Trauer nach dem Amoklauf in Aurora
Ines Walk (Ines Walk), Veröffentlicht am 23.07.2012, 08:52
Batman Begins
© Warner Bros. Pictures
Trauer, Schock, Verzweiflung: Das sind die Emotionen, die nach dem Amoklauf in Aurora vorherrschen. Es fällt mir schwer, damit umzugehen, dass an einem Ort, über den ich täglich schreibe und den ihr häufig besucht, derart Böses stattfindet. Das Kino ist für mich schon immer ein Rückzugsort gewesen, an dem ich die Außenwelt in all ihren Schattierungen vergessen konnte. Wenn das Licht ausgeht, konzentriere ich mich ganz auf die Bilder und die Geschichte, kann staunen, lachen oder weinen, dem Guten bei der Arbeit zusehen oder das Böse analysieren.
Es ist für mich unfassbar, dass der Ort, an dem ich mich so sicher, so geborgen fühle, zu einem unsicheren geworden ist. Das Kino ist mein Zuhause. Der Gedanke, dass jemand diesen unschuldigen Ort mit so unfassbarer Grausamkeit überzieht, lässt mich am Boden zerstört zurück, sagte Regisseur Christopher Nolan und ich kann ihm nur zustimmen. Auch Christian Bale, Hauptdarsteller von The Dark Knight Rises, äußerte sich zu dem Amoklauf: Worte können nicht beschreiben, welches Entsetzen ich fühle. Ich kann nicht wirklich den Schmerz und die Trauer der Opfer und ihrer Liebsten nachempfinden, aber in Gedanken bin ich bei ihnen.
Ich mag jetzt und hier nicht über die Schuld oder Unschuld des Kinos selbst schreiben, diese Diskussion wird, nachdem sich Trauer, Schock und Verzweiflung gelegt haben, bestimmt auf uns zukommen. Ich mag auch nicht darüber debattieren, wie angemessen oder unangemessen Studios, Verleiher oder Medien auf dieses schreckliche Ereignis reagieren. Ich will nur sagen, dass mich der Amoklauf von Aurora ohnmächtig und traurig zurücklässt. Das Böseste am Bösen ist, dass es keinen Sinn erzeugt. (Georg Seeßlen).
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Kommentare
über Trauer nach dem Amoklauf in Aurora
BigH Mon, 23 Jul 2012 20:46:02 -0000
Kommentar löschen12 Menschen sind in einem Kino getötet worden. Das ist schrecklich. Aber macht es wirklich einen Unterschied, wo sie getötet wurden? Ähnliche Taten gab es an Schulen, in Supermärkten, auf offener Straße. Wer jetzt darüber weint, daß es ausgerechnet in einem Kino passiert ist, einem vermeintlich unschuldigen Ort, an dem man sicher und geborgen sein sollte, verkennt die Lage: In unserer Zeit gibt es solche Orte nicht mehr. Jemand kann in meine Wohnung eindringen und mich töten. Jemand kann an meinen Arbeitsplatz kommen und dort um sich schiessen. Jemand kann mich umbringen, während ich beim Friseur sitze. Es kann einen einfach überall treffen. Daran ändern auch alle Sicherheitsmaßnahmen der Welt nichts. Etwas anderes zu glauben wäre naiv. Nicht zuletzt deshalb: Nein, mir ist nicht mulmig, wenn ich jetzt, nach dem Blutbad von Aurora, ins Kino gehe. Nicht mulmiger als wenn ich zur Arbeit oder zum Friseur oder ins Schwimmbad gehe oder daheim auf dem Sofa sitze. Ein spanisches Sprichwort lautet: "Ein Leben in Angst ist nur halb gelebt". Ich habe nicht vor, mein Leben nur halb zu leben. Ich werde weiterhin ins Kino gehen und Filme geniessen. Das heisst nicht, daß mir das, was in Aurora geschehen ist, schnurzpiepsegal ist. Das heißt nur, daß ich den Irren da draußen nicht schon Macht über mich geben will, lange bevor sie mir eine Waffe an die Schläfe halten.
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Merkenau Mon, 23 Jul 2012 21:49:29 -0000
Antwort löschen"In unserer Zeit gibt es solche Orte nicht mehr."
In welcher Zeit gab es die überhaupt jemals?
David_Lynch Mon, 23 Jul 2012 19:41:10 -0000
Kommentar löschen"dass der Ort, an dem ich mich so sicher, so geborgen fühle, zu einem unsicheren geworden ist."
Ist es doch gar nicht. Zuvor hätte man auch bei jedem Kinogang damit rechnen müssen, dass vielleicht ein Flugzeug auf das Gebäude abstürzt. Sicherheit ist nur eine Illusion, sicher sein und sich sicher fühlen sind zweierlei paar Stiefel. Amokläufer wird es immer geben, die Wahrscheinlichkeit, dass man Opfer eines Amoklaufes wird, hingegen wird immer gering bleiben. Ich lasse mir das Kino doch nicht von einem einzigen, kranken Menschen aus 7 Milliarden verderben.
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ProsperDune Mon, 23 Jul 2012 18:41:42 -0000
Kommentar löschenEs wird immer solche Menschen geben. Da kann man so viel diskutieren und nach Gründen suchen, wie man will.
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C_C Mon, 23 Jul 2012 18:35:38 -0000
Kommentar löschenein Amoklauf, und das hier war im Gegensatz zu zB Erfurt tatsächlich einer, hat nix mit 'böse' zu tun. Als Amokläufer ist man lange schon weit jenseits alles Bösen angekommen.
Solange das Motiv des mutmaßlichen Täters nicht klar ist oder zumindest herleitbar, wage ich dazu keine weitergehende Aussage. Aber die Art und Weise, wie er da im gerichtssaal sitzt, regt zu Spekulationen an. Irgendwas ist da mal wieder faul.
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C_C Tue, 24 Jul 2012 07:23:09 -0000
Antwort löschenErfurt wird im Volksmund als Amoklauf bezeichnet, aber ähnlich wie Littleton ist es 'fachlich' betrachtet eher sowas wie eine 'Strafaktion', der ein gehöriges Maß an Planung vorrausging. Amok jedoch ist ungeplant, eine Art 'Ausraster'.
Ich muß mal eine Quelle suchen.
Dschadie Tue, 24 Jul 2012 08:49:06 -0000
Antwort löschenwen man das so sieht hast du natürlich recht, aber dann wage ich mal leise zu behaupten,dass dieses tragische erignis auch kein amoklauf war. bei der menge an munition die er hatte und seiner vermienten wohnung, wird das wohl kaum ein "ungeplanter" ausraster gewesesen sein.
C_C Tue, 24 Jul 2012 08:51:29 -0000
Antwort löschenja, da hast du recht, es geht nun eben um das Motiv. Schauen wir mal.
morlock Tue, 24 Jul 2012 09:53:43 -0000
Antwort löschenIrgendwas ist da bei Deinem Kommentar wieder mal oberfaul.
Kommt drauf an, was man unter "böse" versteht.
Ich glaube auch nicht an das sogenannte Böse im mystisch/religiösen Sinne.
Aber im soziologischen und ethischen Sinne wird ja wohl jeder halbwegs intelligente Mensch einen derart sinnlosen und brutalen Akt als "böse" bezeichnen.
Amok bezeichnet das blindwütige Töten von Menschen, egal ob das geplant wurde oder nicht.
Entweder es besteht ein Motiv wie z.B. Rache für eine Kränkung an der Schule oder Arbeitsplatz oder der Täter war psychisch krank(z.B. Paranoia).
Letzteres ist seltener der Fall und wird i.d.R. nicht so gut vorbereitet.
