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Zombie-Autopsie - Untote unter der Lupe

guggenheim (Nils Pape), Veröffentlicht am 20.06.2012, 08:50

Welche Horrorfilmgattung favorisiert ihr? Hoffman587 haben es die Zombies angetan, weshalb er sich in seinem Text mit den abgeranzten Stars des Genres beschäftigt.

Zombies sind keine geeigneten Haustiere Zombies sind keine geeigneten Haustiere © Universal

Achtung: Ich bitte zunächst zu beachten, dass dieser Text sich weder auf Faktentreue noch auf sonstige erwiesene Theorien stützt, sondern einfach nur der Fantasie seines gestörten Autors entsprungen ist.

Mich bewegte nun schon lange eine Frage. Die Frage, die mein Leben für immer hätte verändern können: Was ist eigentlich mein Lieblingsungetüm im Horrorgenre? Ich glaube, nun kann ich diese Frage mit einem Stück beantworten. Mit einem Stück untoter Überreste, dem Zombie. Ja, der Zombie hat schon eine lange, lange und noch längere Geschichte hinter sich, auch wenn er im heutigen Bestreben das modernste Monster von allen ist, naja nicht ganz. Und zunächst begann alles mit Voodoo und dem willenlosen Auferstandenen aus dem Reich der Toten, gezwungen seinem Meister zu folgen. Dies nahmen Regisseure wie Jacques Tourneur geradezu wörtlich und verinnerlichten diese Philosophie in Filmen wie Ich folgte einem Zombie (1943) oder im expressionistischen Sinne noch weitaus früher in Das Cabinet des Dr. Caligari (1920), wobei dieser die Gestalt des Zombies nur andeutete.

Doch im Gleichnis des heutigen Zombies waren diese nie. Bis er kam! Wer? George A. Romero! Der Mann mit den fragwürdigen Visionen. Der definierte diesen auf Anhieb völlig neu mit Die Nacht der lebenden Toten, dieser Schelm! Weg von Voodoo und Sektenkult, hin zur Gesellschaft. Der Romero wird einfach symbolisch und stellt den Zombie nicht nur als blutrünstige Bestie (wie seinerzeit häufig) dar, sondern auch als Reflexion der Minderheiten der Gesellschaft, die es zu meiden galt und welche sich Schlag auf Schlag vermehren. Ohne Rückhalt. Der Zombie der Moderne war geboren.

In Spanien setzte man sich währenddessen mit reitenden, schwimmenden und – gewünscht hatte ich mir ehrlich gesagt auch immer – fliegenden Leichen auseinander, aus letzterem wurde nichts. Und Romero hörte nicht auf. Keineswegs. Der definierte konsequent weiter, in Zombie – Dawn of the Dead, in welchem er dem Zombie sogar eine feine, ausgeklügelte, ironische Seite gab, aber dennoch klar erläuterte: Dieses Ding ist nicht zum Spielen da, das beißt. Wobei dieser auch den maßgebenden deutschen Titel “Zombie” bekam. Und damit brach mit diesem Werk letztlich eine regelrechte Epidemie von Zombie-Filmen aus, die sich aber auch schon nach Die Nacht der lebenden Toten in gewisser Form zeigte. The Style is it. Und den hatte der Zombie.

