Rassistisches Star Wars-Spielzeug ist absurd
guggenheim (Nils Pape), Veröffentlicht am 02.02.2013, 08:50
Der Stein des Anstoßes
© Lego/20th Century Fox/moviepilot
Ich bin ein Star – Holt mich hier raus ist seit einer Woche vorbei. Dass damit auch die Zeit der Aufreger rum ist, stimmt jedoch keineswegs. Es gibt genügend Anlässe, aus der Haut zu fahren. Ein theoretisch gut ausgefülltes Dirndl lässt einige Menschen beispielsweise derzeit rotieren. Was Rainer Brüderle zu einer jungen Journalistin beim Zechen an einer Hotelbar gesagt haben soll, ist aber nicht unser Bier (oder Wein). Interessanter ist der Vorwurf, dem sich Spielwarengigant Lego und somit auch George Lucas ausgesetzt sieht.
Ist Star Wars rassistisch? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Aufreger der Woche.
Spielzeug sorgt für Verstimmung
Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich ist in Aufruhr. Von ‘pädagogisch verwerflichen’ Elementen ist die Rede, von Verunglimpfung von Orientalen und Asiaten, gar von Rassismus und Volksverhetzung. Was hat denn für diesen Aufschrei gesorgt? Was stößt der Kulturgemeinde so sauer auf? Haltet euch fest, jetzt kommt’s: Lego! Ja, richtig gelesen, Spielzeug sorgt für die Verstimmung. Genauer gesagt der Bausatz “Star Wars 9516 – Jabba’s Palace”.
Der soll nämlich “ein Eins-zu-eins-Abklatsch der Hagia Sophia in Istanbul oder der Moschee Jami al-Kabir in Beirut und eines Minaretts” sein, wie Birol Kilic, Obmann der Türkischen Kulturgemeinde in Österreich verlauten ließ. Das wäre an sich noch nicht schlimm. Aber da dort lauter bewaffnete Leute leben und mit Jabba dem Hutten auch noch ein Wasserpfeife schmökender Fiesling der Hausherr ist, empfindet die Kulturgemeinde dieses Spielzeug als bedenklich. Sie wollen darin nämlich eine rassistische Darstellung von Orientalen und einer Gleichsetzung von Religion, insbesondere des Islam, und Gewalt erkannt haben. Fatale Assoziationen, vor allem für Kinder – so zumindest die Meinung der Kulturgemeinde.
Auf dem Teppich bleiben
Um gleich ein wenig Brisanz rauszunehmen: Es geht mir keinesfalls darum, die Verletzung religiöser Gefühle oder gar Rassismus gutzuheißen. Provokationen dieser Art sollten stets unterlassen werden. Aber nicht jeder Furz ist Volkverhetzung. Es gehört schon viel Fantasie dazu, in Jabbas Hauptquartier die Hagia Sophia zu erkennen. Vor allen Dingen ist Lego nicht für die Darstellung verantwortlich, denn ihr Bausatz orientiert sich stark am filmischen Vorbild. Ist also Star Wars rassistisch und nimmt eine negative Verbindung von Religion und Gewalt zumindest billigend in Kauf?
Jetzt bleiben wir mal auf dem Teppich. George Lucas hat sicherlich kein Universum entworfen, um darin rassistische Ressentiment zu verpacken. Natürlich wird er sich an der richtigen Welt orientiert haben, denn auch ein George Lucas benötigte irgendwoher Inspiration. Und ja, Jabbas Hütte hat ein wenig Ähnlichkeit mit Sakralbauten – es ist schließlich ein Palast. Die orientierten und orientieren sich häufig an heiligen Häusern. Und nun? Das ist kein Rassismus, kein versteckter Hinweis auf eine Verbindung von Gewalt und Religion, sondern aus der Realität geholte Inspiration. Selbst der Vorwurf, Jabba der Hutte sei ein Angriff auf eine andere Kultur, ist wohl mehr dem Geist der Erzürnten entsprungen. George Lucas kennt vielmehr die weise, Wasserpfeife rauchende (!) Raupe Absolem aus Alice im Wunderland ziemlich gut. Ihm kann eher Diebstahl geistigen Eigentums als Rassismus vorgeworfen werden…
Nicht stichhaltig
Wer es darauf anlegt, der kann beinahe überall Diskriminierung erkennen. Um es in aller Deutlichkeit zu sagen: oft steckt tatsächlich eine böse Absicht dahinter. Aber nicht in diesem Fall. Die von der Türkischen Kulturgemeinde angeführten Punkte sind leicht zu entkräften und nicht stichhaltig. Vor einem solchen Aufschrei sollte eben erst geprüft werden, ob die Argumentation passt. Das ist hier eben nicht so.
Vor allen Dingen: Ist die Türkische Kulturgemeinde in Österreich nicht etwas zu spät dran? Star Wars und das dazugehörige Franchise gibt es ja nicht erst seit gestern. Warum gab’s den Aufschrei nicht schon früher? Zwar sah sich die Filmreihe schon früher dem Vorwurf des Rassismus ausgesetzt – wogegen sich George Lucas stets zur Wehr gesetzt hat -, aber die Minarett-Religion-Gewalt-Interpretation ist meines Wissens nach neu. Viele Jahre ist es niemandem aufgefallen. Es kann mit beinahe 100%iger Sicherheit ausgeschlossen werden, dass Kinder diese verschwurbelte Verbindung eigenständig herausgefunden haben. Damit dürfte auch die theoretische Rassismus-Gefahr gebannt sein.
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Kommentare
über Rassistisches Star Wars-Spielzeug ist absurd
Tjarref Sun, 03 Feb 2013 20:34:40 -0000
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http://tapferimnirgendwo.com/2013/01/27/ich-sehe-was-was-du-nicht-siehst/
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Drogba11 Sun, 03 Feb 2013 15:11:03 -0000
Kommentar löschenAls Vorbild für die Stormtrooper dienten George Lucas übrigens Darstellungen an der Fassade der Sagrada Familia in Barcelona. Ich höre schon den nächsten Aufschrei...
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cttiii Sun, 03 Feb 2013 22:28:10 -0000
Antwort löschenR2 D2 und C-3PO sind im übrigen altägyptischen Gottheiten nachempfunden, die bei Ausgrabungen in Hieroglyphen entdeckt wurden...
Sebastian Mader Sun, 03 Feb 2013 12:10:20 -0000
Kommentar löschendarf ich mal darauf verweisen, dass die hagia sophia bis mitte des 15 jahrhunderts noch eine christliche kirche konstantinopels war bevor die stadt vom osmanischen reich überrannt wurde ?
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Uno Memento Sun, 03 Feb 2013 10:06:33 -0000
Kommentar löschenUnd demnächst verbieten wir die Traumwelt ganz, da wir uns der Scharia untgerwerfen. Viel Spaß allen. Ich glaube bei Django wurden Schwarze von Weißen ausgepeitscht, ich hoffe es wird eine große Debatte darüber geben...einfach lächerlich
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John.Matrix Sun, 03 Feb 2013 07:54:34 -0000
Kommentar löschenBei uns gibt es ein Sprichwort, das heisst: Auf Beleidigten transportiert man Wasser, oder so ähnlich. Soll heissen, sollen sich nicht so muckieren, weil sie dadurch nur alles schlimmer machen. Wie lächerlich
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Tampopo Sun, 03 Feb 2013 00:49:28 -0000
Kommentar löschenSehr gut, wird Zeit das da endlich durchgegriffen wird. Bitte aber nicht nur populistisches Blabla sondern Taten folgen lassen. Als nächsten folgerichtige Schritt zB all diese kommunistischen Baumärkten zwingen den Hammer aus dem Sortiment zu nehmen
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nox_123 Sat, 02 Feb 2013 22:22:16 -0000
Kommentar löschenHäh? Aber Star Wars ist doch rassistisch?!
Ich habe letztens Episode I geschaut und mir war selbst aufgefallen, dass Jar Jar Binks doch wie ein dümmlicher Rasta-Man wirkte und das ganze Volk sich doch "etwas" wie afroamerikanisches Englisch anhört. Und die Handelsföderation wie Chinesen.
Bei der weiteren Recherche (man wollte doch herausfinden, ob das Einbildung ist) habe ich dann noch herausgefunden, dass der Schrotthändler "Watto" einem Juden und dem Jiddisch-Akzent ähneln soll. (Kenne ich persönlich nicht, kann ich also nicht beurteilen.)
Achso: Und es bezog sich auf die Original-Version. Ich habe Star Wars zum ersten Mal im Original gesehen und war schockiert als ich die Figuren gehört habe.
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Martiall_Arts Sat, 02 Feb 2013 23:02:01 -0000
Antwort löschenIst Avatar dann auch rassistisch? Oder Star Trek? Sind die schwebenden Aliens aus Dark City Anspielungen auf Rabbis? Wo ist die Grenze zwischen Inspiration aus der realen Welt und Rassismus?
Bob Loblaw Sun, 03 Feb 2013 09:25:13 -0000
Antwort löschenAuf jeden Fall... gerade bei Watto ist das problematisch, da dies einem antisemitischen Stereotyp, der nur aufs Geld aus ist, entspricht.
@Martial_Arts:
Gerade bei Avatar gibt es viele Vorwürfe die sagen, dass der Film die Eingeborenen so darstellt, dass sie sich selbst nicht richtig wehren können, und am Ende erst durch die Hilfe eines weissen Mannes gewinnen, der sie anführt. Ich denke da ist was dran.
reveal Sun, 03 Feb 2013 11:02:42 -0000
Antwort löschen@nox_123
Du siehst die Figuren und _du_ interpretierst sie als "dümmlichen Rasta-Man", "Chinesen", "Juden". (Bitte eine Quelle dafür, dass Watto einem Juden ähneln _soll_. Ich find nur Unterstellungen, d.h. subjektive Interpretationen der Arbeit.)
Star Wars ist ein fiktives Universum mit verschiedenen Kulturen. Akzente, verschiedene Architekturen etc. sind in erster Linie Mittel zur Identifizierung verschiedener Kulturen in _diesem fiktiven_ Universum.
Parallelen, die du von den gewählten Mitteln auf _unser_ Universum ziehst, sind deine subjektive Interpretation. Du liest Chinesen, Juden etc. da hinein. Darüber hinaus, sind Figuren in einem Film Einzelcharaktere. Wenn du Xenophobie/Rassismus (Gruppe realer Menschen) unterstellen willst, dann tust du das auf Basis von Einzelcharakteren in einem fiktiven Universum.
Mal drei Fragen:
1) Empfindest du nur bestimmte Kultur-Rollen-Kombinationen als unpassend? Verlegen wir das Wüstenvolk in die Schweiz: Ein paar schöne Almhütten und ein Schweizer-Akzent für Jabba. Ok oder sind gar keine Akzente/Unterschiede zwischen den fiktiven Kulturen erlaubt, die auf realen Kulturen basieren?
2) Wie sollten verschiedene fiktive Völker gekennzeichnet werden, wenn keine Elemente von realen Kulturen benutzt werden dürfen? Versuch mal, eine fiktive Kultur zu entwerfen, für die du keine Parallele zur realen Welt ziehen kannst.
3) Falls dich der Schweizer-Akzent nicht so sehr stört und die dargestellte Kultur eine Rolle spielt - heißt das, dass bestimmte Kulturen nur in bestimmten Rollen vorkommen dürfen?
P.S. Im Kontext von der Lego-Debatte bitte die Unterscheidung zwischen Rassismus ("Rassen") und Xenophobie (Ausländerfeindlichkeit). Die Debatte bezieht sich auf kulturelle Aspekte. Der Begriff "Rassismus" hat also nichts darin verloren und ist nur ein roter Heering der unterstellenden Seite.
Bob Loblaw Sun, 03 Feb 2013 11:14:24 -0000
Antwort löschenAlos zum Thema Rassismus bezüglich JarJar Binks und Watto gibt es haufenweise Artikel, z.B.:
http://www.thenation.com/article/racial-ventriloquism?page=full#
Und das Problem ist ja nicht, dass man reale Kulturen benutzt, sondern wenn man sich (unbewusst) alter negativer Stereotypen bedient (Watto=Jude=geldgierig), (JarJar Binks= schwarzer Sklave= einfältig und faul)
Meesa called Jar Jar Binks!! Messa become your humble servant!
Bob Loblaw Sun, 03 Feb 2013 11:44:02 -0000
Antwort löschenP.S. Mit der Unterscheidung zwischen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit hast Du Recht.
Ich finde aber, dass man darüber zuerst mal beim Verfasser dieses Artikels (also guggenheim) bzw. bei der "Türkischen Kulturgemeinde Österreich" beschweren sollte, die ja letztendlich damit angefangen haben (auch mit dem Begriff Rassismus).
morlock Sun, 03 Feb 2013 12:24:55 -0000
Antwort löschenDer Vorwurf, triviale SciFi wie Star Trek oder Star Wars sei rassistisch ist nicht gerade neu und zum Teil zutreffend.
TOS war aber damals geradezu revolutionär, wenn es darum ging, um Toleranz zu werben und Konflikte friedlich zu lösen.
Auch wenn nicht alle einzelnen Episoden dies gepredigt haben.
Fände ich persönlich auch langweilig dieses ewige, naive FriedeFreudeEierkuchen.^^
Außerirdische Rassen werden gerne stereotyp böse und dumm dargestellt, so, als ob die Bösartigkeit und Dummheit angeboren ist und die einzelnen Individuen sich nicht ändern könnten.
In der Kunst müssen aber auch solche Darstellungen erlaubt sein, solange nicht eindeutig reale Völkergruppen und Ethnien dahinter zu erkennen sind und verunglimpft werden, obwohl man sich auch das in einem gewissen Rahmen gefallen lassen muss.
Sowas nennt sich Kunst-und Meinungsfreiheit, etwas womit bestimmte Leute aus bestimmten Gründen nicht klar kommen und das ist das eigentliche Problem.
SW war schon immer im Design und den Charakteren von verschiedensten Kulturen inspiriert, antislamische Tendenzen in Rückkehr der Jedi-Ritter reinzuinterpretieren ist aber wirklich schon extrem weit hergeholt, bzw. offensichtlich frei erfunden.
Bob Loblaw Sun, 03 Feb 2013 12:51:55 -0000
Antwort löschen@Morlock: Da gebe ich dir Recht. Ich denke ja auch, die sollen sich nicht so anstellen. Trotzdem kann ich verstehen wenn "betroffene" das anders sehen.
Zu den Lego-Sachen... Also, dass George Lucas dass Rückkehr der Jedi-Ritter vor 30 Jahren antiislamische Tendenzen hatte, das glaube ich auf keinen Fall (da gab es ja auch ganz andere Feindbilder )
Aber das dieses Spielzeug heute bei Kindern diese Assoziationen hervorrufen kann, das kann ich (wenn ich mir ganz extrem viel Mühe gebe) ein kleines bisschen nachvollziehen. Ich glaube, das Spielzeug heute steht einfach in einem anderen Kontext, als der Film damals. Und die Türkische Kulturgemeinde Österreich bringen ja als Beispiel noch einen älteren Jabbas Palace Baukasten (von 2003) der eben noch nicht so sehr nach Moschee aussieht. Danach habe ich dann doch gedacht, dass die Verantwortung auch bei den Lego-Designern liegt und nicht nur bei Lucas.
Das Problem bei diesen versteckten Diskriminierungen ist (für mich) ja nicht die Absicht, die dahinter steht, sondern die Wirkung, die das ganze hat.
Die Wirkung dahinter kann ich meistens nicht richtig beurteilen, versuche aber zumindest die Meinung von Leute, die sich dadurch angegriffen fühlen, zu verstehen (auch wenn ich diese oft nicht akzeptiere) . Das wird ja immer Wahnsinnig kompliziert. Genau so, wie sich schon seit Jahren die Experten über die Auswirkung von Videospielen streiten und auf keinen Nenner kommen.
nox_123 Sun, 03 Feb 2013 13:41:01 -0000
Antwort löschenhttp://web.archive.org/web/20061215031251/http://starwars.com/episode-ii/bts/profile/f20020530/indexp4.html
Er sollte einen Thai Akzent nachmachen, okay, so gut kann ich das doch nicht auseinander halten. Vielleicht mein Fehler auf die Handelsföderation das reale China zu interpretieren.
Also ich will da gar nicht Propaganda oder sowas unterstellen. Ich glaube, George Lucas hat sich da wirklich einfach nur an der echten Welt orientiert. Vielleicht erzählt das auch etwas über ihn...
Ich kann mir schon vorstellen, dass er bei Jabba an irgend ein Vorbild im Wüsten-Kontext dachte. Ich mag Star Wars (die Trilogie) trotzdem.
Aber ich gehe da nicht völlig unkritisch ran und sage, wenn man es abstrahiert, dann ist es ja okay. Und seien wir mal ehrlich, ohne Feindbilder wäre der Film ja auch langweilig! Warte, der war langweilig...
reveal Sun, 03 Feb 2013 19:51:11 -0000
Antwort löschen@Bob Loblaw
Für Menschen mit politischer Agenda ist "Rassismus" nützlicher, weil es so ein tolles Totschlagsargument ist. Gerade deshalb bitte auf den Unterschied achten.
"haufenweise Artikel" = haufenweise subjektive Interpretationen.
Arbeitsthese: Es gibt zu _jedem_ Werk _mindestens einen_ Menschen, der/die etwas _für ihn/sie_ Anstößiges hineininterpretiert.
Interpretationen können unterhaltsam sein, aber sie sind inhärent subjektiv. Es können "haufenweise" Menschen Rassismus etc. in ein Werk interpretieren - das ist weder ein gültiges Argument für die "Richtigkeit" der Interpretation (siehe Bandwagon Fallacy[1]), noch ist die "Richtigkeit" einer speziellen Interpretation relevant für eine Diskussion über das Werk an sich, weil unzählig viele Interpretationsmöglichkeiten eines Werkes existieren.
"[...] sondern wenn man sich (unbewusst) alter negativer Stereotypen [...]"
Bitte Frage 3. im vorherigen Post beantworten. Demnach dürften nur bestimmte Kultur-Rollentypen nicht dargestellt werden (= die alten negativen Stereotypen). Warum? Warum sollte ein orientalischer Akzent für eine negative fiktive Figur, realen Personen mit orientalischem Akzent etwas unterstellen (damit xenophob), wenn ein Schweizer-Akzent das gleiche nicht auch den Schweizern unterstellen würde?
Es ist eine Sache, für die Sonderbehandlung einiger Kulturen zu plädieren (z.B. nur bestimmte Rollentypen, um alte Stereotypen nicht zu bestärken). Es ist eine andere Sache, für das Fehlen dieser Sonderbehandlung (= alle Kulturen für alle Rollentypen) das Wort "Rassismus" zu zücken.
Figuren können z.B. geldgierig und Jude sein (= Werk) - das heißt noch lange nicht, dass sie das eine wegen dem anderen sind (= Interpretation). Wer die Haltung einnimmt, dass bestimmte Kulturen nur bestimmte Rollen einnehmen _können_, sollte nochmal ganz aufmerksam die Wiki-Artikel zu Rassismus und Xenophobie lesen.
@nox_123
"Aber ich gehe da nicht völlig unkritisch ran und sage, wenn man es abstrahiert, dann ist es ja okay."
Gut und richtig so. Nur im Kopf behalten, dass Interpretationen subjektiv sind. Man kann moralische Einwände gegen die Benutzung von Stereotypen haben, ohne die Rassismus-Karte zu zücken, wenn sie verwendet werden.
[1] http://www.fallacyfiles.org/bandwagn.html
Bob Loblaw Sun, 03 Feb 2013 21:33:08 -0000
Antwort löschen@reveal: Wie gesagt, erkläre doch bitte den Unterschied von Rassismus und Xenophobie den Schreibern des Artikels oder den Leuten, die damit angefangen haben, in dieser Diskussion diesen Begriff zu benutzen.
Natürlich ist es immer Xenophob, wenn bestimmte Kulturen als negativer Stereotyp dargestellt werden. (Auch dicke wurstessende deutsche).
Aber besonders die stereotype Darstellung von Afrikanern oder Juden wurde doch in der Geschichte schon oft missbraucht und ist dadurch negativ vorbelastet.
Auf jeden Fall stört mich das mehr, als ein schweizer Akzent.
Und kann sogar auch die türkischen Österreicher nachvollziehen, die sich jetzt an diesem Lego-Spielzeug stören (Ich finde es allerdings wahnsinnig übertrieben). Beim aktuellen poltischen Klima ist es eben tatsächlich etwas anderes, ob jetzt die schweizer Kultur negativ dargestellt wird, oder die orientalische.
Natürlich wäre es toll (und gerechter), wenn man alle Kulturen gleich behandeln könnte (Das ist ja deine Idee, wenn ich das richtig verstehe). Ich denke aber, dass das nicht immer geht. Manche Kulturen sind halt (zur Zeit) "belastbarer", als andere (meistens Minderheiten), die eher ein bisschen geschützt werden sollten.
Ich hoffe, damit beantworte ich deine Frage 3.
Das Problem ist natürlich immer die "mögliche Diskriminierung" auf der einen Seite vs. die "Zensur" auf der anderen Seite... eigentlich beides nicht so gut.
Mir ist aber gerade nicht so richtig klar, worauf Du hinaus willst. ;)
Du machst einen schlauen Eindruck und ich will dir ja nicht ständig Dinge erzählen, die Du sowieso schon weisst :D
zu "haufenweise Artikel" = haufenweise subjektive Interpretationen.... das ist mir klar. Das macht es natürlich sehr schwierig (beinahe unmöglich) die "Wahrheit" zu finden.
Aber Du schlägst mir ja selbst vor, bestimmte Wikipedia-Artikel zu lesen. Woher weiss ich denn jetzt ob diese Artikel nun objektiv sind, oder auch nur subjektive Interpretationen enthalten. ;)
nox_123 Mon, 04 Feb 2013 00:36:39 -0000
Antwort löschenNaja deswegen hab ich halt auch keine der Meinungen, sondern eine offizielle Quelle (starwars.com) genommen.
Und ich finde es komisch, dass ein englischer Schauspieler halt einen Akzent nachmachen soll. Warum sprechen die nicht gleich miteinander "irgendwas" und man blendet dafür Untertitel ein! Das halte ich im Übrigen auch für wesentlich glaubwürdiger!! (Auch wenn es irgendwann nerven würde.)
Angenommen, man möchte das Universum in dem trotzdem (fast) alle Alien Englisch sprechen durch verschiedene Akzente etwas glaubwürdiger machen!
FlintPaper Mon, 04 Feb 2013 06:45:42 -0000
Antwort löschenKurz mal einmischen: Star Wars Episode I - III ist schon ein bissl rassistisch. Im O-Ton redet die Handelsföderation mit frz. Akzent; Liam Neeson sagt daraufhin, dass die feige wären. Diese Klischee verbindet man bspw. wegen dem 2. WK mit den Franzosen (ist natürlich Quatsch, aber Lucas hat doch völlig absichtlich in Episode I - III diese ganzen Parallelen zur Machtergreifung Hitlers und dem 2. WK eingebaut; er und Steven haben ja sowieso einen Bären an diesem Thema gefressen). Die Jar Jar Binks Diskussion über Rassismus ist uralt und auch bekannt. Ein krasser Unterschied zu der alten Trilogie: Da reden die Außerdischen fremde Sprachen, Alien-Gequassel halt. Warum musste Lucas in den neuen Episoden plötzlich menschliche Dialekte und Akzente einbauen, hatte doch vorher mit Untertiteln auch geklappt, wenn die Aliens quasseln. Finds auf jedenfall merkwürdig.
morlock Mon, 04 Feb 2013 12:38:45 -0000
Antwort löschen@reveal
Vollkommen richtig.