C_C Wed, 25 Jul 2012 13:37:12 -0000
Antwort löschenAmok ist dann Amok, wenn es keinen herleitbaren Zusammenhang gibt zwischen der amoklaufenden Person und ihren Opfern. Ob vorbereitet oder nicht ist dann sekundär. Erfurt war ein Rachefeldzug, ebenso wie Littleton (die aber ganz knapp dran).
Die Grenzen sind fließend. Töte ich die, die mir geschadet haben? Oder gehe ich am Ende einfach davon aus, daß si alle gleich sind, alle schlecht sind und alle den tod evrdienen, so daß ich nicht mehr zwischen schudig und unschuldig differenziere, ja nichtmal mehr 'unschuldig' akzeptiere?
So denke ich zum beispiel. Aber das ist der Knackpunkt. ich laufe nicht Amok. Also, was ist der finale Trigger? Es sind nicht die Waffen, es ist die Wiederholung der Kränkungen und eine empfundene Ausweglosigkeit, aus der der Protagonist nur noch mit Gewalt ausbeechen kann. Im Erkennen darin, daß er selbst nicht besser ist und nichts mehr zu verlieren hat, gibt er dann das eigene Leben aus, der Neid jedoch auf andere, denen es besser geht, läßt ihn diese in Tötungsabsicht angreifen.
Wiederum wird Ursache und Wirkung verwechselt. Die Amokläufe der letzten Jahre als Erfurt waren REAKTIONEN! Echte Amokläufe sind AKTIONEN näher.
morlock Wed, 25 Jul 2012 13:51:47 -0000
Antwort löschenDer Begriff stammt aus dem malaiischen, u.a. weil es im dortigen Raum angeblich besonders häufig vorkam.
Das hatte dort irgendwie auch kulturelle und politische Gründe.
Mit diesem Begriff wird zunächst einmal versucht, dieses Phänomen, was nichts anderes als ein Massenmord und oft ein erweiterter Selbstmord ist, zu beschreiben.
Die Hintergründe können verschieden sein(Rache oder psychische Krankheit), aber zunächst ist damit nur das blindwütige Töten mehrerer Personen gemeint.
C_C Wed, 25 Jul 2012 14:26:00 -0000
Antwort löschenja, und in Erfurt war es nicht blindwütig, oder?
morlock Wed, 25 Jul 2012 15:19:38 -0000
Antwort löschenEr hätte sich in der Situation nicht davon abbringen lassen, also schon blindwütig.
C_C Wed, 25 Jul 2012 16:28:52 -0000
Antwort löschener HAT sich doch abbringen lassen von diesem Lehrer!?
morlock Wed, 25 Jul 2012 17:24:32 -0000
Antwort löschenVon denen, die er umgeballert hat, dummerweise nicht.
C_C Wed, 25 Jul 2012 17:43:25 -0000
Antwort löschendie haben es angeblich auch nicht versucht. Gibt's Bücher zu.
morlock Thu, 26 Jul 2012 09:59:12 -0000
Antwort löschenDie hätten damit wahrscheinlich auch wenig Erfolg gehabt.
Er war zur Tat fest entschlossen.
Gibt dazu 'ne Menge Bücher.
Zwischen Serienmördern, Terroristen und Amokläufern zu unterscheiden, ist manchmal nicht leicht.
Die Taten des Serienkillers bleiben eine Weile unentdeckt und geschehen i.d.R. über einen längeren Zeitraum(manchmal Jahre)hinweg.
Im Unterschied dazu tötet der Amoktäter innerhalb einer kurzen Zeitspanne(meist nur wenige Stunden)mehrere Menschen bevor er gefasst wird oder sich selber richtet.
In dieses Muster passt alles, was in Erfurt, Columbine oder Aurora passiert ist.
Für mich ist die Definition also schlüssig.
Zwischen Terroristen und Amokläufern zu unterscheiden, erscheint mir manchmal besonders schwierig.
Gezielt oder ungezielt können alle Tätergruppen vorgehen.
morlock Fri, 27 Jul 2012 11:15:27 -0000
Antwort löschenKaum zu glauben, dass ein Doktorand der Politikwissenschaften so einen Käse schreibt.
Das liest sich wie eine Rechtfertigung für diese absurde und sinnlose Tat.
Es werden teilweise total unsinnige Zusammenhänge hergestellt.
Von Psychologie hat da jemand auch absolut keine Ahnung.
Eine Schizophrenie ist IMMER angeboren, die bricht nicht einfach so mal aus.
Schizophrene sind nicht selten hochintelligent und die Steuerungsfähigkeit muss je nach Art und Ausmaß der Erkrankung auch nicht eingeschränkt sein.
Mich würde es jedenfalls nicht wundern, wenn bei Holmes eine Paranoia diagnostiziert wird.
Eine narzisstische und soziopathische Persönlichkeitsstörung wäre auch denkbar.
Eine psychische Störung ist manchmal schwer nachzuweisen und wie man bei Breivik sieht selbst unter Fachleuten umstritten.
Das Problem ist, dass auch relativ leichte Psychosen(Schizophrene leiden an einer angeborenen Psychose), die unauffällig sein können, bei der Planung einer Tat eine Rolle spielen können.
Ändert aber alles rein gar nix an der Definition des Begriffes Amokläufer oder bist Du anderer Meinung?
Die Motive bei der Bestimmung der Tätergruppe sind erst mal egal.
Serienkiller handeln oft aus sexuellen Motiven, aber wie bei Terroristen und Amokläufern können auch z.B. politische, rassistische oder persönliche Gründe wie Rache eine Rolle spielen.
Entscheidend bei der Einteilung ist die Vorgehensweise.
C_C Fri, 27 Jul 2012 15:52:26 -0000
Antwort löschenIch gehe soweit zu behaupten, daß wir sowas wie einen echten Amoklauf, so wie er definiert wird, noch garnicht erlebt haben.
Ich sehe die Schlüsselstelle auch eher ganz woanders: es geht um schuldig/unschuldig. Ein Amokläufer bringt scheinbar wahllos Leute um (nichtmal das war zB in Erfurt gegeben, aber reden wir jetzt vo Aurora), aber: es gibt für ihn irgendwann keine Unterscheidug mehr in schuldig oder unschuldig.
Am Beispiel des Systemhassers:
"Ich glaube an die Aussage 'wer nicht für mich ist, ist gegen mich'. Wer also die(sen Teil der) Gesellschaft stützt, egal wie, ob freiwillig oder unfreiwillig, ob absichtlich oder unabsichtlich, ob direkt oder indirekt, ob bewußt oder unbewußt, ist SCHULDIG. Es geht dabei nicht um 'gut und böse'. Um 'Böses' wirksam bekämpfen zu müssen, muß man selbst noch böser werden. Hans Jonas: 'Müssen wir Unmenschen werden um die Menschheit zu retten?'"
morlock Fri, 27 Jul 2012 16:52:15 -0000
Antwort löschenDu scheinst den Begriff Amokläufer nicht zu verstehen.
Tatsächlich töten die meisten ganz gezielt.
Wenn wirklich völlig ungezielt getötet wird, liegt meist eine schwere psychische Störung vor und das ist eher die Ausnahme.
Die Motive von Holmes sind noch völlig unklar.
C_C Thu, 06 Sep 2012 20:27:28 -0000
Antwort löschenhttp://www.politaia.org/finanzterror/das-batman-massaker-und-seine-hintergrunde/
morlock Fri, 07 Sep 2012 09:22:51 -0000
Antwort löschenWie lustig.
Liest Du noch was anderes außer diesem Verschwörungsbullshit?
Nimmst Du das wirklich ernst?
