Warum verlor Avatar den Oscar?Bearbeiten

Veröffentlicht am 09.03.2010, 10:21

Am Sonntag gewann Tödliches Kommando – The Hurt Locker den Oscar als Bester Film. Für viele war das eine überraschende Entscheidung, für die es verschiedene mögliche Erklärungen gibt.

The Hurt Locker The Hurt Locker © Summit Entertainment

Am Ende ging es beim Oscar ganz schnell: Kathryn Bigelow hatte gerade ihren Award für die Beste Regie entgegengenommen und war kaum hinter der Bühne, da hatte Tom Hanks schon den Gewinner des Oscars für den Besten Film verkündet: Tödliches Kommando – The Hurt Locker, Kathryn Bigelow s Drama um einen Bombenentschärfer im Irak, wurde mit dem Oscars in dieser Kategorie ausgezeichnet. Für viele kam das überraschend, galt doch eigentlich James Cameron s 3D-Epos Avatar – Aufbruch nach Pandora als Favorit.

Dafür, dass die Academy sich zur Überraschung vieler doch gegen den erfolgreichsten Film aller Zeiten entschieden hat, gibt es verschiedene mögliche Erklärungen, über die jetzt spekuliert wird. Die offensichtlichste ist natürlich, dass Tödliches Kommando – The Hurt Locker schlicht ein besserer Film ist als Avatar – Aufbruch nach Pandora, der bis auf spektakuläre Effekte, für die er zurecht mit einem Oscars ausgezeichnet wurde, wenig zu bieten hat. In der Vergangenheit war das aber nicht immer das erste Kriterium der Academy, weshalb es interessant ist, einen Blick auf andere mögliche Erklärungen zu werfen. Einige davon hat Elizabeth Guider in einem lesenswerten Artikel für den Hollywood Reporter zusammengestellt.

Zum Einen nennt sie die Aktualität des Themas von Tödliches Kommando – The Hurt Locker. Der Film „trifft einen Nerv, indem er die richtige thematische Balance zwischen den Schrecken eines Konfliktes, der zu nichts führt und Mitleid für die, die daran teilnehmen müssen erreicht“. Auf der anderen Seite verbreitet allerdings auch Avatar – Aufbruch nach Pandora mit seinem Plädoyer für mehr Respekt vor der Natur und der Warnung vor der zerstörerischen Menschheit, wenn auch reichlich plump, eine (immer noch) aktuelle Botschaft.

Als einen weiteren Grund nennt Guider das Abstimmungssystem der Academy. Die Mitglieder setzen auf ihren Stimmzettel nicht einfach ein Kreuz neben dem Film ihrer Wahl, sondern erstellen eine Art Rangliste. Da James Cameron mit seiner überheblichen Art und seinem Pochen auf die für das Kino revolutionäre Funktion von Avatar – Aufbruch nach Pandora stark polarisierte, ist es möglich, dass Avatar – Aufbruch nach Pandora von vielen Mitgliedern der Academy als Bester Film gewählt wurde, ähnlich viele ihn allerdings auch ganz unten auf der Liste platzierten.

Auch die Bedingungen, unter denen die Filme entstanden sind, werden als ein Grund genannt: „Kathryn Bigelow s Crew stand der argwöhnischen Menge, Ausgangssperren und Schusssalven gegenüber; James Cameron s Crew einem Haufen Computer.“

Natürlich ist es letztlich Spekulation, welche Gründe zum Sieg von Tödliches Kommando – The Hurt Locker geführt haben. Vielleicht stimmen die Überlegungen des Hollywood Reporters, vielleicht hat sich die Academy aber doch auf die Idee hinter dem Oscar berufen und schlicht den besseren Film mit dem begehrten Preis ausgezeichnet – am wahrscheinlichsten ist wohl eine Mischung aus all diesen Faktoren.

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HerrLehmann (Sebastian Moitzheim)

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Kommentare

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Kängufant

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Ich würde auch die Wirkung der vollmundig angekündigten Sequels und Prequels und was da sonst noch quelt nicht unterschätzen. Das gibt der Academy immer genug Anlass, eine Auszeichnung auf "später" zu verschieben.

