Lawrence Bender
Beteiligt an 22 Filmen
Lawrence Bender ist unter anderem bekannt aus den Filmen Kill Bill: Volume 2, Inglourious Basterds, Pulp Fiction.
Populäre Filme
von Lawrence Bender
Kill Bill: Volume 2
US 2004
Inglourious Basterds
US 2009
Pulp Fiction
US 1994
Kill Bill: Volume 1
US 2003
From Dusk Till Dawn
US 1996
News
die Lawrence Bender erwähnen
Weitere Darsteller für Quentin Tarantino Veröffentlicht 2008/10/15 10:32:00
NEWS» Schauspieler aus aller Welt kommen für Quentin Tarantino und Inglourious Basterds nach Deutschland. — Mehr
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Lawrence Bender im Fernsehen
- Mexican 18. Februar - 17:45
- Reservoir Dogs 18. Februar - 23:30
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Für Akteure des Bewegungssportes führt Verletzungspech in den seltensten Fällen zu etwas Positivem, weder für den Betroffenen selbst, noch für die Gesamtheit. Beispielsweise verlieren Mannschaften ihre Spiele, Fans den Glauben und der Körper des Verletzten an Flexibilität, und so weiter... Manchmal aber bringt selbst ein karrierebeendender Tiefschlag einen nicht zu erahnenden Gewinn mit sich. Lawrence Bender etwa kann sich heutzutage ein selbstzufriedenes Lächeln durchaus erlauben, vor ein paar Jahrzehnten dürfte es ihm zunächst vergangen sein.
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An der University of Maine studierte der gebürtige New Yorker zunächst Ingenieurwesen, doch Lawrence Bender hatte höheres im Auge, sprich: Starruhm. Neben dem Studium nahm er Unterricht an einer Tanzschule und tourte später mit der Ralph Robertson Ballet Company durch die Lande. Zurück in New York erhielt Bender ein Stipendium an der Tanzschule des „Fame“-Choreographen Louis Falco. Doch letztlich fiel seine Karriere als Tänzer einer Knieverletzung zum Opfer, Bender wandte sich der Schauspielerei zu und studierte an der Seite von Mickey Rourke, Jessica Lange und Christopher Reeve, die in den 1980ern allesamt zu Ruhm gelangten.
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Bender hingegen musste um seinen Einlass in die Filmindustrie kämpfen. 1985 zog er nach Hollywood und musste sich mit Jobs vor und hinter der Kamera bei Studentenprojekten begnügen. Für den Horrorfilm „Intruder“ (1989) von Scott Spiegel wurde Bender erstmals als Produzent tätig, im selben Jahr in gleicher Funktion bei Adam Rifkins „Tale of Two Sisters“. Die Begegnung mit Spiegel sollte für Bender allerdings noch von größerem Nutzen sein.
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Scott Spiegel kannte einen leicht durchgeknallten Filmjunkie namens Quentin Tarantino. Der Videothekenangestellte Tarantino hatte in Hollywood überhaupt keinen Namen, allerdings hatte er auch ein Script, von dem Lawrence Bender sofort begeistert war. Er verpflichtete sich für das als „Reservoir Dogs“ betitelte Projekt als Produzent und ursprünglich wollte das Gespann den Film für $30.000 und im 16mm-Format drehen, zudem hätte Bender mit Nice Guy Eddie eine der Hauptrollen übernommen. Doch es kam anders, denn wieder einmal kannte jemand jemanden.