C_C Fri, 07 Sep 2012 16:45:10 -0000
Antwort löschendas hat mir ein alter kumpel geschickt. Mir ist die Story, die hier gestrickt wird egal. Aber daß der Vater des 'Amokläufers' Chefermittler (oder sowas ähnliches, für die Klugscheisser) im Libor-Skandal ist (ach? Thema überhaupt präsent? Wieso nicht!????), reicht aus, ALLES für möglich zu halten.
morlock Fri, 07 Sep 2012 17:51:07 -0000
Antwort löschenDein alter Kumpel hat 'ne Meise.
Du hast die falschen Freunde.^^
Was hier für Storys gestrickt werden sollte Dir nicht egal sein, wenn Du noch halbwegs ernst genommen werden willst.
Wieso soll das irgendwas bedeuten, dass der Herr Papa Chefermittler in irgendeinem Finanzskandal war?
Warum sollten irgendwelche konspirativen Hintermänner einen derart brutalen, komplizierten und riskanten Plan aushecken?
Um Papa Holmes bloßzustellen?
Die Eltern von Amokläufern verdienen in den meisten Fällen nur Mitleid.
Es gäbe sicherlich leichtere und wesentlich effizientere Wege jemanden zu kompromittieren.
C_C Fri, 07 Sep 2012 19:57:33 -0000
Antwort löschendu hast wirklich keine Ahnung, oder?
a) informiere dich, was der Libor-Skandal ist
b) informiere dich, von welcher Art die Dauerkrise seit 2008 ist
c) informiere dich, welche Rolle 'Papa Holmes' bei der Aufdeckung dieser Sache spielte
d) informiere dich über 'Zwischenfälle' wie den Tonkin, oder das Celler Loch. Vielleicht erkennst du dann, wer wozu fähig ist.
e) kurz: informiere dich mal über irgendwas, bevor du hier Leute beleidigst, die eine Mustererkennung haben, die dir nie gegeben sein wird.
Er hat den Artikel nicht geschrieben und mich sogar vorgewarnt, weil ich selbst Gegner von Verschwörungstheorieen bin.
Aber so langsam sollte es wirklich dem dümmsten Dorfdeppen aufgehen, daß hier was Größeres im Gange ist. Ich weiß selbst nicht WAS, aber ich habe einige Vermutungen.
Informiere dich abschließend über die Georgie Guidestones, Planetmanager (look it up: Carl Amery) und religiöse Fanatiker, die den Antichristen und seine 4 Reiter (das sind METAPHERN, falls du da selbst nicht drauf kommen solltest!) herlocken wollen, damit endlich ihr beschissener Messias kommt.
morlock Sat, 08 Sep 2012 10:51:45 -0000
Antwort löschenContenance, warum so aggressiv?^^
Tonkin beweist, dass die Amis keine absurd komplizierten Komplotte wie die angebliche 9/11-Verschwörung schmieden müssen, um einen Kriegsgrund zu haben.
Da wird dann einfach eine Falschmeldung rausgehauen.
Wie beim Irakkrieg.
Mit der Dauerkrise meinst Du wahrscheinlich die Finanzkrise und die ist sicherlich nicht absichtlich von irgendeiner Regierung inszeniert.
Das Zeller Loch oder Operation Feuerzauber war eine raffinierte Aktion der GSG 9 um die RAF zu unterwandern.
Dabei ist niemand zu Schaden gekommen und wenn Du den Kampf gegen den Terrorismus für fragwürdig hältst, spricht das für Deine eigene ganz spezielle Sicht der Dinge.
Die Georgia Guidestones sind ein paar Granitblöcke mit dummen Sprüchen die irgendwelche Trottel aufgestellt haben.
Wayne?
Dass die Religion die Welt immer wieder in Kriege stürzt, ist auch nicht gerade neu.
Für eine großangelegte Verschwörung fehlen, wie immer, die Beweise.
C_C Sat, 08 Sep 2012 11:02:57 -0000
Antwort löschendas haben Verschwörungen so an sich, dass die Beweise fehlen, gell? Die Regierungen sind schon lange nur noch Geiseln. Der Rest sind auswendig gelernte Relativierungssprüche.
Ich weigere mich selbst auch, eine Verschwörung solchen Ausmasses für möglich zu halten, weil ich die Menschen dafür einfach für zu doof halte. Aber wenn das ganze KEIN Plan ist, ist es ja eigentlich noch vielschlimmer! Wir schliddern also PLANlos in die Katastrophe?
Zu Libor hast du garnix gesagt?
ich denke, es muß endlich klar werden, daß die 'Regierung' nicht dahintersteckt. Das sind ganz andere Kräfte.
C_C Sat, 08 Sep 2012 11:03:32 -0000
Antwort löschenPS: sollten wir das Thema nicht örtlich verlagern? Email oder sowas?
nilswachter Mon, 23 Jul 2012 16:24:33 -0000
Kommentar löschenEin sehr schöner Text, Kompliment. Solche Taten wird man nie verstehen können und die Erklärungen sind so vielfältig wie komplex. Genau wie die menschliche Psyche. Dass es genau die Premiere von Batman trifft und das Ereignis mit dem Film in Verbindung gebracht wird, ist einerseits nachvollziehbar, allerdings auch wenig hilfreich. Es bleibt zu hoffen, dass im Verhör mehr erfahren werden konnte.
Dieses Ereignis ist höchst tragisch, allerdings nicht schlimmer oder weniger schlimm als vorhergehende. Dieses Mal hat es keine Schule, sondern ein Kino getroffen. Die Tat bleibt dieselbe. Gleich sinnlos, gleich grausam, gleich unverständlich.
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morlock Mon, 23 Jul 2012 17:29:26 -0000
Antwort löschenAlso ich behaupte mal, dass man das durchaus verstehen könnte, wenn man denn wirklich wollte.
So kompliziert ist das auch wieder nicht.
Ich spiele mal Hobbypsychologe und behaupte, dass es sich hier um eine narzisstische Persönlichkeit handelt.
Vielleicht eine latente, leichte Psychose, aber keine allzu schwere Störung, da der Mann anscheinend hochintelligent ist und sehr planvoll vorgegangen ist.
Gerade gestört genug um sich einzubilden, dass ihn irgendwer für die Tat bewundert.
Der hat genau gewußt, was er da gemacht hat.
Bleibt die Frage nach dem Warum.
Ich könnte mir vorstellen, dass hier eine schwere Depression vorliegt und dem Täter sein eigenes Schicksal und das seiner Opfer scheißegal ist.
Der wollte v.a. Aufmerksamkeit erregen.
Was ihm wohl gelungen ist.
Fraglich warum er sich nicht selber die Kugel gegeben hat.
Vielleicht hat er nicht mehr die Gelegenheit gehabt.
TheCineast Mon, 23 Jul 2012 17:43:58 -0000
Antwort löschen...wahrscheinlich um die Aufmerksamkeit noch mitzubekommen... Dank der US-Gestze steht er doch so oder so vor dem Tod.
PeacefulWarrior Mon, 23 Jul 2012 14:53:58 -0000
Kommentar löschenEcht toll geschrieben, kompliment.
Ich bin auch entsetzt über den Amoklauf, es kam so plötzlich in den Nachrichten. Und ein Kino ist einer der letzten Orte wo ich einen Amoklauf erwartet hätte. Ich verstehe es auch nicht was in solchen Köpfen vorgeht, wie krank manche Menschen sein müssen um Unschuldige einfach so zu töten. Ob es einfach nur ein Schrei nach Aufmerksamkeit war, oder ein tieferer Sinn dahinter steckt, was ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann.
Es gibt auf der Welt schon genug Gewalt, kann man sich noch nicht einmal in Kinos sicher fühlen?
