Schon zum Zahlen GEZwungen worden?
guggenheim (Nils Pape), Veröffentlicht am 05.01.2013, 08:50
GEZielte Abzocke
© Walt Disney/moviepilot
Die Bombe explodierte vor wenigen Tagen: Fernsehstar Sylvie van der Vaart und ihr Ehemann, der irgendwas mit Fußball macht, haben sich getrennt! Wer hätte damit gerechnet? Und wen interessiert es eigentlich? Es gibt schließlich wichtigere Themen. Zum Beispiel die Gebührenexpansion.
Der Aufreger der Woche handelt vom staatlich verordneten Zwangsbeitrag für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
Jetzt ist jeder dran
Ist euch der Begriff „Sippenhaft“ ein Begriff? Er bedeutet, ganz knapp formuliert und weit definiert, dass mehrere Leute für die Taten Einzelner haften müssen. Ein Vorgehen, das eigentlich nicht rechtens ist. Jeder sollte nur für das zahlen müssen, was ihn tatsächlich betrifft – im übertragenen wie im tatsächlichen Sinne. Seit Beginn dieses Jahres ist dieses Prinzip jedoch aufgehoben. Bananenrepublik, Unrechtsstaat? Nein, so stimmt das nicht. Es handelt sich schließlich offiziell nicht um eine Strafe, die seit dem 01. Januar von allen entrichtet werden muss, sondern um eine Gebühr für öffentliche Zwecke. In diesem Fall für öffentlich-rechtliches Fernsehen. Die (un)gute, alte GEZ gibt’s nun nicht mehr, stattdessen einen Beitragsservice. Hört sich netter an, ist aber nicht wirklich netter. Nun muss jeder Haushalt blechen, egal, ob irgendein Empfangsgerät vorhanden ist oder nicht. Selbst wer behindert ist und kaum mehr etwas mitkriegt, kommt nicht mehr so leicht davon. Wäre ja noch schöner!
Mehr: Der Hobbit – Eine ausgedehnte Reise
Rasterfahndung
Was anfangs irgendwie gar nicht so schlecht wirkt, weil ja nicht mehr jedes Kofferradio angemeldet werden muss, ist bei genauer Betrachtung ein Unding erster Güte. Zwangsabgaben für jedermann unabhängig von der tatsächlichen Nutzung der damit verbundenen Leistungen (wie hoch oder niedrig die auch immer eingestuft werden sollten) sind kaum akzeptabel. Aber zahlen wir nicht alle Steuern, deren Verwendung uns persönlich eher wenig bringt? Mag sein. Aber niemand würde eine pauschale Hundesteuer für alle Haushalte gutheißen, nur weil die Kosten für die Beseitigung der Hinterlassenschaften der Vierbeiner angestiegen sind. Die Fernsehgebühren tendieren aber in genau diese Richtung. Manche nutzen noch nicht einmal theoretisch öffentlich-rechtliches Programm, müssen aber dennoch zahlen. Dass mit der Haushaltabgabe der GEZ-Schnüffler arbeitslos geworden ist, stimmt leider auch nicht. Die Methoden sind nur andere. Anstatt auszuspionieren, ob jemand das Qualitätsprogramm der öffentlich-rechtlichen Anstalten (Verbotene Liebe, Die Rettungsflieger, Brisant) ohne zu zahlen genießt, wird jetzt Rasterfahndung betrieben. Ein Datenabgleich mit dem Einwohnermeldeamt verschafft den Eintreibern einen Überblick über Wohnverhältnisse der Bundesbürger. Bei wem es undurchsichtig wird, der kriegt Besuch vom Fahnder.
Harte Konsequenzen
Klingt nach osteuropäischem Inkassobüro. Ganz so hart wird’s wohl nicht, denn GEZ-Männer haben eher selten Eisenstangen bei ihrer Arbeit dabei. Im Zuge der Einführung der Zwangsgebühren werden wir alle aber immer stärker ausgeleuchtet. Und wenn’s ganz dumm läuft, dann muss eine Eidesstattlichen Versicherung abgegeben werden. Letzte Konsequenz wäre die Pfändung. Und das alles wegen der Gebühren für öffentlich-rechtliches Fernsehen bzw. Rundfunk. Eine elegante Lösung sieht definitiv anders aus.
Mehr: guggis völlig ernster Blick ins Aufreger-Jahr 2013
Ob ein Gebührensystem zum Erhalt des öffentlich-rechtlichen Status überhaupt noch sinnvoll ist, stand offenbar nie zur Debatte. Und dass bei der Verteilung der (immensen) Gelder praktisch kein Mitbestimmungsrecht besteht, hat auch noch kaum jemand angeprangert. Öffentlich-rechtliches Programm mag in Teilen seine Berechtigung haben, aber nicht auf Kosten von Rechten und Freiheiten. Wir werden aber wohl auf Dauer damit leben müssen, dass es in diesem Fall nie zu einer akzeptablen Umsetzung kommen wird.
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Kommentare
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Gummibörchen Wed, 09 Jan 2013 21:57:08 -0000
Kommentar löschenMan könnte es ja noch verstehen, wenn die ÖR wirklich nur Wissen vermitteln würden. Aber selbst Dokus oder Politische Debatten kratzen nur an der Oberfläche und wirklich schlauer fühlt man sich dadurch auch nicht. Bei politischen Talkshows rege ich mich auch eher über die dauernden Parteifloskeln auf ("... aber wir von der xyz-Partei kümmern uns noch um die Bürger..."), alsdass ich sagen kann, dass mir die Situation jetzt klarer ist. Und dann wird auch noch so ein Mist wie das Traumschiff oder Volksmusik produziert.
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Canis Majoris Tue, 08 Jan 2013 00:52:24 -0000
Kommentar löschenNachtrag:
Sicherlich werden die ÖR auch mal Sendungen anbieten, die mir gefallen könnten.
Aber dafür bräuchte ich dann ja auch einen Kabelanschluss oder dergleichen (Satellit, Antenne, etc.), was dann wiederum mit weiteren Mehrkosten verbunden wäre.
Derweil gucke ich lieber Formate, die es in 1080p auf Blu-Ray zu kaufen gibt und über die ich mich vorher (gut) informiert habe.
Ich hasse es, einfach so berieselt zu werden.
Mir ist nicht langweilig und ich vermisse rein gar nichts so ohne TV-Programm.
Und ausreichend informiert bin ich dank Internet und einigen Druck-Publikationen auch.
Meiner Anischt nach sollten andere Menschen lernen, dass das Angebot der ÖR absolut verzichtbar ist und eine freiwillige Auswahl an Sendungen, für die man dann zahlen müsste, wenn/falls man sie nutzen möchte, viel angebrachter und spannender wäre.
Das wäre dann eben so, wie es immer war und ist, wenn man sich z.B. entscheidet, einen bestimmten Film zu kaufen.
Diese ganze Zwangs-Masche ist traurig und lächerlich, selbst wenn sie eben quasi schon Gewohnheitsrecht besitz...
Meine Meinung ist sicherlich teilweise extrem und wird von wenigen geteilt, aber von mir aus kann man TV und Radio ganz abschaffen. Persönlich habe ich keinen Bedarf dafür. Mein Leben ist mir zu kurz für diesen Scheiß und mit >4000 SACDs/CDs und >2000 DVDs/BDs/HDDVDs bin ich gut "versorgt".
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Canis Majoris Tue, 08 Jan 2013 00:35:31 -0000
Kommentar löschenLeider kann ich hier weder L.v. Beethoven, noch Richard Wagner zitieren, aber wie es dennoch bei den Dire Straits auf ihrem audiophilen "Brothers in Arms"-Album [explizit gemeint ist EAN: 075992526425, Kat.-Nr.: 9 25264-2, USA 1985] im Song "One World" heißt:
"Can't get no remedy on my TV,
It's nothing but the same old news."
(http://www.youtube.com/watch?v=WI01DDseJEM)
In diesem Sinne...
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Janus Winter Mon, 07 Jan 2013 22:42:32 -0000
Kommentar löschenich zahle gern gebühren für zdf.kultur, arte, 3sat, zdf_neo, einsfestival, phönix, tagesschau, in treatment, panorama & co, polylux, radio eins, fritz, ken.fm, illner, kuttner (beide), roche & böhmermann.
ich sehe aber nicht ein, warum ard & zdf bei den bieterschlachten um sport mitmischen müssen. fußball und olympia können auch bei den privaten kollegen laufen, ohne dass die qualität der übertragung darunter leiden muss.
also: sport raus, gez abschaffen, gebühren runter und arte auf die 1! --
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Vasafay Mon, 07 Jan 2013 21:38:53 -0000
Kommentar löschenIch gehöre zu einer aussterbenden Art - ich habe schon immer ganz ehrlich meine Rundfunkgebühren bezahlt xD
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Roger Mon, 07 Jan 2013 19:14:29 -0000
Kommentar löschenDas neue Einzugsverfahren mit Pauschal-Zwangsabgabe ist eine Mogelpackung:
1. hat nicht jeder ein TV-Gerät;
2. ist die öffentlich-rechtliche Versorgung (im Rahmen des selbsternannten Unterhaltungsauftrages) mit Apps für Smartphones und ein paar Programm-Archiven für Internetseiten umstritten; die Vereinigung der Zeitungsverleger hat dagegen erfolgreich Stellung bezogen, denn hier wurde ein Ressort betreten, für das es gar keine Berechtigung gibt, auf der man nichts zu suchen hat;
3. hat nicht jeder ein Smartphone, viele nutzen einfache oder alte Mobiltelefone ohne Kamera und Internet, es hat noch nichtmal jeder ein Handy;
4. hat nicht jeder einen eigenen Internetzugang.
Die Problematik wurde für die Öffentlich-Rechtlichen ungünstig, so entschloss man sich zu dieser Pauschale, die auch deswegen diskriminierend ist, dass jedem atmenden Menschen ein naturgegebener Zwang zum Fernsehen unterstellt wird.
Eine schmutzige, unfaire Lösung, die zu Mehreinnahmen führt, die wiederum mit Solidarität -denkt man allein an die überzogenen Gehälter und Geldverschwendungen- überhaupt nichts zu tun haben.
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Taucher Mon, 07 Jan 2013 18:21:52 -0000
Kommentar löschenWie so oft verarscht uns Vater Staat wo er nur kann. Jetzt wird auch noch direkt vom Fleck weg der "Gebührenservice" aktiv. Was ja wohl eine Frechheit ansich ist. Ich gehe jetzt nicht auf die Für und Wider ein, da dies hier bereits an mehren Stellen geschehen ist, aber für was wollen die öffentlich-rechtlichen Sender denn Geld verlangen? Für den ganzen Schwachsinn der da gezeigt wird ? Sendungen, bei denen in den 70ern schon das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, Sportsendungen, bei den die Rechte eh schon an Sky verkauft worden sind, Fernsehteams, die planlos über den Globus reisen ?
Ich kann's nicht glauben. Ich bin ja gern bereit, für etwas einen Beitrag zu leisten, was mir sinnvoll erscheint, aber das ????? Reicht es nicht, das wir unfähigen Politikern ihre Pensionen und Abfindungen bezahlen ? AAAAAARGGHHHHHH !! Da will man schreien vor Wut !!!!!
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Bolthier Mon, 07 Jan 2013 14:55:34 -0000
Kommentar löschenWas ich mich schon länger zu diesem Thema gefragt habe; woran hinkt es diese Beiträge direkt von den Einnahmen von Bund und Länder zu zahlen? Das nennen wir dann einfachheitshalber Solidaritätszuschlag 2.0. Ein Update der aktuellen Steuerbeträge wird ja kaum zu erwarten sein. Hinzufügen geht aber immer.
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FranklinFlyer Mon, 07 Jan 2013 11:56:14 -0000
Kommentar löschenWer der Meinung ist, das ein deutsches Fernsehen komplett wie ProSieben bis RTL2 aussehen muss, der muss auch gegen Subventionen am Theater, an der Oper, bei Orchestern und beim Ballett sein.
Kultur und Unterhaltung nur noch als Ware. Bitteschön. Viel Spaß damit.
Wo auf der Welt, hat das funktioniert und zu Qualität geführt?
Ich hab kein Auto. Ich will auch keines. Trotzdem werden mit meinen Steuern die ich zahle, die Straßen ausgebessert, Brücken gebaut etc.
Ich bin fast nie krank, trotzdem wird über meine Krankenversicherung einem Raucher eine Kur bezahlt. Ja und? Das nennt man Solidargemeinschaft!
Ich hab was davon wenn die Straßen gut ausgebessert werden, denn es werden auch Waren für mich darüber transportiert und Freunde fahren darauf.
Ich hab was davon wenn Kranken mit meinem Geld geholfen wird, denn es bewahrt sie vor dem sozialen Abstieg, der viel mehr Kosten verursacht.
Ich hab auch was davon, wenn mehr Menschen arte, 3Sat, deutschlandfunk oder zdf.kultur oder eben die Tagesthemen sehen. Denn dann hab ich es mit weniger Dummköpfen zu tuen.
Und das Argument mit den Behinderten hinkt gewaltig!!! Wer bietet Untertitel im Videotext an? Wer hat Gebärdendolmetscher bei den Nachrichten? Wohl kaum die Privaten.
Man muss jetzt ganz anders an die Sacher herangehen:
Nun ist es eine allgemeine Zwangsabgabe. Eine Steuer quasi. Also wird nun gefordert.
Schreibt die Sender an. Bombadiert sie mit Mails, Post, Serienkonzepten, Drehbüchern, Bewerbungen. Mitmachen. Das ist öffentlicher Rundfunk. Überlasst diesen Laden nicht den Fachidioten, die mit Soko Bielefeld und Musikantenanstalt das Programm begradigen wollen. Wenn du wählst, kannst du meckern. Wenn du zahlst, auch. Aber nicht untereinander, sondern mit denen.
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JimiHendrix Mon, 07 Jan 2013 15:02:55 -0000
Antwort löschenich finde es sogar völlig legitim, dass es solche formate wie den zdf-fernsehgarten oder das musikantenstadel gibt, denn es spricht ja eine sehr große masse an leuten an, die durch den demografischen wandel ja auch immer zahlreicher werden - warum also nicht. ich würde mich über diese sendungen freuen, wenn ich alt wäre :)
und für die jugend gibt es ja wie gesagt mittlerweile eine fülle an angepassten bildungsprogrammen wie eben zdf.kultur- neo usw
freakualizer Mon, 07 Jan 2013 16:20:07 -0000
Antwort löschenJimi Hendrix freut sich also auf die Musikantenanstalt und den Fernsehgarten, wenn er alt wäre. Gut, dass er´s nicht ist.
Das war zu meiner Zeit auch mal anders...
Martiall_Arts Mon, 07 Jan 2013 21:00:08 -0000
Antwort löschenSteuern muss ich nur zahlen wenn ich ausreichend Geld verdiene. Den neuen Zwangsbeitrag muss ich aber auch als armer Student zahlen sobald ich nicht mehr zuhause wohne. Das nennt man Solidargemeinschaft?
Canis Majoris Mon, 07 Jan 2013 11:20:35 -0000
Kommentar löschenKommentare, die diese neue Steuer mit Aussagen wie "Generation Gratis meckert wieder herum" und "Es ist traurig... bla. bla. bla." "Kultur... bla." verteidigen, finde ich vollkommen abstrus.
Diese Abgabe ist ebenso ungerecht wie das gesamte Steuersystem und die pekuniäre Ungleichverteilung wird hier wieder voll ausgereizt.
Wahrscheinlich typisch menschlich, unlogisch und der ganz normale Un- und Wahnsinn.
Wenn ICH etwas nicht Lebensnotwendiges, wie z.B. das TV-Programm, nicht nutzen möchte und stattdessen lieber eine Zeitung abonniere und mir Kultur- und Natur-Dokus/-Sendungen lieber auf z.B. Blu-Ray kaufe, dann soll das gefälligst meine Angelegenheit bleiben.
TV hat mich schon vor über 10 Jahren nicht mehr interessiert, Radio höre ich dank großer CD-Sammlung auch nie und im Internet nutze ich ebenso keine Seiten der ÖR-Anstalten.
Sollen die ÖR doch TV/Radio/Internetseiten machen, für das man bei der Nutzung bezahlen muss. Wenn diese Medien dann zu wenige Leute nutzen, sei's drum, dann war das Angebot eben wohl nicht das Ideale. Einen einzelnen Gratis-Propaganda-... äh... Info-Sender kann es ja steuerfinanziert geben, um dem GrunzGesetz Rechnung zu tragen.
Außerdem hätten die "Macher" diese ganze Problematik auch gleich wirklich "verkappt" mit einer Steueranhebung regeln und die GEZ-Angelegenheit öffentlichkeitswirksam (mit viel Tamm-Tamm) stornieren können.
Denn wenn wir Bürgerlein schon aktive Umweltverschmutzung, religiöse Vereinigungen, Subventionen von totalem Schwachsinn, Brücken im und ins Nichts, Flughäfen, Häfen, Straßen und Bahnhöfe ohne Sinn und Verstand bezahlen, zudem auch noch Banken retten, die sowieso nichts zum Wohl der Allgemeinheit beitragen, und das alles durch Steuerabgaben, die insbesondere diejenigen Menschen belasten, die ohnehin schon kaum LEBEN (sondern eher vegetieren), dann hätten die Verantwortlichen das alles auch gleich geschickter inszenieren können.
Eine schöne neue DDR haben wir mittlerweile jedenfalls...
Dass man sich im Armutsfall befreien lassen kann davon, gibt der ganzen Sache ebenfalls keine positive Note, finde ich.
Nun gut. Es ist, wie es ist.
Die nächste Zwangsabgabe folgt bestimmt.
Mahlzeit und Frohes Bezahlen dann!
[Sowieso allgemein und speziell mit hoher Wahrscheinlichkeit bin ich auf dem falschen Planeten, bzw. leider kein Multimillionär oder alles schluckende Dumpfbacke. Vielleicht könnten mir ja Elektroshocks weiter helfen... okay, ich will da auch niemanden auf neue Ideen bringen... ;-)]
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Cellmorbasg Mon, 07 Jan 2013 09:51:48 -0000
Kommentar löschenIch persönlich habe kein grundsätzliches Problem mit einer Abgabe für ein öffentlich finanziertes und damit von privatwirtschaftlichen Interessen unabhängiges Fernsehen. Doch was es in der heutigen Zeit aus meiner Sicht nicht mehr braucht ist eine so genannte Grundversorgung mit Vollprogrammen. Zum einen weil reines Unterhaltungsfernsehen auch vom Privatfernsehen geleistet werden kann- hier muss man ja nicht nur an Free-TV denken, sondern kann auch an Pay-TV denken. Ganz praktisch: wenn es für das Musikantenstadl ein Millionenpublikum gibt, dann wird sich das auf die ein oder andere Weise auch von selbst finanzieren. Um nicht dieses vielleicht als altersfeindlich angesehene Beispiel zu nehmen, nenne ich eines das mich selbst betreffen würde: Sport. Dafür muss nicht die Allgemeinheit zahlen. Die Allgemeinheit sollte Breitensport fördern, nicht Spitzensport. Der hat sein Publikum und jene Sportarten die ihr Publikum nicht oder kaum haben, finden auch in den Öffentlich-Rechtlichen keinen großen Platz. Das ist doch eines der größten Mankos: der ÖR gibt sich als großer Player der im Markt mitmischen will. Der Etat des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks ist ebenso hoch wie der gesamte Kulturetat. Ich finde, da sind die Maßstäbe gewaltig verschoben.
Aus meiner Sicht braucht es ein Informationsangebot und eine Förderung der Nische. Letzteres muss aber nicht über Sendeanstalten laufen, sondern da sollten eben jene Töpfe gestärkt werden, wo kreative Köpfe direkt gefördert werden. Als Fernsehprogramm reicht ein Sender für Sendeplätze mit Dokumentationen und Nachrichten. Nicht, dass ich die alle toll finde die da ausgestrahlt werden, da gibt es genug zu kritisieren, aber es ist aus meiner Sicht wichtig diese Alternative zu haben und dieses Feld nicht nur bspw. der Bildzeitung als auflagenstarkes Medium zu überlassen. Gleiches gilt für die Radioprogramme.
Wenn ich also die Höhe des Beitrages kritisiere, dann nicht weil ich den ÖR komplett einstampfen will, sondern weil der ÖR mit der Zeit gehen muss und das heißt für mich, dass vieles was da zu sehen oder zu hören ist, zum einen auch auf anderem Wege bezogen werden kann und zum anderen nicht von öffentlichen Geldern gefördert werden sollte.
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Mein Senf Mon, 07 Jan 2013 08:35:11 -0000
Kommentar löschenDieser Ärger über den Zwang der Abgabe ist bei den meisten doch nur ein vorgeschobener Grund. In meinem Umfeld wollen die gefühlte 90 Prozent derr Nörgler, die behaupten, sie würden kein öffentlich-rechtliches Angebot zu nutzen und die GEZ würde sie mit einer Zwangsabgabe gängeln, einfach nur um die Abgabe drücken. Mehr nicht.
Im Vergleich zu den privaten Sendern bieten die Öfffentlich-Rechtlichen tatsächlich deutlich häufiger so etwas wie Qualität und nicht nur marktkonformen Nonsense. Leute, die sich darüber aufregen, die Öffentlich-Rechtlichen würden nur die Erfolgformeln der Privaten kopieren und sich ihnen in Punkto Niveau dramatisch annähern, übersehen, dass die Öffis eben nicht nur aus ARD und ZDF bestehen, sondern auch aus Special-Interest-Kanälen wie "3Sat" und "Arte", "ZDF Kultur". Und -mein Gott- sogar für die jüngere Generation, die sich ja nur allzu gerne mit einer Anti-GEZ-Attitüde schmückt, wurde in den letzten "ZDF Neo" einiges, abseits massenkompatibler Einheitsformate auf die Beine gestellt.
Das allseits beliebte Argument, dass Gebühren ausschließich für Sportgroßereignisse rausgehauen werden, ist ebenfalls Humbug, da man ja auch das öffentliche Interesse an solchen Veranstaltungen berücksichtigen muss. Das Halbfinale einer Europameisterschaft interessiert nun einmal 29 Millionen mehr Menschen als als "Durch die Nacht mit..." - insofern ist es völlig legitim dort entsprechend mehr Geld zu investieren, ohne den öffentlichen Bildungsauftrag zu vernachlässigen.
Die öffentlich rechtlichen Sender sind eine große Bereicherung für die deutsche Medienlandschaft und für jeden einzelnen Bürger. Trotz der parteipolitischer Versuche von Einflussnahme garantiert das Konzept der Öffentlich-Rechtlichen bis heute eine weitgehend unabhängige Berichterstattung - man stelle sich nur kurz mal amerikanische Verhältnisse vor, wo die Medien und vor allem das Fernsehen fast durchgehend politische Propaganda und schärfste Polemik in Sinne der jeweiligen Parteifärbung verbreiten. Das will ich nicht, ich möchte unabhängig informiert werden und dafür lohnt es, Medien nicht den freischwingenden Gesetzen des freien Marktes auszuliefern. Dafür bin ich gerne bereit einen tendenziell aufgeblähten und im Vergleich zu den privaten Angeboten, weniger effiziente Behörde zu finanzieren.
Ich bin gerne bereit, eine Abgabe, auch eine pauschale Abgabe für öffentlich-rechtliches Angebot zu zahlen, obwohl ich sehr selten Fernseh schaue, geschweige Radio höre, noch die Tagesschau-App installiert habe (obwohl... das mache ich jetzt glatt mal).
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dAShEIKO Mon, 07 Jan 2013 09:24:56 -0000
Antwort löschenAlles richtig. Ich denke auch, dass das "Ob" keine Frage ist - Das "Wie" schon eher. Mancher Streifenpolizist wäre wohl froh, er könnte ohne Papierkrieg auf solche Ermittlungsquellen zurückgreifen. Aber das ist eine andere Geschichte, und wird ein andermal erzählt...
Dom699 Mon, 07 Jan 2013 02:20:15 -0000
Kommentar löschenda sollen blinde und taube menschen, sowie menschen ohne fernseher und radio, generell für den konsum audiovisueller, staatlicher medien zur kasse gebeten werden, von dem sie de fakto garkeine leistung in anspruch nehmen (können), und das ganze hat dann auch noch eine qualität wie frontal 21 oder wetten dass, wo man die ausländischen gäste festbinden muss damit sie nicht wegrennen können. sowas kanns echt nur in deutschand geben...
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RoosterCogburn Mon, 07 Jan 2013 07:52:28 -0000
Antwort löschenBlinde müssen nicht zahlen. Die fallen unter die Befreiten. Und warum sollten Blinde kein Radio oder Fernseher besitzen, die können doch hören?! Es gibt bei den Öffis doch sogar das Angebot für Sehgeschädigte, bei dem das Geschehen der Handlung zusätzlich erläutert wird.
