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Sex, Sex, Sex wegen Plötzlich Prinzessin?

guggenheim (Nils Pape), Veröffentlicht am 25.08.2012, 08:50

Wissenschaft ist toll – sofern sie richtig angewandt wird. Häufig ist das leider nicht der Fall und dann kommen Ergebnisse zustande, die zum Kotzen animieren.

Plötzlich geil? Plötzlich geil? © Buena Vista Pictures/moviepilot

Sex, Beischlaf, pimpern, Liebe machen, vögeln, knattern – dass der Akt aller Akte so viele Bezeichnungen hat, kommt nicht von irgendwoher. Der Mensch ist nun mal ein sexuelles Wesen und beschäftigt sich intensiv mit diesem Thema. Das gilt nicht nur für Otto Normalbeischläfer, sondern auch für Wissenschaftler auf dem ganzen Erdenrund. Dass deren Erkenntnisse manchmal grandios am Ziel vorbeipfeifen, wurde kürzlich erst wieder bewiesen.

Dass für die jungen Filmfreunde freigegebene Werke wie Plötzlich Prinzessin! angeblich das Sexualverhalten maßgeblich beeinflussen sollen, ist diesmal der Aufreger der Woche.

Filme und die frühe Bettakrobatik
Vor nicht allzu langer Zeit wurde eine Studie veröffentlicht, die erste sexuelle Erfahrungen bei Jugendlichen behandelt. Das ist nichts Besonderes. Auch dass nach dem Einfluss von Filmen auf die sexuelle Reife geforscht wird, ist kaum eine Erwähnung wert. Und dass sexuelle Filminhalte junge Menschen nachhaltig prägen können, ist noch weniger neu. Logisch, wenn ein Kind oder Teenie sich wildes Rumgerammel anguckt, wird das Folgen haben. Die Studie der Dartmouth University, durchgeführt von unter anderem Ross O’Hara, besagt jedoch nicht, dass nur Filme mit eindeutiger sexueller Komponente die Kids früher loslegen lassen, sondern auch harmlose Streifen wie Plötzlich Prinzessin! oder Rendezvous mit Joe Black, die sowohl in den USA als auch in Deutschland eine generelle oder niedrige Altersfreigabe besitzen! Ich fasse die Untersuchung mit dem wenig griffigen Titel “Greater Exposure to Sexual Content in Popular Movies Predicts Earlier Sexual Debut and Increased Risk Taking” mal prägnant zusammen: Die Forscher haben über 1200 Probanden im Alter zwischen 12 und 14 Jahren befragt, welche Filme sie sich denn so angucken. Sechs Jahre später wurde überprüft, wer wann, wie häufig und mit wie vielen unterschiedlichen Partnern Sex hatte. Erstaunlicherweise zeigte sich, dass ein großer Anteil der sexuell recht früh aktiven Personen in jungen Jahren die gleichen Filme gesehen hatte. Und das waren eben Filme, die eine niedrige Freigabe hatten, nach Ansicht der Wissenschaftler jedoch trotzdem mit einigen pikanten Szenen gespickt waren.

Mehr: Kristen Stewart im Würgegriff der Sexualmoral

Korrelation versus Kausalität
Wo diese in Plötzlich Prinzessin! seien sollen, bleibt dabei jedoch ebenso ein Rätsel wie das Zustandekommen dieses hanebüchenen Ergebnisses. Leider ist ein Überblick über das Studiendesign nicht zu bekommen, aber jeder Bericht zu dieser Untersuchung lässt nur den Schluss zu, dass hier in katastrophaler Weise geschlampt wurde. Es fängt damit an, dass die Studie schwer limitiert ist, da nicht experimentell. Ferner lässt sie zwar auf Korrelation, nicht jedoch auf Kausalität schließen. Um es verständlicher auszudrücken: Die meisten Serienmörder haben wahrscheinlich schon einmal ein Ei gegessen. Es besteht also ein Zusammenhang zwischen dem Verspeisen eines Eis und mehrfachem Mord – aber eben keine Kausalität, denn vielmehr handelt es sich hierbei um einen Syllogismus. Das ist zugegebenermaßen eine stark vereinfachte und etwas radikale Erklärung, aber sie macht deutlich, dass bei Konzentration auf eine bestimmte Erklärung schwere Fehler unterlaufen können.

