Es geschah an einem Spätsommertag. Niedergeschlagen verließ Akira Kurosawa das Gelände des Shochiku-Filmstudios. Seine Argumente waren fruchtlos geblieben, seine Überzeugungskraft hatte versagt. Für eine Weile würde er "kalten Reis essen" müssen, dachte er auf dem Weg nach Hause und wollte darum zuerst nicht glauben, was er dort
zu hören bekam. Im fernen Venedig hatte sich eine Art kleines Wunder ereignet. "Es war, als hätte man die schwerhörigen Ohren der japanischen Filmindustrie mit Wasser ausgespült." Was war geschehen? Eigentlich nichts Ungewöhnliches, wenn man die Entdeckung eines außergewöhnlichen Filmemachers für alltäglich nimmt. Eigenwillig und perfektionistisch Der für seine Eigenwilligkeit und seinen Perfektionismus berüchtigte Kurosawa hatte mit "Hakuchi" einen Film gemacht, über den man in seiner Heimat nur irritiert den Kopf schüttelte. Seine Verfilmung von Dostojewskis "Der Idiot" war ein derart durchschlagender Mißerfolg bei Publikum und Kritikern, daß umgehend alle weiteren Regieaufträge storniert wurden. Trotz des vielversprechenden Beginns seiner Karriere mit zwölf Spielfilmen in acht Jahren stand Kurosawa praktisch vor dem Aus. Doch wieder erschien "ein Engel aus dem Nichts". Auf dem Filmfest in Venedig 1951 gewann der ein Jahr zuvor gedrehte "Rashomon" den Großen Preis und bewahrte den Regisseur von "Die sieben Samurai", "Das Schloß im Spinnwebfeld" und "Kagemusha", das Idol so unterschiedlicher Cineasten wie Werner Herzog, Martin Scorsese und Steven Spielberg davor, "kalten Reis essen" zu müssen. Der Erfolg von "Rashomon" bedeutete nicht nur für Kurosawa den Eintritt in die internationale Filmwelt. Auch andere japanische Meister wie Kenji Mizogouchi und Yasujiro Ozu wurden in seinem Gefolge entdeckt. Im Gegensatz aber zum Traditionsbewußtsein ihrer Formen und Themen, verstand sich Kurosawa früh als Grenzüberschreitender Ermittler zwischen den Kulturen. Die Erfahrungen des Krieges hatten den streng konservativ erzogenen Nachfahren eines Samuraigeschlechts belehrt. Der Weg der Väter und Vorväter hatte nach Hiroshima und Nagasaki geführt, ein Vorbild konnte er nicht mehr sein. Mit seiner Kunst hoffte Kurosawa, die Menschlichkeit als universelle Weltanschauung zu etablieren nicht nur in den Köpfen der Geschlagenen. Bereits in seiner Jugend schwärmte Kurosawa für Cézanne und van Gogh, er war von Shakespeare fasziniert, interessierte sich für die Filme von D. W. Griffith und die Meisterwerke des deutschen expressionistischen Stummfilms. Später verehrte er die Filme von John Ford und Jean Renoir und auch die Romane von Fjodor Dostojewski. Seine wahre Liebe galt jedoch dem klassischen japanischen No-Theater. Aus dieser Quelle schöpfte er jene unverwechselbare formale Sicherheit und jenen gespenstischen Gleichmut, mit denen er die seelischen Grabenkriege seiner betrogenen Betrüger, pathetischen Verlierer, ehrlosen Meuchelmörder und skrupellosen Schlachtenlenker darstellt. Erst aus der spannungsreichen Verbindung von westlich geprägtem Idealismus und fernöstlicher Mystik entwickelte sich Kurosawas epischer Erzählgestus. Mit bestechend durchkomponierten Tableaus erwirbt er mitunter prahlerisch, aber nie anbiedernd unsere Aufmerksamkeit, um uns dann schonungslos die launenhafte Bestie Mensch vorzuführen. Haß, Gewalt und Krieg sind in Kurosawas uvre stets Ausdrucksformen der menschlichen Selbstherrlichkeit und der Unfähigkeit des Menschen, seine wahren Absichten zu erkennen. Die Angst vor der Wahrheit macht ihn schwach, und die Angst vor dieser Schwäche, läßt ihn schließlich zum Verbrecher an der Menschlichkeit werden oder wie es der am Irrsinn der Wahrheit