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stalker Mon, 23 Jul 2012 14:45:29 -0000
Kommentar löschenEs ist so leicht, sich betroffen zu fühlen, vor allem, wenn die Medien uns dirigieren, wenn die scheinbare Ordnung, in der wir uns irren, durch ein zelebriertes Ereignis gestört wird. Keine Sorge. Das Ereignis ist bald vergessen, abgelöst durch andere Ereignisse.
Aber was ist mit dem Schrecken, welcher uns in Zeitungen und Nachrichten erspart bleibt? Was wir nicht wissen, berührt uns nicht. Ein großes deutsches Versicherungsunternehmen spekuliert inzwischen am Getreidemarkt, gewinnt, wenn die Preise steigen und wir haben schließlich auch etwas davon und der Hungertod ist weit und zu alltäglich für die Medien. Wir bleiben unberührt, trotz unserer Schuld. Wir verdrängen, und das Entsetzen über dem Amoklauf, so entsetzlich das Ereignis auch ist, ist ein Teil dieser Verdrängung.
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morlock Mon, 23 Jul 2012 17:36:51 -0000
Antwort löschenWas für ein Schwachsinn.
Jetzt sind natürlich wieder die Globalisierung und der Kapitalismus an allem Schuld.
Soll ich mich jetzt betroffen fühlen, weil die in Afrika zu viel schnackseln und keine Kondome benutzen?
Und was hat das mit dem Amoklauf zu tun?
Das Ganze ist etwas komplexer als ihr euch das anscheinend vorstellen könnt und der böse Westen ist nicht unbedingt an dem Elend dieser Leute Schuld.
Hat eher was mit der ungebremsten und unkontrollierten Vermehrung der Spezies Mensch zu tun und der Rückständigkeit gewisser Kulturen.
lieber_tee Wed, 25 Jul 2012 00:58:12 -0000
Antwort löschen@ morlock
"Hat eher was mit der ungebremsten und unkontrollierten Vermehrung der Spezies Mensch zu tun und der Rückständigkeit gewisser Kulturen." Sag mal, bist du ein Nazi? Kopfschüttel-Kotz.
C_C Wed, 25 Jul 2012 10:04:17 -0000
Antwort löschenman muß kein Nazi sein um sich zu überlegen, daß es der Menschen auf diesem Planeten zu viele geworden sind...
morlock Wed, 25 Jul 2012 11:46:08 -0000
Antwort löschenKommt jetzt wieder die Nazikeule?
Dass die Erde überbevölkert ist und das große Probleme bereitet, kann wohl keiner abstreiten.
Und dass die rückständigen technologischen, wirtschaftlichen und politischen Strukturen in diesen Ländern für das Hungerproblem verantwortlich sind, ist ja wohl auch offensichtlich.
Meine persönliche Meinung ist, dass zu viele Menschen Kinder in die Welt setzen, ohne sich darüber Gedanken zu machen.
Da sollte die Politik gegensteuern.
Aber unsere Politkomiker kann man eh getrost alle in die Tonne kloppen, die kann doch keiner mehr ernst nehmen.
Von denen erwarte ich als Letztes, dass sich was zum Positiven ändert.
Manchmal kann verdrängen auch ganz hilfreich sein.
Gerade nach solchen Ereignissen wie in Aurora.
Das Leben geht weiter, aber vielleicht sollte man sich mal ernsthaft Gedanken machen, wie man sowas verhindern kann und wie die Medien damit umgehen sollten.
Zu behaupten, das Entsetzen über den Amoklauf wäre Teil der Verdrängung anderer Probleme ist weit hergeholt.
Ich sehe da keinerlei Zusammenhang.
Naja, jedenfalls ich kann das gut trennen.
lieber_tee Wed, 25 Jul 2012 12:34:49 -0000
Antwort löschenDas klingt schon etwas differenzierter und die Nazi-Keule hab ich bewusst wegen den Begriffe Kontrolle, Ungebremst und Rückständig herausgeholt und geschwungen. Nun, in der "ersten" Welt werden eher zu wenig Kinder gezeugt, in der "dritten" Welt zu viel. Genauer Betrachtet hat dies aber nix mit Rückständig zu tun. In ökonomisch schwachen Ländern haben Kinder eine Alters-Vor-sorge-Funktion und es hat mit geringer Bildung / Aufklärung zu tun. Zudem hat die Armut dort verschiedenste Gründe. Es liegt an globalen und regionalen Zusammenhängen. Massive Verschuldung der Länder, kein Schuldenerlass, Korruption, Wirtschaftliche/politische Erpressung, Rohstoffinteressen... Unser Wohlstand lebt von der Ausbeutung (Rohstoffe, Arbeitskräfte, Finanziell) dieser Länder...
Sich über den Amoklauf aufzuregen und damit zu beschäftigen um nicht über die großen, allgemeinen Problem nachzudenken kann man so sehen muss man nicht. So ganz unwahr ist es aber nicht. Wenn das Grauen vor der eigenen Haustür stattfindet ist es halt näher, persönlicher und schockierender als all die armen braunen Kinder in Afrika mit ihren dicken Bäuchen. Mal wieder spenden...
TheCineast Wed, 25 Jul 2012 12:48:36 -0000
Antwort löschenIch hoffe das mit dem Spenden war Sarkasmus... Neues Thema!
stalker Wed, 25 Jul 2012 13:03:01 -0000
Antwort löschenDanke, lieber_tee, ich hatte nicht ausführen wollen, Hunger ist so komplex...
morlock Wed, 25 Jul 2012 13:20:57 -0000
Antwort löschenDoch, hat wohl alles mit rückständig zu tun.
Du gibst es ja selber zu, geringe Bildung/Aufklärung, ökonomisch schwach...
Rückständig.
Hierzulande machen sich die Leute zumindest mehr Gedanken übers Kinderkriegen, als in der 3. Welt.
Außer vielleicht die bildungsfernen Schichten.
Und gerade die sollten das besser überdenken.
Es sollte viel mehr Kontrolle geben.
Nicht nur bei Waffen.^^
stalker Wed, 25 Jul 2012 13:29:04 -0000
Antwort löschenIch lese nur Dominanz, Selbstaufwertung und Bildungsmangel in morlocks Worten. Wie rückständig. Seufz.
TheCineast Wed, 25 Jul 2012 19:07:07 -0000
Antwort löschen"geringe Bildung/Aufklärung, ökonomisch schwach... Rückständig. " Ja, das lässt sich wohl so formulieren, die Frage ist doch nur: Warum ist das so? Wer sorgt(!) dafür?
Wie kann man denn ernsthaft einen Ausruf à la "Schnackselt gefälligst nicht so viel in Afrika und ihr da in den unteren Bildungsschichten in den westlichen Demokratien auch nicht" wagen und dabei die Hauptschuldigen eben bei jenen suchen?
Ich verstehe immer noch nicht, wie du von einer fehlenden Komplexität in unserem Denken sprechen kannst und in einem Atemzug solche Dinger raushaust...! Ich kann mich nur stalker und lieber_tee anschließen!
morlock Thu, 26 Jul 2012 09:42:58 -0000
Antwort löschenDie sollen so viel schnackseln wie sie wollen.
Mir doch egal.
Aber dann nicht beschweren, wenn man die ganzen hungrigen Mäuler nicht stopfen kann.
Warum denkst Du denn, ist das so?
Verschwörung?^^
stalker Thu, 26 Jul 2012 12:56:24 -0000
Antwort löschenWenn unser Müll die afrikanischen Böden verseucht, wenn unser Rohstoffabbau die afrikanischen Böden verseucht, wenn durch Spekulation die Weizenpreise steigen, wenn europäisches, mit Steuergeldern subventioniertes Geflügel auf den afrikanischen Märkten die Existens von Kleinbauern zerstört...
