wiki überrascht über die ähnlichkeit. und wenn wir damit anfangen, ähnlichkeiten in filmen zu suchen, die irgendwie auf einen visuellen vergleich mit problematischen geschehnissen in der realität hindeuten, dann könnte sich hollywood - und nicht nur hollywood - die meisten projekte schenken. wenn leute mit deiner einstellung einen scharfen blick haben, so gut wie alle.
des weiteren: der lebensbaum und das world trade center? es hinkt. es hinkt gewaltig. für mich nur ein hinweis, dass du damals zu oft die wiederholung in den nachrichten gesehen hast. form und inhalt sind hier zu trennen.
Smoin Thu, 14 Jan 2010 06:38:03 -0000
Antwort löschenDer Begriff Sarkasmus bezeichnet beißenden, bitteren Spott und Hohn. „Sarkasmus“ ist ein latinisiertes griechisches Substantiv (σαρκασμός sarkasmós, „die Zerfleischung, der beißende Spott“, von altgriechisch sarkazein „sich das Maul zerreißen, zerfleischen, verhöhnen“, von σάρξ, sarx „das (rohe) Fleisch“). Die Redefigur des Sarkasmus fand schon in der antiken Rhetorik (z. B. Demosthenes, Cicero) Verwendung. Heutzutage wird Sarkasmus eingesetzt, um eine Idee, Person oder Institution herabzusetzen, zu verspotten, bloßzustellen oder anzugreifen.
Die Ironie (griechisch εἰρωνεία eironeía, wörtlich „Verstellung, Vortäuschung“) ist eine Äußerung, welche – meist unausgesprochene – Erwartungen aufdeckt, indem zum Schein das Gegenteil behauptet wird.
Quelle: Wikipedia!
Smoin Thu, 14 Jan 2010 06:39:19 -0000
Antwort löschen(oder bin jetzt nur ich der, der hier nix kapiert? Kann ja auch sein....)
Sheeeeep Thu, 14 Jan 2010 06:48:42 -0000
Antwort löschenfür xcharliex nochmal genau. Das war Ironie, den ich bin der Meinung das man Dinge auch überinterpretieren kann. Zum Bleistift das die Na'vi blau sind kann man auch auf die Leberzirrhose von Cameron's Hund 'Weltmacht' zurückführen, der zu oft am Whiskey von James genukelt hat. Damit will er das verarbeiten.
xcharliex Thu, 14 Jan 2010 08:08:04 -0000
Antwort löschendanke für deine erläuterung.. hätt mir mal den antwortenbaum anschauen sollen :) (muss mich noch an das layout hier gewöhnen). wobei, dass ich deinen post für voll nahm, sagt ja viel über die von mir gelesenen kommentare über diesen film aus... und smoin: lies wikipedia, aber behalt es doch für dich.
Adio Mon, 11 Jan 2010 10:20:48 -0000
Kommentar löschenAnnalee Newitz, seriously, shut the fuck up. Wenn man Rassismus auf Teufel komm raus sucht, dann wird man ihn auch irgendwo finden. Genauso lächerlich wie die Klage gegen den Bookmarking-Service Mister Wong - das Logo war zu stereotyp und blank rassistisch. The fuck?
http://www.stefano-picco.de/gfx/logo_mister_wong.jpg
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manitu17 Mon, 11 Jan 2010 10:59:07 -0000
Antwort löschenhehe^^ also das alte Logo war doch definitiv besser:D
Narrisch Tue, 12 Jan 2010 15:50:57 -0000
Antwort löschenIch hab den Namen der Schokolade leider vergessen auf dem das farbige Kind abgebildet war.
Adio Tue, 12 Jan 2010 20:00:41 -0000
Antwort löschenhttp://picture.yatego.com/images/484413f11c3291.2/Schipper_Premium_Sarotti-Mohr.gif
dahahah Sarotti :D
Narrisch Tue, 12 Jan 2010 20:54:33 -0000
Antwort löschenOh mein Gott Adio, wir müssen sofort einen Flashmob vor den Produktionshallen organisieren und zum Boykott aufrufen. Verdammte Rassisten!



seh ich genause..Avatar ist rassistisch ..genauso wie ET und ALF ..gefährliche Nazipropangandah die den unschuldigen Zuschauern das Hirn verätzt...lieber fünf Staffeln DSDSS und Topmodel gucken...das ist natürliche Auslese und nicht so ein Faschoscheiss.....
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