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Dexter23

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Die Academy hat mit dieser Entscheidung schon ein glückliches Händchen bewiesen. Diese Verleihung war in meinen Augen sowieso die fairste der letzten Jahre.

Der Beste Film sollte sowohl optisch, als auch gesellschaftlich und zwischenmenschlich überzeugen und zusammenfassend eine gute Geschichte erzählen. Bis auf ersteres hatte Avatar meiner Meinung nach nicht viel mehr zu bieten.
The Hurtlocker ist, bezogen auf die Charaktere und Thema, tiefgründiger.

Als ich nach Avatar aus dem Kino kam, dachte ich: Wow was ein Film, sah einfach geil aus. Am nächsten Tag wars vergessen.

Als ich aus The Hurtlocker kam, dachte ich: Oh man, einfach übel. Und jedes Mal, wenn ich in der Zeitung von einem Bombenanschlag oder Selbmordattentäter lese, muss ich an diesen Film denken.

In diesem Falle gewann also Relevanz gegen Entertainment. Völlig zurecht.

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phoenix409

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Die Academy wollte einfach nur mal wieder beweisen, dass sie auch seriös sein kann. "The Hurt Locker" ist für mich kein verdienter Gewinner, da er doch tatsächlich eher netter Durchschnitt ist. Eine "aktuelle" Thematik ja, aber das kann eigentlich keinen so wirklich umhauen. Rein objektiv betrachtet fand ich ihn sogar noch einen Tick schlechter als "Avatar", und das will schon was heißen. Aber den Amerikanern kann man die Freude an den eigenen Soldaten halt nicht nehmen, also was soll's.

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doctorgonzo

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Vielleicht hat sich die Academy ja tatsächlich was dabei gedacht, zum Beispiel, dass ein Top-Film eben die Felder Optik, Story, Charakterzeichnung, Schauspielleistungen und Atmosphäre abdecken sollte und hat dann einfach gesagt: "Jimmy, es hat einmal geklappt, dass Du mit einem Film, der nur auf einem Feld punktet ("Titanic"), alles abgeräumt hast, jetzt ist gut" Und ob sie da nun "Hurt Locker" oder was anderes aus dem Hut ziehen, ist grundsätzlich egal. Nicht, um Cameron zu ärgern, oder seinen Fans ein lange Nase zu machen, sondern einfach, um ein deutliches und positives Zeichen zu setzen.

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Atomic Tomcat

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Ich halte The Hurt Locker bei weitem nicht für den großartigen Film, den die Academy da gesehen haben will. Er ist gut, aber auch kein Meisterwerk. Sei's drum. Außerdem: Wäre der Film nicht von einer Frau, wie wäre es wohl ausgegangen? Die Antwort kann man sich denken. Das ist nicht frauenfeindlich, aber die Academy ist tatsächlich dafür bekannt, "Minderheiten" (bitte nicht falsch verstehen, aber es hat nunmal noch keine Frau in der Königskategorie gewonnen) und jemanden für eine vielleicht durchschnittliche Leistung für vergangene großartige Leistungen verspätet zu würdigen.

Bigelow wurde nie entsprechend gewürdigt, und nun zu viel. Cameron hat mit Titanic schon alles abgeräumt, für ihn gibt es schlicht nichts mehr zu gewinnen. Dazu kommt, dass ein Film wie Avatar auf die Academymitglieder, die ja nun selbst dem Filmgeschäft angehören, gefühlt zu Teilen quasi die Existenzgrundlage zu entziehen drohen. Kameramänner wie Schauspieler scheinen da gar überflüssig, da die Technik so weit ist. Avatar ist auch, wie wir ja nun wissen als Trilogie angelegt, ebenso wie Der Herr der Ringe eine war. Und so weit ich mich erinnern kann, haben da die einzelnen Teile auch "nur" 3-4 Trophäen je Film bekommen, so what?