TheCineast Thu, 26 Jul 2012 13:21:03 -0000
Antwort löschenrichtig!
...wenn europäische / amerikanische Großkonzerne mit Dumpingpreisen (der verschiedensten Produkte; von Milch bis Fleisch, etc!) die einheimischen Märkte nicht nur ignorieren, sondern zerstören... wenn das Gleiche mit den Überproduktion der EU geschieht.... WENN UND WEIL DIESE LISTE EWIG WEITERGEHT!
morlock Thu, 26 Jul 2012 16:22:53 -0000
Antwort löschenIhr habt wirklich eine blühende Phantasie, wenn es darum geht, für die Probleme in der Welt wieder mal den dekadenten Westen und den Kapitalismus verantworlich zu machen.
C_C Sun, 05 Aug 2012 01:25:30 -0000
Antwort löschenmorlock. Du. HAST. Keine. Ahnung.
Der Kapitalismus IST an ALLEN Problemen der Welt schuld.
Ich habe nur ein problem mit seinen gegnern, und das liegt im Prinzip Mensch: ohne Druck kein Fortschritt und ich ich LIEBE technischen Fortschritt.
Jede, der weiß wovon er redet, will den Kapitalismus weghaben. Ich auch. Aber auf die Innovationskraft will ich nicht verzichten. Also geht es am Ende darum, alles besser zu kanalisieren. Nur: das GEGENteil passiert! Man meint regelrecht, die da oben WOLLTEN den Zusammenbruch auf allen Ebenen...
Julian F. Fri, 26 Apr 2013 13:47:03 -0000
Antwort löschen@C_C:
Ich würde zu gerne wissen, wer deiner Meinung nach Ahnung haben sollte... Jemand der sich mit (Volks-)Wirtschaft auseinandergesetzt hat, würde glaube ich nicht meinen, die Wettbewerbsfähigkeit eines Systems durch Planwirtschaft erhöhen zu können oder gar die Lebensqualität durch eine kommunistische Gesellschaft zu verbessern. Idealisten denken da eher eine Utopie, auch wenn sich mir deren Attraktivität auch noch nie erschlossen hat.
stalker Fri, 26 Apr 2013 13:59:25 -0000
Antwort löschenNun, auch im BWL-Studium kann man lernen, dass Planwirtschaft in Krisenzeiten durchaus effektiv ist.
C_C Sun, 12 May 2013 14:56:35 -0000
Antwort löschenJulian, du hast schonmal eine völlig falsche prämisse: Wettbewerbsfähigkeit.
Joeyjoejoe17 Mon, 23 Jul 2012 12:49:37 -0000
Kommentar löschenSchön persönlicher Text.
Mich hat das alles nicht berührt. So etwas passiert tagtäglich auf der Welt, und nur weil das im Rahmen eines interessanten (Film-)Ereignisses passiert ist, soll ich jetzt betroffen sein?
Und ein mulmiges Gefühl habe ich jetzt auch nicht, wenn ich im Kino sitze.
Shit happens all day.
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torwei Mon, 23 Jul 2012 13:29:58 -0000
Antwort löschenNaja, abgesehen von Krieg und diversen Anschlägen ist es jetzt nicht so alltäglich, wenn jemand einfach so anfängt um sich zu schießen. Auf Grund von Normalisierungsprozessen habe ich aber ja auch keine Angst wenn ich heute ins Flugzeug steige oder in die Uni gehe. Kino dann schon gar nicht. Insofern hast du Recht.
BloodySunday Mon, 23 Jul 2012 13:39:46 -0000
Antwort löschenGroßartiges Argument!
Abgesehen von Mord ist Mord jetzt gar nicht mal so alltäglich.
BloodySunday Mon, 23 Jul 2012 13:47:58 -0000
Antwort löschenNein, ich persönlich denke es macht keinen Unterschied wer oder wo getötet wird.
torwei Mon, 23 Jul 2012 13:48:47 -0000
Antwort löschenDu wirfst da irgendwie was durcheinander. Es macht doch einen Unterschied, ob in Afghanistan täglich Bomben explodieren oder genau vor deiner Haustür, im nächsten Supermarkt oder gar im Kino einer Amok läuft...
Auch wenn jetzt irgendwo mal ein Mann seine Frau absticht ist es immer noch etwas anderes, wenn jemand im Wahnsinn 10-20 Menschen tötet. Wahllos. Grundlos.
torwei Mon, 23 Jul 2012 13:51:34 -0000
Antwort löschenWas den Wert der Leben oder sonst was betrifft macht das natürlich keinen Unterschied. Es macht aber denke ich schon einen Unterschied auf welche Weise eben dies rezipiert wird. Und genau darum geht es doch hier. Willst du jetzt für jeden Mord eine Nachricht? Oder doch eher keinen Amoklauf mehr in den Nachrichten?
TheCineast Mon, 23 Jul 2012 16:40:03 -0000
Antwort löschentorwei: Wenn wir über die Gründe des täglichen Sterbens so vieler Menschen diskutieren wollen, macht das ein riesiges Fass auf. Ein Fass das gerne geschlossen gehalten wird, um unser (westliches) Wohlfühlen beständig zu halten.
"Es macht doch einen Unterschied, ob in Afghanistan täglich Bomben explodieren oder genau vor deiner Haustür, im nächsten Supermarkt oder gar im Kino einer Amok läuft... " (torwei)
Der Unterschied ist, dass dieser (schreckliche!) Vorfall -genau wie du es formuliert hast- in "nächster Nähe" geschieht, an einem Ort, der in unseren Vorstellungen alltäglich ist, "nebenan", "vor unserer Haustür"! Deshalb setzen wir uns / setzen die Medien sich mit diesem Thema auseinander. Und das ist ja die Perversion der Geschichte / der Welt, wenn man so mag. Etwas muss "uns direkt" betreffen (und am Besten noch im Zusammenhang mit einem öffentlichen Event stehen), damit "wir" uns damit auseinandersetzen, es muss in unserer alltägliches Vorstellungsbild passen. Das ist der Unterschied der "Bombentoten in Afghanistan" oder (exemplarisch) der Hungertoten am Horn von Afrika zu den Toten eines solchen Amoklaufes. Die Gemeinsamkeit bleibt die Sinnlosigkeit. Und dabei erfüllen die täglich, ja minütlich, "ermordeten" Hungertoten, etc. auch noch einen abartigen Zweck: Sie ermöglichen den Lebensstil der westlichen Gesellschaft. Ein Thema, das viel zu klein geredet wird und über welches ich hier einen ganzes Buch verfassen könnte... (LEST Jean Ziegler!)
"Willst du jetzt für jeden Mord eine Nachricht?" Überspitzt formuliert: Ja, gerechtfertigt und notwendig wäre es! Denn es sterben minütlich Menschen, "Wahllos. Grundlos" (torwei), zu einem abartigen "Zweck"!
Damit möchte ich natürlich nicht diese Tragödie klein reden, aber Joeyjoejoe17 behält da Recht. Ich hoffe im Übrigen zusätzlich, dass dem, der zu dieser Tat fähig war, nicht mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird! Dafür aber gerne den westlichen Demokratien, somit auch uns(!)
Wie wäre es mit ein wenig "Hass auf den Westen"?
torwei Mon, 23 Jul 2012 16:44:34 -0000
Antwort löschenAlso so viel Mühe hättest du dir jetzt gar nicht geben müssen, schließlich bin ich doch eigentlich mit Joey und dir einer Meinung :D Dachte das wäre klar...
TheCineast Mon, 23 Jul 2012 17:01:01 -0000
Antwort löschenTrotz allem warst du ja der Auffassung, einen Unterschied zwischen den Tötungen machen zu müssen... Muss man auch, ja... Aber in eine andere Richtung... Um es noch ein bisschen reißerischer zu formulieren:
So lange die Leichen nicht vor unserer Tür liegen, interessiert es keinen (kaum jemanden)!