Das Problem ist, das der neue Beitrag Hör- und Sehgeschädigte außen vor lässt. Und diese, zwar ermäßigt, aber mit immerhin 5,99 zur Kasse gebeten werden.
FranklinFlyer Mon, 07 Jan 2013 12:01:47 -0000
Antwort löschen"da sollen blinde und taube menschen..."
Erstens unwahr und zweitens gibts das Programm für Sehbehinderte und Gehörlose nur auf den ÖR!!!!!!!!! Da gibts den Sehbehindeten Ton, die Videotext Untertitel und die Gebärdendolmetscher, und die darfst du ruhig mitzahlen, Mr.Selleck.
old . man Sun, 06 Jan 2013 23:13:26 -0000
Kommentar löschenDie Umstellung des Gebührensystems ist nur die logische Wendung, die die ständige Kritik im Sinne von "Stasi-GEZ" ja geradezu hervorrufen musste. Es ist bemerkenswert wie sich teilweise unverholener Hass bei Diskussionen um die Öffenlich-Rechtlichen bahnbricht, siehe die Kommentare unter diesem SpOn-Artkel vom 06.01.: http://www.spiegel.de/kultur/tv/cherno-jobatey-wird-beim-zdf-morgenmagazin-abgeloest-a-875949.html.
Ich sehe mir den Großteil der Sendungen selbst auch nicht an, ich erwarte aber auch nicht, dass mich ein Programm, das für viele millionen Zuschauer konzipiert ist, ganzheitlich ansprechen kann. Dementsprechend picke ich mir meine Sendungen heraus. Ein "heute-journal" für die Berichterstattung, "heute-show" für politischen Klamauk, "Neues aus der Anstalt" für Kabarett, und schon bin ich, z.B., mit dem ZDF zufrieden, wenn ich die anderen Programme konsequent meide.
Für die Zukunft hoffe ich nur, dass man sich mehr an der BBC orientiert, von deren Eigenproduktionen ich bisher eher "profitiert" habe, als von denen des ÖR in Deutschland. Zumindest meine ich in einer der letzten Spiegel-Ausgaben Besserungsbekundungen von irgendsonem ZDF-Intendanten vernommen zu haben, zukünftig auch US-Serien zu zeigen. Man könnte also durchaus davon sprechen, dass das Verbesserungspotenzial, das in großen Maßen vorhanden ist, wohl auch genutzt werden wird.
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old . man Mon, 07 Jan 2013 00:22:42 -0000
Antwort löschenPS: Die Diskussionskultur auf MP sticht übrigens angenehm heraus, nachdem man sich die Kommentare auf SpiegelOnline zu Gemüte geführt hat. Das lässt doch gleich meine Angst, ich würde in einem Land voller Irrer leben, abklingen.
freakualizer Mon, 07 Jan 2013 16:21:58 -0000
Antwort löschenWie jetzt, keine Irren mehr bei Dir? Sind die denn heut alle mit Bussen zu uns gekommen? ...Keine Sorge, gibt noch genug..
old . man Mon, 07 Jan 2013 16:40:43 -0000
Antwort löschenNope, keine Busse gesehen... ich geh besser zurück in meine Gummizelle bevor ich wieder anfange zu hyperventilieren.
freakualizer Mon, 07 Jan 2013 16:48:37 -0000
Antwort löschen..ach ja, bei Deinem Link muss der Punkt weg, funzt sonst net.
old . man Mon, 07 Jan 2013 23:01:40 -0000
Antwort löschen...ϔëṙḍäṁṁṭ... ḳöṅṅṭë ïϾḧṩ ẅïëḍëṙ ...ṅịϾḧṭ ŀäṩṩëṅ ..ˑˑ¨ ö.ộ ṁ.ị.ṩ.ṭ •
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(Danke fᴞr den Hinweis!)
deevaudee Sun, 06 Jan 2013 22:48:47 -0000
Kommentar löschen"Die GEZ benimmt sich wie ein Kellner, der jeden Gast, der das Restaurant betritt, zunächst mal der Zechprellerei bezichtigt und deshalb vorsorglich mit einer Waffe bedroht. Der Gedanke dabei: Wer ein Besteck vor sich liegen hat, wird auch essen. Deshalb lassen wir jeden Gast schon fürs Besteck zahlen, egal, ob er bestellt oder nicht."
Auch schön, was ich auch schon gelesen habe: "Wenn es so gehandhabt wird, könnte man ja auch als Bürger Kindergeld beantragen, ohne überhaupt Kinder zu haben." Käme vom Inhaltlichen der Sache auch sehr nahe. Aber ob GEZ oder auch GEMA, zu legitimieren ihre Alleingänge ohne bedenken zu erlauben, um im selben Atemzug zu heucheln, ein NPD Verbot wäre die Errettung um undemokratische Einrichtungen einzumotten, find ich wie Durchfall im Sturm. Es flattert und spritzt ein nur so ums Gesicht. Mit anderen Worten, wir der Staat haben Mittelfingermodus, und die blöden Lemminge lassen wir Bluten!!!
http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/395614
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Roger Sun, 06 Jan 2013 23:13:59 -0000
Antwort löschenJetzt, mit der Zwangsabgabe pro Haushalt, ist es so, dass das Restaurant jedem Bürger der Stadt monatlich eine Rechnung schickt.
deevaudee Sun, 06 Jan 2013 23:28:27 -0000
Antwort löschenKlar, und der ÖPNV möchte demnächst von jedem eine Monatsfahrkarte bezahlt haben, ist ja egal ob man Bus oder Bahn nutzt. Das Verkehrsnetz ist ja erstmal da. Man darf gespannt sein, wer noch alles was vom Kuchen abhaben will.
LavaBaer Sun, 06 Jan 2013 18:50:27 -0000
Kommentar löschenFür Arte bezahl ich gern!
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Roger Mon, 07 Jan 2013 19:16:14 -0000
Antwort löschenMust du ja jetzt auch - leider schließen sich "gern" und "Zwang" oft aus.
Schlegel Sun, 06 Jan 2013 15:23:46 -0000
Kommentar löschenGeneration Gratis wieder unterwegs.
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Roger Sun, 06 Jan 2013 14:07:54 -0000
Kommentar löschenDass ARD und ZDF Qualitätsfernsehen liefern, halte ich für ein Vorurteil und für überzogen. Wenn dem so wäre, würden sie nicht von Gebühren abhängen und ohne diese pleite gehen. Im Gegenteil: Die krassesten Versprecher (z.B. "Phisting-Attacken"), Vertuschungen (z.B. Putin-Interview) und Fehler (z.B. falsche Flaggenfarben bei Tagesthemenbild) und leider auch Fälschungen (z.B. Libyen-aufnahmen, die nachweislich aus einem anderen Land stammen) passieren bei den Öffentlich-Rechtlichen.
Schließlich gibt es seriöse, unabhängige Zeitungen wie FAZ, die sich selbst finanzieren können.
Der Punkt ist letztendlich, sie können Qualitätsfernsehen sein, wie sie wollen, die tollsten Wiederholungen und innovativsten Shows senden - niemand ist verpflichtet sich das anzusehen und dafür zu bezahlen.
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Donzaffi Sun, 06 Jan 2013 19:18:48 -0000
Antwort löschenAn einer Sendung (hier die Nachrichten machst du also dein Argument fest, ganz davon abgesehen hast du solche Fehler überall vor allen bei Livesendungen. Falsche Videos zur Manipulation hast du auch überall, falsch recherchierte Artikel ebenso, deine Aussage beweist nichts, außer das du nur ein Argument hast welches man sofort zerreden kann.
RoosterCogburn Mon, 07 Jan 2013 09:23:44 -0000
Antwort löschenWenn die Gebühren die ausschließliche Einnahmequelle von ARD und ZDF wäre, dann wären sie schon längst pleite. Doch dem ist nicht so.
Zum ansehen ist niemand verpflichtet, völlig korrekt. Solange sich die Sender auf den Rundfunkgebührenstaatsvertrag berufen haben, musste in der Vergangenheit fast jeder Bundesbürger Gebühren zahlen. Ausgenommen waren Menschen, die aufgrund eines fehlenden Einkommens oder einer schweren Behinderung einen Antrag auf Rundfunkgebührenbefreiung gestellt haben. Nun greift der Rundfunkbeitragsstaatsvertrag, der auch neue Änderungen mit sich zieht. Die vertraglich festgelegte Gebührenpflicht blieb dabei unangetastet.
FranklinFlyer Mon, 07 Jan 2013 12:04:05 -0000
Antwort löschenStimmt... bei den Prvaten ist einfach von wirklichen Fisting attacken die Rede.
Roger Thu, 10 Jan 2013 22:23:35 -0000
Antwort löschenRoosterCogburn: Ausgenommen waren auch Menschen, die kein entsprechendes Gerät besaßen. Dies entspricht dem gesunden Menschenverstand.
Donzaffi Sun, 06 Jan 2013 13:59:42 -0000
Kommentar löschenNa hier tut jetzt jemand so als wen auf den öffentlich Rechtlichen nur Schrott kommt, eigentlich laufen da sehr oft Qualitätsfilme die im Privatfernsehen (überschüttet von Werbung ) undenkbar wären. Wie z.B. Alfred Hitchcock Filme auf Arte in den letzten Wochen. Deine Meinung ist wie es halt mit Meinungen ist, stark subjektiv.
Nicht das ich diesen Kram von wegen GEZ für alle besonders toll finde, aber Fakt ist das jeder der diese Seite benutzt sie zu Recht zahlt (Außer er ist Student, etc. Die können sich auch heute noch befreien lassen genau die wie du geschrieben hast die, die es nicht nutzen können)
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Donzaffi Mon, 07 Jan 2013 20:09:03 -0000
Antwort löschenWill mich nicht drauf festnageln, auf Arte kommen gute Dokus das weiß ich noch :D
Batzman Sun, 06 Jan 2013 13:38:22 -0000
Kommentar löschenFür öffentlich rechtlichen Rundfunk zu zahlen und gerne auch pauschal zu zahlen finde ich völlig in Ordnung und im Grunde sympathischer als die eklige GEZ-Stasi. Sich darüber aufzuregen und zu behaupten man würde ja nie irgendwas von den Öffis gucken, hören, lesen halte ich in den meisten Fällen für gelogen. Selbst ich als jemand der extrem wenig TV schaut und Radio hört, nutze partiell die Öffentlich Rechtlichen. Und selbst wenn nicht - Öffentlich Rechte als Grundkonzept gehören sind eben keine Hundesteuer sondern tatsächlich etwas das jeder sinnvoll nutzen kann, weil es eben nicht nur für eine sehr enge Zielgruppe gedacht ist.
Die Diskussion muss um die Qualität, die Bürokratie, die Parteilichkeit und die Inhalte der Öffentlich Rechtlichen geführt werden, nicht darum ob diese Zwangsgebühr okay ist (und ja Arbeitslose und Seh/Hör-Behinderte sollten den reduzierten Satz zahlen müssen oder ganz befreit werden und zwar einfach und ohne 1000 Stolpersteine wie es sie jetzt gibt). Lasst uns lieber diskutieren was die Anstalten senden, ob sie ihre Prioritäten klar setzen, ob man Millionen für Sportevents ausgeben muss oder ob Hochzeiten in Königshäusern und Papstbesuche mit Millionenaufwand und doppelt gecovered werden müssen - denn das sind die tatsächlichen Probleme. Es ist die Qualität, nicht das grundsätzliche Konzept.
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FranklinFlyer Mon, 07 Jan 2013 12:05:04 -0000
Antwort löschenNuff said. Da hätte ich mir meins sparen können.
xander Sun, 06 Jan 2013 13:14:24 -0000
Kommentar löschenDas system sollte Sky vielleicht auch mal ausprobieren. Wenn wir jüngeren schon das Debilenfernsehen mitfinanzieren müssen... ;-)
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kobbi88 Sun, 06 Jan 2013 13:21:03 -0000
Antwort löschenDebilenfernsehen? RTL und RTL II wird doch gar nicht von uns finanziert?!
xander Sun, 06 Jan 2013 13:24:55 -0000
Antwort löschenAber der Musikantenstadl.:D Zu Mitten im Leben und ähnlichem sag ich lieber garnix^^
Andy the X Sun, 06 Jan 2013 12:02:21 -0000
Kommentar löschenIch oute mich jetzt mal als Fan des dualen Rundfunksystems. :-)
Ich finde das Gebührenmodell sehr sinnvoll und auch gut. Nur so lässt sich der Grundversorgungsauftrag erfüllen und es können auch Sendungen und Formate angeboten werden, die nciht unbedingt die große Masse ansprechen.
Dass dieses System von Gebühren aller finanziert wird finde ich auch fair, schließlich hat auch jeder was davon. Wer sich lieber Trash auf RTL 2 reinzieht und ARD, ZDF und die Dritten meidet wie der Teufel das Weihwasser ist selber Schuld.
Natürlich ist an diesem System nicht alles perfekt (Gebühren auch für Behinderte, Millionen für Fußballübertragungsrechte, Werbung im ÖR, ...) aber im Großen und Ganzen finde ich unser duales gebührenfinanziertes System sehr gut!
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RoosterCogburn Mon, 07 Jan 2013 07:28:15 -0000
Antwort löschenDie Interpretation, was unter diese Grundversorgung fällt, ist zwar in hohem Maße umstritten. Doch in Deutschland besteht, soweit ich weiß, ein Grundversorgungsauftrag des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Die Öffentlich-rechtlichen Rundfunksender haben nicht nur die Aufgabe, eventuelle Angebotslücken zu schließen, die private Anbieter offen lassen, sondern müssen das ganze Spektrum von Fernseh- und Hörfunksendungen bieten. Was bei 23 Fernseh- und 77 Radiosendern mit Sicherheit erfüllt wird.
Aber statt darum ob wir zahlen müssen, mache ich mir etwas um den schwindelerregenden Finanzierungsbedarf einen Kopf. Das bereits vorhandene und auch zukünftige Geld, wird in meinen Augen nicht immer an den richtigen Stellen eingesetzt und letztlich falsch verteilt.
Mein Senf Mon, 07 Jan 2013 09:09:02 -0000
Antwort löschen@Roger: Ein solcher Grundversorgungsauftrag exisitert. Laut Abs. 1 Satz 2 GG hat das BVerfG den Auftrag des Staates abgeleitet, seinen Bürgern eine mediale „Grundversorgung“ zu gewährleisten. Also nicht einfach wider besseren Wissens falsche Sachen behaupten.
dmtjdc Sun, 06 Jan 2013 11:43:13 -0000
Kommentar löschenProblem ist auch, dass die ÖR mit den abgepressten Gebührenmilliarden immer nur eine ganz bestimmte Zielgruppe bedienen - und zu der habe ich noch nie gehört. Nicht dass die Privaten jetzt unbedingt besser sind. Interessieren tue ich mich akut gerade nur für DVD's/Internet und zahle trotzdem kräftig mit. Aber es gibt Sachen, über die man sich eher aufregen könnte. The Dark Knight Rises, z.B.
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Sigrun Sun, 06 Jan 2013 10:59:02 -0000
Kommentar löschenSehe - wenn überhaupt - eigentlich nur noch Bezahlsender und zwei Tatorte im Jahr. Höre kein Radio und nutze die Webapplikationen der Sender herzlich selten.
Hab aber trotzdem kein Problem damit, hier mitzubezahlen - gerade bei einem Kultur- und Unterhaltungsangebot müssten allerdings bessere Feedbackmöglichkeiten gegeben sein. Technisch ginge das sicher, aber da haben einige Macher wohl Angst um ihre Pfründe -)
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Colindie Sun, 06 Jan 2013 08:47:10 -0000
Kommentar löschenIch finde die neue Regelung super und seit langem überfällig. Endlich muss ich nicht mehr den Anteil derer, die sich vorm Zahlen gedrückt haben, aber natürlich Radio und Fernseher zu Hause haben, mitzahlen.
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RoosterCogburn Mon, 07 Jan 2013 08:43:44 -0000
Antwort löschenSo viele "Drückeberger" haben wir gar nicht. Die Schwarzseher-Quote liegt in Deutschland bei unter 5 Prozent. In Italien ist sie mindestens fünf Mal höher.
Deep Thought Mon, 07 Jan 2013 15:47:17 -0000
Antwort löschen@Colindie: Diese Leute die sich davor "drücken" sind Leute wie ich, die diese Abgabe einfach nicht zahlen möchten. Ich habe keinen Vertrag mit dem Staat abgeschlossen, daher sind alle Steuern und Abgaben (auch GEZ) nicht rechtens! Ich werde dazu gezwungen diese Abgaben zu zahlen. Klar, mittlerweile gibt es tausende Paragraphen und Gesetze, wie z.B. den der medialen Grundversorgung, die das alles legal erscheinen lassen sollen. Es ist aber trotzdem Diebstahl! Egal was die Sozialisten/Kommunisten sich für Ausreden, Rechtfertigungen oder Umschreibungen einfallen lassen: es ist und bleibt DIEBSTAHL! Ich kann das, glaube ich, nicht sehr gut erklären, aber dafür gibt es ja Hans-Hermann Hoppe. http://www.misesde.org/?p=1501 Gutes, verständliches Interview mit Hans-Hermann Hoppe.
RoosterCogburn Wed, 09 Jan 2013 05:55:57 -0000
Antwort löschen@Deep Thought: Solange sich die Sender auf den Rundfunkgebührenstaatsvertrag berufen haben, musste in der Vergangenheit fast jeder Bundesbürger Gebühren zahlen. Ausgenommen waren Menschen, die einen Antrag auf Rundfunkgebührenbefreiung gestellt haben. Nun greift der Rundfunkbeitragsstaatsvertrag, der auch neue Änderungen mit sich zieht. Die vertraglich festgelegte Gebührenpflicht blieb dabei unangetastet. Früher hat die Post diese Gebühr eingezogen, dann die GEZ. Jetzt, im Zuge der Reform, wird es pauschal pro Haushalt abgerechnet.
Und als Bundesbürger ist man Mitglied dieses Staates und damit geht man die Pflicht zur Zahlung genauso ein, wie z.B. die Steuerpflicht.
Mit Diebstahl hat das soviel gemein, wie Schlittschuh fahren und die Karibik.
Deep Thought Wed, 09 Jan 2013 06:14:12 -0000
Antwort löschen@RoosterCogburn:
"Und als Bundesbürger ist man Mitglied dieses Staates und damit geht man die Pflicht zur Zahlung genauso ein, wie z.B. die Steuerpflicht."
Das klingt so als würde ich freiwillig in diesem System staatlicher Unterdrückung leben. Wie gesagt, ich bin keinen Vertrag mit dem Staat eingegangen (!!!) in dem ich zugestimmt habe für bestimmte Leistungen, z.B. öffentlich-rechtliche Sender, einen bestimmten Betrag zu zahlen.
indem ich in diesem Land geboren werde, stimme ich überhaupt nichts zu, auch nicht der Steuerpflicht. Wer behauptet denn sowas Dummes?
Du sagst es doch auch, man hat die Pflicht Steuern zu zahlen. Der Staat zwingt einen dazu Steuern zu zahlen. Und das ist somit Diebstahl, so ist es nunmal. Natürlich behauptet der Staat etwas anderes, aber das machen ja alle anderen Diebe auch.
RoosterCogburn Wed, 09 Jan 2013 14:01:27 -0000
Antwort löschen@Deep Thought: In welchem Land muß ich denn für meinen Aufenthalt an die jeweilige Staatsmacht keine Abgaben zahlen? Im Wunderland?
Neben deinen Pflichten, lebst du auch nach den Rechten und Gesetzen hier. "indem ich in diesem Land geboren werde, stimme ich überhaupt nichts zu, auch nicht der Steuerpflicht." Da lass mich mal überlegen. Mit der Vollendung seiner Geburt wird ein Mensch rechtsfähig und damit zu einer natürlichen Person. Steuerpflichtig ist jede natürliche Person oder juristische Person, die den steuergesetzlichen Tatbestand ausführt. Das wäre zum Beispiel wer Einkünfte erzielt, als Unternehmer Umsätze ausführt, ein Gewerbe betreibt, eine Steuererklärung abzugeben hat, Buchführungspflichtig ist usw. blabla bla ... Also wenn du geboren bist und in diesem Land irgendwie Einkommen beziehst, dann bist du steuerpflichtig. Und wenn nicht, gibt es noch entsprechende Leistungen des deutschen Sozialsystems. In Deutschland leben wir nach dem Solidaritätsprinzip. Damit ist diese Frage nach Berechtigung der Steuerabgabe auch beantwortet (wobei diese aber natürlich für mehr als das benutzt werden). Ende der WISO Stunde
Und selbstverständlich lebst du freiwillig hier. Wenn dir dieses System nicht gefällt, es zwingt dich tatsächlich niemand hier zu bleiben. Du bist volljährig und im Vollbesitz deiner geistigen Kräfte? Was hält dich hier? Leben, arbeiten, wohnen kannst du überall auf der Welt. Aber stell dich darauf ein das es eine Gebührenpflicht für das Fernsehen nicht nur in Deutschland gibt. Vergleichbares ist auch in Österreich, Schweiz oder Frankreich vorzufinden.
Mein Senf Wed, 09 Jan 2013 15:10:38 -0000
Antwort löschen@Deep Thougt:
"Steuern sind Diebstahl", du hast "keinen Vertrag geschlossen"..."egal was die Sozialisten/Kommunisten sich für Ausreden, Rechtfertigungen oder Umschreibungen einfallen". Mir fehlen echt die Worte, außer, dass ich bislang dachte, solche Statement seien nur von ultrarechten Tea Party-Anhängern der Republikaner im US-Wahlkampf denkbar.
Ich denke, du glaubst tatsächlich, was du da schreibst. Du willst gar nicht provozieren oder so, sondern bist wirklich felsenfest davon überzeugt, oder?
Deep Thought Wed, 09 Jan 2013 15:15:06 -0000
Antwort löschenIch bin felsenfest davon überzeugt, dass jeder Mensch frei geboren wird und exklusives Recht an sich und seinem Körper hat, ja! Ich bin übrigens kein Tea-Party Anhänger, sondern ein antidemokratischer (ich gebs ja zu: Ich provoziere gerne) Anarcho-Kapitalist oder Libertärer.
Deep Thought Wed, 09 Jan 2013 15:41:56 -0000
Antwort löschenLeider gibt es kein Land auf dieser Welt was wirklich komplett ohne Staat oder den Einfluss anderer Staaten ist, deswegen ist der Vorschlag einfach auszuwandern auch nicht sehr hilfreich.
ZITAT VON ROOSTERCOGBURN:
"Mit der Vollendung seiner Geburt wird ein Mensch rechtsfähig und damit zu einer natürlichen Person. Steuerpflichtig ist jede natürliche Person oder juristische Person, die den steuergesetzlichen Tatbestand ausführt. Das wäre zum Beispiel wer Einkünfte erzielt, als Unternehmer Umsätze ausführt, ein Gewerbe betreibt, eine Steuererklärung abzugeben hat, Buchführungspflichtig ist usw. blabla bla ... Also wenn du geboren bist und in diesem Land irgendwie Einkommen beziehst, dann bist du steuerpflichtig. "
Klar. Das sind die momentanen Gesetze in der Bundesrepublik. Trotzdem sind alle Steuern und sonstigen Abgaben aus moralischer und streng logischer Sicht nicht rechtfertigbar und somit ungerecht.
ZITAT VON ROOSTERCOGBURN:
"In Deutschland leben wir nach dem Solidaritätsprinzip. Damit ist diese Frage nach Berechtigung der Steuerabgabe auch beantwortet "
Also ist es gerecht alle zu einem System zu zwingen, dass du (oder meinetwegen auch die Mehrheit) für gerecht hält? Das Problem daran ist einfach, dass es nicht logisch rechtfertigbar ist, sondern nur subjektive Meinungen sind. Den richtigen Weg hat Hans-Hermann Hoppe mit seiner "Begründung normativer Gesellschaftstheorien" beschrieben. Als erstes: Was sind objektive Aussagen? Viele sagen: "Aussage und Realität müssen übereinstimmen". Das ist aber falsch, denn auch dies ist eine subjektive Aussage. Leute die an fliegende Untertassen glauben, behaupten auch, dass dies mit der Realität übereinstimmt. Trotzdem ist dies nicht objektiv begründet.
"Objektiv begründete Aussagen sind demnach solche Aussagen, denen jedermann qua autonomes (d. i. nicht unter Gewaltandrohung stehendes) Subjekt zustimmen kann, vorausgesetzt, man ist als solches ausschließlich an der Wahrheit interessiert, man ist hierzu intellektuell befähigt, und man hat im übrigen nichts Besseres zu tun, als Aussagen zu überprüfen."
