THOR - Branagh sagt, wo der Hammer hängt
Batzman (Oliver Lysiak), Veröffentlicht am 30.04.2011, 08:50
Seit gestern heißt es wieder “Hör mal, wer da hämmert”. Okay das musste sein, denn wer einen Artikel über Thor schreibt, ohne mindestens einen flachen Hammer-Witz einzubauen, dem droht der Ausschluss aus dem deutschen Journalistenverband.
Nachdem wir das also abgehakt haben, jetzt zum eigentlichen Film. Über den habe ich mich mit Kenneth Branagh unterhalten, der als Mitglied der Royal Shakespeare Company und der brillanten Verfilmung von Henry V bekannt wurde und bislang eher klassisches Schauspiel-Kino in Szene setzte. Doch er hat auch immer wieder Spaß am Flirt mit dem Mainstream, wie sein Auftritt im zweiten Harry Potter-Film beweist.
Mit der Verfilmung des Marvel-Klassikers Thor hat er sich jetzt laut eigener Aussage einen Kindheitstraum erfüllt. Wie schwierig es war, das Comic auf die Leinwand zu bringen, was Shakespeare- und Comic-Nerds gemeinsam haben, was an Paul Newmans Eiern bewundernswert ist und warum der Göttersohn auf Die unendliche Geschichte steht, haben mir Branagh und Hauptdarsteller Chris Hemsworth im Interview verraten.
Thor läuft seit dem 28.04. im Kino.
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Kommentare
über THOR - Branagh sagt, wo der Hammer hängt
killerspots Sun, 01 May 2011 17:39:27 -0000
Kommentar löschenAlter, Kenneth wirkt die ganze Zeit so, als ob er total auf Koks wäre. Fehlt eigentlich nur noch, dass er grinsend und gackernd auf dem Stuhl herum hüpft.
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J0J0 Fri, 29 Apr 2011 16:35:40 -0000
Kommentar löschenGibt's eigentlich einen guten Grund dafür, dass ihr bei solchen Features die Filmausschnitte immer auf Deutsch reinschneidet?
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Mozzerino Sat, 30 Apr 2011 10:48:57 -0000
Antwort löschenGibt es einen Grund, warum man die Clips auf Englisch reinschneiden sollte, wenn das Video sich doch offensichtlich an ein deutsches Publikum richtet?
Batzman Sat, 30 Apr 2011 11:49:33 -0000
Antwort löschenDerselbe Grund warum wir Untertitel drunterpacken. Ich schau auch alle Filme nur auf englisch und brauchte keine - aber Deutschland ist nunmal leider ein Synchronland und die meisten Zuschauer verstehen nicht so gut englisch. In Skandinavien könnte man sich das sparen, aber hier muss es leider deutsch sein.
J0J0 Sat, 30 Apr 2011 12:00:50 -0000
Antwort löschenHm, leuchtet ein. Ist nur so uneinheitlich und etwas verwirrend. :-(
kawummbaby Sun, 01 May 2011 21:16:56 -0000
Antwort löschenWieso bitte "leider" ein Synchronland?! In Deutschland kann man die Filme sowohl im Original sehen, wenn man kann und will und auch in der eigenen Sprache, wenn man will. Ist doch viel besser, als in Ländern, in denen nur anglophile ins Kino können oder immer Untertitel gezeigt werden, die total nervig sind. Ich habe mal im Urlaub als Kind Rambo 2 gesehen, auf Englisch, mit chinesischen Untertiteln und auf Russisch drübergelabert von EINEM Sprecher, der alle Rollen gesprochen hat. Da hab ich mich schnell wieder in mein armes Synchrondeutschland gewünscht.
Batzman Sun, 01 May 2011 22:22:21 -0000
Antwort löschenLeider, weil in Ländern die nicht synchronisieren die Menschen sehr viel besser englisch verstehen und sprechen. Und auch leider, weil die Synchronisationen hierzulande immer schlechter geworden sind, was an Geld- und Zeitdruck liegt. Natürlich verliert ein Film immer extrem viel, durch die Synchronisation, aber eine gute Bearbeitung konnte zumindest einen Teil der Original-Qualitäten retten und es gibt wirklich gelungene Synchros. Die sind leider mittlerweile in der Minderheit, da eine Handvoll Synchronsprecher (nicht mehr wie früher oft gestandene Schauspieler) alles im Akkord runtersprechen müssen, kaum noch gemeinsame Aufnahmen möglich sind oder gar eine ernsthafte Vorbereitung auf die Sprechrollen. Oft haben die Sprecher nichtmal den ganzen Film gesehen und kommen nur kurz ins Studio um ihre Parts reinzusprechen ohne je mit den anderen Sprechern Kontakt zu haben. Dazu kommen hingeschluderte Mischungen, mittelmässige bis schlechte Synchronbücher die oft genug auch mal ganz sinnentstellend übersetzen oder Referenzen vergeigen. Klar kann man sagen: In Russland, Polen oder Frankreich siehts noch schlimmer aus, aber nur weil es woanders noch schlimmer ist, muss man sich ja nicht daran orientieren. Wer von kleinauf Originalfilme mit UT sieht, ist irgendwann nicht mehr auf die UT angewiesen und kann den Film so sehen wie er beabsichtigt ist. Wer mit Synchronfassungen aufwächst bleibt auf ewig davon abhängig - denn bis auf ein paar Großstädte ist es in Deutschland immer noch nicht möglich wirklich jeden normalen Kinostart im Original zu sehen.
J0J0 Sun, 01 May 2011 23:16:00 -0000
Antwort löschenWORD.
Hier in der Provinz ist es die absolute Ausnahme, wenn ich einen Film mal in OV (eher: OmU) sehen kann, ohne ne Dreiviertel Stunde mit dem Zug fahren zu müssen.
(Davon abgesehen haben diese Zustände die Leute so daran gewöhnt, alles in ihrer Sprache zu sehen, dass man, selbst wenn die Möglichkeit zum OV Schauen bestünde, bei Filmabenden und Kinobesuchen immer wieder überstimmt wird und sich Freunden zuliebe mäßige Synchrofassungen antun muss. Das hängt mir fast noch mehr zum Hals raus als die Unmöglichkeit, außerhalb der Großstädte ins Kino zu gehen und sich den Film so anzuschauen, wie er gemacht wurde.)
the gaffer Fri, 29 Apr 2011 08:23:38 -0000
Kommentar löschenDer Kenneth scheint ein richtig netter Kerl zu sein und wirkt wie ein kleiner Junge, dem jemand ein super tolles Spielzeug geschenkt hat. :)
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Batzman Fri, 29 Apr 2011 09:58:17 -0000
Antwort löschenJa ich glaub seine Diva-Phase die er so Ende der 90er mal hatte ist vorbei... und viele seiner Filme mag ich schon sehr gerne.
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Beteiligt an 51 Filmen (als Akteur, Regisseur, Produzent, Drehbuch und Lieder) und 3 Serien
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Branagh hat einen schönen Pulli.
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