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Schon zum Zahlen GEZwungen worden?

guggenheim (Nils P.), Veröffentlicht am 05.01.2013, 08:50

Kaum ist der Ärger des letzten Jahres ein wenig verraucht, kommt auch schon neues Aufreger-Material um die Ecke gesprungen. Also, auf geht’s!

GEZielte Abzocke GEZielte Abzocke © Walt Disney/moviepilot

Die Bombe explodierte vor wenigen Tagen: Fernsehstar Sylvie van der Vaart und ihr Ehemann, der irgendwas mit Fußball macht, haben sich getrennt! Wer hätte damit gerechnet? Und wen interessiert es eigentlich? Es gibt schließlich wichtigere Themen. Zum Beispiel die Gebührenexpansion.

Der Aufreger der Woche handelt vom staatlich verordneten Zwangsbeitrag für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Jetzt ist jeder dran
Ist euch der Begriff „Sippenhaft“ ein Begriff? Er bedeutet, ganz knapp formuliert und weit definiert, dass mehrere Leute für die Taten Einzelner haften müssen. Ein Vorgehen, das eigentlich nicht rechtens ist. Jeder sollte nur für das zahlen müssen, was ihn tatsächlich betrifft – im übertragenen wie im tatsächlichen Sinne. Seit Beginn dieses Jahres ist dieses Prinzip jedoch aufgehoben. Bananenrepublik, Unrechtsstaat? Nein, so stimmt das nicht. Es handelt sich schließlich offiziell nicht um eine Strafe, die seit dem 01. Januar von allen entrichtet werden muss, sondern um eine Gebühr für öffentliche Zwecke. In diesem Fall für öffentlich-rechtliches Fernsehen. Die (un)gute, alte GEZ gibt’s nun nicht mehr, stattdessen einen Beitragsservice. Hört sich netter an, ist aber nicht wirklich netter. Nun muss jeder Haushalt blechen, egal, ob irgendein Empfangsgerät vorhanden ist oder nicht. Selbst wer behindert ist und kaum mehr etwas mitkriegt, kommt nicht mehr so leicht davon. Wäre ja noch schöner!

Mehr: Der Hobbit – Eine ausgedehnte Reise

Rasterfahndung
Was anfangs irgendwie gar nicht so schlecht wirkt, weil ja nicht mehr jedes Kofferradio angemeldet werden muss, ist bei genauer Betrachtung ein Unding erster Güte. Zwangsabgaben für jedermann unabhängig von der tatsächlichen Nutzung der damit verbundenen Leistungen (wie hoch oder niedrig die auch immer eingestuft werden sollten) sind kaum akzeptabel. Aber zahlen wir nicht alle Steuern, deren Verwendung uns persönlich eher wenig bringt? Mag sein. Aber niemand würde eine pauschale Hundesteuer für alle Haushalte gutheißen, nur weil die Kosten für die Beseitigung der Hinterlassenschaften der Vierbeiner angestiegen sind. Die Fernsehgebühren tendieren aber in genau diese Richtung. Manche nutzen noch nicht einmal theoretisch öffentlich-rechtliches Programm, müssen aber dennoch zahlen. Dass mit der Haushaltabgabe der GEZ-Schnüffler arbeitslos geworden ist, stimmt leider auch nicht. Die Methoden sind nur andere. Anstatt auszuspionieren, ob jemand das Qualitätsprogramm der öffentlich-rechtlichen Anstalten (Verbotene Liebe, Die Rettungsflieger, Brisant) ohne zu zahlen genießt, wird jetzt Rasterfahndung betrieben. Ein Datenabgleich mit dem Einwohnermeldeamt verschafft den Eintreibern einen Überblick über Wohnverhältnisse der Bundesbürger. Bei wem es undurchsichtig wird, der kriegt Besuch vom Fahnder.

Harte Konsequenzen
Klingt nach osteuropäischem Inkassobüro. Ganz so hart wird’s wohl nicht, denn GEZ-Männer haben eher selten Eisenstangen bei ihrer Arbeit dabei. Im Zuge der Einführung der Zwangsgebühren werden wir alle aber immer stärker ausgeleuchtet. Und wenn’s ganz dumm läuft, dann muss eine Eidesstattlichen Versicherung abgegeben werden. Letzte Konsequenz wäre die Pfändung. Und das alles wegen der Gebühren für öffentlich-rechtliches Fernsehen bzw. Rundfunk. Eine elegante Lösung sieht definitiv anders aus.

Mehr: guggis völlig ernster Blick ins Aufreger-Jahr 2013

Ob ein Gebührensystem zum Erhalt des öffentlich-rechtlichen Status überhaupt noch sinnvoll ist, stand offenbar nie zur Debatte. Und dass bei der Verteilung der (immensen) Gelder praktisch kein Mitbestimmungsrecht besteht, hat auch noch kaum jemand angeprangert. Öffentlich-rechtliches Programm mag in Teilen seine Berechtigung haben, aber nicht auf Kosten von Rechten und Freiheiten. Wir werden aber wohl auf Dauer damit leben müssen, dass es in diesem Fall nie zu einer akzeptablen Umsetzung kommen wird.


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Poke709

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Sparen,sparen wird gepredigt außer die GEZ die verbrennen ihre Milliarden.Bildungsauftrag?"Rote Rosen","Unter uns" 6 dumpf Serien im ARD Vorabendprogramm.Und am Wochenende wird aus vollem Hals gejodelt,oder bei "Wetten dass?" Gibt sich Tim Toupet und die Geissens die Ehre.
Es gibt auch Lichtblicke im ÖRFernsehen"Lesch" oder "Neues aus der Anstallt"(Eingestellt)Warum muss jedes Bundesland sogar solche "Nester"wie Bremen einen eigenen Sender haben?Nord.Süd,Ost und West müssten doch auch reichen!!

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chris.dijk.9

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diese scheiß gez..............ich gucke den Mist so selten und muss dafür zahlen wie für Pay-TV. einfach nur lächerlich wenn man dann sieht wie die das Geld nur so raushauen. sollen sie die scheiße doch sperren wers nich will oder dafür bezahlt. ist technisch ist das kein Problem. und wo bitte ist da die große Qualität die die immer preisen. außer Krimis und fehr reisen könn die nix.......................

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agynessa

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Schweinerei, Abzocke, am meisten kacken jetzt die großen Konzerne, wie z.B. Rossmann, mit ihren zig Filialen ab, die ja als erstes Unternehmen auch schon Klage eingereicht haben. Die Leute müssen endlich mal kapieren, das unsere derzeitige Regierung, diesen ganzen Scheiß auch noch billigt. Als nächstes kommt die PKW Maut! Denen fällt doch sowieso immer wieder was neues ein, wie sie den Leuten das Geld aus der Tasche ziehen können. Rentenversicherung sinkt, dafür wird die Pflegeversicherung teurer, Porto wird teurer, Bahnkosten steigen. Von der Harz Erhöhung und dem Betreuungsgeld hab ich gar nix, dafür wird dieses Jahr wieder die Regelaltersgrenze zur Rente wieder angehoben. Das die Praxisgebühr wegfällt, ist ja schön und gut, aber wenn man so gut wie nie krank ist und nicht zum Arzt muss, hat man davon auch wieder nix. Da werden wieder nur die Faulen und Scheinkranken belohnt. Dafür soll der neue Führerschein nur noch 15Jahre gültig sein, auch wieder Mehrkosten für die neuen Fahranfänger! Die Unisex Tarife bringen mir ne Verteuerung von 28%, danke. Strom teurer, Kippen teurer, Benzin teurer, Lebensmittelpreise teils stark gestiegen, KFZ Versicherung teurer, Mieten teurer und so weiter und so fort... An die Energiewende möchte man da gar nicht mehr denken. Wer soll den ganzen Mist denn aber noch bezahlen können, wenn dagegen die Löhne kaum bis gar nicht steigen? Ist doch echt zum kotzen, was hier abläuft und die Bürger zerreißen sich zwar die Mäuler und schlucken trotzdem den ganzen Dreck und machen ihr dämliches Kreuzchen bei der CDU. Scheiß Christen!

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Gummibörchen

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Man könnte es ja noch verstehen, wenn die ÖR wirklich nur Wissen vermitteln würden. Aber selbst Dokus oder Politische Debatten kratzen nur an der Oberfläche und wirklich schlauer fühlt man sich dadurch auch nicht. Bei politischen Talkshows rege ich mich auch eher über die dauernden Parteifloskeln auf ("... aber wir von der xyz-Partei kümmern uns noch um die Bürger..."), alsdass ich sagen kann, dass mir die Situation jetzt klarer ist. Und dann wird auch noch so ein Mist wie das Traumschiff oder Volksmusik produziert.

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Canis Majoris

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Nachtrag:

Sicherlich werden die ÖR auch mal Sendungen anbieten, die mir gefallen könnten.

Aber dafür bräuchte ich dann ja auch einen Kabelanschluss oder dergleichen (Satellit, Antenne, etc.), was dann wiederum mit weiteren Mehrkosten verbunden wäre.

Derweil gucke ich lieber Formate, die es in 1080p auf Blu-Ray zu kaufen gibt und über die ich mich vorher (gut) informiert habe.

Ich hasse es, einfach so berieselt zu werden.

Mir ist nicht langweilig und ich vermisse rein gar nichts so ohne TV-Programm.

Und ausreichend informiert bin ich dank Internet und einigen Druck-Publikationen auch.

Meiner Anischt nach sollten andere Menschen lernen, dass das Angebot der ÖR absolut verzichtbar ist und eine freiwillige Auswahl an Sendungen, für die man dann zahlen müsste, wenn/falls man sie nutzen möchte, viel angebrachter und spannender wäre.

Das wäre dann eben so, wie es immer war und ist, wenn man sich z.B. entscheidet, einen bestimmten Film zu kaufen.

Diese ganze Zwangs-Masche ist traurig und lächerlich, selbst wenn sie eben quasi schon Gewohnheitsrecht besitz...

Meine Meinung ist sicherlich teilweise extrem und wird von wenigen geteilt, aber von mir aus kann man TV und Radio ganz abschaffen. Persönlich habe ich keinen Bedarf dafür. Mein Leben ist mir zu kurz für diesen Scheiß und mit >4000 SACDs/CDs und >2000 DVDs/BDs/HDDVDs bin ich gut "versorgt".

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Canis Majoris

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Leider kann ich hier weder L.v. Beethoven, noch Richard Wagner zitieren, aber wie es dennoch bei den Dire Straits auf ihrem audiophilen "Brothers in Arms"-Album [explizit gemeint ist EAN: 075992526425, Kat.-Nr.: 9 25264-2, USA 1985] im Song "One World" heißt:

"Can't get no remedy on my TV,
It's nothing but the same old news."

(http://www.youtube.com/watch?v=WI01DDseJEM)

In diesem Sinne...

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Janus Winter

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ich zahle gern gebühren für zdf.kultur, arte, 3sat, zdf_neo, einsfestival, phönix, tagesschau, in treatment, panorama & co, polylux, radio eins, fritz, ken.fm, illner, kuttner (beide), roche & böhmermann.

ich sehe aber nicht ein, warum ard & zdf bei den bieterschlachten um sport mitmischen müssen. fußball und olympia können auch bei den privaten kollegen laufen, ohne dass die qualität der übertragung darunter leiden muss.

also: sport raus, gez abschaffen, gebühren runter und arte auf die 1! --

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Vasafay

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Ich gehöre zu einer aussterbenden Art - ich habe schon immer ganz ehrlich meine Rundfunkgebühren bezahlt xD

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Taucher

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Wie so oft verarscht uns Vater Staat wo er nur kann. Jetzt wird auch noch direkt vom Fleck weg der "Gebührenservice" aktiv. Was ja wohl eine Frechheit ansich ist. Ich gehe jetzt nicht auf die Für und Wider ein, da dies hier bereits an mehren Stellen geschehen ist, aber für was wollen die öffentlich-rechtlichen Sender denn Geld verlangen? Für den ganzen Schwachsinn der da gezeigt wird ? Sendungen, bei denen in den 70ern schon das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, Sportsendungen, bei den die Rechte eh schon an Sky verkauft worden sind, Fernsehteams, die planlos über den Globus reisen ?
Ich kann's nicht glauben. Ich bin ja gern bereit, für etwas einen Beitrag zu leisten, was mir sinnvoll erscheint, aber das ????? Reicht es nicht, das wir unfähigen Politikern ihre Pensionen und Abfindungen bezahlen ? AAAAAARGGHHHHHH !! Da will man schreien vor Wut !!!!!

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Bolthier

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Was ich mich schon länger zu diesem Thema gefragt habe; woran hinkt es diese Beiträge direkt von den Einnahmen von Bund und Länder zu zahlen? Das nennen wir dann einfachheitshalber Solidaritätszuschlag 2.0. Ein Update der aktuellen Steuerbeträge wird ja kaum zu erwarten sein. Hinzufügen geht aber immer.

