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Wir schauen The Walking Dead - Staffel 3, Episode 2

Beeblebrox (Matthias Hopf), Veröffentlicht am 23.10.2012, 08:50

Nach dem großartigen Staffelauftakt geht es heute weiter mit The Walking Dead. Wir haben uns die zweite Episode Sick ebenfalls angeschaut und in unserem Recap erfahrt ihr, wie es weitergeht. Spoiler sind natürlich auch vorhanden.

Daryl Dixon (Norman Reedus) ist auf alles vorbereitet Daryl Dixon (Norman Reedus) ist auf alles vorbereitet © AMC

Die Zeiten von langwierigen Verhandlungen und endlosen Diskussionen sind vorbei. Nach dem furiosen Auftakt der dritten Staffel von The Walking Dead schließt die zweite Folge mit dem knappen Titel Sick direkt an die Ereignisse der vorherigen Episode an. Am Ende von Seed sahen sich Rick (Andrew Lincoln), Daryl (Norman Reedus) und Co. mit einer Gruppe eingeschlossener Zombies im Keller des Gefängnisses konfrontiert. Aufgrund der überraschenden Attacke der Beißer wurde Hersehl (Scott Wilson) von einem der blutdurstigen Zombie gebissen und aus der Not heraus sah sich Rick gezwungen, das rechte Bein des Doktors mit einem Beil abzutrennen. Nach knapp einer nervenaufreibenden Dreiviertelstunden ist dies also der perfekte Cliffhanger, um spannend in die nächste Episode überzuleiten.

Wir schauen The Walking Dead - Staffel 3, Episode 2 (7 Bilder)

Was gibt’s Neues aus der Zombie-Apokalypse
Sick schließt unmittelbar an diesen Akt der Verzweiflung an und noch auf der Flucht durch die düsteren und beängstigenden Kellergänge trifft die Gruppe nicht nur auf weitere hungrige Beißer, sondern auch fünf überlebende Insassen. Mit Äxten, Stecken und einer Pistole bewaffnet, kommen diese ebenfalls aus einem dunklen Loch gekrochen, um ihr Revier zu verteidigen. Während der zu sterben drohende Hershel in einer Zelle unter behutsamer Beaufsichtigung untergebracht wird, versuchen Rick, Daryl und T-Dog (IronE Singleton), sich auf friedliche und verbale Weise mit den neuen Gesichtern zu verständigen. Unter der Führung von Tomas (Nick Gomez) sind diese jedoch gar nicht auf eine Einigung aus, sondern beanspruchen den gesamten Hochsicherheitstrakt für sich. Dank Ricks diplomatischen Ansatz schafft dennoch ein Kompromiss: Die zwei Gruppen sollen unabhängig voneinander in getrennten Zellenblöcken ihr Lager aufschlagen.

Unterdessen scheint der reglosen Herhsel, langsam aber sicher seiner Verletzung zu erliegen und infolgedessen gilt es, Abschied zu nehmen. Während seine zwei Töchter Maggie (Lauren Cohan) und Beth (Emily Kinney) emotional komplett durch den Wind sind, versuchen die restlichen Anwesenden, das Beste aus der katastrophalen Lage herauszuschlagen. Maggie sucht bei Glenn (Steven Yeun) Zuflucht und folglich bleibt es an Lori (Sarah Wayne Callies) und Carol (Melissa Suzanne McBride) hängen, für den Verwundeten zu sorgen, der schließlich doch seine Augen schließt. Währenddessen schlachten sich die fünf Insassen gemeinsam mit Rick, Daryl und T-Dog durch die kalten Gänge des Gefängnisses und bevor Tomas einen Plan gegen die Guten aushecken kann, greift Rick konsequent durch und hackt ihm den Schädel ein. Unterdessen hat sich auch herausgestellt, dass Hershel – aus welchem Grund auch immer – das Licht der nächsten Episode erblicken wird, denn von einem einfachen Biss lässt sich der toughe alte Mann nicht unterkriegen.

Wie entwickelt sich die Gruppe? Welche Hierarchien verändern sich?
Während in Seed der Kontakt mit neuen Figuren ausblieb, trifft die Gruppe nun gleich auf fünf neue Gesichter. Doch schon bei der ersten Begegnung ist Hochspannung angesagt und ebenso kehrt im weiteren Verlauf keine Ruhe ein. Wo in der erste Episode noch ein hohes Tempo für Spannung sorgte, ist es nun das gegenseitige Misstrauen und das explosive Aufeinandertreffen unterschiedlicher Interessen sowie Standpunkte. Dass zwischen beiden Lagern kein friedliches Miteinander möglich ist, zeigt schon das gemeinsame Kampf gegen eine Horde Zombies. Während Rick, Daryl und T-Dog als eingespieltes Team funktionieren, rennen die ehemaligen Gefängnisinsassen wie Bekloppte auf die Untoten zu und das darauffolgende Scharmützel ähnelt eher einer Ghetto-Schlägerei. Um das eigene Überleben zu sichern, muss jedoch der jeweils andere aus dem Weg geschafft werden und obwohl Rick zu Beginn auf Worte statt Taten setzt, wendet sich das Blatt, nachdem Tomas im Kampf mit Beißern den Ex-Hilfssheriff zwei Mal in eine lebensgefährlich Lage gebracht hat. In diesem Moment dringt ganz deutlich die Shane-Seite in Rick durch und er zerhackt den Schädel des Vokuhila, bevor die Situation völlig eskaliert – wenn sie das nicht längst schon ist.