"Hierin den analytischen Disziplinen ähnlicher, läßt sich vielmehr ein quasi-aprioristischer Beweis bezüglich der Begründung bestimmter Normen führen: wann immer nämlich ein Wissenschaftler behauptet, bestimmte Aussagen könnten als begründet gelten, muß er bereits eine bestimmte Norm als begründet unterstellen - und zwar die Norm ‘du darfst, wenn du irgend etwas, ganz gleich was, als begründet nachweisen willst, keine physische Gewalt gegen irgendjemanden ausüben oder androhen’. Diese Norm ergibt sich aus der gerade getroffenen Feststellung hinsichtlich der Bedeutung von ‘Begründung’: denn eine Aussage kann nur dann als begründet gelten, wenn ihr jedes Subjekt qua autonomes Subjekt im Prinzip zustimmen kann; greift man jedoch in die Auto- nomie anderer Subjekte ein, indem man sie durch Gewaltanwendung oder -drohung für die eigenen Zwecke instrumentalisiert (sei es, indem man jemanden gegen seinen Willen zur Teilnahme am Überprüfungsprozeß zwingt, oder sei es auch, indem man ihn gegen seinen Willen zur Aufgabe seines Interesses an der Aufrecht- erhaltung oder Verbreitung von Lügen zwingt und auf Wahrheit verpflichtet), dann begibt man sich gerade der Möglichkeit, irgendetwas noch ‘als in der Sache begründet' nachweisen zu können. Die Norm ‘keine Person hat das Recht, anderen Personen gegenüber physische Gewalt anzuwenden oder anzudrohen’ ist also (kantisch gesprochen) die Bedingung der Möglichkeit von wissenschaftlichen Begründungen und muß insofern ihrerseits als begründet gelten: ‘Begründen’ heißt ’gewaltfrei begründen’, und Gewaltfreiheit muß darum von jedem Wissenschaftler immer schon, ob ihm dies bewußt ist oder nicht, als allgemein anerkennungsfähig unterstellt werden."
"Dies wird vielleicht noch deutlicher, wenn man das Gegenstück zu der gerade angegebenen Norm formuliert, d. i. die Norm ‘bestimmte Personen haben das Recht gegenüber anderen Personen (ohne deren Zustimmung) physische Gewalt anzuwen- den bzw. Anzudrohen’, und dann unmittelbar erkennt, daß diese Norm (wie alle Normen, die sich hinsichtlich ihrer inhaltlichen Bestimmungen auf sie logisch zu- rückführen lassen) nicht als begründungsfähig angesehen werden kann, weil ihr je- denfalls die Personen nicht qua autonome Subjekte zustimmen könnten, denen gegenüber die Norm Gewalttätigkeit zuließe."
"Ich nenne diese erste in quasi-aprioristischer Weise als begründet nachge- wiesene Norm das Gewaltausschlußprinzip. Neben diesem Prinzip, das ein uneingeschränktes Verfügungsrecht jeder Person über ihren eigenen Körper festlegt, und das umgekehrt jeden unaufgeforderten Eingriff in die physische Integrität des Körpers einer anderen Person als nicht begründbare bzw. nicht rechtfertigbare Aggression einstuft, läßt sich noch ein zweites Prinzip objektiv begründen. Dies zweite Prinzip, das naturgemäß, um seinerseits als begründet gelten zu können, mit dem ersten logisch kompatibel sein muß, heißt ‘das Recht auf ursprüngliche Appropriation’. Es besagt: Jede Person kann - in Analogie zur Verfügungsgewalt über ihren eigenen Körper - die Verfügungsgewalt über alle anderen Dinge erlangen, die noch von keiner anderen Person bearbeitet worden sind, sondern sich im Naturzustand befinden, indem sie diese Sachen ihrerseits als erste bearbeitet und damit für jedermann erkennbar als ihr Eigentum sichtbar macht. Sind Dinge erst einmal auf diese Weise angeeignet worden, dann kann Eigentum an ihnen nur noch aufgrund freiwilliger vertraglicher Übertragung von Eigentumstiteln von einer Person auf eine andere begründet werden. Jeder Versuch, sich Eigentum auf andere Weise anzueignen, und jeder Versuch, das Eigentum anderer Personen unaufgefordert in seiner physischen Integrität zu verändern, ist - in Analogie zu Angriffen auf den Körper anderer Personen - eine nicht begründbare bzw. rechtfertigbare Aggression.
Die Kompatibilität dieser Norm mit dem Gewaltausschlußprinzip soll auf dem Weg eines argumentum a contrario nachgewiesen werden: hätte ich nicht das Recht, Eigentum an unbearbeiteten Gegenständen durch eigene Arbeit zu erwerben, und hätten andere Personen umgekehrt das Recht, mir den Eigentumserwerb an Dingen, die sie selbst nicht bearbeitet haben, sondern die entweder von niemandem oder nur von mir bearbeitet worden sind, streitig zu machen,6 so wäre dies nur denkbar, wenn man Eigentumstitel nicht aufgrund von Arbeit, sondern aufgrund bloßer verbaler Deklaration begründen könnte. Eigentumsbegründung durch Deklaration ist aber mit dem Gewaltausschlußprinzip inkompatibel; denn könnte man Eigentum per Deklaration begründen, so könnte ich auch den Körper anderer Personen als meinen Körper deklarieren und dann mit ihm tun und lassen, was ich will. Das entspricht aber offensichtlich nicht der durch das Gewaltausschlußprinzip getroffenen Aussage, bei der eine eindeutige Unterscheidung zwischen meinem Körper und den Körpern anderer Personen getroffen wird, die nur deshalb so eindeutig möglich ist, weil - bei Körpern nicht anders als bei allen anderen Dingen - die Unterscheidung zwischen ‚mein’ und ‚dein’ nicht aufgrund von Worten, sondern aufgrund von Taten erfolgt: aufgrund der Feststellung nämlich, daß etwas faktisch - für jedermann an sichtbaren Zeichen ablesbar - Ausdruck bzw. Vergegen- ständlichung meines Willens ist, oder Ausdruck bzw. Vergegenständlichung eines anderen Willens. Damit ist die Kompatibilität des Rechts auf ursprüngliche Appropriation mit dem Gewaltausschlußprinzip nachgewiesen, und das Recht auf ursprüngliche Appropriation als zweite allgemein begründbare Norm etabliert. Umgekehrt muß das Gegenstück hierzu, wie auch intuitiv leicht erkennbar, als nicht allgemein begründbar gelten: eine derartige Norm würde nämlich im Klartext besagen, daß andere Personen das Recht haben, mir ohne meine Zustimmung das wegzunehmen oder streitig zu machen oder in seiner physischen Integrität zu verändern, was ausschließlich Frucht meiner (und jedenfalls nicht ihrer) Arbeit ist - und fraglos wäre eine solche Norm (wie alle normativen Bestimmungen, die sich auf sie logisch reduzieren lassen) für mich qua autonomes Subjekt unannehmbar."
"Untersucht man nun die Übereinstimmung von gesellschaftlicher Realität und dem begründungsfähigen Normensystem, so ergibt sich zunächst diese wenig über- raschende erste Feststellung: Mord, Totschlag, Körperverletzung, Raub, Betrug, Vertragsbruch sind offensichtlich Taten, die nicht in Übereinstimmung mit dem dargestellten Regelsystem stehen und also als unrechtfertigbar zu gelten haben. Dann aber kommt eine überraschende zweite Feststellung, die im übrigen erklärt, warum die normative Gesellschaftstheorie, die hier dargelegt wird, Theorie des individualistischen Anarchismus oder auch "private property anarchism" genannt wird. Sie lautet: es gibt in der Realität nur eine Gruppe von Personen, die regelmäßig gegen das dargestellte, objektiv begründbare Regelsystem verstoßen, und dennoch regelmäßig ungestraft davonkommen kann (Mörder, Betrüger, Vertragsbrecher u.ä. gehen in keiner Gesellschaft regelmäßig straffrei aus!) - die Gruppe der den Staat und seine Organe verkörpernden Personen. Staaten, um es abgekürzt zu sagen, begehen permanent nicht zu rechtfertigende und insofern als Aggression zu bewertende Handlungen gegenüber Personen, die sich ihrerseits keinerlei Aggression gegen Körper oder Eigentum anderer Personen haben zuschulden kommen lassen. Um gleich die bedeutendste Form staatlicher Aggression anzusprechen: Staaten erzwingen permanent einen nicht-freiwilligen Leistungsaustausch zwischen sich und Bürgern. Während man sich normalerweise - in Übereinstimmung mit dem rechtfertigbaren Regelsystem - (wenn man es aus eigener Kraft nicht kann) sein Einkommen dadurch sichert, daß man Personen findet, die im Austausch gegen bestimmte Leistungen (Arbeit) freiwillig bestimmte Gegenleistungen (Geld) anbieten, finanziert sich der Staat aus Steuern, und Steuern sind Zwangsabgaben. Steuern werden nicht freiwillig im Austausch gegen bestimmte vom Staat angebotene Leistungen gezahlt, sondern man wird hierzu - bei Gewaltandrohung für den Fall der Zuwiderhandlung - gezwungen. Ohne daß der Bürger seinerseits einen aggressiven Akt gegen Körper oder Eigentum einer anderen Person begangen hätte, wird er zum Opfer staatlicher Aggression gemacht. Nun sage man nicht: „Aber man bekommt doch eine Gegenleistung für sein Geld.“ In der Tat. Aber wie der Filmfreund weiß: auch der Räuber, der sein Handwerk nicht nur einmal, sondern dauerhaft betreiben will, bietet dem Opfer seiner erpresserischen Aktionen Sicherheit und Schutz fürs Geld, um sich den Schein der Ehrenhaftigkeit zu geben und seine auf Gewalt gegründete Herrschaft damit stabilisieren zu helfen. Die staatliche Methode, Geld zu verdienen, unterscheidet sich in nichts von der Vorgehensweise derartiger Räuber- Schutzpatrone."
Diese Ausführungen von Hans-Hermann Hoppe sind nicht zurückzuweisen. Wer behauptet das Gegenteil behauptet ist entweder ein Lügner oder einfach zu dumm um die Aussagen von Hans-Hermann Hoppe zu verstehen (sorry, ist aber so). Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen.
Roger Thu, 10 Jan 2013 22:11:07 -0000
Antwort löschenDeep Thought: Es ist nichtmal eine Steuer. Wäre die Zwangsabgabe als Steuer deklariert, hätten wir eine ganz andere Diskussion. Es handelt sich um eine Zwangs-"Gebühr". Eine Gebühr fällt bei Strom, Wasser oder öffentlichem Nahverkehr an. Die Zeitungen kritisieren, dass die neue Zwangsabgabe in Wirklichkeit eine verkappte Steuer darstellt, was natürlich niemals so bestätigt wird.
Deep Thought Thu, 10 Jan 2013 22:32:52 -0000
Antwort löschenMir ist klar, dass es laut Staat keine Steuer ist, aber die Argumente von Hoppe gegen Steuern kann man auch auf alle anderen Zwangsabgaben vom Staat anwenden. Das Entscheidende ist, dass wir gezwungen werden, und Zwang nie logisch rechtfertigbar ist. (auch nicht mit "Argumenten", die natürlich keine sind, wie, "es ist zum Wohle der Mehrheit") Vom Standpunkt der sozialen Wohlfahrt aus betrachtet ist Zwang nämlich für eine "schlechtere" soziale Wohlfahrt verantwortlich. Das Optimum sozialer Wohlfahrt kann nur ohne Zwang erreicht werden. Da nur so jedes Individuum für sich das Optimum (Höchstmögliche) sozialer Wohlfahrt erreicht, indem es sich durch freie Entscheidungen für das entscheidet, was es will (was also seine soziale Wohlfahrt mehrt). Alles was mit Zwang passiert mehrt nur die soziale Wohlfahrt desjenigen der zwingt, (sonst würde er es nicht tun) aber niemals die soziale Wohlfahrt desjenigen der gezwungen wird (sonst würde er es freiwillig tun). Das ist einfachste Logik, die viele Leute leider nicht verstehen.
RoosterCogburn Sat, 12 Jan 2013 08:34:04 -0000
Antwort löschenWenn du mir mit Prinzipien des klassischen Liberalismus, zur Philosophie von Denkern wie Locke, Hume, Mises oder Hayek gekommen wärst. Aber Hans-Hermann Hoppe???
Ein Mann, der sich in hochabstrakte Spekulationen über alternative Gesellschaftsformen verliert und dessen Alternative zur Demokratie eine Gesellschaft mit konsequenter Privatisierung des gesamten Lebens ist. In der mögliche Konflikte entweder gar nicht erst entstehen oder aber von privaten Institutionen wie Versicherungen gelöst werden. Klingt eher nach einer Dystopie. Hoppe verliert sich in seinen eigenen Gedankenkonstrukten und übersieht bei seinen eigenen theoretischen Überlegungen gewachsene, historische Realitäten. Ein Mann der sich seine Weltsicht zu einfach macht und damit andere infiziert. Die Ideologie, die der Mann vertritt ist eine Sache. Aber die Ausführungen von Hans-Hermann Hoppe sind weitgehend zurückzuweisen.
___________an dieser Stelle klink ich mich aus____hat keinen Zweck
Grohmi Sun, 06 Jan 2013 05:38:39 -0000
Kommentar löschenEs ist doch ganz einfach, das Öffentlich Rechtliche hat einen Bildungsauftrag. Der wird in meinen Augen nicht vollständig erfüllt. Ein reiner Bildungsauftrag wäre bei weitem nicht so teuer. ARD und ZDF verschlingen den Löwenanteil mit Inhalten die nicht dem Bildungsauftrag gerecht werden.
Wo bitteschön ist hier ein Kontrollorgan? Es wird immer mehr Geld verlangt aber der Bildungsauftrag nicht erfüllt, ganz im Gegenteil, es werden dümmere Shows und Eigenproduktionen als im Privatfernsehen gezeigt.
Wenn der Staat Öffentlich Rechtliches vorschreibt, dann hat er auch für die Einhaltung der Zweckmäßigkeit zu sorgen.
Und das passiert hier einfach nicht. Hier wird den Menschen Geld aus der Tasche gezogen. Die Menschen haben haben aber ein Recht darauf, dass ihr Geld den gedachten Zweck erfüllt. Das tut es nicht. Und deswegen sollten die Menschen dieses Staates das Recht, sogar die Pflicht, haben sich gegen diese Ungerechtigkeit zur Wehr zu setzen.
Leute setzt euch dafür ein, dass sinnvolle Sachen mit eurem Geld gemacht werden. Würde man allein einen Teil des Geldes spenden, dann könnte man vielen Menschen das Leben retten, bei uns leistet sich davon ein überbezahlter Moderator mehrere Häuser!
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kobbi88 Sun, 06 Jan 2013 09:35:51 -0000
Antwort löschenSie haben zwar einen Bildungsauftrag, aber es heißt NICHT, dass sie ausschließlich einen Bildungsauftrag haben. KEINEN reienn Bildungsauftrag. Das wird immer so gerne vergessen. Genauso gehören Information und Unterhaltung dazu. Und es GIBT Formate, die Bildung vermitteln. (Du musst nur mal auf ARTE schaun. Oder (auch wenns Bildung für Kinder ist) die "Sendung mit der Maus" und "Löwenzahn"!) Es gibt natürlich auch Formate für Information. Und (vielleicht im Verhältnis zu viel) Unterhaltung. WAS diese Unterhaltung beinhaltet, das ist eine andere Geschichte, da ja auch jeder Mensch anders unterhalten wird. Im Bereich Unterhaltung gibt die Quote dem Öffentlich-Rechtlichen ja Recht. Wenn ich sehe, dass so etwas wie "In aller Freundschaft" hervorragende Quoten erreicht. Oder "Musikantenstadl" und "Ein Fall für Zwei". Nur weil ICH davon nicht unterhalten werde, muss das noch lange nicht für andere Menschen gelten.
Übrigens: Bevor du jetzt vielleicht sagst, dass die (vielleicht wenige) Bildung, die vermittelt wird, nur oberflächlich ist usw.: Fernsehen kann auch nicht viel mehr zur Bildung beitragen, da es ein relativ kurzlebiges Medium ist. Es kann nur interessante, bildungsrelevante Themen anregen (oh mann, ich kling schon so wie die Heinis vom Kultusministerium), aber damit es wirklich den Zuseher BILDET, muss er sich auch danach mit diesem Thema beschäftigen.
Mocko6659 Sun, 06 Jan 2013 10:53:22 -0000
Antwort löschenIch gebe kobbi88 da zu 100% Recht. Außerdem ist noch dazu zu sagen, dass es, und das ist ganz entscheident, ein "Kontrollorgan" gibt. Die KEF (Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs) ist dafür zuständing ganz unvoreingenommen den Bedarf an finanziellen Mitteln der öffentlich rechtlichen Anstalten zu ermitteln und zu prüfen. Es ist also nicht der Fall, dass ARD und ZDF unmengen an Geldern verschleudern.
Grohmi Sun, 06 Jan 2013 12:02:55 -0000
Antwort löschenDas mit dem Kontrollorgan ist ja wohl mal gar kein Argument. Aus folgenden Gründen. 1. ist die Verteilung auf die Sender völlig ungerecht, weil ARD und ZDF den Löwenanteil abbekommen und der Anteil der auf die wirklich guten Sender entfällt weitaus geringer ist. 2. sich nicht ausschließlich über die Gebühr finanziert wird, d.h. sie erwirtschaften selbst Geld über das sie eigens verfügen können, senden dann ihren Mist über eine vom Bürger finanzierte mediale Infrastruktur. 3. Hat Planwirtschaft noch nie funktioniert. Was wirr jetzt haben ist eine mediale Planwirtschaft und was dabei raus kommt sind Fehlproduktionen die meist niemand braucht. Sicher es gibt Ausnahmen wie z.B. ARTE aber ARTE erhält auch nur einen wirklich winzigen Bruchteil der Gebühren.
Die mediale Planwirtschaft ist absolut nicht mehr zeitgemäß. Es fehlt ein Kontrollorgan, was die Inhalte auf ihre kulturelle Substanz prüft und dementsprechend sollte das Geld vergeben werden und nicht für die Sender die einfach immer mehr Bedarf anmelden weil sie die meisten Zuschauer haben und dann immer mehr massentaugliche Inhalte präsentieren, denn ARD und ZDF sind teils nicht mehr weit von RTL entfernt was manche Inhalte angeht.
Das System wie es jetzt ist fördert kulturelle Inhalte nicht und es wird immer teurer. Wenn ARTE oder Phoenix mal so viel Geld bekommen wie ARD und ZDF, man mag sich nur Ausdenken wie viele Berichte und Dokus mit Qualität gemacht werden.
kobbi88 Sun, 06 Jan 2013 12:17:38 -0000
Antwort löschenAuf der einen Seite sagst du, es sei "mediale Planwirtschaft" auf der anderen Seite sagst du selbst, dass sie immer mehr massentaugliche Inhalte präsentieren, was nichts anderen bedeutet, als dass die Sender auf kurzfristige populäre Tendenzen ihrer Zuseher reagieren (was ja dann nur auf Quote abzielt und mir vielmehr kapitalistisch erscheint denn planwirtschaftlich).
Widerspricht sich das nicht von Grund auf? Oder hab ich nur falsch verstanden, was du mit medialer Planwirtschaft meinst?
Grohmi Sun, 06 Jan 2013 14:38:34 -0000
Antwort löschenSo schwer ist es doch nicht zu verstehen!? Sie haben einen Teil der Einnahmen sicher, müssen also für den Teil sich nicht dem Markt unterordnen, Planwirtschaft. Dennoch betreiben sie auf die Beiträge noch Gewinnmaximierung und werden zu einem zweiten RTL. Und hier ist der Punkt, das System ist Scheiße, der Zweck entfremdet sich. ARD und ZDF sollen ein Gegenstück zum verdummenden Privatfernsehen sein das nur dem Markt unterworfen ist, sie sollen nicht ein 2. RTL werden das braucht keiner. Deswegen muss es eine inhaltliche Korrektur geben. Ich will kein Marienhof sehen sondern gut recherchierte Nachrichten oder tiefgründige politische Dokumentationen.
Wenn die z.B. Sendern wie ARTE etc. mehr Geld geben würden und z.B. auch das online Angebot ausgebaut wird wäre es viel sinnvoller als Wetten Das und die ganzen Soaps!
Und wer das nicht versteht dann tuts mir echt leid.
kobbi88 Sun, 06 Jan 2013 15:20:46 -0000
Antwort löschenTut mir Leid, nur weil sie sich nicht dem Markt unterordnen müssen ist es noch lange keine Planwirtschaft. Planwirtschaft zeichnet sich durch, wie der Name schon sagt, Pläne aus, die von einer Zentrale gesteuert sind und unveränderlich für einen gewissen Zeitraum festgelegt werden. Auf der einen Seite einen Plan zu haben und gleichzeitig aber auf den Markt zu reagieren widerspricht sich schon in der Sache selbst.
Dass die Qualität von Sendern wie ARTE oder 3SAT noch besser werden könnte, würden sie mehr Geld von den Gebühren abbekommen, das bestreitet glaube ich niemand.
Und wenn du persönlich lieber Nachrichten als Soaps ansiehst, das mag ja schön und gut sein (Marienhof gibt es übrigens nicht mehr, abgesetzt, aus, schluss, vorbei), aber die ÖR haben nicht nur einen Informations- und Bildungsauftrag, sondern eben auch einen Unterhaltungsauftrag. Dass der vielleicht eine zu dominierende Position im Programm hat, darüber kann man sicher reden, aber trotzdem werden alle "Aufträge" auch umgesetzt. Dass es nicht jedem gefällt, liegt ja an subjektiven Empfindungen. Wer sich wodurch unterhalten lässt, das ist für jeden individuell anders. Und letztlich werden die Sendeplätze eben doch von der Quote bestimmt. Das ist aber unabhängig von der Gebührenfrage so. Das ist auch bei den Privaten so. Das ist auch in Zeitungen so. Das, was interessiert, das kommt zuerst oder erhält mehr Raum! Die für mich persönlich guten Sachen (wobei ich auch auf jede Art von Sport stehe, auch Springreiten oder Curling) kommen eben als Filme verpackt (die nicht jedem bekannt sind, auch wen nsie schon alt sein mögen, bei der Anzahl an Filmen ist das schier unmöglich, dass man selbst als Filmbegeisterter alle Filme kennt, vor allem, wenn man noch kein 70 Jahre auf dem Buckel hat) erst relativ spät. Aber das ist auch verständlich. Lieber spät, als gar nicht mehr im TV. Und das wäre die Alternative, würde die Gebühren nicht mehr gezahlt werden (oder nur noch von denen, die sich das auch ansehen). Da ist das einfach nicht finanzierbar.
RoosterCogburn Mon, 07 Jan 2013 08:52:27 -0000
Antwort löschenNur so als Hinweis: Von den 23 Fernseh- und 77 Radiosendern, die mit der Gebühr finanziert werden, bekommt die ARD den Löwenanteil. Wie das z.B. noch vor fünf Jahren bei den Hauptsendern aussah kannst du hier sehen:
http://www.marcush.de/2009/08/17/verteilung-der-gez-gebuhren-auf-die-rundfunkanstalten/
Grohmi Mon, 07 Jan 2013 09:07:12 -0000
Antwort löschenZitat "Und letztlich werden die Sendeplätze eben doch von der Quote bestimmt. Das ist aber unabhängig von der Gebührenfrage so. " Und genau das sollte nicht der Fall sein!!!!!!!!!!!!!!!
Unsere Gebühren sollten nicht genutzt werden um eine mediale Infrastruktur zu erschaffen die dann aber genutzt wird um durch Gewinnmaximierung nur die breite Masse zu bedienen, also die Einschaltquoten hochtreiben durch SOAPS oder Wetten Das etc. und dann auch noch Werbeeinnahmen drauf schlagen. Die Gebühren sind für unabhängige (also auch für vom Markt unabhängige, vom Staat sowieso) Berichterstattung da. Und die Gewinnmaximierung im öffentlich Rechtlichen geht garnicht, vor allem nicht wenn unser allen Gebühren als "Sprungbrett" verwendet werden. Da wird ganz klar der Zweck verfehlt. Und der Prozess geht schleichend immer weiter in diese Richtung wenn nichts unternommen wird.
Mein Senf Mon, 07 Jan 2013 09:16:14 -0000
Antwort löschen@Grohmi: Die Öffis sind nicht dazu da als Gegenstück zum Privaten Medien zu fungieren. Tatasächlich gab es bei ihrer Einrichtung gar keine privaten Fernsehsender. Und es ist i.Ü. auch wenig hilfreich, wenn du hier planlos mit Begriffen wie "Planwirtschaft" um dich wirfst.