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FranklinFlyer

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Wer der Meinung ist, das ein deutsches Fernsehen komplett wie ProSieben bis RTL2 aussehen muss, der muss auch gegen Subventionen am Theater, an der Oper, bei Orchestern und beim Ballett sein.
Kultur und Unterhaltung nur noch als Ware. Bitteschön. Viel Spaß damit.
Wo auf der Welt, hat das funktioniert und zu Qualität geführt?

Ich hab kein Auto. Ich will auch keines. Trotzdem werden mit meinen Steuern die ich zahle, die Straßen ausgebessert, Brücken gebaut etc.
Ich bin fast nie krank, trotzdem wird über meine Krankenversicherung einem Raucher eine Kur bezahlt. Ja und? Das nennt man Solidargemeinschaft!
Ich hab was davon wenn die Straßen gut ausgebessert werden, denn es werden auch Waren für mich darüber transportiert und Freunde fahren darauf.
Ich hab was davon wenn Kranken mit meinem Geld geholfen wird, denn es bewahrt sie vor dem sozialen Abstieg, der viel mehr Kosten verursacht.

Ich hab auch was davon, wenn mehr Menschen arte, 3Sat, deutschlandfunk oder zdf.kultur oder eben die Tagesthemen sehen. Denn dann hab ich es mit weniger Dummköpfen zu tuen.

Und das Argument mit den Behinderten hinkt gewaltig!!! Wer bietet Untertitel im Videotext an? Wer hat Gebärdendolmetscher bei den Nachrichten? Wohl kaum die Privaten.

Man muss jetzt ganz anders an die Sacher herangehen:
Nun ist es eine allgemeine Zwangsabgabe. Eine Steuer quasi. Also wird nun gefordert.
Schreibt die Sender an. Bombadiert sie mit Mails, Post, Serienkonzepten, Drehbüchern, Bewerbungen. Mitmachen. Das ist öffentlicher Rundfunk. Überlasst diesen Laden nicht den Fachidioten, die mit Soko Bielefeld und Musikantenanstalt das Programm begradigen wollen. Wenn du wählst, kannst du meckern. Wenn du zahlst, auch. Aber nicht untereinander, sondern mit denen.

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freakualizer

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Jimi Hendrix freut sich also auf die Musikantenanstalt und den Fernsehgarten, wenn er alt wäre. Gut, dass er´s nicht ist.
Das war zu meiner Zeit auch mal anders...


Martiall_Arts

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Steuern muss ich nur zahlen wenn ich ausreichend Geld verdiene. Den neuen Zwangsbeitrag muss ich aber auch als armer Student zahlen sobald ich nicht mehr zuhause wohne. Das nennt man Solidargemeinschaft?


Canis Majoris

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Kommentare, die diese neue Steuer mit Aussagen wie "Generation Gratis meckert wieder herum" und "Es ist traurig... bla. bla. bla." "Kultur... bla." verteidigen, finde ich vollkommen abstrus.

Diese Abgabe ist ebenso ungerecht wie das gesamte Steuersystem und die pekuniäre Ungleichverteilung wird hier wieder voll ausgereizt.

Wahrscheinlich typisch menschlich, unlogisch und der ganz normale Un- und Wahnsinn.

Wenn ICH etwas nicht Lebensnotwendiges, wie z.B. das TV-Programm, nicht nutzen möchte und stattdessen lieber eine Zeitung abonniere und mir Kultur- und Natur-Dokus/-Sendungen lieber auf z.B. Blu-Ray kaufe, dann soll das gefälligst meine Angelegenheit bleiben.

TV hat mich schon vor über 10 Jahren nicht mehr interessiert, Radio höre ich dank großer CD-Sammlung auch nie und im Internet nutze ich ebenso keine Seiten der ÖR-Anstalten.

Sollen die ÖR doch TV/Radio/Internetseiten machen, für das man bei der Nutzung bezahlen muss. Wenn diese Medien dann zu wenige Leute nutzen, sei's drum, dann war das Angebot eben wohl nicht das Ideale. Einen einzelnen Gratis-Propaganda-... äh... Info-Sender kann es ja steuerfinanziert geben, um dem GrunzGesetz Rechnung zu tragen.

Außerdem hätten die "Macher" diese ganze Problematik auch gleich wirklich "verkappt" mit einer Steueranhebung regeln und die GEZ-Angelegenheit öffentlichkeitswirksam (mit viel Tamm-Tamm) stornieren können.

Denn wenn wir Bürgerlein schon aktive Umweltverschmutzung, religiöse Vereinigungen, Subventionen von totalem Schwachsinn, Brücken im und ins Nichts, Flughäfen, Häfen, Straßen und Bahnhöfe ohne Sinn und Verstand bezahlen, zudem auch noch Banken retten, die sowieso nichts zum Wohl der Allgemeinheit beitragen, und das alles durch Steuerabgaben, die insbesondere diejenigen Menschen belasten, die ohnehin schon kaum LEBEN (sondern eher vegetieren), dann hätten die Verantwortlichen das alles auch gleich geschickter inszenieren können.

Eine schöne neue DDR haben wir mittlerweile jedenfalls...

Dass man sich im Armutsfall befreien lassen kann davon, gibt der ganzen Sache ebenfalls keine positive Note, finde ich.

Nun gut. Es ist, wie es ist.

Die nächste Zwangsabgabe folgt bestimmt.

Mahlzeit und Frohes Bezahlen dann!

[Sowieso allgemein und speziell mit hoher Wahrscheinlichkeit bin ich auf dem falschen Planeten, bzw. leider kein Multimillionär oder alles schluckende Dumpfbacke. Vielleicht könnten mir ja Elektroshocks weiter helfen... okay, ich will da auch niemanden auf neue Ideen bringen... ;-)]

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Cellmorbasg

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Ich persönlich habe kein grundsätzliches Problem mit einer Abgabe für ein öffentlich finanziertes und damit von privatwirtschaftlichen Interessen unabhängiges Fernsehen. Doch was es in der heutigen Zeit aus meiner Sicht nicht mehr braucht ist eine so genannte Grundversorgung mit Vollprogrammen. Zum einen weil reines Unterhaltungsfernsehen auch vom Privatfernsehen geleistet werden kann- hier muss man ja nicht nur an Free-TV denken, sondern kann auch an Pay-TV denken. Ganz praktisch: wenn es für das Musikantenstadl ein Millionenpublikum gibt, dann wird sich das auf die ein oder andere Weise auch von selbst finanzieren. Um nicht dieses vielleicht als altersfeindlich angesehene Beispiel zu nehmen, nenne ich eines das mich selbst betreffen würde: Sport. Dafür muss nicht die Allgemeinheit zahlen. Die Allgemeinheit sollte Breitensport fördern, nicht Spitzensport. Der hat sein Publikum und jene Sportarten die ihr Publikum nicht oder kaum haben, finden auch in den Öffentlich-Rechtlichen keinen großen Platz. Das ist doch eines der größten Mankos: der ÖR gibt sich als großer Player der im Markt mitmischen will. Der Etat des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks ist ebenso hoch wie der gesamte Kulturetat. Ich finde, da sind die Maßstäbe gewaltig verschoben.
Aus meiner Sicht braucht es ein Informationsangebot und eine Förderung der Nische. Letzteres muss aber nicht über Sendeanstalten laufen, sondern da sollten eben jene Töpfe gestärkt werden, wo kreative Köpfe direkt gefördert werden. Als Fernsehprogramm reicht ein Sender für Sendeplätze mit Dokumentationen und Nachrichten. Nicht, dass ich die alle toll finde die da ausgestrahlt werden, da gibt es genug zu kritisieren, aber es ist aus meiner Sicht wichtig diese Alternative zu haben und dieses Feld nicht nur bspw. der Bildzeitung als auflagenstarkes Medium zu überlassen. Gleiches gilt für die Radioprogramme.
Wenn ich also die Höhe des Beitrages kritisiere, dann nicht weil ich den ÖR komplett einstampfen will, sondern weil der ÖR mit der Zeit gehen muss und das heißt für mich, dass vieles was da zu sehen oder zu hören ist, zum einen auch auf anderem Wege bezogen werden kann und zum anderen nicht von öffentlichen Geldern gefördert werden sollte.

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Mein Senf

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Dieser Ärger über den Zwang der Abgabe ist bei den meisten doch nur ein vorgeschobener Grund. In meinem Umfeld wollen die gefühlte 90 Prozent derr Nörgler, die behaupten, sie würden kein öffentlich-rechtliches Angebot zu nutzen und die GEZ würde sie mit einer Zwangsabgabe gängeln, einfach nur um die Abgabe drücken. Mehr nicht.

Im Vergleich zu den privaten Sendern bieten die Öfffentlich-Rechtlichen tatsächlich deutlich häufiger so etwas wie Qualität und nicht nur marktkonformen Nonsense. Leute, die sich darüber aufregen, die Öffentlich-Rechtlichen würden nur die Erfolgformeln der Privaten kopieren und sich ihnen in Punkto Niveau dramatisch annähern, übersehen, dass die Öffis eben nicht nur aus ARD und ZDF bestehen, sondern auch aus Special-Interest-Kanälen wie "3Sat" und "Arte", "ZDF Kultur". Und -mein Gott- sogar für die jüngere Generation, die sich ja nur allzu gerne mit einer Anti-GEZ-Attitüde schmückt, wurde in den letzten "ZDF Neo" einiges, abseits massenkompatibler Einheitsformate auf die Beine gestellt.

Das allseits beliebte Argument, dass Gebühren ausschließich für Sportgroßereignisse rausgehauen werden, ist ebenfalls Humbug, da man ja auch das öffentliche Interesse an solchen Veranstaltungen berücksichtigen muss. Das Halbfinale einer Europameisterschaft interessiert nun einmal 29 Millionen mehr Menschen als als "Durch die Nacht mit..." - insofern ist es völlig legitim dort entsprechend mehr Geld zu investieren, ohne den öffentlichen Bildungsauftrag zu vernachlässigen.

Die öffentlich rechtlichen Sender sind eine große Bereicherung für die deutsche Medienlandschaft und für jeden einzelnen Bürger. Trotz der parteipolitischer Versuche von Einflussnahme garantiert das Konzept der Öffentlich-Rechtlichen bis heute eine weitgehend unabhängige Berichterstattung - man stelle sich nur kurz mal amerikanische Verhältnisse vor, wo die Medien und vor allem das Fernsehen fast durchgehend politische Propaganda und schärfste Polemik in Sinne der jeweiligen Parteifärbung verbreiten. Das will ich nicht, ich möchte unabhängig informiert werden und dafür lohnt es, Medien nicht den freischwingenden Gesetzen des freien Marktes auszuliefern. Dafür bin ich gerne bereit einen tendenziell aufgeblähten und im Vergleich zu den privaten Angeboten, weniger effiziente Behörde zu finanzieren.

Ich bin gerne bereit, eine Abgabe, auch eine pauschale Abgabe für öffentlich-rechtliches Angebot zu zahlen, obwohl ich sehr selten Fernseh schaue, geschweige Radio höre, noch die Tagesschau-App installiert habe (obwohl... das mache ich jetzt glatt mal).

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dAShEIKO

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Alles richtig. Ich denke auch, dass das "Ob" keine Frage ist - Das "Wie" schon eher. Mancher Streifenpolizist wäre wohl froh, er könnte ohne Papierkrieg auf solche Ermittlungsquellen zurückgreifen. Aber das ist eine andere Geschichte, und wird ein andermal erzählt...


Dom699

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da sollen blinde und taube menschen, sowie menschen ohne fernseher und radio, generell für den konsum audiovisueller, staatlicher medien zur kasse gebeten werden, von dem sie de fakto garkeine leistung in anspruch nehmen (können), und das ganze hat dann auch noch eine qualität wie frontal 21 oder wetten dass, wo man die ausländischen gäste festbinden muss damit sie nicht wegrennen können. sowas kanns echt nur in deutschand geben...

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RoosterCogburn

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Blinde müssen nicht zahlen. Die fallen unter die Befreiten. Und warum sollten Blinde kein Radio oder Fernseher besitzen, die können doch hören?! Es gibt bei den Öffis doch sogar das Angebot für Sehgeschädigte, bei dem das Geschehen der Handlung zusätzlich erläutert wird.
Das Problem ist, das der neue Beitrag Hör- und Sehgeschädigte außen vor lässt. Und diese, zwar ermäßigt, aber mit immerhin 5,99 zur Kasse gebeten werden.