verzweifelnde Mönch in "Rashomon" ausdrückt: "Wenn der Mensch nicht mehr an den Menschen glaubt, ist die Welt eine Hölle. Nur eine selbstlose Tat, wie die Errichtung eines Kinderspielplatzes in "Ikuru" ("Leben", 1952), nur eine Geste des guten Willens, wie die Großmütigkeit der Besitzlosen in "Nachtasyl" (1957), versöhnt seine Nicht-Helden mit ihrem Schicksal und überläßt auch uns einen Funken Hoffnung, einen Schimmer von Zuversicht. Auch in seinem letzten, Shakespeares "King Lear" nachempfundenen Meisterwerk "Ran" (1985) verknüpfte Kurosawa den Geist der Aufklärung mit seiner desillusionierten Lebenserfahrung. Nicht unähnlich der Situation des Fürstensohnes Saburo, der wegen seiner unerschrocken spöttischen Aufrichtigkeit von seinem Vater verstoßen wird, sah sich auch Kurosawa lange Zeit als ein unverstandener Sohn Japans, als ein Künstler, der seine Heimat über alles liebte und dennoch in den Herzen der Menschen keinen Platz fand. Verkannt und gekränkt Besonders von japanischen Kritikern wurde Kurosawa oft vorgeworfen, er würde in seiner Neigung zu historischen Sujets nur die abendländische Neugier und Vorliebe für exotische Stoffe bedienen. Die Verkennung seiner künstlerischen Absichten kränkte in zeitlebens und führte nach dem finanziellen Desaster seines ersten Farbfilms "Dodeskaden" (1970) wohl mitentscheidend zu jenem Selbstmordversuch, über dessen Hintergründe der zurückgezogen lebende Kurosawa nie Auskunft gegeben hat. Akira Kurosawa wurde 88 Jahre alt, nach langem Leiden verstarb er am 06. September 1998 in Tokio. All seinen Niederlagen zum Trotz, zeichnete ihn die ungebrochene Würde eines Idealisten aus, er ist kein Zyniker geworden, sondern Humanist geblieben.
Akira Kurosawa ist für mich immer das Leuchtfeuer im Dickicht des Asien-Kinos.
Durch ihn habe ich überhaupt erst richtig Zugang zu diesen Filmen gefunden und bin dadurch auch noch auf andere gute, asiatische Regisseure, wie zum Beispiel Kar Wai Wong, gestoßen.
Jedes mal, wenn ich sehe, dass der Film von Kurosawa ist, kann ich ihn beruhigt ansehen, mit dem Wissen, dass er mir gefallen wird.
Alles Gute zum Geburtstag Meister! Er war vielleicht der Größte aller Zeiten. Darüber lässt sich sicherlich streiten, seine Meisterwerke allerdings sind unbestritten und haben die Kinolandschaft auf unvergleichliche Art und Weise geprägt. Seine Filme haben die Welt ein klein bisschen besser gemacht, für mich zumindest.
Wie kann es sein, dass die Filme dieses Genies nur so wenige Bewertungen haben? Sind sie etwa alle nicht in Deutschland erhältlich?
Anders kann ich es mir nämlich nicht erklären...
Akira Kurosawa - Inspiration für alle anderen! Er hat es vielleicht nie zu dem Ruhm gebracht wie einige andere Regisseure die Kurosawas Stil übernommen haben und hat auch nicht in der breiten Bevölkerung den Bekanntheitsgrad wie ein Steven Spielberg, aber für die Geschichte des Films und vorallem für die Einbringung vieler origineller Ideen in die Erzählung ist er schließlich ein großer Name der Filmgeschichte und dank seiner Ideen, seinen Begabungen und seinem riesigen Talent Geschichten zu schreiben und sie bildhaft/ optisch, gestisch und mimisch umzusetzen und am Ende seine unglaublich prickelnden Geschichten dem Zuschauer vorzutragen, dafür sollte einer der klügsten Männer Japans niemals vergessen werden. Eine Legende, die nie das Rampenlicht gesucht hat. Gäbe es Menschen in Form eines Meilensteins, Akira Kurosawa wäre so einer.
100 Jahre Kurosawa.
Danke für die ganzen Großartigen, Inspirierenden Filme.
Klingt zwar Kitschig aber, wir werden dich nie Vergessen. Ich für meinen Teil zumindest nicht.
Alles Gute zum Geburtstag!!!