Die alte Trilogie ist von so vielen verschiedenen Kulturen inspiriert und beliebig zusammengewürfelt, dass derartige Vorwürfe völlig austauschbar sind. Aber bei Episode I verhält es sich vielleicht etwas anders.
Die interessante Frage ist doch: Warum?
Ich für meinen Teil denke, bei allem Respekt vor George Lucas, der mit Episode IV hinreichend bewiesen hat, ein außergewöhnlicher und genialer Filmemacher zu sein, dass er halt doch auf eine Art ein bisschen einfältig ist. Vielleicht war er auch einfach überfordert, hat er doch die ganze Trilogie I-III mehr oder weniger im Alleingang gemacht.
Die Streifen haben schließlich so manchen Schönheitsfehler.^^
Wenn er Lucasfilm noch besitzen würde, wäre ihm das vielleicht irgendwann selbst aufgegangen und er würde die Filme(wie die alte Trilogie zB bei der Hanshootfirst-Szene)noch mal verändern.
Dann wären die Fans vielleicht endlich in den Genuß einer guten Trilogie I-III gekommen.^^ Wie auch immer, ich finde es auch etwas merkwürdig, wenn in Episode I solche bestimmten Klischees unzweideutig bedient werden. Dann muss man sich wirklich nicht wundern, wenn sich manche auf den Schlips getreten fühlen und die Han Solo-Szene war ihm ja plötzlich auch nicht mehr politisch korrekt genug.
reveal Mon, 04 Feb 2013 17:48:26 -0000
Antwort löschen@Bob Loblaw
"Natürlich ist es immer Xenophob, wenn bestimmte Kulturen als negativer Stereotyp dargestellt werden."
Der Satz ist beladen mit der Annahme, dass tatsächlich "die Kulturen" dargestellt werden. Im hier diskutierten Beispiel werden Einzelcharaktere einer fiktiven Kultur dargestellt. Es werden nur Aspekte von realen Kulturen verwendet, um diese fiktive Kultur darzustellen.
"[...] besonders die stereotype Darstellung von Afrikanern oder Juden wurde doch in der Geschichte schon oft missbraucht und ist dadurch negativ vorbelastet."
Deshalb kann man die Verwendung mit Recht als unkreativ und unmoralisch bezeichnen - beides nicht das gleiche wie Rassismus zu unterstellen. Der Satz ist ebenfalls wieder beladen mit der Annahme, dass reale Kulturen dargestellt werden.
"Beim aktuellen poltischen Klima ist es eben tatsächlich etwas anderes, ob jetzt die schweizer Kultur negativ dargestellt wird, oder die orientalische."
Stimmt. Damit argumentierst du für die Sonderbehandlung einer Kultur. Das ist ein vollkommen legitimer Standpunkt, aber die anderen Standpunkte sind damit nicht automatisch "rassistisch" oder xenophob.
"Das ist ja deine Idee, wenn ich das richtig verstehe."
Nein. Ich halte die Verwendung von Stereotypen in einigen Fällen für unmoralisch und in jedem Fall für unkreativ. Ich diskutier grad nicht dafür, dass die toll wären, sondern dafür dass der Rassismus-Stempel nicht angebracht ist. Wenn z.B. die türkische Gemeinde in Österreich darum bitten würde, ein Spielzeug abzuändern, um vorhandene negative Stereotypen nicht zu bestärken, ist das eine ganz andere Handlung, als wenn sie die Hersteller als Rassisten bezeichnen.
"Ich hoffe, damit beantworte ich deine Frage 3."
Nicht ganz. Der Konjunktiv stört mich. Die Frage ist nicht, ob es wünschenswert oder moralisch ist, bestimmte Kultur-Rollen-Typen zu verwenden. Es kann unmoralisch sein, ohne rassistisch oder xenophob zu sein etc. Das Einleitungskommentar für den Thread hier fing an mit "Aber Star Wars ist doch rassistisch?!". Die Frage zielt auf den Vorwurf ab.
"Das macht es natürlich sehr schwierig (beinahe unmöglich) die "Wahrheit" zu finden."
Weshalb es fragwürdig ist, auf Basis seiner eigenen Interpretation derart schwere Vorwürfe zu erheben. Deine Wiki-Frage ist für mich nicht analog. Das eine sind Definitionen eines Begriffes (objektiv) und das andere sind Anwendungen dieses Begriffes (subjektiv).
"Mir ist aber gerade nicht so richtig klar, worauf Du hinaus willst. ;)"
Interpretationen eines Werkes sind interessant und unterhaltsam. Sie sind aber nicht geeignet, um _allein_ derartige Vorwürfe zu rechtfertigen. ("Aber Star Wars ist doch rassistisch?!") Unkreativ, ja. Unmoralisch, vielleicht. Xenophob, wird schwierig. Rassistisch, schon mal gar nicht. Der Unterschied ist wichtig.
@nox_123
"[...] dass ein englischer Schauspieler halt einen Akzent nachmachen soll. Warum sprechen die nicht gleich miteinander "irgendwas" und man blendet dafür Untertitel ein!"
Ein Akzent kennzeichnet eine andere Kultur in dem _fiktiven_ Universum. Würde er genauso sprechen/aussehen/etc. wie der Rest, dann wären keine unterschiedlichen Kulturen erkennbar. Der zweite Teil wär dann Frage 2 in meinem ersten Kommentar. Jemand muss sich das ausdenken und dann hoffen, dass niemand eine Parallele zur realen Welt ziehen kann. Auch nicht nur für die Sprache, sondern für jeden dargestellten Aspekt. Vielleicht wäre es besser - in jedem Fall bedeutet es Arbeit.
@FlintPaper
Die Verwendung eines Stereotypen ist nicht gleichbedeutend mit Rassismus. Du darfst dich natürlich über die Wahl der Akzente aufregen. Nur bitte lass die Rassismus-Karte stecken. Das Thema ist kompliziert genug, ohne das alles verwaschen wird.
@morlock
"Warum?"
Faulheit? Fehlende Inspiration? Jedenfalls sind unkreativ sein und rassistisch sein zwei unterschiedliche Paar Schuhe.
Bob Loblaw Mon, 04 Feb 2013 19:14:28 -0000
Antwort löschen"Die Verwendung eines Stereotypen ist nicht gleichbedeutend mit Rassismus."
Das hättest Du auch gerne mal direkt am Anfang schreiben können, anstatt gleich so allgemein/abstrakt zu werden. Das hätte vieles einfacher gemacht ;)
Das Problem ist ja, dass der Begriff "Rassismus" schon in den ganzen Artikeln (dieser hier, die Forderung der Türkischen Gemeinde und auch die meisten Artikeln zu JarJar Binks) verwendet wird, und wir (ich zumindest) diesen Begriff in den Diskussionen hier einfach unreflektiert übernehmen. Da hast Du recht und ich werde in Zukunft ein bisschen mehr darauf achten.
Ich denke auch, dass die meisten hier weder George Lucas noch Lego für rassistisch halten, sonder eher (wenn überhaupt) dass diese zu wenig Fingerspitzengefühl haben.
Bob Loblaw Mon, 04 Feb 2013 20:27:31 -0000
Antwort löschenIch habe übrigens noch eine wunderschöne (weil alte) Star Wars Kritik von 1978 gefunden:
http://www.ejumpcut.org/archive/onlinessays/JC18folder/starWars.html
Interessant (d.h. zum Thema passend) ist der Abschnitt "Robots, Wookies and racism". Aber auch der ganze Rest macht Spass zu lesen.
nox_123 Mon, 04 Feb 2013 22:00:49 -0000
Antwort löschenRassismus war wohl n hartes Wort! Aber trotzdem eine sehr interessante Diskussion hier!
Ich werde demnächst mal den Rest der ganzen Reihe in Angriff nehmen und dann mal besonders auf Unterschiede zwischen alter und neuer Trilogie achten! Das ist nämlich ein sehr, sehr interessanter Aspekt!
FlintPaper Tue, 05 Feb 2013 05:33:32 -0000
Antwort löschenNaja, wie gesagt, unreflektiert wird das Wort Rassismus bei Star Wars eigentlich nicht benutzt, weil das - wie so oft auch bei Fantasy und Sci-Fi Werke (die "schwarzen" Orks bei HdR, nur "weiße" Helden) - oft berechtigte Vorwürfe sind. Von mir aus ist das kein beabsichtigter Rassismus vom eigentlichen Autor, aber wie hier auch schon erwähnt wurde, manchmal sind die Leute einfach auch etwas einfältig und bedienen sich unterbewusst solchen Klischees. Ich würde jetzt auch nie sagen; Okay, diese Filme SIND rassistisch, aber Elemente, bestimmte Figuren, können und müssen sich den Vorwurf teilweise schon gefallen lassen. Mir ist das auch eigentlich wurscht; Man kann ja als Zuschauer über solchen Einfältigkeiten auch drüber stehen. Einfach keinen Unterschied zwischen den Hautfarben, Akzenten, Verhaltensmustern usw. machen und das Ganze ausblenden. Plötzlich sind es alles nur noch irgendwelche Menschen und Aliens.
Bob Loblaw Tue, 05 Feb 2013 09:53:52 -0000
Antwort löschen@reveal: Ich habe mir die Wiki-Definition von Rassismus jetzt (endlich) mal durchgelesen... danach könnte man gerade bei der Verwendung von Stereotypen (Watto und JarJar Binks) von "Rassismus" sprechen.
Beim Lego würde "Kulturalismus" vielleicht eher passen.
Ich finde, das passt in diesen Fällen sogar besser als "fremdenfeindlich" oder so.
@flint: Genau! Allein die Tatsache, dass es sich sich bei den Völker in Herr der Ringe ja nicht nur um verschiedene Kulturen sondern auch um verschiedene "Rassen" handelt (Elfen, Zwerge, Menschen, Hobbits), denen unterschiedliche Qualitäten (z.B. Weisheit, Tapferkeit, Geschicklichkeit, usw,) zugewiesen werden bringt das ganze in die Nähe von Rassismus. Danach fällte es vielen Zuschauern evtl. leichter, auch echten "Rassen" unterschiedliche Fähigkeiten und Qualitäten zuzuordnen.
Hier übrigens noch ein interessanter Artikel (eingebettet in eine "Green Lantern" Kritik) meines Lieblingskritikers, in dem er auf rassistische Stereotypen in "Thor" und "Green Lantern" eingeht:
http://nypress.com/mean-green/
morlock Tue, 05 Feb 2013 11:03:13 -0000
Antwort löschenDer Argumentation von reveal schließe ich mich zu 100% an.
Den albernen und im Grunde ziemlich sinnlosen französischen Akzent kann man am besten als unkreativ beschreiben. Ist ja jetzt auch nicht so, dass die mit Weißbrot und Baskenmütze durch die Gegend rennen.^^
Bob Loblaw Tue, 05 Feb 2013 11:15:51 -0000
Antwort löschenDen französische Akzent gibt es übrigens nur in der deutschen Synchro. Das ist natürlich nicht ganz so problematisch, wie bei Watto oder JarJar Binks, aber trotzdem doof.
Bob Loblaw Tue, 05 Feb 2013 11:43:08 -0000
Antwort löschenIch versuche es nochmal zu erklären: Die Geldgierigkeit war schon immer ein grosser Vorwurf, dem die Juden ausgesetzt waren. Das war schon so, bevor die Nazis den Hass gegen die Juden geschürt haben. Das hat damit zu tun dass die Christen früher keine Geldgeschäfte machen durften, die Juden aber schon...
Auch im aktuellen Antisemitischmus wird das Klischee vom geldgierigen Juden immer wieder angebracht. Ich denke, dass solche Assoziationen/Vorurteile auch einfach in den Köpfen/im Unterbewusstsein der Leute vergraben sind und man sich dieser Denkweise vielleicht gar nicht mehr bewusst ist.
Für die Lucas-Leute lag es dadurch nahe, den geldgierigen Schrotthändler Watto ein wenig jüdisch zu designen. Das kann man jetzt albern oder unkreativ nennen.
Aber es trägt bestimmt nicht dazu bei, solche negativen Assoziationen zu bekämpfen, was eigentlich wünschenswert wäre.
morlock Tue, 05 Feb 2013 11:46:16 -0000
Antwort löschenAh, welchen Akzent haben die denn in der Originalfassung?
Dann sind die, die für die Synchro verantwortlich sind eben "Rassisten".^^
Wer hat sich denn nun diesen dämlichen Akzent ausgedacht?
Sehe ich auch weniger problematisch, weil ja bei Watto und Jar Jar eigentlich ziemlich altbekannte antisemitische und rassistische Klischees bedient werden.
reveal Tue, 05 Feb 2013 12:18:55 -0000
Antwort löschen@FlintPaper
"Naja, wie gesagt, unreflektiert wird das Wort Rassismus bei Star Wars eigentlich nicht benutzt, "weil das - wie so oft auch bei Fantasy und Sci-Fi Werke (die "schwarzen" Orks bei HdR, nur "weiße" Helden) - oft berechtigte Vorwürfe sind"."
Rassismus = "Rassismus ist eine Ideologie, die „Rasse“ in der biologistischen Bedeutung als grundsätzlichen bestimmenden Faktor menschlicher Fähigkeiten und Eigenschaften deutet." (Kurzfassung von Wikipedia)
Du bewertest es als "berechtigte" Vorwürfe, weil du die Annahme hast, die gewählten Mittel für Einzelcharaktere in dem fiktiven Universum unterstellen Aussagen für Gruppen von Menschen im realen Universum.
Die "schwarzen" Orks anzukreiden ist absurd. Farben werden zur Stimmungsgebung benutzt. Dunkelheit wirkt bedrohlich - nicht als Hautfarbe, sondern als Stimmung. Der Vorwurf gegen die Orks ist so sinnvoll wie die Frage, warum sie nicht rosa oder pink sind.
Der zweite Vorwurf, der nur "weißen" Helden - da gibt es entsprechend auch nur "weiße" Bösewichte (Saruman, Schlangenzunge, etc.) Das hebt wenn, dann hervor, dass es vom Individuum abhängt. (Im Widerspruch zum Rassismus.)
Das Universum in HdR ist fiktiv. Herr der Ringe wird nicht behindertenfeindlich, weil keine Rollstuhlfahrer dargestellt worden sind - das fiktive Universum ist eine Abstraktion und Erweiterung des Realen und nicht alles aus dem realen Universum findet sich wieder. Ebenso wird Herr der Ringe wird nicht rassistisch, weil keine Mexikaner dargestellt werden.
Herr der Ringe hat (im Gegensatz zur realen Welt) echte Rassen: Zwerge, Elben, Menschen, Hobbits. Im Bezug auf diese fiktiven Rassen ist es auch rassistisch - das sagt aber rein gar nichts über die reale Welt aus.
Um eine Aussage für die reale Welt zu erhalten, musst _du_ in ein Element des fiktiven Universums (z.B. Orks) etwas aus der realen Welt hineininterpretieren. Damit stehst _du_ in der Rechtfertigungspflicht für _deine_ Interpretation. Nicht das Werk oder der Macher (Tolkien war extrem gegen die Meinung, seine Bücher würden irgendeine sinnbildliche Bedeutung haben[1]). Andere Leute interpretieren z.B. auch gerne Penisneid und Patriarchie in HdR, weil es sich um zwei Türme dreht.
Deine Interpretation ist deine Interpretation, nicht gleichbedeutend mit der Absicht des Autors oder der Interpretation eines anderen[2]. Du kannst ein Werk (fiktives Universum, Einzelcharaktere) nicht als rassistisch (reales Universum, Gruppen von Menschen, biologische Rassen) bezeichnen, _nur_ weil du es als rassistisch _deutest_.
"Ich würde jetzt auch nie sagen; Okay, diese Filme SIND rassistisch[...]"
Gut.
"[...], aber Elemente, bestimmte Figuren, können und müssen sich den Vorwurf teilweise schon gefallen lassen."
Nicht gut. Nur, weil du etwas interpretierst, ist es noch lange nicht da. Du legst bestimmte Deutung in bestimmte Mittel - du kannst jemand anderem diese Deutung nicht unterstellen. Du interpretierst in die Farben von HdR reale ethnische Gruppen - kannst du, aber das ist kein Argument, um den Machen zu unterstellen, dass es deren Intention war. Noch ist es ein Argument, um dem Werk zu unterstellen, dass es dessen einzige Interpretationsmöglichkeit ist.
"Plötzlich sind es alles nur noch irgendwelche Menschen und Aliens."
Im Fall von HdR sind es Elben, Zwerge, Orks, etc. Da musst du nichts "ausblenden". Das unterstellt, dass etwas da ist, was auszublenden wäre. Um auf etwas anderes als Elben, Zwerge etc. zu kommen, musst du deine Interpretation für die reale Welt einblenden und drüberlegen. Da ist per Standard nichts da, außerhalb des fiktiven Universums. Jeder Bezug zur realen Welt wird von dir hinzugefügt.
[1] http://verdevivoverdechiaro.blogspot.de/2008/03/tolkien-allegory-and-applicability.html
[2] http://i.imgur.com/KF0Ec.jpg
@Bob Loblaw
"[...] danach könnte man gerade bei der Verwendung von Stereotypen (Watto und JarJar Binks) von "Rassismus" sprechen."
1.) Wo findet sich Rassismus im fiktiven Universum? Also wo findet sich z.B. die These, dass Watto geldgierig ist, weil er Toydarianer ist bzw. dass alle Toydarianer geldgierig wären? Eine Aussage über einen Einzelcharakter ist keine Unterstellung für eine Gruppe.
2.) Wo findet sich die Unterstellung von biologischen Rassen im realen Universum? Für die fiktiven Kulturen wurden Elemente von realen _Kulturen_ benutzt. Akzent, Architektur etc. sind kulturelle Merkmale - keine biologischen. Wo unterstellt der Film, dass diese real existierenden Merkmale nicht von Kulturen, sondern von biolog. Rassen herrühren?
morlock Tue, 05 Feb 2013 13:19:02 -0000
Antwort löschenIn HdR ist die S/W-Malerei auch nur mangelnde Kreativität.
Schwarz=Böse, Weiß=Gut.
Rassismus wird hier sehr frei von manchen reininterpretiert und das ist Blödsinn, bzw. war unzweifelhaft nie die Absicht von Tolkien, geschweige denn unbewußt so gemacht.
Es gibt aber sehr wohl in der Realität verschiedene Menschenrassen.
Der Begriff ist obsolet und es fällt immer schwerer zu trennen, da sich Kulturen und Rassen immer stärker vermischen.
Einen Pygmäen kann man deswegen heute trotzdem noch deutlich von einem Europäer(kaukasischer Typ)unterscheiden.
Bob Loblaw Tue, 05 Feb 2013 13:28:41 -0000
Antwort löschen@reveal:
Aus dem Wiki-Artikel lese ich aber, das es beim der Begriffsdefinierung von Rassismus eben nicht nur um biologische Merkmale geht. Das wäre, soweit ich verstehe, der "klassische" Rassismus. Wiki spricht aber von verschiedenen "Rassismen" oder z.B. bei der Begriffserklärung von
„Rassendiskriminierung“ als: „jede auf der Rasse, der Hautfarbe, der Abstammung, dem nationalen Ursprung oder dem Volkstum beruhende Unterscheidung".
Auch noch aus Wiki:
"Die Konvention der Vereinten Nationen unterscheidet nicht zwischen rassischer und ethnischer Diskriminierung. Ein erweiterter Rassismusbegriff kann auch eine Vielzahl anderer Kategorien mit einbeziehen".
Es ist also nervig, jetzt ständig über die Begriffsauslegung zu diskutieren. Das kann man doch auf Wiki nachlesen. Oder Du schreibst einfach ein bisschen klarer, wo du jetzt das Problem siehst.
Ob es jetzt Rassismus im fiktiven Universum gibt ist doch egal.
Er findet (wie Du auch sagst) bei der Verknüpfung mit der realen Welt statt. Natürlich kann man sich über die Wahrheit und Stärke der Verknüpfung sicherlich streiten. Aber sobald nur ein paar Leute das so sehen, lohnt es sich (wie ich finde) darüber nachzudenken.
Und wenn bekannte rassistische Stereotypen auf die fiktiven Figuren angewendet werden, dann ist das eben ein Problem. Die Verwendung der Stereotypen sind das Problem... Im Prinzip haben sich diese ja schon verselbständigt.
Wenn man jetzt einen Trickfilm mit Insekten macht und dort eine Fliege mit einer dicken Lippe darstellt, die faul ist, in den Tag hineinlebt und zu den fleissigen Bienen immer "Massa" sagt, dann ist das rassistisch, weil die Projektion auf afroamerikanische Sklaven eben dadurch so gut funktioniert, dass diese Klischees den meisten Leuten bekannt sind.
Natürlich war dieses Klischee vor 80 Jahren viel verbreiteter und heute wäre das wohl eher eine "Gangster"-Fliege die immer Motherfucker sagt, rumballert und sexistisch ist. ;)
Das Insektenbeispiel ist jetzt nicht soo kreativ, aber mir fällt auf die Schnelle nichts besseres ein ;D
morlock Tue, 05 Feb 2013 13:54:48 -0000
Antwort löschenHmmm...
Andererseits gibt es in der Realität ja tatsächlich diese Gangsterfliege, brauchste dir nur mal eines dieser dämlichen, klischeehaften Hip Hop-Musikvideos anzuschauen.
Insofern bedienen die immer fleißig ihre eigenen Klischees.
Rassistisch wäre es, zu unterstellen, dass ALLE Schwarze so wären.
Bob Loblaw Tue, 05 Feb 2013 14:07:32 -0000
Antwort löschenDas stimmt Morlock... Die Hiphop-Klischees hatten zwar letztendlich auch etwas mit afroamerikanischer Emanzipation zu tun. Aber auf lange Sicht waren die sicherlich nicht unbedingt Vorteilhaft und zum Abbau von Vorurteilen geeignet.
Da Lobe ich mir die "Bill Cosby Show" !!! :)
Bob Loblaw Tue, 05 Feb 2013 14:25:33 -0000
Antwort löschen@morlock:
Ich habe noch eine Webseite dazu gefunden:
http://www.cambriapress.com/cambriapress.cfm?template=4&bid=500&CFID=43183819&CFTOKEN=36695283
Es geht um das Buch:
"Gangster Rap and Its Social Cost"
Der Professor im Interview behauptet noch, dass das Gangster-Klischee auch sehr stark von den Medien kreiert wurde und den Künstlern zum Teil auch aufgezwungen wurde.
Interessant.
P.S. Ich hoffe ich nerve hier nicht mit den ganzen Posts, aber bis jetzt macht es noch Spass ;)
reveal Tue, 05 Feb 2013 14:53:26 -0000
Antwort löschen@morlock
"Es gibt aber sehr wohl in der Realität verschiedene Menschenrassen."
In der (fälschlicher Weise verwendeten[1]) Bedeutung von biologischen Unterarten? Nein - die Debatte hat sich spätestens mit dem Human Genome Project erledigt[2].
Als Auszug[3]:
"DNA studies do not indicate that separate classifiable subspecies (races) exist within modern humans. While different genes for physical traits such as skin and hair color can be identified between individuals, no consistent patterns of genes across the human genome exist to distinguish one race from another. There also is no genetic basis for divisions of human ethnicity. People who have lived in the same geographic region for many generations may have some alleles in common, but no allele will be found in all members of one population and in no members of any other."