Kann sein, muss aber nicht
Die Inkorrektheiten dieser Studie nehmen beinahe kein Ende: Was gilt beispielsweise als „sexueller Inhalt“? Die Bewertung könnte von heftigem Knutschen über einen Klaps auf den Popo bis hin zu Petting so ziemlich alles beinhalten. Da ein akzeptables Mittel zu finden, ist schwer bis beinahe gar nicht möglich. Was ist mit Dutzenden anderen Einflussfaktoren wie Freundeskreis, Familie, Erziehung, kultureller Hintergrund, Bildung etc.? Ross O’Hara selbst hat geäußert, dass sie nicht sicher sagen können, dass das Angucken dieser Filme zu einer Verhaltensänderung führt.

Natürlich können sie das nicht, denn es gibt zahllose Interpretationen, die allesamt äußerst schlüssig sind und kein so schlechtes Licht auf Plötzlich Prinzessin!, Rendezvous mit Joe Black, My Big Fat Greek Wedding – Hochzeit auf Griechisch und Co. werfen. Ist der Grund nicht vielleicht im allgemein erhöhten Fernsehkonsum zu finden, der eine wenig intensive Beschäftigung der Eltern mit ihren Kindern nahe legt? Wieso sind es ausgerechnet diese unter die Lupe genommenen Filme und nicht die vielen unterirdischen Reality Shows, die tagtäglich über die Mattscheibe flimmern? Oder noch besser: Vielleicht haben die Jugendlichen einfach Spaß am Sex und sehen darin nichts Böses und gar Verabscheuenswertes. Drei aus dem Ärmel geschüttelte Ansätze, drei vollkommen legitime Erklärungen. Und, jetzt kommt’s, am Wahrscheinlichsten ist noch immer, dass mehrere Faktoren ausschlaggebend sind. Aber wenn unseriös auf ungefährliche Filmchen gedroschen wird, sind die Schlagzeilen eben garantiert.


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über Sex, Sex, Sex wegen Plötzlich Prinzessin?


Rukus

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Hier kommt mal wieder eines meiner Lieblingszitate zum Einsatz: Traue keiner Studie, die du nicht selber gefälscht hast!

Das Schema kommt einem bekannt vor. Macht der Konsum von Medien mit Gewaltinhalt gewalttätig? Oder konsumieren vorbelastete Personen eben solche Inhalte bevorzugt? Das alte Henne-und-Ei-Problem. Früher war es normal, mit 14 zu heiraten, und da gab es solche Filme noch nicht. Könnte es also nicht vielleicht eher eine Frage des sozialen Umfeldes sein? Spielen andere Umstände nicht vielleicht viel stärker hinein? Ich kann nur den Kopf schütteln, wenn ich sowas lese.

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ihre-herrlichkeit

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Statistisch gesehen ist das Bett der gefährlichste Ort, denn im Bett sterben die meisten Menschen.
Niedriger sozialer Status und frühkindliche Bindungsprobleme zu den Eltern führen zu einer früheren sexuellen Aktivität. Aber traue keiner Studie, die du nicht selbst gefälscht hast.

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Emilio Arnau

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Erstaunlich, dass Dartmouth eine solche Arbeit abliefert, sind sie doch an sich eine respektable, seriöse Ivy League Universität.

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Dom699

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sorry aber der artikel zeigt die denkbar schlechteste bearbeitung einer wissenschaftlichen studie. die zentrale frage ist doch (so wie ich sie verstehe), kann eine auseinandersetzung mit filmen ohne oder mit geringer altersbeschränkung, die natürlich nicht explizit sind aber unbestreitbar die dynamik menschlicher paarbindungen zum hauptthema haben, kinder in der schwerpunktartigen orientierung auf zwischenmenschliche beziehungen beeinflussen. und ich kanns natürlich nicht beweisen, aber ich kanns mir gut vorstellen. der film wie joe black ist im grunde ein einziges vorspiel, von 2 figuren, deren romantisierte anziehung zueinander alle regeln sprengt und als größte und mächtigste kraft im dies wie im jenseits dargestellt wird. ich kann mir durchaus vorstellen, dass so ein film für einen 6 jährigen, der ausser der als selbstverständlich empfundenen beziehung seiner eltern zueinander noch nichts von diesen dynamiken versteht, irritierend und entwicklungsverändernd (nicht automatisch verschlechternd) wirkt. wenn man früher mit menschlichen paarbeziehungen in verbindung kommt, kann man sich wohl auch durchaus früher dafür interessieren.