Im allgemeinen finde ich diese Preisverleihung und vor allem die Bedeutung des Preises für maßlos überbewertet. Da freut sich die eine Seite wie ein Eichhörnchen, dass der achso böse, böse, unsägliche Schundstreifen Avatar nun abgestraft wurde, während die anderen ihr bewußtseinserweiterndes Jahrhundertwerk für sträflich übergangen hält und beleidigt die Academy verteufelt. Wenn man mich fragt ist beides recht sinnlos.

Ich gebe zu, dass ich Avatar sogar mochte, und mich dessen nicht schäme, aber es ist doch völlig wurscht, was der nun gewinnt oder nicht. Von mir aus sollen die einen Leute doch denken, dass die Academy nun endlich wieder der Gerechtigkeit genüge getan, seriös und unbestechlich geurteilt hat und die anderen nie wieder eine Verleihung gucken. An der Wertung der Filme ändert das nichts, oder? Ich finde daher Aussagen wie "Endlich hat die Academy mal erkannt, dass Film XY nichts weiter ist als substanzloser Schrott für die Massen und Film Z die psychologisch tiefgründige Offenbarung für Cineasten, wobei es keine Rolle gespielt hat, was ein Film einspielt “ ziemlich überflüssig. Scheinbar wird das alles viel zu wichtig genommen. Es sind nur Filme, und die werden durch Oscars weder besser noch schlechter. Von mir aus kann man mich jetzt angreifen, aber ich musste das mal loswerden. Der Artikel wie die Kommentare darauf können doch nur auf Gebashe hinauslaufen, wenn schon die Überschrift so provokant formuliert ist. Also alles ziemlich einseitig und reaktionär.

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Atomic Tomcat

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Das stimmt, dass es für einen Gewinnerfilm evtl. noch einen Aufmerksamkeitsschub geben kann, weil sich dank der Preise mehr Leute ihn ansehen werden. Aber ob ein Film die Aufmerksamkeit bekommt, die er verdient ist nunmal rein subjektiv, klar. Man kann sich darüber freuen, wenn man es dem jeweiligen Film gönnt, mehr aber auch nicht.
Dass sich jemand der Show wegen das ganze anschaut, kann ich durchaus nachvollziehen, ich persönlich brauch das nicht, und dieses Jahr fanden viele die Show auch eher enttäuschend.

Zu der Frage: Naürlich gewinnen Frauen dann nicht grundsätzlich, sondern bis dieses Jahr zumindest in der wichtigsten Kategorie überhaupt nicht, siehe z.B. Sofia Coppola, die mal für Lost in Translation nominiert war. Daher finde ich die Frage zumindest dort ziemlich berechtigt, und wenn die wichtigste Kategorie nicht an Bigelow gegangen wäre, hätte es m.E. nach auch in den restlichen Kategorien anders laufen können. So ist es nunmal so abgelaufen, dass niemand den Siegeszug des Filmes mehr aufhalten wollte.

Wegen der Überschrift: Das "Wir danken der Academy" finde ich schon ziemlich provokativ, hat was von Schadenfreude. Und dies sowie der ganze Artikel zog dann viele Beiträge nach sich, in denen nochmal gründlich auf Avatar draufgehauen wurde. Das ist dann einfach nur ein plumpes Nachtreten, als ob die Academy endlich erkannt hätte, was ein wirklich guter Film sei und was nicht.


HerrLehmann

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So ist die Überschrift auch durchaus gemeint, ich hab mich sehr gefreut, dass Avatar nur die (bis auf Cinematography verdienten) Technikoscars gewonnen hat ;) Aber provokant? Naja, ist letztlich Auslegungssache, ich find die Diskussion hier echt noch in nem produktiven Rahmen.
Die Show war in diesem Jahr in der Tat enttäuschend, hoffe, dass es nächstes Jahr wieder aufwärts geht.


Matty

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Für mich war es keine Überraschung das "Avatar" nur die Nebenoscars gewonnen hat. Er ist natürlich ein Wegweisender Film in der Geschichte des Kinos, aber mal ehrlich die Story ist doch sehr vorhersehbar. Halte ihn für einen großen Film der aber vor allem durch die 3D Technik bei dem Publikum so gepunktet hat.
"Tödliches Kommando" habe ich noch nicht gesehen kann daher keine Meinung abgeben ob er den Oscar für den besten Film verdient hat.

