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Was sagen die Kritiker zu... World War Z

Marie Krolock (Gesa-Marie Pludra), Veröffentlicht am 28.06.2013, 08:50

Heute läuft der langerwartete World War Z mit Brad Pitt in unseren Kinos an. Wir haben einen Blick auf deutsche und internationale Kritiken geworfen und sagen euch, ob sich ein Gang ins Kino lohnt oder ob ihr lieber die Buchvorlage zur Hand nehmen solltet.

In den USA läuft die Zombie-Action World War Z von Marc Forster bereis seit dem 21. Juni, heute startet der Film auch endlich in unseren Kinos. Darin muss Brad Pitt gegen eine globale Epidemie ankämpfen, die Menschen in blutgierige Zombies verwandelt. World War Z basiert auf dem gleichnamigen Buch von Max Brooks. Wir haben einen Blick auf nationale und internationale Kritiken geworfen und geben euch einen kleinen Überblick, wie der Film bei den Filmkritikern ankam.

Das sagen die deutschsprachigen Kritiker zu World War Z:
In der Berliner Zeitung gibt Anke Westphal Antworten auf die Frage, warum man sich so einen hoffnungsarmen Film ansehen sollte. “Wegen Marc Forster. Und wegen Brad Pitt. Denn der Mann ist nicht allein ein netter Anblick; er hält hier inmitten all der Atemlosigkeit auch eine Präsenz aufrecht, die dem ganzen Halt gibt. Das geschieht indes ungeachtet all der Post-Heroik in einem konventionellen Hollywood-Erzählrahmen. Auch was Untergänge und Zombies angeht, ist das Fernsehen weiter.”

Harald Peters blickt in Die Welt auf die Zombies, die nicht den Eindruck machen, “als würden sie überhaupt beißen. Als hätten sie einen evolutionären Sprung gemacht, haben sie sich darauf spezialisiert, die Menschheit zu überrennen, weshalb sie möglicherweise als Gattung der Hooligan-Zombies in die Filmgeschichte eingehen werden.” Der Kritiker fügt hinzu: “Einem Brad Pitt, wie man ihn in World War Z erleben kann, wünscht niemand etwas Böses. Der Film muss ein Erfolg werden.”

“Der Bruch ist deutlich, doch der Wechsel in Rhythmus und Intensität funktioniert. Das transplantierte Spender-Ende wird nicht abgestoßen, der Patient lebt. Mehr konnten die Produzenten kaum erwarten”, schreibt David Assmann (Der Tagesspiegel) über das von Damon Lindelof fabrizierte Filmende der holprigen Heldenreise.

Das sagen die internationalen Kritiker zu World War Z:
Owen Gleiberman stellt in Entertainment Weekly fest, dass World War Z ein “vielfältiger und überraschender Film ist, der um die souveräne Leistung von Brad Pitt aufgebaut wurde. Dieser spielt cool, furchtlos und mitfühlend, aber auch brutal hart. Eine ungezähmte Anmut unter Druck”.

Joe Neumaier von der New York Daily News bedauert, dass es auch ein Brad Pitt nicht geschafft hat, diesem vorhersehbaren Film Leben einzuhauchen. Stattdessen “vergewaltigt der Film die Buchvorlage und erinnert mit seiner Optik an ein Videospiel. Außerdem sehen die Zombies bei näherer Betrachtung einfach lächerlich aus.” Der Kritiker stellt zudem fest, dass es mal wieder keinen Grund gab, den Film in 3D zu drehen.

Für Henry Barnes (The Guardian) trägt “World War Z zwar nicht zu einer Bereicherung des Zombie-Films bei, er ist allerdings auch nicht das große Fiasko, das alle aus ihm machen wollen. Er versucht sich dem Thema, das oftmals absurd erscheint, mit neuer Ernsthaftigkeit zu nähern. Doch leider strauchelt der Film bei diesem Versuch mehr als einmal.”

Insgesamt bewerten die Kritiker World War Z doch recht gut. Werdet ihr euch Marc Forsters-Film auch ansehen?


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