FranklinFlyer

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"da sollen blinde und taube menschen..."
Erstens unwahr und zweitens gibts das Programm für Sehbehinderte und Gehörlose nur auf den ÖR!!!!!!!!! Da gibts den Sehbehindeten Ton, die Videotext Untertitel und die Gebärdendolmetscher, und die darfst du ruhig mitzahlen, Mr.Selleck.


old . man

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Die Umstellung des Gebührensystems ist nur die logische Wendung, die die ständige Kritik im Sinne von "Stasi-GEZ" ja geradezu hervorrufen musste. Es ist bemerkenswert wie sich teilweise unverholener Hass bei Diskussionen um die Öffenlich-Rechtlichen bahnbricht, siehe die Kommentare unter diesem SpOn-Artkel vom 06.01.: http://www.spiegel.de/kultur/tv/cherno-jobatey-wird-beim-zdf-morgenmagazin-abgeloest-a-875949.html.
Ich sehe mir den Großteil der Sendungen selbst auch nicht an, ich erwarte aber auch nicht, dass mich ein Programm, das für viele millionen Zuschauer konzipiert ist, ganzheitlich ansprechen kann. Dementsprechend picke ich mir meine Sendungen heraus. Ein "heute-journal" für die Berichterstattung, "heute-show" für politischen Klamauk, "Neues aus der Anstalt" für Kabarett, und schon bin ich, z.B., mit dem ZDF zufrieden, wenn ich die anderen Programme konsequent meide.
Für die Zukunft hoffe ich nur, dass man sich mehr an der BBC orientiert, von deren Eigenproduktionen ich bisher eher "profitiert" habe, als von denen des ÖR in Deutschland. Zumindest meine ich in einer der letzten Spiegel-Ausgaben Besserungsbekundungen von irgendsonem ZDF-Intendanten vernommen zu haben, zukünftig auch US-Serien zu zeigen. Man könnte also durchaus davon sprechen, dass das Verbesserungspotenzial, das in großen Maßen vorhanden ist, wohl auch genutzt werden wird.

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freakualizer

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..ach ja, bei Deinem Link muss der Punkt weg, funzt sonst net.


old . man

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...ϔëṙḍäṁṁṭ... ḳöṅṅṭë ïϾḧṩ ẅïëḍëṙ ...ṅịϾḧṭ ŀäṩṩëṅ ..ˑˑ¨ ö.ộ ṁ.ị.ṩ.ṭ •



(Danke fᴞr den Hinweis!)


deevaudee

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"Die GEZ benimmt sich wie ein Kellner, der jeden Gast, der das Restaurant betritt, zunächst mal der Zechprellerei bezichtigt und deshalb vorsorglich mit einer Waffe bedroht. Der Gedanke dabei: Wer ein Besteck vor sich liegen hat, wird auch essen. Deshalb lassen wir jeden Gast schon fürs Besteck zahlen, egal, ob er bestellt oder nicht."
Auch schön, was ich auch schon gelesen habe: "Wenn es so gehandhabt wird, könnte man ja auch als Bürger Kindergeld beantragen, ohne überhaupt Kinder zu haben." Käme vom Inhaltlichen der Sache auch sehr nahe. Aber ob GEZ oder auch GEMA, zu legitimieren ihre Alleingänge ohne bedenken zu erlauben, um im selben Atemzug zu heucheln, ein NPD Verbot wäre die Errettung um undemokratische Einrichtungen einzumotten, find ich wie Durchfall im Sturm. Es flattert und spritzt ein nur so ums Gesicht. Mit anderen Worten, wir der Staat haben Mittelfingermodus, und die blöden Lemminge lassen wir Bluten!!!

http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/395614

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Roger

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Jetzt, mit der Zwangsabgabe pro Haushalt, ist es so, dass das Restaurant jedem Bürger der Stadt monatlich eine Rechnung schickt.


deevaudee

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Klar, und der ÖPNV möchte demnächst von jedem eine Monatsfahrkarte bezahlt haben, ist ja egal ob man Bus oder Bahn nutzt. Das Verkehrsnetz ist ja erstmal da. Man darf gespannt sein, wer noch alles was vom Kuchen abhaben will.


LavaBaer

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Für Arte bezahl ich gern!

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Roger

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Must du ja jetzt auch - leider schließen sich "gern" und "Zwang" oft aus.


Schlegel

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Generation Gratis wieder unterwegs.

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FranklinFlyer

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strike


Donzaffi

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Na hier tut jetzt jemand so als wen auf den öffentlich Rechtlichen nur Schrott kommt, eigentlich laufen da sehr oft Qualitätsfilme die im Privatfernsehen (überschüttet von Werbung ) undenkbar wären. Wie z.B. Alfred Hitchcock Filme auf Arte in den letzten Wochen. Deine Meinung ist wie es halt mit Meinungen ist, stark subjektiv.
Nicht das ich diesen Kram von wegen GEZ für alle besonders toll finde, aber Fakt ist das jeder der diese Seite benutzt sie zu Recht zahlt (Außer er ist Student, etc. Die können sich auch heute noch befreien lassen genau die wie du geschrieben hast die, die es nicht nutzen können)

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jan.griemsmann.9

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Kamen die nicht eher auf 3SAT? ;-)


Donzaffi

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Will mich nicht drauf festnageln, auf Arte kommen gute Dokus das weiß ich noch :D


Batzman

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Für öffentlich rechtlichen Rundfunk zu zahlen und gerne auch pauschal zu zahlen finde ich völlig in Ordnung und im Grunde sympathischer als die eklige GEZ-Stasi. Sich darüber aufzuregen und zu behaupten man würde ja nie irgendwas von den Öffis gucken, hören, lesen halte ich in den meisten Fällen für gelogen. Selbst ich als jemand der extrem wenig TV schaut und Radio hört, nutze partiell die Öffentlich Rechtlichen. Und selbst wenn nicht - Öffentlich Rechte als Grundkonzept gehören sind eben keine Hundesteuer sondern tatsächlich etwas das jeder sinnvoll nutzen kann, weil es eben nicht nur für eine sehr enge Zielgruppe gedacht ist.

Die Diskussion muss um die Qualität, die Bürokratie, die Parteilichkeit und die Inhalte der Öffentlich Rechtlichen geführt werden, nicht darum ob diese Zwangsgebühr okay ist (und ja Arbeitslose und Seh/Hör-Behinderte sollten den reduzierten Satz zahlen müssen oder ganz befreit werden und zwar einfach und ohne 1000 Stolpersteine wie es sie jetzt gibt). Lasst uns lieber diskutieren was die Anstalten senden, ob sie ihre Prioritäten klar setzen, ob man Millionen für Sportevents ausgeben muss oder ob Hochzeiten in Königshäusern und Papstbesuche mit Millionenaufwand und doppelt gecovered werden müssen - denn das sind die tatsächlichen Probleme. Es ist die Qualität, nicht das grundsätzliche Konzept.

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FranklinFlyer

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Nuff said. Da hätte ich mir meins sparen können.


freakualizer

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Unterschrieben!


xander

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Das system sollte Sky vielleicht auch mal ausprobieren. Wenn wir jüngeren schon das Debilenfernsehen mitfinanzieren müssen... ;-)

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kobbi88

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Debilenfernsehen? RTL und RTL II wird doch gar nicht von uns finanziert?!


xander

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Aber der Musikantenstadl.:D Zu Mitten im Leben und ähnlichem sag ich lieber garnix^^


Andy the X

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Ich oute mich jetzt mal als Fan des dualen Rundfunksystems. :-)

Ich finde das Gebührenmodell sehr sinnvoll und auch gut. Nur so lässt sich der Grundversorgungsauftrag erfüllen und es können auch Sendungen und Formate angeboten werden, die nciht unbedingt die große Masse ansprechen.
Dass dieses System von Gebühren aller finanziert wird finde ich auch fair, schließlich hat auch jeder was davon. Wer sich lieber Trash auf RTL 2 reinzieht und ARD, ZDF und die Dritten meidet wie der Teufel das Weihwasser ist selber Schuld.

Natürlich ist an diesem System nicht alles perfekt (Gebühren auch für Behinderte, Millionen für Fußballübertragungsrechte, Werbung im ÖR, ...) aber im Großen und Ganzen finde ich unser duales gebührenfinanziertes System sehr gut!

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RoosterCogburn

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Die Interpretation, was unter diese Grundversorgung fällt, ist zwar in hohem Maße umstritten. Doch in Deutschland besteht, soweit ich weiß, ein Grundversorgungsauftrag des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Die Öffentlich-rechtlichen Rundfunksender haben nicht nur die Aufgabe, eventuelle Angebotslücken zu schließen, die private Anbieter offen lassen, sondern müssen das ganze Spektrum von Fernseh- und Hörfunksendungen bieten. Was bei 23 Fernseh- und 77 Radiosendern mit Sicherheit erfüllt wird.
Aber statt darum ob wir zahlen müssen, mache ich mir etwas um den schwindelerregenden Finanzierungsbedarf einen Kopf. Das bereits vorhandene und auch zukünftige Geld, wird in meinen Augen nicht immer an den richtigen Stellen eingesetzt und letztlich falsch verteilt.


Mein Senf

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@Roger: Ein solcher Grundversorgungsauftrag exisitert. Laut Abs. 1 Satz 2 GG hat das BVerfG den Auftrag des Staates abgeleitet, seinen Bürgern eine mediale „Grundversorgung“ zu gewährleisten. Also nicht einfach wider besseren Wissens falsche Sachen behaupten.


dmtjdc

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Problem ist auch, dass die ÖR mit den abgepressten Gebührenmilliarden immer nur eine ganz bestimmte Zielgruppe bedienen - und zu der habe ich noch nie gehört. Nicht dass die Privaten jetzt unbedingt besser sind. Interessieren tue ich mich akut gerade nur für DVD's/Internet und zahle trotzdem kräftig mit. Aber es gibt Sachen, über die man sich eher aufregen könnte. The Dark Knight Rises, z.B.

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Sigrun

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Sehe - wenn überhaupt - eigentlich nur noch Bezahlsender und zwei Tatorte im Jahr. Höre kein Radio und nutze die Webapplikationen der Sender herzlich selten.

Hab aber trotzdem kein Problem damit, hier mitzubezahlen - gerade bei einem Kultur- und Unterhaltungsangebot müssten allerdings bessere Feedbackmöglichkeiten gegeben sein. Technisch ginge das sicher, aber da haben einige Macher wohl Angst um ihre Pfründe -)

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Colindie

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Ich finde die neue Regelung super und seit langem überfällig. Endlich muss ich nicht mehr den Anteil derer, die sich vorm Zahlen gedrückt haben, aber natürlich Radio und Fernseher zu Hause haben, mitzahlen.

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Deep Thought

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Mir ist klar, dass es laut Staat keine Steuer ist, aber die Argumente von Hoppe gegen Steuern kann man auch auf alle anderen Zwangsabgaben vom Staat anwenden. Das Entscheidende ist, dass wir gezwungen werden, und Zwang nie logisch rechtfertigbar ist. (auch nicht mit "Argumenten", die natürlich keine sind, wie, "es ist zum Wohle der Mehrheit") Vom Standpunkt der sozialen Wohlfahrt aus betrachtet ist Zwang nämlich für eine "schlechtere" soziale Wohlfahrt verantwortlich. Das Optimum sozialer Wohlfahrt kann nur ohne Zwang erreicht werden. Da nur so jedes Individuum für sich das Optimum (Höchstmögliche) sozialer Wohlfahrt erreicht, indem es sich durch freie Entscheidungen für das entscheidet, was es will (was also seine soziale Wohlfahrt mehrt). Alles was mit Zwang passiert mehrt nur die soziale Wohlfahrt desjenigen der zwingt, (sonst würde er es nicht tun) aber niemals die soziale Wohlfahrt desjenigen der gezwungen wird (sonst würde er es freiwillig tun). Das ist einfachste Logik, die viele Leute leider nicht verstehen.


RoosterCogburn

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Wenn du mir mit Prinzipien des klassischen Liberalismus, zur Philosophie von Denkern wie Locke, Hume, Mises oder Hayek gekommen wärst. Aber Hans-Hermann Hoppe???
Ein Mann, der sich in hochabstrakte Spekulationen über alternative Gesellschaftsformen verliert und dessen Alternative zur Demokratie eine Gesellschaft mit konsequenter Privatisierung des gesamten Lebens ist. In der mögliche Konflikte entweder gar nicht erst entstehen oder aber von privaten Institutionen wie Versicherungen gelöst werden. Klingt eher nach einer Dystopie. Hoppe verliert sich in seinen eigenen Gedankenkonstrukten und übersieht bei seinen eigenen theoretischen Überlegungen gewachsene, historische Realitäten. Ein Mann der sich seine Weltsicht zu einfach macht und damit andere infiziert. Die Ideologie, die der Mann vertritt ist eine Sache. Aber die Ausführungen von Hans-Hermann Hoppe sind weitgehend zurückzuweisen.