Rasse ist ein soziales Konstrukt für die Zusammenfassung einer Reihe von phänotypischen Eigenschaften - nicht gleichzusetzen mit einer biologischen Unterart. In etwa so, als würde man Zebras und Waschbären zu einer Rasse zählen, weil sie Streifen haben.
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Rasse#Biologie
[2] http://www.ornl.gov/sci/techresources/Human_Genome/home.shtml
[3] http://www.ornl.gov/sci/techresources/Human_Genome/elsi/minorities.shtml
"Einen Pygmäen kann man deswegen heute trotzdem noch deutlich von einem Europäer(kaukasischer Typ)unterscheiden."
Äußere Unterschiede sind nicht äquivalent mit Rassen - jedenfalls nicht in der Bedeutung von biolog. Unterart.
@Bob Loblaw
"„Rassendiskriminierung“ als: „jede auf der Rasse, der Hautfarbe, der Abstammung, dem nationalen Ursprung oder dem Volkstum beruhende Unterscheidung"."
1.) Rassismus ohne Rassen ist ein schwammiges Konzept, was vermieden gehört. (Dafür gibt es den Begriff Xenophobie - Rasse steht dann nicht im Fokus.) Warum sollte es vermieden werden?
Rassismus ist ein unhaltbarer und widerlegter Standpunkt in der realen Welt - im Gegensatz dazu kann ich sehr wohl eine begründete negative Meinung über bestimmte Kulturen bzw. deren Elemente haben. Das eine ist die Argumentation für biologische Vorherbestimmung und das andere eine Debatte über den Wert von Kulturelementen.
Ich kann z.B. Beschneidung von Neugeborenen für Genitalverstümmelung und damit für verwerflich halten, ohne Juden/etc. als Rasse, noch dazu als minderwertige Rasse zu sehen. Das macht mich zum Humanisten und nicht zum Rassisten.
2.) Die aufgezählten Begriffe sind Verwässerungen des klassischen Begriffes (Rasse, Hautfarbe, biolog. Abstammung -> klassisch). Wenn du den Begriff so verwenden willst, dann bist du bei allgemeiner Diskriminierung und hast den Rassismusbegriff abgeschafft.
Was schade ist, da sich die klassische Theorie schneller widerlegen lässt. Rassismus ist ein Totschlagsargument, weshalb es gerne für andere Konzepte gekapert wird. Genau wegen sowas hack ich auf den Begriffen rum.
"Die Konvention der Vereinten Nationen unterscheidet nicht zwischen rassischer und ethnischer Diskriminierung. Ein erweiterter Rassismusbegriff kann auch eine Vielzahl anderer Kategorien mit einbeziehen."
Das Wort "erweitert" sollte dir dabei ins Auge fallen. Ethnisch ist mehrdeutig: Herkunft (biolog.) und Herkunft (Nationalität, Geografisch, Kulturell). Eins davon unterstellt biologische Vorherbestimmtheit und Statik. Eins davon ist Rassismus. Zwei davon sind Diskriminierung oder Xenophobie. Eins davon ist nachgewiesen irrational. Eins davon ist es nicht zwingend.
"Ob es jetzt Rassismus im fiktiven Universum gibt ist doch egal."
Nicht, wenn du dem fiktiven Universum unterstellen willst, dass es rassistische Aussagen über das reale Universum trifft.
"Aber sobald nur ein paar Leute das so sehen, lohnt es sich (wie ich finde) darüber nachzudenken."
Darüber nachzudenken ist etwas anderes als die Macher als Rassisten zu bezeichnen.
"Und wenn bekannte rassistische Stereotypen auf die fiktiven Figuren angewendet werden, dann ist das eben ein Problem."
Ich hab nirgends geschrieben, dass es kein Problem ist. Aber die Verwendung von Stereotypen ist nicht das gleiche wie Rassismus.
Bob Loblaw Tue, 05 Feb 2013 15:14:26 -0000
Antwort löschen"Was schade ist, da sich die klassische Theorie schneller widerlegen lässt. "
Dann ist es halt schade. ;)
Schade finde ich, wenn spannende Themen sich in Haarspaltereien und Begriffsdefinitionen auflösen.
"Nicht, wenn du dem fiktiven Universum unterstellen willst, dass es rassistische Aussagen über das reale Universum trifft."
Ich denke nicht, dass es rassistische Aussagen trifft. Ich denke, dass es rassistiche Aussagen aus dem realen Universum abbildet.
"Darüber nachzudenken ist etwas anderes als die Macher als Rassisten zu bezeichnen."
Ich bezeichne die Macher nicht als Rassisten (zumindest unterstelle ich ihnen nicht diese Absicht), sondern halte deren Produkt und dessen Wirkung für rassistisch.
reveal Tue, 05 Feb 2013 16:07:02 -0000
Antwort löschen@Bob Loblaw
Der einzige Punkt, den ich noch auszusetzen hab:
"[...] sondern halte deren Produkt und dessen Wirkung für rassistisch."
Das Werk ist nicht rassistisch, sondern deine Interpretation, also das Werk mit den von dir draufgezogenen Parallelen zur realen Welt. Nimm die Parallelen weg (wie im Kopf von jemandem, der die Stereotypen nicht kennt oder nicht verallgemeinert) und der Vorwurf ist nichtig. Das Werk ist getrennt von der Interpretation - jedenfalls bei fiktiven Universen.
Bob Loblaw Tue, 05 Feb 2013 16:50:10 -0000
Antwort löschenAber wenn ich davon Ausgehe, dass ähnliche Interpretation von vielen Leuten gemacht werden, dann mache ich dem Werk auch diesen Vorwurf.
Ich würde den Machern in vielen Fällen sogar vorwerfen, dass sie eigentlich wissen sollten, dass die Gefahr einer solchen Interpretation besteht und in solchen Fällen mehr Fingerspitzengefühl zeigen könnten.
Ich denke auch, dass viele Interpretation unterbewusst ablaufen. Deshalb nehme ich ja auch die Kritik anderer Leute Ernst, die jetzt einen Film/Produkt rassistisch interpretieren, während mir da überhaupt nichts auffällt. Es kann ja sein, dass der Film unterbewusst trotzdem irgendwelche Vorurteile in mir erzeugt oder bestätigt.
Bei Star Wars ist das wohl nicht so problematisch, da das ja meistens von Kindern geschaut wird, die mit den gezeigten antisemitischen und Sklavenklischees natürlich nicht so vertraut sind.
Bei dem Lego-Jabba-Palast ist das schon schwieriger, da die Kinder dort evtl. zunächst den Architekturstil mit "böse" assoziieren, obwohl sie ihn gar nicht kennen. Das brennt sich dann in deren Kopf ein. Und später, wenn sie entsprechend ähnliche orientalische Gebäude im TV sehen, die sie mit dem Spielzeug in Verbindung bringen, assoziieren sie die ganze Kultur unterbewusst ebenfalls mit "böse". So könnte das laufen.... Und das ist es wohl auch, was die Türkische Gemeinde stört.
Nochmal zur Rassismusdefinition. Es wäre sicherlich richtig, das Wort im Zusammenhang mit Ethnischen Gruppen ganz zu verbieten, da es ja selbst den Begriff "Rasse" enthält, und es gar keine Menschen"rassen" gibt. Im Prinzip ist das Wort selbst ja schon rassistisch.
Andererseits tendiere ich dennoch dazu, das Wort weiter zu benutzen, da es sich auch im erweiterten Zusammenhang einfach so eingebürgert hat.
morlock Tue, 05 Feb 2013 19:09:47 -0000
Antwort löschen"Rasse ist ein soziales Konstrukt für die Zusammenfassung einer Reihe von phänotypischen Eigenschaften - nicht gleichzusetzen mit einer biologischen Unterart."
Beim Human Genome Project ging es darum, das menschliche Erbgut restlos zu entschlüsseln.
Das hat jetzt nicht direkt damit zu tun, dass man durchaus genetische Unterschiede, bzw. eindeutige Merkmale verschiedener Menschentypen oder Ethnien mit DNA-Tests feststellen kann.
Das findet auch erfolgreich in der Kriminologie Verwendung. Zuletzt konnte man alleine durch Haarproben die ethnische Zugehörigkeit des Kofferbombers vom Bonner Hbf feststellen. Es ist also keine bloße Hypothese sondern zweifelsfrei evident und empirisch nachprüfbar.
Der Vergleich von Waschbären mit Zebras ist völliger Quatsch.
Das sind völlig verschiedene Tierordnungen, stammen nicht mal aus der gleichen Familie. Die Streifenhyäne zB ist eine Art aus der Familie der Hyänen, weil sie sich eben durch Streifen(und durch ihren Körperbau) von anderen deutlich unterscheidet.
Unterarten zu unterscheiden ist für Biologen manchmal nicht so ganz einfach, weil man es mit Vertretern der gleichen Art zu tun hat, die Unterschiede also sehr gering sind.
Die Begriffe Unterart und Rasse meinen so ziemlich dasselbe.
Es gibt also Menschenrassen, weil die Merkmale und Unterschiede gerade groß genug sind, um sie zweifelsfrei bestimmen zu können.
Ein eindeutig rassistischer Film ist der Propagandastreifen Der ewige Jude.
Hier wird auf krass pseudowissenschaftliche und verhetzende Weise versucht, die jüdische Rasse(wenn man denn von dieser überhaupt sprechen kann. Bin kein Genetiker, aber eine Trennung zwischen dem kaukasischen Typus und einem semitischen stelle ich mir schwierig vor, weil schon lange in Mitteleuropa ein starke Vermischung stattfindet. Trotzdem würde ich den Begriff nicht gänzlich ablehnen, auch wenn er hässlich klingt.) als krankhaft und minderwertig darzustellen.
Bestimmte äußerliche Merkmale werden oft mit kulturellen in Verbindung gebracht und das meist zu Recht.
In vielen Klischees steckt halt auch ein Fünkchen Wahrheit.
Rassismus heißt für mich, bestimmte Ethnien pauschal herabzuwürdigen. Bei Episode I kann ich das ausschließen. Zumindest wäre der Film dann nicht konsequent. Im Film sieht man auch einen echten Schwarzen, der Amidala beschützt und in keinster Weise irgendwelchen rassistischen, negativen Klischees entspricht.
Bob Loblaw Tue, 05 Feb 2013 20:00:30 -0000
Antwort löschen@morlock:
Der Schwarze als Bodyguard und Beschützer seiner weissen Herrin wäre ja auch ein rassistisches Klischee ;)
Hier übrigens noch eine weiter Kritik meines Lieblingskritikers (er benutzt übrigens sehr oft den Begriff "racist" und irgendwie interessiere ich mich auch durch seine Kritiken für das Thema).
In dieser Kritik behauptet er, der Film "Precious" (hat einen afroamerikanishen Regisseur und wurde von Ophrah Winfrey produziert) wäre "full of brazenly racist clichés":
http://nypress.com/pride-precious/
reveal Tue, 05 Feb 2013 21:12:32 -0000
Antwort löschen@Bob Loblaw
"Ich würde den Machern in vielen Fällen sogar vorwerfen, dass sie eigentlich wissen sollten, dass die Gefahr einer solchen Interpretation besteht und in solchen Fällen mehr Fingerspitzengefühl zeigen könnten."
Der Vorwurf ist auch ok und was anderes als das Werk als rassistisch zu bezeichnen.
"Ich denke auch, dass viele Interpretation unterbewusst ablaufen. Deshalb nehme ich ja auch die Kritik anderer Leute Ernst, die jetzt einen Film/Produkt rassistisch interpretieren, während mir da überhaupt nichts auffällt."
Ja, das klingt toll. Es wird problematisch, wenn du die Arbeitsthese von meinem vorherigen Post hinzunimmst: Für jedes Werk findet sich mindestens ein Mensch, der etwas hineininterpretiert, was ihm aufstößt. Was genau heißt "ernst nehmen" dann bzw. was sind die Konsequenzen von den Vorwürfen, dass eine solche Interpretation existiert? Hier soll z.B. ein Spielzeug abgeändert oder vom Markt genommen werden.
"Es kann ja sein, dass der Film unterbewusst trotzdem irgendwelche Vorurteile in mir erzeugt oder bestätigt."
Inwiefern ist das Medium dafür verantwortlich, wenn der Zuschauer Parallelen zur realen Welt zieht? Kann sein, dass der "Fänger im Roggen" Menschen unterbewusst zu Attentaten aufstachelt[1] - oder es kann sein, dass Menschen bereits vorhandene Vorurteile und Denkweisen auf das Medium projezieren.
Wenn du die erste These vertrittst, dann definier die Konsequenzen (in der Regel eine Form der Zensur) und bedenke dabei, dass Harry Potter als satanistisch gilt[2], dass Merida aus Brave möglicherweise lesbisch ist[3], dass Princess and the Frog rassistisch ist, weil der Prinz nicht schwarz ist[4] und dass Firefly scheinbar misogynistischer Müll ist[5].
Spätestens seit dem letzten genannten Essay nehm ich Interpretationen nicht mehr "ernst". Es gibt im Englischen den schönen Unterschied zwischen offensive und offended. (Just, because you are offended by something does not mean that it is offensive.)
"Bei dem Lego-Jabba-Palast ist das schon schwieriger, da die Kinder dort evtl. zunächst den Architekturstil mit "böse" assoziieren, obwohl sie ihn gar nicht kennen. Das brennt sich dann in deren Kopf ein."
Shredder in den Turtles trägt lila. Die Kinder der neunziger werden evtl. lila tragende Menschen mit "böse" assoziieren... Und vorausgesetzt, sie gelangen ins Erwachsenenalter, ohne eines besseren belehrt zu werden - scheinbar leben sie in einer Eltern/Lehrer-freien Blase, brennt sich das dann in ihre Köpfe. Die Kinder, die Harry Potter gesehen haben, glauben im Erwachsenenalter dann auch, dass Männer mit Bärten mächtige Zauberer sind.
Davon ab - Architekturstil bei LEGO? Welches Banausenkind baut denn nur nach Anleitung und lässt dann alles so?
"So könnte das laufen..."
Meh.
"Im Prinzip ist das Wort selbst ja schon rassistisch."
Äh nein. Es bezeichnet eine These, die biologische Rassen unterstellt. Nur, weil die These in der realen Welt Bullshit ist, heißt das nicht, dass das Wort seinen Sinn verliert. Auch falsche Thesen, brauchen einen Namen. (Außerdem kann ich mir ein fiktives Universum ausdenken, wo die These gilt.)
"Andererseits tendiere ich dennoch dazu, das Wort weiter zu benutzen, da es sich auch im erweiterten Zusammenhang einfach so eingebürgert hat."
Ja, nur bitte zwischen dem klassischen Begriff und der Erweiterung trennen. Aktuell gibt es genügend Anlass, gewisse Kulturelemente zu kritisieren und die Verwässerung ist nicht hilfreich bzw. es nervt, wenn man jede Debatte erst damit beginnen muss, zu erklären, warum die Kritik nicht das gleiche wie Rassismus ist.
[1] https://en.wikipedia.org/wiki/The_Catcher_in_the_Rye#Controversy
[2] http://www.jesus-is-savior.com/False%20Religions/Wicca%20&%20Witchcraft/harry_potter_is_of_the_devil.htm
[3] http://popwatch.ew.com/2012/06/24/pixar-brave-gay-merida/
[4] http://blog.moviefone.com/2009/09/24/princess-and-the-frog-controversy/
[5] http://galleyslaves.blogspot.de/2008/03/joss-whedon-sexist-monster.html
@morlock
"Das hat jetzt nicht direkt damit zu tun, dass man durchaus genetische Unterschiede, bzw. eindeutige Merkmale verschiedener Menschentypen oder Ethnien mit DNA-Tests feststellen kann."
Rasse in der Bedeutung von Unterart ist biologisch definiert und würden Unterarten für Menschen existieren, dann ließe sich das im menschlichen Genom feststellen. (Wo denn sonst?) Eine Sammlung von phänotypischen Eigenschaften ist nicht gleichbedeutend mit einer Unterart. Unterschiede sind nicht gleichbedeutend mit einer Unterart.
Ein Waschbär und Zebra haben beide Streifen. Ein Pferd dagegen nicht. Rasse ist ein soziales Konstrukt. Es existieren KEINE Unterarten von Menschen. Ich verweis hier nochmal auf den zitierten Absatz des Human Genome Project und werd das nicht weiter diskutieren. Da gibt es keine Diskussion.
"Das findet auch erfolgreich in der Kriminologie Verwendung. Zuletzt konnte man alleine durch Haarproben die ethnische Zugehörigkeit des Kofferbombers vom Bonner Hbf feststellen."
Wdh.: Eine Sammlung phänotypischer Eigenschaften (Rasse) ist nicht das gleiche wie eine biologische Unterart, fälschlicher Weise oft genannt Rasse.
"Der Vergleich von Waschbären mit Zebras ist völliger Quatsch."
Gut, dann sind wir uns einig, dass Rassen (Sammlung phänotypischer Eigenschaften - in der Analogie Streifen) ein sinnloses Konstrukt sind. Echte Unterarten existieren nicht, ich verweise nochmal auf den zitierten Absatz.
"Die Begriffe Unterart und Rasse meinen so ziemlich dasselbe."
Nein. Rasse wird oft fälschlicher Weise dafür verwendet, siehe oben angegebene Quelle. Unterart ist definiert. Rasse bezieht sich auf die Korrelation zu phänotypischen Eigenschaften und unterstellt, dass diese mit Unterarten übereinstimmen würden - was sie nicht tun.
"Bestimmte äußerliche Merkmale werden oft mit kulturellen in Verbindung gebracht und das meist zu Recht."
...in einer Welt ohne E/Immigration vielleicht?
FlintPaper Wed, 06 Feb 2013 01:52:39 -0000
Antwort löschenPuh ganz schön hart.... um für mich zum Ende zu kommen: Ich wollte ja nur einräumen, dass ich durchaus einsehe, warum man die Rassismus-Vorwürfe hier und da bringt. Ich selbst würde sie nie bringen. Ich finde ja sogar Harry Brown gut oder Zulu XD.
Viel wichtiger aber: Wer behauptet, dass der frz. Akzent nur in der Synchro ist? Ich habe die Synchro nämlich nie gesehen und kenne den Akzent eben nur aus der O-Ton Fassung :D...
Bob Loblaw Wed, 06 Feb 2013 09:21:38 -0000
Antwort löschenDie Konsequenzen... naja, wenn mich die Meinung/Kritik anderer vollkommen überzeugen würde, dann würde ich mir evtl. das Produkt nicht kaufen oder den Film nicht ansehen.
Normalerweise denke ich eher "Oho!" und versuche mir den Kritikpunkt zu merken. Wenn ich z.B. in einer Kritik lese, "The Devil wears Prada" projeziert unterschwellig ein schlechtes Frauenbild und warum das so ist, dann verarbeite ich den Film eben in dieser Hinsicht anders. Ansonsten hätte ich evtl. das im Film projezierte Frauenbild übernommen.
Für die Macher wäre es, wenn sie die Kritik ernst nehmen, ein Grund bei ihren nächsten Projekten mehr über die Sache nachzudenken.
Vom Markt nehmen oder zensieren würde ich nur in extremen Fällen.
Solche Vorwürfe sind für mich ja sozusagen eine "Kritik". Auch eine gute Filmkritik sollte sich ja mit solchen Themen auseinandersetzen.
Und für mich ist der Sinn einer solchen Kritik sowohl die Konsumenten, als auch die Produzenten ein anderes Bewusstsein für bestimmte Themen zu entwickeln.
Bob Loblaw Wed, 06 Feb 2013 09:30:41 -0000
Antwort löschenP.S. ... und obwohl ich die Vorwürfe ernst nehme, bin ich immer noch Fan von JarJar Binks und Watto. :)
morlock Wed, 06 Feb 2013 11:49:03 -0000
Antwort löschenAlso ehrlich, wie kann man JarJar mögen?^^
Der Schwarze ist glaube ich kein Bodyguard, sondern bekleidet ein höheres Amt, ein General oder sowas.
@reveal
No offense, aber du hast nicht einmal die Grundlagen der Abstammungslehre verstanden.
Um Unterschiede festzustellen oder zB Gentests durchzuführen, muss man nicht den Code komplett entschlüsselt haben.
Deswegen hat das HGP damit jetzt nicht viel zu tun.
Ich will mal an einem Beispiel erklären worum es bei dem Begriff Rasse/Unterart geht.
In der Zoologie definiert man nach der lateinischen Nomenklatur Gattung und Art.
Am Beispiel eines Tigers wäre das die Bezeichnung Panthera(Gattung Großkatzen)Tigris(Art). Jetzt gibt es aber nicht nur eine Art von Tigern sondern Unterarten, zB Sibirscher Tiger oder Sumatra-Tiger(Panthera Tigris Sumatrae).
Äußerlich sind die von einem Laien kaum zu unterscheiden, außer dass der Sumatratiger als Anpassung an seine knappen Lebensraum(Insel)kleiner ist.
Oder anderes Beispiel Wölfe. Ein arktischer Wolf unterscheidet sich im Prinzip nur durch die Farbe des Felles als Anpassung an seinen Lebensraum vom europäischen oder amerikanischen Wolf.
Das läßt sich 1:1 auf den Menschen übertragen.
Steppenbewohner wie die Massai sind hochgewachsen und schlank und Waldbewohner wie Pygmäen oder Yanomami-Indianer klein.
Begriffe wie Rasse werden auf den Menschen normalerweise aus Gründen der politischen Korrektness nicht angewandt. Zum einen, weil der Begriff aus der Tierzucht stammt und deswegen nicht angemessen scheint und zum anderen, weil der Begriff an die pseudowissenschaftliche, vorbelastete Rassenlehre der Nazizeit erinnert.
M.W. existiert heute eine ähnliche Forschung gar nicht mehr oder nur bedingt(Anthropologie ist wohl was ähnliches), aber theoretisch ist die Einteilung von Menschen in Unterarten oder Rassen objektiv und nüchtern betrachtet leicht möglich.
WENN sich die Menschheit im Zuge der Globalisierung komplett durchmischt haben sollte, wird es nicht mehr so leicht möglich sein, zu differenzieren, aber heute sind wir noch weit davon entfernt.
Bob Loblaw Wed, 06 Feb 2013 12:02:51 -0000
Antwort löschen@reveal: Noch etwas:
"oder es kann sein, dass Menschen bereits vorhandene Vorurteile und Denkweisen auf das Medium projezieren."
Aber der grosse Teil der vorhandene Vorurteile und Denkweisen kommt doch eben von den Medien.
@Flint:
Das mit den Akzenten kann man hier nachlesen:
http://starwars.wikia.com/wiki/Neimoidian
reveal Wed, 06 Feb 2013 13:29:43 -0000
Antwort löschen@morlock
"No offense, aber du hast nicht einmal die Grundlagen der Abstammungslehre verstanden."
Das wäre irgendwie traurig, wo ich mir z.B. in den letzten Monaten extra die Zeit genommen habe, On the Origin of Species und The Selfish Gene zu lesen.
Wenn du the Origin of Species mal zur Hand nimmst, fällt dir auf, dass Darwin (der noch keine Ahnung von DNA hatte) mehr als die Hälfte jedes Kapitels damit verbringt, den Unterschied zwischen Variation und Unterart einzuhämmern.