Vorbild und Inspiration von duzenden Regisseuren und sonstigen Film-schaffenden . Und das zurecht, Kurosawa ist und bleibt ein Meister des Storytellings und der Bildsprache dessen Filme einen Zeitlosen Charme ausstrahlen.
Der Samurai Shakespear!
Kurosawa machte vielleicht die erste Kunst am Film. Er verstand es, wie kein Zweiter, Filme so zu inszinieren, dass der tiefere Sinn als einfache Kost zu genießen war.
Viele seiner Filme, wurden später geremaket, wie zum Besipiel "Die glorreichen Sieben", "Für eine Handvoll Dollar", "Last Man Standing", "Star Wars" oder auch "Das große Krabbeln".
Er war seiner Zeit weit voraus und machte, für asiatische Verhältnisse, sehr westliche Filme.
Sein größter Star in seinen Filmen, war Toshiro Mifune, der duch Kurosawa zu Weltruhm kam. Kurosawa selber hatte seine Hauptschaffenszeit von 1950-1962. Später erschuf er mit RAN nochmal ein Meisterwerk, was vorallem durch imposante Schlachen und Farben glänzte.
11 Kommentare
über Akira Kurosawa
Lugula Wed, 06 Mar 2013 12:19:03 -0000
Kommentar löschen"Being an artist means not having to avert one's eyes." - Akira Kurosawa
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Geistertexter Tue, 15 Jan 2013 11:23:26 -0000
Kommentar löschenEs geschah an einem Spätsommertag. Niedergeschlagen verließ Akira Kurosawa das Gelände des Shochiku-Filmstudios. Seine Argumente waren fruchtlos geblieben, seine Überzeugungskraft hatte versagt. Für eine Weile würde er "kalten Reis essen" müssen, dachte er auf dem Weg nach Hause und wollte darum zuerst nicht glauben, was er dort
zu hören bekam. Im fernen Venedig hatte sich eine Art kleines Wunder ereignet. "Es war, als hätte man die schwerhörigen Ohren der japanischen Filmindustrie mit Wasser ausgespült." Was war geschehen? Eigentlich nichts Ungewöhnliches, wenn man die Entdeckung eines außergewöhnlichen Filmemachers für alltäglich nimmt. Eigenwillig und perfektionistisch Der für seine Eigenwilligkeit und seinen Perfektionismus berüchtigte Kurosawa hatte mit "Hakuchi" einen Film gemacht, über den man in seiner Heimat nur irritiert den Kopf schüttelte. Seine Verfilmung von Dostojewskis "Der Idiot" war ein derart durchschlagender Mißerfolg bei Publikum und Kritikern, daß umgehend alle weiteren Regieaufträge storniert wurden. Trotz des vielversprechenden Beginns seiner Karriere mit zwölf Spielfilmen in acht Jahren stand Kurosawa praktisch vor dem Aus. Doch wieder erschien "ein Engel aus dem Nichts". Auf dem Filmfest in Venedig 1951 gewann der ein Jahr zuvor gedrehte "Rashomon" den Großen Preis und bewahrte den Regisseur von "Die sieben Samurai", "Das Schloß im Spinnwebfeld" und "Kagemusha", das Idol so unterschiedlicher Cineasten wie Werner Herzog, Martin Scorsese und Steven Spielberg davor, "kalten Reis essen" zu müssen. Der Erfolg von "Rashomon" bedeutete nicht nur für Kurosawa den Eintritt in die internationale Filmwelt. Auch andere japanische Meister wie Kenji Mizogouchi und Yasujiro Ozu wurden in seinem Gefolge entdeckt. Im Gegensatz aber zum Traditionsbewußtsein ihrer Formen und Themen, verstand sich Kurosawa früh als Grenzüberschreitender Ermittler zwischen den Kulturen. Die Erfahrungen des Krieges hatten den streng konservativ erzogenen Nachfahren eines Samuraigeschlechts belehrt. Der Weg der Väter und Vorväter hatte nach Hiroshima und Nagasaki geführt, ein Vorbild konnte er nicht mehr sein. Mit seiner Kunst hoffte Kurosawa, die Menschlichkeit als universelle Weltanschauung zu etablieren nicht nur in den Köpfen der Geschlagenen. Bereits in seiner Jugend schwärmte Kurosawa für Cézanne und van Gogh, er war von