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So Long, and Thanks for All the Fish!

Beeblebrox (Matthias Hopf), Veröffentlicht am 31.12.2012, 08:17

Nicht nur das Jahr 2012 geht heute zu Ende, sondern auch mein Praktikum bei moviepilot ist vorbei – und der Abschied fällt schwer. Nach sechs Monaten heißt es auch für mich au revoir, moviepilot.

Matthias verabschiedet sich: So Long, and Thanks for All the Fish Matthias verabschiedet sich: So Long, and Thanks for All the Fish © Miramax/Fox/moviepilot

Auch meine Zeit bei moviepilot geht zu Ende. Mein sechsmonatiges Redaktionspraktikum ist vorbei und wie bereits zahlreiche Gleichgesinnte vor mir, folgt zum Abschluss auch ein traditioneller Abschiedstext meinerseits. Anhand von fünf Filmen, die mich hier auf besondere Art begleitet haben, will ich denkwürdige Augenblicke dieser wunderbaren Zeit noch einmal aufleben und Revue passieren lassen.

The Dark Knight Rises – Hinein in die Abenteuer des Filmgeschehens
Genau zehn Tage vor dem lang erwarteten Abschluss von Christopher Nolans Dark Knight-Trilogie war mein erster Tag bei moviepilot. Folglich wurde ich direkt in das turbulente Treiben einer Filmredaktion hinein katapultiert, denn wenn der vermeintliche Blockbuster der Saison anläuft, dreht sich logischerweise alles nur um diesen. Ab acht Uhr morgens werden News geschrieben und am Nachmittag geht es mit Texten zu den unterschiedlichsten Themen der Filmwelt weiter. Dabei musste ich schnell feststellen, dass ich noch längst nicht jede Ecke des Kinos entdeckt habe – doch dank der mehr als kompetenter Beratung von allen Seiten, habe ich mich schnell in den moviepilot-Alltag eingelebt.

Sheila – Movie Night und andere Traditionen
Zu diesem moviepilot-Alltag gehören zahlreiche Konstanten, spontane Entscheidungen und ein starkes Team von Mitarbeitern. Neben der montaglichen Jour fixe sowie der Redaktionssitzung zählt die Frage nach der mittäglichen Nahrungsaufnahme zu den festen Bestandteilen des ordnungsgemäßen Tagesablaufs eines moviepiloten und die Email mit dem Betreff cake o’clock wird auch eine Regelmäßigkeit bleiben, die ich nie vergessen werde. (Apropos: Tut mir Leid, dass ich das mit meinem Abschieds-Kuchen nicht mehr auf die Reihe gebracht habe). An dieser Stelle darf natürlich auch die Erwähnung des Burger-Freitags sowie zahlreiche Aktionen wie die regelmäßig unregelmäßige Movie Night, der marvelous Marvel Day, gemeinsame Tischtennisrunden und viele andere Dinge, die ich hier erlebt habe, nicht vergessen werden

Twilight 4: Breaking Dawn – Biss zum Ende der Nacht – Teil 2 – Mein Fluch und Segen
Die vermutlich größte Crux meine Praktikums lag schon im Einstellungstest begraben. Als ich erwähnte, dass ich nicht nur auf dem neusten Stand der Twilight-Adaptionen bin, sondern auch noch die ersten zwei Bücher gelesen habe, war mein Schicksal vorherbestimmt. Fortan überhäuften mich Ines und Jenny mit News-Meldungen zum angesprochenen Pop-Phänomen – was trotzdem seine guten Seiten hatte: Ich durfte die Pressekonferenz zum Finale besuchen, was ein unvergessliches Erlebnis war. Positiv von Kristen Stewart und einem überschwänglich gut gelaunten Taylor Lautner überrascht (ob er damals schon wusste, dass seine Karriere zu Ende ist?), folgt jetzt mein größtes Eingeständnis: Robert Pattinson ist einfach verdammt cool drauf!

Silver Linings Playbook – Emotionales & exzessive Kinomomente
Wenn ich nicht gerade über einen Film geschrieben oder berichtet habe, stand meistens – quatsch, immer – ein Kinobesuch auf dem Plan. Egal ob mit einer großen Gruppe Der Hobbit: Eine unerwartete Reise, James Bond 007 – Skyfall und Prometheus – Dunkle Zeichen geschaut oder im kleineren Kreis eine Retrospektive im Arsenal, der Herr der Ringe-Marathon im CineStar im Sony Center oder eine der vielen moviepilot-Previews besucht wurde. Letzten Endes verzeichnet meine Cinéma 2O12 -Liste über 160 Einträge und im Rahmen des illustrierten Programm lernte ich unter anderem das gesamte Œuvre von Sang-soo Hong auf der großen Leinwand kennen – ganz zu schweigen von mitreißenden Erlebnissen bei Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt oder Letztes Jahr in Marienbad.

Kein Oscar für Mr. McKenzie – Abschied & ein Dankeschön für diese einmalige Zeit
Ich bin fast schockiert, wie schnell die vergangenen sechs Monate vorüber gegangen sind und werde meine Arbeit hier bei moviepilot echt vermissen. Angefangen bei The Walking Dead -Recaps über ausführliche Homeland -Diskussionen bis hin zur Nachricht von Star Wars 7: Episode VII: Es war eine großartige Zeit und abschließend geht der Dank an alle Menschen, die mir hier Gesellschaft geleistet haben. Ines, the gaffer, The Sundance Kid, Pfizze, Lord C, thetruetorstenreitz, marek.bang und Miss Kubelik – es war einfach wunderbar! Und natürlich sollen auch copycatcapsicle, Elman Smithee, Prestigeww, syrbal, neongelbgruen, Sonse, LauraMi, ringvernichter, joanna_samantha, Oberlaender, 3headedmonkey, Herr Mes sowie Cluudi und viele andere nicht unerwähnt bleiben!

Gerne würde ich den Abschieds-Text ähnlich ausweiten wie den letzten Akt aus Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs. Doch irgendwann muss Schluss sein und zu guter Letzt sage ich auf Wiedersehen bei euch, der moviepilot-Community. Es hat mir hier mit euch Spaß gemacht – nicht zuletzt aufgrund eures Rätseleifers bei der Advents-Scharade – und ich hoffe für euch, ihr konntet mich auch einigermaßen ertragen. In diesem Sinn gehabt euch wohl und nehmt die nachfolgenden Praktikanten nicht so sehr in die Mangel. Ach ja und Han shot first!


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