Wie ein Feuerregen produzierte man jene Filmgattung und ja, das brachte selbst Lucio Fulci auf große Ideen (Exemplar: Woodoo – Die Schreckensinsel der Zombies), der zwar wiederum teils auch zum Ursprung des “klassischen Zombies” zurückkehrte, aber immer eins klarstellte: Zombies sind bösartige, zugleich blutrünstige Bestien, die kein Erbarmen kennen, ob sie am Glockenseil hingen oder ein Haus an der Friedhofsmauer stürmten, darauf reagierten die netten Mensch von der Jugendschutzbehörde gar nicht so freundlich. Romero schloss seinen Kreis um den Zombie in Hinsicht seiner “Living Dead”-Trilogie mit dem Film Zombie 2 – Das letzte Kapitel, in dem uns Romero eine pessimistische Sicht der Zukunft vor Augen führte. Erneut definierte er und dieses Mal zeigte er uns auch die tragische, die menschliche Seite des Zombies, zeigte, dass er lernfähig ist, womit Romero erstmals wirklich etwaige Parallelen zwischen seinem Zombie und Mary Shelleys Frankenstein aufzeichnete, doch dies ist spekulativ. So betrachtet wandelte im selben Jahr (1985) die Frankenstein-Neuinspiration Der Re-Animator auf diesem Pfade. Es darf also fleißig interpretiert werden.

Doch wurde es nach Romeros Abschluss der Trilogie meines Erachtens über viele Jahre qualitativ still um den Zombie. Wes Craven berief sich mit Die Schlange im Regenbogen (1988) auf die Wurzeln des Zombies, mit netter Beilage des Voodookults, zudem stapelten sich derweil die Fortsetzungen erfolgreicher Reihen und zumindest die deutschen Titelverleiher schienen in der Hinsicht vollkommen durchzudrehen, angesichts der Lage. Das heißt, es gab sicherlich unzählige B-Movies, obgleich sich die meisten davon irgendwo zwischen Abklatsch und Parodie ansiedeln ließen und das Subgenre des Zombiefilms war demnach auch schwerer im Plenum zu deuten, ob bei der filmischen Granate Braindead oder kleinen Meisterstücken wie Zombie Graveyard, schwierig zu distanzieren. Es sei jedem selbst überlassen.

Im neuen Jahrtausend angekommen zeigte sich der Zombie dieses Mal von einer völlig neuen Seite. Insofern stellte Regisseur Danny Boyle den Modus mit 28 Days Later auf eine entwachsene Fassung des Zombies, dem Infizierten, bei der Boyle neben einem realistisch angelegten Schauplatz eine neue Definition des bekannten Filmmonsters schuf, auch wenn sich trotz Infektion dieser Virus wahrscheinlich nicht allzu sehr durchsetzte wie Romeros Definition. Dies minderte weder den Erfolg noch die Tatsache einer Fortsetzung (28 Weeks Later). Einen Boom löste hingegen wieder das Remake des Romero-Klassikers Dawn of the Dead (2004) von Zack Snyder aus, der Beginn einer Welle von Remakes, Sequels und weiteren Worten, von denen ich nicht weiß, was sie bedeuten. Endlose Produktionen, unter denen auch Romero sich erneut die Ehre gab, seine Zombies ins Licht zu führen. Zugleich setzte Edgar Wright mit Shaun of the Dead aber auch einen durchaus bedeutenden Eckpfeiler (ich liebe das Wort: Subjektiv) der Zombieparodie, gleichzusetzen mit einer Hommage an die Filme Romeros.

Zusätzlich scheint man faszinierenderweise den Zombie immer weiter in abstruse Gefilde zu führen, das geht von nationalsozialistischen Auferstandenen bis zu strippenden Zombies. Derweil freue ich mich auf die kommunistischen Zombies. Aber auch Serien (nach Comicvorlage) folgen dem Trend des neuen Zombies und wissen durch vielerlei Referenzen und Versatzstücke aus der Vergangenheit zu verzücken, hier im Falle von The Walking Dead, die den Zombie zwischen Moderne und Romeros Interpretation anlegt (Bezeichnung: Walker), jedoch immer noch ein innerlich zerrissenes und tragisches Monster zeigt. Es wird viel zitiert und ehrwürdig gedankt.

Ja, der Zombie mag eine äußerst lange Geschichte hinter sich haben und wer jetzt noch denkt, dies hier wäre alles gewesen, dem möge gesagt sein: Dies war erst die Kurzfassung, allein die äußere Gestaltung und die Veränderung im zeitlichen Kontext bringe insofern genug Platz für weitere Autopsien, doch belassen wir es hierbei und das Leben geht weiter, das beweist dieses Stück verfaulten Kadavers. Es beginnt wie es endet… mit dem Zombie.