Shakespeare fasziniert, interessierte sich für die Filme von D. W. Griffith und die Meisterwerke des deutschen expressionistischen Stummfilms. Später verehrte er die Filme von John Ford und Jean Renoir und auch die Romane von Fjodor Dostojewski. Seine wahre Liebe galt jedoch dem klassischen japanischen No-Theater. Aus dieser Quelle schöpfte er jene unverwechselbare formale Sicherheit und jenen gespenstischen Gleichmut, mit denen er die seelischen Grabenkriege seiner betrogenen Betrüger, pathetischen Verlierer, ehrlosen Meuchelmörder und skrupellosen Schlachtenlenker darstellt. Erst aus der spannungsreichen Verbindung von westlich geprägtem Idealismus und fernöstlicher Mystik entwickelte sich Kurosawas epischer Erzählgestus. Mit bestechend durchkomponierten Tableaus erwirbt er mitunter prahlerisch, aber nie anbiedernd unsere Aufmerksamkeit, um uns dann schonungslos die launenhafte Bestie Mensch vorzuführen. Haß, Gewalt und Krieg sind in Kurosawas uvre stets Ausdrucksformen der menschlichen Selbstherrlichkeit und der Unfähigkeit des Menschen, seine wahren Absichten zu erkennen. Die Angst vor der Wahrheit macht ihn schwach, und die Angst vor dieser Schwäche, läßt ihn schließlich zum Verbrecher an der Menschlichkeit werden oder wie es der am Irrsinn der Wahrheit verzweifelnde Mönch in "Rashomon" ausdrückt: "Wenn der Mensch nicht mehr an den Menschen glaubt, ist die Welt eine Hölle. Nur eine selbstlose Tat, wie die Errichtung eines Kinderspielplatzes in "Ikuru" ("Leben", 1952), nur eine Geste des guten Willens, wie die Großmütigkeit der Besitzlosen in "Nachtasyl" (1957), versöhnt seine Nicht-Helden mit ihrem Schicksal und überläßt auch uns einen Funken Hoffnung, einen Schimmer von Zuversicht. Auch in seinem letzten, Shakespeares "King Lear" nachempfundenen Meisterwerk "Ran" (1985) verknüpfte Kurosawa den Geist der Aufklärung mit seiner desillusionierten Lebenserfahrung. Nicht unähnlich der Situation des Fürstensohnes Saburo, der wegen seiner unerschrocken spöttischen Aufrichtigkeit von seinem Vater verstoßen wird, sah sich auch Kurosawa lange Zeit als ein unverstandener Sohn Japans, als ein Künstler, der seine Heimat über alles liebte und dennoch in den Herzen der Menschen keinen Platz fand. Verkannt und gekränkt Besonders von japanischen Kritikern wurde Kurosawa oft vorgeworfen, er würde in seiner Neigung zu historischen Sujets nur die abendländische Neugier und Vorliebe für exotische Stoffe bedienen. Die Verkennung seiner künstlerischen Absichten kränkte in zeitlebens und führte nach dem finanziellen Desaster seines ersten Farbfilms "Dodeskaden" (1970) wohl mitentscheidend zu jenem Selbstmordversuch, über dessen Hintergründe der zurückgezogen lebende Kurosawa nie Auskunft gegeben hat. Akira Kurosawa wurde 88 Jahre alt, nach langem Leiden verstarb er am 06. September 1998 in Tokio. All seinen Niederlagen zum Trotz, zeichnete ihn die ungebrochene Würde eines Idealisten aus, er ist kein Zyniker geworden, sondern Humanist geblieben.
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franticfury Tue, 15 Jan 2013 13:03:45 -0000
Antwort löschenGroßartiger Kommentar zu einem großartigen Künstler!
TFX Sat, 24 Mar 2012 08:00:01 -0000
Kommentar löschenAkira Kurosawa ist für mich immer das Leuchtfeuer im Dickicht des Asien-Kinos.
Durch ihn habe ich überhaupt erst richtig Zugang zu diesen Filmen gefunden und bin dadurch auch noch auf andere gute, asiatische Regisseure, wie zum Beispiel Kar Wai Wong, gestoßen.
Jedes mal, wenn ich sehe, dass der Film von Kurosawa ist, kann ich ihn beruhigt ansehen, mit dem Wissen, dass er mir gefallen wird.