1 von 18 Männern haben eine überzählige Brustwarze[1] - das ist ein genetischer Unterschied, eine Variation und macht sie nicht zu einer neuen Unterart. Das gleiche gilt für die Zusammenfassung anderer phänotypischer Eigenschaften - z.B. dem Konstrukt Rasse.
"Deswegen hat das HGP damit jetzt nicht viel zu tun."
Der Begriff Unterart bezeichnet keine "Unterschiede". Unterschiede sind Varietät. Unterart ist eine Stufe höher als die Varietät angesiedelt[2] Der Begriff Rasse unterstellt den Zusammenhang von einer Reihe phänotypischer Eigenschaften mit biologischen Unterarten. Jetzt lies dir nochmal durch, was das Human Genome Project dazu zu sagen hat[3]:
"DNA studies do not indicate that separate classifiable subspecies (races) exist within modern humans. While different genes for physical traits such as skin and hair color can be identified between individuals, no consistent patterns of genes across the human genome exist to distinguish one race from another. There also is no genetic basis for divisions of human ethnicity. People who have lived in the same geographic region for many generations may have some alleles in common, but no allele will be found in all members of one population and in no members of any other."
Es existieren keine Unterarten - wenn du jemanden kennst, der sich mehr mit dem menschlichen Genom beschäftigt hat und da Unterarten identifizieren konnte, bin ich ganz Ohr. Wenn sich die biologischen "Rassen" nicht mit der DNA des Menschen rechtfertigen lassen, wird es nunmal ziemlich dünn für den "biologisch"-Teil.
Was existiert, ist Varietät. Varietät ist nicht das gleiche wie Unterart. Varietät ist nicht das gleiche wie eine "Rasse". In dem zitierten Absatz findet sich sogar die Definition für den Unterschied. Wenn du also meinem bescheidenen Verständnis der Abstammunslehre nicht vertraust, dann nimm dir doch das Verständnis der Biologen und Genetiker vom Human Genome Project zu Herzen. "No offense", aber deren Verständnis mess ich mehr Autorität bei als deinem.
"Äußerlich sind die von einem Laien kaum zu unterscheiden[...]"
Wie gut, dass man sich deshalb das Genom zur Klassifizierung ansieht und doppelt gut, dass ich mich auf Experten referenziere.
"Das läßt sich 1:1 auf den Menschen übertragen."
Ich hab dir die Quelle angegeben, dass es nicht so ist. Du bist herausgefordert, eine Quelle zu finden, die etwas anderes behauptet und die mehr Autorität besitzt als die Wissenschaftler, die sich intensiv mit dem Genom des modernen Menschen beschäftigt haben und denen ein riesiger Datensatz zur Analyse vorliegt.
"Steppenbewohner wie die Massai sind hochgewachsen und schlank und Waldbewohner wie Pygmäen oder Yanomami-Indianer klein."
Wahllose Zusammenfassung von Phänotypen. Wieder einmal nicht das gleiche wie eine Unterart und nachweislich nicht damit in Korrelation.
"Begriffe wie Rasse werden auf den Menschen normalerweise aus Gründen der politischen Korrektness nicht angewandt."
Ein Konzept kann politisch inkorrekt UND falsch sein. Rasse ist ein tolles Beispiel.
"[...] aber theoretisch ist die Einteilung von Menschen in Unterarten oder Rassen objektiv und nüchtern betrachtet leicht möglich."
Es ist leicht möglich, Menschen an Hand von zusammengefassten phänotypischen Eigenschaften zu klassifizieren, jup, z.B. die Drittnippler[1]. Das ist damit immer noch keine Unterart und erst recht kein sinnvolles Konzept.
"WENN sich die Menschheit im Zuge der Globalisierung komplett durchmischt haben sollte, wird es nicht mehr so leicht möglich sein, zu differenzieren, aber heute sind wir noch weit davon entfernt."
Es existieren schon heute keine Unterarten. Varietäten werden nicht verschwinden. Das solltest du als Experte der Abstammungsforschung wissen.
Bei weiteren Fragen steh ich nicht mehr zur Verfügung. Nimm dir ein Buch - ich empfehle Darwin für den Anfang. Dawkins und Gould für die moderne Auffassung. Druck dir von mir aus auch den zitierten Absatz des Human Genome Project aus und lies ihn dir durch, bis es einsickert. Mir egal, have a nice day und Lebwohl.
[1] https://en.wikipedia.org/wiki/Supernumerary_nipple
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Unterart
[3] http://www.ornl.gov/sci/techresources/Human_Genome/elsi/minorities.shtml
@Bob Loblaw
"Aber der grosse Teil der vorhandene Vorurteile und Denkweisen kommt doch eben von den Medien."
[citation needed] ;)
Was war nochmal vor dem TV, Radio, Büchern etc.? Wenn du was findest, bist du ein Stück schlauer. Ich klink mich aus dem Thread hier aus. Cya
Bob Loblaw Wed, 06 Feb 2013 16:16:23 -0000
Antwort löschen"Was war nochmal vor dem TV, Radio, Büchern etc.?"
Höhlenmalerei ??!??
morlock Fri, 08 Feb 2013 11:14:47 -0000
Antwort löschenEin paar Denkanstöße:
Die genetischen Unterschiede einer ethnischen Gruppe(oder "Rasse") können zu einer anderen geringer sein, als innerhalb der eigenen. Dazu muss man aber erst mal genau definieren, um WELCHE genetischen Unterschiede es sich handelt.
Diese sind zunächst nicht von Belang, um Menschen einer bestimmten Ethnie anhand ihrer typischen genetischen Merkmale(Marker) zuordnen zu können. Jüdische Genetiker bieten Tests an, um feststellen zu lassen, ob jemand jüdische Vorfahren hat.
Es existiert eine DNA-Datenbank, die von Kriminologen und Ahnenforschern auf der ganzen Welt genutzt wird. Lutz Roewer(Mediziner der Berliner Charite´) hat entdeckt, dass das männliche Y-Chromosom ein bestimmtes Muster aufweist, das die genaue Bestimmung der ethnischen Herkunft zuläßt.
Volksgruppen lassen sich also eindeutig typisieren.
Oder mit anderen Worten: Das ist der unumstößliche Beweis, dass es "Menschenrassen" gibt.
Wer Probleme mit dem Begriff Rasse hat, kann ja auch Unterart oder ethnische Gruppe sagen. Verschiedene Völker waren durch geographische Gegebenheiten teilweise jahrtausende lang voneinander getrennt. Der Genaustausch wurde dadurch vermindert und es kommt zu einer verstärkten Herausbilung phänotypischer Eigenschaften, die an die Nachkommen vererbt werden.
Auf diese Weise entstehen neue Unterarten. Ist genau wie im Tierreich, wo es in der freien Natur auch keine "reinrassigen" Unterarten gibt, da sich durch Wanderungen(zB bedingt durch Klimaänderungen)auch leichte Vermischungen innerhalb der Unterarten ergeben können. Genaue Klassifizierungen sind trotzdem möglich, weil bestimmte Merkmale dominieren. Der Wolf unterscheidet sich nur um 0,2% genetisch vom Haushund(Canis Lupus Familiaris). Die genetischen Unterschiede der Hunderassen untereinander sind dementsprechend noch viel geringer und vergleichbar mit den phänotypischen Unterschieden bei ethnischen Gruppen. Jedes Kind kann einen Europäer von einem Asiaten oder Afrikaner auf den ersten Blick unterscheiden. Wenn ich morgens die Zeitung aufschlage, kann ich zuverlässig auf den ersten Blick ein Bild eines Afrikaners von dem eines Europäers unterscheiden.
Aus ein und denselben Gründen, wie man Rauhaardackeln von Schäferhunden unterscheidet(mit dem Unterschied, dass die phänotypischen Unterschiede beim Hund durch gezielte Zucht und beim Menschen durch geographische Isolation entstanden sind).
Eine grobe Einteilung in mind. 3 Grundrassen wie Kaukasier, Negride und Mongolide drängt sich daher förmlich auf. Natürlich reicht das nicht(es gibt noch viel feinere Unterteilungen), aber dafür gibt es ja die Gentechnik und die Grundrassen kann jeder Laie ohne komplizierte Genanalysen unterscheiden.
Manche sehen aber den Wald vor lauter Bäumen nicht.^^
Die ganze Systematik in der Biologie hat den Zweck, Klassifizierungen vorzunehmen, also zB Familien, Gattungen, Arten und Unterarten(oder eben "Rassen", quasi Unterarten von Unterarten)zu bestimmen. Lassen sich eindeutige Muster identifizieren, kann man wissenschaftlich korrekte Einteilungen vornehmen.
gabriel.rost.77 Sat, 02 Feb 2013 20:42:28 -0000
Kommentar löschenKann dem Artikel nur zustimmen. Vor allem wundert es mich auch, warum die sich erst jetzt darüber aufregen, wenn es doch die Filme schon viel länger gibt.
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gabriel.rost.77 Sat, 02 Feb 2013 21:10:46 -0000
Antwort löschenMit "die" meine ich übrigens auch nur die Türkische Kulturgemeinde in Österreich. Nicht dass hier jemand denkt, ich würde auch verallgemeinern.
Jede Religion spaltet sich schließlich in gemäßigte und radikale auf. Mit radikalen Christen, die meinen, Harry Potter wäre satanistisch, bin ich auch schon in Kontakt gekommen (wenn auch nicht persönlich, sondern nur im Netz).
Matthias Klauß Sat, 02 Feb 2013 20:23:37 -0000
Kommentar löschenJeder der Assassins Creed Revelations gespielt hat weis, dass die hagia Sophia so nicht aussieht :D
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Theseus29 Sat, 02 Feb 2013 21:59:16 -0000
Antwort löschenDa das auch jeder wissen sollte der schon mal in Istanbul war, finde ich den Vergleich der türkischen Kulturgemeinde in Österreich schon bedenklich.^^
MovieMonster Sat, 02 Feb 2013 18:55:56 -0000
Kommentar löschenSind die doch alle selbst schuld... was bauen die auch ne Moschee, die aussieht wie Jabba's Palast?
Ne, jetzt mal im Ernst: So ein Humbug!
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ezemeze Sat, 02 Feb 2013 18:51:11 -0000
Kommentar löschenDas Production Design oder die Designlinie von StarWars ist nunmal fast 30 Jahre alt und sich an Kulturen, die aus dem Wüstenraum kommen ispirieren hat lassen ist nichts verwerfliches. Das Design stammt stammt aus einer Zeit, in der Westen nicht so extrem antimuslimisch und islamophob war wie z.B. in den letzten 10 Jahren. Dass einige Sprecher einer muslimischen Kulturgemeinde sich und ihren Glauben angegriffen fühlen ist doch nur ein weiterer Indikator dafür, dass bei vielen Muslimen in Europa die Nerven blank liegen, deshalb diese Hypersensiblisierung und Überreaktion. Immer nur auf den kleinen Prozentsatz von radikalen Gewaltbereiten Islamisten reduziert zu werden, da hat der Großteil der gemäßigten Muslime keinen Bock mehr drauf, genauso wenig wie wenn man als Christ mit nur mit durchgeknallten fundamentalistischen Seitenströmen gleichgesetzt wird. Europa hat eine Judeo-Christlich-Muslimische Geschichte und Tradition und das seit Jahrhunderten.
Hagen Rether bringt es auf den Punkt:
http://www.dailymotion.com/video/x5dfgf_youtube-2008-hagen-rether-islam-in_news
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electricexa Sat, 02 Feb 2013 20:05:11 -0000
Antwort löschenSuper der Hagen. Geiler Auftritt...kann ich mir immer wieder angucken! :)
Shio Sat, 02 Feb 2013 18:39:59 -0000
Kommentar löschenÜberinterpretation lässt grüßen. Das gewisse Kulturen intolerant und überempfindlich sind wissen wir doch alle. Ich nenn das ganz gern "geistiges Mittelalter". ;)
Was mir durch den Kopf ging als ich das Bild gesehen habe, ohne den Wörtern Beachtung zu schenken, war: Das ist LEGO heute? Ich musste früher selber mehr basteln. Wo bleibt da die Kreativität? ^^
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Sebastian Shinoda Sat, 02 Feb 2013 18:05:07 -0000
Kommentar löschenDarth Vader als Schurke ist komplett schwarz ... wohl gleich ein weiterer Rassismus-Vorwurf bzgl. allen schwarzen Menschen dieser Welt!
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Bob Loblaw Sat, 02 Feb 2013 18:20:59 -0000
Antwort löschenIch glaube, diese Vorwürfe gab es damals tatsächlich :)
HulktopF Mon, 04 Feb 2013 19:29:35 -0000
Antwort löschennope darth vader wurde von der gestapo ,der ss inspiriert.
electricexa Sat, 02 Feb 2013 18:02:58 -0000
Kommentar löschenFür mich ist das nur Teil einer gut organisierten und geplanten anti-islamistischen Propagandahetze seitens des westliches Großkapitals um ein einheitliches Feindbild zu schaffen und damit die Aufmerksamkeit des Pöbels bewusst weg von den wahren Problemen der Gesellschaft zu lenken.
Als ob die türkische Kulturgemeinschaft Österreich nicht besseres zu tun hätte als sich mit Legospielzeug zu befassen. Und als ob deutsche Medien nichts wichtigeres zu berichten hätte als worüber sich irgend ne Kutlurgemeinschaft in irgend so nem unwichtigen Land grad aufregt.
Und dann wird sofort wieder die böse Islamkeule geschwungen. Gefahr durch den Islam für unsere westliche Gesellschaft. Wir dürfen uns das nicht gefallen lassen. buhuhuhuuuuu
Wenn bekommen doch schon schweißperlen auf der Stirn wenn wir heutzutage nen bärtigen Mullah mit ner Aktentasche in der Straßenbahn sehen.
In Deutschland sterben im Jahr ca. 5000 Menschen durch Verkehrsunfälle. Ca. 6000 durch Unfälle im Haushalt. 140 000 Tote im Jahr durch Rauchen und 74 000 Menschen durch Alkohol. Rund 75 000 Todesfälle durch Übergewicht.
Aber keiner schreit nach dem terroristischen Benzfahrer, dem radikalen Gasofen oder den modenden Doppelwhoppern vom Burgerbinladen.
Und wie viele Tote gibt es in deutschland pro jahr durch islamistische Terroranschläge? Hmmm...obwohl das Thema ständig in den Medien ist gab es glaub ich noch keinen oder?! Übrigens gibt es seit 1990 schon 182 Todesopfer in Deutschland durch rechten Terror.
Versteht mich nicht falsch Leute...ich bin kein freund von Religionen und ich möchte den Islam nicht verteidigen. Ich denke schlicht und einfach dass ihr alle (mal 10% hier ausgenommen) blöd seid. In dem Sinne....schönen Abend noch!
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morlock Sat, 02 Feb 2013 18:08:16 -0000
Antwort löschenDie brauchen keine Bomben um Deutschland zu erobern.
electricexa Sat, 02 Feb 2013 18:18:38 -0000
Antwort löschenhaha...genau die Moslems sind in wirklichkeit die Borg. Die assimilieren uns indem sie unsere deutschen Frauen heiraten! :D
WhityWeissmann Sat, 02 Feb 2013 19:06:30 -0000
Antwort löschen@electricexa: Bei allem Respekt und aller Sympathie für dich und deine Standpunkte, aber diese Vergleiche hinken..
WhityWeissmann Sat, 02 Feb 2013 19:07:11 -0000
Antwort löschenUnd das mit der eingefädelten Hetze des Großkapitals klingt auch recht gewagt.
SaschaSheva Sat, 02 Feb 2013 19:36:04 -0000
Antwort löschenSehr gut auf den Punkt gebracht! Kann man aber erst verstehen, wenn man sich mit dem Thema befasst hat.
Deshalb werden nur 10% dir zustimmen, die restlichen 90% mit einem Finger auf dich zeigen und dich für einen Vollidioten halten.
Aber wie heißt es so schön: Wer mit einem Finger auf andere zeigt, zeigt mit drei auf sich selber.
electricexa Sat, 02 Feb 2013 20:00:56 -0000
Antwort löschenWieso hinken die Vergleiche? Wäre nett ne Begründung für deine Aussage zu bekommen.
Ich denke nicht dass die Hinken, weil die Gefahr für Leib und Seele von den Angesprochenen Punkten viel Größer ist als Opfer des Islams zu werden. Oder des islamistischen Terrors.
Ich sag nicht dass wir mehr Angst vor den anderen Punkten haben sollen, sondern weniger Angst vor eben diesem Terror.
Und woher kommt die Angst? Wenn man Spiegel, Fokus, etc. ließt dann weiß man sehr wohl woher diese Angst kommt.
Die Medien machen sie.
Und wer hat die Medien in der Hand?
Jetzt bitte nicht das Ammenmärchen von freien Medien! ;)
Und wenn man die Mühle jetzt weiter Mahlen lässt kommt die Frage auf, wer könnte Interesse an dieser geschürten Angst haben?
Kleines Gedankenbeispiel...Afganistan:
Allein dieses Jahr kostet den deutschen Steuerzahler der Millitäreinsatz in Afganistan 1,5 Milliarden Euro. Wir sind jetzt seit 2002 da unten? Rechne mal hoch wie viel Geld bis dato nur von uns in die deutsche Waffenindustrie geflossen ist! Und wen das reich gemacht hat?
Und wie ist dieser Millitäreinsatz zu legitimieren? Demokratisierung durch Waffengewalt? Hat ja gut geklappt bis jetzt! :D
Ein deutscher Verteidigungsminister sagte einst "Wir verteidigen unsere Freiheit am Hindukush!" ...einer der dümmsten aussagen ever!
WhityWeissmann Sat, 02 Feb 2013 20:21:05 -0000
Antwort löschenDas mag schon sein, aber die von dir angesprochenen Gefahren setzt man sich bewusst aus, da sinkt die Angst per se. Islamistischem (und anders geartetem Terror gleichermaßen) kann man sich nur schwerlich freiwillig und bewusst aussetzen.
Ich glaube, Spiegel, Focus etc, wollen in erster Linie keine Angst schüren, sondern sind selber höchst verunsichert, was diese Thematik und die Berichterstattung angeht. Den Spiegel halte ich nach wie vor für ein äußerst kompetentes und seriöses Nachrichtenmedium. Und das mit den "Wer hat die Medien in der Hand?" sollte in einer ernsthaft geführten Diskussion nicht stattfinden, sonst können wir gleich anfangen, über den angeblich umstrittenen Wahrheitsgehalt von Mondlandung, 9/11 und Bielefeld zu diskutieren.
Das mit den Kriegen (und sonstigen Interventionen) hat ein Kumpel von mir neulich recht treffend zusammengefasst, wie ich finde:
"Was denkst du denn, was da für Interessen verfolgt werden, wenn sich der Westen einmischt? Jetzt können wir uns hinstellen und zu den Ägyptern sagen: 'Wir haben euch zur Demokratie verholfen, wenn ihr so'n Arschloch wählt, dann ist das eure Sache.' Aber Hauptsache, die Rohstoffe sind schön billig. Und wenn jetzt in Libyen so ein Kerl an die Macht kommt, der sagt: 'An den Westen verkauf' ich gar kein Öl mehr!' dann wird da ratzfatz einmarschiert und denen so lange zur Demokratie verholfen, bis wir wieder schön billig Öl kaufen können."
electricexa Sat, 02 Feb 2013 21:34:23 -0000
Antwort löschenDarum mache ich ja auch bewusst diese Beispiele um es den Leuten Bewusst zu machen, dass einfach keine Gefahr von islamistischen Terroristen besteht und erst recht keine Gefahr vom Islam ausgeht.
Man bricht sich eher beim Stolpern das Genick weil man sich nicht richtig die Schuhe zugebunden hat als das man bei einem muslimisch-fundamentalistischen Bombenanschlag drauf geht.
Und das müssten einem die Medien auch viel öfters vor Augen führen. Aber das Gegenteil ist der Fall.
Ich glaub nicht das die Frage "Wer hat die Medien in der Hand?" in einer ernsthaft geführten Diskussion nicht stattfinden sollte, weil es in einer ernsthaft geführten Diskussion keine Tabuthemen geben sollte. Ich sage ja nicht dass es die Bilderberger sind. :) Ich bin kein Verschwörungstheoretiker aber ein Gesellschaftskritiker. Und ich glaube nicht an eine freie Presse, weil Journalisten, die Karriere machen und die Schlagzeilen bestimmen, größtenteils so schreiben wie es von ihnen verlangt wird. Beispiel: einem aufmüpfigen und unangenehmen Journalisten gibt ein Politiker bestimmt kein zweites Interview. Ich hab mit eigenen Augen gesehen wie auf Jounalistentagungen mit leckeren Menüs und Buffets, schönen Rundfahrten über den Rhein durch große Unternehmen den Journalisten die Hände gestreichelt werden. Und da Vorstände von Industrie und großen Medienunternehmen wo ich z.B. auch den Axel Springer Verlag oder die Spiegel Gruppe drunter zähle miteinander Golf spielen und wo ein Unternehmen vom anderen abhängig ist, hackt bestimmt nicht eine Krähe der anderen die Augen aus. Ist ja nur menschlich und die Elite der Wirtschaft müsste schon aus samariterartigen Engelswesen bestehen wenn es nicht so wäre. :P
Aber ich glaub jetzt geht es doch sehr am eigentlichen Thema vorbei.
Mit deinem letzten Punkt sprichst du ja auch ein wichtiges Thema an. Genau so wie du bzw. auch dein Kollege es meint ist es auch.
Es geht halt immer um wirtschafliche Interessen. Als ob uns das interessiert ob die im Irak ne Demokratie haben oder nicht.
WhityWeissmann Sat, 02 Feb 2013 21:44:51 -0000
Antwort löschenDass keine Gefahr von islamistischen Terroristen besteht, denke ich nicht. Aber die besteht ebenso von anderen extremistischen Gruppierungen.
Gut, von der Warte aus betrachtet muss ich natürlich größtenteils zustimmen.
Ja, da hast du Recht, wir kommen hier vom Hundertsten ins Tausendste.
Martiall_Arts Sat, 02 Feb 2013 23:14:26 -0000
Antwort löschenelectricexa, ich versteh deinen Punkt, aber ein Vergleich zwischen negativen Auswirkungen von Fastfood, Zigaretten und Terrorismus zu machen hinkt defintiv, und damit sinkt leider der Qualitätsgehalt deiner Aussage.
electricexa Sun, 03 Feb 2013 00:16:35 -0000
Antwort löschenEs geht nicht um die negativen Auswirkungen sondern lediglich um die Angst die daraus hervorgeht. Es geht mir ja nicht darum zu sagen, dass die FastFoodketten für mich Terroristen sind die der Menschheit einer Gefahr aussetzen.
Bestimmte Auslöser rufen beim Menschen eine Angst hervor. Ängste wiederum sind vom Körper hervorgerufene Schutzmechanismen um sich vor einer bestimmten Gefahr zu schützen. Manche Ängste sind begründet und sinnvoll und manche Ängste sind irrational und unbegründet.
Warum ich der Meinung bin dass die Vergleiche keineswegs hinken:
Was diese Ängste auslöst ist nüchtern Betrachten vollkommen egal.
Es geht rein um irgendwelche Gefahren (in unserem Falle ums Leben zu kommen) und die Wahrscheinlichkeit des Eintreffens dieser Ereignisse.