___________an dieser Stelle klink ich mich aus____hat keinen Zweck


Grohmi

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Es ist doch ganz einfach, das Öffentlich Rechtliche hat einen Bildungsauftrag. Der wird in meinen Augen nicht vollständig erfüllt. Ein reiner Bildungsauftrag wäre bei weitem nicht so teuer. ARD und ZDF verschlingen den Löwenanteil mit Inhalten die nicht dem Bildungsauftrag gerecht werden.

Wo bitteschön ist hier ein Kontrollorgan? Es wird immer mehr Geld verlangt aber der Bildungsauftrag nicht erfüllt, ganz im Gegenteil, es werden dümmere Shows und Eigenproduktionen als im Privatfernsehen gezeigt.

Wenn der Staat Öffentlich Rechtliches vorschreibt, dann hat er auch für die Einhaltung der Zweckmäßigkeit zu sorgen.
Und das passiert hier einfach nicht. Hier wird den Menschen Geld aus der Tasche gezogen. Die Menschen haben haben aber ein Recht darauf, dass ihr Geld den gedachten Zweck erfüllt. Das tut es nicht. Und deswegen sollten die Menschen dieses Staates das Recht, sogar die Pflicht, haben sich gegen diese Ungerechtigkeit zur Wehr zu setzen.

Leute setzt euch dafür ein, dass sinnvolle Sachen mit eurem Geld gemacht werden. Würde man allein einen Teil des Geldes spenden, dann könnte man vielen Menschen das Leben retten, bei uns leistet sich davon ein überbezahlter Moderator mehrere Häuser!

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Mein Senf

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Deutschland hat weltweit eines der höchsten BIP - wieso ist es da wenig verwunderlich, warum wir am meisten Kohle für staatliche Fernsehanstalten ausgeben kann. Sorry für die drastische Wortwahl im Kommentar zuvor, das war unangebracht und unhöflich - mich regen nur immer diese polemische Superlativ-Argumentationen auf ("Das teuerste", Das uneffizienteste" etc.), die so catchy klingen, dass jeder sie relativ ungefragt nachplappert, die aber mit einer sachlichen Diskussionen relativ wenig zu tun haben. Schlimmer noch, sie vertiefen jene Gräben, die eigentlich schon viel zu tief ausgehoben wurden. So tief, dass die Kontrahenten meist nur noch ihr eigenes Wort verstehen können und nichts mehr vom Gegenüber zu ihnen durchdringt. Und Begriffe wie "Planwirtschaft" und "teurste überhaupt" sind nunmal einfach polemisch - das kannst du sagen was du willst.

Ich würde nie behaupten, dass die öffentlich rechtlichen Sendeanstalten eine Ausgeburt an Effizienz und Gerechtigkeit sind. Wie denn auch, wenn en System Betriebszugehörigkeit stärker belohnt als persönliche Leistungen. Der Optimierungsbedarf innerhalb der Öffentlich-Rechtlichen wird an dieser Stelle auch von keinem Befürworter der GEZ je ernsthaft bestritten - Optimierungsbedarf gibt es schließlich in anderen Unternehmen auch ständig. Aber wenn man (wie von Guggenheim) das gesamte System infrage gestellt wird, bzw. (wie von dir) eine Verfehlung des Bildungsauftrages oder eine Abwesenheit journalistischer Qualität unterstellt wird, dann ist das einfach nicht richtig.

Überlässt man -insbesondere das für Propagandazwecken besonders geeignete Fernsehen- komplett den freien Kräften des Marktes, dann haben wir schon bald amerikanisches Verhältnisse, wo sich politische Berichterstatung im Fernsehen auf schrille Polemiktiraden von der einen oder anderen politischen Richtung beschränkt. Da finde ich ein System, dass sich weitesgehend gegen politische Einflussnahme abschotten kann - wenngleich es seitens der Politik immer wieder versucht wird.
Zum Thema kulturelles Angebot sei gesagt, dass die Öffentlich-Rechtlichen, gerade in den neuen Spartensendern wie ZDF Neo und ZDF kultur, kulturell ein unglaublich vielfältiges Angebot bieten, dass jeder, den es interessiert wahrnehmen kann und darf. Sich zudem in Zeiten von Mediatheken ernsthaft über schlechte Sendeplätze aufzuregen, kann ich ebefalls nicht nachvollziehen.

Schließlich -und das hat Rooster Cogburn schon angesprochen: Was für dich einen guten Sender, bzw. eine gute Sendung ausmacht, ist dein streng subjetives Empfinden, das wenig bis gar nichts mit einer objektiven Bewertung dieser Frage zu tun hat. Im Übrigen können -wie von dir behauptet- Körperschaften des Öffentlichen Rechts gar nicht "auf den Gewinn schielen", weil ihnen per Gesetz verboten wird, überhaupt Gewinne zu erwirtschaften.


Grohmi

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Amerikanische Verhältnisse erreichen Teile des ÖR bereits und genau das ist doch der springende Punkt, sie orientieren sich zu stark an den Märkten und werden ein zweites RTL.

Zitat: "Im Übrigen können -wie von dir behauptet- Körperschaften des Öffentlichen Rechts gar nicht "auf den Gewinn schielen", weil ihnen per Gesetz verboten wird, überhaupt Gewinne zu erwirtschaften." Das ist nur halb richtig. Sie dürfen keinen Gewinn machen, aber Umsätze und wenn die Umsätze z.B. aus Werbeeinnahmen investiert werden, z.B. in betriebliche Altersvorsorgen, Gehaltserhöhungen, Zulagen oder teure Moderatoren sowie noch teurere Stars, dann hast du keinen Gewinn erwirtschaftet. Das ist der simpelste "Bilanztrick" der Welt den lernt man schon im ABI. Man müsste hier die Einnahmen aus Werbung regulieren und das größte Problem wär vom Tisch, dann würde das Geschiele auf höhere Einnahmen die man in höhere Gehälter umwandeln kann (man nenne es übertragen "Gewinn") vorbei.


Eneb

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Die neue Abgabe finde ich okay. Viel wird geschimpft über Wetten dass und den Musikantenstadl aber die restlichen 70% gute Unterhaltung und Information die dabei rumkommen, die werden gern garnicht erst gesehen.
Noch ein Beispiel wäre Leute, die keine Steuern für Straßen zahlen wollen, vielleicht weil sie kein Auto fahren. Blöd nur, dass viele Andere die Straßen benutzen und man von denen dann wieder profitiert.

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Mein Senf

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@Roger
Mal ehrlich. Die Öffentlich-Rechlichen-Anstalten mit "Raubrittern" zu vergleichen ist einfach nur dumme Polemik. Und Steuern sind eben auch nur namentlich an deren Nutzung gekoppelt. Und ein öffentlich-rechtlicher Grundversorgungsauftrag mit einem Medienangebot exisitert laut Abs. 1 Satz 2 GG sehr wohl.


Roger

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Das ist ein Analogievergleich Öffentlich Rechtliche/ Bildungsauftrag = Raubritter / Erleichterungsauftrag. Das Verhältnis von zwei Sachen wird mit einem anderen Verhältnis verglichen. Alternativ: Öffentlich Rechtliche/ "Bildungs"(Unterhaltungs-)auftrag = Tomatenverkäufer / Marktschreiauftrag. (Nebenbei finde ich Raubritter harmloser: Die kündigten ihr Vorhaben sauber an - das galt als etwas ganz Normales und wurde sogar respektiert - die Stadtbewohner stellten sich darauf ein, konnten Gegenmaßnahmen treffen usw.)

Der Punkt ist, dass der Auftrag logischerweise von einem Dritten vorher gegeben worden sein müsste, was aber nicht der Fall ist. Es ist ein logischer Kurzschluss, wenn mit dem Einzug der Gebühren eo ipso von einem "Bildungsauftrag" geredet wird.

Art. 5, Abs. 1, Satz 2: "Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet." Das bezieht sich auf freie Berichterstattung, darunter fällt jede sich selbst finanzierende Tageszeitung, auch solche, die nichtmal etwas kosten, sondern sich mit Werbung finanzieren. Leider wirkt das aktuelle Gebühreneinzugssystem diesem Satz entgegen:

>>[I]m Oktober 2012 wurde bekannt, dass der CSU-Pressesprecher Hans Michael Strepp versuchte hatte, Druck auf TV-Redaktionen auszuüben (Näheres im Artikel über Strepp; Strepp trat zurück).

Der ehemalige ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender sagte zum Fall Strepp einem Interview der Zeit Online, zu Beginn seiner Amtszeit (2000) sei es üblich gewesen, dass Politiker bei einfachen Redakteuren anriefen, um Druck auf die Berichterstattung auszuüben. „Ich habe damals zum Beispiel zufällig erfahren, dass der damalige CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer durch einen Anruf in der Redaktion versucht hat, einen ihm unliebsamen Bericht zu verhindern.“ „Ich habe daraufhin in den bekannterweise mit zahlreichen Politikern besetzten ZDF-Aufsichtsgremien gedroht, weitere Anrufe zu veröffentlichen. Danach war Ruhe.“ Eine Verlängerung von Brenders Vertrag wurde vom – überwiegend mit Unions-Politikern besetzten – ZDF-Verwaltungsrat abgelehnt; dies führte im Jahr 2010 zu Debatten über die politische Beeinflussbarkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.[5]

Im März 2011 beschwerte sich die Sprecherin des damaligen bayerischen Umweltministers Markus Söder beim BR (Bayerischer Rundfunk) über einen kritischen Bericht. Der Beitrag wurde nicht mehr gesendet.[6]<<
http://de.wikipedia.org/wiki/Öffentlich-rechtlicher_Rundfunk


Muskowski

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Ich gehöre wohl zu den wenigen, die das neue System gut finden.
1. muss man nicht mehr für jedes Gerät bezahlen sondern für den Haushalt, alleine das rechnet sich schon.
2. ist der Vergleich mit den Hundesteuern falsch, die Hundesteuer dient nicht dazu, Verunreinigungen oder Schäden der Vierbeiner gegenzufinanzieren, sondern ist eine Luxussteuer. Besser wäre der Vergleich mit Ausbaubeiträgen oder Straßenreinigungsgebühren. Jeder zahlt, um die Infrastruktur aufrecht zu erhalten. Natürlich sind ARD und ZDF nicht die Heilsbringer, aber was ist mit den 3., ARTE und die ganzen Radiosender? Insbesondere im Norden gibt es mit dem NDR einen wirklichen Qualitätssender was seine vielen Radiosender angeht. Die 18 Euro werden nicht nur für Wetten dass und Musikantenstadl ausgegeben. Alleine dafür, dass wir eine so große Auswahl haben, sind die Gebühren gerechtfertigt, vor dem 1.1. fand ich das System reichlich mies, jetzt ist es fair. Denn
3. jeder hat etwas von einer Alternative zu den Privaten, auch wenn er sie nicht direkt nutzt. Niemand lebt auf einer Insel der Glückseligen, auch wenn man kein Fernseher oder Radio besitzt.

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dsarea51

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Wenn sich ja seit dem Bambi 2008 durch Reich Ranickis Ohrfeige an der Fernsehkultur was geändert hätte. Wenn wenigstens die öffentlich rechtlichen Sender ihrem Auftrag gerecht würden. Wenn man überhaupt einfach mal eine Wahl hätte, dazu nein sagen zu können! Wenn das Wörtchen wenn nicht wär...

Was hat sich denn in den 5 Jahren getan? Hat sich das Programm gebessert? Spätestens seit der Kritik von Tom Hanks und Halle Berry am deutschen Entertainment-Dinosaurier "Wetten Dass???" sollte doch wirklich allen klar geworden sein, dass sich rein gar nichts verändert hat. Nichtmal ein bischen.

Dann wird es doch wohl noch in einem freien Land möglich sein, ein Angebot ablehnen zu können, oder? Und das soll doch dann auch bitteschön von den dafür zuständigen Seiten akzeptiert werden! Fakt ist doch mal eins: würde man es der Bevölkerung freistellen, die öffentlich rechtlichen Sender gegen Bezahlung nutzen zu können, würde die Masse der Deutschen diesen Knebelvertrag kündigen. Dadurch würden die öffentlich rechtlichen Sender überwiegend vor die Hunde gehen, weil man sich urplötzlich nicht mehr in der Friede-Freude-Subventionswelt befände, sondern sich in der knallharten Marktwirtschaft wiederfände! Wäre das schlimm? Würde ich das Angebot vermissen? Nö! Ich für meinen Teil schalte meinen Fernseher ohnehin nur noch ein, um DVD zu gucken oder Playsi zu zocken! Einzig um die Tagesschau würde es mir leid tun...

