Teil 2 von 2 Wir schauen The Walking Dead - Staffel 3, Episode 2

Stahlstangen, fatale Fehler & ein unbekannter Charakter

Daryl Dixon (Norman Reedus) ist auf alles vorbereitet Daryl Dixon (Norman Reedus) ist auf alles vorbereitet © AMC

Abseits von Ricks Abgründen bietet die Storyline von Sick natürlich auch die ideale Möglichkeit, um die Beziehung der Greene-Familie genauer unter die Lupe zu nehmen. Abgesehen von einem emotionalen Momenten zwischen Maggie und ihrem Vater bleibt ärgerlicherweise viel Potential unangetastet und der Handlungsstrang wird hauptsächlich von konventionellen und dramatisch obligatorischen Elementen geprägt. Außerdem bleibt die Frage, ob Beth jemals aus dem Schatten ihrer unwichtigen Nebenrolle herauswachsen kann. Dass der letztendliche Abgang von Hershel (vorerst) ausbleibt, bietet natürlich weiteren Platz für Spekulationen – vor allem was die These von Dr. Jenner (Noah Emmerich) angeht. Ein geschickter Cliffhanger zum Ende, der allerdings hoffentlich bald geklärt wird. Schließlich bietet The Walking Dead in diese Richtung noch viel unerzählte Geschichten.

Darüber hinaus nimmt Carol ihre Berufung in die Hand und bereitet sich auf die Geburt von Loris Baby vor – wenn auch auf sehr unkonventionelle Art: Der Korpus eines weiblichen Zombies soll zur Erforschung des menschlichen Anatomie herhalten. Als sie sich mit einem Skalpell über den Leichnam hermacht, sehen wir, wie jemand (oder etwas?) Carol bei ihrer Tätigkeit beobachtet. Doch wer ist diese rätselhafte Gestalt? Immerhin ist der erste Auftritt des Governors (David Morrissey) bisher ausgeblieben und auch von Michonnie (Danai Jekesai Gurira) sowie Andrea (Laurie Holden) waren in der Folge keine Spur zu erkennen. Vielleicht wurde hier aber auch ganz dezent die Rückkehr von Daryls Bruder Merle (Michael Rooker) angedeutet, der seit der zweiten Folge der ersten Staffel als verschwunden – wenn nicht sogar tot – gilt.

Wir schauen The Walking Dead - Staffel 3, Episode 2 (7 Bilder)

Carl nervt…
… ziemlich. Glücklicherweise besitzt er nur wenige Minuten Screentime, in der er wirklich das zentrale Geschehen bestimmt, aber diese lassen wirklich kein Carl-Klischee aus. Nachdem er zuerst arrogant in Hershels Zelle gestapft kommt und Verbandszeug im Gepäck hat, erzählt er mit unbeeindruckter Miene seiner stolzen Mutter, dass er im Alleingang zwei Beißer hingerichtet hat. Als diese darauf fast schon hysterisch vor Sorge durchdreht, spielt er die beleidigte Leberwurst und rennt davon.

Der Darwin Award geht an…
… Big Tiny (Theodus Crane). Obwohl er auf den ersten Blick dank Größe und Muskelpracht wie ein furchterregender Gefängnisinsasse aussieht, versteckt sich in ihm – ganz dem Klischee entsprechend – ein weicher Kern. Während alle anderen mit jeder erdenklichen Waffe auf Zombies eindreschen, geht er ängstlich ein paar Schritte zurück ins dunkle Eck. Kaum ist er außer Sichtweite, hat auch schon ein Beißer zugeschlagen.

Zombie-Kill der Episode
Dieses Mal gab es keine Konkurrenz von Michonnie und ihrem Katana und auch darüber hinaus spielte das fröhliche Zombie-Gemetzel in dieser Folge eine eher zweitrangige Rolle. Dennoch darf heute eine ganz unerwartete Figur die begehrte Trophäe mit nach Hause nehmen: Carol rammt einem Beißer voller Gewalt eine Stahlstange ins rechte Auge. In your face – das hat gesessen!

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Staffel 3, Episode 1: Seed

Die dritte Staffel von The Walking Dead läuft ab dem 19. Oktober immer freitags um 22:05 Uhr auf FOX – DER SERIENSENDER. Bei Facebook könnt ihr mit Hilfe der Walking Dead App exklusive Preise gewinnen.


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Kommentare

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ProjectChaos

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Was mich an der Serie momentan sehr stört ist, dass man die Angst vor den Zombies irgendwie verloren hat.
Gute Zombiefilme ala 28days later leben davon, dass der Zuschauer ständige alptraumhafte Angst vor den Zombies hat.
Bei langsamen Zombies wird diese Angst über die nicht-zu-verkraftende Anzahl erweckt.