Warum kann ich die Wahrscheinlichkeit des Verunglückens im Straßenverkehr nicht gegen die des Sterbens bei einem Terroranschlag in Deutschland stellen? Sind ganz einfache, mathematische und logische Denkprozesse! ;)
Martiall_Arts Sun, 03 Feb 2013 00:26:46 -0000
Antwort löschenna ja, ganz so einfach ist es nicht. Ich kann mich ja dafür oder dagegen entscheiden einen Burger zu essen oder mit dem Auto zu fahren wenn ich "Angst" davor habe. Einem Terroranschlag wäre ich aber schutzlos ausgeliefert, da er zu jederzeit überall stattfinden könnte. Das ist eine ganz andere Art von Angst der ich auch nicht so leicht aus dem Weg gehen kann. Wahrscheinlichkeit hat auch imnmer was damit zu tun wie oft man etwas an und über welchen Zeitraum. Wenn ich einmal ins World Trade Center gehe ist die Wahrscheinlichkeit da zu sterben quasi null. Arbeite ich da jeden Tag, war ich am 11.9.2001 mit Sicherheit tot.
electricexa Sun, 03 Feb 2013 05:01:15 -0000
Antwort löschenNaja, das Argument überzeugt mich wenig.
Es geht ja um das Ereignis welches die Angst auslöst. Beispiel Unfall im Straßenverkehr.
Sobald man in der Öffentlichkeit unterwegs ist setzt man sich dieser Gefahr aus. Der Tod im Straßenverkehr lauert ja nicht nur wenn man selber Auto fährt, du musst ja nur über die Straße zum Kiosk laufen. Die einzige Möglichkeit dem zu entgehen wäre ja seine eigenen 4 Wände nicht zu verlassen.
Tut man dies, setzt man sich aber der Gefahr aus bei einem Unfall im Haushalt sein Leben zu lassen. Eine häufige Ursache sind hier z.B. Gaslecks und dadurch resultierende Explosions- oder Erstickungstode.
Also du sieht, eine wirkliche Wahl hat man auch hier nicht.
Und die Gefahr bei einem Terroranschlag zu sterben lässt sich auch minimieren. Denn wo finden Terroranschläge statt? An gut besuchten, öffentlichen Plätzen wie Bahnhöfen, Flughäfen, Einkaufszentren etc. Kein Terrorist wird ne Bombe auf deinem Klo platzieren. :) Also kann man sich ja auch dazu entscheiden, diese öffentlichen Plätze zu meiden.
Also ganz so Wahllos ist man nicht.
Wobei ich ja sowieso der Meinung bin, dass es egal ist ob man eine Wahl hat oder nicht. Das Ändert ja nichts an der mathematisch Wahrscheinlichkeit mit der ein Ereignis eintreffen kann. Ob man jetzt jeden morgen freiwillig mit der Straßenbahn fährt oder ob einem jeden morgen ein bewaffneter Unhold dazu zwingt mit der Straßenbahn zu fahren ändert nichts an der Wahrscheinlichkeit mit dieser Straßenbahn zu verunglücken.
Und selbstverständlich hat Wahrscheinlichkeit auch was damit zu tun wie Häufig ein Ereignis über einen bestimmten Zeitraum stattfindet. Hab ja niemals das Gegenteil behauptet.
ABER die meisten Menschen, die ihr leben lang, jede Woche ihre mindestens 3 Reihen beim Lotto spielen, gehen trotzdem leer aus. ;)
Aber auch hier hat man ein gutes Beispiel für mediale Manipulation. Durch die Nachrichten von glücklichen Lottogewinner hat jeder Hans und Franz die Hoffnung mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit auch ein großer Lottomillionär zu werden, obwohl die Wahrscheinlichkeit eines unerwarteten Erbes oder einfach beim spazieren im Wald über einen alten Goldschatz zu stolpern fast höher sind, als im Lotto zu gewinnen. :D
Martiall_Arts Sun, 03 Feb 2013 12:50:59 -0000
Antwort löschenin den Medien wird tagtäglich von diveren Autounfällen berichtet. Darin liegt auch der Grund warum wir diese nicht so stark wahrnehmen wie einen Terroranschlag. Wir sind es mittlerweile gewohnt. Vergleich doch mal die Anzahl von Unfallmeldungen in den Medien mit den berichten über drohende Anschläge oder Lottogewinne. Über Verkehrstote wird tausend mal mehr berichtet, aber es sticht nicht heraus. Das hat nichts mit medialer Manipulation zu tun, das ist in der menschlichen Wahrnehmung begründet. Würde es tagtäglich Terroranschläge geben, würden wir die selteneren Autounfälle deutlicher wahrnehmen. Wie oft hört man von Toten in Afganistan? Könntest du diese Ereignisse benennen und auseinanderhalten?
electricexa Sun, 03 Feb 2013 17:58:44 -0000
Antwort löschenAlso ich weiß ja nicht welche Nachrichten du so siehst, aber die die ich sehe ist nicht so stark durchsetzt von Verkehrsberichten. Solange es beim nächsten Schneechaos nicht ne Massenkarambolage gibt mit zig Verletzten und Toten gibt sieht man gewöhnlich nichts davon in den Nachrichten. Und in Bezug auf Autos schon garnicht, da die wenigsten Autounfälle tödlich ausgehen. Wir haben deutschlandweit am Tag täglich 16 Verkehrstote. Die meisten davon sind auch mitn Motorad, Fahrrad oder zu Fuß unterwegs. Man muss schon in lokalen Nachrichten suchen um da was genaues zu finden. Ausserdem wird einem nicht durch Politik und Medien die drohende Gefahr des Straßenverkehrs suggeriert.
Über die Gefahr des Terrors hingegen ließt man ständig in der Zeitung oder sieht Beiträge in den Nachrichten. Über angeblich vereitelte Terroranschläge in Deutschland und die super Arbeit des BGS. Dann ist mal wieder hier einer der gefährlichsten Menschen der Welt und Kumpels vom alten Osama der gefasst und getötet worden. Wieder ein feiger Terroranschlag auf deutsche Soldaten in Afganistan. Dann heißt es wieder der Irre aus Teheran baut Atomwaffen.
Und dann wieder diese bösen Moslems die Rentner in UBahnen zusammen treten.
Hatte letztens ein recht interessantes Gespräch mit einem Staatsanwalt.
Es gibt des öfteren auch andere Gewaltverbrechen wo Menschen ermordet werden. Teils auch grausam und skrupellos. Aber diese Fälle schaffen es niemals in die Medien, da sie nicht so gute Schlagzeilen machen.
In deutschen Talkshows sind Islamisierung und muslimische Fundamentalisten eines der Lieblingsthemen und werden hochstilisiert bis zum geht nicht mehr.
Im Spiegel und Stern erzählen angebliche Experten über die drohende Gefahr des Islam auf die westliche Welt mit düsteren Schlagzeilen und Frontcover.
Die Menschen werden bekloppt gemacht und das ist einfach so. Ich weiß dass hier 90% der Menschen mit den Händen vor den Augen durch die Welt laufen. Und das ist es was mir Angst macht.
Das Europapalament macht mir Angst. Die zunehmende Verarmung des Volkes und die dadurch steigende Gewaltbereitschaft und Aggressivität untereinander macht mir Angst. Nicht der Islam!
Martiall_Arts Sun, 03 Feb 2013 18:08:00 -0000
Antwort löschenich les jeden morgen Zeitung und hör im Auto Radio. Von Terrorgefahr hör ich da nie etwas. Und natürlich sind hier die lokalen Nachrichten die, die mich iteressieren. Warum sollte ich vor der Verkehrslage in Peking oder vor drohender Terrorgefahr in den USA Angst haben?
electricexa Sun, 03 Feb 2013 18:28:17 -0000
Antwort löschenSoll jetzt n Scherz sein oder? ;)
Du willst jetzt wirklich behaupten dass in deutschen Nachrichten, Bouevardblättern, Talkshows etc. pp das Thema Terroristen und co. bzw. Gefahr durch Islamisten & Friends kein Thema ist? :D
Vor ein paar Wochen wurde der komplette Essener Hauptbahnhof gesperrt weil dort jemand versehentlich ne Tasche mit Werkzeug hat stehen lassen. Ende der 90er hätte man die Tasche einfach einem mitarbeiter der DB in die Hand gedrückt. Heutzutage rückt ja gleich ein Bombenentschärfungskommando der Polizei an!
Und zwischen Lokal und International gibt es noch so etwas wie National. Wenn man die Tagesschau guckt, dann wird da in der Regel nichts von nem Autounfall in Wanne Eickel berichtet!
Und du solltest auch nicht vor der Verkehrslage und Terrorgefahr in Deutschland angst haben! ;)
Martiall_Arts Sun, 03 Feb 2013 18:42:29 -0000
Antwort löschenGegenfrage: willst du behaupten es gibt tagtäglich mehr Nachrichten zu drohenden Terroranschlägen als zu Verkehrsunfällen etc? Warum ist uns denn der Essener Hauptbahnhof im Gedächtnis, im Gegensatz zum letzten großen Verkehrsunfall? Weil ersteres halt selten ist, aber dafür umso mehr Aufmerksamkeit bekommt. Ist doch völlig logisch. Das heißt nicht das es kein Thema ist, es heißt aber genauso wenig das es deshalb unnötig ist darüber zu berichten. Im Gegenteil. Lieber einmal zu viel nen Verdacht äußern das eine liegengebliebene Tasche ne Bombe sein könnte als einmal zu wenig. Wie war denn das mit dem Sprengstoff am Bonner Bahnhof? Hm? Is auch noch nich lang her...
Martiall_Arts Sun, 03 Feb 2013 18:46:29 -0000
Antwort löschenBTW: In den nationalen Nachrichten (in der Tagesschau) werden lokale Dinge allein aus dem Grund nicht erwähnt weil es gar nicht machbar und zudem redundant wäre, wenn man darüber schon lokal informiert wird. Der durchshcnittliche Mensch konsumiert aber nicht international, oder national oder lokal, sondern bekommt von allem etwas mit. Und da ist es nun mal Tatsache das über einen langen Zeitraum gesehen Ereignisse die sich häufen (Verkehrsunfälle) weniger stark wahrgenommen werden als Terrordrohungen etc.
electricexa Sun, 03 Feb 2013 19:23:23 -0000
Antwort löschenIch glaub du verstehst mich ein bisschen falsch. Ich rede ja auch nicht ausschließlich von den regulären Nachrichten. Ich rede von den Medien allgemein. Von Magazinen, Talkshows, Käseblättchen, Boulevardsendungen und so weiter und so weiter.
Und es geht auch nicht nur um vermummte Djihaisten sondern auch um Meldungen über angebliche Schurkenstaaten und deren Atomprogrammen etc.
Und das am Bonner Bahnhof war mit Sicherheit kein Terrorist sondern irgend n Chemiestudent der die aufgebauschte Angst der Leute ein bisschen rausprovozieren wollte. Sonst wäre die Bombe sicher zündfähig gewesen und hochgegangen.
Und vielleicht...oder wahrscheinlich hast du sogar recht dass dinge die sich häufen weniger wahrgenommen werden. Hat aber eigentlich auch nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun.
Es geht mir rein um die wahrscheinlichkeiten.
Und ich hab noch nie nen Politiker gehört oder ein Boulevardblättchen das gesagt hat "Leute, beruhigt euch mal. Die Chance auf einen Terroranschlag bei euch um der Ecke ist gleich null. Habt keine Angst."
sondern man hört "wir müssen den Kampf gegen den terror ausweiten und die Sicherheitsvorkehrungen verstärken. Kameras an Bahnhöfen und Analsonden an Flughäfen!"
So lautet das Resume. Und das ist einfach so.
p.s. und es geht jetzt nicht nur um Terroranschläge sondern auch generell um Gewalt von gewaltbereiten Fundamentalisten gegen den deutschen Staatsbürger und so weiter!
Martiall_Arts Sun, 03 Feb 2013 20:06:23 -0000
Antwort löschenna ja, diese Haltung ist leider nicht ganz unbegründet. Die (streng gläubige) muslimische Gemeinschaft kapselt sich halt leider immer mehr ein anstatt sich zu öffnen. Ich selbst wurde mit ein paar Kumpels vor ein paar Jahren auch mal von ner Gruppe Moslems angegriffen (kein Raubüberfall, es war ein rein gewaltsamer Übergriff). Mitten auf der Straße in einem harmlosen Wohngebiet. Grundlos. Das waren sicher keine Fundamentalisten, aber die aggressiven Tendenzen verstärken sich leider immer mehr und das betrifft NICHT allgemein Ausländer oder Menschen mit niedrigem Bildungsstand. In meinem persönlichen Umfeld hab ich noch nie von jemandem gehört, das er mal von ner Gruppe Griechen oder Italienern angegriffen wurde, es sind leider auffallend häufig Menschen mit muslimischem Hintergrund. Solche Übergriffe tragen nicht gerade dazu bei das Bild des Islams in ein positives Licht zu rücken. Wie ist denn der aktuelle Ermittlungsstand zu den versuchten Anschlag in Bonn? Mein letzter Stand war, das es eindeutige Hinweise auf fundamentalistisch islamistische Täter gibt. Versteh mich nicht falsch: ich hab auch Moslems in meinem Freundeskreis, aber der Islam rückt nicht zu Unrecht immer mehr ins Rampenlicht. Hier ist'n schöner Artikel über nen pakistanischen Atomphysiker der die Gründen dafür ganz treffend auf den Punkt bringt: http://www.spiegel.de/politik/ausland/interview-mit-dem-pakistanischen-atomphysiker-pervez-hoodbhoy-a-879319.html
electricexa Mon, 04 Feb 2013 17:30:55 -0000
Antwort löschenIch will dir da nicht wiedersprechen. Du hast sicherlich recht, dass es radikale Moslems in Deutschland gibt. Ich komme auch aus ner Ecke Deutschlands, aus dem Ruhrgebiet, wo ich das auch hautnah mitbekomme. Und sicherlich wächst die Anzahl Junger radikaler.
Trotzdem gibt es überhaupt keinen Grund zur Hysterie. Und trotzdem ist es falsch alle über einen Kamm zu scheren.
Man kann natürlich mit dem Finger schütteln und über den bösen Moslmen schimpfen, man kann sich aber auch mal ernsthaft über die Gründe und Ursachen der Probleme Gedanken machen. Es sind nämlich nicht nur radikale Moslems, bei denen die der Zuwachs und Gewaltbereitschaft steigt. Auch die Rechtsradikale Szene z.B. findet in Zeiten sozialer Ungerechtigkeiten auch in ganz Europa immer mehr Zulauf. Darüber findet man allerdings auch nur selten was in den Medien.
http://www.youtube.com/watch?v=66ubukYup2I
Sehr interessante Talkrunde zum Thema. Vertrete da sehr die Standpunkte von Serdar Somuncu.
Heng Snoup Sat, 02 Feb 2013 16:52:26 -0000
Kommentar löschengut, dass kinder im alter von 6-12 jahren schon über rassismus und folksverhetzung nachdenken. welcher mensch hat das denn bitte nicht in seiner kindheit gemacht?
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enzo.bernchristus Sat, 02 Feb 2013 15:29:01 -0000
Kommentar löschenHAHAHAHAHA jetzt mal ehrlich
will niemand hier angreiffen
aber jetzt gehen die schon so weit und spielzeug zu kritisieren
ihr seid wirklich lächerlich das ist spielzeug da steckt nichts weiter hinter niemand wollte in irgendeiner weise die religion bzw. die kultur angreifen
kommt mal klar und nochmal das ist SPIELZEUG ihr paranoiden
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Fialar Sat, 02 Feb 2013 15:25:20 -0000
Kommentar löschenWas jetzt die Verhöhnung einer religiösen Gemeinschaft mit Rassismus zu tun hat, das interessiert mich dann aber doch mal. Ich bin doch sehr dafür, diese beiden Begriffe sauber voneinander zu trennen, und nicht immer so hässlich zu vermischen wie hier ...
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WhityWeissmann Sat, 02 Feb 2013 14:55:11 -0000
Kommentar löschenIch bin zwar eigentlich keiner, der Artikel 2 mal kommentiert, aber anhand mancher absurder Beiträge hier mache ich's doch mal.
Wiegesagt: ich finde es gut und richtig, dass sich über so einen Unsinn aufgeregt wird, ohne dabei verallgemeinernd und wertend vorzugehen. Und ich denke, es würde sich genauso aufgeregt, wenn eine katholische Organisation oder weiß der Geier wer im Namen irgendeiner Ideologie so einen Kuhkäse verzapfen würde. Aber an den Kommentaren zeigt sich bei einigen doch das stark vereinfachende Weltbild vieler Leute. Folgende Gesichtspunkte werden dabei (absichtlich?) außer Acht gelassen:
1. Der Islam als Religion und somit auch einzelne Gruppierungen haben in Österreich rechtlich einen völlig anderen Status als in Deutschland.
2. Im Text steht, dass die "Türkische Kulturgemeinde Österreich" die Beschwerde vortrug. Und nicht das Abstraktum "Islam".
3. und das ist bei allen Diskussionen zu diesem Thema der wichtigste Punkt: Islam ist nicht Islamismus. Katholizismus heißt nämlich auch nicht automatisch Piusbruderschaft und Linkspartei bedeutet nicht RAF. Aber das passt ins vereinfachende Weltbild vieler hier scheinbar nicht hinein. Traurig. Denn so schafft sich Deutschland wirklich ab; indem systematisch jeder Chance von Dialog verbaut wird, nur damit man sich ein nettes Feindbild zurechtbasteln kann, was unsere schöne Kultur und Demokratie gefährdet.
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Shinoda Sat, 02 Feb 2013 15:14:13 -0000
Antwort löschenDer Dialog ist keine Einbahnstraße, aber das scheinst du auch noch nicht begriffen zu haben. Es kann eine Seite nicht immer nur Forderungen stellen und gleichzeitig nichts zurückgeben ... nein, die Forderungen werden nur noch dreister.
Dieses konkrete Feindbild kreieren diese "Zentralräte" und "Gemeinden" schon von sich aus selbst.
Desweiteren ist der Islam eine Gefahr für die freie, westliche Welt und alles, wofür sie steht. Nenne mir ein islamisches Land, in dem es ähnliche Freiheiten wie in den westeuropäischen Staaten gibt.
WhityWeissmann Sat, 02 Feb 2013 15:27:26 -0000
Antwort löschen"Die Forderungen werden immer dreister." Bitte belegen. Und bitte nicht lediglich auf Hardliner berufen.
"Nenne mir ein islamisches Land, in dem es ähnliche Freiheiten wie in den westeuropäischen Staaten gibt."
Die gibt es heute wahrlich in der Tat recht selten, das gebe ich zu, aber das liegt vor allem daran, dass dort eben RADIKALislamische Kräfte regieren, Gesetze machen etc. Wenn ich beispielsweise Herrn Mahmut A. aus I. so sehe, wie er seinem absurden Hass auf Juden und Israel Ausdruck verleiht, ist das für mich nicht repräsentativ für eine gesamte Religion, sondern eben nur für deren extremistische Vertreter. Gleiches gilt für Länder wie Ägypten. Im westlichen Sinne frei und fortschrittlich könnte man Länder wie die Türkei oder beispielsweise auch Tunesien nennen, wo sich der Laizismus immerhin auf einem guten Weg befindet. Frei und Fortschrittlich waren Staaten wie Afghanistan und Iran ebenfalls vor diversen Umstürzen in der 2. Hälfte des letzten Jahrhunderts, die den Radikalinskis zur Macht verholfen haben.
Hast du eigentlich auch Angst vor den USA als Feinden der westlichen Demokratie? Da gibt es schließlich auch Bundesstaaten, die unter extrem-religiösem politischen Einfluss stehen, wo's dann so leckere Sachen gibt wie Todesstrafen, Bürgerwehren und Schöpfungslehre an den Schulen. Wo der Redneck-Vater seine Tochter eben auch mal schnell totprügelt, weil sie vor der Ehe schwanger geworden ist, schlimmerweise vielleicht sogar noch von einem "Nigger" (ein dort durchaus heute noch geläufiges Wort, deshalb die Anführungszeichen), und wo sich dauernd Menschen über den Haufen schießen, weil jeder alle möglichen Knarren mit sich rumtragen darf.
Hast du Angst vor niederbayrischen Gemeinden, wo ebenfalls heute noch Sitten und Gebräuche wie im vorletzten Jahrhundert herrschen?
Hast du Angst, dass das Christentum für die westliche Welt zur Gefahr werden könnte, weil extremistische Splittergruppen explizit antidemokratisch arbeiten?
electricexa Sat, 02 Feb 2013 15:55:08 -0000
Antwort löschenDanke EhytyWeissmann...danke, diesem Kommentar kann ich nur doppelt und dreifach unterstreichen.
Donzaffi Sat, 02 Feb 2013 16:02:45 -0000
Antwort löschenWhityWeissmann ich stimem dir voll zu, es ist schön das ich nicht der einzige bin der sich über die Äußerungen von manchen Leuten hier aufregt
morlock Sat, 02 Feb 2013 17:39:41 -0000
Antwort löschenAls Beispiel nur mal die Beschneidung.
Die kriegt, wenn ich nicht irre, so ziemlich jeder Moslem verpasst, ob er will oder nicht.
Eine Beschneidung ist tausendmal schlimmer als sexueller Mißbrauch durch katholische Priester.
Die Kinder sind psychisch und physisch auf Lebzeit geschädigt.
Mit welchem Recht schnippeln die in der intimsten Region eines hilflosen Kindes rum?
Der Eingriff ist nicht ohne Risiko und die Funktion des Gliedes ist bis ans Lebensende eingeschränkt.
Die verkrüppeln ihre hilflosen Kinder im Namen der Religionsfreiheit.
Dabei verstößt es gegen selbige, weil dazu auch gehört, dass man sich die Religion freiwillig selbst aussuchen kann.
Ich bin nicht derjenige, mit einem stark vereinfachenden Weltbild.
Vielleicht lieber mal mit den Grundlagen der Biologie und Anatomie auseinandersetzen, statt mir vorwerfen, ich würde nur in Stereotypen denken.
Die Beschneidung ist ein schweres Verbrechen im Namen des Islam und nur EIN Beispiel von vielen, warum Christen immer noch das kleinere Übel sind.
Bob Loblaw Sat, 02 Feb 2013 18:12:10 -0000
Antwort löschen@Morlock:
Dann sind (und waren), nach deiner Aussage, also alle Moslems (und Juden + 50% der Amerikaner) psychisch geschädigt, weil sie beschnitten sind... und zwar stärker geschädigt, als sexuell missbrauchte Kinder.... hmmmm...
electricexa Sat, 02 Feb 2013 18:13:06 -0000
Antwort löschen@morlock
tut mir leid dass ich das sagen muss und ich würde es gerne ohne persönlich zu werden diskutieren...aber du hast schon nen enormen Resonanzkörper zwischen deinen Ohren!!!
Du willst in allen ernstes behaupten dass es für ein Kind schlimmer ist in einer alten Tradition beschnitten zu werden und dafür danach gefeiert und beschenkt zu werden als von einem alten stinkenden Priester gefickt zu werden????
Ich kenne echt einige Moslems und keine hat ein Trauma durch seine beschneidung...aber wenn du als Kind den Pimmel von Pfarrer Braun im Mund geabt hast kannst du sicher sein dass du eines hast. Und das wirklich auf Lebenszeit.