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kobbi88

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Die Öffentlich-Rechtlichen bringen auf ihren zahlreichen Kanälen so viele Filme. Wenn ich mir alles kaufen/ausleihen müsste, was ich davon sehen will, dann würde ich schon alleine für Filme deutlich mehr als 18 Euro pro Monat ausgeben. Und dann kommen Serien wie Sherlock (im Ersten oder den Dritten) und Breaking Bad (auf ARTE), genauso wie zahlreiche interessante Dokumentationen hinzu. Nahezu alles ohne Werbung! Natürlich leider oft zu blöden Zeiten, aber man kann sich auch mal nen Film aufnehmen (o.ä.)
Ich bin mir ja nicht sicher, wie ihr das seht, aber ich glaube kaum, dass man billiger legal an ein größeres und abwechslungsreicheres Programm kommt, als mit ARD, ZDF und Konsorten.

Kleines Beispiel gefällig? Allein heute kommen:
Secretary - 22:00, Einsfestival
Manche mögen´s heiß - 22:15, RBB
Ausnahmesituation - 23:45, ARD
Fräulein Smillas Gespür für Schnee - 0:00, MDR
Thelma & Louise - 1:10, ZDF
Der Wolf hetzt die Meute - 1:25, ARD
Pee-Wees irre Abenteur - 1:30, Arte
Die zweigeteilte Frau - 2:00, MDR
Wie ein Schrei im Wind - 3:20, ARD
(mit freundlichen Grüßen an Hoffman587)

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kobbi88

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Ist zumindest theoretisch eine interessante Option. Allerdings müssten dann auch noch Sperren für Internet und für Radio eingeführt werden. Und frage ich mich gerade, ob das auch bedeutet, dass jedes Gerät, das man verwendet, beim Staat angemeldet werden muss. Und auch dessen Entsorgung! Und da kommen dann zahlreiche weitere Probleme dazu.


kobbi88

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Aber zumindest wäre es wohl eine Möglichkeit, diejenigen die GAR NICHTS verwenden, so von den Gebühren zu befreien.


HulktopF

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typisch deutsch, immer dann meckern wenn es zu spät ist.
vor nem halben jahr hätt man noch was machen können aber gerade JETZT losjammern ist echtn wenig arm.

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Commentator

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Vor 'nem halben Jahr hat sich der ein oder andere Redakteur ja durchaus positiv hiergegenüber geäußert...


LiquidSun

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Also ich bin der Meinung das eine Horde Affen den Job bei den ÖR ebenso gut machen würden wie die vermeintlich "Studierten" Menschen dort. Und dass für die hälfte der Gebühren, welche ich dann sehr gerne Zahlen würde, vorraussetzng wäre natürlich das es einen Sender gibt die das ganze "Hinter den Kullissen" zeigt. Das wäre ein Spass.- Jetzt mal im ernst, wie wäre es wenn es wirklich einen Sender von den ÖR´s geben würde die uns zeigt was denn dort für diese Milliarden geleistet wird. Immerhin bin ich ja "quasi" Teilhaber mit meinen "Gebühren" Machen die denn mit MEINEM/UNSEREM Geld etwas sinnvolles? Etwas was ich auch wirklich sehen will, oder fragen die mich oder uns denn was unsere Interessen wären? Ich denke eher nicht, die ÖR sind vollbepackt mit Wiederholungen und Seniorenthemen (sorry soll nicht Respektlos sein) aber es ist leider so. Ich frage mich ehrlich wohin denn diese Millarden gehen? Entweder die haben überbezahlte Mitarbeiter oder deren Sendungen sind schlicht und einfach von Amateuren Kalkuliert. Eigentlich sollte die GEZ mir einen monatlichen Bericht auf deren Web-Seite bereitstellen wo die genauen Kosten für deren Ausgaben aufgelistet ist. Wer dann will kann nachrechnen, wenn ich nähmlich einen Vertrag mache, egal für was dann weiss ich für was ich monatlich zahle(naja meistens;), das weiss ich bei den ÖR´s nicht. Oder wie seht ihr das?

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LiquidSun

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Mag ja sein das "gute" Dinge in den ÖR gesendet werden, aber es sind nunmal alles Wiederholungen von Wiederholungen. Die Filme sind entweder Alt und schon zig mal auf anderen Sendern gesendet die durch Werbung finanziert werden oder sie kommen wie du schon sagtest zu den unmöglichsten Zeiten, dann wenn die A-Losen erst aufstehen oder wir ins Bett gehen. Ich habe PF und das ist das beste, da weiss ich wofür ich Zahle und ich darf aber trotzdem zig Euro für die sche.... GEZ zahlen, wo soll das Gerecht sein? Ich habe schon vor Jahren angefangen das ganze zu Torpedieren aber leider zwecklos, eine kurze weile lang konnte ich mich vor den "Gebühren" drücken, mittlerweile ist es ja schon Bankenmafia Style was die GEZ abzieht. Sollte jemals wieder einer von diesen nutzlosen Menschen vor meiner Tür stehen werde ich ihn mit einem Baseballschläger herzlichst empfangen.


kobbi88

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Für das späte Programm gibts ja zum Glück den guten alten Videorekorder (oder moderner: DVD/BluRay-Festplattenrekorder)... Man keine Werbeunterbrechungen der Spielfilme.Und auch wenn einige Filme dann auf den Dritten oder so wiederholt werden. Es kommen so hervorragende Filme auf den ÖR, die kann man durchaus auch ein zweites mal anschauen. Davon abgesehen kommen SO viele Filme, da ist es quasi unmöglich, bereits alle Filme gesehen zu haben! Und es kommen vor allem Filme, die würden Sat1, Pro7 und Co nicht mal mit dem Allerwertesten ansehen, weil sie einfach nicht so massentauglich sind. Aber oft von viel höherer Qualität! Ich denke nämlich kaum, dass ein Film wie "Blinde Wut" von Fritz Lang aus den Dreißiger Jahren (in dem es um einen Mann geht, der aufgrund falscher Tatsachen von einem Menschenmob gelyncht wird, aber überlebt, und nun auf Rache aus ist, nebenbei: absolute Empfehlung!!!) von solchen Sendern gezeigt wird. Und der ist zum Beispiel vor einiger Zeit nachmittags auf Einfestival oder ZDFneo gekommen. Oder so. Und genau wegen solcher Filme, die eben nicht Millionen von Zuschauern gut finden, die nicht immer nur topaktuelle Mainstream-Filme sind, wegen solcher Filme finde ich die Öffentlich-Rechtlichen sehr gut und bin darum auch bereit, Gebühren zu zahlen.

Aber, und das muss ich auch mal ganz klar feststellen, ich finde es ebenso ungerecht, dass jemand dafür zahlen muss, wenn er nichts der ÖR nutzt. Keine Tagesschau, keinen einzigen Spielfilm, keine Sportübertragungen, keine Dokus - nichts. Das ist dann wirklich unfair und keineswegs gerecht.


LowRidah

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Dafür gibt es bei der ARD und Co. ja keine Werbung.
Wird ja alles über Gebühren finanziert :D

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deevaudee

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Ich denke nur an die Sportschau, späten Samstagnachmittag. Oder generell Sportübertragungen, Wetterberichte, 3 mal Werbung, auch nett, 70% Werbefläche, Minibild laufende stummer Livesport wenn auch nur für einen Spot, das Wetter wird ihnen präsentiert von XY... naja.


kobbi88

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Werbung ist nur auf ARD und ZDF gestattet. Nur Montag bis Samstag. Und insgesamt nur 20 Minuten am Tag, und nur vor 20 Uhr (und ich glaube ab 14 uhr). Außerdem ist das Sponsoring (präsentiert von) gestattet, wobei das nun wirklich nicht besonders häufig auftritt. Auf den Dritten, ARTE, 3Sat, neo, festival, kultur, usw. ist Werbung komplett untersagt, nur das Sponsoring ist theoretisch möglich, wobei es noch viel viel seltener zum Einsatz kommt als bei ARD und ZDF. Die Werbeunterbrechungen bei Sportveranstaltungen sind nicht lang und nicht häufig (okay, in der Sportschau ballt sich das alles halt, aber dafür sonst den ganzen Tag nichts)


Tjarref

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Auch eine nette Anekdote, wofür wir so zahlen: http://tapferimnirgendwo.com/2012/12/13/ein-brief-an-den-wdr/

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Deep Thought

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Die GEZ ist genau wie alle anderen Steuern. Natürlich sind das Zwangsabgaben, die ungerecht sind, aber so ist das nunmal in einer Demokratie. Deswegen ist das auch das Grundproblem: die Demokratie! Das einzig gerechte "System" wäre das einer Privatrechtsgesellschaft, wie Hans-Hermann Hoppe sehr gut beschreiben hat. Ein System ohne Staat und Politiker, sozusagen der totale Kapitalismus (und bevor ihr jetzt alle aufschreit und mich als Nazi oder Asozialen beschimpft, informiert euch erstmal was das Wort "Kapitalismus" eigentlich bedeutet). Das Buch "Eigentum, Anarchie und Staat" von Hoppe gibt es hier sogar komplett als PDF: http://docs.mises.de/Hoppe/Hoppe_Eigentum_Anarchie_Staat.pdf
Ich kann nur jedem empfehlen das mal zu lesen und auch alles andere von Hans-Hermann Hoppe. Es gibt auch bei Youtube einige Videos in denen er das mit der Privatrechtsgesellschaft genauer erklärt. Z.B. http://www.youtube.com/watch?v=WUL764U5-h4

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langerhans

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@Deep Thought: Quatsch. Die GEZ ist keine Steuer, denn Steuern orientieren sich in ihrer Höhe an deinem Verdienst. Wenn das so wäre, hätte ich kein Problem mit der GEZ Abgabe. Aber als Student ohne Einkommen in einer Einzimmerwohnung OHNE FERNSEHER UND RADIO 18€ pro Monat zu löhnen, das sehe ich nicht ein.


Deep Thought

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Sorry, dass ich den ersten Satz so doof geschrieben habe. GEZ ist natürlich keine Steuer.


Bella9107

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Kein Wunder,dass ARD und ZDF kaum noch Qualität liefern. Die bekommen ja sowieso ihr Geld,egal wie wenige Leute einschalten oder was für ein Blödsinn gesendet wird.

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Deep Thought

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Es geht doch nicht darum ob die privaten Sender Qualitätsfernsehen senden. (Was übrigens auch vollkommen subjektiv ist). Sondern, dass die privaten Sender von den Leuten (Verbrauchern) geguckt werden und auch ohne GEZ überleben. Die Öffentlich-Rechtlichen wären in einer freien Marktwirtschaft längst Pleite. Das glaubt natürlich keiner, aber ihr solltet euch mal fragen, warum wir denn eine GEZ haben. Einfach, weil die Öffentlich-Rechtlichen ohne nicht mehr bestehen würden (Das ist ja sogar die offizielle Begründung für die GEZ). Nur weil die Politiker glauben dass sie uns zu diesem "Qualitätsfernsehen" (ich würde das eher Staatspropaganda nennen) zwingen müssen, und die Öffentlich-rechtlichen natürlich auch davon profitieren, gibt es die GEZ. Die privaten Sender bleiben auch ohne Zwangsabgabe GEZ bestehen, weil die ensprechende Nachfrage besteht. Ich glaube die Meisten sollten sich einfach mal ein bisschen über Wirtschaft informieren. Schlagwörter: Angebot und Nachfrage. Es ist eigentlich ganz einfach: Die Unternehmen die Dienstleistungen oder Produkte anbieten, die gut nachgefragt werden, bleiben am Markt und machen Gewinn. Sprich: Die Unternehmen die die Konsumenten (wir) wollen und nicht irgendwelche einzelnen Politiker oder Lobbyisten. Unternehmen deren Produkte oder Dienstleistungen nicht gut nachgefragt werden (Sprich: für die niemand bereit ist Geld auszugeben) gehen Pleite und scheiden aus dem Markt aus. Selbst wenn es einige Wenige geben mag die z.B. die öffentlich-rechtlichen gucken wollen, sie aber nicht bereit sind oder nicht die möglichen Mittel dafür haben, diese so zu unterstützen, dass sie am Markt bleiben, kann es doch nicht gerecht sein dass das Kollektiv dafür zahlen muss.
Ich kann allen nur empfehlen sich mit diesem Thema genauer auseinander zu setzen. Hier sind einige interessante Links zu dem Thema (mehr oder weniger), für denjenigen der sich informieren will:
http://www.misesde.org
http://www.oliverjanich.de
http://www.mises-media.de
http://www.parteidervernunft.de
Ich hoffe mein Text ist nicht zu lang und einigermaßen verständlich, aber das musste ich jetzt einfach alles mal loswerden.