Vorschau: Ein für Kinder ungeeigneter Animationsfilm, in dem Knöpfe eine Rolle spielen, ist in der nächsten Woche das Thema.


Dieser Text stammt von unserem User hoffman587. Wenn ihr die Moviepilot Speakers’ Corner auch nutzen möchtet, dann werft zuerst einen kurzen Blick auf die Regeln und schickt anschließend euren Text an ines[@]moviepilot.de


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Deine Meinung zum Artikel Zombie-Autopsie - Untote unter der Lupe


Kommentare

über Zombie-Autopsie - Untote unter der Lupe


J4KOB

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Also Hoffi, vorab schließ ich meinen Vorrednern(/-schreibern) mal an und sage: Hut ab! Toller und vor allem sehr interessanter Text. :)
Ich bin seit kürzester Zeit auch absoluter Zombiefan (seit ich Walking Dead durchgeschaut habe) und hab dank dir auch meine Vormerkliste um das ein oder andere potentielle Glanzstück erweitern können.
Wenn ich mal von irgendjemanden Filmtipps in dem Genre brauche, nimmst dus mir hoffentlich nicht übel, wenn ich dir damit auf die Nerven gehe. :D

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hoffman587

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Erstmal: Grazie Mille. :)
Und nein keineswegs, wofür gibts den eine solche Institution wie den Hoffman. ;)


nerdkiller

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Hoffman + Zombie = Sehr gut!

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hoffman587

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Wenn du meinst, das überlasse ich ganz dir und danke.^^


Andy Dufresne

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Hoffman->Freund->Hoffman´s Text->Top :D

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hoffman587

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Andy->Freund->Lob-> Danken für Lob. ^^ Nette Idee und danke. ;D


Andy Dufresne

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;D


bobo-lemon

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Ein sehr schöner Text! Aaaaaaaber ... <Klugscheissmodus:an> ... ich vermisse die Erwähnung von WHITE ZOMBIE (1932) von Halperin und mit Lugosi, denn das ist immerhin der erste Film, der offiziell das Wort "Zombie" im Titel führte! ;)

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hoffman587

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Danke. :) Aber ich fand den einfach von der Klassifizierung des Zombies viel zu rassistisch. :p^^


JackoXL

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Auch wenn es hier schon dutzendmal gesagt wurde: Ganz, ganz großartiger Text. Respekt.

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hoffman587

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Grazie Mille, freut mich wirklich zu hören, dass er gefiel. :)


Filmkenner77

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PS. Als ich die Überschrift las, wusste ich schon, von wem der Text stammen würde. ;-)

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BattlemasterIZ

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Ging mir genauso :D - >hoffman587 = Master of the horror<


hoffman587

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Schön jetzt die Einschätzung der moviepiloten zu erhalten. So ende ich also als Master of Horror.^^


Filmkenner77

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Sehr schön. Zeigt mal wieder dein fundiertes Filmwissen. Übrigens: Zum Thema Zombies: Der etwas in Vergessenheit geratene "Die Toten sterben nicht". Kann ich empfehlen, ist aber äußerst schwer zu bekommen. Habe eine alte VHS-Aufnahme, der Film lief mal in der ARD, ist aber alles andere als ein Splatter, sondern gruselige Unterhaltung im Stile der 70er Jahre mit Ray Milland in einer der Hauptrollen. "Nächte des Grauens" kann ich dir auch als Freund des Hammer-Horrors ans Herz legen.