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Die Ehefrau von Benders Schauspiellehrer, dem er das „Reservoir Dogs“-Script zu lesen gegeben hatte, kannte Harvey Keitel, der über diesen Umweg an das Buch gelangte und sich nicht nur für die Rolle des Mr. White engagieren ließ, sondern Tarantino und Bender auch zu finanziellen Mitteln und entsprechenden Möglichkeiten verhalf, in dem er die Produktion des Films mit übernahm. Veröffentlich über ihre eigens gegründete Filmfirma ‚A Band Apart‘ wurde „Reservoir Dogs“ schließlich 1992 zur Independent-Sensation und spätestens nach ihrer zweiten gemeinsamen Arbeit „Pulp Fiction“ (1994) muss man anerkennend sagen, dass mit Tarantino und Bender wohl eines der einflussreichsten und wegweisendsten Duos des modernen Kinos zueinander gefunden hatte. Dabei zeigte Bender auch losgelöst von seinem kongenialen Partner und Freund sein Gespür für die wertvollen Stoffe und entwickelte sich zu einem der wichtigsten Produzenten im Independent-Bereich überhaupt, etwa mit dem hochgelobten „Fresh“ mit Samuel L. Jackson, Roger Avarys umstrittenem Regiebedüt „Killing Zoe“ (beide 1994) und dem Episodenfilm „Four Rooms“ (1995).
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Zu einem Markenzeichen Lawrence Benders entwickelten sich seine Cameos in vielen Filmen, die er produzierte. In „Reservoir Dogs“ jagte er Mr. Pink Steve Buscemi als Cop hinterher, in „Fresh“, „Pulp Fiction“ und „Four Rooms“ wird er jeweils als ‚Long Hair Yuppie Scum‘ gelistet. Als Bender und Tarantino gemeinsam mit Robert Rodriguez an „From Dusk till Dawn“ (1996) werkelten, geriet besonders Bender in Streit mit den Gewerkschaften, da das Team mit nicht gewerkschaftlich organisierter Crew arbeitete und der Produzent musste sich sogar gegen polizeiliche Überwachung am Set durchsetzen. Mit „Good Will Hunting“ (1997) verhalf Bender den bis dahin weitestgehend unbekannten Autoren/Schauspielern Matt Damon und Ben Affleck zum Durchbruch, neben Robin Williams als Bester Nebendarsteller wurden die beiden für ihr Drehbuch mit dem Oscar geehrt, für den Besten Film erhielt Bender nach „Pulp Fiction“ seine zweite Nominierung. Weiterhin brachte er unter anderem Tarantions „Jackie Brown“ (1997), die „From Dusk till Dawn“-Pre- und Sequels „Texas Blood Money“ (1999) und „The Hangman’s Daughter“ (2000) heraus, sowie das Brad Pitt/Julia Roberts-Meeting „The Mexican“ (2001), „Kill Bill Vol. 1&2“ (2003/04) und aktuell John Maddens „Killshot“ (2008) mit Mickey Rourke und Thomas Jane und Tarantinos neuesten Streich „Inglourious Basterds“ (2009).
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Lawrence Bender hat nicht wenig an Rückschlägen wegstecken müssen, nicht wenige Ambitionen fallen lassen müssen und hat es dennoch zu einer Bereicherung des heutigen Kinos gebracht. Seinem Weggefährten und Ehepartner im Geiste Quentin Tarantino steht er in Sachen Leidenschaft für’s Filmeschaffen nicht nach. Bender ist mit einem Engagement bei der Sache, dass nicht immer gut ankommt, so soll ihn die Crew am Set von „Killing Zoe“ für sein Auftreten verabscheut haben. Unbestritten ist dennoch die Position, die er sich als Produzent mit viel Gespür für die richtigen Stoffe und dem Mut, der künstlerischen Visison ihrer Schöpfer auf den Weg zu helfen, erarbeitet hat. Der Anteil, den Bender an der Entwicklung des Independent-Films hat, ist nicht zu unterschätzen, waren seine und Tarantinos Art, ihre Unabhängigkeit umzusetzen, schließlich Sprungbrett und Wegbereiter für junge Filmemacher und auch für Studios, diese zu finanzieren. Und so gut hätte Lawrence Bender wohl niemals tanzen können, als das es den Verzicht auf so viel Leinwandewigkeit wert gewesen wäre.
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kompletter Blog (Spot On, Teil 4: Lawrence Bender) siehe http://blogs.myspace.com/index.cfm?fuseaction=blog.view&friendId=418824324&blogId=505942536
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