World War Z - So hätte der Film eigentlich enden sollen

21.05.2018 - 12:00 UhrVor 4 Jahren aktualisiert
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World War Z
© Paramount
World War Z
Nachdem für World War Z 2 mit David Fincher ein Regisseur gefunden wurde, zeigt ProSieben heute den ersten Teil mit Brad Pitt im Fernsehen. Ursprünglich war für Teil 1 ein komplett anderes Ende geplant. Hier könnt ihr nachlesen, wie es aussehen sollte.

Achtung, Spoiler zu World War Z: Die Buchverfilmung World War Z mit Brad Pitt als Gerry Lane läuft heute Abend um 22.55 Uhr auf ProSieben. Wir erklären euch, wie der Film eigentlich hätte zu Ende gehen sollen.

Das letzte Drittel von Marc Forsters Pandemie-Spektakel World War Z spielt in einem zombieverseuchten Forschungslabor in der Nähe von Cardiff, Wales. Er will seine Hypothese, dass Schwerkranke von den Zombies ignoriert werden, überprüfen. Nachdem Lane es schafft, ins Hochsicherheitslabor vorzudringen und sich selbst mit einer Krankheit infiziert, ignorieren ihn die Zombies. Dies bestätigt seine These und die Nachricht über die Entdeckung verbreitet sich. Lane wird daraufhin zu seiner Familie nach Nova Scotia geflogen. Alle sind glücklich. Der Film endet mit den Worten "If you can fight, fight. Be prepared for anything. Our war has just begun."

Doch eigentlich sollte es diesen letzten Teil von World War Z ursprünglich gar nicht geben. Wie Movies.com  berichtet, sah der erste Drehbuchentwurf ganz anders aus. Anstatt einen Flugzeugabsturz überlebt zu haben und sich auf den Weg zum Labor zu machen, sollte der Film eigentlich wesentlich düsterer und hoffnungsloser für Gerry ausfallen.

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Eigentlich sollte das Flugzeug Gerry nach Moskau bringen, wo er und seine Mitstreiter sicher landen und vom Militär empfangen werden. Die Älteren und Kranken werden exekutiert. Die Gesunden, darunter auch Gerry, werden bewaffnet und sofort in die Armee intigriert. Im Zuge dessen nimmt ein russischer Soldat Gerrys Handy an sich. World War Z macht dann einen Sprung in eine nicht genau definierte Zukunft. Gerry hat einen Bart und ist Teil einer russischen Säuberungseinheit. Es ist Winter geworden. Gerry fällt auf, dass die Zombies sich wesentlich langsamer als in Jerusalem bewegen. Grund dafür ist die Kälte, die den Zombies zusetzt. So bekommt die Armee wieder die Überhand. Kurz darauf gelingt es Gerry, sein Handy zu erlangen und seine Frau Karin zu erreichen.

Er erklärt ihr, dass die Zombies keine Kälte abkönnen. Doch seine Familie befindet sich in der Hitze Floridas, in den Everglades. Sie sind in einem Camp, in dem Dinge getauscht werden müssen, um etwas zu bekommen. Karin hat jedoch nur ihren Körper anzubieten. Sie sagt das Gerry nicht explizit. Nachdem sie auflegt, sehen wir sie in einer widerwilligen Beziehung zu dem Soldaten, der ihr zu Beginn des Films das Leben gerettet hat. Gespielt wird er von Lost-Star Matthew Fox. Seine Rolle hätte also ursprünglich viel größer und unangenehmer sein sollen. Der Charakter von Fox ruft Gerry an und sagt ihm, dass er dort bleiben und ein neues Leben beginnen soll. Gerry akzeptiert das natürlich nicht und macht sich mit seinen Mitstreitern auf, Tausende Kilometer durch Russland zum nächsten Hafen, wo er ein Schiff an die Küste Oregons nimmt. Dort angekommen attackieren sie die amerikanische Küste wie am D-Day 1944.

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An dieser Stelle sollte der Film dem ersten Drehbuchentwurf nach enden. Nicht mit einem Heilmittel, sondern mit Gerry, der um seine Familie kämpfen muss.

Mehr: World War Z 2 leitet Weltuntergang später ein und Netflix ist schuld

Welche Version findet ihr besser? Die Finale oder die Originale?

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