ich sehe somit die zentrale frage als die an, ob filme, deren inhalt nicht explizit aber doch innerhalb der filmkonventionen mutig und implizit sexuell aufgeladen sind, auch automatisch für jedes alter freigegeben werden sollten, oder ob der konsum dieser filme verhaltensverändernd sein kann und darum genauer überprüft werden sollte. diese frage sehe ich durchaus als berechtigt an, da gemeinhin altersbeschränkungen lediglich an der offensichtlichen präsentation kontroverser elemente festgemacht werden, dass große ganze aber oft nicht wahrgenommen wird.

leider macht der autor aus dieser frage eine infantile und vor klischees nicht zurückschreckende hexenjagd, indem die zentralen fragen von anfang an übertrieben dargestellt und als psychologenhumbug abgetan werden, und ihrerseits nur eine weitere hexenjagd der gelangweilten akademiker auf arglose filmfans vermutet wird, unter dem applaus der sympathisanten. so oder so geht der autor dermassen voreingenommen an das thema heran, dass es zwar der überschrift "aufreger der woche" gerecht wird, die substanz des inhalts aber unter bildzeitungsniveau bleibt. wirklich schade, dass themen die über das notwendigste hinausgehen bei moviepilot oft nur von zynischen aushilfsredakteuren bearbeitet werden, die zwar ganz viel meinung haben aber wenig interesse an den eigentlichen themen.

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Rukus

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Das Problem ist, dass eben nicht jeder weiß, wie der Studien-Hase läuft. Wenn man nur die Ergebnisse unters Volk bringt, ohne auch über Versuchsaufbau etc. aufzuklären, hat man den Salat. Ich denke da nicht zuletzt daran, wie einige Politiker und natürlich die Medien auf "Killerspiel"-Studien abgegangen sind, die wissenschaftlich gelinde gesagt zweifelhaft waren. Da halte ich es für legitim, wenn man sich über so etwas aufregt.


Dom699

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das ist aber nicht das problem der wissenschaftler, die die studio erarbeitet haben, sondern der, die darüber berichten. in diesem fall leider moviepilot, die hier den wesentlichen inhalt in schlimmster polemik ertränken, genau wie die von dir aufgeführten politiker in der killerspieldiskussion. ob die studie wirklich das aussagt, was ihr hier vorgeworfen wird, ist in anbetracht aller informationen die der artikel enthalt mindestens genau so zweielhaft, wie die studie selber. allerdings gibts in dem aufreger-artikel ja die teilunterschrift "kann sein, muss aber nicht". damit hat der autor recht und zeigt, dass er durchaus weiss, wie solche studien zu interpretieren sind. das steht allerdings in direkten widerspruch zu seinem restlichen artikel.


NWO@Movie

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Sehr gut geschrieben. Danke für die Mühe. Den Scheck bekommst du dann morgen.
Man kann auch Sex umwandeln. Schraube rein, Kochtopf heiß, Boden schrubben, Füße massieren, mit den Fingern Flöte spielen, singen, reden, schwimmen, stretching - allgemeine Kunst - hehe - ich komm euch bestimmt wie ein No Sex Sadist vor x'D.

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Rukus

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Ich hab keine Ahnung, was du mit diesem Kommentar zum Ausdruck bringen willst. Irgendwie ergibt der zweite Absatz für mich keinen Sinn. *shrug*


NWO@Movie

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Sex in Werk umwandeln.


Catooney

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Ich komm immernoch nicht über das Wort "Otto Normalbeischläfer" hinweg, haha! Aber Spaß beiseite, sehr guter Artikel!^^

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TopperHarley

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An alle Deutschlehrer:
Zitat:" Um es verständlicher auszudrücken: Die meisten Serienmörder haben wahrscheinlich schon einmal ein Ei gegessen. Es besteht also ein Zusammenhang zwischen dem Verspeisen eines Eis und mehrfachem Mord."

Was denn nun Ei oder Eis?
Nein, ernsthaft! Heißt es im Genitiv dann "eines Eis" oder doch "eines Eies"?

kurze Notiz an mich: anscheinend hat mich das Thema des Artikels so sehr gefesselt das ich eher auf die Grammatik achte...?!

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stalker

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Beides ist korrekt, eines Eis und eines Eies.