Beschneidung hin oder her...ist n schwieriges Thema. Aber zu behaupten das wäre tausend mal schlimmer als sexueller Missbrauch zeigt mir nur dass da wo andere Menschen n Hirn haben, sich bei dir nur ne Kackwurst befindet...und nicht mal ne besonders große!
Serkan Gndz Sat, 02 Feb 2013 18:52:26 -0000
Antwort löschen@morlock haha selten so gelacht.. mal davon abgesehen das die beschneidung eine vor-islamische tradition ist, kenn ich keine person, die dadurch ein trauma oder der gleichen erlebt hat. und über die funktionstüchtigkeit brauchst du dir keine sorgen zu machen. viele kinder heut zu tage kriegen nicht mal wirklich was mit, weil es mittlerweile, gott sei dank, unter narkose und ärztlicher aufsicht geschieht. und von den hygienischen vorteilen möchte ich garnicht erst anfangen, wodurch auch viele ärzte männern zu einer beschneidung raten ( Islamisierung durch Ärzte in deutschland ?!)
falls du dich nun drehen und wenden solltest und später behauptest, von der "weiblichen beschneidung" zu sprechen, kann ich dazu nur sagen das es eine sehr schmerzvolle und menschen unwürdige tat ist, die jedoch auch nichts mit dem islam zu tun hat und ebenfalls "vor-islamisch" ist und auch von christlichen bzw. auch anders gläubigen Stämmen innerhalb afrikas praktiziert wird.
fast alle westlichen länder haben die todesstrafe im 20 jhd abgeschaft. sei es gleichberechtigung, meinungsfreiheit oder mitbestimmungs recht, all die "menschlichen" und "westlichen" werte sind nicht durch die einführen des christentums enstanden und die westlichen länder haben mehr als 1900 jahre nach der entstehung des christentums, dazu benötigt um auf ihren jetzigen standt zu kommen. daraus lässt sich schliessen, das wohl die religion bei solchen fragen keine rolle spielt
WhityWeissmann Sat, 02 Feb 2013 19:04:16 -0000
Antwort löschen@Morlock: Mit Beschneidung habe ich mich noch nicht wirklich befasst, aber ich stimme durchaus zu, dass es da gut sein könnte, dass das (vielleicht sogar öfter) schlampig und ohne Rücksicht auf das Wohl des Kindes ausgeführt wird. Da ich aber dazu im Moment keine gesicherten Erkenntnisse vorliegen habe, enthalte ich mich hier der Wertung ob der Verträglichkeit jener Prozedur. Du scheinst allerdings mehr zu wissen als ich, schließlich weißt du ganz genau bescheid, was Physis und Psyche bei der Beschneidung angeht. Nenne mir doch bitte deine Quellen, damit ich mich selbst überzeugen kann.
Weiterhin möchte ich Bob Loblaws Standpunkt zustimmen. Nach deiner Hypothese müssten seit hunderten von Jahren Generationen von muslimischen und jüdischen Männern mit Dachschaden und dysfunktionalem Genital herumlaufen, denn sie werden ja systematisch "verkrüppelt". Hast du dazu eine Feldstudie unternommen, hast du selber nachgesehen, hast du entsprechende Leute dazu befragt? Dann teile doch dein Wissen mit uns.
Und die Behauptung, eine Beschneidung wäre 1000 Mal schlimmer als ein sexueller Missbrauch...wer legt das fest? Du? Und wenn ja, nach welchen Kriterien. Es ist sehr anmaßend zu behaupten, jemand trüge einen weitaus schlimmeren Schaden von einem wenige Minuten dauernden Eingriff im Säuglingsalter davon als nach jahrelangem, wiederholten sexuellen Missbrauch. Auch, wenn ich kein Psychologe bin, aber das ist schlicht und ergreifend tendenziöser Humbug.
Und das mit den Christen und dem kleineren Übel...woran machst du das fest? Ist es für dich ein kleineres Übel, wenn indigene Völker im Namen der katholischen Kirche (welcher ich im Übrigen selbst angehöre) gewaltsam missioniert werden? Ist es entschuldbar, wenn christlich eingefäbrte Terrororganisationen wie der Ku-Klux-Klan immernoch marodierend durch manche Wallachei zieht? Und ist es gutzuheißen, dass ein anonymes Hetzportal jahrelang gegen Schwule, Juden und andere Minderheiten hetzt? Ist das denn keine Bedrohung "westlicher" Werte und der Demokratie?
Übrigens habe ich dich nie persönlich angegriffen. Aber dasss du dich gleich angesprochen fühlst, das lässt wahrlich tief blicken.
WhityWeissmann Sat, 02 Feb 2013 19:12:25 -0000
Antwort löschen@ Serkan: Vorsicht, mit deinem Namen wirst du von den wachen Geistern hier bestimmt sofort als Terrorist und brutaler, islamisierender Beschneidungsmetzger entlarvt ;-)
Serkan Gndz Sat, 02 Feb 2013 20:01:55 -0000
Antwort löschendazu kann ich nur sagen wenn namen alles über eine person sagen würden, wären du und morlock wohlmöglich beste freunde :D
WhityWeissmann Sat, 02 Feb 2013 20:14:45 -0000
Antwort löschenGut, dasses eben nicht so ist ;-) Aber das verstehe ich nicht, wo tauchen denn diese Namen gemeinsam auf?
Shinoda Sat, 02 Feb 2013 20:47:21 -0000
Antwort löschen"Länder wie die Türkei oder beispielsweise auch Tunesien nennen, wo sich der Laizismus immerhin auf einem guten Weg befindet."
- Guter WItz, in der Realität ist es umgekehrt, aber lassen wir das.
"Da gibt es schließlich auch Bundesstaaten, die unter extrem-religiösem politischen Einfluss stehen ..."
- Du versuchst verzweifelt nach Argumenten, anders ist dieser absurde Gedankengang nicht zu erklären.
Unter den heutigen Pseudointellektuellen gilt es als besonders schick gegen die Kirche zu hetzen und gleichzeitig den Islam zu hofieren. Ihr merkt doch überhaupt nicht, wie ihr die erkämpften Rechte aus der Zeit der Aufklärung für einen Haufen Hinterwäldler verschenkt. Es ist zum kotzen, wenn drei South Park Folgen nicht gesendet werden dürfen, weil ansonsten mit Anschlägen gedroht wird, wenn Botschafter gelyncht werden, weil eine lächerliche Karrikatur veröffentlich wurde, wenn Städte brennen, weil ein Koran verbrannt wurde. In deutschen Städten gibt es bereits "No-Go-Areas" besonders für homosexuelle und Juden, welche auf offener Straße angefeindet werden. Das ganze hat aber natürlich nichts mit der Religion des Friedens zu tun, natürlich
Es gibt kein islamisches Land auf der Welt, in dem Minderheiten so etwas wie Rechte besitzen und wenn der Islam in der Mehrheit ist, zeigt er sein wahres Gesicht. Wer diese Tatsachen leugnet, ist ein schlichter Ignorant und Dummkopf ... also mit volldampf zurück ins Mittelalter!
WhityWeissmann Sat, 02 Feb 2013 21:07:23 -0000
Antwort löschenDann erleuchte mich doch mit der Realität, du Weiser aus dem Abendland. Übrigens: bei den bösen Türken steht der Laizismus sogar in der Verfassung. Verrückt, was?
Auch hetze ich nicht gegen die Kirche (brächte mir als Katholik auch herzlich wenig) und zweitens hofiere ich nicht dem Islam. Beides habe ich nicht nötig, ich gebe nur das wieder, was meinem Erfahrungsstand und nebenbei bemerkt dem gängigen Lauf der Welt entspricht. Ich suche auch nicht verzweifelt nach Argumenten, mein Beispiel ist exakt das Gleiche in grün, vielleicht eine Nummer kleiner, zugegeben.
Und das mit den Karikaturen und dem Nachspiel: natürlich ist das hinterwäldlerisch und unter aller Sau, wegen so etwas so einen Aufstand zu machen. Dazu aber 2 Dinge: die Leute, die da auf der Straße rumrandalieren und Brandschatzen sind Extremisten. Auch, wenn du die Kognition scheinbar mit deinem Avatar teilst, müsstest du zumindest diesen offensichtlichen Unterschied erkennen. Weiterhin werden ja derlei Karikaturen, Filmchen usw. von bestimmten Personengruppen aus ganz bestimmten Gründen eingesetzt: um die Leute eben zu solchen Reaktionen zu provozieren, die man nämlich bei einer gewissen Klientel durchaus voraussehen kann. Pro Köln stellt sich nicht mit den Karikaturen vor die Salafisten-Moschee, um für die Meinungsfreiheit zu demonstrieren, sondern um diese Extremisten zu provozieren, damit man hinterher sagen kann: "Die passen nicht zu unserer Kultur, jetzt guckt mal alle, wie böse die sind." Wenn ich mich vor den örtlichen Antifa-Treff stelle und den Hitlergruß zeige, dann kriege ich auch eins aufs Maul.
Und noch was: unter Pseudointellektuellen ist es gerade auch ganz hip, von solchen Sachen wie No-Go-Areas zu fantasieren. Das ist eine Totschlagphrase und entbehrt jeder sachlichen und wissenschaftlichen Grundlage.
Dein letzter Absatz ist pure Polemik und außerdem das Dümmste, was ich heute als Beitrag zu diesem Thema gelesen habe, von daher werde ich auf diesen Blödsinn überhaupt nicht weiter eingehen.
Schließ' dich am besten in deiner Wohnung ein, Zünde die Kerze auf dem Sarrazin-Schrein an und hoffe, dass die bösen Musels nicht bald mit der Fatwa vor deiner Pforte stehen.
WhityWeissmann Sat, 02 Feb 2013 21:11:42 -0000
Antwort löschenÜbrigens war ich im letzten Jahr in Tunesien und habe dort mit einigen Menschen auch über die Ausschreitungen gesprochen. Die haben mir durch die Bank bestätigt, dass sie sich für diese Leute schämen und einer, der aufgrund eines vormaligen Deutschlandaufenthaltes auch ein bisschen über uns bescheid wusste hat gesagt, dass man diese Chaoten eigentlich mit deutschen Rechtsextremisten und ähnlichem Kroppzeug gleichsetzen kann. Aber das weißt du bestimmt besser, gell?
WhityWeissmann Sat, 02 Feb 2013 21:13:49 -0000
Antwort löschenEines noch: mit Volldampf zurück ins Mittelalter kommen wir auch, wenn Leute wie du eines Tages mal was zu sagen habe. Dann können wir gleich die Grenzen dichtmachen und mal versuchen, autark zu leben. WIrd bestimmt lustig.
The Nick Sat, 02 Feb 2013 21:48:52 -0000
Antwort löschen@whity Super Kommentare hier, mach weiter so :)
WhityWeissmann Sat, 02 Feb 2013 22:00:43 -0000
Antwort löschenFalls das ernstgemeint war (nichts für ungut), dann herzlichen Dank ^^
Shinoda Sat, 02 Feb 2013 22:25:13 -0000
Antwort löschen"Und noch was: unter Pseudointellektuellen ist es gerade auch ganz hip, von solchen Sachen wie No-Go-Areas zu fantasieren. Das ist eine Totschlagphrase und entbehrt jeder sachlichen und wissenschaftlichen Grundlage."
Am besten hat mir ja der letzte Satz gefallen, einfach köstlich. Vor besagten Gebieten wird sogar in Flyer für Touristen der Stadt Berlin gewarnt und die Qualitätsmedien bieten zu diesem Thema auch genug Lesestoff. Wobei, bei Leuten wie dir ist die FAZ vermutlich schon rechtsradikal.
Als ich mit einem Freund vergangenen Jahres, der eine Kippa trug, mit der U-Bahn fuhr, konnte ich mir ein Bild von diesen friedvollen - gläubigen - Menschen machen.
"Eines noch: mit Volldampf zurück ins Mittelalter kommen wir auch, wenn Leute wie du eines Tages mal was zu sagen habe. Dann können wir gleich die Grenzen dichtmachen und mal versuchen, autark zu leben. WIrd bestimmt lustig."
Das musst du mir jetzt mal erklären, wie du zu dieser fantastischen Aussage kommst. Wieso sollten überhaupt die Grenzen zugemacht werden, wo doch Deutschland in seiner Geschichte durch den Einfluss der verschiedenen Kulturen seiner Nachbarn profitiert hat.
Deutschland ist sowieso, dank der beinahe monotonen Berichterstattung, auf einem guten Weg, ist es doch in der Rangliste der "Reporter ohne Grenzen" erneut abgestiegen.
WhityWeissmann Sat, 02 Feb 2013 22:44:51 -0000
Antwort löschenWelche Gebiete wären das denn? Ich bin auch schon in Berlin gewesen, auch schon in problematischeren Vierteln nach Sonnenuntergang und wurde nicht gesteinigt oder angepöbelt, obwohl ich lange Haare habe. Schon seltsam, wo man doch weiß, dass in den Berliner No-Go-Areas Schwule auf offener Straße geschächtet werden. Aber mal Spaß beiseite: Problemviertel gibt es in jeder Stadt, selbst in dem Minikaff, aus dem ich stamme. Dass in diesen Vierteln in Berlin und anderswo vornehmlich Ausländer islamischen Ursprungs wohnen ist der großartigen deutschen Integrationspolitik geschuldet. Menschen alle auf einen Haufen packen, ihnen behördlich den Zugang zu höherer Schulbildung verwehren und ähnliche Scherzchen und sich dann mit erhobenem Zeigefinger hinstellen und keifen: "Die wollen sich nicht integrieren, die bösen!" das hat echt Klasse. Wenn man ein Kind in den Kindergarten bringt und dort zwangsweise in die Ecke packt, kann man sich auch nicht aufregen, dass es nicht mit anderen spielt. Wir können froh sein, dass wir keine No-Go-Areas haben, die existieren hauptsächlich in US-amerikansichen Megastädten. Da hat selbst die Polizei keinen Einfluss mehr. Aber das ist gewiss das gleiche wie soziale Brennpunkte in Deutschland, jaja. Und was deinen Kippa-Freund angeht: zum Thema Islam-Islamismus ist genug gesagt, ich werde das jetzt nicht weiter ausführen. Übrigens: versuch mal in Jena-Paradies oder HaNeu mit einem Kippa tragenden Kumpel Bus oder Straßenbahn zu fahren. Das werden dir da die aufrechten Deutschen ganz schnell abgewöhnen. Aber immer noch besser als die Musels, oder?
Du legst hier eine Ausdrucksweise an den Tag, die durchaus vermuten lässt, dass es bei dir mit der Xenophilie nicht allzuweit her sein dürfte. Daher meine Formulierung mit den Grenzen. Übrigens: gab' auch mal Zeiten, da wurden Hass und Zwietracht bewusst gegen Menschen gesät, die unsere direkten Nachbarn sind. "Deutsche Treue-Welsche Tücke". Und so etwas lässt sich prima auf die Islamophobie übertragen.
Übrigens finde ich die FAZ nicht rechtsradikal sondern schlichtweg allerhöchstens jammerkonservativ und überflüssig.
morlock Sun, 03 Feb 2013 12:48:33 -0000
Antwort löschen@WhityWeissmann
www.beschneidung-von-jungen.de
Google ist dein Freund. Es gibt genug wissenschaftliche Beweise und das Netz ist voll davon.
Man muss natürlich zwischen gezielter jüdischer und muslimischer Desinformation und seriösen wissenschaftlichen Quellen unterscheiden können. Die Beschneidung hat eindeutig mehr Nachteile(sofern sie nicht medizinisch indiziert ist, wie bei einer Phimose) als Vorteile und einen Menschen ohne sein Einverständnis zu verstümmeln ist ein Verbrechen gegen das GG.
Bei den Juden werden Säuglinge beschnitten, nicht bei Muslimen.
Da sind die Kinder älter und kriegen die Prozedur bei vollem Bewußtsein mit.
Wenn ich vor die Wahl gestellt würde, oral von einem stinkenden Pfaffen vergewaltigt zu werden ODER die Vorhaut amputiert zu bekommen, würde ich die Vergewaltigung vorziehen.
Ist in jedem Fall angenehmer.^^
@electricexa
Du bist so dumm, wie argumentationslos.
Shinoda Sun, 03 Feb 2013 13:30:44 -0000
Antwort löschenLeute wie du (weissman) begreifen es einfach nicht, dass man bei Kritik am Islam nicht alle Moslems diffamiert. Es geht um die Dinge, die der Islam mit sich bringt und da ist auch ein guter Freund von mir, der Moslem ist, der gleichen Meinung.
"Dass in diesen Vierteln in Berlin und anderswo vornehmlich Ausländer islamischen Ursprungs wohnen ist der großartigen deutschen Integrationspolitik geschuldet"
- Oh je, du bist also einer von diesem Schlag. Integration ist eine Bringschuld der Einwanderer und nicht der einheimischen Bevölkerung bzw. der Politik des Landes. Eigentlich müsste man den Begriff "Migranten" längst verbieten, da er in hohem Maße rassistisch ist. :) Es dürfte doch jedem klar sein, welche Gruppe damit gemeint ist. Mit westeuropäischen Einwanderern, Russlanddeutschen oder Asiaten gibt es überhaupt keine Probleme, letzt genannten schneiden sogar überdurchschnittlich im Bildungswesen ab. Das ist bestimmt der Verschwörung des Großkapitals geschuldet.
Ich maße mir diesbezüglich eine gewisse Fachkompetenz an, da ich über dieses Themengebiet eine Facharbeit in der Oberstufe schrieb und mit 15 Punkten die drittbeste Arbeit ablieferte - ja, sogar vom Direktor gelobt - .
"Übrigens finde ich die FAZ nicht rechtsradikal sondern schlichtweg allerhöchstens jammerkonservativ und überflüssig."
- Für dich vom Niveau her wohl zu abgehoben, du bist bestimmt Leser der Frankfurter Rundschau?
Du wirst nicht angepöbelt, weil du lange Haare hast? Na zum Glück ist das noch erlaubt und der Vollbart keine Pflicht, was? (Ironie - muss ich für dich kenntlich machen)
Bob Loblaw Sun, 03 Feb 2013 15:02:14 -0000
Antwort löschenAber letzen Endes geht es doch bei dem Artikel und den Reaktionen hier noch nicht mal um eine Kritik am Islam, sondern nur um eine Kritik an einer Gruppe von Leuten (in diesem Fall der Türkischen Kulturgemeinschat Österreich), die sich über (scheinbar) versteckten Rassismus in Lego Spielzeug aufregen. Schwer nachvollziehbare Aufreger in der Art kennt man ja sonst z.B. von Computerspielgegnern (Prof. Pfeiffer) oder so. Oder Sexismus und Gewaltverherrlichung in Filmen. Solche Vorwürfe gibt es doch alle paar Monate.
Und da der Vorwurf zufällig von der Türkischen Gemeinde Österreich kommt, wird hier plötzlich über Bringschuld, Vollbartpflicht und Beschneidungen aber auch antiislamische Verschörungstheorien diskutiert.
Das hat doch gar nichts miteinander zu tun und damit hat Weissmann doch auch recht.
Ich finde das ein bisschen unheimlich.
WhityWeissmann Sun, 03 Feb 2013 17:14:42 -0000
Antwort löschen@ Morlock: "Google ist dein Freund. Es gibt genug wissenschaftliche Beweise und das Netz ist voll davon. "
Welch Ironie, nur eine Seite zu liefern, die dazu noch einen Recht populistischen Eindruck macht. Aber gut, ich werde mich damit auseinandersetzen und mein Urteil ggf. revidieren. Ach: es gibt im Internet abertausende von Seiten, die ganz wissenschaftlich belegen, dass der Holocaust gar nicht stattgefunden haben kann. Trotzdem glaube ich nicht wirklich an den Wahrheitsgehalt derlei Seiten.
"Wenn ich vor die Wahl gestellt würde, oral von einem stinkenden Pfaffen vergewaltigt zu werden ODER die Vorhaut amputiert zu bekommen, würde ich die Vergewaltigung vorziehen.
Ist in jedem Fall angenehmer.^^ "
Das nenne ich rationale und sachliche Argumentation. Glaubst du diesen Schwachsinn eigentlich selbst?
@ Shinoda: "begreifen es einfach nicht, dass man bei Kritik am Islam nicht alle Moslems diffamiert." Doch, das begreife ich sehr wohl. Und ich bin auch absolut dafür, dass man den Islam kritisieren und parodieren sollte, genau wie jede andere Religion und Ideologie auch. Es gibt aber einen Unterschied zwischen sachlicher, begründeter Kritik an Vertretern, Organisationen etc. einer Glaubensgemeinschaft (zum Beispiel an solch abstrusen Auswüchsen wie bei der Lego-Geschichte) und polemischer, diffamierender Hetze ("Das sind alles durch die Bank weg Terroristen, die unsere Demokratie und die westliche Welt gefährden und uns überfremden.")
"Integration ist eine Bringschuld der Einwanderer und nicht der einheimischen Bevölkerung bzw. der Politik des Landes."
Ja, es ist durchaus eine Bringschuld. Aber man muss auch auf die Menschen zugehen, so als Einheimischer. Und dass die Integrationspolitik der letzten 40 Jahre, gerade was die Menschen aus dem arabisch/islamisch geprägten Raum anbelangt, grundverkehrt war, ist kein Geheimnis. Und das ist es, was viele nicht verstehen: die Schuld ist durchaus auf beiden Seiten zu suchen. Da greifen beidseitig negative Prozesse ineinander und potenzieren sich. Deshalb sind die Migranten der mittlerweile 3./4. Generation geradezu zu einer Parodie ihrer selbst geworden, indem sie inzwischen einen Großteil der Stereotype bedienen.
http://www.bpb.de/apuz/30457/versaeumte-integrationschancen-und-nachholende-integrationspolitik
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/integrationsdebatte-die-muslim-studie-voellig-missverstanden-a-819018.html
http://www.youtube.com/watch?v=66ubukYup2I
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-03/studie-integration-muslime
"Mit westeuropäischen Einwanderern, Russlanddeutschen oder Asiaten gibt es überhaupt keine Probleme,"
http://www.sueddeutsche.de/panorama/organisierte-kriminalitaet-in-deutschland-das-blutige-geschaeft-der-asiatischen-mafia-1.923818
http://www.zeit.de/2006/42/Russlanddeutsche
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8608165.html
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/kriminalitaet-geheim-und-unsichtbar/1020726.html<
Toll, wie nur die Teppichklopfer Probleme machen, gell? Oder sind dir die Artikel nicht qualitätsjournalistisch genung?
" Das ist bestimmt der Verschwörung des Großkapitals geschuldet."
Habe ich je vom Großkapita gesprochen? Oder versuchst du mich jetzt in die linksradikale Ecke zu drängen? Sei versichert, mit Deutschlandhassenden Israel/USA-Fetischisten habe ich genauso wenig am Hut wie mit Rechtspopulisten, Kommunisten, Salafisten und ähnlichen Blindgängern.
"Ich maße mir diesbezüglich eine gewisse Fachkompetenz an, da ich über dieses Themengebiet eine Facharbeit in der Oberstufe schrieb und mit 15 Punkten die drittbeste Arbeit ablieferte - ja, sogar vom Direktor gelobt - ."
http://www.youtube.com/watch?v=IzaMs5iaX7w
Ach so. Nun gut, ich hatte in der mündlichen Abiturprüfung Geschichte 15 Punkte. Ich werde mich dann mal eben um eine Dozentenstelle an der Universität Heidelberg bewerben. Oder war das auch wieder deine hintersinnige Ironie?