Nur weil das Angebot der Öffis nicht deinem persönlichen Geschmack entspricht, heißt es, dass ihr Angebot falsch ist. Ich denke diesem Irrtum unterliegen viele Gegner der GEZ-Abgabe.
kobbi88 Mon, 07 Jan 2013 09:48:04 -0000
Antwort löschen@Grohmi: Aber wenn du die Quote nicht mehr heranziehen willst, was sollte man denn dann deiner Meinung nach hernehmen, um auszuwählen, was (weiterhin) gezeigt wird und vor allem auch, auf welchem Sendeplatz, wenn man nicht mal mehr das, was populär ist, zeigen darf? Dann könnte man "Die beliebtesten Bahnstrecken Deutschlands" auch zur Primtime ausstrahlen. Ein Format, dass sicher nicht zu deiner "Gewinnmaximierung" zählt.
Oder man könnte ja einführen, dass die Sendung, die am öftesten das Wort "Kultur", "Qualität" oder "kapitalistische Weltverschwörung" enthält, einfach den Platz um 20.15 Uhr erhält. Wäre es dann besser? O.o
Grohmi Mon, 07 Jan 2013 10:25:02 -0000
Antwort löschen@Mein Senf: Doch genau das sind sie im dem Sinne das sie unabhängig vom Markt sein sollen um eine unabhängige Berichterstattung zu gewährleisten, die zum Beispiel nicht vom Staat und nicht von anderen Kräften indirekt über den Markt gesteuert wird um Einflussnahme auf die Meinungsbildung zu verhindern. Das war gerade nach 1945 sehr wichtig, man sage nur Volksempfänger.
Ich bin kein Gegner der GEZ Abgabe, nur die Tendenz des Inhaltes zum Gehaltlosen Mainstream durch Gewinnmaximierung ist nicht in Ordnung.
@Kobbi: Idealerweise sollte es ein ständig wechselndes (jährlich) Kulturgut Gremium geben, das Inhalte auf ihren kulturellen Wert für unsere Gesellschaft bewertet und Empfehlungen an eine Geldvergabestelle gibt.
Eine realistische kurzfristige Lösung könnte sein, das den öffentlich rechtlichen ein Riegel vorgeschoben wird. In wie weit sie sich eigens finanzieren dürfen. Das heißt die Einnahmen die durch Werbung zu bestimmten Sendezeiten gemacht werden eine obere Grenze zu geben. Dann hätten auch Sendungen die nicht die breite Masse ansprechen Chancen öfters gezeigt zu werden.
Ein Bsp. Musikantenstadl etc. es schauen verdammt viele Menschen, einen kulturellen Wert hat es weniger. Eine Dokumentation die sich beispielsweise mit den europäischen Schuldenproblem befasst, hat einen hohen Gehalt, informativ wie auch kulturell. Diese hat nie eine Chance zur Hauptsendezeit ausgestrahlt zu werden da nur auf Gewinn geschielt wird. Es ist ein extremes Bsp. und dient auch nur zur Verdeutlichung, aber es zeigt die ÖR's sind nicht unabhängig in ihrer Berichterstattung und das ist das ganze Problem.
Ich kann es nur noch mal sagen, wer das nicht versteht der tut mir einfach nur leid.
P.S.: @Mein Senf dein Planlos kannst du dir stecken, es ist per Definition pro Sender Planwirtschaft.
Der Begriff Zentralverwaltungswirtschaft (auch Zentralplanwirtschaft oder Planwirtschaft) bezeichnet eine Wirtschaftsordnung, in der wesentliche, wenn nicht alle Entscheidungen zur Zuordnung (Allokation) knapper Ressourcen wie Arbeit, Kapital und Boden zur Produktion von Gütern von einer zentralen Instanz getroffen werden.
Pro Sender trifft das zu wenn du einfach nur Kapital in dem Satz betrachtest du Holzkopf.
RoosterCogburn Mon, 07 Jan 2013 12:12:36 -0000
Antwort löschen- "die Verteilung auf die Sender ist völlig ungerecht, [...] und der Anteil auf die wirklich guten Sender entfällt weitaus geringer" Erstmal impliziert diese Äußerung für mich, das mir jemand vorschreiben möchte, was denn einen "guten Sender" bzw gute Sendungen ausmacht. Das hat schon mal etwas diktatorisches.
Aber die Verteilung erscheint auf den ersten Blick durchaus nicht gerecht. Allerdings fällt diese doch auf die einzelnen Sendeanstalten prozentual ab. Vermutlich (was ich nicht weiß) in Zusammenhang mit Größe der Anstalt, deren Einschaltquote und allgemeines Wirken auf die ARD insgesamt.
- ARTE ist hier übrigens ein ungünstig gewähltes Beispiel. Der Sender ist zwar der einzige kulturorientierte Kanal der von ARD/ZDF gleichermaßen finanziert wird, aber eben in Ko-Produktion mit dem französischen Fernsehen.
- Und wer von den Öffentlich-Rechtlichen mehr Dokumentationen, Nachrichten, Politik und Kultur erwartet als auf ARD oder ZDF geboten wird, der kann die Spartenkanäle Einsfestival, tagesschau24, ZDFinfo, ZDFkultur oder 3sat und eben auch Arte in Anspruch. Wenn man auf einen der Dritten Programme nichts finden sollte (die im übrigen sogenanntes "Bildungsfernsehen" ausstrahlen). Ein gewisses Angebot ist durchaus vorhanden.
- Sicher. Es werden Gelder unrechtmäßig verteilt. Aber ich würde mir eher den Kopf darüber machen, warum es soweit kommen konnte. Bei dem Angebot was die Öffentlich-Rechtlichen bieten, werden Unsummen verschlungen. Ich frage mich, ob das noch gerechtfertigt ist. Aber aus anderen Gründen, wie du sie hier uns naiven, dümmlichen Unterhaltungskonsumenten nahebringen möchtest. Als Beispiel mal Radio Bremen: Wenig Geld, wenig Mitarbeiter. Im ARD-Hauptprogramm zwei regelmäßige Sendungen. Tatort produzieren auch. Die produzieren etwa 30 Stunden Fernsehen pro Jahr für das Erste und 15 Std wöchentlich fürs Regionalfernsehen. Bekommen etwa 26 Mio jährlich und um deren "Zahlungsfähigkeit zu sichen" noch für 2013 ein Überbrückungsdarlehen von 4 Mio. Das sollte einen doch zu denken geben ...
Grohmi Mon, 07 Jan 2013 12:53:22 -0000
Antwort löschenDas deutsche Staatsfernsehen ist einer der teuersten überhaupt, und die Bedarfserhöhung die letztes bzw. das Jahr davor angebracht wurde schlägt dem Fass den Boden aus. Da z.B. auch die zusätzliche betriebliche Altersversorgung von Exmitarbeitern der Sender an die 50 mio jährlich geht., andere Beispiele von Verschwendungen lassen sich leicht finden.
Es muss hier geschaut werden wofür unser aller Geld ausgegeben wird, für unabhängigen Journalismus, oder wird das auf dem Papier gute System von Wenigen ausgenutzt?
Und ja ich halte einige Sender vom Informationsgehalt her besser als andere, politisch vielleicht nicht ganz korrekt, aber eben meine persönliche Meinung. Es ließe sich auch allein mit der dargebrachten Faktenzahl ein super Ranking für Sender erstellen, was den Journalistischen Aspekt angeht.
Zitat: "Aber aus anderen Gründen, wie du sie hier uns naiven, dümmlichen Unterhaltungskonsumenten nahebringen möchtest."
Den Schuh hast du dir selber angezogen.
Mein Senf Mon, 07 Jan 2013 14:08:04 -0000
Antwort löschenDeutschland hat weltweit eines der höchsten BIP - wieso ist es da wenig verwunderlich, warum wir am meisten Kohle für staatliche Fernsehanstalten ausgeben kann. Sorry für die drastische Wortwahl im Kommentar zuvor, das war unangebracht und unhöflich - mich regen nur immer diese polemische Superlativ-Argumentationen auf ("Das teuerste", Das uneffizienteste" etc.), die so catchy klingen, dass jeder sie relativ ungefragt nachplappert, die aber mit einer sachlichen Diskussionen relativ wenig zu tun haben. Schlimmer noch, sie vertiefen jene Gräben, die eigentlich schon viel zu tief ausgehoben wurden. So tief, dass die Kontrahenten meist nur noch ihr eigenes Wort verstehen können und nichts mehr vom Gegenüber zu ihnen durchdringt. Und Begriffe wie "Planwirtschaft" und "teurste überhaupt" sind nunmal einfach polemisch - das kannst du sagen was du willst.
Ich würde nie behaupten, dass die öffentlich rechtlichen Sendeanstalten eine Ausgeburt an Effizienz und Gerechtigkeit sind. Wie denn auch, wenn en System Betriebszugehörigkeit stärker belohnt als persönliche Leistungen. Der Optimierungsbedarf innerhalb der Öffentlich-Rechtlichen wird an dieser Stelle auch von keinem Befürworter der GEZ je ernsthaft bestritten - Optimierungsbedarf gibt es schließlich in anderen Unternehmen auch ständig. Aber wenn man (wie von Guggenheim) das gesamte System infrage gestellt wird, bzw. (wie von dir) eine Verfehlung des Bildungsauftrages oder eine Abwesenheit journalistischer Qualität unterstellt wird, dann ist das einfach nicht richtig.
Überlässt man -insbesondere das für Propagandazwecken besonders geeignete Fernsehen- komplett den freien Kräften des Marktes, dann haben wir schon bald amerikanisches Verhältnisse, wo sich politische Berichterstatung im Fernsehen auf schrille Polemiktiraden von der einen oder anderen politischen Richtung beschränkt. Da finde ich ein System, dass sich weitesgehend gegen politische Einflussnahme abschotten kann - wenngleich es seitens der Politik immer wieder versucht wird.
Zum Thema kulturelles Angebot sei gesagt, dass die Öffentlich-Rechtlichen, gerade in den neuen Spartensendern wie ZDF Neo und ZDF kultur, kulturell ein unglaublich vielfältiges Angebot bieten, dass jeder, den es interessiert wahrnehmen kann und darf. Sich zudem in Zeiten von Mediatheken ernsthaft über schlechte Sendeplätze aufzuregen, kann ich ebefalls nicht nachvollziehen.
Schließlich -und das hat Rooster Cogburn schon angesprochen: Was für dich einen guten Sender, bzw. eine gute Sendung ausmacht, ist dein streng subjetives Empfinden, das wenig bis gar nichts mit einer objektiven Bewertung dieser Frage zu tun hat. Im Übrigen können -wie von dir behauptet- Körperschaften des Öffentlichen Rechts gar nicht "auf den Gewinn schielen", weil ihnen per Gesetz verboten wird, überhaupt Gewinne zu erwirtschaften.
Grohmi Mon, 07 Jan 2013 14:43:40 -0000
Antwort löschenAmerikanische Verhältnisse erreichen Teile des ÖR bereits und genau das ist doch der springende Punkt, sie orientieren sich zu stark an den Märkten und werden ein zweites RTL.
Zitat: "Im Übrigen können -wie von dir behauptet- Körperschaften des Öffentlichen Rechts gar nicht "auf den Gewinn schielen", weil ihnen per Gesetz verboten wird, überhaupt Gewinne zu erwirtschaften." Das ist nur halb richtig. Sie dürfen keinen Gewinn machen, aber Umsätze und wenn die Umsätze z.B. aus Werbeeinnahmen investiert werden, z.B. in betriebliche Altersvorsorgen, Gehaltserhöhungen, Zulagen oder teure Moderatoren sowie noch teurere Stars, dann hast du keinen Gewinn erwirtschaftet. Das ist der simpelste "Bilanztrick" der Welt den lernt man schon im ABI. Man müsste hier die Einnahmen aus Werbung regulieren und das größte Problem wär vom Tisch, dann würde das Geschiele auf höhere Einnahmen die man in höhere Gehälter umwandeln kann (man nenne es übertragen "Gewinn") vorbei.
Eneb Sun, 06 Jan 2013 01:38:54 -0000
Kommentar löschenDie neue Abgabe finde ich okay. Viel wird geschimpft über Wetten dass und den Musikantenstadl aber die restlichen 70% gute Unterhaltung und Information die dabei rumkommen, die werden gern garnicht erst gesehen.
Noch ein Beispiel wäre Leute, die keine Steuern für Straßen zahlen wollen, vielleicht weil sie kein Auto fahren. Blöd nur, dass viele Andere die Straßen benutzen und man von denen dann wieder profitiert.
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Roger Sun, 06 Jan 2013 14:29:25 -0000
Antwort löschenVielleicht gibt es Leute, die Kfz-Steuern zahlen wollen, aber kein Auto besitzen. Welche Möglichkeit haben die, trotzdem, aus gutem Bürgerwillen heraus, solche Steuern zu zahlen? Sollte es eine pauschale Haushaltsabgabe für Kraftfahrzeuge geben (nach dem Motto: jeder hat doch irgendwann ein Auto oder fährt mal in einem mit), auch für nichtgenutzte Strom- und Wasserbereitstellung, um solchen Leuten entgegenzukommen?
Eneb Sun, 06 Jan 2013 15:45:41 -0000
Antwort löschenDeine Argumente sind gegen Steuern im Allgemein gerichtet. Der Staat hat einen Bildungsauftrag und kommt dem mit den Öffentlich Rechtlichen (ZDF Mediathek, ZDFneo, ZDF Kultur, Arte, 3sat, ARD, ZDF, WDR, NDR, etliche Radiosender) nach. Das muss bezahlt werden und ist eine logische Folge von Rechten und Pflichten im Sozialstaat.
Roger Sun, 06 Jan 2013 16:30:07 -0000
Antwort löschenDer Staat hat Schulen und Universitäten zu unterhalten. Dafür sind Steuern da. Er hat auch Rahmenbedingungen für Art. 5 GG zu schaffen und aufrechtzuerhalten. Der vermeintliche "Bildungsauftrag" beim Fernsehen ergibt sich gerade erst aus dem "Gebühreneinzug" - das ist so, als stünde ein Raubritter vor einer Stadt und bekunde seinen Erleichterungs- und Belagerungsauftrag - beides übernehmen dann die Sender. Ein "Unterhaltungsauftrag", oder die Pflicht sich von diesem als Konsument bedienen zu lassen, existiert so auch nicht, ebensowenig eine KFZ-Steuer für Leute ohne Auto. "Gebühren" sind immer an Nutzung gekoppelt, eben wie Kosten für Wasser, Strom und Gas/Öl.
Eneb Sun, 06 Jan 2013 17:04:18 -0000
Antwort löschenVerständliche Argumente. Ich sehe das Thema aber immernoch anders. Wie würde deine Traumlösung in diesem Fall aussehen? Mir würde da eine ähnliche Methode einfallen wie bei Sky und Premiere auch: Öffentliche Rechtliche nur noch verschlüsselt senden, sodass es nur noch zahlende und freiwillige Kunden gibt.
Mein Senf Mon, 07 Jan 2013 09:24:09 -0000
Antwort löschen@Roger
Mal ehrlich. Die Öffentlich-Rechlichen-Anstalten mit "Raubrittern" zu vergleichen ist einfach nur dumme Polemik. Und Steuern sind eben auch nur namentlich an deren Nutzung gekoppelt. Und ein öffentlich-rechtlicher Grundversorgungsauftrag mit einem Medienangebot exisitert laut Abs. 1 Satz 2 GG sehr wohl.
Roger Mon, 07 Jan 2013 19:54:19 -0000
Antwort löschenDas ist ein Analogievergleich Öffentlich Rechtliche/ Bildungsauftrag = Raubritter / Erleichterungsauftrag. Das Verhältnis von zwei Sachen wird mit einem anderen Verhältnis verglichen. Alternativ: Öffentlich Rechtliche/ "Bildungs"(Unterhaltungs-)auftrag = Tomatenverkäufer / Marktschreiauftrag. (Nebenbei finde ich Raubritter harmloser: Die kündigten ihr Vorhaben sauber an - das galt als etwas ganz Normales und wurde sogar respektiert - die Stadtbewohner stellten sich darauf ein, konnten Gegenmaßnahmen treffen usw.)
Der Punkt ist, dass der Auftrag logischerweise von einem Dritten vorher gegeben worden sein müsste, was aber nicht der Fall ist. Es ist ein logischer Kurzschluss, wenn mit dem Einzug der Gebühren eo ipso von einem "Bildungsauftrag" geredet wird.
Art. 5, Abs. 1, Satz 2: "Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet." Das bezieht sich auf freie Berichterstattung, darunter fällt jede sich selbst finanzierende Tageszeitung, auch solche, die nichtmal etwas kosten, sondern sich mit Werbung finanzieren. Leider wirkt das aktuelle Gebühreneinzugssystem diesem Satz entgegen:
>>[I]m Oktober 2012 wurde bekannt, dass der CSU-Pressesprecher Hans Michael Strepp versuchte hatte, Druck auf TV-Redaktionen auszuüben (Näheres im Artikel über Strepp; Strepp trat zurück).
Der ehemalige ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender sagte zum Fall Strepp einem Interview der Zeit Online, zu Beginn seiner Amtszeit (2000) sei es üblich gewesen, dass Politiker bei einfachen Redakteuren anriefen, um Druck auf die Berichterstattung auszuüben. „Ich habe damals zum Beispiel zufällig erfahren, dass der damalige CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer durch einen Anruf in der Redaktion versucht hat, einen ihm unliebsamen Bericht zu verhindern.“ „Ich habe daraufhin in den bekannterweise mit zahlreichen Politikern besetzten ZDF-Aufsichtsgremien gedroht, weitere Anrufe zu veröffentlichen. Danach war Ruhe.“ Eine Verlängerung von Brenders Vertrag wurde vom – überwiegend mit Unions-Politikern besetzten – ZDF-Verwaltungsrat abgelehnt; dies führte im Jahr 2010 zu Debatten über die politische Beeinflussbarkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.[5]
Im März 2011 beschwerte sich die Sprecherin des damaligen bayerischen Umweltministers Markus Söder beim BR (Bayerischer Rundfunk) über einen kritischen Bericht. Der Beitrag wurde nicht mehr gesendet.[6]<<
http://de.wikipedia.org/wiki/Öffentlich-rechtlicher_Rundfunk
Muskowski Sun, 06 Jan 2013 00:11:05 -0000
Kommentar löschenIch gehöre wohl zu den wenigen, die das neue System gut finden.
1. muss man nicht mehr für jedes Gerät bezahlen sondern für den Haushalt, alleine das rechnet sich schon.
2. ist der Vergleich mit den Hundesteuern falsch, die Hundesteuer dient nicht dazu, Verunreinigungen oder Schäden der Vierbeiner gegenzufinanzieren, sondern ist eine Luxussteuer. Besser wäre der Vergleich mit Ausbaubeiträgen oder Straßenreinigungsgebühren. Jeder zahlt, um die Infrastruktur aufrecht zu erhalten. Natürlich sind ARD und ZDF nicht die Heilsbringer, aber was ist mit den 3., ARTE und die ganzen Radiosender? Insbesondere im Norden gibt es mit dem NDR einen wirklichen Qualitätssender was seine vielen Radiosender angeht. Die 18 Euro werden nicht nur für Wetten dass und Musikantenstadl ausgegeben. Alleine dafür, dass wir eine so große Auswahl haben, sind die Gebühren gerechtfertigt, vor dem 1.1. fand ich das System reichlich mies, jetzt ist es fair. Denn
3. jeder hat etwas von einer Alternative zu den Privaten, auch wenn er sie nicht direkt nutzt. Niemand lebt auf einer Insel der Glückseligen, auch wenn man kein Fernseher oder Radio besitzt.
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dsarea51 Sat, 05 Jan 2013 21:36:39 -0000
Kommentar löschenWenn sich ja seit dem Bambi 2008 durch Reich Ranickis Ohrfeige an der Fernsehkultur was geändert hätte. Wenn wenigstens die öffentlich rechtlichen Sender ihrem Auftrag gerecht würden. Wenn man überhaupt einfach mal eine Wahl hätte, dazu nein sagen zu können! Wenn das Wörtchen wenn nicht wär...
Was hat sich denn in den 5 Jahren getan? Hat sich das Programm gebessert? Spätestens seit der Kritik von Tom Hanks und Halle Berry am deutschen Entertainment-Dinosaurier "Wetten Dass???" sollte doch wirklich allen klar geworden sein, dass sich rein gar nichts verändert hat. Nichtmal ein bischen.
Dann wird es doch wohl noch in einem freien Land möglich sein, ein Angebot ablehnen zu können, oder? Und das soll doch dann auch bitteschön von den dafür zuständigen Seiten akzeptiert werden! Fakt ist doch mal eins: würde man es der Bevölkerung freistellen, die öffentlich rechtlichen Sender gegen Bezahlung nutzen zu können, würde die Masse der Deutschen diesen Knebelvertrag kündigen. Dadurch würden die öffentlich rechtlichen Sender überwiegend vor die Hunde gehen, weil man sich urplötzlich nicht mehr in der Friede-Freude-Subventionswelt befände, sondern sich in der knallharten Marktwirtschaft wiederfände! Wäre das schlimm? Würde ich das Angebot vermissen? Nö! Ich für meinen Teil schalte meinen Fernseher ohnehin nur noch ein, um DVD zu gucken oder Playsi zu zocken! Einzig um die Tagesschau würde es mir leid tun...
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kobbi88 Sat, 05 Jan 2013 19:59:37 -0000
Kommentar löschenDie Öffentlich-Rechtlichen bringen auf ihren zahlreichen Kanälen so viele Filme. Wenn ich mir alles kaufen/ausleihen müsste, was ich davon sehen will, dann würde ich schon alleine für Filme deutlich mehr als 18 Euro pro Monat ausgeben. Und dann kommen Serien wie Sherlock (im Ersten oder den Dritten) und Breaking Bad (auf ARTE), genauso wie zahlreiche interessante Dokumentationen hinzu. Nahezu alles ohne Werbung! Natürlich leider oft zu blöden Zeiten, aber man kann sich auch mal nen Film aufnehmen (o.ä.)
Ich bin mir ja nicht sicher, wie ihr das seht, aber ich glaube kaum, dass man billiger legal an ein größeres und abwechslungsreicheres Programm kommt, als mit ARD, ZDF und Konsorten.
Kleines Beispiel gefällig? Allein heute kommen:
Secretary - 22:00, Einsfestival
Manche mögen´s heiß - 22:15, RBB
Ausnahmesituation - 23:45, ARD
Fräulein Smillas Gespür für Schnee - 0:00, MDR
Thelma & Louise - 1:10, ZDF
Der Wolf hetzt die Meute - 1:25, ARD
Pee-Wees irre Abenteur - 1:30, Arte
Die zweigeteilte Frau - 2:00, MDR
Wie ein Schrei im Wind - 3:20, ARD
(mit freundlichen Grüßen an Hoffman587)
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kobbi88 Sat, 05 Jan 2013 21:23:28 -0000
Antwort löschenNatürlich ist es für einige unfair. Aber immerhin sind wir hier auf einer Film- und Serienwebsite. Und da geh ich schon mal davon aus, dass die meisten hier auf Filme stehen. Sehr viele auch sehr gute Filme für nur 18 Euro im Monat find ich nicht so schlecht. Allein die letzten paar Tage mit Burton-Filmen auf ARTE wäre schon teurer gewesen. ;)
kobbi88 Sat, 05 Jan 2013 22:06:19 -0000
Antwort löschenWillst du mir damit gesunden Menschenverstand absprechen? Wenn plötzlich keine Gebühren mehr gezahlt werden, dann wäre es auf jeden Fall gerechter. Stimmt. Dann würde auch auf Kanälen wie ARD und ZDF von früh bis spät Werbung kommen, nicht nur mal vereinzelt im Vorabendprogramm. Auch auf den Dritten und so weiter. Dann würde man das senden, was die höchste Einschaltquote verspricht. Und das sind nicht die guten Dokus, das sind nicht eher unbelannte Filme und Serien (die dafür hohe Qualität haben), sondern das sind NUR NOCH massenkompatible Sachen. Da kommt dann verstärkt der Musikantenstadl. Oder 08/15 Krimis. Oder Sport (was mich persönlich nicht stören würde). Oder Verbotene Liebe, Sturm der Liebe und wie der ganze Quark heißt. Warum? Weils QUOTE bringt. Dann haben wir auch auf diesen Programmen bald solches wie auf RTL. Weil die Masse so etwas eben sehen will. (Beispiel: Anscheinend sieht ein Großteil meines Freundeskreises scheiße wie "Berlin am Tag und Bei Nacht" oder wie das heißt an. Zumindest wurde darüber gestern ne Stunde lang geschwärmt, wie toll das ist - leider in meinem Beisein. Mal davon abgesehen, dass ich mir allein deshalb vielleicht neue Freunde suchen sollte ;) - so tolle Sender wie ARTE und 3SAT werden leider leider nicht lange überleben können. Weil für die relativ wenigen Leute solche guten Fernsehkanäle selbst mit Pay-per-View nicht mehr lange am Leben gehalten werden können.
kobbi88 Sun, 06 Jan 2013 14:22:29 -0000
Antwort löschenAlso in meiner Bücherei (und ich wohne in Erlangen, immerhin ca. 100000 Einwohner) gibt es da nicht mal annähernd alle Filme, die im TV kommen. Auch die Uni-Bib kann da nicht wirklich weiterhelfen. Vielleicht beziehst du dich auf die bekannten, großen Filme. Aber unbekannte Filme gibt es zumindest bei uns kaum. Leider. Vor allem auch nicht die Skandinavier oder Franzosen. Und auch nicht die älteren Filme aus Amerika und Deutschland. Und nicht einen (und das tut mir ganz besonders weh) Chaplin haben sie in der Bücherei. Traurig aber wahr
kobbi88 Sun, 06 Jan 2013 14:26:20 -0000
Antwort löschenEDITH: Das mit Chaplin bezog sich allerdings, zugegebenermaßen, auf die Uni-Bibliothek ;)
kobbi88 Sun, 06 Jan 2013 15:38:39 -0000
Antwort löschenIch rede nicht so sehr von superneuen Filmen, sondern eher von Filmen, die aufgrund ihres Alters bei keinem anderen Sender mehr gezeigt werden. Wenn du (ich werde dich auch weiterhin duzen, ich mache bei keinem der Moviepiloten hier unterschiede, und du darfst auch gerne du zu mir sagen ;) ) legale Streaming-Seiten kennst, dann wäre ich sogar sehr dankbar, wenn du mir einen Link zukommen lassen könntest. Bis auf die Legalen Filme auf MyVideo und die wenigen auf kabel1.de kenne ich leider keine ;)
Und ich sage nicht, dass es fair ist, dass auch die Menschen, die mit einem Einkommensminimum leben müssen, auch zahlen sollten. Die Grundversorgung ist tausendmal wichtiger. Ach...Moment, wer Grundversorgung erhält, kann sich ja befreien lassen.