Vielleicht mag ich dich auch ein wenig falsch verstanden haben. Solltest du meiner Auffassung sein, was dieses Thema anbelangt: Umso besser, einer mehr und trotzdem viel zu wenig!
torwei Mon, 23 Jul 2012 17:15:54 -0000
Antwort löschenMir ging es darum, wie so etwas rezipiert wird. Denn damit hat Joey bzw der Kommentar hier ja angefangen. "Muss ich mich jetzt betroffen fühlen?" Zum einen vielleicht ja, weil so etwas eben nicht alltäglich passiert, wie ich durch die Differenzierung versucht habe deutlich zu machen. Davon ausgehend steht das Kino für einen Ort von dem wir bisher dachten, dass er von so etwas verschont bleibt. Wie die eigene Haustür quasi.
Zum anderen lässt einen das - wie eben Joey - vermutlich auf Grund besagter Normalisierungsprozesse kalt. "Mir wird ja eh nichts passieren." Diese Normalisierung tritt natürlich auch erst dadurch ein, dass wir andere schockierende Szenarien inzwischen gewohnt sind.
Also ich denke du hast mich schon richtig verstanden, allerdings ging es mir nicht darum einen grundsätzlichen Unterschied zwischen verschiedenen Fällen solcher Art fest zu machen, sondern mehr darum, dass es darauf ankommt wie sehr man sich mit dem ganzen verbunden fühlt. Ziemlich simpel eigentlich ;)
TheCineast Mon, 23 Jul 2012 17:42:33 -0000
Antwort löschenInteressanter Standpunkt, morlock! Da hast du ziemlich einen rausgehauen! Wenn es sich einer zu einfach macht, dann bist du das...
"Ungebremste und unkontrollierte Vermehrung der Spezies Mensch", meinetwegen. "Rückständigkeit gewisser Kulturen", kann ich nicht widersprechen. Nur bleibt hier das gewollte Zurückhalten der Entwicklung der einen durch andere Gesellschaften (das einhergehende Aufzwängen westlicher Vorstellungen, Praktiken, Normen wäre diesbezüglich noch ein neues Thema!)! Die Komplexität dieser Thematik überschreitet unser aller Horizont, keine Frage!
Grundsätzlich bin ich auch der Auffassung, dass sich nichts ändern wird und wir eh nur ab und an unsere 5 "Gutmensch"-Minuten haben werden, um uns dann wieder den Reizen des Kapitalismus hinzugeben. "Ungerechtigkeit", wobei das nun wirklich Begriffsduselei ist, wird es immer geben, anders funktioniert es nicht... Trotzdem: Die Schuld dem "bösen Westen" abzuschreiben wäre falsch!
"Soll ich mich jetzt schuldig fühlen, weil die in Afrika zu viel schnackseln und keine Kondome benutzen?" (ZITAT!!!) Mal ehrlich.. Der Kommentar ist einfach zu flach...
TheCineast Mon, 23 Jul 2012 17:45:41 -0000
Antwort löschenmorlock hat seine Äußerungen gelöscht und unter Stalker's Kommentar gepostet... War wohl aber auch an mich gerichtet!
Roach Mon, 23 Jul 2012 11:29:12 -0000
Kommentar löschenSo viel sinnloses Böses, wie es nur ein Mensch schaffen kann... Es ist einfach unerklärlich, wie ein Wesen, das mit einem Gewissen geboren wurde, zu so etwas in der Lage sein kann. Das werde und will ich niemals verstehen.
Meine Trauer geht an die Opfer, die Betroffenen und die Angehörigen. Meine Wut und grenzenloses Unverständnis gehen an den Täter. Das sind Momente, an denen ich hoffe, dass es so etwas wie ein Hohes Gericht gibt, das die einen belohnt und die anderen bestraft. Denn egal, was im Zuge dieser Tat jetzt noch passiert, es wird dem nicht gerecht werden.
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Mr. Ogi Mon, 23 Jul 2012 11:16:34 -0000
Kommentar löschenAmerika wie es nur Amerika kann.
Da kauft sich mal wieder jemand eine Waffe, der im Prinzip überhaupt garkeine besitzen dürfte und knallt einfach Menschen ab.
Und die Waffenlobby schreit gleich nach mehr Rechten für Besitzer von Waffen. Man hätte ja Waffen mit in den Saal nehmen können, dann hätte man dieses ja verhindern können. Diese Logik ( und das ist ja bei jedem Amoklauf/Attentat aufgekommen solch ein Mist) kann einfach nur aus Amerika kommen.
Mr. Vincent Vega`s Satz mag zwar schon ein wenig deplatziert wirken.
Aber jedes Land ist für seine Einwohner verantwortlich. Und da die Amerikaner ihre verkackte-patriotische-geilaufwaffen-Einstellung nicht ändern, wird das in Zukunft immer noch passieren. Hauptsache immer mehr "Gläserne-Bürger" schaffen, Homeland-Security überwacht das Land, aber der Kern des ganzen Übels, die Regierung die überwiegend aus Republikaner bestand, besteht und das Land mit ihren idiotischen Gesetzten selbst ins Aus stellten, wird weiterhin existieren.
Und da sind die Amerikaner selbst dran Schuld.
Dies ist kein Trost für die Opfer und es wird sich für die betroffenen Familien auch nichts ändern, aber so ist das leider.
Ansonsten hat Nolan es schon gut ausgedrückt.
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Rukus Mon, 23 Jul 2012 11:47:55 -0000
Antwort löschenNach dieser "Guns don't kill, people do!"-Logik müsste man geradezu dazu aufrufen, Waffen mit an Bord von Flugzeugen zu nehmen, damit Terroristen keine Chance mehr haben, Flugzeuge zu entführen - oder Schlimmeres.
Ich kann es nicht, und werde es wohl auch nie verstehen, wie man so naiv mit Waffenrecht umgehen kann. Selbst in Deutschland ist mir die Debatte schon peinlich. Statt logisch zu handeln, werden ominöse Rechte verteidigt, ob nun von der NRA in den USA oder irgendwelchen Sportschützen und Schützenvereinen bei uns. Wenn man nur wollte, könnte man eine sinnvolle und praktikable Lösung finden. Stattdessen sieht man zig Videos im Netz, wie irgendwelche Privatleute in den USA ihre Waffensammlungen präsentieren. Man muss nur bei youtube etc. z.B. nach Zombie Apokalypse suchen ... krank, einfach nur krank!
_Garfield Mon, 23 Jul 2012 12:24:05 -0000
Antwort löschenMan dreht sich in der Debatte um schärfere Waffengesetze sowieso schon seit Jahren im Kreis. Solange Politik und Lobbyismus so eng miteinander verzahnt sind, wird sich da herzlich wenig ändern, weil Politiker ihre Wähler und ihren Job behalten wollen. Es ist gerade zu lächerlich einfach in den USA an ein vollautomatisches Sturmgewehr zu kommen, wo man sich fragt, wofür ein stinknormaler Zivilist eine solche benötigt. Zur Jagd? Zur Selbstverteidigung? America Fuck Yeah, das Land der grenzenlosen Möglichkeiten.