Ich mein ok... so eine Zombieserie kann nicht dauerhaft davon handeln, wie schlecht es der Gruppe geht und wie sie wieder knapp davon kommen und immer wieder weiter müssen. Zwischendruch braucht man relativ sichere Ruhemomente.
Bei Walking Dead aber machen diese Ruhemomente den größten Teil aus, wenn man sich an die zweite Staffel zurückerinnert. Am Ende dachte ich noch "cool...jetzt müssen sie erstmal vor den Massen abhauen und sich durchschlagen", aber da finden sie gleich in der ersten Folge wieder einen neuen ziemlich sicheren Sitz und stolzieren durch die Räumlichkeiten.

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BabyFirefly

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Jetzt habe ich aber mal eine Frage: Sind die "Zombies" in 28 Days Later überhaupt Zombies? Ich meine mich zu erinnern, dass die in dem Film immer nur von Infizierten reden.


nilswachter

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Nein, BabyFirefly. Streng genommen sind die Zombies in 28 DL keine Zombies. Allerdings haben die Film-Zombies mit den eigentlichen Zombies, welche es ausserhalb der Filmwelt im haitianischen Voodoo-Kult gibt, allgemein nur noch wenig gemein. Somit kann man im Rahmen einer sowieso nur noch undifferenzierten Terminologie die Infizierten in 28 DL schon Zombies nennen, oder den Film zum Zombie-Genre zählen.


P.Breidbach

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Diese halbwechs zivilisierte Kleinstadt aus der Vorschau könnte Crawford sein. Das würde mal wieder eine erfreuliche Überschneidung mit den Spielen von Telltale sein. (Glenn, Herschel etc.)

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mitcharts

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@P.Breidbach
Jein.
Die Spiele haben zwar das gleiche Setting als Ausgang, erzählen aber eine ganz andere Geschichte als die Comics. Auch wenn es kleinere Überschneidungen gibt.
Die Serie hingegen ist eine Adaption der Comics.

Und es gibt im gesamten TWD-Universum nur einen "Governor" auf den die Gruppe treffen kann und das wäre Phil Blake aus Woodbury. Welcher in der kommenden Folge der Serie eingeführt wird.

Und geografisch sind Woodbury, das Gefängnis und Michonne in einem Gebiet. :)

Und ja die Comics sind zu empfehlen.


butch cool

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Fühlte sich bei Nick Gomez [Thomas] aufgrund des Aussehens noch jemand an den Governour aus den Comics erinnert oder ging das nur mir so?


Gracio

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War nicht so Überragend wie die 1.Folge aber ausreichend.
Im Grunde genommen kann man die Folge als Vorbereitung auf das nehmen was in Folge 3 passieren wird.
Lustig fand ich die Riot Taktik der Knackis.
Voll Ghetto Style ;D
Die Vorschau macht mich schon Neugierig.
Mal sehen ob Merle in der 3.Folge schon auftaucht,so wie angeteast bei dieser Folge oder doch bei Folge 4?
Aber am Meisten freu ich mich schon auf den Gouvenor!!

Verspricht die Nächsten Wochen sehr Interressant zu werden.

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Shady95

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Puh,
so überragend war das nicht.
Ich muss Kana teilweise zustimmen.
Schlecht ist die Serie zwar nicht, aber es gibt fast keine Figur, die nicht nervt.
Und sie treten ständig auf der Stelle. Sie haben schon keine guten Erfahrungen gemacht als sie in Season 2 fast nur auf der Farm waren. Ich hoffe sie kommen schnellstmöglich von dem Gefängnis weg.
Hoffentlich kommt in der nächsten Episode mehr Schwung rein,
die Vorschau war jedenfalls vielversprechend.

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Imagination

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So toll wie der Pilot war die Folge nicht. Hier und da ganz interessant, aber größtenteils musste man einfach nur die Insassen dezimieren (sehr geil hierbei übrigens deren Riot-Sturm-Taktik, als sie die Walker töteten). Hershel lebt, na ja.
Nächste Folge geht's dann rund.

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butch cool

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[Hoffe du kennst die Story aus den Comics, ansonsten SPOILER....]

Ja, allerdings geht das meiner Meinung nach auch etwas zu schnell, denn offensichtlich wird die wahre Seite des Governours ja bereits in der nächsten Episode gezeigt. Den hätte man auch gut über 2,3 Episoden als netten Menschen darstellen können.