Aber natürlich hast du recht: wer NICHTS (aber auch wirklich gar nichts) der Öffentlich-Rechtlichen nutzt. Also weder Radio im Auto, mal Tagesschau schaun und so weiter. Wer also wirklich KOMPLETT darauf verzichtet, der sollte incht gezwungen werden. WER aber diesen Sender, und sei es auch nur für Nachrichten, der sollte auch zahlen.
Und von der Qualität her ist es INSGESAMT einfach trotzdem deutlich besser als die privaten Sender zusammen.
kobbi88 Sun, 06 Jan 2013 15:45:14 -0000
Antwort löschenIch ging übrigens davon aus, dass sich der Aufreger vor allem für die Konsumenten dieser Seite bezieht. Und die sollten zumindest eines gemeinsam haben: die Liebe zum Film. Dass das kein kostenloses Hobby ist, darüber sollten sich zumindest die User hier im Klaren sein.
Darum haben sich meine Beiträge in erster Linie auch auf die Moviepiloten bezogen. Die sicher auch Geld für ihre "Leidenschaft" ausgeben.
Wer natürlich auf den Luxus "Film und Fernsehen" verzichten will und sich lieber Musikinstrumente kaufen will und sichdie mphsam zusammenspart, für den ist es mehr als eine Frechheit, dass er zahlen muss. Das ist richtig. Der ist aber in diesem Forum auch nicht unbedingt richtig. Oder? Immerhin sind wir hier nicht in einem Politikforum. Und wer was ändern will, der hat Möglichkeiten, sich bei den zuständigen Institutionen nachhaltig zu beschweren.
kobbi88 Sun, 06 Jan 2013 16:09:56 -0000
Antwort löschenJa, also wer kein Gerät besitzt, der sollte auch nicht zahlen. Das ist ungerecht und da bin ich völlig bei dir. Ohne Alternative.
Aber ein Gerät, das man an den TV anschließt, um die ÖR zu vermeiden, das kann man auch leicht wieder abschließen.
Und wenn man alle Sender verschlüsselt und dann nur für das zahlt, was man auch wirklich nutzen will, dann wird die Qualität der Programme leider noch viel viel schneller absinken. Wenn es funktionieren würde, dann wäre es wohl ideal! Man zahlt für das Luxusgut Fernsehen! Aber nur für das, was man will. Das Problem an der ganzen Sache: es wird noch viel mehr auf Entertainment gesetzt, das Niveau und die Qualität sinken weiter. Weil die wenigen Leute, die die aktuell guten Formate sehen wollen und auch bereit sind, etwas dafür zu zahlen, keinen Fernsehsender finanzieren können.
Ähnliches Prinzip wie beim Kommunismus. Wäre wohl in der Theorie ein ideales Staatssystem, aber nur, wenn jeder mitmacht. Immer und zu jederzeit. Aber das ist eine Utopie, das funktioniert nicht.
Lovefilm und iTunes kosten ja auch Geld, haben aber bei weitem nicht die Bandbreite an Filmen wie die ÖR (leider), vor allem nicht im Streaming-Angebot.
kobbi88 Mon, 07 Jan 2013 10:03:39 -0000
Antwort löschenIst zumindest theoretisch eine interessante Option. Allerdings müssten dann auch noch Sperren für Internet und für Radio eingeführt werden. Und frage ich mich gerade, ob das auch bedeutet, dass jedes Gerät, das man verwendet, beim Staat angemeldet werden muss. Und auch dessen Entsorgung! Und da kommen dann zahlreiche weitere Probleme dazu.
kobbi88 Mon, 07 Jan 2013 10:05:07 -0000
Antwort löschenAber zumindest wäre es wohl eine Möglichkeit, diejenigen die GAR NICHTS verwenden, so von den Gebühren zu befreien.
HulktopF Sat, 05 Jan 2013 19:26:25 -0000
Kommentar löschentypisch deutsch, immer dann meckern wenn es zu spät ist.
vor nem halben jahr hätt man noch was machen können aber gerade JETZT losjammern ist echtn wenig arm.
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Commentator Sat, 05 Jan 2013 19:59:43 -0000
Antwort löschenVor 'nem halben Jahr hat sich der ein oder andere Redakteur ja durchaus positiv hiergegenüber geäußert...
LiquidSun Sat, 05 Jan 2013 19:07:47 -0000
Kommentar löschenAlso ich bin der Meinung das eine Horde Affen den Job bei den ÖR ebenso gut machen würden wie die vermeintlich "Studierten" Menschen dort. Und dass für die hälfte der Gebühren, welche ich dann sehr gerne Zahlen würde, vorraussetzng wäre natürlich das es einen Sender gibt die das ganze "Hinter den Kullissen" zeigt. Das wäre ein Spass.- Jetzt mal im ernst, wie wäre es wenn es wirklich einen Sender von den ÖR´s geben würde die uns zeigt was denn dort für diese Milliarden geleistet wird. Immerhin bin ich ja "quasi" Teilhaber mit meinen "Gebühren" Machen die denn mit MEINEM/UNSEREM Geld etwas sinnvolles? Etwas was ich auch wirklich sehen will, oder fragen die mich oder uns denn was unsere Interessen wären? Ich denke eher nicht, die ÖR sind vollbepackt mit Wiederholungen und Seniorenthemen (sorry soll nicht Respektlos sein) aber es ist leider so. Ich frage mich ehrlich wohin denn diese Millarden gehen? Entweder die haben überbezahlte Mitarbeiter oder deren Sendungen sind schlicht und einfach von Amateuren Kalkuliert. Eigentlich sollte die GEZ mir einen monatlichen Bericht auf deren Web-Seite bereitstellen wo die genauen Kosten für deren Ausgaben aufgelistet ist. Wer dann will kann nachrechnen, wenn ich nähmlich einen Vertrag mache, egal für was dann weiss ich für was ich monatlich zahle(naja meistens;), das weiss ich bei den ÖR´s nicht. Oder wie seht ihr das?
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kobbi88 Sat, 05 Jan 2013 19:46:12 -0000
Antwort löschenIch finde, dass durchaus gute Dinge auf den Öffentlich-Rechtlichen kommen. Ich denke (für mich persönlich zumindest) an viele tolle Filme (meist bessere, als auf den Privaten - und dazu ohne Werbeunterbrechung), Sport. Allein die Sender 3Sat und ARTE sind richtig klasse, mittlerweile gefällt mir auch soetwas wie ZDFkultur, ZDFneo und ähnliche Programme immer besser. Und auch auf den Dritten kommen gute Filme. Wenn ich mir die Filme (ich denke hier zum Beispiel an die ganzen Hitchcocks der letzten Wochen, die Burtons auf 3Sat, die Serie "Sherlock" und vieles vieles mehr) kaufen oder zumindest ausleihen müsste, die ich auf den ÖR im Monat ansehe, dann würde ich deutlich mehr zahlen müssen als die 18 Euro pro Monat. Einziges Manko ist nur, dass viele gute Sachen zu unmenschlichen Zeiten kommen und ich mir diese (meistens) Filme aufnehmen muss. Aber hier liegt glaub ich kein so großes Problem.
LiquidSun Sun, 06 Jan 2013 13:20:00 -0000
Antwort löschenMag ja sein das "gute" Dinge in den ÖR gesendet werden, aber es sind nunmal alles Wiederholungen von Wiederholungen. Die Filme sind entweder Alt und schon zig mal auf anderen Sendern gesendet die durch Werbung finanziert werden oder sie kommen wie du schon sagtest zu den unmöglichsten Zeiten, dann wenn die A-Losen erst aufstehen oder wir ins Bett gehen. Ich habe PF und das ist das beste, da weiss ich wofür ich Zahle und ich darf aber trotzdem zig Euro für die sche.... GEZ zahlen, wo soll das Gerecht sein? Ich habe schon vor Jahren angefangen das ganze zu Torpedieren aber leider zwecklos, eine kurze weile lang konnte ich mich vor den "Gebühren" drücken, mittlerweile ist es ja schon Bankenmafia Style was die GEZ abzieht. Sollte jemals wieder einer von diesen nutzlosen Menschen vor meiner Tür stehen werde ich ihn mit einem Baseballschläger herzlichst empfangen.
kobbi88 Sun, 06 Jan 2013 13:51:29 -0000
Antwort löschenFür das späte Programm gibts ja zum Glück den guten alten Videorekorder (oder moderner: DVD/BluRay-Festplattenrekorder)... Man keine Werbeunterbrechungen der Spielfilme.Und auch wenn einige Filme dann auf den Dritten oder so wiederholt werden. Es kommen so hervorragende Filme auf den ÖR, die kann man durchaus auch ein zweites mal anschauen. Davon abgesehen kommen SO viele Filme, da ist es quasi unmöglich, bereits alle Filme gesehen zu haben! Und es kommen vor allem Filme, die würden Sat1, Pro7 und Co nicht mal mit dem Allerwertesten ansehen, weil sie einfach nicht so massentauglich sind. Aber oft von viel höherer Qualität! Ich denke nämlich kaum, dass ein Film wie "Blinde Wut" von Fritz Lang aus den Dreißiger Jahren (in dem es um einen Mann geht, der aufgrund falscher Tatsachen von einem Menschenmob gelyncht wird, aber überlebt, und nun auf Rache aus ist, nebenbei: absolute Empfehlung!!!) von solchen Sendern gezeigt wird. Und der ist zum Beispiel vor einiger Zeit nachmittags auf Einfestival oder ZDFneo gekommen. Oder so. Und genau wegen solcher Filme, die eben nicht Millionen von Zuschauern gut finden, die nicht immer nur topaktuelle Mainstream-Filme sind, wegen solcher Filme finde ich die Öffentlich-Rechtlichen sehr gut und bin darum auch bereit, Gebühren zu zahlen.
Aber, und das muss ich auch mal ganz klar feststellen, ich finde es ebenso ungerecht, dass jemand dafür zahlen muss, wenn er nichts der ÖR nutzt. Keine Tagesschau, keinen einzigen Spielfilm, keine Sportübertragungen, keine Dokus - nichts. Das ist dann wirklich unfair und keineswegs gerecht.
LowRidah Sat, 05 Jan 2013 19:03:29 -0000
Kommentar löschenDafür gibt es bei der ARD und Co. ja keine Werbung.
Wird ja alles über Gebühren finanziert :D
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kobbi88 Sat, 05 Jan 2013 20:09:46 -0000
Antwort löschenAuf KEINEM dritten Programm ist Werbung vorhanden, ebensowenig auf ARTE, 3SAT, ZDFneo und Konsorten. Und bei ARD und ZDF ist Werbung (soweit ich weiß) im Vorabendprogramm vorhanden. Ab Acht ist auch hier keine Werbung mehr. Und ich könnte mich an keinen einzigen Spielfilm erinnern, der je auf eine öffentlich-rechtlichen Sender von Werbung unterbrochen war.
deevaudee Sun, 06 Jan 2013 23:20:19 -0000
Antwort löschenIch denke nur an die Sportschau, späten Samstagnachmittag. Oder generell Sportübertragungen, Wetterberichte, 3 mal Werbung, auch nett, 70% Werbefläche, Minibild laufende stummer Livesport wenn auch nur für einen Spot, das Wetter wird ihnen präsentiert von XY... naja.
kobbi88 Mon, 07 Jan 2013 00:09:29 -0000
Antwort löschenWerbung ist nur auf ARD und ZDF gestattet. Nur Montag bis Samstag. Und insgesamt nur 20 Minuten am Tag, und nur vor 20 Uhr (und ich glaube ab 14 uhr). Außerdem ist das Sponsoring (präsentiert von) gestattet, wobei das nun wirklich nicht besonders häufig auftritt. Auf den Dritten, ARTE, 3Sat, neo, festival, kultur, usw. ist Werbung komplett untersagt, nur das Sponsoring ist theoretisch möglich, wobei es noch viel viel seltener zum Einsatz kommt als bei ARD und ZDF. Die Werbeunterbrechungen bei Sportveranstaltungen sind nicht lang und nicht häufig (okay, in der Sportschau ballt sich das alles halt, aber dafür sonst den ganzen Tag nichts)
Tjarref Sat, 05 Jan 2013 18:52:12 -0000
Kommentar löschenAuch eine nette Anekdote, wofür wir so zahlen: http://tapferimnirgendwo.com/2012/12/13/ein-brief-an-den-wdr/
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Deep Thought Sat, 05 Jan 2013 18:31:47 -0000
Kommentar löschenDie GEZ ist genau wie alle anderen Steuern. Natürlich sind das Zwangsabgaben, die ungerecht sind, aber so ist das nunmal in einer Demokratie. Deswegen ist das auch das Grundproblem: die Demokratie! Das einzig gerechte "System" wäre das einer Privatrechtsgesellschaft, wie Hans-Hermann Hoppe sehr gut beschreiben hat. Ein System ohne Staat und Politiker, sozusagen der totale Kapitalismus (und bevor ihr jetzt alle aufschreit und mich als Nazi oder Asozialen beschimpft, informiert euch erstmal was das Wort "Kapitalismus" eigentlich bedeutet). Das Buch "Eigentum, Anarchie und Staat" von Hoppe gibt es hier sogar komplett als PDF: http://docs.mises.de/Hoppe/Hoppe_Eigentum_Anarchie_Staat.pdf
Ich kann nur jedem empfehlen das mal zu lesen und auch alles andere von Hans-Hermann Hoppe. Es gibt auch bei Youtube einige Videos in denen er das mit der Privatrechtsgesellschaft genauer erklärt. Z.B. http://www.youtube.com/watch?v=WUL764U5-h4
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Roger Sat, 05 Jan 2013 21:30:12 -0000
Antwort löschenBis jetzt handelt es sich um eine Gebühr; dass es sich um eine "Steuer" handelt, wird offiziell nicht zugegeben. Eine Gebühr ist zweckorientiert; selbst Steuern sind oft zweckbezogen oder betroffenenbezogen, wie Kfz- oder Hundesteuer. Wer kein Auto fährt, zahlt auch keine Kfz-Steuer. Zugegeben, Bildung, Universitäten werden auch von allen, auch denen bezahlt, die nicht studiert haben, aber Bildung steht dann auch jedem später offen, auch der studierenden Busfahrertochter.
langerhans Sun, 06 Jan 2013 00:15:42 -0000
Antwort löschen@Deep Thought: Quatsch. Die GEZ ist keine Steuer, denn Steuern orientieren sich in ihrer Höhe an deinem Verdienst. Wenn das so wäre, hätte ich kein Problem mit der GEZ Abgabe. Aber als Student ohne Einkommen in einer Einzimmerwohnung OHNE FERNSEHER UND RADIO 18€ pro Monat zu löhnen, das sehe ich nicht ein.
Deep Thought Sun, 06 Jan 2013 00:24:37 -0000
Antwort löschenSorry, dass ich den ersten Satz so doof geschrieben habe. GEZ ist natürlich keine Steuer.
Bella9107 Sat, 05 Jan 2013 18:16:56 -0000
Kommentar löschenKein Wunder,dass ARD und ZDF kaum noch Qualität liefern. Die bekommen ja sowieso ihr Geld,egal wie wenige Leute einschalten oder was für ein Blödsinn gesendet wird.
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ratomelf Sat, 05 Jan 2013 18:55:48 -0000
Antwort löschenGenau. Gerade weil RTL, SAT1, RTL2) usw. keine Gebühren von uns bekommen, produzieren sie Qualitätsfernsehen. Denn sonst hätten diese Sender ja keine Werbeeinnahmen mehr, weil ja bekanntlich das breite Publikum nichts anderes sehen will als Qualitätsfernsehen. Heute abend um 20:15 Uhr wieder auf diesen Qualitätssendern zu bewundern.
So einfach mach ich mir die Welt, wie sie mir gefällt. Einfach nur die Fakten weglassen, die nicht ins Bild passen.
Arte sei mit dir!
Roger Sat, 05 Jan 2013 21:34:22 -0000
Antwort löschenJa, das gleiche gilt auch für die Filmförderung mit Beziehungsmottenkisten Sorte Til Schweiger. Geld wird von jeder (!) Kinokarte einbehalten und an die deutsche Filmförderung gegeben, die dann, manchmal zusammen mit GEZ-Sendern, diese Filme finanziert, die viele uncool und ärgerlich finden. Die Filme werden bewusst nicht einfallsreich und qualitativ hochwertig gedreht, weil sonst -bei Erfolg- wieder Geld an die Förderung zurückgezahlt werden müsste.
Deep Thought Sun, 06 Jan 2013 01:17:32 -0000
Antwort löschenEs geht doch nicht darum ob die privaten Sender Qualitätsfernsehen senden. (Was übrigens auch vollkommen subjektiv ist). Sondern, dass die privaten Sender von den Leuten (Verbrauchern) geguckt werden und auch ohne GEZ überleben. Die Öffentlich-Rechtlichen wären in einer freien Marktwirtschaft längst Pleite. Das glaubt natürlich keiner, aber ihr solltet euch mal fragen, warum wir denn eine GEZ haben. Einfach, weil die Öffentlich-Rechtlichen ohne nicht mehr bestehen würden (Das ist ja sogar die offizielle Begründung für die GEZ). Nur weil die Politiker glauben dass sie uns zu diesem "Qualitätsfernsehen" (ich würde das eher Staatspropaganda nennen) zwingen müssen, und die Öffentlich-rechtlichen natürlich auch davon profitieren, gibt es die GEZ. Die privaten Sender bleiben auch ohne Zwangsabgabe GEZ bestehen, weil die ensprechende Nachfrage besteht. Ich glaube die Meisten sollten sich einfach mal ein bisschen über Wirtschaft informieren. Schlagwörter: Angebot und Nachfrage. Es ist eigentlich ganz einfach: Die Unternehmen die Dienstleistungen oder Produkte anbieten, die gut nachgefragt werden, bleiben am Markt und machen Gewinn. Sprich: Die Unternehmen die die Konsumenten (wir) wollen und nicht irgendwelche einzelnen Politiker oder Lobbyisten. Unternehmen deren Produkte oder Dienstleistungen nicht gut nachgefragt werden (Sprich: für die niemand bereit ist Geld auszugeben) gehen Pleite und scheiden aus dem Markt aus. Selbst wenn es einige Wenige geben mag die z.B. die öffentlich-rechtlichen gucken wollen, sie aber nicht bereit sind oder nicht die möglichen Mittel dafür haben, diese so zu unterstützen, dass sie am Markt bleiben, kann es doch nicht gerecht sein dass das Kollektiv dafür zahlen muss.
Ich kann allen nur empfehlen sich mit diesem Thema genauer auseinander zu setzen. Hier sind einige interessante Links zu dem Thema (mehr oder weniger), für denjenigen der sich informieren will:
http://www.misesde.org
http://www.oliverjanich.de
http://www.mises-media.de
http://www.parteidervernunft.de
Ich hoffe mein Text ist nicht zu lang und einigermaßen verständlich, aber das musste ich jetzt einfach alles mal loswerden.
Bella9107 Sun, 06 Jan 2013 18:04:10 -0000
Antwort löschenUm Unklarheiten aus dem Weg zu räumen: Ich sage nicht, dass das Privatfernsehen (RTL2 usw.) mit Qualität um sich wirft,weil sie keine GEZ bekommen. Ich denke nur,dass es einfach nicht sein kann, das ARD und ZDF fast nichts aus dem Geld machen,was sie bekommen. Der Niedergang von Wetten,dass, die millionste Folge von "Verbotene Liebe" oder die Tatsache,dass wirklich gute Filme um 0:30 Uhr gesendet werden spricht da für sich. Und den Öffentlich Rechtlichen kann das bis zum gewissen Grad egal sein,was wir hier alle sagen,weil sie ja sowieso genügend Geld bekommen.
Narrisch Sat, 05 Jan 2013 18:05:00 -0000
Kommentar löschenDie GEZ Zwangsgebühr wäre ja irgendwo zumindest noch vertretbar wenn das Programm den durchgängig von hoher Qualität wäre. Fast alles jenseits von Nachrichten ist im Regelfall eine Unverschämtheit. Das fängt bei Volksmusikgeduddel an und hört bei zu 90% schlechten Tatortkrimis auf. Woran liegt das? Vor allem daran das es sich bei den Öffentlich-Rechtlichen um einen Selbstbedienungsladen mit Volkaskomentalität handelt. Mitarbeiter genießen dort zu großen Teilen eine soziale Sicherheit zu Mondgehältern die in keinem Verhältnis zur Leistung stehen. Würde man Heute die Hälfte aller Mitarbeiter der Öffentlich-Rechtlichen entlassen würde das niemand merken und das Programm genauso weiterlaufen wie bisher. Glaubt ihr nicht? Dann recherchiert mal wer bei den Öffentlich-Rechtlichen tatsächlich die Arbeit macht und dafür am schlechtesten bezahlt wird....
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Donzaffi Sun, 06 Jan 2013 14:35:31 -0000
Antwort löschenAlso auf allen ÖR laufen nur Musikantelstadl und Tatort, Ja ne ist klar.
Gibt ja nicht Arte mit zig Dokus und genialen Klassikern der Filmgeschichte, oder Theaterstücken die die zeigen, das gute Kabarett auf 3Sat, Extra 3 auf NDR etc. nur ein paar Beispiele für gutes Fernsehen, ihr vergisst ja auch alle das ihr für Privat auch schon alle zahlt und zwar in fast allen Haushalten ob ihr wollt oder nicht. Nennt sich Kabelanschluss und der ist nicht überall kündbar, vor allen in Großstädten
Narrisch Sun, 06 Jan 2013 15:02:30 -0000
Antwort löschenUnd WER kann das wirklich sehen? Diese Vielfalt geht nur über Kabelfernsehen und das kostet extra. Was nichts daran ändert das das Programm insgesamt durch Schrott dominiert wird, da hilft auch das Kabarett auf 3Sat und die ein oder andere gute ARTE Doku nichts. Für eine Zwangsgebühr erwarte ich absolutes High End Fernsehen. Das das geht beweist die BBC jedes Jahr. Mir gehts nicht ums Geld ich bezahle auch gerne das doppelte mir gehts um Qualität!
FranklinFlyer Mon, 07 Jan 2013 12:08:27 -0000
Antwort löschenNarrisch... Es gibt nur eines was du tuen kannst. Versuch einen Job dort zu ergattern und rette uns alle.
Das mein ich weniger ironisch als es klingt.
Narrisch Mon, 07 Jan 2013 16:17:09 -0000
Antwort löschenIch habe fürs Fernsehen gearbeitet @FranklinFlyer... Als Beamter tauge ich nicht zudem fällt es mir sehr schwer mich durch diverse Polöcher nach oben zu lecken um an die Positionen zu kommen die etwas bewirken könnten... Vielleicht kannst du das besser als ich und das ist auch weniger ironisch gemeint als es klingt.
