Kühl wie Edelstahl

Top 7 der coolsten Film-Roboter

Yul Brynner in Westworld
© Warner
Yul Brynner in Westworld

Roboter bevölkern Filme schon seit der Stummfilmzeit. Der berühmteste Vertreter dieser Ära dürfte wohl der Maschinenmensch Maria aus Fritz Langs Metropolis sein und die folgenden Jahrzehnte brachten unzählige der künstlichen Wesen hervor. Auch der diese Woche startende Prometheus – Dunkle Zeichen hat mit Michael Fassbenders David mal wieder einen Roboter mit an Bord, der in die großen Fußstapfen seiner berühmten Vorgänger aus der Alien-Reihe treten muss. Für unsere heutige Top 7 haben wir nun aus dem riesengroßen Angebot an Film-Robotern diejenigen herausgesucht, denen aus dem einen oder anderen Grund eine besondere Coolness zu eigen ist. Wir unterscheiden dabei nicht zwischen Cyborgs, Androiden, klassischen Robotern und was es sonst noch so an Untergruppen geben mag. Hier findet ihr das Ganze als Liste, die sich auf ergänzende Vorschläge eurerseits freut.

Top 7 der coolsten Film-Roboter (8 Bilder)

Platz 7: Fembots, die tödlichen Verführerinnen
Die Fembots aus Austin Powers wurden von Dr. Evil erschaffen, um Austin Powers erst zu bezirzen und anschließend zu töten. Die Minirock tragenden Roboter dürften dabei wohl der Traum vieler unfreiwilliger Mordopfer sein: Wenn schon erschossen werden, dann doch bitte aus den Brust-Kanonen dieser attraktiven Maschinenfrauen. Was könnte es schöneres geben, als die Sekunden vor dem Tode in der Gesellschaft dieser reizenden Damen zu verbringen? Girl Power!

Platz 6: EVE, die Polierte
In Wall-E – Der Letzte räumt die Erde auf fristet der titelgebende Roboter ein recht einsames Dasein auf der vermüllten Erde, bis er eines Tages Besuch aus dem Weltraum bekommt: EVE, die Extraterrestrische Vegetations Evaluations-Roboterin, sieht mit ihrem strahlendweißen Glanzlackfinish und ihren blauen Augen nicht nur unglaublich stylish aus, sondern weiß dank ihrer hochentwickelten künstlichen Intelligenz auch immer ganz genau, was sie will und was zu tun ist. Ach ja, und eine Plasmakanone hat sie zusätzlich zu ihrem Probenaufbewahrungsfach auch noch eingebaut.

Platz 5: Mechagodzilla, der Rostfreie
Godzilla musste sich ja in seiner langen Karriere schon mit so einigem Getier herumschlagen, keines von ihnen ist jedoch bereits rein optisch so schick wie Mechagodzilla. Er macht schon allein durch den Edelstahl-Look seiner späteren Inkarnationen (z.B. in Godzilla – Die Brut des Teufels) eine Menge her (wobei er ja genaugenommen aus Weltraum-Titanium besteht), zusätzlich kann er aber auch noch einen regenbogenfarbenen Strahl verschießen, den Space Beam. Und ein bisschen Godzilla steckt in ihm natürlich auch drin.

Platz 4: Bishop, der Fingerakrobat
Die Alien-Reihe hat ja so einige Roboter zu bieten, Bishop (Lance Henriksen) aus Aliens – Die Rückkehr nimmt jedoch eine Sonderstellung ein: Im Gegensatz zu einigen anderen tut er nicht so, als wäre er ein Mensch, und er ist Ripley gegenüber stets loyal eingestellt. Vor allem aber verblüfft er nicht nur jedes Mal aufs Neue mit der alten Messer-zwischen-die-Finger-Nummer, er zerreißt sich sogar buchstäblich, um Ripley zu helfen, die Alien-Königin zu besiegen.

Platz 3: Ein SPOILER, der es selbst nicht weiß
Rick Deckard ist in Blade Runner damit befasst, Replikanten genannte Roboter zu töten. Stoisch kämpft er sich dabei durch ein Netz aus Lügen, Betrug und falschen Fährten, nie eine Miene verziehend, stets gefasst. Dabei ist Deckard (Harrison Ford) so cool, dass er noch nicht einmal richtig zur Kenntnis nimmt, dass auch er ein Android ist. Er benimmt sich einfach, als wäre er ein ganz normaler Mensch. Und hätte es Regisseur Ridley Scott nicht irgendwann verraten, würden wir wahrscheinlich immer noch über Blade Runner rätseln. SPOILER Ende

Platz 2: Der mechanische Revolverheld, der Gnadenlose
Als die Roboter im Vergnügungspark Delos ein Virus befällt, brennen beim mechanischen Revolverhelden (Yul Brynner) aus Westworld wortwörtlich die Sicherungen durch: Anstatt wie geplant als ungefährlicher Duellpartner für die Besucher zu dienen, kennt er fortan nur noch ein Ziel: Töten. Dabei dürfte er die Coolness wohl bereits mit der Muttermilch aufgesogen haben, würde er denn andere Flüssigkeiten als Motoröl zu sich nehmen. Mit grauem Hemd, grauer Hose und schwarzen Hut ist er beeindruckend gekleidet, und er lässt sich durch nichts von seinem Ziel abbringen, sondern läuft und läuft und läuft.

Platz 1: Der T-800, der mit den flotten Sprüchen
Dass der Terminator (Arnold Schwarzenegger) aus Terminator 2 – Tag der Abrechnung in puncto Zielstrebigkeit beim gerade erwähnten Revolverhelden in die Lehre gegangen ist, dürfte wohl außer Frage stehen. In die Gegenwart zurückgekehrt um John Connor diesmal zu retten, statt seine Mutter zu töten, dreht er die Lässigkeits-Schraube noch eine Umdrehung weiter: Schwarz die Lederhose, schwarz die Lederjacke, schwarz die Sonnenbrille; und dazu immer einen flotten Spruch auf den Lippen.

Wer muss unbedingt noch auf die Liste?

Deine Meinung zum Artikel Top 7 der coolsten Film-Roboter

lädt ...