Community
Neues zum Spin-Off

Star Wars - Rogue One wird ein Jedi-loser Kriegsfilm

20.04.2015 - 13:00 UhrVor 5 Jahren aktualisiert
47
4
Star Wars: Roque One
© Disney
Star Wars: Roque One
Bei Star Wars: Rogue One handelt es sich um das erste Spin-Off der neuen Star Wars-Trilogie. Auf der Star Wars Celebration wurden nun erste Details bekannt gegeben. Welche das sind, erfahrt ihr hier. Außerdem können wir euch vom ersten Teaser erzählen.

Die letzten Tage waren alles andere als langweilig für Star Wars-Fans. Denn auf der Star Wars Celebration, die Donnerstag in Anaheim begann und gestern endete, wurden neben neuem Bildmaterial und Trailern auch erste Details zu Star Wars: Episode VII - Das Erwachen der Macht, Star Wars: Battlefront (next-gen)  und Star Wars Rebels veröffentlicht. Am letzten Tag der Messe kamen nun auch die ersten Plot-Details zum Spin-Off Star Wars: Rogue One ans Tageslicht.

Bisher war nur bekannt, dass Gareth Edwards (Monsters, Godzilla) die Regie zum ersten Spin-Off des Star Wars-Franchises übernehmen wird. Am gestrigen Sonntag nahm der 40-jährige Regisseur an einer Diskussionsrunde teil. In dem Panel "Conversations with Gareth Edwards and Josh Trank" sollte neben dem Rogue One-Regisseur auch der Regisseur des zweiten neuen Star Wars-Spin-Offs, Josh Trank, teilnehmen. Weil die Produzentin Kathleen Kennedy, die nicht nur für die drei kommenden Star Wars-Teile, sondern auch für die Spin-Offs verantwortlich ist, aber krank war und somit nicht anwesend sein konnte, wurden weder Trank noch sein Film erwähnt. So spezialisierte man sich auf Neues zu Star Wars: Rogue One. Wie ein Tweet des offiziellen Star Wars-Twitter-Accounts offenbart, werden Rogue-Kämpfer zusammenkommen, um die Pläne des Todessterns zu stehlen.

Wie Slashfilm  berichtet, erwähnte Gareth Edwards auf der Bühne, dass Felicity Jones (Die Entdeckung der Unendlichkeit) eine Kriegerin der Rebellion spielen wird. "Wir wollten kein klischeehaftes Bild einer Kriegerin, sondern sowohl Angst, Humor als auch Wärme in dem Charakter sehen", sagte er. Außerdem bestätigte Edwards, dass Rogue One definitiv ein Kriegsfilm wird. "Es heißt Star Wars", betonte der Regisseur. "Dieser Film handelt von moralischen Grauzonen und den Realitäten des Krieges." Es spielt in der Zeit zwischen Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith und Krieg der Sterne, näher sogar an Episode IV. Als Kameramann bestätigt er Greig Fraser, der zuvor schon u.a. Zero Dark Thirty gedreht hat. Ein erstes Konzept-Bild wurde auf der offiziellen Star Wars-Webseite  bereits veröffentlicht:

Erstes Konzept-Artwork

Star Wars: Rogue One spielt in einer Zeit, in der die Jedi (aufgrund der in Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith gezeigten Order 66) ausgestorben sind. Es gäbe also keine Krieger mit "magischen Kräften", um alle zu retten. Es ginge um die Tatsache, dass "kein Gott kommt, um uns zu retten". Das Fehlen der Jedi hänge über dem Film. So könnte das Spin-Off ein ganz anderes Star Wars-Gefühl vermitteln. Er wird realistischer sein, als wir es je gesehen haben und möglicherweise aus moralischer Sicht düstere Zeichen beinhalten. Auch die weibliche Hauptrolle unterstütze dieses einzigartige Gefühl des Films.

Neal Scanlan (Prometheus - Dunkle Zeichen) ist für das Creature Design und für die Effekte verantwortlich. Deswegen glaube Edwards nicht, dass Rogue One nicht wie die anderen Star Wars-Filme aussehen wird. So geht zwar die Tendenz eher in Richtung der erwachsenen Konzepte, was aber nicht heißt, dass Rogue One im Wesentlichen nicht in den Gesamteindruck der Reihe passen wird. Wie Edwards auch erwähnt, stehen die Chancen gut, dass Star Wars: Rogue One in der selben Zeit spielen wird wie die Animationsserie Star Wars Rebels.

Und das gibt's im Trailer zu sehen:
Der Trailer, der leider noch nicht offiziell erschienen ist, beginnt mit einem "Dezember 2016"-Schriftzug, der kurz ein- und wieder ausgeblendet wird. Ein atmosphärischer Sound erklingt, ehe wir eine vertraute Stimme hören. Es ist Alec Guinness, der Obi-Wan Kenobi in Krieg der Sterne verkörperte, der sagt: "Seit mehr als Tausenden von Generationen waren die Jedi-Ritter die Hüter des Friedens und der Gerechtigkeit in der Alten Republik. Vor den dunklen Zeiten. Vor dem Imperium." Während er spricht, fährt die Kamera über eine bewaldete Schlucht. Wir hören einen fliegenden TIE Fighter und sehen, dass sich irgendetwas hinter dem Waldgebiet verbirgt. Als die Kamera immer dichter fährt, wird klar: Es ist der Todesstern. Die Musik wird lauter - das Bild schwarz. Nun ist der Rogue One - Schriftzug zu sehen. Im Hintergrund sind Gespräche zu hören, vermutlich die Kommunikation der Truppen während des Kampfes. Die Geräusche werden immer hektischer, das Logo leuchtet auf und ab - Ende.

Mehr: Star Wars: Rogue One - Ben Mendelsohn für Rolle im Gespräch

Zum ersten Mal vorgeschlagen wurde der Film von John Knoll, einem Spezialisten für visuelle Effekte, der auch schon die Star Wars-Original-Trilogie für die Special Editions bearbeitete und als CGI-Spezialist in der neuen Trilogie mit an Bord war. Der Vorschlag kam bei seinen Mitarbeitern bei ILM und bei Lucasfilm gut an. Als er mit dem Vorschlag zu Disney ging und Kathleen Kennedy als Leiterin bei Lucasfilm an Bord kam, wurde die Umsetzung von Rogue One zu einer ihrer obersten Prioritäten.

Star Wars: Rogue One soll am 16. Dezember 2016 weltweit in die Kinos kommen. Regie führt, wie ihr gelesen habt, Gareth Edwards. Das Drehbuch wurde von Gary Whitta und Chris Weitz geschrieben.

Das könnte dich auch interessieren

Angebote zum Thema

Kommentare

Aktuelle News