Leonerd Sat, 05 Jan 2013 17:36:57 -0000
Kommentar löschenDie Debatte ist wichtig. Allerdings: Würde es großen Streit geben, wenn das Programm besser wäre? Das ist doch der Grund, warum viele das Programm nicht bezahlen wollen. Deshalb bin ich der Meinung, dass man eher dort an den Schräubchen dreht, also die Frage beantwortet, wie man ein informatives und kulturelles Programm im Voraus planen und auf längere Zeit sichern kann. Dass die Gebühr jetzt einen Zwang darstellt macht die Diskussion einfacher, schließlich verlieren die öffentlichen Sender damit mehr den Ruf, dass sie eine freiwillig (mit dem Besitz von Empfangsgeräten) zu bezahlende Option sei. Auch die Ausgaben der Sender werden in Zukunft von anderen Medien ausführlicher unter die Lupe genommen und häufiger zu Diskussionen werden. Ebenfalls die Frage, wie man sich vor einem zu großen Einfluss der Parteien schützt und eventuell die Fernsehräte umstrukturiert, muss mehr zum Thema werden.
Wenn man sich in einer großen Gruppe organisiert und präzise darlegt, was bei den öffentlich-rechtlichen Sendern schief läuft, dann werden diese auch den Druck spüren, der auf ihnen lastet.
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Cinemen Sat, 05 Jan 2013 17:22:22 -0000
Kommentar löschenWenn die dann mal was Sinnvolles mit der "Zwangsabgabe" machen würden.
Da werden Unsummen an Sport vom ARD und ZDF ausgegeben und dafür laufen immer wieder nur Filmwiederholungen.
Weniger Sport und bessere Film Erstausstrahlungen das wäre mal was.
Dazu kommt noch das Garantiert eine Menge der Rundfunkabgabe gleich in den Wasserkopf der Sendervorstände verschwindet. Was ich auch nicht für in Ordnung halte.
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Chilly Sat, 05 Jan 2013 17:09:31 -0000
Kommentar löschenAlso ich weiss nicht so ganz wo das Problem liegt, bei mir im Haushalt(WG) mal ein Vergleich:
theoretische Abgaben 2012: 7*17,95 + 2*5,90 = rund 130€
theoretische Abgaben 2013: 17,95€
Wirklich objektiv ist dieser Artikel und erwartungsgemäß der der Bild nicht.
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SithlordDK Mon, 07 Jan 2013 12:35:34 -0000
Antwort löschenFür gewöhnlich zahlt man monatliche Beiträge jeden Monat nicht nur den ersten ;).
andi-03 Mon, 07 Jan 2013 23:15:47 -0000
Antwort löschen9er-WG mit sieben TVs ist wohl eher die Ausnahme...
Chilly Tue, 08 Jan 2013 10:34:35 -0000
Antwort löschenNe du hattest pro Gerät gezahlt und nicht pro Person.
Darunter fallen Laptops, Computer, Fernseher, Radios, Autoradios, Smartphones etc.
nichts mit 9er WG's etc.
@Roger you don't say :) Nimm den obigen Betrag mal 12 und du hast das Produkt fürs Ganze Jahr.
der.herr.der.fliegen Sat, 05 Jan 2013 16:55:44 -0000
Kommentar löschenIch verstehe nicht, dass sich erst jetzt über die GEZ so aufgeregt wird. Es war schon immer ein Zwangsbeitrag, jetzt gibt es nur keine Ausnahmen.
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GeorgLander Sat, 05 Jan 2013 17:21:42 -0000
Antwort löschenEs war nie ein "Zwangsbeitrag". Der WDR und Komparsen haben es immer als "fairen Beitrag" propagiert. Deswegen sind ihre zwielichtigen Unterhändler auch wie die Zeugen Jehovas von Tür zu Tür gelaufen, um Leute aufzuschwätzen, sie seien gesetzlich dazu verpflichtet. Aber es war bis jetzt immer ein freiwilliger Betrag.
der.herr.der.fliegen Sat, 05 Jan 2013 17:29:07 -0000
Antwort löschenHaben sie also über die gesetzliche Verpflichtung gelogen?
tobias.hill.9 Sat, 05 Jan 2013 17:32:18 -0000
Antwort löschenDas ist so nicht ganz richtig. Wenn man was zum melden hatte (und seien wir ehrlich, wer hat nicht mindestens drei Dinge zum Melden?) musste man das machen. Der Knackpunkt war nur, du musstest deren Leute nicht in die Wohnung lassen. Und was die nicht sehen können die nicht beweisen. Mal neben der einfachen Dummheit, die sich mit der Umstellung wieder mal aufbläht kommt der Großteil der Entrüstung doch einfach daher dass Leute die bisher beschissen haben nun zur Kasse gebeten werden. Die meisten Kommentare zu dem Thema erinnern mich stark an einige Kollegen die beim Spicken erwischt wurden und dafür nun die Quittung bekommen- vielleicht mit dem Unterschied, dass diese Leute noch irgendwo einsehen, dass sie was falsches gemacht haben.
Eigenbrötler Sat, 05 Jan 2013 17:41:44 -0000
Antwort löschenMag sein, aber es gibt bestimmt auch Menschen, die tatsächlich weder TV, noch Radio, noch Smartphone, noch Computer haben. Mag sein, dass dieser Teil klein ist. Aber Ungerechtigkeit bleibt Ungerechtigkeit. Mal abgesehen vom Wegfall der reduzierten Gebühr, falls man "nur" Radio oder Computer hatte...
der.herr.der.fliegen Sat, 05 Jan 2013 17:46:43 -0000
Antwort löschenDa es also Zwangsgebühren sind (und waren) finde ich es albern, in Bezug auf den individuellen Beitrag von Fairness zu sprechen. Als würde sich eine Sklave beschweren, dass er genauso viele Peitschenhiebe bekam wie ein anderer, der langsamer war.
Alles was ich sagen wollte war: Lasst uns grundsätzlich über Rundfunkgebühren diskutieren und nicht über ihre Beschaffenheit im Detail.
tobias.hill.9 Sat, 05 Jan 2013 18:06:19 -0000
Antwort löschenNicht sicher was es da zu diskutieren gibt. Option a) Wir zahlen alle für das grundsätzliche Recht auf (mehr oder minder, da sitzen nunmal auch Menschen hinter) unvoreingenommene Nachrichten und Sendungen für die Generation 40+. Option b) Wir zahlen es nicht und das Programm wird von denen die es sich leisten können bestimmt. Das sind dann entweder die Konzerne oder die Politiker. Siehe Italien, siehe hier und da Amerika. Ich finde es erschreckend dass offenbar niemand diese Schutzmechanik sieht.
der.herr.der.fliegen Sat, 05 Jan 2013 18:12:13 -0000
Antwort löschenAch du Schreck, jetzt wird es abstrus.
Zunächst einmal sitzt bereits der ein oder andere Politiker an der Spitze der öffentlich rechtlichen. Zum anderen muss ich ja nicht kaufen, was Konzerne oder Politiker mir verkaufen wollen. Und wenn sie Geld machen wollen, werden sie verkaufen müssen, was die meisten Leute sehen wollen. Und wenn viele Leute es vorziehen Mist zu gucken, anstatt gar nicht fernzusehen, kann man diesen auch nicht mehr helfen. Das alles ist aber besser als keine Entscheidungsmöglichkeit zu haben.
tobias.hill.9 Sun, 06 Jan 2013 01:07:27 -0000
Antwort löschenNun, man hat doch die Wahl, die selbe wie bei allen Grundpfeilern unserer Gesellschaft: Auswandern. Wer keine Lust auf die Kollektivfinanzierung der GEZ hat- oder auf freie Wahlen, Meinungsfreiheit, Gleichberechtigung von Frauen, religösen und ethnischen Minderheiten- der hat doch ne riesige Auswahl an Ländern wo es das nicht gibt.
der.herr.der.fliegen Sun, 06 Jan 2013 12:07:19 -0000
Antwort löschenAuswandern, ja, der heilige Gral der Demokraten. "Dir gefällt unser Fernsehen nicht, dann wandere doch aus!" Man tauscht damit aber nicht nur die Freiheit von Rundfunkgebühren ein, sondern lässt eine Menge zurück. Und erhält dafür auch noch einiges, was man nicht haben will. "Lebe in Burkina Faso: keine Rundfunkgebühren, kein fließend Wasser!" Es gibt nun mal kein custom made home country. In der Regel sind die Kosten höher als der Nutzen.
Roger Murtaugh Sat, 05 Jan 2013 16:52:25 -0000
Kommentar löschenGEZ ist und bleibt eine der großen Ungerechtigkeiten in diesem unserem Lande, in dem ich ansonsten sehr gerne und sehr gut lebe. Aber es widerstrebt mir einfach ein "Produkt" bezahlen zu müssen, dass ich nicht nutzen möchte. Auch wenn ich TV, Radio, PC etc. zu Hause stehen habe bedeutet dies nicht zwangsläufig das ich mit den Geräten öffentlich-"rechtliche" Kanäle empfangen möchte. Für meine 60 Euro die ich monatlich in Sky und Unity Media investiere bekomme ich genau das was ich wirklich möchte und bezahle dafür gerne und bereitwillig. Ich empfinde diese "Pflichtabgabe" als einzige Farce die einer demokratischen Gesellschaft nicht würdig ist. Warum lässt man die Menschen nicht selbst entscheiden ob sie die Kanäle von ARD und ZDF nutzen möchten? Ein Hobbytüftler hatte vor einigen Jahren eine Smartbox entwickelt mit der man private Sender und Pay-TV empfangen konnte und die alle öffentlich-rechtlichen Sender herausfilterte um so die GEZ zu umgehen. Diese Smart-Box durfte und darf auch weiterhin nicht vertrieben und genutzt werden! Das hat für mich fast schon diktatorische Züge!
PS: im Übrigen hatte ich als Schüler einen gut bezahlten Ferienjob beim Saarländischen Rundfunk als Kabelträger für diverse TV-Produktionen. Ich werde niemals vergessen als es zur Mittagszeit eine Runde Pizza und Pasta für gut 40 Leute vom Lieferservice gab und auf die Frage, wer das denn bezahlen würde, hiess es ganz lapidar "wozu gibt es denn GEZ-Gebühren?". Noch Fragen
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MrKORNCLOWN Sat, 05 Jan 2013 16:19:38 -0000
Kommentar löschenSmoover Sat, 05 Jan 2013 15:59:37 -0000
Kommentar löschenIch lebe gerne in einer modernen Sklaverei (Demokratie). Ein Hoch auf die Gez, Krankenversicherungen usw.
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Eigenbrötler Sat, 05 Jan 2013 16:20:26 -0000
Antwort löschenNaja, in Deutschland leben wir eher in einer Öko-Diktatur... ;-D
Copper Sat, 05 Jan 2013 16:48:31 -0000
Antwort löschenIch habe schon sehr oft gehört, dass sich sehr viele Menschen über Deutschland aufregen. Aber wie sieht es denn mit Auswandern aus? Den das unterscheidet Dich doch vom Sklaven. Du kannst gehen. Oder gibt es jemand, der sagt, dass Du das nicht darfst?
PS: Die Krankenversicherung hat übrigens ein großen Vorteil, Du wirst immer behandelt. Egal ob Du die Karte dabei hast, oder nicht. In anderen Ländern lägst Du erstmal Geld auf den Tisch.
Sicher, dass System ist nicht perfekt, aber es sorgt trotz dessen dafür, dass es kranken Menschen gut geht.
Smoover Sat, 05 Jan 2013 17:38:52 -0000
Antwort löschenNe ich will nicht wegziehen, ich bekomme lieber Krebs, ich habe gehört das ist in Mode und ich fördere damit ein paar Institute und die Pharmaindustrie.
tobi12000 Sat, 05 Jan 2013 15:59:13 -0000
Kommentar löschenselbst wenn die geldverteilung innerhalb der ör sender perfekt wäre, es keine millionengagen gäbe und die gelder für hochwertiges fernsehen ausgegeben werden würde, selbst dann würden sich immernoch leute finden, die sagen ich guck dies und das doch gar nicht, warum dafür zahlen?
all diese leute kann ich nur fragen, was wäre die alternative?
werbung und quote wie bei den privaten?
nun wie das aussehe zeigen die privaten ja selber, nachrichten, die sich mit der richtigen anwendung von sonnencreme beschäftigen, tagsüber billigst produziertes, menschenverachtendes trash tv und hin und wieder ein mainstream film.
nur für das zahlen, was man guckt?
wie soll das kontrolliert werden? wollt ihr ernsthaft rund um die uhr überwacht werden, was ihr guckt und was ihr hört?
und wie sollen die sendungen dann aussehen, glaubt nämlich ja nicht, dass tagesschau und heute weiterhin riesige redaktion und auslandsstudios beschäftigen würden, wenn die finanzierung überhaupt nicht sicher ist.
bis jetzt haben wir ein system mit einiegen schwächen. aber dieses system ist das einziege, welches überhaupt noch tv filme in deutschland finanziert, das einziege, welches überhaupt kompetenten journalismus betreibt, das einziege welches, überhaupt noch dokus und reportage produziert, das einziege, welches es sich leisten kann bundesliga rechte zu kaufen und das einzige, welches überhaupt radiovielfalt liefert.
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Eigenbrötler Sat, 05 Jan 2013 16:05:56 -0000
Antwort löschenEinfach ausschalten und auf andere Medien umsteigen. ;)
tobi12000 Sat, 05 Jan 2013 16:10:45 -0000
Antwort löschendie da wären? sky? da zalh ich für ganze sender, die ich nie gucken werde.
hmm irgendwie komisch, dafür zu zahlen, finde viele wiederum okay^^
Eigenbrötler Sat, 05 Jan 2013 16:17:25 -0000
Antwort löschen-.-
Wie wäre es mit dem gedruckten oder vertonten Buch, Zeitung, Zeitschrift etc. ?
tobi12000 Sat, 05 Jan 2013 16:27:58 -0000
Antwort löschenund wenn man filme oder ähnliches gucken möchte?
Eigenbrötler Sat, 05 Jan 2013 16:34:57 -0000
Antwort löschenErnsthaft? Dann geht man ins Kino oder in eine Videothek.
Ich persönlich will keine Bundesliga, keine oberflächlichen Dokumentationen oder Wissenschaftssendungen, keine Volksmusik, keine geschnittenen Filme, keine enervierendes Gesprächsrunden-Pseudo-Blabla sehen und zur Not kann ich auch ohne Radio und Tagesschau leben und hole mir meine Informationen zum Tagesgeschehen aus der Zeitung. Das Wenige, was mir dann durch diesen Konsumverzicht entgehen würde, lässt sich problemlos kompensieren.
tobi12000 Sat, 05 Jan 2013 16:46:20 -0000
Antwort löschenbundesliga interessiert mich auch nicht, bei den horrenden kosten würde ich es sogar als verschwendung öffentlichen geldes ansehen. und wenn du die dokus als öberflächlich ansiehst? was sind denn bitte gute dokus, deiner meinung nach? es wird überbrigens noch mehr als nur zdf history produziert...
und wie gesagt ohne ard (übrigens nicht zu verwechseln mit dem ersten) und zdf gäbe es praktisch gar keine filmindustrie mehr in deutschland.
und sorry ör fernsehen besteht doch nicht nur aus tagesschau, musikantenstadl, talkshows und rosamunde pilcher...
Eigenbrötler Sat, 05 Jan 2013 17:01:46 -0000
Antwort löschenGut, ich habe mir gerade mal die Mühe gemacht, das ÖR-Programm der der nächsten Wochen auf eventuell oder definitiv interessante Formate abzuklopfen. Das Resultat ist ernüchternd.
Ich will gar nicht in eine Diskussion à la "nur bezahlen, was ich gucke", aber das, was ich geboten bekomme, ist mir einfach keine 17 Euro wert!
Und dann verzichte ich lieber komplett, als dass ich mich zu einer Pauschalabgabe drangsalieren lasse.
Roger Murtaugh Sat, 05 Jan 2013 17:04:30 -0000
Antwort löschenAll deine Thesen können widerlegt werden. Nachrichten, Dokus, Sport, Filme, Serien - all das findest du beim Pay-TV in hervorragender Qualität, ohne Schleichwerbung, in HD und DD 5.1, selbst in 3D. Dafür zahle ich gerne meinen monatlichen Beitrag. Eine Pflichtabgabe für Kanäle die ich nur durchswitche empfinde ich als große Ungerechtigkeit. Und du willst mir doch nicht ernsthaft erzählen, das Sendeformate wie "Brisant" oder "Leute heute" über einen höheren Anspruch verfügen als vergleichbare Formate bei RTL oder Pro 7? Sensationsgeile Gafferpornos findest du bei ARD und ZDF zu hauf und erfolgreiche Formate der Privaten werden dann auch gerne mal von öffentlich-rechtlichen Sendern kopiert um auch mal wieder die Zielgruppe der U-50iger zu erreichen. Sorry, GEZ ist und bleibt eine Pflichtabgabe die jedem Diktator gut zu Gesicht stünde!
Roger Murtaugh Sat, 05 Jan 2013 17:06:53 -0000
Antwort löschenPS: auch die Pro7-Sat1-Gruppe finanziert im großen Stile Kinoproduktionen. Deine Argumente pro GEZ sind leider nicht ausreichend um mich von meiner Meinung abzubringen.
tobi12000 Sat, 05 Jan 2013 17:28:31 -0000
Antwort löschen@eigenbrötler
bei den vielen fehlern der ör sender, kann ich das gut nachvollziehen. ich persönlich gucke aber recht viele, seien es dokus reportagen, nachrichten usw. von daher dürfte sich die abgabe sogar rechnen.
@roger
es stimmt pro7 rtl produzieren auch filme. das sind allerdings tv filme die exklusiv für den sender produziert werden. ein großer unterschied, den ard und zdf finanzieren noch weit andere filme als nur tatort, nämlich auch kinofilme.
mit paytv meinst du sky und ähnliches oder? und da frag ich mich dann wirklich wozu zahlen. der einzige vorteil sind die filmsender. ansonsten liefern die nichts besonderes an dokus außer national geographic, der rest ist auch eher unterhaltung als information.
die ör sender sind ebenfalls in hd ( die dritten senden ebenfalls in hd, lassen sich aber noch nicht überall in hd empfangen). dd 5.1 kommt nicht auf den sender sondern auf das format an und die entscheidenen formate werden ebenfalls in dd 5.1 gesendet.
außer den filmsendern liefert mir paytv also keinen mehrnutzen. im übrigen frage ich mich wie du fernsehen guckst. ich bin doch nicht gezwungen rund um die uhr davor zu hocken. die formate die ich gucken will, guck ich und das schon einiege, die eine qualität erreichen, die eine abgabe rechtfertigen.
und ja die nachmittags und vorabend unterhaltung ist genauso miserabel wie bei den privaten, aber ich will gar nicht den ganzen tag fernsehen.
Roger Murtaugh Sat, 05 Jan 2013 18:07:38 -0000
Antwort löschenWas hat denn mein persönlicher TV-Konsum mit der hier geführten Diskussion zu tun? Ob ich nun 2 oder 20 Stunden Fernsehen schaue, was bei Menschen mit Job und Kind eher selten der Fall sein dürfte, tut wohl nichts zur Sache - wohl aber die Qualität dessen, was ich für mein sauer verdientes Geld geboten bekomme. Und auch da kann ich dir berichten, dass nicht nur NG als Doku-Kanal passable Informationen bietet. Ob nun History, Spiegel Geschichte, Discovery, NG - Wild, um nur einige zu nennen, bieten durchaus auch Infotainment auf gehobenerem Niveau.
Was die Finanzierung von Kino-Produktionen anbelangt so denke ich nicht das z.b. "Der Schuh des Manitu", "Keinohrhasen" und ähnliche Produktionen als TV-Film der Woche auf SAT.1 konzipiert wurden. Vielmehr sind dies einige der erfolgreichsten KINO-Produktionen der jüngeren Deutschen Filmgeschichte. Mir würde im Gegenzug spontan kein Film einfallen, der, gefördert von ARD / ZDF ähnliche Erfolge vorweisen könnte. Diesbezüglich lasse ich mich gerne von dir belehren.
Was den "Mehrnutzen" anbelangt - dir ist schon bekannt, dass Sky Filme knapp ein Jahr nach Kinostart ausstrahlt. Und das in den allermeisten Fällen ungeschnitten und wie schon erwähnt in bester Bild - und Tonqualität. Auch diesbezüglich ist das Pay-TV dem ÖR weit vorraus, zumal ich als passionierter Cineast und Filmsammler aus einer Vielzahl von Genre-Kanälen auswählen kann und dank zeitversetzter Wiederholungen auch wirklich jeden Filme sehen kann wann immer er auch ausgestrahlt wird.
Und last but not least bin ich auch passionierter Fussball-Fan und nutze natürlich auch hier wiederum das Pay-TV und muss nicht mehr bis 18 h warten um die Sportschau (mit diversen Werbeunterbrechungen) zu verfolgen.
Ach, hatte ich im übrigen schon erwähnt, dass man bei Sky und Co. auch eine Vielzahl von Serienkanälen nutzen kann und ich dank dieser weiteren Option einige der tollsten Serien entdecken durfte. Wann werden "Game Of Thrones", "The Walking Dead" oder "Shameless" denn bei ARD oder ZDF ausgestrahlt? ;-)
tobi12000 Sat, 05 Jan 2013 18:43:44 -0000
Antwort löschenwillst du mich jetzt für sky anwerben? das lohnt sich für mich nicht, warum hat mit dem thema hier aber nichts zu tun.
deine filmbeispiele sind kinofilme, die nicht von privaten finanziert wurden, von daher verstehe ich nicht ganz was du damit beweisen willst.
spontan fällt mir auch nur der untergang ein, der mitfinanziert ist und erfolgreich war.
aber es geht ja auch nicht um erfolgreiche filme. guck dir die kleineren kinofilme an, beinahe jeder wird von mindestens einem ör sender mitfinanziert. gäbe es diese öffentliche finanzierung nicht mehr würden all diese filme wegfallen. was bleiben würde wäre 1 til schweiger film pro jahr.
LiquidSun Sat, 05 Jan 2013 18:55:52 -0000
Antwort löschenLeute ich habe Sky und auch da läuft Werbung, zwar keine 5-8min. lang aber da LÄUFT Werbung.
Eigenbrötler Sat, 05 Jan 2013 15:38:44 -0000
Kommentar löschenDas läuft so ein bisschen in die Richtung, dass jeder für unsere Straßen und Wege zahlt, egal ob er ein Auto, Motorrad, LKW etc. hat oder nicht. Ist dieser Fall in meinen Augen noch gerechtfertigt, ist es diese pauschalisierte Zwangsabgabe nicht. Ich habe weder einen TV-Anschluss noch die entsprehenden Geräte, und fürs Internet zu bezahlen...sorry, da bekommt mein Provider schon den entsprechenden Obulus. Online schaue ich gelegentlich ZDFneo und höre Radio, aber ein Großteil der Gebühren wird doch verprasst und nur sehr wenig kommt bei der Qualität des Programms an. Der Vergleich doctorgonzos weiter unten trifft es ganz gut. Ich sehe es einfach nicht ein, teils arg überzogenen Gehalts- und Pensionsansprüche und eher schlechte Programmformate pauschal mitzutragen, erst recht nicht mit knapp zwanzig Euro im Monat. Diese ganze Vorgehensweise - die die Geldeintreiber der GEZ ja schon vorher teils recht despektierlich durchgeführt haben - halte ich für sehr vermessen und überaus anmaßend.
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Freidenker Sat, 05 Jan 2013 15:14:28 -0000
Kommentar löschenIch muss sagen das ich die neue Methode grundsätzlich begrüße alleine schon da der Bürokratieaufwand verringert.
Natürlich kann man sich darüber streiten ob das ganze nun fair ist,da jetzt eben alle gleich viel zahlen müssen egal ob sie überhaupt von diesem Angebot gebrauch machen,doch auch hier gilt eben das Solidaritätprinzip.
Immerhin ist es nicht das das erste und einzigste mal wo man für etwas zahlt obwohl man es nicht in Anspruch nimmt,warum etwa für Theater,Museen,Opern,Schwimmbäder usw zahlen wen man sie doch nicht in Anspruch nimmt und warum sollen überhaupt junge Leute in die Rentenversicherung zahlen wen sie an Ende doch eh kaum
was erhalten ?
Desweiteren gibt es doch viel sinnloseres wofür man "Zwangsabgaben" entrichten muss wie z.b ausufernde Großbauprojekte(S21,Elbphilharmonie,Flughafen Berlin Brandenburg) oder fragwürdige Subventionen z.b in die Rüstungsindustrie.
Ich will damit nicht sagen das alles sinnvoll ist was bei den Öffentlich-rechtlicher Rundfunk läuft,und man könnte sicher einiges streichen und Gehälter senken und die Gebühr so um einige Euro verringern,doch im großen und ganzen ist der Öffentlich-rechtlicher Rundfunk etwas sinnvolles und wichtiges.
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Sumsi79 Sat, 05 Jan 2013 14:50:55 -0000
Kommentar löschen"Ich mache dem Bürger ein Angebot, das er nicht ablehnen kann."
- der Staat
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Agent Smith93 Sat, 05 Jan 2013 14:35:46 -0000
Kommentar löschenSauron hatte seine Nazgul. Unser Staat hat das GEZ. Sie werden beide von einem getrieben. Die einen jagen den Ring, die anderen unser schwer verdientes Geld!