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Kommentare

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sciencefiction

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In your face :D

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ProjectChaos

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Was mich an der Serie momentan sehr stört ist, dass man die Angst vor den Zombies irgendwie verloren hat.
Gute Zombiefilme ala 28days later leben davon, dass der Zuschauer ständige alptraumhafte Angst vor den Zombies hat.
Bei langsamen Zombies wird diese Angst über die nicht-zu-verkraftende Anzahl erweckt.

Ich mein ok... so eine Zombieserie kann nicht dauerhaft davon handeln, wie schlecht es der Gruppe geht und wie sie wieder knapp davon kommen und immer wieder weiter müssen. Zwischendruch braucht man relativ sichere Ruhemomente.
Bei Walking Dead aber machen diese Ruhemomente den größten Teil aus, wenn man sich an die zweite Staffel zurückerinnert. Am Ende dachte ich noch "cool...jetzt müssen sie erstmal vor den Massen abhauen und sich durchschlagen", aber da finden sie gleich in der ersten Folge wieder einen neuen ziemlich sicheren Sitz und stolzieren durch die Räumlichkeiten.

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BabyFirefly

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Jetzt habe ich aber mal eine Frage: Sind die "Zombies" in 28 Days Later überhaupt Zombies? Ich meine mich zu erinnern, dass die in dem Film immer nur von Infizierten reden.


nilswachter

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Nein, BabyFirefly. Streng genommen sind die Zombies in 28 DL keine Zombies. Allerdings haben die Film-Zombies mit den eigentlichen Zombies, welche es ausserhalb der Filmwelt im haitianischen Voodoo-Kult gibt, allgemein nur noch wenig gemein. Somit kann man im Rahmen einer sowieso nur noch undifferenzierten Terminologie die Infizierten in 28 DL schon Zombies nennen, oder den Film zum Zombie-Genre zählen.


P.Breidbach

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Diese halbwechs zivilisierte Kleinstadt aus der Vorschau könnte Crawford sein. Das würde mal wieder eine erfreuliche Überschneidung mit den Spielen von Telltale sein. (Glenn, Herschel etc.)

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mitcharts

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@P.Breidbach
Jein.
Die Spiele haben zwar das gleiche Setting als Ausgang, erzählen aber eine ganz andere Geschichte als die Comics. Auch wenn es kleinere Überschneidungen gibt.
Die Serie hingegen ist eine Adaption der Comics.

Und es gibt im gesamten TWD-Universum nur einen "Governor" auf den die Gruppe treffen kann und das wäre Phil Blake aus Woodbury. Welcher in der kommenden Folge der Serie eingeführt wird.

Und geografisch sind Woodbury, das Gefängnis und Michonne in einem Gebiet. :)

Und ja die Comics sind zu empfehlen.


butch cool

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Fühlte sich bei Nick Gomez [Thomas] aufgrund des Aussehens noch jemand an den Governour aus den Comics erinnert oder ging das nur mir so?


Gracio

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War nicht so Überragend wie die 1.Folge aber ausreichend.
Im Grunde genommen kann man die Folge als Vorbereitung auf das nehmen was in Folge 3 passieren wird.
Lustig fand ich die Riot Taktik der Knackis.
Voll Ghetto Style ;D
Die Vorschau macht mich schon Neugierig.
Mal sehen ob Merle in der 3.Folge schon auftaucht,so wie angeteast bei dieser Folge oder doch bei Folge 4?
Aber am Meisten freu ich mich schon auf den Gouvenor!!

Verspricht die Nächsten Wochen sehr Interressant zu werden.

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Shady95

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Puh,
so überragend war das nicht.
Ich muss Kana teilweise zustimmen.
Schlecht ist die Serie zwar nicht, aber es gibt fast keine Figur, die nicht nervt.
Und sie treten ständig auf der Stelle. Sie haben schon keine guten Erfahrungen gemacht als sie in Season 2 fast nur auf der Farm waren. Ich hoffe sie kommen schnellstmöglich von dem Gefängnis weg.
Hoffentlich kommt in der nächsten Episode mehr Schwung rein,
die Vorschau war jedenfalls vielversprechend.

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Imagination

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So toll wie der Pilot war die Folge nicht. Hier und da ganz interessant, aber größtenteils musste man einfach nur die Insassen dezimieren (sehr geil hierbei übrigens deren Riot-Sturm-Taktik, als sie die Walker töteten). Hershel lebt, na ja.
Nächste Folge geht's dann rund.

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butch cool

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[Hoffe du kennst die Story aus den Comics, ansonsten SPOILER....]

Ja, allerdings geht das meiner Meinung nach auch etwas zu schnell, denn offensichtlich wird die wahre Seite des Governours ja bereits in der nächsten Episode gezeigt. Den hätte man auch gut über 2,3 Episoden als netten Menschen darstellen können.