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Tyler Perry an der Spitze der US-Kinocharts
Veröffentlicht am 14.09.2009, 11:15
Die Wunde sitzt nicht mehr so tief bei den US-Amerikanern, zumindest, was die Wahl des Wochenend-Kinofilms angeht: Am 11. September startete die Komödie I Can Do Bad All by Myself von Wunderkind Tyler Perry, der mittlerweile als eine Art afroamerikanischer Adam Sandler gilt. Beziehungsweise als Nachfolger von Eddie Murphy. Mit einem Einspielergebnis von 24,1 Millionen Dollar konnte er mühelos die Spitzenposition der US-Kinocharts einnehmen, wurde auf über 3000 Leinwänden in den gesamten Staaten gezeigt. Perry schreibt Theaterstücke und Drehbücher, produziert Blockbuster, ist als Schauspieler tätig und zieht mit seinen Regiewerken Madea Goes to Jail (welcher ebenso die Kinokassen klingeln ließ) und jetzt I Can Do Bad All by Myself Millionen ins Kino.
Bereits im vergangenen Jahr am gleichen Wochenende hatte Tyler Perry übrigens gemeinsam mit Burn After Reading – Wer verbrennt sich hier die Finger? und The Family That Preys die beiden Toppositionen in den US-Kinocharts eingenommen, wie boxofficemojo berichtet. 2008 lagen die Einnahmen an den Kinokassen an genau demselben Wochenende jedoch sieben Prozent höher.
Auf dem zweiten Platz liegt diese Woche der von Tim Burton und Timur Bekmambetov produzierte Animationsfilm #9 mit 10,9 Mio Dollar, gefolgt von den bereits gestarteten Inglourious Basterds (6,6 Mio. Dollar/gesamt: 104,3 Mio. Dollar) und Verrückt nach Steve (5,8 Mio. Dollar/21,8 Mio. Dollar) mit Sandra Bullock in der Hauptrolle. Final Destination 4 hingegen spielte sich auf einem soliden fünften Platz ein, nachdem er die Woche zuvor noch die Spitzenposition für sich behaupten konnte. Enttäuscht haben diese Woche der mit Rumer Willis bestezte Horror-Remake Schön bis in den Tod mit 5,3 Millionen Dollar und der Psychothriller Whiteout mit Kate Beckinsale mit 5,1 Millionen Dollar. Diese beiden landeten nur auf dem sechsten und siebten Rang.
Hier noch der Trailer des Spitzenverteidiger I Can Do Bad All By Myself
Was meint ihr: Könnte Tyler Perry auch in Deutschland den ersten Platz holen oder bleibt er ein US-Phänomen?
annaberlin (Anna Sita Zinn) 2009/09/14 11:15:00
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