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Haymaker.666 Sat, 05 Jan 2013 14:15:32 -0000
Kommentar löschenEin Grund mehr sich nicht umzumelden.
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n0brein Sat, 05 Jan 2013 14:14:31 -0000
Kommentar löschenEs wird oft vergessen dass die Gebühren uns neben dem Musikantenstadl, Verbotene Liebe und Fußball auch gute ARD Dokus, arte, die ganzen ZDF neo/kultur Programme und guten Rundfunk geben.
ZDF und arte unterstützen auch viele Kinofilme (Mondverschwörung, Oh Boy! etc).
Klar, das System ist nicht perfekt und die Sendungen und Filme die wir sehen wollen laufen immer erst nach 23 Uhr aber sie existieren und sitzen in der Mediathek rum.
Ich persönlich habe keinen Fernsehanschluss, keiner zwingt mich also mir Sendungen anzuschauen die mir nicht gefallen, deswegen hab ich auch kein Problem interessante/riskante Sendungen mit Seniorenfernsehen zu subsidieren.
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Shinoda Sat, 05 Jan 2013 14:53:28 -0000
Antwort löschenUnd das rechtfertig exorbitante Gehälter wie z.B. die 450.000 Euro Gehalt einer Monika Lierhaus? Dazu werden die beiden größten Sender (ARD/ZDF) ihrem Auftrag in keinster Weise gerecht, da seit einiger Zeit nur noch sehr einseitig berichtet wird. Es sitzen ja vermehrt Politiker des Linken Lagers in den Kontrollgremien.
Mit dem Angebot der dritten Programme bin ich aber sehr zufrieden. Da wäre die Sendung Quer, das Nachtcafe oder B5 Aktuell zu nennen.
n0brein Sat, 05 Jan 2013 15:21:17 -0000
Antwort löschenHey hey :)
(gleich am Anfang, sorry dass die Antwort so krass lang geworden ist :s
Also erst mal tl;dr: Es ist viel Geld, aber das Potential ist hoch.)
Monica Lierhaus macht afaik Fußballkram, da kann ich leider nicht mitreden da ich kein Fußball schaue. Klar sind 450.000 viel Geld, kann aber nicht einschätzen ob es zuviel ist.
Jauch kriegt auf jeden Fall zuviel für seine armselige Sendung…
Dass zuviele Linke in den Gremien sitzen würd ich bezweifeln, vielleicht haben wir aber auch nicht die selbe Auffassung von "Links"…
Aber wie gesagt, das System ist nicht perfekt.
200€ im Jahr sind verdammt viel Geld, bisher hab ich noch keine Gebühren gezahlt (weil Student und Glück und so), hab mich dafür aber immer etwas schlecht gefühlt wenn im Abspann von nem gutem Film "arte" steht oder ich ne Folge HR2 Der Tag gehört hab.
Dadurch dass wir jetzt alle zahlen wird der Druck auf die Sender erhöht gutes Zeugs zu produzieren. Dies wird ja auch versucht (Ich erinner mal an das geleakte interne Papier über die diversen Talkshows).
Die Sherlock Fernsehserie ist hier im Durchschnitt mit 8.8 bewertet und wird hat crazy Fans weltweit. Keep in mind dass die Sendung ist eine BBC Produktion ist, also vom britischen GEZ pendant bezahlt.
Der Trackrecord von RTL und Pro7 lässt mich bezweifeln dass die Sender eine moderne, eher kontroverse, Neuauflage einer geliebten Figur mit dem selben Budget finanzieren würde…
An die Standarts kommen unsere Sender noch nicht ran aber durch erhöhte Budgets könnten die Sender höhere Risiken eingehen.
Ich bin sehr auf die ZDF Adlon Serie gespannt. Hab bisher nur Plakate in der Stadt rumhängen sehen und die erinnern mich sehr an Downtown Abbey/Broadwalk Empire.
Vielleicht ist es gut, das Budget ist da.
Iamthesword Sat, 05 Jan 2013 13:53:08 -0000
Kommentar löschen"Zwangsbeitrag", "Sippenhaft", "Strafe" - zwei Nummern kleiner bitte
"Zwangsabgaben für jedermann unabhängig von der tatsächlichen Nutzung der damit verbundenen Leistungen (wie hoch oder niedrig die auch immer eingestuft werden sollten) sind kaum akzeptabel." - Damit könnte man auch gegen die Krankenversicherung, die Arbeitslosenversicheung oder das Rentensystem argumentieren. Solche Phrasen finden sich sehr oft in Argumentationen der FDP wieder, wenn sie gegen GESETZLICHE Sozialversicherungen - ergo gegen den Sozialstaat wettert. Oder bei der Tea-Party (dort allerdings in der Tat noch deutlich radikaler).
Ein Staat hat Aufgaben, die er zu erfüllen hat. Eine davon ist das Recht auf Bildung und damit die Gewährleistung des Zugangs zu Information. Leider kostet auch dies Geld. Ähnlich wie bei anderen Leistungen (wie eben Kranken-, Arbeitslosen- oder Rentenversicherung) gilt nun das Prinzip: jeder leistet einen Beitrag und wer es nutzt, der profitiert. Soweit eigentlich ein etabliertes System, das (außer von der FDP) eigentlich nicht grundsätzlich in Frage gestellt wird.
Also Friede, Freude, Eierkuchen? Nicht ganz: der Hund liegt nämlich woanders begraben.
Im Rundfunkstaatsvertrag ist unter Artikel 11 der Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks benannt:
"(1) Auftrag der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ist, durch die Herstellung und Verbreitung ihrer Angebote als Medium und Faktor des Prozesses freier individueller und öffentlicher Meinungsbildung zu wirken und dadurch die demokratischen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Gesellschaft zu erfüllen. Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben in ihren Angeboten einen umfassenden Überblick über das internationale, europäische, nationale und regionale Geschehen in allen wesentlichen Lebensbereichen zu geben. Sie sollen hierdurch die internationale Verständigung, die europäische Integration und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Bund und Ländern fördern. Ihre Angebote haben der Bildung, Information, Beratung und Unterhaltung zu dienen. Sie haben Beiträge insbesondere zur Kultur anzubieten. Auch Unterhaltung soll einem öffentlich-rechtlichen Angebotsprofil entsprechen."
Dieser Auftrag wird aber (v.a.) vom öffentlich-rechtliche Fernsehen andauernd meilenweit verfehlt. Musikantenstadl, Brisant und Filme mit Veronika Ferres/Christine Neubauer/Erol Sander/... sind nicht gerade dazu geeignet "Angebote [...] der Bildung, Information, Beratung und Unterhaltung" zu verbreiten (nicht mal Unterhaltung). Versucht man es doch, endet es meistens in strunzdummem Talkshowgeblöke mit dem Informationsgehalt einer Nebelkerze (wenige positive Beispiele wie 3nach9, Nachtstudio oder die Phönixrunde ausgenommen) - wie wünscht man sich doch (mit den Worten des Kabarettisten Jochen Malmsheimers) "GESPRÄCHE! Von Leuten, die was wissen! Und das andere gerne hören lassen zum beiderseitugen Gewinn!"
Gibt es doch einmal sehenswerte Programme (wie die Satire der Heute-show oder von Neues aus der Anstalt, das Literaturmagazin Druckfrisch, der Wissenschaftsmonolog Leschs Kosmos oder die Kultursendung ttt), so werden sie (abgesehen von den Flagschiffen Tagesschau/Heute-Nachrichten) in den späten Abend oder in die Spartenkanäle (...neo, ...kultur, ....festival,...usw.) verbannt, damit zur Hauptsendezeit Platz für Volksmusik und endlose Liebesschmonzetten in Cornwall ist.
Das Privatfernsehen läuft der Quote nach. Das ist nur natürlich: schließlich muss es sich ja auch über Werbung finanzieren. Doch der öffentlich-rechtliche Rundfunk muss das nicht. Durch die (nicht zu knappen) Gebühren ist er autark und könnte seinem Auftrag so sorgenfrei nachkommen - wenn er dennoch auf die Quote schielt und dafür seine Aufgabe vernachlässigt, gerät er unter einen Legitimationsdruck und eine Finanzierung durch die Allgemeinheit ist nicht mehr zu rechtfertigen.
Leider beschäftigt sich der Artikel zu wenig damit....
Zum Weiterlesen/-sehen:
1. Der Rundfunkstaatsvertrag:
http://www.dvtm.net/fileadmin/pdf/gesetze/13._RStV.pdf
2. Der Beitrag Jochen Malmsheimers:
http://www.youtube.com/watch?v=8l180m0Zmeo
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Ann36 Sun, 06 Jan 2013 00:17:40 -0000
Antwort löschenIch fasse es nicht, dass du tatsächlich Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherung mit TV-Schauen gleichstellt. Und außerdem wir haben das Jahr 2013, ich brauche keine Öffentlich-rechtlichen um Zugang zu Information zu haben. Die Öffentlich-rechtlichen stellen keine Grundversorgung mehr dar! Und sogar, wenn das Internet nicht wäre, könnte ich mit 18 Euro in Monat genug Zeitungen kaufen, um mich zu informieren. Und stell dir vor, da dürfte ich mir sogar die Zeitung selber aussuchen!
Iamthesword Sun, 06 Jan 2013 01:26:17 -0000
Antwort löschenBitte? Wenn ich etwas gleichstelle, dann das Recht auf körperliche Unversehrtheit mit dem Recht auf Bildung - das sind nämlich die jeweils dahinterstehenden Gedanken. Der einzige Unterschied ist, dass das Recht auf körperliche Unversehrtheit zur ersten, das Recht auf Bildung dagegen zur zweiten Generation von Menschenrechten gehört. Ich hätte auch noch die Forderung der Piraten nach einem gebührenfinanzierten Nahverkehr in die Reihe stellen können - vielleicht sagt dir der Vergleich ja mehr zu (hier könnte man - ähnlich wie bei einem Plädoyer für den Verbleib der Bahn als Staatsunternehmen - als Basis mit dem Grundrecht auf Freizügigkeit argumentieren).
Wir sehen also, das hier - zumindest theoretisch (wieder der Hinweis auf den Rundfunkstaatsvertrag) - ein Grundrecht bedient wird, denn das ist die Aufgabe des Staates: er muss seinen Bürgern die Wahrnehmung seiner Rechte ermöglichen. Ähnlich wie auch bei der Krankenversicherung oder auch dem Nahverkehrsmodell der Piraten geht es aber nicht darum, dass jeder es nutzt, sondern das jeder die MÖGLICHKEIT hat es zu nutzen - wer nicht will, der muss nicht. Du kannst immer noch anders Infos bekommen, eine Zusatzversicherung abschließen und mit dem Auto von A nach B fahren. Aber eine Grundversorgung muss gewährleistet werden. Und der Zugang wird erleichtert, wenn alle zahlen, so dass auch finanziell weniger Begüterte partizipieren können - also auch eine Sozialmaßnahme.
Soweit die Theorie: allerdings dürfte dir auch aufgefallen sein, das ich die mangelnde Umsetzung dieses Auftrags kritisiere, weil er eben dem Modell der Finanzierung durch die Allgemeinheit die Legitimierung entzieht.
Ein Wort zum Thema Internet: Mediatheken und Apps der betreffenden Sendungen/Sender (dazu zählen auch die auf youtube und anderen Plattformen hochgeladenen Videos etc.) sind inzwischen durchaus häufig frequentierte öffentlich-rechtliche Informationsspender, die ebenfalls mittels der Gebühren finanziert werden.
Und eins noch: für 18 €/Monat bekommst du nicht mal täglich die BILD - von einer Zeitung ganz zu schweigen....
kobbi88 Sun, 06 Jan 2013 01:31:00 -0000
Antwort löschen18 Euro... wenn wir von einem Monat mit 30 Tagen ausgehen und 4 Sonntage abziehen, dann haben wir noch 26 Tage, an denen du eine Zeitung kaufst. Da die 18 Euro ausreichend sind für diese 26 Tage (also halt einen Monat) kommt das auf ca. 70 Cent pro Zeitung. Hm, sieht mir schon sehr nach Blind-Zeitung aus... und ob das wirklich ausreichens zum Informieren ist, da bin ich mir ehrlich gesagt nicht wirklich sicher. Wobei - falls die Bild immer noch 60 Cent kostet, kannst du dann immerhin noch ca. einen halben Spiegel kaufen. ;)
Ann36 Sun, 06 Jan 2013 09:36:42 -0000
Antwort löschenOk, Grundrecht auf unabhängige Information, schön und gut, aber wer bestimmt was unabhängige Information ist? Im Fall von den ÖR ist das der Staat oder die Politiker und deren Interessen, auch wenn das alles viel seriöser wirkt als bei den Privaten. Also dieser Punkt ist, für mich zumindest, abgehakt.
Grundversorgung muss gewährleistet sein, wie du schreibst. Grundversorgung mit 23 Fernsehsender und so um die 80 vielleicht Radiosender? Das ist in meinen Augen eine maßlose Überversorgung, die ich Monat für Monat zahlen MUSS.
Für mich wäre ein Beitrag von nicht mehr als 5 Euro im Monat annehmbar und angemessen, auch wenn ich das Angebot nicht nutze.
Iamthesword Sun, 06 Jan 2013 13:27:46 -0000
Antwort löschen@kobbi: Ich hatte die BamS mitgerechnet - ohne reicht es tatsächlich knapp (17,90€/Monat). Aber eine Zeitung hat man dann immer noch nicht....
@Ann36: Recht auf Bildung, nicht auf unabhängige Information: kleiner, aber feiner Unterschied - der öffentlich-rechtliche Rundfunk darf durchaus Partei ergreifen (tut er zum Beispiel in den Tagesthemen mit den Kommentaren). Ähnlich wie bei der Schulbildung steht dahinter die Absicht der Bildung eines staatsbürgerlichen, demokratischen Bewusstseins. Ich finde es auch problematisch, dass im Rundfunkrat Politiker sitzen, aber wenn mir der Vergleich mit den USA (Fox News, MSNBC...) gestattet sei, so ist der deutsche Rundfunk doch ziemlich unabhängig/neutral.
Es sind 11 Rundfunk-Sender (br, hr, MDR, NDR, rb, rbb, SWR, SR, WDR, ZDF und ARTE [gehört aber auch zu ARD/ZDF]) plus 2 ausschließliche Radiosender (Dt. Welle (Ausland)/Deutschlandfunk (Inland)).
Über Umfang des Angebots und Höhe der Gebühr kann man natürlich diskutieren. Ich meine sogar, solange sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk nicht wesentlich stärker an seinem Auftrag orientiert, ist die Gebühr sogar ganz abzulehnen (s.o.)...
Big Freeze Sat, 05 Jan 2013 13:18:14 -0000
Kommentar löschenWie sieht denn die rechtliche Lage derzeit aus? Früher musste man GEZ-Fahndern ja gar nicht die Türe öffnen geschweigedenn sie reinlassen. Die kommen dann irgendwann mit einem Antrag zurück aber ich denke mir dabei immer: Wenn das jeder macht, dann wird der bürokratische Aufwand für die unstemmbar. Vielleicht braucht es ja ein solch massives entgegenwirken der Bürger um die Behörden zur Vernunft zu bringen?
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Copper Sat, 05 Jan 2013 16:39:28 -0000
Antwort löschenDu musst ihn immer noch nicht reinlassen. Das ist trotz dessen immer noch kein staatliches Instumen, so wie die Polizei etc.
Yvonne_Kol Sat, 05 Jan 2013 12:45:30 -0000
Kommentar löschenAlso ich war schon immer der Meinung, dass es noch viel mehr Tatorte, Musikantenstadl und Dokus über den Gletscherflo geben sollte, deswegen freu' ich mich sehr ab sofort über 200€ jährlich zu zahlen, um meinen Mitbürgern das öffentlich-rechtliche Fernsehen zu finanzieren! Ich persönlich werde zwar auch in Zukunft nichts davon haben, aber vielleicht schaffe ich mir ja jetzt aus Protest einen Fernseher an...
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alexander.knaut Sat, 05 Jan 2013 12:35:07 -0000
Kommentar löschenPetition gegen die GEZ Gebühren: https://www.openpetition.de/petition/online/abschaffung-der-gez-keine-zwangsfinanzierung-von-medienkonzernen
Es gibt viele Faktoren die das ganze unfair machen. Mein Beispiel: ich habe berufsbedingt eine Zweitwohnung. Kann logischerweise nur an einer Stelle TV- und Rundfunk nutzen, zahle für 2.
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Binturong Sat, 05 Jan 2013 13:00:22 -0000
Antwort löschenWenn ich richtig verstehe, benutzt du beide, nur nicht zur selben Zeit.
alexander.knaut Sat, 05 Jan 2013 13:17:52 -0000
Antwort löschennein, ich habe nur in meiner Hauptwohnung einen TV + Radio + 1 Autoradio
alexander.knaut Sat, 05 Jan 2013 13:19:57 -0000
Antwort löschenNachtrag: und wnen ich mir nen 2. TV zulege, wärs auch unrelevant ob der in meiner Hauptwohnung oder in der Zweitwohnung oder im Auto steht. Nutzen kann ich gleichzeitig trotzdem nur einen.
Poor Boy Sat, 05 Jan 2013 12:25:05 -0000
Kommentar löschenDer Zynismus im Kommentar ist zwar sehr witzig aber die Sache selbst ernüchternd.Immerhin fällt schon mal die Praxisgebühr weg,wer da regelmäßig verschreibungspflichtige Medikamente brauchte war echt arm dran.Zum Beitragsservice (ich krieg gleich das große Kotzen),so ist das nun mal wenn die Schmarotzer der öffentlich rechtlichen ihre Dllettanten finanzieren müssen und die Werbepausen dafür nicht mehr reichen.Das Leben ist hart!
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Sebastian Shinoda Sat, 05 Jan 2013 13:28:45 -0000
Antwort löschenDie Praxisgebühr ist aber auch nur Wahlgeschenk. Wenn Krankenkassen nach der Wahl wieder Geld brauchen, kommt diese oder Alternativen auch wieder. Und der Beitragsservice: Eigentlich jedes Wort vergebene Mühe -.-
daniel.walter.927 Sat, 05 Jan 2013 11:58:15 -0000
Kommentar löschenEndlich bin ich kein Schwarzseher mehr sondern muss offiziell nix bezahlen.. weil einer pro haushalt reicht :D Perfekte sache
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doctorgonzo Sat, 05 Jan 2013 11:33:57 -0000
Kommentar löschenDa sind wir wieder bei dem Grundproblem: wofür zahlen?
Es stört mich nicht im geringsten, beispielsweise für Fußballübertragungen im TV zu zahlen, oder dafür, dass mir hr1 den Arbeitsweg versüßt und ich nicht irgendeinen Top40 für Vollidioten hören muss, der die aktuellen Charts rauf und runter spielt und als Klassiker vielleicht einmal pro Stunde "Time of my life". Oder für Arte, oder die gelungen Dokus der Dritten, oder das ZDF Montagskino, oder für die Spartensender (ZDFneo macht mein Leben reicher). Aber das muss man gegenrechnen. Wenn ich zum Bäcker gehe und kaufe eine Tüte Brötchen, ist es auch nicht sonderlich fair, wenn er mir einen Pauschalpreis für sein komplettes Sortiment abzieht.
Und ich fühle mich, diplomatisch gesprochen, unwohl dabei, den ganzen Volksmusik- und Schlagerkrempel, "Sturm der Liebe", Übertragungen vom Springreiten, lahme Shows, Rosamunde Pilcher Filme, und so weiter und sofort mitzufinanzieren.
Klar, muss eine kulturelle Grundbildung schon in staatlicher Hand bleiben, weil diese sonst recht schnell mangels Quote aus Fernsehern und Radios verschwinden würde, aber diese Pauschalisierung des Konsums/Angebots, geht mir auch gehörig gegen den Strich.
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Impeesa Sat, 05 Jan 2013 11:37:28 -0000
Antwort löschenEs wird nun einmal eine Vielfalt geboten, die sich eben nicht komplett mit einzelnen Geschmäckern decken kann, aber einzelne Sendungen abzurechnen wäre auch zu aufwändig.
doctorgonzo Sat, 05 Jan 2013 11:41:32 -0000
Antwort löschenJa, aber mir Geld abzuknöpfen, nur weil ich es empfangen kann, egal, was ich davon mag, ist als würde mir der Bäcker eine Rechnung schicken, bloß, weil ich einen Mund habe. Unabhängig davon, ob ich was aus seinem Regal essen werde/möchte.
Das Berechnungsmodell muss ja auch nicht meine Sorge sein, da muss nicht ich mir eine vernünftigere Lösung einfallen lassen. Es wird ja Geld von mir verlangt, nicht umgekehrt.
Poor Boy Sat, 05 Jan 2013 12:30:09 -0000
Antwort löschenDie öffentlich rechtlichen wissen schon ganz genau warum sie nicht auf Pay TV machen,kaum einer würde die noch gucken.Ich bin schon immer dafür gewesen nur für das zu zahlen was man tatsächlich auch sehen/hören will.Und in Zeiten des modernen www ist diese neue Regelung an Zynismus nicht mehr zu überbieten.
Lorion42 Sat, 05 Jan 2013 14:30:11 -0000
Antwort löschenNaja wenn ein Bäcker eine Gebühr erheben würde, nur weil du einen Mund hast, dann wären die Brötchen sehr viel günstiger und er könnte auch mal ein ganz exquisites Brot backen das für den eigentlichen Preis keiner kaufen würde und jederman könnte es auch probieren.
doctorgonzo Sat, 05 Jan 2013 15:42:50 -0000
Antwort löschenFür mich wären die Brötchen nicht günstiger, weil es keine Rolle spielt, ob ich überhaupt Brötchen esse, oder gar allergisch darauf reagiere.
Lorion42 Sat, 05 Jan 2013 16:08:34 -0000
Antwort löschenja aber eben darum (weil es keine Rolle spielt) wird es für alle günstiger, die sie essen. Die Nichtesser bezahlen die Esser gleich mit. Das nenne ich Solidarität. Interessanterweise gibt es solche Subventionen auf Brötchen ja sogar schon.
Aber zurück zum Fernsehn: dass das Programm eher so mittel ist, ist ja nicht die Schuld der Gebühren. Ich finde es aber schon wichtig, dass man viele Geschmäcker bedient. Vor allem Schlagersendungen sind eher ein Nischenprodukt, was auch nicht sonderlich teuer ist. Daher ist schon in Ordnung, dass sowas von den öffentlich-rechtlichen finanziert wird. Unzufrieden bin ich nur, wenn Gebühren für teure Gehälter von Moderatoren oder teuren Sportübertragungen ausgegeben werden. Das Geld können doch besser die privaten bezahlen.
der.herr.der.fliegen Sat, 05 Jan 2013 17:03:49 -0000
Antwort löschenInwiefern ist es von Vorteil, wenn der Staat die Bezahlung eines Bildungsfernsehens erzwingt, welches ohne ihn mangels Quote abgesetzt würde? Die Leute gucken diese Sendungen dann doch nicht, bloß weil sie sie bezahlen mussten!
Bildungsfernsehen sollte genauso von den Konsumenten bezahlt werden, wie alles andere auch. Und wenn sich etwas nicht finanzieren lässt, ist es offenbar nicht genügend gewollt.
Außerdem ist Bildung im Zeitalter des Internets schneller, besser und günstiger zu bekommen als über lahme Dokus.
doctorgonzo Sat, 05 Jan 2013 17:20:22 -0000
Antwort löschenInformationen sind besser zu bekommen, nicht Bildung, das ist ein tiefgreifender Unterschied wie ein Blick in die facebook - Einträge eines durchschnittlich internetaffinen Teenagers zu beweisen vermag. Der Staat hat nun mal einen Bildungsauftrag und gerade auf den Dritten laufen zahlreiche Dokus, die einem etwas von der Welt (kulturell wie geographisch) zeigen und dabei trotzdem alles andere als lahm sind.
@Lorion42: es ist ein Stück weit schon die Schuld der Gebühren. Schließlich befreien die Gebühren auch die Unterhaltungsformate von einem gewissen Quotendruck und dass mangelnde Konkurrenz zu Stillstand führen kann, ist ja nicht neu. Wenn man die Solidarität auf diese Weise weiterspinnt, sollten auch Fußgänger mit in einen Spritpool bezahlen, damit ich weniger investieren muss, um an die Arbeit zu kommen. Das wäre ja dann auch solidarisch.
der.herr.der.fliegen Sat, 05 Jan 2013 17:26:57 -0000
Antwort löschenDein Argument schlägt doch noch viel härter in meine Kerbe! Das Internet zeigt einem auch jede Menge von der Welt, das allein macht offensichtlich noch keine Bildung aus. Es kommt eben darauf an, was man daraus macht. Dokus die ins Nirvana ausgestrahlt werden, weil die Leute lieber Two and a half men gucken, bilden jedenfalls niemanden.
doctorgonzo Sat, 05 Jan 2013 21:38:21 -0000
Antwort löschenIch glaube, wir reden da aneinander vorbei. Es geht mir eher darum, dass beispielsweise Dokus ein gewisses Maß an Wissen schon aufbereitet/destilliert servieren, während es im Internet mehr oder minder nackt und steril vor einem liegt.