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franticfury Fri, 23 Mar 2012 19:30:02 -0000
Kommentar löschenAlles Gute zum Geburtstag Meister! Er war vielleicht der Größte aller Zeiten. Darüber lässt sich sicherlich streiten, seine Meisterwerke allerdings sind unbestritten und haben die Kinolandschaft auf unvergleichliche Art und Weise geprägt. Seine Filme haben die Welt ein klein bisschen besser gemacht, für mich zumindest.
bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Muxi92 Thu, 19 Jan 2012 18:57:24 -0000
Kommentar löschenWie kann es sein, dass die Filme dieses Genies nur so wenige Bewertungen haben? Sind sie etwa alle nicht in Deutschland erhältlich?
Anders kann ich es mir nämlich nicht erklären...
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donatboy Sat, 08 Oct 2011 20:48:00 -0000
Kommentar löschenDer Orson Welles des japanischen Kinos oder vielleicht sogar anders herum. Der Mann hat unzählig, wirklich unzählig viele Filmemacher inspiriert.
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mitcharts Fri, 23 Sep 2011 08:54:08 -0000
Kommentar löschen_ Akira Kurosawa Retrospektive _
Die Retrospektive ist derzeit in mehreren Großstädten in DE zusehen:
Berlin, Köln, Hamburg, München, Nürnberg, Düsseldorf, Frankfurt am Main
Das Ganze läuft noch bis Januar 2012.
Gezeigt werden sämtliche Filme des Regisseurs, auch hier in DE unveröffentliche wie z.B. die Judo-Saga.
Quelle: http://www.negativ-film.de/2011/09/akira-kurosawa-retrospektive-von.html
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shadowhunting Sun, 29 May 2011 15:34:22 -0000
Kommentar löschenAkira Kurosawa - Inspiration für alle anderen! Er hat es vielleicht nie zu dem Ruhm gebracht wie einige andere Regisseure die Kurosawas Stil übernommen haben und hat auch nicht in der breiten Bevölkerung den Bekanntheitsgrad wie ein Steven Spielberg, aber für die Geschichte des Films und vorallem für die Einbringung vieler origineller Ideen in die Erzählung ist er schließlich ein großer Name der Filmgeschichte und dank seiner Ideen, seinen Begabungen und seinem riesigen Talent Geschichten zu schreiben und sie bildhaft/ optisch, gestisch und mimisch umzusetzen und am Ende seine unglaublich prickelnden Geschichten dem Zuschauer vorzutragen, dafür sollte einer der klügsten Männer Japans niemals vergessen werden. Eine Legende, die nie das Rampenlicht gesucht hat. Gäbe es Menschen in Form eines Meilensteins, Akira Kurosawa wäre so einer.
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Tyler__Durden Mon, 22 Mar 2010 23:01:56 -0000
Kommentar löschen100 Jahre Kurosawa.
Danke für die ganzen Großartigen, Inspirierenden Filme.
Klingt zwar Kitschig aber, wir werden dich nie Vergessen. Ich für meinen Teil zumindest nicht.
Alles Gute zum Geburtstag!!!
bedenklich? 11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Tyler__Durden Tue, 12 Jan 2010 19:25:56 -0000
Kommentar löschenVorbild und Inspiration von duzenden Regisseuren und sonstigen Film-schaffenden . Und das zurecht, Kurosawa ist und bleibt ein Meister des Storytellings und der Bildsprache dessen Filme einen Zeitlosen Charme ausstrahlen.
Der Samurai Shakespear!
Buchempfehlung: "Something Like an Autobiography"
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JimiHendrix Sat, 27 Dec 2008 21:32:49 -0000
Kommentar löschenKurosawa machte vielleicht die erste Kunst am Film. Er verstand es, wie kein Zweiter, Filme so zu inszinieren, dass der tiefere Sinn als einfache Kost zu genießen war.
Viele seiner Filme, wurden später geremaket, wie zum Besipiel "Die glorreichen Sieben", "Für eine Handvoll Dollar", "Last Man Standing", "Star Wars" oder auch "Das große Krabbeln".
Er war seiner Zeit weit voraus und machte, für asiatische Verhältnisse, sehr westliche Filme.
Sein größter Star in seinen Filmen, war Toshiro Mifune, der duch Kurosawa zu Weltruhm kam. Kurosawa selber hatte seine Hauptschaffenszeit von 1950-1962. Später erschuf er mit RAN nochmal ein Meisterwerk, was vorallem durch imposante Schlachen und Farben glänzte.
Der Kopf Japans.
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