Hanno Jones

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prfz
nachdem ich die ersten staffeln "Two and a half men" gesehen habe, hab ich mir extra ein strandhaus in malibu gekauft ...
3 jahre später bin ich immer noch jungfrau :-/
zum teufel mit den ganzen psychostudien

PS: kann ich die produzenten verklagen? wegen vermittlung falscher sexualmoral?
mal Charlie anrufen und den fragen, wie die denn auf solche klagen reagieren^^

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Rukus

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Ich steh nich so auf geschminkte Frauen, geschweige denn geschminkte Kerle, die so tun, als wären sie Frauen. ;)

Und wieso du in Mali einen Bus in ein Trandhaus (sic!) umgebaut hast, will ich glaub ich garnicht wissen. Im Übrigen schreibt man Trend mit E. ;p


Hanno Jones

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nice :D

vll erwiedere ich was wenn ich aus dem lachen wieder rausgekommen bin :D


deevaudee

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Was wäre wohl passiert wenn sie alle Schweinchen Namens Babe geguckt hätten?? Ich mag mir das gerade nicht vorstellen. xD Zum Glück ist Kopfkino nicht mainstream.... xD

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Iamthesword

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Wie absurd. Aber wer hat sich denn noch nicht gefragt, ob diese Antennen auf den Köpfen der Teletubbies von Dreijährigen nicht für Phalli gehalten werden........?

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Iamthesword

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Ich musste das damals glücklicherweise nie schauen, aber ich glaube, dass das sehr verstörend sein kann (nicht nur für Dreijährige).


Rukus

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Es gibt da so einen Merkspruch, um sich die Namen der Terrortubbies zu merken ... Tinky-Winky steckt Laa-Laa seinen Dipsy in den Po. Wobei ersterer dieses T-ähnliche Dreieck auf dem Kopf hat, Laa-Laa diese Spirale *Fingeranderschlägekreisel*, Dipsy den "Dildo" und Po das runde Loch. Welche beiden weiblich sind, darf jetzt jeder selber raten ...


Commentator

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Ich finde es natürlich auch quatsch von Filmen wie Plötzlich Prinzessin auf ein verfrühtes Sexualleben zu schließen. Die Studie an sich interessiert mich auch nicht sonderlich. Was mir aber ein ungutes Gefühl gibt ist, dass immer mehr Filme eine niedrige Bewertung bekommen, bei denen durchaus ein Sexualleben gut geheißen wird, dass meiner Meinung nach Jugendlichen und Kindern schadet. Die Toleranz gegenüber Pornographie, sexualisierter Sprache und Fremdgehen nimmt schon immer mehr zu. Für mich absolut schade und ich kann auch nicht glauben, dass es Kindern und Jugendlichen gut tut.
Für alles gibt es ein bestimmtes Alter, so auch für Sex (abgesehen von der Aufklärung, die früh beginnen sollte), aber ich finde nicht, dass Sex allgegenwärtig sein sollte und Jugendliche und vor allem Kinder auf andere Dinge konzentrieren sollte.

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leomas

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Der Meinung bin ich auch! Ich wollte bezüglich dieses Themas sogar schon mal eine eine Webseite gründen auf der Eltern und interessierte Kinder (Internet benutzen ja schon 6 jährige) explizit aufgefordert werden Filme mit angedeutetem Sexualverhalten auf movie2k zu meiden. Das Vorhaben scheiterte allerdings trotz einiger Werbepartner (diverse chatrooms, xxxvideos.com und pornhube.com) an meinen schlechten Programmierkenntnissen.

Mein nächstes Projekt ist es übrigens die Macher verschiedener nicht lizenzierte Horrorstreifen (die sind an der Schule meines 12 jährigen Bruders gerade der Renner) aufzufordern jede Nacktheit aus ihren Filmen zu entfernen. Es kann doch wirklich nicht sein, dass jede Frau halbnackt sein muss um aufgeschlitzt zu werden?

Denkt denn keiner an die Kinder!


sweetForgiveness

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Also Plötzlich Prinzessin! hab ich in meiner Jugend wirklich gerne gesehen und klar da kam es schon zu einigen sexuell aufgeladenen Situationen in der Grundschultoilette und vom Gymnasium will ich gar nicht erst anfangen, ganz zu schreiben von jetzt gerade hohoho und jetzt weiß ich auch warum. Ich bin ein Flittchen weil ich früher Plötzlich Prinzessin geguckt habe! Weil ich damals Anne Hathaway in einem engen Latexanzug gesehen habe...oder war das ein anderer Film? Deswegen bin ich also eine Nymphomanin. Zieh ich mich also immer aus weil die Disneyfiguren auch immer so rumliefen? Ich meine..Halllo?? Susi und Strolch, Der König der Löwen, Monster AG??