" Für dich vom Niveau her wohl zu abgehoben, du bist bestimmt Leser der Frankfurter Rundschau?"
Ich weiß zwar nicht, warum es dich interessiert, aber ich lese vornehmlich die Süddeutsche. Und du so? Junge Freiheit?
"Ironie - muss ich für dich kenntlich machen"
Welch' geistreiche Ironie. Vielleicht lache ich später mal drüber. Obwohl, eher nicht.
@ Bob: Eigentlich bin ich ja schuld an dem ganzen. Hiermit bitte ich um Verzeihung. Ich hätte es eigentlich besser wissen müssen, wir sind hier schließlich im Internet.
electricexa Sun, 03 Feb 2013 18:55:41 -0000
Antwort löschen@morlock
da ich einen Haufen guter Argumente ist das ja n echte Kompliment. Vielen Dank...hätte ich jetzt nicht von dir erwartet.
Was für Nachteile hat so eine Beschneidung denn? Würde mich mal interessieren Herr Doktor!
Also seitdem ich beschnitten bin fühl ich mich eindeutig besser und freien. Und auch wenn der Eingriff bzw. die Heilungsphase doch sehr schmerzhaft war durch nächtliche Erektionen (Kinder bekommen diese wohl noch nicht) kann ich es nur jedem empfehlen. Die Frauen stehen auch drauf! ;)
Zum Thema Bringeschuld in der Integration. Ist Quatsch. Integration kann nur funktionieren wenn sie von beiden Seiten kommt. Ganz einfache Kiste! Und da beide Seiten fehler gemacht haben brauch jetzt keine Seite angeschissen kommen und dem anderen Schuld zuweisen. Wenn ich bei mir Gäste empfange behandele ich sie mit Respekt und erwarte dafür dass sie dem Gastgeber auch Respekt zollen.
Serkan Gndz Sun, 03 Feb 2013 20:03:59 -0000
Antwort löschenes gibt menschen die gauben jeden scheiss der ihnen vor die nase gehalten wird, da sie sich denken " ja die mehrheit wird schon recht haben" - vllt auch noch primitiver ich weiss es nicht- und es gibt menschen die auch mal etwas hinterfragen, sich selber schlau machen und nicht alles wie ein Industriestaubsauger in sich ziehen was ihnen die medienwelt weiss machen möchte..
nun man kann natürlich alles glauben was man möchte man findet auch etliche beweise für sein anliegen, aber ein gebildeter mensch kann zwischen dingen unterscheiden.
wenn ein "moslem" einen anderen menschen tötet tut er dies auf grund seiner religion? oder spielen hier bei vllt andere faktoren wie niedrige bildung eine rolle.. wenn der islam wirklich die schuld für alle menschenunwürdigen verbrechen tragen würde, warum gibt es dann auch in der christlichen welt verbrechen der ghleichen art?
wir können bei dem thema beschneidung auch von eunuchen reden wenn eich das lieber ist , bei denne komplett der ganze penis abgeschnitten wird.. hallo wir reden hier von der vorhaut, die erfüllt keinen biologischen zweck , viel mehr ist die wahrscheinlichkeit pilzbildung am penis vieol höher-- menschen die sowa dummes behaupten können kein vor wissen haben...
und kommt nicht mit diesem argument der gleichstellung, wenn ihr sooooo gute menschen seid dan geht mit einem guten beispiel voran und sagt na und sollen diese unterbelichteten menschen doch machen was sie wollen, so lange wir ihnen ein besseres leben vor leben werden diese schon iwan einsehen welcher der richtige weg ist.. warum Zelebrieren all die reichen araber den westlichen lifestyle ? mal über Mechaniken der massenkontrolle nach gedacht ?= ich mein im christentum funktionierts ja auch seit jahrtausenden wunderbar und jeder mensch mit einem gehirn erkennt paralellen
diese diskussion ist wieder mal ein beweis dafür, wie sehr die medien unsere jetzige gesellschaft bestimmen und lenken und soll ich euch was sagen, es wird immer schlimmer..
Zivilisation =/= Freiheit
morlock Mon, 04 Feb 2013 12:55:09 -0000
Antwort löschen@WhityWeissmann
Ach komm, so blöd kann man doch nicht sein, dass man nicht weiß, was sich besser anfühlt, einen geblasen zu bekommen oder die Vorhaut abzuschneiden. Also wer ist hier der Schwachkopp?
Welch Ironie, dass einer der Wissenschaftler ein jüdischer Professor ist, gelle?
Aber dazu müsste man den Link erst einmal lesen. Soviel zur Logik und Sachlichkeit.
Hab nie behauptet, Muslime seien durch die Bank weg Terroristen.
Dein Problem ist, dass du deine primitiven Denkstrukturen anderen unterstellst und du meinst, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben.
Liest du eigentlich auch mal was über das Thema oder schaust du wenigstens die Nachrichten?
Man sollte sich lieber vorher richtig informieren, bevor man andere angreift.
Es ist allgemein bekannt, dass Erdogan mit seiner islamistischen AKP den laizistischen türkischen Staat abschaffen will. Türkische Organisationen in Deutschland wie zB die DitiB werden von Ankara unterstützt. Die WOLLEN sich nicht integrieren und das können die auch nicht, weil der Islam mit seinen strengen, bzw. schon menschenverachtenden Traditionen nicht zu unserer westlichen Kultur und unseren Gesetzen passt. Von den Zuständen in anderen islamischen Ländern fange ich erst gar nicht an. Da muss man schon auf dem Mond leben, um das nicht mitzubekommen.
@electricexa
Wenn dir deine Beschneidung nix ausmacht, ist das dein höchst subjektives Empfinden.
Es gibt genug Berichte von beschnittenen Männern, die gar nicht begeistert sind.
Und ich kann mir das gut vorstellen, weil ich, im Gegensatz zu dir, verstanden habe, welche biologisch/anatomische Funktion die Vorhaut erfüllt. Das ist eben kein überflüssiges Stückchen Haut. Aber ich glaube ich kann das eh nicht so erklären, dass auch du das kapierst.
electricexa Mon, 04 Feb 2013 17:44:06 -0000
Antwort löschen@morlock
hast du verstanden ja?
Welche biologische/anatomische Funktion hat denn die Vorhaut? Bei dir wahrscheinlich zur Nahrungsaufnahme und zum nachdenken. ;)
Und du hast mir immer noch keine Nachteile genannt die man dadurch hat.
morlock Tue, 05 Feb 2013 11:34:44 -0000
Antwort löschenIch habe hier einen Link reingestellt.
Aber ich will mal versuchen es für die begriffsstutzigen und lesefaulen Leute möglichst einfach zusammenfassend zu erklären.
Die Vorhaut schützt die Eichel und hält sie geschmeidig.
Liegt die Eichel immer frei, wie nach einer Beschneidung, wird sie unempfindlicher. Deswegen "können" beschnittene Männer angeblich länger(was aber in Wirklichkeit v.a. eine reine Kopfsache, bzw. Beherrschung bei Unbeschnittenen ist). Der Vergleich mit der weiblichen Beschneidung ist gar nicht so weit hergeholt, weil beides ursprünglich dazu gedient hat, die sexuellen Triebe in Zaum zu halten und Menschen zu stigmatisieren. Beides ist extrem schmerzhaft und hat zur Folge, dass die Sexualität dauerhaft eingeschränkt ist. Bei der Stimulation hat die Vorhaut nämlich auch eine wichtige Funktion. Die Vorhaut ist also keineswegs ein überflüssiges Stückchen Haut, sondern hochsensibles Gewebe, dass man in einer zivilisierten und modernen Gesellschaft nicht einfach ohne die Zustimmung des Besitzer amputieren kann. Solche Praktiken verstoßen gegen das Recht eines jeden Kindes auf körperliche Unversehrtheit.
electricexa Tue, 05 Feb 2013 12:45:07 -0000
Antwort löschenDer vergleich mit der weiblichen Beschneidung ist total weit hergeholt, weil dort bei der Frau die Klitoris entfernt wird. Und beim Mann wird nicht die Eichel abgeschnitten.
Ich hab mir auch schon solche Berichte durchgelesen. Und das ist Quatsch. Auch hier wird wieder eine totale Hysterie hochbeschworen und damit Politik gemacht.
Seitdem ich beschnitten bin hat sich weder mein Lustempfinden negativ oder positiv verändert, noch fühlt es sich anders an.
Ich will mich jetzt hier auch überhaupt nicht in eine Prestigediskussion hier reinwerfen. Du bist eh so in deiner Meinung festgefahren, dass du selbst mit den besten Argumenten nicht zu überzeugen bist.
Das Beschneidungsthema ist auch zu sensibel. Ich bin nicht 100%pro Beschneidung. Wenn es nach mir ginge sollte jeder Mensch selbst entscheiden und meiner Meinung nach ist Religion Volksverarsche. Aber andere Menschen sehen es anders. Und man kann in einer aufgeschlossenen Gesellschaften jahrhunderte alten Kuluren nicht einfach ihre Bräuche verbieten wenn sie schon längst Teil der eigenen Kultur sind und die Bräuche eben nicht menschenverachtend sind. Und Beschneidung befindet sich in einer schwierigen Grauzone. Einerseits ist es natürlich ein schmerzhafter, dauerhafter und nicht mehr zückgang zu machender Eingriff die Physis des menschlichen Körpers, andererseits ist es nicht so schlimm dass der Betroffene danach eben keine Einschränkung in Würde und Sexualität hat.
Du kannst ja deine Meinung weiter fahren.
Was mich nur wütend macht ist die bescheuerte Aussage, Beschneidung wäre so schlimm wie sexueller Missbrauch.
Ich glaub wenn du Menschen kennengelernt hättest, die von Vertrauenspersonen sexuell missbraucht wurden, dann würdest du so einen Schwachsinn nicht von dir geben.
So, mehr hab ich dazu auch nicht mehr zu sagen!
morlock Tue, 05 Feb 2013 13:44:02 -0000
Antwort löschenDie Beschneidung ist eine besondere Form des sexuellen Missbrauchs und das schon seit tausenden von Jahren.
Darüber, warum du deine Beschneidung nicht als nachteilig empfindest läßt sich spekulieren, aber die wissenschaftlichen Fakten sprechen nunmal dagegen.
Die Vorhaut ist mit ähnlich vielen Nerven durchsetzt wie Eichel und Klitoris und alleine deswegen ist der Vergleich eben nicht so weit hergeholt.
Die Würde wird den Menschen in dem Moment genommen, als diese Prozedur ohne ihr Einverständnis durchgeführt wird.
Die Sexualität ist in einem gewissen Maße eingeschränkt, das ist wissenschaftlich/anatomisch belegbar.
Gegen das Recht auf körperliche Unversehrtheit würde auch so verstoßen, aber diese Tatsachen machen es eben noch pikanter.
Gegen den Paragraphen, der die Religionsfreiheit betrifft, wird auch eindeutig verstoßen, weil Religionsfreiheit heißt auch, dass ich mir meinen Glauben selbst aussuchen kann und nicht aufgezwungen bekomme, auch nicht von meinen Eltern.
Eltern besitzen ihre Kinder nämlich nicht.
Das ist alles nicht nur meine persönliche Meinung, sondern wissenschaftlich fakt und durch unsere Gesetze geregelt.
morlock Wed, 06 Feb 2013 11:59:30 -0000
Antwort löschenNachtrag:
Durch das kürzlich erlassene Gesetz, das die Beschneidung straffrei machen soll, ist die rechtliche Sachlage natürlich nicht so klar geregelt.
Aber ich habe überhaupt keine Zweifel, dass die Sache damit noch lange nicht erledigt ist, alleine weil das Gesetz völlig unsinnig und schwammig formuliert wurde(wie soll zB ein Kleinkind vor der Beschneidung Widerspruch einlegen können?!).
Ein weiterer Beweis für die Inkompetenz unserer Regierung, die in ihrer Dummdreistigkeit versucht, das GG zum umgehen.
Josef Becvar Sat, 02 Feb 2013 14:52:54 -0000
Kommentar löschenWas ich persönlich am interessantesten an der ganzen Geschichte finde, ist dass es den Film seit über 20 Jahren gibt, und darüber hat sich die Kulturgemeinde noch nicht aufgeregt was ist passiert in den letzten 2 Jahrzenten, haben sie da geschlafen? oder waren sie doch zu sehr mit den Problemen im eigenen Land beschäftigt. Sei es wie es sei, es ist und bleibt ein Spielzeug und nichts anderes :)
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raphael.scholz.7 Sat, 02 Feb 2013 14:34:16 -0000
Kommentar löschenIch kann einfach nur sagen: "Haha!"...xD
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reveal Sat, 02 Feb 2013 14:16:49 -0000
Kommentar löschen"Jetzt bleiben wir mal auf dem Teppich. [...] Wer es darauf anlegt, der kann beinahe überall Diskriminierung erkennen. Um es in aller Deutlichkeit zu sagen: oft steckt tatsächlich eine böse Absicht dahinter. Aber nicht in diesem Fall."
Den Text werd ich gegebenfalls plagiieren für das nächste sexistische Kackscheiße-Pamphlet der MP-Redaktion.
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FilmFuzzi Sat, 02 Feb 2013 13:36:05 -0000
Kommentar löschenUnd schon wieder streitet sich ganz Moviepilot wegen dem Aufreger der Woche.
Hol' einer mal das Popcorn!
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Donzaffi Sat, 02 Feb 2013 13:33:47 -0000
Kommentar löschenWen man mit dem Finger auf andere zeigt, sollte man bedenken das vier Finger auf einem selbst zeigen.
Die Medien scheinen sich darauf festgelegt zu haben jede Kleinigkeit die man unserem Islamischen Mitbürgern negativ auslegen könnte, dermaßen aufzupuschen, dass sich da schon ein Schema abzeichnet.
Wir sollten immer daran denken, dass alles was man uns im Fernsehen zeigt nur ein Teil der Wahrheit ist.
Zum Beispiel werden Menschen in islamischen Ländern gezeigt die Flaggen verbrennen etc.
ich sage dazu und?, was zeigt das schon, das da ein paar Menschen sind die wahrscheinlich relativ ungebildet sind die auf die Worte irgendeines Anstifters hören.
Stellt euch mal vor ihr würdet im Ausland leben und es wird über Deutschland berichtet und das einzige was man zeigt wärenn 1. Mai Demos auf Seiten der Rechten. Schwumps denkt jeder im Ausland "die deutschen das sind alles Nazis".
Ich war selbst in diesen Ländenr und Fakt ist das sich die Leute die was in der Birne haben sogar für die Krawallmacher schämen. Nicht nur das, ich wurde da mit einer Gastfreundlichkeit begrüßt die in Deutschland unmöglich ist.
Übrigens gibt es genauso viele Negativschlagzeile über das Christentum, nur das es nicht so aufgebauscht wird.
Natürlich stehe ich mit der Meinung hier ziemlich alleine da, naja es ist halt einfacher in Schubladen zu denken als sich Zeit dafür nehmen andere Kulturen kennen zulernen und zu verstehen. Keine Kultur ist perfekt (auch wen einige anderes glauben), überall gibt es positive und negative Seiten.
In Marroko habe ich zum Beispiel gelernt das Frauen die ein eigenes Geschäft betreiben wollen vom Staat gefördert werden abe sowas passt ja nicht zu unserem Bild.
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morlock Sat, 02 Feb 2013 14:20:12 -0000
Antwort löschenVon wegen aufbauschen.
Die Realität ist noch viel schlimmer.
Die größte Bedrohung für die freie, westliche Welt geht nicht von Linken, Rechten oder irgendwelchen blöden Sekten sondern vom ISLAM aus.
electricexa Sat, 02 Feb 2013 15:21:59 -0000
Antwort löschen@morlock
...hast du auch so viel ANGST vor dem ISlam....so richtig ANGST vor dem Islam...wie haben doch alle ANGST vor dem Islam....hab besser ANGST vor dem Islam...meine NAchbarn haben auch ANGST vor dem Islam....!
Donzaffi Sat, 02 Feb 2013 15:34:11 -0000
Antwort löschenFreidenker, du missinterpretierst was ich mit dem aufgebauscht beim Christentum meine, war auch etwas unglücklich formuliert.
Vielmehr meine ich, dass auch natürlich ein Thema der Medien es nicht die gleichen Ausmaße annimmt wie die "Hetze" (um das mal übertrieben darzustellen) die man gegen den Islalm führt. Du siehst doch wie weit das schon geht hier, bei Christen würde keiner auf die Idee kommen sie in eine Schublade zu stecken oder zu sagen das sie der Untergang der Welt sind ;)
morlock Sat, 02 Feb 2013 17:44:27 -0000
Antwort löschen@electricexa
Nein, der hat Angst vor mir.
@Donzaffi
Da war so einiges unglücklich formuliert.
Donzaffi Sat, 02 Feb 2013 18:47:16 -0000
Antwort löschenEr hat keine Gegenargumente mehr und versucht zu provozieren, zeugt natürlich von reife ;)
Serkan Gndz Sat, 02 Feb 2013 19:02:18 -0000
Antwort löschenwenn wir schon bei dem gefahr sind: die 10 gefährlichsten länder liegen alle in christlichen ländern.. manche menschen glauben nur das, was sie glauben wollen, iwie muss man sich selbst ja hervorheben :)
Serkan Gndz Sat, 02 Feb 2013 19:03:07 -0000
Antwort löschenund von den 10 gefährlichsen Städten sollte die rede sein :)
RoosterCogburn Sat, 02 Feb 2013 12:57:21 -0000
Kommentar löschenWas würde Obelix zu dieser Situation wahrscheinlich sagen?
Die spinnen, die Türken.
Auf der Homepage der türkischen Kulturgemeinde: "Das Lego-Spielzeug sei der Haiga Sophia in Istanbul und der Moschee Jami al-Kabi in Beirut sehr ähnlich. Zudem werde mit dem bunkerähnlichen Bau Gewalt verherrlicht. Die Raketen, Kanonen, Waffen, Pistolen, Gewehre und Samurai-Schwerter sowie die Falltüren in der Burganlage sind pädagogisch bedenklich" Die Türkische Gemeinde Östereich sieht die eigene Religion durch einen Lego-Bausatz verunglimpft.
Bereits einen Tag nach dem all das in den Medien bekannt wurde, reagierte Lego ebenfalls und hat sämtliche Vorwürfe von Rassismus und Volksverhetzung zurückgewiesen. "Wir nehmen die Beschwerde ernst und sind offen für einen Dialog mit der Türkischen Kulturgemeinde. Wir wollen deren Beweggründe verstehen und im Gegenzug unsere eigene Position darlegen." so Lego
Abschließend möchte ich zum Artikel bemerken, das dieser zum Geschehnis nicht gerade zeitnah erschienen ist (das ganze ist schon 10 Tage her) und somit eher in die Rubrik "Absurdes von letzter Woche" passt :)
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deevaudee Sat, 02 Feb 2013 13:32:17 -0000
Antwort löschenObelix ist doch dieser Wildschweinnazi oder?? xD
RoosterCogburn Sat, 02 Feb 2013 14:27:00 -0000
Antwort löschenMan nannte ihn "Den Schlächter von Aremorica"
WhityWeissmann Sat, 02 Feb 2013 19:26:37 -0000
Antwort löschenJetzt habe ich mal aus Spaß "asterix obelix rassismus" bei Google eingetippt... da sieht man, dass mit ein bisschen Fantasie und Interpretation so gut wie alles rassistisch deutbar ist...
http://www.welt.de/kultur/article5037128/Schluss-mit-dem-Kult-um-die-Asterix-Comics.html
Serkan Gndz Sat, 02 Feb 2013 20:04:58 -0000
Antwort löschenganz wichtig bei dieser disskusion: die schlümpfe sind rassistisch und die teletubies regen zur homosexuallität an
morlock Sat, 02 Feb 2013 12:50:45 -0000
Kommentar löschenSolange selbst der sogenannte gemäßigte Islam dermaßen sexistisch und misogyn ist, brauche ich mir um angeblichen Rassismus in Star Wars oder die dummen Sprüche vom Brüderle keine Sorgen zu machen.
Völlig aus der Luft gegriffen ist der Vorwurf, SW sei islamfeindlich.
Da sieht man mal wie schwer gestört die Wahrnehmung dieser Menschen ist.
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Donzaffi Sat, 02 Feb 2013 13:17:43 -0000
Antwort löschen- Vergewaltigungsopfer nicht behandelt
- Kindesmissbrauch
- Verschleierung
-Veruntreuerung
Immer erst vor der eigenen Haustür kehren,
nicht das ich mit dem Islam sympathisiere wollte hier nur mal einen Denkanstoß reinwerfen.
morlock Sat, 02 Feb 2013 14:15:13 -0000
Antwort löschenHihi. Wieso vor der eigenen Haustür?
Die 4 Punkte treffen doch auf den Islam zu.^^
Donzaffi Sat, 02 Feb 2013 14:31:16 -0000
Antwort löschenÄndert ja nichts daran das es im Christentum genauso ist bzw christlich geprägten Ländern. Ich habe nie gesagt das es woanders auf der Welt nicht so ist.
electricexa Sat, 02 Feb 2013 15:19:49 -0000
Antwort löschenEigentlich sind die christlich geprägten Länder noch viel schlimmer. Also was wir so an Leid über die Welt bringen...auch heute noch. Mag man garnicht meinen.
enzo.bernchristus Sat, 02 Feb 2013 15:32:56 -0000
Antwort löschenhahaha klar wieso wird das christetum da mit hinein gezogen wenn es andersrum wäre würden die christ nicht einmal vllt darandenken ein prozess darauszu machen das es einer kirche nachempfunden ist
die türken haben an alles und jeden zu klagen also bitte
Donzaffi Sat, 02 Feb 2013 16:06:09 -0000
Antwort löschenEnzo: Sagt dir die Zeitschrift Titanic was ?
Oder die Morddrohungen die Dan Brown bekommen hat, wobei die USA ist schon das beste Beispiel für fundamentalistische Christen.
Ein Beispiel ein Leher wurde angezeigt in den USA weil er die Evolutionstheorie statt die Schöpfungslehre gelehrt hat.
morlock Sat, 02 Feb 2013 17:53:07 -0000
Antwort löschen@electricexa&Donzaffi
Ihr solltet unbedingt in ein islamisch geprägtes Land (am besten den Iran oder Saudi-Arabien)auswandern und da eine Weile leben.
Dann können wir uns gerne über den bösen, intoleranten, christlichen und rassistischen Westen weiter unterhalten.
Manche lernen eben nur durch Schmerz(wenn überhaupt).^^
Serkan Gndz Sat, 02 Feb 2013 19:12:51 -0000
Antwort löschenwenn schlechte regime eine ganze religion repräsentieren, repräsentieren dann auch kinder missbrauchende pfarrer das ganze christentum?
WhityWeissmann Sat, 02 Feb 2013 19:19:10 -0000
Antwort löschenSo ist das halt: ist die Regierung radikalislamisch, sind's die Menschen auch alle. Deshalb sind wir in Deutschland (zumindest bis zur nächsten Bundestagswahl) alle durch die Bank CDU/FDP-Wähler.
electricexa Sat, 02 Feb 2013 20:40:02 -0000
Antwort löschen@morlock
sagt der der Jahre lang im Iran und Saudi Arabien gelebt hat?:D
Was ist mit der Türkei? Auch ein land in dem der Islam vorherschende Religion ist. Ich denke in Istambul oder Ankara lebt man nicht weniger angenehm als in Berlin oder Frankfurt.