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hoffman587

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Danke sehr für die Blumen wie auch die Tipps. Bin großer Fan von Milland daher bin ich dir in der Hinsicht sehr verbunden. Und Hammer ist natürlich auch immer gern gesehen. :)


BattlemasterIZ

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> nice < Die wichtigsten Filme des Zombiefilms stehen im Text, super geschrieben, man merkt das der wichtige Pilot "Hoff" das Genre liebt :-)

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hoffman587

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Merci. :) Hab da versucht so viel reinzuquetschen und in einen logischen Kontext zu pressen wie es geht, freut mich, dass ich dir da in gewiiser Weise helfen konnte mit reichlich zombiehaften Tipp. ;-)


nikl 1987

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Großartiger Text. Habe mich selbst eine Zeit lang für Zombiefilme interessiert, leider kam in den letzten Jahren nur wenig brauchbares. Selbst Romero mit seinem Diary of the Dead war vernachlässigbar. Schade. Der letzte gute Film in dieser Richtung war mMn Dead Snow. By the way: Ein Film, der oben noch Erwähnung hätte finden sollen, wäre Braindead ;).

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hoffman587

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Dankesehr. :) Dead Snow kenne ich zwar noch nicht, aber mit Romero bin ich immer noch zufrieden, Bin gespannt was demnächst bei seiner Zombie-Autopsie rauskommt. Und ich liebe es ja eh mich selbst zu zitieren, zuBraindead: "ob bei der filmischen Granate Braindead oder kleinen Meisterstücken wie Zombie Graveyard, schwierig zu distanzieren." ;-)


nikl 1987

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Ups, das hatte ich doch glatt überlesen. Dann nehme ich das mal schleunigst zurück. Wäre ja auch ein Frevel gewesen^^. Dead Snow kann ich nur empfehlen, eher eine Nazi!- Zombie- Komödie, die aber ziemlich lossplattert. Ein Wunder, das der durch die FSK gekommen ist. Und das alles noch vor der schönen Kulisse verschneiter, norwegischer Berge.


Hooded Justice

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Spitze.

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Rukus

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Ich für meinen Teil bin ja eher ein Freund der Zombiekomödie. ;)

Deadheads und Black Sheep kann ich da nur wärmstens empfehlen. Shaun kennt ja eh jeder! *gg*

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Toho

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Das Perfekte Outro für den Tag und Intro in meine Freizeit! Perfekt geschrieben und hätte man nicht besser ausdrücken können! Ich sage nur eins....Zombiefilme sterben Nie^^

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hoffman587

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Dankesehr. Und wenn man meint, ok. Solange Romero noch unter ihnen weiht sicherlich nicht. Und das ist ja auch das Gute daran. :)


derblonde

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Guter Artikel zu einem der zeitlosesten Protagonisten des Horrorgenres.

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hoffman587

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Grazie Mille und das stimmt, so schnell ist der Untote einfach nicht Tod zu kriegen. ;-)


Vincent_Vega

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Sehr interessant geschrieben hoff!
Zombiefilme sind (mal abgesehen von den zahlreichen Trash-Produktionen) schon echt was feines.

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Vincent_Vega

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So isses! Dawn Of The Dead, von Romero wohlgemerkt, ist meiner Meinung nach auch der König aller Zombiefilme, gerade weil er so sozialkritisch und beklemmend ist.


hoffman587

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Kann ich selbst nur zustimmen, habe bisher keinen erlebt, der für mich das Infrage stellen könnte, Dawn of the Dead ist einfach das Heiligtum. Muss ich die nächsten Wochen unbedingt nochmal schauen. :)


Cowboy86

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Sehr gut getroffen und danke für den Geschichtsunterricht!
Die penibelste Zombieuntersuchung liefert meiner Meinung nach Max Brooks in seinem Buch „Der Zombie Survival Guide“. Wer sich für die genaue Anatomie sowie Stärken und Schwächen der Zombies interessiert, ist damit gut bedient.
An dieser Stelle muss ich noch den Querverweis zum Artikel „Tyrannei der Logik“ machen. Wer dieses Buch gelesen hat, ist jedem Protagonisten weit voraus und weiss, wie man sich richtig verhält im Fall der Fälle... ;-P