Bella9107

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Um Unklarheiten aus dem Weg zu räumen: Ich sage nicht, dass das Privatfernsehen (RTL2 usw.) mit Qualität um sich wirft,weil sie keine GEZ bekommen. Ich denke nur,dass es einfach nicht sein kann, das ARD und ZDF fast nichts aus dem Geld machen,was sie bekommen. Der Niedergang von Wetten,dass, die millionste Folge von "Verbotene Liebe" oder die Tatsache,dass wirklich gute Filme um 0:30 Uhr gesendet werden spricht da für sich. Und den Öffentlich Rechtlichen kann das bis zum gewissen Grad egal sein,was wir hier alle sagen,weil sie ja sowieso genügend Geld bekommen.


Narrisch

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Die GEZ Zwangsgebühr wäre ja irgendwo zumindest noch vertretbar wenn das Programm den durchgängig von hoher Qualität wäre. Fast alles jenseits von Nachrichten ist im Regelfall eine Unverschämtheit. Das fängt bei Volksmusikgeduddel an und hört bei zu 90% schlechten Tatortkrimis auf. Woran liegt das? Vor allem daran das es sich bei den Öffentlich-Rechtlichen um einen Selbstbedienungsladen mit Volkaskomentalität handelt. Mitarbeiter genießen dort zu großen Teilen eine soziale Sicherheit zu Mondgehältern die in keinem Verhältnis zur Leistung stehen. Würde man Heute die Hälfte aller Mitarbeiter der Öffentlich-Rechtlichen entlassen würde das niemand merken und das Programm genauso weiterlaufen wie bisher. Glaubt ihr nicht? Dann recherchiert mal wer bei den Öffentlich-Rechtlichen tatsächlich die Arbeit macht und dafür am schlechtesten bezahlt wird....

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FranklinFlyer

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Narrisch... Es gibt nur eines was du tuen kannst. Versuch einen Job dort zu ergattern und rette uns alle.
Das mein ich weniger ironisch als es klingt.


Narrisch

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Ich habe fürs Fernsehen gearbeitet @FranklinFlyer... Als Beamter tauge ich nicht zudem fällt es mir sehr schwer mich durch diverse Polöcher nach oben zu lecken um an die Positionen zu kommen die etwas bewirken könnten... Vielleicht kannst du das besser als ich und das ist auch weniger ironisch gemeint als es klingt.


Leonerd

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Die Debatte ist wichtig. Allerdings: Würde es großen Streit geben, wenn das Programm besser wäre? Das ist doch der Grund, warum viele das Programm nicht bezahlen wollen. Deshalb bin ich der Meinung, dass man eher dort an den Schräubchen dreht, also die Frage beantwortet, wie man ein informatives und kulturelles Programm im Voraus planen und auf längere Zeit sichern kann. Dass die Gebühr jetzt einen Zwang darstellt macht die Diskussion einfacher, schließlich verlieren die öffentlichen Sender damit mehr den Ruf, dass sie eine freiwillig (mit dem Besitz von Empfangsgeräten) zu bezahlende Option sei. Auch die Ausgaben der Sender werden in Zukunft von anderen Medien ausführlicher unter die Lupe genommen und häufiger zu Diskussionen werden. Ebenfalls die Frage, wie man sich vor einem zu großen Einfluss der Parteien schützt und eventuell die Fernsehräte umstrukturiert, muss mehr zum Thema werden.
Wenn man sich in einer großen Gruppe organisiert und präzise darlegt, was bei den öffentlich-rechtlichen Sendern schief läuft, dann werden diese auch den Druck spüren, der auf ihnen lastet.

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Cinemen

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Wenn die dann mal was Sinnvolles mit der "Zwangsabgabe" machen würden.
Da werden Unsummen an Sport vom ARD und ZDF ausgegeben und dafür laufen immer wieder nur Filmwiederholungen.
Weniger Sport und bessere Film Erstausstrahlungen das wäre mal was.
Dazu kommt noch das Garantiert eine Menge der Rundfunkabgabe gleich in den Wasserkopf der Sendervorstände verschwindet. Was ich auch nicht für in Ordnung halte.

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Chilly

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Also ich weiss nicht so ganz wo das Problem liegt, bei mir im Haushalt(WG) mal ein Vergleich:
theoretische Abgaben 2012: 7*17,95 + 2*5,90 = rund 130€
theoretische Abgaben 2013: 17,95€

Wirklich objektiv ist dieser Artikel und erwartungsgemäß der der Bild nicht.

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andi-03

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9er-WG mit sieben TVs ist wohl eher die Ausnahme...


Chilly

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Ne du hattest pro Gerät gezahlt und nicht pro Person.
Darunter fallen Laptops, Computer, Fernseher, Radios, Autoradios, Smartphones etc.
nichts mit 9er WG's etc.

@Roger you don't say :) Nimm den obigen Betrag mal 12 und du hast das Produkt fürs Ganze Jahr.


der.herr.der.fliegen

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Ich verstehe nicht, dass sich erst jetzt über die GEZ so aufgeregt wird. Es war schon immer ein Zwangsbeitrag, jetzt gibt es nur keine Ausnahmen.

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tobias.hill.9

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Nun, man hat doch die Wahl, die selbe wie bei allen Grundpfeilern unserer Gesellschaft: Auswandern. Wer keine Lust auf die Kollektivfinanzierung der GEZ hat- oder auf freie Wahlen, Meinungsfreiheit, Gleichberechtigung von Frauen, religösen und ethnischen Minderheiten- der hat doch ne riesige Auswahl an Ländern wo es das nicht gibt.


der.herr.der.fliegen

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Auswandern, ja, der heilige Gral der Demokraten. "Dir gefällt unser Fernsehen nicht, dann wandere doch aus!" Man tauscht damit aber nicht nur die Freiheit von Rundfunkgebühren ein, sondern lässt eine Menge zurück. Und erhält dafür auch noch einiges, was man nicht haben will. "Lebe in Burkina Faso: keine Rundfunkgebühren, kein fließend Wasser!" Es gibt nun mal kein custom made home country. In der Regel sind die Kosten höher als der Nutzen.


Roger Murtaugh

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GEZ ist und bleibt eine der großen Ungerechtigkeiten in diesem unserem Lande, in dem ich ansonsten sehr gerne und sehr gut lebe. Aber es widerstrebt mir einfach ein "Produkt" bezahlen zu müssen, dass ich nicht nutzen möchte. Auch wenn ich TV, Radio, PC etc. zu Hause stehen habe bedeutet dies nicht zwangsläufig das ich mit den Geräten öffentlich-"rechtliche" Kanäle empfangen möchte. Für meine 60 Euro die ich monatlich in Sky und Unity Media investiere bekomme ich genau das was ich wirklich möchte und bezahle dafür gerne und bereitwillig. Ich empfinde diese "Pflichtabgabe" als einzige Farce die einer demokratischen Gesellschaft nicht würdig ist. Warum lässt man die Menschen nicht selbst entscheiden ob sie die Kanäle von ARD und ZDF nutzen möchten? Ein Hobbytüftler hatte vor einigen Jahren eine Smartbox entwickelt mit der man private Sender und Pay-TV empfangen konnte und die alle öffentlich-rechtlichen Sender herausfilterte um so die GEZ zu umgehen. Diese Smart-Box durfte und darf auch weiterhin nicht vertrieben und genutzt werden! Das hat für mich fast schon diktatorische Züge!

PS: im Übrigen hatte ich als Schüler einen gut bezahlten Ferienjob beim Saarländischen Rundfunk als Kabelträger für diverse TV-Produktionen. Ich werde niemals vergessen als es zur Mittagszeit eine Runde Pizza und Pasta für gut 40 Leute vom Lieferservice gab und auf die Frage, wer das denn bezahlen würde, hiess es ganz lapidar "wozu gibt es denn GEZ-Gebühren?". Noch Fragen

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MrKORNCLOWN

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lol

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zweckenflerg

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danke für diesen wertvollen beitrag.


MrKORNCLOWN

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bitte, ich geb mein bestes.


Smoover

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Ich lebe gerne in einer modernen Sklaverei (Demokratie). Ein Hoch auf die Gez, Krankenversicherungen usw.

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Copper

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Ich habe schon sehr oft gehört, dass sich sehr viele Menschen über Deutschland aufregen. Aber wie sieht es denn mit Auswandern aus? Den das unterscheidet Dich doch vom Sklaven. Du kannst gehen. Oder gibt es jemand, der sagt, dass Du das nicht darfst?
PS: Die Krankenversicherung hat übrigens ein großen Vorteil, Du wirst immer behandelt. Egal ob Du die Karte dabei hast, oder nicht. In anderen Ländern lägst Du erstmal Geld auf den Tisch.
Sicher, dass System ist nicht perfekt, aber es sorgt trotz dessen dafür, dass es kranken Menschen gut geht.


Smoover

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Ne ich will nicht wegziehen, ich bekomme lieber Krebs, ich habe gehört das ist in Mode und ich fördere damit ein paar Institute und die Pharmaindustrie.


tobi12000

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selbst wenn die geldverteilung innerhalb der ör sender perfekt wäre, es keine millionengagen gäbe und die gelder für hochwertiges fernsehen ausgegeben werden würde, selbst dann würden sich immernoch leute finden, die sagen ich guck dies und das doch gar nicht, warum dafür zahlen?
all diese leute kann ich nur fragen, was wäre die alternative?
werbung und quote wie bei den privaten?
nun wie das aussehe zeigen die privaten ja selber, nachrichten, die sich mit der richtigen anwendung von sonnencreme beschäftigen, tagsüber billigst produziertes, menschenverachtendes trash tv und hin und wieder ein mainstream film.
nur für das zahlen, was man guckt?
wie soll das kontrolliert werden? wollt ihr ernsthaft rund um die uhr überwacht werden, was ihr guckt und was ihr hört?
und wie sollen die sendungen dann aussehen, glaubt nämlich ja nicht, dass tagesschau und heute weiterhin riesige redaktion und auslandsstudios beschäftigen würden, wenn die finanzierung überhaupt nicht sicher ist.
bis jetzt haben wir ein system mit einiegen schwächen. aber dieses system ist das einziege, welches überhaupt noch tv filme in deutschland finanziert, das einziege, welches überhaupt kompetenten journalismus betreibt, das einziege welches, überhaupt noch dokus und reportage produziert, das einziege, welches es sich leisten kann bundesliga rechte zu kaufen und das einzige, welches überhaupt radiovielfalt liefert.

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tobi12000

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willst du mich jetzt für sky anwerben? das lohnt sich für mich nicht, warum hat mit dem thema hier aber nichts zu tun.

deine filmbeispiele sind kinofilme, die nicht von privaten finanziert wurden, von daher verstehe ich nicht ganz was du damit beweisen willst.
spontan fällt mir auch nur der untergang ein, der mitfinanziert ist und erfolgreich war.
aber es geht ja auch nicht um erfolgreiche filme. guck dir die kleineren kinofilme an, beinahe jeder wird von mindestens einem ör sender mitfinanziert. gäbe es diese öffentliche finanzierung nicht mehr würden all diese filme wegfallen. was bleiben würde wäre 1 til schweiger film pro jahr.


LiquidSun

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Leute ich habe Sky und auch da läuft Werbung, zwar keine 5-8min. lang aber da LÄUFT Werbung.


Eigenbrötler

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Das läuft so ein bisschen in die Richtung, dass jeder für unsere Straßen und Wege zahlt, egal ob er ein Auto, Motorrad, LKW etc. hat oder nicht. Ist dieser Fall in meinen Augen noch gerechtfertigt, ist es diese pauschalisierte Zwangsabgabe nicht. Ich habe weder einen TV-Anschluss noch die entsprehenden Geräte, und fürs Internet zu bezahlen...sorry, da bekommt mein Provider schon den entsprechenden Obulus. Online schaue ich gelegentlich ZDFneo und höre Radio, aber ein Großteil der Gebühren wird doch verprasst und nur sehr wenig kommt bei der Qualität des Programms an. Der Vergleich doctorgonzos weiter unten trifft es ganz gut. Ich sehe es einfach nicht ein, teils arg überzogenen Gehalts- und Pensionsansprüche und eher schlechte Programmformate pauschal mitzutragen, erst recht nicht mit knapp zwanzig Euro im Monat. Diese ganze Vorgehensweise - die die Geldeintreiber der GEZ ja schon vorher teils recht despektierlich durchgeführt haben - halte ich für sehr vermessen und überaus anmaßend.

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Agent Smith93

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Sauron hatte seine Nazgul. Unser Staat hat das GEZ. Sie werden beide von einem getrieben. Die einen jagen den Ring, die anderen unser schwer verdientes Geld!

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Haymaker.666

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Ein Grund mehr sich nicht umzumelden.

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n0brein

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Es wird oft vergessen dass die Gebühren uns neben dem Musikantenstadl, Verbotene Liebe und Fußball auch gute ARD Dokus, arte, die ganzen ZDF neo/kultur Programme und guten Rundfunk geben.
ZDF und arte unterstützen auch viele Kinofilme (Mondverschwörung, Oh Boy! etc).
Klar, das System ist nicht perfekt und die Sendungen und Filme die wir sehen wollen laufen immer erst nach 23 Uhr aber sie existieren und sitzen in der Mediathek rum.