PS: Falls jemand eine Waffe benötigt, ihr einige Einkauftipps: http://www.youtube.com/watch?v=baPgr_tw79Q
Narrisch Mon, 23 Jul 2012 12:39:37 -0000
Antwort löschenDie "geil auf Waffen" Argumenation würde dann funktionieren wenn sich Amokläufe auf die USA beschränken würden. Das tun sie aber nicht. Ich erinnere an Norwegen, trotz deutlich schärferer Waffengesetzte gab es dort mit den schlimmsten Amoklauf überhaupt. Verbot von Schusswaffen ist mit Sicherheit ein Mosaikstein des Ganzen nur ist es zu kurz gedacht die ganze Problematik auf den einfachen Zugang zu Schusswaffen zu beschränken. Vielleicht ist es in einer freien Gesellschaft grundsätzlich nicht möglich Amokläufe zu verhindern. Die USA, das ganze Land, die gesamte Bevölkerung auf ein Land schießwütiger Irrer zu reduzieren ist jedenfalls falsch.
Rukus Mon, 23 Jul 2012 12:58:46 -0000
Antwort löschenDas Problem ist, dass Breivik in Norwegen offenbar einen entsprechenden Berechtigungsschein hatte. Und das ist der Punkt, bei jedem Amoklauf, zu dem ich mich näher informiert habe, wurden nach meiner Kenntnis legale Waffen verwendet! Insofern sind die Waffenrechte ein sehr sehr guter Ansatzpunkt.
_Garfield Mon, 23 Jul 2012 13:26:16 -0000
Antwort löschenEs geht nicht nur um Waffengesetze, alleine dass sich die Einstellung von Waffen-Verkäufern kein bisschen verändert zu haben scheint, ist erschreckend. Denn letztlich sind diese Leute (ich beziehe mich mal auf meinen Link) auch Väter und Großväter, die ebenso betroffen sein könnten. Und Amokläufe, vor allem aber Todesfälle durch Schusswaffen sind eben in den USA am verbreitesten - das ist statistisch belegt.
MrModicum Mon, 23 Jul 2012 13:31:31 -0000
Antwort löschenKomischerweise funktioniert das lockere Waffenrecht trotzdem in Ländern wie zum Beispiel Kanada. Es liegt an beidem, an Menschen und Waffen. Deswegen muss man sich um beides kümmern. Nur leider sind unsere Politiker nicht wirklich Multitaskingfähig..
>MARVEL< Mon, 23 Jul 2012 11:08:01 -0000
Kommentar löschenEtwas irritiert bin ich doch über Moviepilot. Hier
http://www.moviepilot.de/news/die-auswertung-unserer-nutzerbefragung-116527
wurde noch gesagt MP würde nicht darüber berichten weil es nichts mit Film zu tun habe, jetzt auf der Titelseite.
Ich persönlich finde es gut das ihr euch doch noch anders entschieden habt. Der Text ist sehr gut. Behutsam und nicht reißerisch geschrieben.
Ich war am WE sogar 2 Mal im Kino. Zum Glück hatte ich kein mulmiges Gefühl, ich konnte auch weiterhin abschalten, sobald das Licht ausging.
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the gaffer Mon, 23 Jul 2012 12:05:48 -0000
Antwort löschenDas eine Statement bezog sich auf die Nachricht an sich zu einem Zeitpunkt, als die Informationslage gelinde gesagt unübersichtlich war. Das hier ist keine Nachricht, sondern ganz persönlich.
>MARVEL< Mon, 23 Jul 2012 13:51:24 -0000
Antwort löschenUnd etwas ähnlich persönliches wäre auch am Tag selber möglich gewesen.
FilmFreeza Mon, 23 Jul 2012 11:05:49 -0000
Kommentar löschenRest in Peace an der Stelle. Unfassbare Tragödie, die ich so schnell nicht aus dem Kopf bekommen werde und will.
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jeffcostello Mon, 23 Jul 2012 10:40:40 -0000
Kommentar löschenguter text, unbeschreibliche tragödie, zu sterben obwohl man nur einen fiilm sehen wollte, ich deneke chris nolan hat weise worte gefunden das auszudrücken was ich denke.
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In_Ex_Fan Mon, 23 Jul 2012 10:31:46 -0000
Kommentar löschenIch seh das ganz genau so. Das Kino ist für mich eine Welt, in die ich abtauche um unterhalten zu werden, um die alltäglichen Sorgen zu vergessen und dann wird einem schlagartig aufgezeigt, wie schnell die "harte Realität" in sorgenlose Welten eindringen kann.
Ich werd auch nicht ganz ohne mulmiges Gefühl am Freitag in den Film gehen können. Nicht weil ich Angst vor Nachahmung habe, sondern eher weil das Wissen um diesen Vorfall mitschwingt.
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Audreyfan Mon, 23 Jul 2012 10:00:22 -0000
Kommentar löschenChristopher Nolan spricht aus, was ich denke....
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Commentator Mon, 23 Jul 2012 08:57:08 -0000
Kommentar löschenJeder Amokläufer will seine Stärke und seinen Hass auf die Menschen zugleich zeigen. Aber wie stark ist jemand, der wahllos auf Opfer schießt, die sich nicht vorbereiten können, die sich nicht wehren können. Ist das nicht feige und schwach zugleich. Unsere Gesellschaft leidet nicht in erster Linie unter kranken Menschen, sondern an Menschen, die vor allem eines sind - feige. Wir sollten einem solchen Menschen nicht das Gefühl geben, dass er krank oder stark ist, dass er furchteinflößend wäre, sondern er sollte wissen, dass jeder Mensch weiß, dass er feige ist. Die Aufmerksamkeit sollte den Opfern gelten, nicht dem Täter. Es mag sein, dass es für die Angehörigen wichtig ist, die Hintergründe dieser Tat zu erfahren, darauf haben sie ein Recht. Die Öffentlichkeit hat allerdings andere Aufgaben, wir sollten um die Toten und mit den Angehörigen trauern.
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Narrisch Mon, 23 Jul 2012 08:45:20 -0000
Kommentar löschenBesonders zynisch ist es wenn im Zusammenhang dieses Amoklaufs einem eurer Kommentatoren, Mr Vincent Vega (Rajko Burchardt), nichts besseres einfällt als -Zitat "Wie die Filme so die Fans." Zitat Ende. Ich kann nicht nachvollziehen wie das möglich ist und vor allem verstehe ich nicht warum es von euch als moviepilot Redaktion kein klares Wort dazu gibt.
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Eraserhead 23 Mon, 23 Jul 2012 11:13:25 -0000
Antwort löschenVor 2-3 Tagen bei Dark Knight Rises, unter dem Kommentar/Link von Tyler__Durden
tobi12000 Mon, 23 Jul 2012 11:32:44 -0000
Antwort löschender kommentar ist ja nicht nur zynisch. er wurde auf kosten von 12 menschenleben gemacht, aber gut satire dard ja alles...
aber abgesehen davon unterstellt er den opfern, also den fans, eine mittäterschaft und bezichtigt jeden weiteren fan, als potentiellen massenmörder. und das hat nichts mit augenzwinkernder provokation zu tun, sondern ist einfach nur bullshit!
Titaneus Mon, 23 Jul 2012 11:42:37 -0000
Antwort löschenDas Zitat von R.B. hätte auch von Eva Herman sein können, so unüberlegt, unnötig und dumm war es.
nilswachter Mon, 23 Jul 2012 16:02:40 -0000
Antwort löschenEs ist letztlich aber auch die traurige Konsequenz ständiger Provokationen eines selbsternannten Querulanten und Nonkonformisten. Nichts gegen das, aber sein Hobby hat mit der Kolumne "Mr. Vincent Vega eckt an" eine unnötige Platform zugesprochen bekommen, die sein Image nur noch zementiert. Dieser Kommentar von Vega zeigt, wie wichtig dessen Pflege für ihn ist. Reine Selbstbefriedigung auf Kosten eines sehr traurigen Ereignisses. Eigentlich sollte man auf solche niveaulosen und grenzdebilen Kommentare gar nicht eingehen und sie mit Desinteresse strafen.
