Ob als Somnambulist Cesare in "Das Cabinet des Dr. Caligari" (1920), Jekyll und Hyde in "Der Januskopf" (1920), Ivan der Schreckliche (1924), niederträchtiger Großwesir in "The Thief of Bagdad" (1940) oder Major Strasser in "Casablanca" (1942), sein expressionistisches Gesicht mit den großen Augen und diesem erschütternden Blick sowie sein markanter deutscher Akzent in seinen englischsprachigen Rollen machten ihn unvergesslich und zum Vorbild aller die da noch kommen sollten.
Beinahe wäre er sogar anstelle von Bela Lugosi "Dracula" geworden.
Selbst wenn er nicht selbst den Fiesling gab, inspirierte er über das Medium Film hinaus, berühmte Bösewichter. Sein "The Man Who Laughs" (1928), indem er einen jungen Mann spielt, der für die Sünden des Vaters von einem Chirurgen derart entsellt wird, dass er zu einem permanenten fratzenhaften Grinsen gezwungen ist, damit er ewig über seinen Vater lachen soll, stand Pate für die Schöpfer von Batmans "Joker". Vergleicht man die Bilder, ist die Ähnlickeit unerkennbar. Alan Moore wählte für seinen Watchmen-Super Villain Adrian Veidt den Nachnamen auch nicht von ungefähr...
Ich bin mir also sicher, dass er privat ein unglaublich Netter gewesen sein muss.
Seine PR-Leute verbreiteten übrigens damals folgenden Slogan, um die korrekte Aussprache seines Namens in Großbritannien und den USA bekannt zu machen: "Women Fight for Conrad Veidt! :)
"The Man Who Laughs",ist bei Mp leider nicht vertreten.
Veidt,der grandios einen verstümmelten Hofnarren spielt,war für Bob Kane die Vorlage des Jokers.
2 Kommentare
über Conrad Veidt
Kommentar schreibenSonse 2010/08/02 23:25:38
Kommentar löschenConrad Veidt ist der König der Filmbösewichter.
Ob als Somnambulist Cesare in "Das Cabinet des Dr. Caligari" (1920), Jekyll und Hyde in "Der Januskopf" (1920), Ivan der Schreckliche (1924), niederträchtiger Großwesir in "The Thief of Bagdad" (1940) oder Major Strasser in "Casablanca" (1942), sein expressionistisches Gesicht mit den großen Augen und diesem erschütternden Blick sowie sein markanter deutscher Akzent in seinen englischsprachigen Rollen machten ihn unvergesslich und zum Vorbild aller die da noch kommen sollten.
Beinahe wäre er sogar anstelle von Bela Lugosi "Dracula" geworden.
Selbst wenn er nicht selbst den Fiesling gab, inspirierte er über das Medium Film hinaus, berühmte Bösewichter. Sein "The Man Who Laughs" (1928), indem er einen jungen Mann spielt, der für die Sünden des Vaters von einem Chirurgen derart entsellt wird, dass er zu einem permanenten fratzenhaften Grinsen gezwungen ist, damit er ewig über seinen Vater lachen soll, stand Pate für die Schöpfer von Batmans "Joker". Vergleicht man die Bilder, ist die Ähnlickeit unerkennbar. Alan Moore wählte für seinen Watchmen-Super Villain Adrian Veidt den Nachnamen auch nicht von ungefähr...
Ich bin mir also sicher, dass er privat ein unglaublich Netter gewesen sein muss.
Seine PR-Leute verbreiteten übrigens damals folgenden Slogan, um die korrekte Aussprache seines Namens in Großbritannien und den USA bekannt zu machen: "Women Fight for Conrad Veidt! :)
bedenklich? 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
spanky 2010/08/04 11:08:07
Antwort löschenOh ja, ich zittere heute noch angesichts seiner Performance bei "Der Dieb von Bagdad". Ich gebe Dir Recht, er ist ein ganz großer Böser!
Abronsius 2010/01/11 22:45:32
Kommentar löschen"The Man Who Laughs",ist bei Mp leider nicht vertreten.
Veidt,der grandios einen verstümmelten Hofnarren spielt,war für Bob Kane die Vorlage des Jokers.
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Deine Meinung zu Conrad Veidt
Bitte logge dich ein oder registriere dich um einen Kommentar zu schreiben.
Deine Meinung zu Conrad Veidt