Ich persönlich habe keinen Fernsehanschluss, keiner zwingt mich also mir Sendungen anzuschauen die mir nicht gefallen, deswegen hab ich auch kein Problem interessante/riskante Sendungen mit Seniorenfernsehen zu subsidieren.

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Shinoda

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Und das rechtfertig exorbitante Gehälter wie z.B. die 450.000 Euro Gehalt einer Monika Lierhaus? Dazu werden die beiden größten Sender (ARD/ZDF) ihrem Auftrag in keinster Weise gerecht, da seit einiger Zeit nur noch sehr einseitig berichtet wird. Es sitzen ja vermehrt Politiker des Linken Lagers in den Kontrollgremien.

Mit dem Angebot der dritten Programme bin ich aber sehr zufrieden. Da wäre die Sendung Quer, das Nachtcafe oder B5 Aktuell zu nennen.


n0brein

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Hey hey :)
(gleich am Anfang, sorry dass die Antwort so krass lang geworden ist :s
Also erst mal tl;dr: Es ist viel Geld, aber das Potential ist hoch.)

Monica Lierhaus macht afaik Fußballkram, da kann ich leider nicht mitreden da ich kein Fußball schaue. Klar sind 450.000 viel Geld, kann aber nicht einschätzen ob es zuviel ist.
Jauch kriegt auf jeden Fall zuviel für seine armselige Sendung…

Dass zuviele Linke in den Gremien sitzen würd ich bezweifeln, vielleicht haben wir aber auch nicht die selbe Auffassung von "Links"…

Aber wie gesagt, das System ist nicht perfekt.
200€ im Jahr sind verdammt viel Geld, bisher hab ich noch keine Gebühren gezahlt (weil Student und Glück und so), hab mich dafür aber immer etwas schlecht gefühlt wenn im Abspann von nem gutem Film "arte" steht oder ich ne Folge HR2 Der Tag gehört hab.

Dadurch dass wir jetzt alle zahlen wird der Druck auf die Sender erhöht gutes Zeugs zu produzieren. Dies wird ja auch versucht (Ich erinner mal an das geleakte interne Papier über die diversen Talkshows).

Die Sherlock Fernsehserie ist hier im Durchschnitt mit 8.8 bewertet und wird hat crazy Fans weltweit. Keep in mind dass die Sendung ist eine BBC Produktion ist, also vom britischen GEZ pendant bezahlt.
Der Trackrecord von RTL und Pro7 lässt mich bezweifeln dass die Sender eine moderne, eher kontroverse, Neuauflage einer geliebten Figur mit dem selben Budget finanzieren würde…

An die Standarts kommen unsere Sender noch nicht ran aber durch erhöhte Budgets könnten die Sender höhere Risiken eingehen.

Ich bin sehr auf die ZDF Adlon Serie gespannt. Hab bisher nur Plakate in der Stadt rumhängen sehen und die erinnern mich sehr an Downtown Abbey/Broadwalk Empire.
Vielleicht ist es gut, das Budget ist da.


Iamthesword

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"Zwangsbeitrag", "Sippenhaft", "Strafe" - zwei Nummern kleiner bitte

"Zwangsabgaben für jedermann unabhängig von der tatsächlichen Nutzung der damit verbundenen Leistungen (wie hoch oder niedrig die auch immer eingestuft werden sollten) sind kaum akzeptabel." - Damit könnte man auch gegen die Krankenversicherung, die Arbeitslosenversicheung oder das Rentensystem argumentieren. Solche Phrasen finden sich sehr oft in Argumentationen der FDP wieder, wenn sie gegen GESETZLICHE Sozialversicherungen - ergo gegen den Sozialstaat wettert. Oder bei der Tea-Party (dort allerdings in der Tat noch deutlich radikaler).

Ein Staat hat Aufgaben, die er zu erfüllen hat. Eine davon ist das Recht auf Bildung und damit die Gewährleistung des Zugangs zu Information. Leider kostet auch dies Geld. Ähnlich wie bei anderen Leistungen (wie eben Kranken-, Arbeitslosen- oder Rentenversicherung) gilt nun das Prinzip: jeder leistet einen Beitrag und wer es nutzt, der profitiert. Soweit eigentlich ein etabliertes System, das (außer von der FDP) eigentlich nicht grundsätzlich in Frage gestellt wird.

Also Friede, Freude, Eierkuchen? Nicht ganz: der Hund liegt nämlich woanders begraben.
Im Rundfunkstaatsvertrag ist unter Artikel 11 der Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks benannt:
"(1) Auftrag der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ist, durch die Herstellung und Verbreitung ihrer Angebote als Medium und Faktor des Prozesses freier individueller und öffentlicher Meinungsbildung zu wirken und dadurch die demokratischen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Gesellschaft zu erfüllen. Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben in ihren Angeboten einen umfassenden Überblick über das internationale, europäische, nationale und regionale Geschehen in allen wesentlichen Lebensbereichen zu geben. Sie sollen hierdurch die internationale Verständigung, die europäische Integration und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Bund und Ländern fördern. Ihre Angebote haben der Bildung, Information, Beratung und Unterhaltung zu dienen. Sie haben Beiträge insbesondere zur Kultur anzubieten. Auch Unterhaltung soll einem öffentlich-rechtlichen Angebotsprofil entsprechen."
Dieser Auftrag wird aber (v.a.) vom öffentlich-rechtliche Fernsehen andauernd meilenweit verfehlt. Musikantenstadl, Brisant und Filme mit Veronika Ferres/Christine Neubauer/Erol Sander/... sind nicht gerade dazu geeignet "Angebote [...] der Bildung, Information, Beratung und Unterhaltung" zu verbreiten (nicht mal Unterhaltung). Versucht man es doch, endet es meistens in strunzdummem Talkshowgeblöke mit dem Informationsgehalt einer Nebelkerze (wenige positive Beispiele wie 3nach9, Nachtstudio oder die Phönixrunde ausgenommen) - wie wünscht man sich doch (mit den Worten des Kabarettisten Jochen Malmsheimers) "GESPRÄCHE! Von Leuten, die was wissen! Und das andere gerne hören lassen zum beiderseitugen Gewinn!"
Gibt es doch einmal sehenswerte Programme (wie die Satire der Heute-show oder von Neues aus der Anstalt, das Literaturmagazin Druckfrisch, der Wissenschaftsmonolog Leschs Kosmos oder die Kultursendung ttt), so werden sie (abgesehen von den Flagschiffen Tagesschau/Heute-Nachrichten) in den späten Abend oder in die Spartenkanäle (...neo, ...kultur, ....festival,...usw.) verbannt, damit zur Hauptsendezeit Platz für Volksmusik und endlose Liebesschmonzetten in Cornwall ist.

Das Privatfernsehen läuft der Quote nach. Das ist nur natürlich: schließlich muss es sich ja auch über Werbung finanzieren. Doch der öffentlich-rechtliche Rundfunk muss das nicht. Durch die (nicht zu knappen) Gebühren ist er autark und könnte seinem Auftrag so sorgenfrei nachkommen - wenn er dennoch auf die Quote schielt und dafür seine Aufgabe vernachlässigt, gerät er unter einen Legitimationsdruck und eine Finanzierung durch die Allgemeinheit ist nicht mehr zu rechtfertigen.

Leider beschäftigt sich der Artikel zu wenig damit....

Zum Weiterlesen/-sehen:
1. Der Rundfunkstaatsvertrag:
http://www.dvtm.net/fileadmin/pdf/gesetze/13._RStV.pdf

2. Der Beitrag Jochen Malmsheimers:
http://www.youtube.com/watch?v=8l180m0Zmeo

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kobbi88

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18 Euro... wenn wir von einem Monat mit 30 Tagen ausgehen und 4 Sonntage abziehen, dann haben wir noch 26 Tage, an denen du eine Zeitung kaufst. Da die 18 Euro ausreichend sind für diese 26 Tage (also halt einen Monat) kommt das auf ca. 70 Cent pro Zeitung. Hm, sieht mir schon sehr nach Blind-Zeitung aus... und ob das wirklich ausreichens zum Informieren ist, da bin ich mir ehrlich gesagt nicht wirklich sicher. Wobei - falls die Bild immer noch 60 Cent kostet, kannst du dann immerhin noch ca. einen halben Spiegel kaufen. ;)


Iamthesword

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@kobbi: Ich hatte die BamS mitgerechnet - ohne reicht es tatsächlich knapp (17,90€/Monat). Aber eine Zeitung hat man dann immer noch nicht....

@Ann36: Recht auf Bildung, nicht auf unabhängige Information: kleiner, aber feiner Unterschied - der öffentlich-rechtliche Rundfunk darf durchaus Partei ergreifen (tut er zum Beispiel in den Tagesthemen mit den Kommentaren). Ähnlich wie bei der Schulbildung steht dahinter die Absicht der Bildung eines staatsbürgerlichen, demokratischen Bewusstseins. Ich finde es auch problematisch, dass im Rundfunkrat Politiker sitzen, aber wenn mir der Vergleich mit den USA (Fox News, MSNBC...) gestattet sei, so ist der deutsche Rundfunk doch ziemlich unabhängig/neutral.
Es sind 11 Rundfunk-Sender (br, hr, MDR, NDR, rb, rbb, SWR, SR, WDR, ZDF und ARTE [gehört aber auch zu ARD/ZDF]) plus 2 ausschließliche Radiosender (Dt. Welle (Ausland)/Deutschlandfunk (Inland)).
Über Umfang des Angebots und Höhe der Gebühr kann man natürlich diskutieren. Ich meine sogar, solange sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk nicht wesentlich stärker an seinem Auftrag orientiert, ist die Gebühr sogar ganz abzulehnen (s.o.)...


Big Freeze

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Wie sieht denn die rechtliche Lage derzeit aus? Früher musste man GEZ-Fahndern ja gar nicht die Türe öffnen geschweigedenn sie reinlassen. Die kommen dann irgendwann mit einem Antrag zurück aber ich denke mir dabei immer: Wenn das jeder macht, dann wird der bürokratische Aufwand für die unstemmbar. Vielleicht braucht es ja ein solch massives entgegenwirken der Bürger um die Behörden zur Vernunft zu bringen?

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Copper

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Du musst ihn immer noch nicht reinlassen. Das ist trotz dessen immer noch kein staatliches Instumen, so wie die Polizei etc.


Yvonne_Kol

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Also ich war schon immer der Meinung, dass es noch viel mehr Tatorte, Musikantenstadl und Dokus über den Gletscherflo geben sollte, deswegen freu' ich mich sehr ab sofort über 200€ jährlich zu zahlen, um meinen Mitbürgern das öffentlich-rechtliche Fernsehen zu finanzieren! Ich persönlich werde zwar auch in Zukunft nichts davon haben, aber vielleicht schaffe ich mir ja jetzt aus Protest einen Fernseher an...

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Tautou

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Danke für deine Unterstützung!


alexander.knaut

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Petition gegen die GEZ Gebühren: https://www.openpetition.de/petition/online/abschaffung-der-gez-keine-zwangsfinanzierung-von-medienkonzernen

Es gibt viele Faktoren die das ganze unfair machen. Mein Beispiel: ich habe berufsbedingt eine Zweitwohnung. Kann logischerweise nur an einer Stelle TV- und Rundfunk nutzen, zahle für 2.

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alexander.knaut

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nein, ich habe nur in meiner Hauptwohnung einen TV + Radio + 1 Autoradio


alexander.knaut

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Nachtrag: und wnen ich mir nen 2. TV zulege, wärs auch unrelevant ob der in meiner Hauptwohnung oder in der Zweitwohnung oder im Auto steht. Nutzen kann ich gleichzeitig trotzdem nur einen.


daniel.walter.927

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Endlich bin ich kein Schwarzseher mehr sondern muss offiziell nix bezahlen.. weil einer pro haushalt reicht :D Perfekte sache

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doctorgonzo

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Da sind wir wieder bei dem Grundproblem: wofür zahlen?
Es stört mich nicht im geringsten, beispielsweise für Fußballübertragungen im TV zu zahlen, oder dafür, dass mir hr1 den Arbeitsweg versüßt und ich nicht irgendeinen Top40 für Vollidioten hören muss, der die aktuellen Charts rauf und runter spielt und als Klassiker vielleicht einmal pro Stunde "Time of my life". Oder für Arte, oder die gelungen Dokus der Dritten, oder das ZDF Montagskino, oder für die Spartensender (ZDFneo macht mein Leben reicher). Aber das muss man gegenrechnen. Wenn ich zum Bäcker gehe und kaufe eine Tüte Brötchen, ist es auch nicht sonderlich fair, wenn er mir einen Pauschalpreis für sein komplettes Sortiment abzieht.
Und ich fühle mich, diplomatisch gesprochen, unwohl dabei, den ganzen Volksmusik- und Schlagerkrempel, "Sturm der Liebe", Übertragungen vom Springreiten, lahme Shows, Rosamunde Pilcher Filme, und so weiter und sofort mitzufinanzieren.