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EllHomer

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Die Academy hat mich überzeugt. Ich muss "The Hurt Locker" unbedingt noch sehen!

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Schisma

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Avatar hat den Oscar als besten Film nicht bekommen weils einfach ein storytechnisch mieser undurchdachter Film ist.

The Hurt Locker ist da zwar um einiges besser aber mal ehrlich. Ist das ein Vergleich zu Filmen wie Der Soldat James Ryan oder der schmale Grat? Wohl kaum.

Auch wenn der Krieg ein anderer ist, so muss man doch sagen, dass frühere Kriegsfilme mehr Tiefgang boten als The Hurt Locker.

Trotzdem bin ich froh, dass die Academy wenigsten so viel Weitsicht geboten hat nicht Avatar den Vorzug zu geben.

Ich stimme Zichi übrigens zu: Inglourious Basterds war für mich mit Abstand der beste Film 2009. Es hat einfach in der Geschichte des Films keine vergleichbaren Schauspielerischen Leistungen gegeben. Dass diese Top Leistungen zudem noch oft von den deutschen oder österreichischen Schauspielern erbracht wurde freut mich umso mehr.

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synthax

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„Kathryn Bigelow s Crew stand der argwöhnischen Menge, Ausgangssperren und Schusssalven gegenüber; James Cameron s Crew einem Haufen Computer.“
Diese Aussage verstehe ich irgendwie nicht.
Bezieht sie sich auf die Filmhandlung, so stand Cameron's Crew einem fremden Planeten mit blauen Einwohnern gegenüber.
Oder bezieht sich die Aussage auf die Dreharbeiten?!
Argwöhnische Menge? Vielleicht. Ausgangssperren und Schusssalven? Wieso das?
"The Hurt Locker" wurde nicht im Irak gedreht, sondern in Jordanien.
Die Filmcrews bringen sich doch nicht unnötig in Gefahr.
Vietnamfilme wurden auch nie in Vietnam gedreht.

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HerrLehmann

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Hmm, stimmt schon, aber die Hurt Locker Crew hatte dann doch unter schwereren Bedingungen zu arbeiten als die von Avatar. Und Drehbuchautor Mark Boal war ja tatsächlich als Journalist im Irak, was ja auch zur Entstehungsgeschichte dazugezählt werden sollte.
Auch, wenn es wohl nicht so war, wie im Hollywood Reporter-Artikel beschrieben, die Grundaussage stimmt.


synthax

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Ja gut, ich finde die Formulierung nur ein wenig unglücklich.
Ansonsten ist Bigelows Film eindeutig der Bessere, soviel ist klar.
Auch denk ich dass Cameron ein Technik-Fetischist ist.

Vielleicht hätte er auch einen Irak-Film gedreht, wenn die Army zweibeinige Kampfroboter von der Größe eines Einfmilienhauses besitzen würde. ;)


Narrisch

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Durch den Oscargewinn wird jetzt "The hurt locker" noch einmal einen richtigen Schub bekommen und bestimmt 10 Millionen Dollar mehr einspielen. Dann wären es weltweit schon satte 30 Millionen. Ein Film den also der halbe Erdball gesehen hat.
Nicht der beste Film des Jahres hat gewonnen sondern der politischste. "The hurt locker" kann sich nicht entscheiden ob er nun ein Kriegsfilm oder Antikriegsfilm sein will. Ein Zwischending aus Belanglosigkeit und Langeweile in der traumatisierte G.I.s zeigen können das es noch Männer gibt. "Up in the air" oder "Inglourios Bastards" wären Statements der Academy für die Filmkunst gewesen. In einem Jahr wird kein Mensch mehr über Lenis, Verzeihung, Bigelows Geldverschwendung sprechen. Über Avatar und Inglorious Bastards sehr wohl.

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swissroland

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genau so siehts aus!


Chev Chelios

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ich hab die Antwort...Avatar sit scheisse...The Hurt Locker zehn mal besser.
Kapito???

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Super8951

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wie geistreich...


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