Lorion42 Sat, 05 Jan 2013 21:40:23 -0000
Antwort löschenDer Quotendruck ist aber doch eben das was stinkt. So bekommt die Mehrheit die Meinungshoheit. So geht die Vielfältigkeit flöten. Man kann ja auf den Privaten sehen wohin es führt: ein Programm gleicht dem anderen. Die öffentlich rechtlichen machen es teilweise genauso schlimm, aber vor allem auf den digitalen HD Sendern haben sie das wirklich innovativste Programm im gesamten deutschen Fernsehn. Hier funktioniert das System.
Dass die Bürger nicht gebildet werden ist nochmal ein ganz anderes Problem, aber mMn auch nicht die Hauptaufgabe des öffentlich rechtlichen Fernsehns.
doctorgonzo Sat, 05 Jan 2013 22:36:43 -0000
Antwort löschenDer Staat als solcher hat aber nunmal einen Bildungsauftrag und kann als solcher ruhig ein gewisses Level in Sachen Anspruch halten. Wenn das gelänge, würde ich schon wesentlich weniger maulen, auch wenn die Methoden der Gebührenerhebung und Eintreibung mir weiterhin sauer aufstößt.
der.herr.der.fliegen Sun, 06 Jan 2013 00:23:08 -0000
Antwort löschen:-) Das klingt fast, als handele es sich um ein unumstößliches Naturgesetz, dass der Staat einen Bildungsauftrag hat und diesen in Form öffentlich-rechtlichen Rundfunks ausführt. Er könnte auch Wikipedia sponsern oder YouTube-Videos machen. Er könnte sogar aufhören, sich mit der Bildung zu beauftragen. Er verbreitet ohnehin eine Menge Desinformation.
deevaudee Sun, 06 Jan 2013 23:24:10 -0000
Antwort löschenApropos Brötchen ^^
http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/395614
Da war doch was in einer Werbekamapagne ^^
Roger Mon, 07 Jan 2013 21:30:43 -0000
Antwort löschenEine Grundbildung in staatlicher Hand? Das gab es schonmal und ist widerlegt worden. Abgesehen davon gibt es keine ertragreichen Schul-/Bildungsabschlüsse in "Fernsehen". Nein, der Staat hat nur dafür zu sorgen, dass Medien frei und unzensiert Bericht erstatten dürfen; mischte er sich ein, drohte sogar eine Gefährdung der Demokratie.
Das gab es ja schon als Hans Meiser (Private), der über die Kinder-/Minderjährigenprostitution nähe Bundestag berichten wollte: Sendeverbot/Karriereaus. Das mit der Grundbildung Fernsehen ist ein beliebtes Missverständnis.
Weiterhin: Was ist mit den Menschen, die auf dem Weg zur Arbeit nicht gerne Blödsender wie 1Live ("Jugend"-Sender des WDR) hören wollen, die stündlich strotzdumme Phrasen ("Hilfe Polizei will keine Gangmitglieder mit Pibull-kampfhund Tätowierungen"; "Hilfe, Schwule und Lesben sind auch Menschen....etc."; "Hilfe, die USA produzieren viele DVDs" etc.) wiederholen (wirklich unkritisch wiederholen) und hauseigene Bands, die keiner wirklich hören will, zu beschäftigen scheinen, sondern die Lieblingsgedichte ihrer Nichte hören möchten, die sich über die politische Lage und das Wetter über Tageszeitungen informieren möchten? Die zahlen halt nicht so gerne, ist ja auch logisch, verständlich und ok.
fliesenmalauk Sat, 05 Jan 2013 10:55:54 -0000
Kommentar löschenschade, dass es zu dem thema kein sachlicher beitrag geworden ist.
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LongWayHome Sat, 05 Jan 2013 10:45:05 -0000
Kommentar löschenIch finde die Reform, wenn auch nicht unproblematisch, grundsätzlich gut. Eine Minderung des Bürokratieaufwandes kann nur im Sinne aller sein, und auch wenn eine Kapitalstrafe aller natürlich nicht wirklich fair ist, ist sie die konsequente und leider nötige Weiterentwicklung des Gesetzes. Wer sich jetzt alles ernstes hinsetzt und rumheult, hat den Knall einfach nicht gehört.
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Binturong Sat, 05 Jan 2013 10:40:09 -0000
Kommentar löschenLeute, von euren Steuern werden auch Partein finanziert, die ihr nicht unterstützt oder wählt; Straßen gebaut, über die ihr nicht fahrt; Bibliotheken, Museen und Schwimmbäder betrieben, die ihr nicht benutzt.
Für mich ist weniger der Skandal, dass ich gezwungen bin für das Öffentlichrechtliche zu zahlen, als das was aus diesen Zahlungen gemacht wird.
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AKS Sat, 05 Jan 2013 10:46:04 -0000
Antwort löschenRichtig, von Steuern. Die GEZ ist aber ein privates Unternehmen und darf keine Steuern erheben.
Auch wenn ich die Straßen nicht benutzen sollte, über die Straßen werden Waren zu mir geliefert, oder in den Laden zu dem ich dann über die Straßen laufe um sie zu kaufen.
Für Bibliotheken, Museen und Schwimmbäder zahle ich Eintritt, wenn ich da hin will oder es nutzen will. Ich will die öffentlich Unrechtlichen nicht nutzen, warum muss ich trotzdem zahlen? Ich zwinge die ja auch nicht MIR Geld zu zahlen nur weil ich eine private Homepage habe auf die diese Verbrecher ja surfen könnten.
mariusgoesel Sat, 05 Jan 2013 10:55:35 -0000
Antwort löschenDie GEZ ist kein privates Unternehmen, sondern ein öffentlich-rechtliches Verwaltungsunternehmen. Wofür die Gelder teilweise ausgegeben werden und ob das sinnvoll ist, darüber lässt sich streiten. Grundsätzlich bin ich froh mich besonders im Bezug auf Nachrichten nicht auf die Baggage der Privatsender verlassen zu müssen. Wer sich darüber beschwert, hat so einiges nicht begriffen.
Der Artikel ist peinliches Stammtischniveau, mehr nicht.
AKS Sat, 05 Jan 2013 10:59:53 -0000
Antwort löschenAuch ein öffentlich-rechtliches Verwaltungsunternehmen darf keine Steuern erheben.
Impeesa Sat, 05 Jan 2013 11:01:02 -0000
Antwort löschen@Binturong: Stimmt!
Sicherlich gibt es Leute, für die das alles jetzt Teurer und komplizierter ist, aber die große Mehrheit der Menschen hat Fernsehen, hat Radio und hat Internet am PC, auf dem Handy, dem Fernseher, dem Radio, dem Blu-Ray-Player und all diese Geräte müsste man nach der alten Regelung einzeln anmelden.
Impeesa Sat, 05 Jan 2013 11:21:15 -0000
Antwort löschen@AKS: Eine Anstalt des öffentlichen Rechts ist mit staatlichen Aufgaben betraut, also darf sie doch auch staatliche Mittel in Anspruch nehmen. Wenn es denn um Steuern ginge...
electricexa Sat, 05 Jan 2013 13:53:09 -0000
Antwort löschen@AKS ...du würdest dich wundern was ne Mitgliedshaft einer Bibliothek oder eine Eintrittskarte eine Museums oder des Theaters kosten würde wenn sie nicht von Steuergeldern subventioniert werden würde. ;)
Ich finde es sehr gut dass Gebühren für Öffentlichrechtlichen zu bezahlen aber wie schon der Verfasser dieses Posts sagt finde ich es auch zum erbrechen wenn ich sehen was damit gemacht wird.
Das zum Beispiel Bildungs und Kulturauflagen des Rundfunkstaatsvertragesnoch wenig Beachtung finden und vor allem das TV Programm schon arbeitet wie private Sender.
Oder wenn man sieht was so Moderatoren verdienen! That's not okay!
AKS Sat, 05 Jan 2013 10:23:43 -0000
Kommentar löschenRecht so, je mehr darüber schreiben, desto besser.
Es kann und darf nicht sein, daß man gezwungen wird, eine unrechtmäßige Steuer zu entrichten, nur weil man "wohnt". Diese Zwangsabgabe ist ja unabhängig davon ob man Radio/Fernseher/Internet hat oder nicht. Hat man eine Wohnung, zahlt man.
Davor konnte man sich wenigstens noch ganz legal abmelden, man hatte also noch die Wahl. Jetzt nicht mehr, somit wird das ganze eine Steuer, die ein privates Unternehmen wie die GEZ gar nicht erheben darf.
Dazu kommt noch § 241a Unbestellte Leistungen (Regelung seit 01.01.2002):
(1) Durch die Lieferung unbestellter Sachen oder durch die Erbringung unbestellter sonstiger Leistungen durch einen Unternehmer an einen Verbraucher wird ein Anspruch gegen diesen nicht begründet.
Was die abziehen, ist also komplett unrechtmäßig. Und wie die öffentlich Unrechtlichen das Geld mit vollen Händen verpulvern ohne wirklich ihrem Auftrag nachzukommen, kann man inzwischen schon vielerorts genau nachlesen, z. B. auf http://www.online-boykott.de/de/
https://www.openpetition.de/petition/online/abschaffung-der-gez-keine-zwangsfinanzierung-von-medienkonzernen
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Impeesa Sat, 05 Jan 2013 10:56:23 -0000
Antwort löschen1. Der von dir zitierte Paragraph stammt aus dem BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) und bezieht sich auf das Verhältnis zwischen Gläubigern und Schuldnern. ARD, ZDF, etc. sind aber Anstalten des öffentlichen Rechts (http://de.wikipedia.org/wiki/Anstalt_des_%C3%B6ffentlichen_Rechts) und somit keine Unternehmen im Sinne des BGB, weshalb das Privatrecht hier keine Anwendung findet, da müsstest du dich mit dem öffentlichen Recht befassen.
2. Aus den beigefügten Link schließe ich, dass du Gebühren aller Art komplett abschaffen und die öffentlich-rechtlichen Sender dem Privatfernsehen ausliefern möchtest.
Der Umstand, sich durch Werbung finanzieren zu müssen, hat uns aber "Hartz-4-TV" und Scrubs in der Endlosschleife beschert.
Ohne die Gebühren würde jegliche Vielfalt aus dem deutschen Free-TV verschwinden. Unerprobten Serienformaten würde man nur eine Chance geben, wenn Stefan Raab sie moderierte, Independentfilme, Filmklassiker oder einfach andere Filme würden im hinterletzten Pay-TV-Sender verloren gehen, stattdessen Transformers und Spiel ohne Regeln, immer und immer wieder.
AKS Sat, 05 Jan 2013 10:59:04 -0000
Antwort löschenNein, Sender verschlüsseln und jeder der sie eehen will soll dafür natürlich zahlen dürfen. Mal schauen ob sie dann lernen zu wirtschaften.
Impeesa Sat, 05 Jan 2013 11:14:57 -0000
Antwort löschenWas verstehst du bitte unter "wirtschaften"?!
Sebastian_85 Sat, 05 Jan 2013 11:16:07 -0000
Antwort löschenDas ist ne gute Idee AKS, leider sind die Verschlüsselungsmethoden nicht sicher (vorallem die von Sky nicht).
Ich find das ganze mies. Ich schaue kein TV, weder privat noch offentlich-rechtlich. Das einzige was ich mir gebe sind die Tagestehmen (online). Hierfür würde ich auch den entsprechenden Beitrag zahlen. Die gute Karen soll ja nicht hungern müssen...
Impeesa Sat, 05 Jan 2013 11:28:04 -0000
Antwort löschenBei dem System würde die Qualität der Tagesschau aber auch rapide abnehmen, da sie ihre Korrespondenten auch nicht mehr bezahlen könnten.
Die Sache mit Qualität und Vielfalt habe ich ja weiter oben schon erläutert.
badsakura Sat, 05 Jan 2013 10:00:10 -0000
Kommentar löschenIch schau seit Jahren kein (ich benutze mal eins dieser neumodischen Wortschöpfungen) Hartz4-TV und ich höre kein Radio. Will ich mich informieren, les ich eine Zeitung- die ich bezahle. Will ich einen Film schauen, kauf ich mir eine neue Blu-Ray oder gehe ins Kino- welche ich bezahle. Will ich mit die Zeit vertreiben, spiele ich ein Videospiel- welches ich bezahlt habe. Will ich Musik hören, hole ich mir eine neue CD oder lad sie mir z.B. bei Amazon- was ich natürlich auch bezahle.
Nun bezahle ich, alles doppelt und dreifach. Wie wunderbar^^
Aus Anstand hab ich die letzten Jahre sogar GEZ für ein nicht existentes Radio gezahlt, weil mit 5 Euro monatlich konnte ich leben. Aber das ich nun fast 20 Euro monatlich (und 20 Euro ist in meinen Augen viel viel Geld) abdrücken muss, für etwas, was ich seit Jahren nicht nutze und bei den inhaltlichen Tendenzen heutzutage, nie nutzen werde, schlägt für mich persönlich dem Fass den Boden aus.
Aber sich über sowas auszusprechen bringt eh nichts. Heutzutage interessiert sich doch keine Sau für persönliche Aspekte, für das Für- und Wieder (siehe das Beispiel mit der Behinderung oben). Hauptsache man zahlt. So muss das laufen! Wohl bekomms! -.-
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Binturong Sat, 05 Jan 2013 10:35:04 -0000
Antwort löschenOffensichtlich hast du nichts für deinen Computer bezahlt.
cpt.oneeye Sat, 05 Jan 2013 12:28:20 -0000
Antwort löschenRadio und TV kann man heute auch über das Internet konsumieren, also ist es egal ob man Radio oder TV in der Wohnung stehen hat oder nicht. Wenn du nur für das zahlen willst was du dir ansiehst dann müsste man da so machen: jeder muss monatlich schriftlich eine Liste abliefern, auf der steht was man sich angeschaut hat. Anschliessend wird anhand dieser der Beitrag ermittelt. Auch nicht das wahre....
Poor Boy Sat, 05 Jan 2013 12:42:09 -0000
Antwort löschenKeiner hat was gegen eine Grundversorgung die natürlich auch finanziert werden soll,wenn dafür die öffentlichen ihrem Auftrag tatsächlich nachkämen.Dem ist aber seit Jahren nicht mehr so,überflüssige Formate müssen bezahlt werden und das ist das Problem an der Sache.Die hälfte der Sender von ARD und ZDF sind überflüssig,sogenannte Starmoderatoren verlangen natürlich auch entsprechende Gehälter,So und nicht anders siehts aus.
cpt.oneeye Sat, 05 Jan 2013 12:52:53 -0000
Antwort löschenEben, daher müsste das Thema des Artikels sein, was guter Inhalt wäre und nicht ob man zahlen soll oder nicht. Und ich glaube die Gehälter von Starmoderatoren machen deutschlandweit keinen Unterschied bei der monatlichen Gebühr für den Einzelnen. Die Infrastruktur von zuvielen Sendern wird sicherlich das teuerste sein.
DudeLanez Sat, 05 Jan 2013 09:25:19 -0000
Kommentar löschenEin äußerst tendenziöser Beitrag. Schade, das auf einer Seite zu lesen, die sich dem Kulturgut Film widmet.
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Lorion42 Sat, 05 Jan 2013 09:03:27 -0000
Kommentar löschenIch bin den neuen GEZ Gebühren erstmal nicht negativ eingestellt... Schon vorher musste jeder die selbe Gebühr zahlen egal wieviel er konsumiert hat. Dass jetzt auch die Haushalte ohne Fernseher oder Computer zahlen müssen ist nur konsequent, da so mehr Geld an die Rundfunkanstalten fließt und nicht ein großer Teil für Verwaltung draufgeht. Man könnte so viel Geld sparen, wenn man einfach ein wenig bürokratisch ungenauer wird und nicht alles doppelt und dreifach überprüft.
Positiv an den Gebühren ist, dass man größtenteils sehen kann für was es verwendet wird. Bei diversen anderen Steuern ist das sehr viel unübersichtlicher.
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Haymaker.666 Sat, 05 Jan 2013 14:18:09 -0000
Antwort löschenDie ÖffentlichRechtlichen haben genug Einahmen über andere Quellen, die bräuchten die Kohle überhaupt nicht, das ist reine Schikane. Es geht ja hier eher darum das man selbst entscheiden sollte was man in Ansprucht nimmt und auch nur dann dafür zahlt.
Lorion42 Sat, 05 Jan 2013 14:19:58 -0000
Antwort löschenhab nicht gesagt, dass ich die Notwendigkeit der GEZ Gebühren sehe, sondern nur, dass dieser Schritt konsequent ist und nicht schlechter als die Gebühren, die wir vorher hatten.
Copper Sat, 05 Jan 2013 16:30:25 -0000
Antwort löschenLieber Lorion42. Du siehst die Sache meiner Meinung nach, leider etwas zu positiv. Aus meiner Erfahrung mit Behörden, und die GEZ gehört dazu, kann ich Dir mit Sicherheit sagen, dass genausoviel Geld für die Verwaltung draufgehen wird, wie vorher.
Ich denke da an die dauernden Eingemeindungen / Behördenzusammenlegungen etc bei uns. Diese sollen enorm viel Geld und Leute sparen und sie bringen nichts.
Ich bin per se nicht gegen eine Gebühr, aber nur unter bestimmten Punkten.
- geringer Gebühr für alle (da ja jetzt mehr einzahlen und eigentlich Leute eingespart werden könnten)
- ein Programm, besser, ein Sender für Jugendliche (sowas wie Giga damals war) Die Mehrzal der sendungen auf den ÖR sind für 50+.
Lorion42 Sat, 05 Jan 2013 21:43:39 -0000
Antwort löschenZDF.neo ist so ziemlich genau das Programm das du forderst. Und auch nicht so einseitig, wie Giga damals. Eher Giga + Viva + Dokus.
Es kann sein, dass ich zu optimistisch bin, aber ich will erstmal Rechnungen sehen, die zeigen, dass hier keine Bürokratie abgebaut wurde. Wild spekulieren bringt nix.
Copper Sun, 06 Jan 2013 16:27:14 -0000
Antwort löschenDanke für den Tipp. Muss ich mir mal anschauen.
Impeesa Sat, 05 Jan 2013 08:57:20 -0000
Kommentar löschenNur, um da mal sicher zugehen, bevor die Diskussion hier los geht:
"Öffentlich-rechtlich" sind nicht nur ARD und ZDF, sondern auch deren Spartensender wie zdf_neo etc., Phoenix, die "dritten" Kanäle wie HR, WDR, RBB usw., Radiosender wie 1Live - der beliebteste Sender Deutschlands - der Deutschlandfunk, allein in Hessen HR 1-4, HR-info und YouFM. Des Weiteren durch Gebühren finanziert werden die Tagesschau-App, die sich zunehmender Beliebtheit erfreut, sowie sämtliche Online-Angebote und Mediatheken.
Unsere Gebühren finanzieren also mehr, als nur die Tagesschau und Erdmännchen, Giraffe & Co. Klar ist es blöd für alle, die tatsächlich KEINES der oben genannten Angebote nutzen, aber ein "Schalter im Fernseher", der öffentlich-rechtliche Sender blockiert, sodass keine Gebühren gezahlt werden müssen, müsste auf quasi alles was funkt, übertragen werden, damit ja nicht öffentlich-rechtliche Angebote wahrgenommen werden können.
Ich als Student muss nach wie vor keine Gebühren zahlen, sobald ich aber irgendwann wirklich mal ehrlicher Arbeit nachegehe, werde ich meine Gebühren auf jeden Fall zahlen, da ich das vielfältige öffentlich-rechtliche Angebot oft und gerne nutze.
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Impeesa Sat, 05 Jan 2013 09:13:33 -0000
Antwort löschenP.S.: Zu euren Quellen: Ihr beruft euch auf einen gewohnt reißerischen Artikel der BILD und einen Artikel des Focus, der sich auf die Bild beruft, aber einen Link zur Website des Beitragsservice fehlt.
sheepking Sat, 05 Jan 2013 10:29:47 -0000
Antwort löschenEs ist doch mal absolut unerheblich auf welche Quellen sie sich berufen, der Aufreger der Woche ist eine persönliche Meinung des Autors / der Redaktion und dass die Haushaltspauschale kommt ist allgemeines Wissen. Ich persönlich halte ebenfalls nichts von der Haushaltspauschale, wenn ich Radio höre, höre ich NRJ, Fernsehen schaue ich eh nie, will ich Filme oder Serien sehen kauf ich die oder leih sie aus. Ich sehe einfach nicht ein, dass von meinem Geld drittklassige ARD / ZDF Moderatoren mit einem Gehalt von gut 5000€ pro Sendeminute bezahlt werden und so beschissene Programme wie "Notruf Hafenkante" finanziert werden.
Copper Sat, 05 Jan 2013 16:24:58 -0000
Antwort löschenNoch schlimmer, die Lizenzen für Fußballübertragungen welche bezahlt werden. Sicher, es ist Volkssport Nr. 1. Aber wieso soll ich als desinteressierter für sowas bezahlen.
Es den ÖR wurde damals Giga zur Rettung angeboten. Das währe ein Sender, für jugendliche Personen gewesen, welche auch mein Interessengebiet mit betrifft. Dann hätte ich zufrieden Gebühren bezahlt. Ich habe ja auch Jahrelang Fritz vom RBB gehört und mich nie darüber aufgeregt, die Gebühr für Radio zu bezahlen.
Weiterhin müssten bei der Menge von neuen Einnahmequellen eigentlich die Gebühr sinken. Aber das tun diese nicht.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, weshalb man mehrere Millionen für das neue Nachrichtenstudio ausgeben musste. Nur damit man sagen kann, man hat derzeitig das Beste vom Besten.
Unter dem Aspekt - ein Sender für die Jugend/ älter Jugend - und geringer Gebühren habe ich damit kein Problem. Aber so wie es derzeitig läuft, für 50+, nein danke.
Donzaffi Sun, 06 Jan 2013 14:47:00 -0000
Antwort löschenNaja ganz unerheblich ist es nicht, den alles was die Bild als Quelle hat ist eigentlich soviel Wert wie Gras nachdem er durch den Stoffwechsel eines Bullen gegangen ist
Dridge Sat, 05 Jan 2013 08:54:24 -0000
Kommentar löschenAlso für mich ist das ganz klar Aufreger des Jahres :(
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Orlindo alias goodspeed liebt, lebt, hört, fühlt und atmet Filme. Er studierte Animation/VFX und betreibt mit ANIch einen eigenen Blog zum Thema. Im Aufreger der Woche lässt er sich über skurrile, unfassbare oder schlicht traurige News aus der Filmwelt aus. Wenn euch ein Aufregerthema auf der Seele brennt, dann meldet euch bei ihm.





Schweinerei, Abzocke, am meisten kacken jetzt die großen Konzerne, wie z.B. Rossmann, mit ihren zig Filialen ab, die ja als erstes Unternehmen auch schon Klage eingereicht haben. Die Leute müssen endlich mal kapieren, das unsere derzeitige Regierung, diesen ganzen Scheiß auch noch billigt. Als nächstes kommt die PKW Maut! Denen fällt doch sowieso immer wieder was neues ein, wie sie den Leuten das Geld aus der Tasche ziehen können. Rentenversicherung sinkt, dafür wird die Pflegeversicherung teurer, Porto wird teurer, Bahnkosten steigen. Von der Harz Erhöhung und dem Betreuungsgeld hab ich gar nix, dafür wird dieses Jahr wieder die Regelaltersgrenze zur Rente wieder angehoben. Das die Praxisgebühr wegfällt, ist ja schön und gut, aber wenn man so gut wie nie krank ist und nicht zum Arzt muss, hat man davon auch wieder nix. Da werden wieder nur die Faulen und Scheinkranken belohnt. Dafür soll der neue Führerschein nur noch 15Jahre gültig sein, auch wieder Mehrkosten für die neuen Fahranfänger! Die Unisex Tarife bringen mir ne Verteuerung von 28%, danke. Strom teurer, Kippen teurer, Benzin teurer, Lebensmittelpreise teils stark gestiegen, KFZ Versicherung teurer, Mieten teurer und so weiter und so fort... An die Energiewende möchte man da gar nicht mehr denken. Wer soll den ganzen Mist denn aber noch bezahlen können, wenn dagegen die Löhne kaum bis gar nicht steigen? Ist doch echt zum kotzen, was hier abläuft und die Bürger zerreißen sich zwar die Mäuler und schlucken trotzdem den ganzen Dreck und machen ihr dämliches Kreuzchen bei der CDU. Scheiß Christen!
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