Klar, muss eine kulturelle Grundbildung schon in staatlicher Hand bleiben, weil diese sonst recht schnell mangels Quote aus Fernsehern und Radios verschwinden würde, aber diese Pauschalisierung des Konsums/Angebots, geht mir auch gehörig gegen den Strich.

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deevaudee

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Apropos Brötchen ^^
http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/395614
Da war doch was in einer Werbekamapagne ^^


Roger

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Eine Grundbildung in staatlicher Hand? Das gab es schonmal und ist widerlegt worden. Abgesehen davon gibt es keine ertragreichen Schul-/Bildungsabschlüsse in "Fernsehen". Nein, der Staat hat nur dafür zu sorgen, dass Medien frei und unzensiert Bericht erstatten dürfen; mischte er sich ein, drohte sogar eine Gefährdung der Demokratie.

Das gab es ja schon als Hans Meiser (Private), der über die Kinder-/Minderjährigenprostitution nähe Bundestag berichten wollte: Sendeverbot/Karriereaus. Das mit der Grundbildung Fernsehen ist ein beliebtes Missverständnis.

Weiterhin: Was ist mit den Menschen, die auf dem Weg zur Arbeit nicht gerne Blödsender wie 1Live ("Jugend"-Sender des WDR) hören wollen, die stündlich strotzdumme Phrasen ("Hilfe Polizei will keine Gangmitglieder mit Pibull-kampfhund Tätowierungen"; "Hilfe, Schwule und Lesben sind auch Menschen....etc."; "Hilfe, die USA produzieren viele DVDs" etc.) wiederholen (wirklich unkritisch wiederholen) und hauseigene Bands, die keiner wirklich hören will, zu beschäftigen scheinen, sondern die Lieblingsgedichte ihrer Nichte hören möchten, die sich über die politische Lage und das Wetter über Tageszeitungen informieren möchten? Die zahlen halt nicht so gerne, ist ja auch logisch, verständlich und ok.


fliesenmalauk

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schade, dass es zu dem thema kein sachlicher beitrag geworden ist.

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LongWayHome

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Ich finde die Reform, wenn auch nicht unproblematisch, grundsätzlich gut. Eine Minderung des Bürokratieaufwandes kann nur im Sinne aller sein, und auch wenn eine Kapitalstrafe aller natürlich nicht wirklich fair ist, ist sie die konsequente und leider nötige Weiterentwicklung des Gesetzes. Wer sich jetzt alles ernstes hinsetzt und rumheult, hat den Knall einfach nicht gehört.

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Binturong

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Leute, von euren Steuern werden auch Partein finanziert, die ihr nicht unterstützt oder wählt; Straßen gebaut, über die ihr nicht fahrt; Bibliotheken, Museen und Schwimmbäder betrieben, die ihr nicht benutzt.
Für mich ist weniger der Skandal, dass ich gezwungen bin für das Öffentlichrechtliche zu zahlen, als das was aus diesen Zahlungen gemacht wird.

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Impeesa

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@AKS: Eine Anstalt des öffentlichen Rechts ist mit staatlichen Aufgaben betraut, also darf sie doch auch staatliche Mittel in Anspruch nehmen. Wenn es denn um Steuern ginge...


electricexa

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@AKS ...du würdest dich wundern was ne Mitgliedshaft einer Bibliothek oder eine Eintrittskarte eine Museums oder des Theaters kosten würde wenn sie nicht von Steuergeldern subventioniert werden würde. ;)
Ich finde es sehr gut dass Gebühren für Öffentlichrechtlichen zu bezahlen aber wie schon der Verfasser dieses Posts sagt finde ich es auch zum erbrechen wenn ich sehen was damit gemacht wird.
Das zum Beispiel Bildungs und Kulturauflagen des Rundfunkstaatsvertragesnoch wenig Beachtung finden und vor allem das TV Programm schon arbeitet wie private Sender.
Oder wenn man sieht was so Moderatoren verdienen! That's not okay!


AKS

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Recht so, je mehr darüber schreiben, desto besser.
Es kann und darf nicht sein, daß man gezwungen wird, eine unrechtmäßige Steuer zu entrichten, nur weil man "wohnt". Diese Zwangsabgabe ist ja unabhängig davon ob man Radio/Fernseher/Internet hat oder nicht. Hat man eine Wohnung, zahlt man.
Davor konnte man sich wenigstens noch ganz legal abmelden, man hatte also noch die Wahl. Jetzt nicht mehr, somit wird das ganze eine Steuer, die ein privates Unternehmen wie die GEZ gar nicht erheben darf.
Dazu kommt noch § 241a Unbestellte Leistungen (Regelung seit 01.01.2002):

(1) Durch die Lieferung unbestellter Sachen oder durch die Erbringung unbestellter sonstiger Leistungen durch einen Unternehmer an einen Verbraucher wird ein Anspruch gegen diesen nicht begründet.

Was die abziehen, ist also komplett unrechtmäßig. Und wie die öffentlich Unrechtlichen das Geld mit vollen Händen verpulvern ohne wirklich ihrem Auftrag nachzukommen, kann man inzwischen schon vielerorts genau nachlesen, z. B. auf http://www.online-boykott.de/de/

https://www.openpetition.de/petition/online/abschaffung-der-gez-keine-zwangsfinanzierung-von-medienkonzernen

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Sebastian_85

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Das ist ne gute Idee AKS, leider sind die Verschlüsselungsmethoden nicht sicher (vorallem die von Sky nicht).

Ich find das ganze mies. Ich schaue kein TV, weder privat noch offentlich-rechtlich. Das einzige was ich mir gebe sind die Tagestehmen (online). Hierfür würde ich auch den entsprechenden Beitrag zahlen. Die gute Karen soll ja nicht hungern müssen...


Impeesa

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Bei dem System würde die Qualität der Tagesschau aber auch rapide abnehmen, da sie ihre Korrespondenten auch nicht mehr bezahlen könnten.
Die Sache mit Qualität und Vielfalt habe ich ja weiter oben schon erläutert.


badsakura

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Ich schau seit Jahren kein (ich benutze mal eins dieser neumodischen Wortschöpfungen) Hartz4-TV und ich höre kein Radio. Will ich mich informieren, les ich eine Zeitung- die ich bezahle. Will ich einen Film schauen, kauf ich mir eine neue Blu-Ray oder gehe ins Kino- welche ich bezahle. Will ich mit die Zeit vertreiben, spiele ich ein Videospiel- welches ich bezahlt habe. Will ich Musik hören, hole ich mir eine neue CD oder lad sie mir z.B. bei Amazon- was ich natürlich auch bezahle.

Nun bezahle ich, alles doppelt und dreifach. Wie wunderbar^^

Aus Anstand hab ich die letzten Jahre sogar GEZ für ein nicht existentes Radio gezahlt, weil mit 5 Euro monatlich konnte ich leben. Aber das ich nun fast 20 Euro monatlich (und 20 Euro ist in meinen Augen viel viel Geld) abdrücken muss, für etwas, was ich seit Jahren nicht nutze und bei den inhaltlichen Tendenzen heutzutage, nie nutzen werde, schlägt für mich persönlich dem Fass den Boden aus.

Aber sich über sowas auszusprechen bringt eh nichts. Heutzutage interessiert sich doch keine Sau für persönliche Aspekte, für das Für- und Wieder (siehe das Beispiel mit der Behinderung oben). Hauptsache man zahlt. So muss das laufen! Wohl bekomms! -.-

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cpt.oneeye

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Radio und TV kann man heute auch über das Internet konsumieren, also ist es egal ob man Radio oder TV in der Wohnung stehen hat oder nicht. Wenn du nur für das zahlen willst was du dir ansiehst dann müsste man da so machen: jeder muss monatlich schriftlich eine Liste abliefern, auf der steht was man sich angeschaut hat. Anschliessend wird anhand dieser der Beitrag ermittelt. Auch nicht das wahre....


cpt.oneeye

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Eben, daher müsste das Thema des Artikels sein, was guter Inhalt wäre und nicht ob man zahlen soll oder nicht. Und ich glaube die Gehälter von Starmoderatoren machen deutschlandweit keinen Unterschied bei der monatlichen Gebühr für den Einzelnen. Die Infrastruktur von zuvielen Sendern wird sicherlich das teuerste sein.


DudeLanez

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Ein äußerst tendenziöser Beitrag. Schade, das auf einer Seite zu lesen, die sich dem Kulturgut Film widmet.

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Lorion42

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Ich bin den neuen GEZ Gebühren erstmal nicht negativ eingestellt... Schon vorher musste jeder die selbe Gebühr zahlen egal wieviel er konsumiert hat. Dass jetzt auch die Haushalte ohne Fernseher oder Computer zahlen müssen ist nur konsequent, da so mehr Geld an die Rundfunkanstalten fließt und nicht ein großer Teil für Verwaltung draufgeht. Man könnte so viel Geld sparen, wenn man einfach ein wenig bürokratisch ungenauer wird und nicht alles doppelt und dreifach überprüft.
Positiv an den Gebühren ist, dass man größtenteils sehen kann für was es verwendet wird. Bei diversen anderen Steuern ist das sehr viel unübersichtlicher.

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Lorion42

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ZDF.neo ist so ziemlich genau das Programm das du forderst. Und auch nicht so einseitig, wie Giga damals. Eher Giga + Viva + Dokus.

Es kann sein, dass ich zu optimistisch bin, aber ich will erstmal Rechnungen sehen, die zeigen, dass hier keine Bürokratie abgebaut wurde. Wild spekulieren bringt nix.


Copper

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Danke für den Tipp. Muss ich mir mal anschauen.


Impeesa

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Nur, um da mal sicher zugehen, bevor die Diskussion hier los geht:
"Öffentlich-rechtlich" sind nicht nur ARD und ZDF, sondern auch deren Spartensender wie zdf_neo etc., Phoenix, die "dritten" Kanäle wie HR, WDR, RBB usw., Radiosender wie 1Live - der beliebteste Sender Deutschlands - der Deutschlandfunk, allein in Hessen HR 1-4, HR-info und YouFM. Des Weiteren durch Gebühren finanziert werden die Tagesschau-App, die sich zunehmender Beliebtheit erfreut, sowie sämtliche Online-Angebote und Mediatheken.

Unsere Gebühren finanzieren also mehr, als nur die Tagesschau und Erdmännchen, Giraffe & Co. Klar ist es blöd für alle, die tatsächlich KEINES der oben genannten Angebote nutzen, aber ein "Schalter im Fernseher", der öffentlich-rechtliche Sender blockiert, sodass keine Gebühren gezahlt werden müssen, müsste auf quasi alles was funkt, übertragen werden, damit ja nicht öffentlich-rechtliche Angebote wahrgenommen werden können.

Ich als Student muss nach wie vor keine Gebühren zahlen, sobald ich aber irgendwann wirklich mal ehrlicher Arbeit nachegehe, werde ich meine Gebühren auf jeden Fall zahlen, da ich das vielfältige öffentlich-rechtliche Angebot oft und gerne nutze.

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Copper

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Noch schlimmer, die Lizenzen für Fußballübertragungen welche bezahlt werden. Sicher, es ist Volkssport Nr. 1. Aber wieso soll ich als desinteressierter für sowas bezahlen.
Es den ÖR wurde damals Giga zur Rettung angeboten. Das währe ein Sender, für jugendliche Personen gewesen, welche auch mein Interessengebiet mit betrifft. Dann hätte ich zufrieden Gebühren bezahlt. Ich habe ja auch Jahrelang Fritz vom RBB gehört und mich nie darüber aufgeregt, die Gebühr für Radio zu bezahlen.

Weiterhin müssten bei der Menge von neuen Einnahmequellen eigentlich die Gebühr sinken. Aber das tun diese nicht.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, weshalb man mehrere Millionen für das neue Nachrichtenstudio ausgeben musste. Nur damit man sagen kann, man hat derzeitig das Beste vom Besten.

Unter dem Aspekt - ein Sender für die Jugend/ älter Jugend - und geringer Gebühren habe ich damit kein Problem. Aber so wie es derzeitig läuft, für 50+, nein danke.


Donzaffi

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Naja ganz unerheblich ist es nicht, den alles was die Bild als Quelle hat ist eigentlich soviel Wert wie Gras nachdem er durch den Stoffwechsel eines Bullen gegangen ist


Dridge

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Also für mich ist das ganz klar Aufreger des Jahres :(

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