Terminator 4 - jetzt wissen wir weshalb Christian Bale wirklich am Set durchdrehte
BearbeitenVeröffentlicht am 26.05.2009, 15:40
Wir haben es euch bereits berichtet: Der vierte Teil der Terminator-Saga erntet bitteres Gespött, die Kritiker sind enttäuscht und bemängeln die oberflächliche, dürftige Story, die zugunsten bombastischer Actionszene an den Rand gedrängt wird. Mittlerweile ist das Gros der US-Kritiken zu Terminator: Die Erlösung online und auch dei deutschen Kritiker scheinen unbeeindruckt ob McG und Christian Bale. Selbst die Kinobesucherzahlen wirken armselig: Ben Stillers Nachts im Museum 2 übertrumfte den Actionstreifen in den USA bereits.
Zynische Kommentare lassen auch nicht auf sich warten: Es sei nun wohl nicht mehr verwunderlich, weshalb Christian Bale am Set ausflippte (wir berichteten hier). Damals machte der Walise den Kameramann Shane Hurlbut weltberühmt, indem er ihn vor laufenden Kameras zur Sau machte, weil dieser ihm bei den Dreharbeiten durchs Bild lief. “I’m fucking done with you professionally!”, schrie Bale damals. Selbiges kann er nun McG zurufen, dem er anscheinend einen Tiefpunkt seiner Karriere verdankt.
Denn das Echo zum Film schwankt zwischen verhalten und misslaunig: Von “inexistenten Dialogen” und “verkrampfter Handlung”, die vom Visuellen an die Wand gedrückt würde, ist in den Kritiken zu lesen. Schlechte Aussichten für den Actionfilm sieht dieser Kritiker vom The Bulletin aus Philadelphia vorher, dem die unterschwellige politische Botschaft des Terminators zu inhaltslos war. Auch füge der vierte Teil der Franchise nichts Wichtiges hinzu. Selbst die Fans der Franchise sind ziemlich enttäuscht. So schreibt ein Terminator-Fan in diesem Blog: “Der Film ist kein totales Desaster. Es gibt das coole Cameo am Ende, ohne die Roboter von Skynet zu vergessen, die grandios waren. Es gab aber einfach nicht genügend Inhalt und keine Entwicklung der Charaktere. Nicht zu vergessen, dass das Ende so dermaßen anti-klimatisch war. Ich warte nur darauf von dem Skandal zu hören, weil der Film über dem Budget war und sie dann das Drehbuchschreiben gegen Ende des Films einstampfen mussten.”
Um den negativen Kritiken jedoch ein Gegengewicht zu liefern, dürfen wir euch auch nicht vorenthalten, dass einige wenige positive Kritiken tatsächlich existieren. Die New Yorker Zeitung Daily News meint so beispielsweise, dass mit Terminator: Die Erlösung der Actionfilm der 1980er zurückgekehrt sei: “Regisseur McG hält die spannenden, straßenkämpferischen Szenen linear und im Retro-Look, und er vermeidet den heutigen nervösen, abgehackten Schnitt.”
Terminator: Die Erlösung startet am 4. Juni 2009.
annaberlin (Anna Sita Zinn) 2009/05/26 15:40:00
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Nemsis 2009/05/26 22:45:00
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Jetzt erwarten uns bestimmt 3 Filme mit viel Aktion und bestimmt nicht mit viel Spannung oder guter Story. Es wird bestimmt nur in Film richtig krachen und daher schaue ich mir den Film gerne an. Ein Erfolg wie die beiden ersten Teil wird er bestimmt nicht.
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natikarla 2009/05/26 21:30:40
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holgerd 2009/05/26 17:55:43
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TomTom 2009/05/26 17:47:51
Kommentar löschenEs scheint sich also bewahrheitet zu haben, bitter. Anschauen werde ich ihn mir natürlich trotzdem. Der Trailer hat zwar vielversprechend ausgesehen, aber auch ich gehör(t)e zu denen, die mit dem Namen "McG" nicht unbedingt anspruchsvolles Action-Kino in Verbindung bringen. Aber hat nicht auch James Cameron vor "Terminator" erst mal "Piranhas 2" verbrochen?
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ChristiansFoyer 2009/05/26 16:42:25
Kommentar löschenAlso was die "armseligen Kinobesuchszahlen" angeht: der Film hat knapp hinter "T3" den zweiterfolgreichsten Start des Franchise hingelegt, da werden am Ende wahrscheinlich trotz allem solide Zahlen bei herauskommen. Wäre nicht der belanglose "Nachts im Museum 2" mit ein paar Dollar mehr, hätte sich darüber wohl niemand ernsthaft beklagt. Die schlechten Kritiken finde ich bisher (leider!) überwiegend sehr nachvollziehbar, bin aber nach wie vor auf den Film gespannt. Aber DAS versprochene Mega-Ereignis des Jahres wird's dann wohl doch nicht...
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RaZer 2009/05/26 15:58:13
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