Suki93 Mon, 23 Jul 2012 08:43:58 -0000
Kommentar löschenEinfach schrecklich was dort passiert ist. Und es waren zum Großteil noch so junge Menschen... die auch noch ohne Grund wegen einem irren Typen, der sich selbst der Joker nennt sterben mussten. Ich finde es sowieso unmöglich, dass jeder Hans ins Amerika Waffen kaufen kann um sich zu verteidigen!
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Rasu Mon, 23 Jul 2012 08:25:42 -0000
Kommentar löschenWieso sollte ein Kino von einem Amoklauf verschont bleiben? Da sind auf relativ wenig Platz viele Menschen verteilt, für jemanden, der einen Amoklauf in Erwägung zieht, ist das ein einfaches Ziel (Verzeihung für die sehr nüchterne Formulierung). Und NEIN, natürlich ist das Kino an sich nicht schuld, nur weil da viele Menschen hingehen. Die Schulen, an denen Amokläufe stattgefunden haben, waren es ja auch nicht.
Der Amoklauf selber ist natürlich eine Schande, allein dass ein Mensch andere Personen, die er nicht kennt, leiden lässt, ist etwas abscheuliches. Und so, wie die Zeitungen es darstellen, werden weder der Film als auch das Kino an sich auch nur ansatzweise beschuldigt.
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Kängufant Mon, 23 Jul 2012 08:32:28 -0000
Antwort löschenNaja, ich fürchte, es wird nicht lange dauern, bis die Medien nicht mehr widerstehen können. Die Süddeutsche hat gestern schon mal vorgelegt und Nolan in eine Reihe mit von Trier und Stone gestellt, die sich die Frage stellen müssten, ob ihre Filme nicht anstachelnd wirkten...
Rasu Mon, 23 Jul 2012 08:35:58 -0000
Antwort löschenNolan und anstachelnd? Das wär mir ja ganz neu...aber immerhin stürzen sich die Medien nicht so drauf wie bei den "Killerspiel"-Debatten früher.
Kängufant Mon, 23 Jul 2012 08:49:54 -0000
Antwort löschenWart's ab, sie werden in der Wohnung bestimmt noch Computerspiele finden... und wenn es nur Space Invaders ist...
Rasu Mon, 23 Jul 2012 08:56:55 -0000
Antwort löschenDiese Ironie wäre dann kaum in Worte zu fassen...
Coach T Mon, 23 Jul 2012 09:27:39 -0000
Antwort löschen"In seinem Computer entdeckte die Polizei noch weitere, gruselige Details über den Massenmörder. Offensichtlich besuchte er regelmäßig Sexseiten!"
Quelle: Bild
Rasu Mon, 23 Jul 2012 09:49:30 -0000
Antwort löschen"Seine Penisgröße beschrieb er als small/average"...Muss man dazu eigentlich noch was sagen?!
Rukus Mon, 23 Jul 2012 11:37:01 -0000
Antwort löschenIch hätte nicht gedacht, dass meine Meinung über die Bild noch weiter sinken könnte.
tobi12000 Mon, 23 Jul 2012 11:50:46 -0000
Antwort löschenbild ist echt nicht zu unterbieten. auf der startseite find ich 10 themen mit sexuellem inhalt, aber wenn ein amokläufer ne sexseite besucht, dann ist das ein "gruseliges detail" :D
Rasu Mon, 23 Jul 2012 11:57:37 -0000
Antwort löschenVor allem, weil die BILD auch immer nackte Frauen für die notgeile Bevölkerungsschicht in ihrer Zeitung hat...
tobi12000 Mon, 23 Jul 2012 12:04:05 -0000
Antwort löschenwas schon komisch ist, denn das sexualverhalten des amokläufers, scheint bild zufolge, im zusammenhang mit seiner tat zu stehen. stellt sich natürlich die frage, ob jeder, mit sexualleben und einem durchschnittlichen penis kurz davor ist, einen mord zu begehen^^
Rukus Mon, 23 Jul 2012 12:41:00 -0000
Antwort löschenVielleicht sollte man nicht nach Killernspielen, sondern Bild-Abos suchen ... Ganz ehrlich, von dem gequirlten Dreck muss man doch bekloppt werden.
gnipmac14 Mon, 23 Jul 2012 08:12:52 -0000
Kommentar löschenEhrlich gesagt wundert mich das Ganze kein bisschen. Nachdem Kickass und SUPER erklärten, wie einfach es ist, ein Superheld zu sein, war es ja nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Spinner anfangen das nachzuahmen und einen auf Held - oder in diesem Fall auf Superschurke - zu machen.
@Selecarnor: Word!
Statistisch gesehen, ist jeder Kinosaal auf der Welt momentan sicherer als je zuvor, denn der recht unwahrscheinliche Fall eines Amoklaufs ist bereits eingetreten. Wir können nur hoffen, dass sich nun keine Nacktscanner an Box Offices durchsetzen. Ich bin auf den Täter kein stück wütend, was mir Sorgen bereitet sind die Wellen, die das nach sich ziehen könnte. Der Typ is offensichtlich geisteskrank, die Masse jedoch sollte vernünftig und rational damit umgehen. Wir sollten uns nicht mehr verarschen lassen, weder von High'o'pies, die meinen amok laufen zu müssen, noch von denen, die meinen die Welt in einen Hochsicherheitstrakt verwandeln zu müssen.
"Es gibt keine Gefahr, das war der eine Fehler eines kranken Mannes" -I'Robot(abgeändert)
PS: Ich bin weitgehenst Realist mit leichtem Hang zum Optimismus, deshalb weigere ich mich, auf folgenden Satz zu verzichten: Viele der Opfer waren unterdurchschnittlich jung zum Sterben, das tut mir für sie und ihre Familien leid, jedoch starben sie an dem wohl schönsten Ort dieser Welt!
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In_Ex_Fan Mon, 23 Jul 2012 10:27:31 -0000
Antwort löschenAuch wenn du Realist bist, war der letzte Satz unangebracht.
Selcarnor Mon, 23 Jul 2012 07:16:29 -0000
Kommentar löschenWenn ich mal das kalte analytische Arschloch mime:
Statistisch war es nur eine Frage der Zeit, da solche Orte gute Bedinungen für so etwas liefern. Beim Kino sind große, diche Menschenmassen, Dunkelheit (sofern der Täter es bis zum Saal aushält) und dutzende von möglichen Motiven, wie, dass man sich in einer Fantasywelt verloren hat oder einfach nur als Menschenhasser an einem Ort, wo man normalerweise Spaß hat, Angst, Tod und Schrecken verbreitet...
Es macht allerdings natürlich auch mich traurig und fassunglos, dass es nun doch passiert ist.
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brainchild Mon, 23 Jul 2012 12:52:34 -0000
Antwort löschenSo wie es überhaupt auch erstaunlich ist, dass in einer Welt mit (absolut gesehen) so vielen psychisch Erkrankten und so leichtem Zugang zu Waffen relativ wenige solcher Zwischenfälle gibt.
Bandrix Mon, 23 Jul 2012 07:13:39 -0000
Kommentar löschenSchöner Text.
Bin morgen auch in der Tripple - Preview und auch wenn es doof klingt: Etwas mulmig ist mir dann doch dabei.
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Limenator Mon, 23 Jul 2012 09:40:44 -0000
Antwort löschenIch fühle genau dasselbe.
So ähnlich war es bei TDK und Heath Ledger...
Eine News von heute oder gestern bei moviepilot verpasst? Dann schau doch auf unsere News-Überblicksseite, wo Du alle finden kannst.



Strengere Waffenregelungen? Unnötig! Und schließlich ist ja gerade Wahlkampf...
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