Hab mit meiner ExFreundin mal Urlaub in Bosnien bei Bekannten von ihr gemacht und wurde jeden morgen um 6 Uhr vom Gesang der Meuezzin geweckt. Und was ich da an Gestfreundschaft von Menschen, die in Gegensatz zum Deutschen fast nichts haben, erlebt hab, muss man im ach so schon christlich geprägten Deutschland erst mal finden. Nur so viel zum Thema!
morlock Sun, 03 Feb 2013 13:18:50 -0000
Antwort löschenOh! Na toll!
Bin im Urlaub und werde jeden Morgen um 6 von diesem Gejaule geweckt.
WhityWeissmann Sun, 03 Feb 2013 17:17:06 -0000
Antwort löschenTeufel aber auch! Können sich diese Terroristen nicht mal in ihrem eigenen Land deutschen Sitten und Gebräuchen annehmen!
Shinoda Sat, 02 Feb 2013 12:15:46 -0000
Kommentar löschenSolche Fälle zeigen wie gefährlich solche Leute aufgrund ihrer Dummheit sind.
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karma-karman Sat, 02 Feb 2013 12:08:22 -0000
Kommentar löschenDie wurden doch bezahlt um damit an die Öffentlichkeit zu gehen. So funktioniert Werbung heutzutage. Ich will jetzt nämlich das Ding haben... :P
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mrvans26 Sat, 02 Feb 2013 12:01:11 -0000
Kommentar löschenHaha das hab ich vor nen paar Tagen gesehen und konnte mir nur selbst gegen den Kopf hauen weil ich nicht verstehen konnte wie bescheuert Menschen sein können.
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WhityWeissmann Sat, 02 Feb 2013 11:54:55 -0000
Kommentar löschenIch weiß gar nicht, was schlimmer ist: dass sich dieser Verein an einer derartigen Nichtigkeit hochzieht, oder dass damit mal wieder ordentlich Wasser auf die Mühlen solch' illüstrer "Intellektueller" wie Sarrazin und Ulfkotze gegossen wird.
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Donzaffi Sat, 02 Feb 2013 13:19:51 -0000
Antwort löschenIst euch nie aufgefallen das man in den Medien den Islam immer als dämlich darstellt und jede Kleinigkeit dermaßen hochzieht das es auch jeder glaubt?
Das es auf der anderen Seite auch solche Empörungen gibt bei anderen Sachen interessiert herzlich wenig.
Martiall_Arts Sun, 03 Feb 2013 17:58:28 -0000
Antwort löschenDonzaffi: Es ist eher umgekehrt: es gibt leider kaum etwas intelligentes vom Islam zu berichten. Hierzu ein Statement von einem muslimischen Atomphysiker: http://www.spiegel.de/politik/ausland/interview-mit-dem-pakistanischen-atomphysiker-pervez-hoodbhoy-a-879319.html
emotionfreak Sat, 02 Feb 2013 10:56:38 -0000
Kommentar löschenNur wenn in einem Film einmal zum Beispiel ein Asiate als Bösewicht dargestellt wird, heißt das noch lange nicht, dass uns der Macher des Films damit sagen will, dass alle Asiaten böse sind.
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emotionfreak Sat, 02 Feb 2013 10:54:37 -0000
Kommentar löschenKlar ist Star Wars rassitisch. Man denke nur einmal an Darth Maul mit seiner roten Hautfarbe. Ich wußte schon immer, dass Georgie was gegen die amerikanischen Ureinwohner hat. Und die Rebellen in ihren Uniformen, die als die Guten dargestellt werden, errinnern eindeutig an das NSRegime. Die Russen werden auch in den Schmutz gezogen, Gouverneur Tarkin errinnert eindeutig an einen russischen Offizier. Das Schlimmste aber ist, dass übergewichtige Menschen angegriffen werden, durch die Darstellung von Jabba dem Hutten. Rassismus ist aber noch ist alles, was man diesem Schandwerk vorwerfen sollte, dieser Mist ist so was von unmoralisch. Die Szene in der Cantina vergloriffiziert doch wohl Saufgelage und verruchte Lebensweise. Und dann erst die Tatsache, dass eine Senatorin eine Beziehung mit einem 15 Jahre jüngeren Mann eingeht. Aber frauenfeindlich ist das ja so wie so. Wenn man bedenkt, dass in Jabbas Palast eine Frau halbnackt vortanzt. Und man kann schließlich eindeutig erkennen, dass die das auch noch genießt. Ah ja in Episode 1 wird nichts gegen die Sklaverei getan, das zeigt doch ganz eindeutig, dass Georgie sich wünschte, dass im amerikanischen Bürger-
krieg die Südstaatler gewonnen hätten. Hat sich vermutlich mit Tarentino beratschlagt. Und dann dieser Angriff gegen die weiße Rasse. Der oberste Jedi ist grün und der an zweiter Stelle eindeutig von afrikanischem Aussehen und der, der sich von der dunklen Seite der Macht bekehren lässt, ist natürlich Weißer. Oder ist das mit der DUNKLEN Seite der Macht doppeldeutig zu verstehen?
ÄH IRONIEM IRONIE; IRONIE; IRONIE
Jetzt im Ernst, man sollte keine Religonen und Völker in den Schmutz ziehen, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das hier so gemeint war. Auch sollte man nicht verharmlosen, wie groß der Einfluss von Medien, besonders auf Kinder und Jugendliche ist, aber man kann es auch übertreiben.
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Bob Loblaw Sat, 02 Feb 2013 11:07:16 -0000
Antwort löschenDie Darstellungen der Neimodianer, JarJar Binks oder Watto kann man auf jeden Fall unterschwellig rassistisch finden.
Ich glaube allerdings nicht, dass Lucas dort wirklich böse Absichten hat. Ansonststen hätten ihm ja sein jüdischer Kumpel Spielberg und seine afroamerikanische Freundin Mellody Hobson sicherlich schon mal kräftig vor sein Schienbein getreten ;)
Helloggs Sat, 02 Feb 2013 10:51:02 -0000
Kommentar löschenich bin immer auf dem Teppich geblieben... doch mein Teppich, der kann fliegen.. yallah.
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Marti DiBergi Sun, 03 Feb 2013 10:06:17 -0000
Antwort löschenJabbas Harem, Jabbas Gestüt, Jabbas Tadsch mahal?
Helloggs Mon, 04 Feb 2013 20:23:51 -0000
Antwort löschenlasst die zugbrücke runter, der besuch ist da!
Marti DiBergi Sat, 02 Feb 2013 10:35:06 -0000
Kommentar löschen"Auf dem Teppich bleiben"!
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Misantropius Sat, 02 Feb 2013 10:25:54 -0000
Kommentar löschenVielleicht sollte man der türkischen Kulturgemeinde auch mal ein wenig Geschichtsunterricht beibringen, denn die Hagia Sophia mag zwar heute eine Moschee sein, ist aber ursprünglich ein christliches Gebäude und wurde erst nach Eroberung Konstantinopels und dem Ende des Oströmischen Reiches durch die Türken von einer
christlichen Kirche zu einer islamischen Moschee umgewandelt. Die Architektur ist also defintiv christlichen Ursprungs und wenn Jabbas Palast an die Hagia Sophia erinnert, würde sie doch wohl eher gegen die christliche Kultur gerichtet sein !
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MarinaMamarazzi Sat, 02 Feb 2013 10:38:02 -0000
Antwort löschendas ist eh immer am besten erst meckern und dann sich nicht mal richtig informieren das denen das nicht peinlich ist xD
Panta.Rhei Sat, 02 Feb 2013 13:28:58 -0000
Antwort löschener hat doch recht das es anfangs eine Kirche war. In Mitteleuropa gibt es sogar einige Kirchen mit Minarett bedingt durch die häufigen gebietsänderungen.
enzo.bernchristus Sat, 02 Feb 2013 15:35:01 -0000
Antwort löschendu bist der beste vergess jeden beitrag hier oder kommentar deiner brings auf den punkt
deevaudee Sat, 02 Feb 2013 09:23:33 -0000
Kommentar löschenWenn man bedenkt von wem diese Vorwürfe kommen, merkt man recht fix, die Feindbilder gehen aus, also flux zum guten alten Freund Rassismus greiffen. Einfach nur erbärmlich!
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Donzaffi Sat, 02 Feb 2013 13:21:03 -0000
Antwort löschenVielleicht ist es unsere Seite denen die Feindbilder ausgehen
MickeyPosthuman Sat, 02 Feb 2013 09:08:22 -0000
Kommentar löschenUnd ich will es haben :)
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Bob Loblaw Sat, 02 Feb 2013 09:07:57 -0000
Kommentar löschenAuch wenn ich in diesem Fall den rassistischen Vorwurf für sehr übertrieben halte, denke ich schon, dass sich die Star Wars-Designer bei den Bauten auf Tatooine sehr stark an der orientalischen Architektur orientiert haben. Das hängt natürlich damit zusammen, dass man diesen Architekturstil als erstes mit dem Thema "Wüste" assoziert und wohl auch damit, dass die Dreharbeiten in Tunesien stattfanden und man Gebäude von dort in die Filme integriert hat. Der Einfluss der Hagia Sophia ist bestimmt auch vorhanden , da sie ja das bekannteste Gebäude dieser Kultur ist.... dabei ist noch interessant, dass die Hagia Sophia ja noch älter ist, als der Islam, und zunächst eine christliche Kirche war.
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Trotzdem gibt es zum Beispiel bei "Dunkle Bedrohung" einige Rassismusvorwürfe, die gar nicht so ohne sind. Diese hängen vor allem damit zusammen, dass ausserirdische Völker in ihrem Verhalten und ihrer Sprache/Akzent realen "irdischen" Volksgruppen ähneln und dadurch bekannte negative rassistische Stereotypen verkörpern. So hatten die arroganten Neimodianer im englischen Original einen asiatischen Akzent (im deutschen war der Akzent französisch), der tollpatschige Taugenichts JarJar Binks erinnerte an die Darstellung ungebildeter schwarze Sklaven und die Krämerseele Watto entspricht antisemitischen Stereotypen. Hier ist noch ein interessanter Artikel dazu:
http://www.thenation.com/article/racial-ventriloquism?page=full#
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Auch "Herr der Ringe" finde ich in dieser Hinsicht problematischer, mit seinen bösen "Ostlingen" und den edlen "Men of the West".
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BigDi Sat, 02 Feb 2013 09:37:34 -0000
Antwort löschenOh mein Gott. Das ist die Erleuchtung. Alleine schon Wattos Nase ... da tun sich ja mal Abgründe auf. oO
Azazil Sat, 02 Feb 2013 09:49:21 -0000
Antwort löschenAuf Herr der Ringe bezogen, endlich mal jemand der das auch so sieht. Da kämpfen die weißen Menschen des Westens mit Kettenhemden, Helmen etc., die an mittelalterliche westliche Rüstung erinnert, gegen Menschen aus einer orientalisch gearteten Kultur (Kleidung usw.), die dazu noch etwas gebräunter erscheinen und auf riesigen Elefanten reiten. Dafuq?
teakeeper Sat, 02 Feb 2013 10:52:02 -0000
Antwort löschenIm zweiten Film gibt es eine Zeile von Faramir, die das ein wenig relativiert, allerdings, soweit ich weiß, auch nur im Extended Cut. Bei Herr der Ringe wird der impliziete und teilweise auch expliziete (im Falle des Antisemitismus in der Hobbit [Buch]) Rassismus oft verdrängt...
TheBruceWayne Sat, 02 Feb 2013 11:22:39 -0000
Antwort löschenIrgendjemand muss halt der Böse sein Bob.Wenns in HDR die nordischen Rohirim wären,könnten auch Deutsche oder Skandinavier von Rassismus sprechen.Vorallem J.R:R.Tolkien war alles andere als rassistisch.Auf den Vorwurf eines Journalisten das er sich bei manchen Helden eines arischen Idealbildes bediente antwortete er nur "Ich wüsste nicht warum die Menschen in Rohan einen altpersischen oder altindischen Dialekt sprechen sollten".Vorallem sind es ja im Herrn der Ringe eher die Kleinen ,welche die Welt retten.Zudem müssen alle Völker (symbolisiert in der Gemeinschaft) ja zusammenhalten.Im Grunde sind nicht die Filme rassistisch sondern manche Kritiker.Aber ich weiß was du meinst,es kommt einem schon etwas spanisch vor.Das mit Star Wars wusste ich z.B. noch gar nicht,danke dafür.
Mimuschka Sat, 02 Feb 2013 11:23:31 -0000
Antwort löschenfür herr der ringe gibt es noch so viele beispiele, leider hab ich nicht mehr alle im kopf. z.b. die orcs als untermenschen die man mit stumpf und stil ausrotten muss, mit denen auch keine verhandlungen möglich sind.
die ringe könnte man weiterhin als geld-analogie betrachten. vor deren erscheinen war alles in ordnung und die völker lebten in frieden zusammen, bis ihre seelen durch die ringe (das geld, die moderne) vergiftet wurden. ein strukturell antisemitisches argumentationsmuster. haha und so weiter :-)
Filmromantikerin Sat, 02 Feb 2013 13:08:41 -0000
Antwort löschenAber wie Guggenheim schon richtig schreibt, kann man überall Diskriminierung finden, wo man sucht. Ich persönlich finde es dabei aber wichtig zwischen bösartiger Absicht und ungeschickter Unbedachtheit zu unterscheiden, weil ersteres finde ich deutlich schlimmer. Weiters sollte man immer den Kontext beachten.
Jackson wollte mit seinen Filmen sicher kein rassistisches Gedankengut verbreiten, sondern sich an den Vorstellungen Tolkiens orientieren. Und Tolkien schrieb seine Bücher in den 1950er Jahren, da gab es noch keine Political Correctness im heutigen Sinn und Edward Saids "Orientalismus", in dem er aufzeigt was für ein falsches Bild der Westen vom Orient konstruiert hat, erschien auch erst 1978. Klar ist es wichtig, sich Gedanken darüber zu machen, wie Kulturen damals (und heute) falsch gesehen wurden, aber Tolkien Rassismus in einer Zeit, wo die Mehrheit der Gesellschaft so dachte, vorzuwerfen, finde ich wiederum falsch. Genauso übertrieben finde es wenn man nun anfängt, aus Mark Twains und Michael Endes Büchern rassistische Ausdrücke auszustreichen, die in ihrer Zeit nunmal noch nicht als rassistisch galten. Man sagte halt leider "Neger" zu schwarzen Sklaven zu dieser Zeit und ich bin auch meines Wissens nicht negativ beeinflusst worden, nur weil Jim Knopf einmal im Buch "kleiner Neger" genannt wird.
Azazil Sat, 02 Feb 2013 13:22:47 -0000
Antwort löschenEs stimmt schon, das HDR Buch ist in dieser Hinsicht ein Kind seiner Zeit und diese Menschen des Ostens erinnern auch irgendwie an Tausendundeine Nacht. Ich würde nicht soweit gehen und Tolkien Rassismus unterstellen, schließlich musste er sich an irgendetwas orientieren. Allerdings ist im Film halt alles etwas 'plastischer', so dass ich irgendwann so da saß und dachte "also irgendwo ist das schon böse :)"
Filmromantikerin Sat, 02 Feb 2013 14:37:37 -0000
Antwort löschenDas stimmt, wenn man etwas bildhaft vor sich hat, fällt es schon viel mehr auf. Mir fällt da im Moment z. B. die Kriegsbemalung ein. Die hatten die Gondorianer nicht ^^ Aber ich muss auch ehrlich zugeben, so richtig habe ich mich mit diesen Aspekten in HdR noch nie auseinandergesetzt. Aber du hast schon Recht, dass es wichtig ist, im Allgemeinen auf solche Dinge hinzuweisen und diese zu benennen, um danach darüber diskutieren und sie auswerten zu können. :)
Bob Loblaw Sat, 02 Feb 2013 18:46:28 -0000
Antwort löschenEben, viele Dinge fallen einem ja nur auf, wenn man sich damit auseinandersetzt, bzw. wenn andere, die dort mehr sensibilisiert sind, einen darauf hinweisen. Und der Einfluss funktioniert ja meistens unterbewusst. Genau so wie ich denke, dass die meisten angeklagten Filmemacher usw. sicherlich nicht bewusst rassistisch sind. Ansonsten hätte sich Mellody Hobson bestimmt nicht mit George Lucas verlobt.
Ich denke auch, dass mir bei Rassismus oft die Sensibilität fehlt, weil ich einfach persönlich nie davon betroffen bin. Es erstaunt mich ja immer, was einige Experten/Betroffene so herausfinden. Ich fand (und ich denke ihr auch) fand es z.B. total cool, dass mit Idris Elba in Thor ein dunkelhäutiger in der Rolle des nordischen Gottes Heimdall gecastet wurde. Dann kam plötzlich mein Lieblingskritiker (afroamerikanisch) und meinte, dass Heimdall im Film ja nur ein Art Türsteher und Butler wäre und damit einem klassischen rassistischen Hollywood-Stereotypen der 30er Jahre entspräche... Danach musste ich doch ein bisschen grübeln.
Hmmm... vielleicht ist ja sogar an dieser Lego-Geschichte etwas dran. Immerhin bekommt das ganze ja als Spielzeug irgendwie einen anderen Kontext als als Film.
TheRocker Sat, 02 Feb 2013 08:44:32 -0000
Kommentar löschenBei der Gelegenheit könnten wir LEGO doch gleich noch vorwerfen, Guggenheim für diesen Artikel als Schleichwerbung bezahlt zu haben.
Denn mal ehrlich: Von dem Bausatz wusste ich vorher noch nicht:)
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turin2609 Sun, 03 Feb 2013 20:32:03 -0000
Antwort löschenDer ist auch erst seit Dezember erhältlich, deshalb ist das auch gerade jetzt so ein Thema ;)
oktoberskind Sat, 02 Feb 2013 08:38:13 -0000
Kommentar löschenIn dem Betreben könnte man diese Gemeinde auch an einen Verein gegen Diskriminierung von Übergewicht weiterleiten. Die sind bestimmt auch nicht begeistert, dass ausgerechnet der Bösewicht übergewichtig sein muss, das ist genauso "diskriminierend". Oder Wasserfpfeifen! Das ist Wasserpfeifendiskriminierung! Und irgendein Tierschützer findet sich bestimmt auch noch, der erklärt, dass die Größenverhältnisse falsche Tatsachen bei der Schneckenhaltung vorgaukeln...
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HawkeyePierce Sat, 02 Feb 2013 08:26:16 -0000
Kommentar löschenDa gewinnt ein in China umgefallener Sack Reis gleich ein Vielfaches an Bedeutung!
Mal ehrlich: Derjenige ist einfach nur bedauernswert, der in solch einem Spielzeug (und damit auch der Filmszene) etwas rassistisches sehen mag - gerade wo in den SW-Filmen das Neben- und Miteinander so vieler verschiedener Rassen und Kulturen aufgezeigt wird.
Und so nebenbei: interessanter Lego-Bausatz! :)
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Martin Oberndorf Sat, 02 Feb 2013 08:24:11 -0000
Kommentar löschenEs ist eine fremde, seltsame Welt...
Aber ehrlich: das ist absurd!
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acryl Sat, 02 Feb 2013 13:34:59 -0000
Antwort löschen... erst wenn ein Rotkehlchen kommt, wird alles gut. ^^
Agent Smith93 Sat, 02 Feb 2013 08:19:29 -0000
Kommentar löschenJa, diese Welt ist verrückt. Jetzt habe ich es endgültig bemerkt.
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Suki93 Sat, 02 Feb 2013 10:06:23 -0000
Antwort löschenDie Welt ist nicht verrückt, sondern diejenigen die sie bevölkert ;D
electricexa Sat, 02 Feb 2013 15:17:51 -0000
Antwort löschen@Suki93 ...aber auch nicht alle. Eigentlich nur eine Spezies!
Und zwar........die Hyäne....wie verrückt die immer lachen...müssen ja verrückt sein! :D
Agent Smith93 Sat, 02 Feb 2013 19:29:57 -0000
Antwort löschenStimmt Suki93. Genau gesehen hast du recht. Nicht die Welt, sondern ihre Bevölkerung ist verrückt.
Agent Smith93 Sat, 02 Feb 2013 19:30:31 -0000
Antwort löschenNaja, und die Menschen können ja auch ganz schön verrückt lachen. Siehe Joker:)
Zuckeronkel Sat, 02 Feb 2013 22:04:10 -0000
Antwort löschenSchon wieder dieser Muselmanen-Dreck! Hab' ich nun schon mehrmals von gelesen. Diese political Corectness überall geht mir so dermaßen auf den Keks, das ich mich am liebsten an jeder Ecke übergeben möchte. Die Hagia Sophia war im übrigen eine christliche Kirche, die man nach der Eroberung Istanbuls bloß zur Moschee umfonktioniert hat. Aber dies ist zu den östereichischen Türken wohl noch nicht vorgedrungen. In Istanbul lachen sie sich wahrscheinlich tot über solch einen Schwachsinn. Dort hat sich auch keiner wirklich für das Pornotem-Mohammed-Filmchen eschofiert. Die Türken dort sind wesentlich lieberaler als die, deren Vorfahren dort vor Urzeiten rausgeworfen wurden, und deren so genennte Ethik ebenso urzeitlich des Weges kommt. Wenn man halt kein anderes "Supertalent" hat, um seine berühmten 15 Minuten in der Öffentlichkeit auszukosten, so muss man sich halt für oder gegen irgend einen anderen Bockmist zu Wort melden. Shut The Fuck Up !!!
Agent Smith93 Sat, 02 Feb 2013 22:24:54 -0000
Antwort löschenWenn ich ehrlich sein darf, verstehe ich deinen Text nicht ganz Herr Zuckeronkel.
Agent Smith93 Sun, 03 Feb 2013 03:41:40 -0000
Antwort löschenTrotzdem finde ich die Infos die ich herauslesen konnte sehr interessant. Danke.
Suki93 Sun, 03 Feb 2013 08:29:53 -0000
Antwort löschenWie ich sehe gehts auch hier verrückt zu. Ich mag das Lachen der Hyänen, das motiviert mitzulachen. Und dann töten sie dich. Aber Truthähne sind auch auch toll :D www.youtube.com/watch?v=e0nd9NVVSjE
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George Lucas
Beteiligt an 40 Filmen (als Akteur, Autor, Produzent, Drehbuch, Regisseur, Schnitt, Second Unit Director, Kamera, Konzeptor und Ausführender Produzent) und 6 Serien
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Orlindo alias goodspeed liebt, lebt, hört, fühlt und atmet Filme. Er studierte Animation/VFX und betreibt mit ANIch einen eigenen Blog zum Thema. Im Aufreger der Woche lässt er sich über skurrile, unfassbare oder schlicht traurige News aus der Filmwelt aus. Wenn euch ein Aufregerthema auf der Seele brennt, dann meldet euch bei ihm.





nebensächlich das die hagia sophia eigentlich eine christliche kirche war, ne?
und wenn man sich die filme dann mal tatsächlich anschaut, wird man sehen das dieses legoprodukt ganz sicher eher jabbas palast als irgendeinem gebäuden auf der welt ähnelt
auch lustig das diese gemeinde die wasserpfeife als seiten ´hieb auf orientalische religionen (islam) betrachtet, was sagt uns das
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TheBruceWayne Sat, 23 Feb 2013 16:09:12 -0000
Antwort löschenDas es in jeder Religion bekloppte Spinner gibt