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hoffman587

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danke sehr und bitte gerne geschehen. :-)


stuforcedyou

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Sehr schön.
Aber warum wurde das Bild geändert? War wohl etwas zu heftig für das jüngere Publikum, oder? ;)

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hoffman587

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@Holly: Thx a lot. Und wer den Kubrick nicht ehrt ist dessen Zombie nicht wert, freut mich zu hören. :)


*frenzy_punk<3

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ich hab das alte verpasst :(


fabel

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Schöne Sache, Hoffi.:)

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hoffman587

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Danke sehr, so schön finde ich die nicht aber hey das Aussehen eines Zombies, darf man auch mal schön finden. Das freut die bestimmt. :)


crab1973

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Toller Überblick und schön zusammengefasst.

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hoffman587

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Dank dir. :)


Azazil

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Also ich persönlich glaube ja immer, dass der Zombie in den mordernen Dienstleistungsgesellschaften so beliebt ist, weil er die Menschen aus ihrer "Bedeutungslosigkeit" reißen könnte und der gewöhnliche Büroarbeiter in der Apokalypse auf einmal der große Held sein kann.

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Stormbringer

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Man kann sich mit diesen dahinsiechenden Kreaturen als Dienstleister wunderbar identifizieren. xD


Copper

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Schön geschrieben. Die Untoten mag sind auch mit meine Lieblingsmonster. Diese tauchen dann immer in Massen auf, so dass ein Entrinnen unmöglich erscheint.

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hoffman587

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Dankeschön. :) Auch freut es mich zu hören, dass ich nicht der einzige bin den dieses besondere Monster so fasziniert. Der langsam voranschreitende Tod. Langsam, aber effektiv.


SoulReaver

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Jaha, Zombies sind schon...ne? Aber "mein" Untoter wird immer der Vampir bleiben. Trotzdem, feiner Text! :)

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SoulReaver

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Man muss nur die richtigen Vampire finden, da sucht man am besten in der Vergangenheit.


Stormbringer

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Wahre Worte.


Aluca

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Wer sich für das Thema Zombie noch genauer interessiert, dem empfehle ich das neu erschienene Sachbuch "Zombies: Die illustrierte Geschichte der Untoten" von Jovanka Vuckovic. Hab mir das Buch spontan gekauft und in einem Rutsch durchgelesen, da es auf interessante und anschauliche Weise die Geschichte des Zombies von den Anfängen bis in die Gegenwart beleuchtet.

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derblonde

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Du hast mir meinen Kommentar geklaut! Mir fiel das Buch auch sofort ein. Ein Muss für Fans.


Vic Mackey

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Toll geschrieben, hoffman! Sehr gelungener Text zu einer der interessantesten Spielarten des Horrorfilms!

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hoffman587

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Danke, freut mich, dass du da auch so eine Vorliebe für die Monster hast. :)


Looki

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bei dem bild kommt mir ja der morgenkaffee wieder hoch^^

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Mimuschka

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interessant dass hier nicht erwähnt wird, dass die durch den klimawandel ansteigenden temperaturen zu einer sich verändernden fauna führen und seit ein paar jahren daher z.b. das hübsche taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum) vermehrt auch in deutschland gesichtet wird

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Lorion42

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Interessant, dass hier nicht erwähnt wird, dass Romeros Vision der Zombies auf Vampirgeschichten (vor allem "Ich bin Legende") basiert. Der klassische Zombie vermehrt sich nicht, sondern ist durch einen Zauber gefangen. Romeros Zombies vermehren sich durch Bisse und bekommen deshalb etwas sehr viel bedrohlicheres als Frankensteins Monster.

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Joeyjoejoe17

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Wunderbar mal etwas von dir hier zu lesen! Und dann noch ein so schöner Text über "deine" Zombies. Well done! :)

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hoffman587

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Dankesehr. :) Irgendwann musste das ja mal sein. ;-)