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deevaudee

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Yammi.... Nymphe ♥♥♥ xD


Rukus

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FKK-Fans haben Dschungelbuch geguckt und gedacht, wenn die Tiere nackt sind, kann ich auch so rumlaufen ... ;p


Grimalkin

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Das ist ja ganz amüsanter Blödsinn, aber doch kein Aufreger?
Ich verstehe nicht, wieso diese Kategorie nie ihrem Namen gerecht wird. :D

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Impeesa

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Ist aber schon faszinierend, dass all diese Jugendlichen, die damals im selben Alter waren, alle die Filme gesehen haben, die damals sehr populär und für diese Alterklasse freigegeben waren, so ein Zufall!

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Azazil

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Manchmal gibt es schon so Schwachsinnsstudien...
Beispielsweise zog eine Studie mal den Schluss, dass bei Pornos 50 jährige Frauen beliebter als 19 jährige sind, weil öfters danach gesucht wurde... Dass man nach Frauen die wie 19 aussehen nicht extra suchen muss, kam da wohl auch niemand in den Sinn... Wer bezahlt sowas eigentlich?

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derblonde

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Wofür so manch ein Film herhalten muß, wird immer bizarrer. Dass es so viele Damen im horizontalen Gewerbe gibt, ist wahrscheinlich Pretty Woman schuld.

Im Aufreger der Woche werden immer interessante Themen aufgegriffen, auch wenn es in diesem Fall für mich kein Aufreger, sondern eher ein Schmunzler ist.

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karma-karman

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So eien Studie kann man doch nicht wirklich ernst nehmen. Genauso gut hätte man die Jugendlichen nach ihren Lieblingsgetränken befragen können und Jahre später nach ihrem Sexualverhälten. Dann wäre wahrscheinlich rausgekommen, dass die Jugendlichen, die am liebsten Sprite und schwarzen Tee trinken, mehr und früher sexuelle Erfahrungen gemacht haben. Ergo: Sprite und schwarzer Tee beeinflussen das Sexualverhalten von Jugendlichen maßgeblich!

So ein Quatsch.

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ihre-herrlichkeit

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Wasser führt zu Sexualverbrechen, denn 100% aller Sexualverbrecher haben in ihrem Leben bereits Wasser getrunken!!!


karma-karman

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Großer Gott


Pharazon

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Guter Artikel, möchte ich nichts hinzufügen, und auch wenns eigentlich nicht das Thema dieser Seite ist:
Genau das gleiche gilt für den Konsum von Video Spielen, im Bezug zur Gewalt:
Auf Phoenix, einem Kanal den man ja eigentlich Seriösität unterstellen kann, lief einmal der Folgende Beitrag.

http://www.youtube.com/watch?v=XDO29gCT2LE&list=FL8VxEbs3ZXldZgHmE92XyUQ&index=8&feature=plpp_video

Wie gesagt, andere Baustelle, aber es ist diese Art der Pauschalisierung, welche mich im Bereich von Film und Videospiel so sehr aufregt....

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leomas

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die kommentare unter dem video sind mal richtig gut...


Rasu

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Wahrscheinlich haben alle Kinder, die "Der König der Löwen" gesehen haben, später auch mehr gerammelt, oder was? Oder ihren Onkel umgebracht? Ernsthaft, so ein Scheißdreck...

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Yvonne_Kol

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...auf jeden Fall haben sie versucht sich mit Erdmännchen und Warzenschweinen anzufreunden ;)


agynessa

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Pimpernd geht die Welt zu Grunde und meine Intelligenz mit diesem Artikel gleich dazu.

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Mac_C_Tiro

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Danke Nils, ein weiterer höchst amüsanter Blick auf pseudowissenschaftliche Auswüchse made in USA!^^
Bleibt nur zu hoffen das Du dieser "Studie" nicht zu weiterer Bekanntneit verholfen und sie damit irgendwie unterstützt hast. Schluießlich wissen wir: "Any Publicity is good Publicity"

Die Vorwürfe gegen "Rendezvous mit Joe Black" kann ich ja irgendwie noch verstehen, schließlich war das zu Mr. Pitts körperlich bester Zeit :D Da wandern die Gedanken....;)

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